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  • FC Bayern München lenkt ab vor Champions League gegen Bayer Leverkusen

    FC Bayern München lenkt ab vor Champions League gegen Bayer Leverkusen


    Vor nicht allzu langer Zeit war Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, aus guten Gründen fest davon überzeugt, dass der BVB die zweite Kraft in Deutschland sei. Doch in den Münchner Köpfen waren die Dortmunder nur in den ersten Jahren unter Jürgen Klopp, als der BVB den Münchnern mit einem bis dato ungewöhnlichen Pressingstil und Vollgasfußball zwei Titel und einen Pokalsieg klaute.

    Die Bayern reagierten, änderten ihren Spielstil, holten Pep Guardiola als Trainer und rissen mit der Verpflichtung von Mario Götze ein Loch ins Dortmunder Herz. Damit war Ruhe, der BVB fügte sich in seine Rolle, wollte aber parat stehen, falls die Münchner schwächelten – und war dann nie da, wenn sich eine dieser seltenen Gelegenheiten abzeichnete.

    Der Wunsch des Uli Hoeneß

    Ob Bayer Leverkusen das Potential hat, langfristig in den Münchner Köpfen zu bleiben? Fürs Erste sind sie dort, und deshalb sind die alten Mechanismen in München wieder in Gang gesetzt worden. Das Werben um Alonso und danach um den Leverkusener Abwehrchef Jonathan Tah brachte in der vergangenen Saison aber nicht genügend Unruhe, um Bayer vom Meisterweg abzubringen.

    Das Kernstück im Spiel des größten Gegners ist seit Jahrzehnten immer ein Objekt der Bayern-Begierde – es wird also niemanden verwundern, wie oft der Name Florian Wirtz in den vergangenen Wochen in München fiel. Für Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß wäre es die Erfüllung seines größten Wunsches, Wirtz tatsächlich im Münchner Trikot zu sehen.

    DSGVO Platzhalter

    Und Karl-Heinz Rummenigge, der ehemalige Bayern-Vorstandschef, legte zuletzt nach, bezeichnete Wirtz als besten Spieler Deutschlands, was Jamal Musiala vielleicht nur semigut gefallen hat. Doch alle beim FC Bayern seien sich laut Rummenigge einig, dass Wirtz genau der Spieler sei, „den wir holen wollen. Nicht um Leverkusen zu schwächen, sondern um uns zu verstärken“.

    In Leverkusen wird alles derzeit süffisant zur Kenntnis genommen und weggelächelt. Dass Wirtz ein begehrter Spieler in ganz Europa sei und viele Personen im Fußball seine Qualitäten schätzten, sei nichts Neues und auch nicht erst seit den letzten Wochen so, wurde Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes als Replik zitiert.

    Natürlich wäre es spannend zu sehen, was sich in Leverkusen entwickeln könnte, bliebe Wirtz für immer und stünden irgendwann vor Dankbarkeit Alonso-Denkmäler vor dem Stadion. Aber früher oder später wird irgendjemand das Doppelte oder Dreifache zahlen, beide weglocken und die Münchner Sorgen vertreiben.

    Was den Bayern Gedanken machen müsste vor dem Showdown in der Champions League, ist der Umstand, dass überall nur diskutiert wird, was Alonso dieses Mal taktisch ausheckt. Nach drei Niederlagen und drei Remis gegen das Leverkusen von Alonso wäre es an der Zeit, dass sich die Münchner mal etwas auf dem Platz einfallen ließen. Damit sie das aktuelle Bayer-Team aus dem Kopf bekommen.



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  • Bayer oder Bayern

    Bayer oder Bayern


    Mindestens eine Mannschaft aus der Bundesliga kommt eine Runde weiter. Mindestens eine fliegt aus dem Wettbewerb. Das steht schon vor dem Achtelfinale in der Champions League (gesprochen: tschämpiens lieg) fest.

    Der Grund: Am Mittwochabend treffen Bayern München und Bayer Leverkusen in dem Turnier der besten Fußball-Teams von Europa direkt aufeinander. Die Leverkusener zeigen vor dem Spiel Respekt. Mittelfeldspieler Granit Xhaka sagte vor dem Spiel mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle: „Für mich ist die Mannschaft Favorit, die auf dem ersten Platz steht. Und das sind nicht wir momentan, sondern das ist Bayern München.“ Trainer Xabi Alonso ergänzte: „Wir müssen großen Respekt haben“.

    Schon am Dienstag zeigt sich außerdem, ob Borussia Dortmund weiterhin in Turnier-Form ist. Während es in der Bundesliga nicht rund läuft, ist die Mannschaft in der Champions League für viele Tore gut. Da müssen sich die Dortmunder nun gegen den OSC Lille aus unserem Nachbarland Frankreich beweisen.


    Gerade noch in der Bundesliga, nun in der Champions League: Bayer gegen Bayern.

    Gerade noch in der Bundesliga, nun in der Champions League: Bayer gegen Bayern.

    Foto: Federico Gambarini




    Zwei Bundesligisten treffen im Achtelfinale aufeinander.

    Zwei Bundesligisten treffen im Achtelfinale aufeinander.

    Foto: Salvatore Di Nolfi





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  • FC Bayern hält Bayer Leverkusen auf Abstand – DW – 03.03.2025

    FC Bayern hält Bayer Leverkusen auf Abstand – DW – 03.03.2025


    Wenige Tage vor ihrem direkten Duell im Achtelfinale der Champions League haben Tabellenführer FC Bayern München und Titelverteidiger Bayer Leverkusen ihre Hausaufgaben in der Fußball-Bundesliga gemacht und am 24. Spieltag jeweils einen Sieg eingefahren.

    Die Bayern, die in der vergangenen Woche ihren 125. Geburtstag feierten, siegten zum Auftakt der Runde am Freitagabend beim VfB Stuttgart mit 3:1. Die Stuttgarter gingen durch Angelo Stiller in Führung (34. Minute), kassierten aber nach kurzer Zeit den Ausgleich durch Michael Olise (45.). In der zweiten Halbzeit nutzten die Bayern dann die wenigen Fehler des VfB eiskalt aus: Leon Goretzka gewann nach einem riskanten Pass im Stuttgarter Spielaufbau den Ball und erzielte das 2:1 (64.). Kurz vor Schluss fing Kingsley Coman einen zu kurzen Rückpass ab und setzte den Schlusspunkt (90.).

    “Wir haben viele Dinge richtig gemacht, aber um gegen Bayern was zu holen, darfst du nicht diese Geschenke verteilen. Da brauchen wir nicht drumherum reden”, meinte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß anschließend.

    Leverkusen gerüstet für Champions League gegen Bayern

    Die Bayern behielten durch den Sieg ihren Acht-Punkte-Vorsprung vor Meister Bayer Leverkusen. Die Werkself ließ Eintracht Frankfurt keine Chance und gewann bei den Frankfurtern klar mit 4:1. Die Vorentscheidung fiel bereits vor der Pause. Innerhalb von nur sieben Minuten trafen Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) für Bayer.

    Zwar kam Frankfurt durch Torjäger Hugo Ekitiké noch einmal heran (37.), Leverkusen ließ aber nichts mehr anbrennen und erhöhte durch Aleix Garcia sogar auf 4:1 (62.).

    Tor Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt aus der Hintertor-Perspektive
    Dreimal innerhalb von nur sieben Minuten schlägt der Ball ins Frankfurter Netz ein – Eintracht-Torhüter Kevin Trapp ist machtlos Bild: Arne Dedert/dpa/picture alliance

    Leverkusens Trainer Xabi Alonso blickte nach dem Spiel schon voraus auf das anstehende Duell mit dem FC Bayern in der Königsklasse: “Wir wissen, dass es für uns die große Herausforderung ist, im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern zu spielen”, sagte der Spanier, der in seinen bisherigen sechs Duellen als Trainer mit den Münchenern nie verloren hat.

    “Champions League und Bundesliga ist total anders, Champions League ist immer ein bisschen emotionaler. Die emotionale Kontrolle zu haben, ist wichtig: Fünf schlechte Minuten und du bist weg.”

    Mainz springt auf Champions-League-Platz

    Hinter München (61 Punkte) und Leverkusen (53) reißt in der Tabelle bereits eine gewaltige Lücke: Frankfurt ist mit 42 Punkten Dritter, dahinter wird es eng.

    Den vierten Rang, der für die Teilnahme an der Champions League berechtigen würde, hat sich vorerst der FSV Mainz 05 (41) geschnappt. Die Mainzer siegten bei RB Leipzig (38) mit 2:1 und distanzierten den direkten Konkurrenten damit in der Tabelle ein wenig.

    Leipzigs Trainer Marco Rose steht mit verschränkten Armen und schaut enttäuscht zu Boden
    Leipzigs Trainer Marco Rose muss miterleben, wie sein Team eine 1:0-Führung aus der Hand gibtBild: Jan Woitas/picture alliance/dpa

    Nach dem sang- und klanglosen Ausscheiden in der Vorrunde der Champions League und nur einem Sieg aus sieben Bundesliga-Spielen seit dem Start der Rückrunde, wird die Kritik an Leipzigs Trainer Marco Rose immer lauter. Der Klub will ihm im nächsten Duell beim SC Freiburg aber eine weitere Chance geben.

    Auch die Freiburger (40) haben Leipzig in den vergangenen Wochen in der Tabelle überholt, mit dem VfL Wolfsburg (37), Borussia Mönchengladbach (37) und Stuttgart (36) lauern drei weitere Teams direkt hinter Leipzig.

    Sogar Borussia Dortmund, bisher weit unter den eigenen Erwartungen gelblieben, pirscht sich als Tabellenzehnter wieder an die Europapokalplätze heran. Die Dortmunder gewannen mit 2:0 bei Aufsteiger FC. St. Pauli und sind mit 35 Punkten zumindest wieder in Schlagdistanz.

    Historischer Sieg für Kiel gegen kriselnde Unioner

    Im Abstiegskampf hat Aufsteiger Holstein Kiel den letzten Tabellenplatz nach nur einer Woche wieder verlassen. Die Kieler siegten mit 1:0 bei Union Berlin und feierten den ersten Auswärtserfolg ihrer noch kurzen Bundesliga-Historie.

    Holstein Kiels Armin Gigovic bejubelt seinen Treffer bei Union Berlin
    Armin Gigovic bejubelt seinen Treffer zum ersten Auswärtssieg von Holstein Kiel in der BundesligaBild: Ulrik Pedersen/CSM/ZUMA Press Wire/dpa/picture alliance

    Es ist wunderschön, wir haben lange darauf hingearbeitet, unbedingt mal auswärts zu gewinnen. Jetzt hat es gegen Union Berlin geklappt”, sagte Kiels Kapitän Timo Becker. “Ich bin unfassbar stolz auf die Truppe, wie wir es aufgenommen haben. Dann ist es unfassbar geil, vor den eigenen Fans mal wieder zu feiern.”

    Neues Schlusslicht ist der 1. FC Heidenheim, der mit 0:3 gegen Mönchengladbach verlor.

    Ergebnisse und Torschützen des 24. Bundesliga-Spieltags:

    VfB Stuttgart – Bayern München 1:3 (1:1)
    Tore:
    1:0 Stiller (34.), 1:1 Olise (45.), 1:2 Goretzka (64.), 1:3 Coman (90.)

    Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4 (1:3)
    Tore:
    0:1 Tella (26.), 0:2 Mukiele (29.), 0:3 Schick (33.), 1:3 Ekitiké (37.), 1:4 García (62.)

    RB Leipzig – FSV Mainz 05 1:2 (1:0)
    Tore:
    1:0 Xavi (1.), 1:1 Amiri (52.), 1:2 Burkardt (58.)

    FC Augsburg – SC Freiburg 0:0
    Tore:
    keine

    Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)
    Tore:
    0:1 Wimmer (6.), 0:2 Wimmer (48.), 1:2 Weiser (90.)

    1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)
    Tore:
    0:1 Hack (8.), 0:2 Ngoumou (18.), 0:3 Hack (59.)

    VfL Bochum – TSG Hoffenheim 0:1 (0:0)
    Tore:
    0:1 Bischof (72.)

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 0:2 (0:0)
    Tore:
    0:1 Guirassy (50.), 0:2 Adeyemi (58.)

    Union Berlin – Holstein Kiel 0:1 (0:1)
    Tore:
    0:1 Gigovic (43.)



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  • FC Bayern: Schockierende Bilanz von Harry Kane gegen

    FC Bayern: Schockierende Bilanz von Harry Kane gegen


    Harry Kane (31) ist der Tor-Garant des FC Bayern. In dieser Saison erzielte er schon 29 Pflichtspiel-Treffer. Doch ausgerechnet gegen Bayer Leverkusen bleibt er regelmäßig blass …



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  • Bayern wachsen ohne Kimmich: „Es brennt“ vor Leverkusen

    Bayern wachsen ohne Kimmich: „Es brennt“ vor Leverkusen


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    VfB Stuttgart - Bayern München
    Großer Druck: Vincent Kompany erlebt gerade ganz wichtige Saisonwochen. © Tom Weller/dpa

    Der Bayern-Sieg in Stuttgart sendet vielfältige Signale – im Meisterkampf, vor dem Leverkusen-Kracher und beim Probelauf ohne den Mittelfeldchef. Beim Trainer entladen sich Emotionen.

    Stuttgart/München – Der völlig losgelöste Jubelsprint von Trainer Vincent Kompany nach dem dritten Bayern-Tor in Stuttgart sagte viel mehr aus als alle Worte nach dem Spiel. Der emotionale Ausbruch des sanften Riesen aus Belgien beim 3:1 (1:1) des Bundesliga-Primus’ offenbarte in eindrucksvollen Bildern den immensen Druck, der auf dem Münchner Fußball-Kessel ist.

    Gleich in dreifacher Hinsicht war der hart erarbeitete und erzwungene Erfolg im Bundesliga-Südgipfel wichtig. Er bedeutete einen weiteren großen Schritt zum 34. Meistertitel. Dazu schaffte er ein richtig gutes Gefühl für die Champions-League-Kraftprobe mit dem neuen nationalen Rivalen Bayer Leverkusen.

    VfB Stuttgart - Bayern München
    Ausbruch der Emotionen: Trainer Vincent Kompany stürmt nach dem Treffer zum 3:1 für den FC Bayern mit zum Jubeln auf das Spielfeld. © Tom Weller/dpa

    Kompanys Jubel: „Auf einmal an der Eckfahne“

    Und drittens zeigte der Auftritt beim Vizemeister der Vorsaison, dass Kompanys Gruppe nicht nur ohne eine Führungsfigur wie Joshua Kimmich abliefern kann, sondern sich von einer möglichen Wende im Poker der Münchner Vereinsbosse mit dem Bayern-Kapitän in spe nicht zerreißen und vom Teamerfolg ablenken lässt. „Wir sind gewachsen in diesem Spiel“, lautete Kompanys zentraler Satz.

    Seinen so noch nicht gesehenen Sturmlauf auf den Rasen nach dem Last-Minute-Tor von Kingsley Coman nannte der 38-Jährige „einfach Emotion“. Es brach einfach aus ihm heraus. „Keine Ahnung: Ich war an der Seitenlinie – und auf einmal an der Eckfahne.“

    Eberl: Als Gruppe stehen wir zusammen

    Auch Sportvorstand Max Eberl stach die Szene als Beobachter auf der Stadion-Tribüne ins Auge. Und er interpretierte sie als ein ganz wichtiges Zeichen in vorentscheidenden Saisonwochen. „Als Gruppe stehen wir zusammen. Das ist die Basis für jeden Erfolg – auf und neben dem Platz“, verkündete Eberl.

    Leverkusen kann kommen, verkündete Kompany mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Münchner Arena: „Es brennt, wir wollen diese Spiele spielen!“ Kapitän Manuel Neuer sprach in Stuttgart von einem „erwachsener“ gewordenen Bayern-Ensemble. „Die Team-Mechanismen funktionieren gut.“ Auch ein 0:1-Rückstand wurde mental robust gemanagt.

    Und es ging eben auch ohne Kimmich. Es war ein Probelauf in der Gegenwart, der zur Bayern-Zukunft werden könnte. Der Knall des laut Medienberichten vom Münchner Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß zurückgezogenen Vertragsangebotes an den Nationalspieler hallt nach. Der Gesprächsfaden der Verantwortlichen um Eberl mit Kimmich ist trotzdem nicht abgerissen.

    „Sehr zeitnahe“ Kimmich-Entscheidung

    Sportdirektor Christoph Freund sprach von einer „sehr zeitnahen“ Entscheidung. Geht der Mittelfeldchef im Sommer nach zehn Bayern-Jahren ablösefrei? Oder verlängert er doch noch, wenn das Gehalt stimmt?

    „Es steht generell keiner über dem Verein“, verdeutlichte Eberl. „Und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, dann wird es auch weitergehen beim FC Bayern.“ Aber an diesem Punkt sei man noch nicht: „Wir sprechen!“ Eberl sagte außerdem: „Im Verein wissen wir alle, was wir an Joshua haben.“

    VfB Stuttgart - Bayern München
    Leon Goretzka, hier beim Jubel nach seinem 2:1, präsentiert sich in Stuttgart als Führungsspieler. © Tom Weller/dpa

    Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern – wie es Jungstar Jamal Musiala schon frühzeitig in den Verhandlungen intern gab – möchten einige Bosse auch von Kimmich hören. Neuer sieht freilich immer noch Zeit für eine Einigung. Der Poker ist auch im Team mehr als ein Tuschelthema. „Jo ist nicht der normalste Spieler, den es gibt. Er ist schon lange in unserer Mannschaft. Er ist ein wichtiger Faktor“, bemerkte der Teamsenior zu Kimmichs Teambedeutung.

    Goretzka füllt das Führungs-Vakuum

    Belasten soll die Hängepartie mit offenem Ausgang die aktuelle Phase mit wegweisenden Partien nicht. In Stuttgart war es ein wichtiges Zeichen, dass es auch mit Leon Goretzka und João Palhinha im Mittelfeld nicht schiefging.

    „Wir haben die Leistung von Leon und João gebraucht“, sagte Kompany. Insbesondere Goretzka füllte nicht nur mit dem wichtigen Tor zum 2:1 das Führungsvakuum ohne Kimmich und erwies sich als echter Teamworker.

    Die Causa Kimmich bleibt ein Aufregerthema. Gegen Leverkusen soll er trotz einer Sehnenreizung im Oberschenkel wieder auf dem Platz stehen. „Es sieht auch gut aus. Jo ist robust“, sagte Kompany. Diese Robustheit beschränkt sich bei Kimmich nicht nur auf die Physis. Auch ein Vertrags-Poker wirft ihn nicht um. dpa



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  • FC Bayern: Champions League – Kann Kimmich gegen

    FC Bayern: Champions League – Kann Kimmich gegen


    Der Mittelfeld-Leader wird gebraucht.

    Joshua Kimmich fehlt beim Sieg des FC Bayern München in Stuttgart (3:1). Jetzt wartet in der Champions League Meister Bayer Leverkusen.

    Wir Kimmich fit für den Königsklassen-Kracher?

    Sein Fehlen hatte jedoch keine sportlichen oder taktischen Gründe, sondern war auf eine Verletzung zurückzuführen. Der Mittelfeld-Anführer musste wegen seiner Sehnenverletzung im Oberschenkel, die er sich beim 4:0 gegen Eintracht Frankfurt zuzog, pausieren und blieb in München.



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  • Mögliche Wege ins Finale für den FC Bayern München, Bayer Leverkusen und den BVB

    Mögliche Wege ins Finale für den FC Bayern München, Bayer Leverkusen und den BVB


    Mit dem FC Bayern München, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund haben es drei Teams ins Achtelfinale der Champions League geschafft. Wie geht es für die Bundesligisten nun weiter bis zu einem möglichen Finale?

    Der FC Bayern München hat das Achtelfinale der Champions League und den Umweg der Playoffs erreicht. Gegen Celtic Glasgow erzielte Alphonso Davies im Rückspiel in der Allianz Arena in der Nachspielzeit das entscheidende 1:1.

    Borussia Dortmund reichte nach dem 3:0 im Hinspiel ein 0:0 im Rückspiel gegen Sporting Lissabon, um das Achtelfinal-Ticket zu lösen.

    Bayer Leverkusen hatte sich direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig waren nach der Gruppenphase ausgeschieden.

    Nun kommt es im Achtelfinale zu einem deutschen Duell! ran gibt einen Überblick über die Achtelfinal-Gegner der deutschen Teams sowie den möglicherweise weiteren Weg bis ins Finale in der Münchner Allianz Arena.

    Achtelfinale der Champions League: Auf wen treffen die deutschen Klubs?

    • Der FC Bayern München spielt gegen Bayer Leverkusen
    • Borussia Dortmund spielt gegen Lille OSC

    Weitere Paarungen im Achtelfinale

    • Der FC Brügge spielt gegen Aston Villa
    • Feyenoord Rotterdam spielt gegen Inter Mailand
    • PSV Eindhoven spielt gegen den FC Arsenal
    • Benfica Lissabon spielt gegen den FC Barcelona
    • Paris Saint-Germain spielt gegen den FC Liverpool
    • Real Madrid spielt gegen Atletico Madrid

    Halbfinale der Champions League: Diese Paarungen könnte es für die deutschen Klubs geben?

    • Bayern München oder Bayer Leverkusen könnten im Halbfinale auf Borussia Dortmund, OSC Lille, den FC Barcelona oder Benfica Lissabon treffen.

    Übersicht der Playoff-Spiele:

    • Celtic Glasgow – FC Bayern München – Gesamtergebnis 2:3
    • AS Monaco – Benfica Lissabon – Gesamtergebnis 3:4
    • Club Brügge – Atalanta Bergamo – Gesamtergebnis 5:2
    • Feyenoord Rotterdam – AC Mailand – Gesamtergebnis: 2:1
    • Juventus Turin – PSV Eindhoven – Gesamtergebnis: 3:4
    • Manchester City – Real Madrid – Gesamtergebnis: 3:6
    • Stade Brest – Paris Saint-Germain – Gesamtergebnis: 0:10
    • Sporting Lissabon – Borussia Dortmund – Gesamtergebnis: 0:3

    Champions League: Diese Teams stehen im Achtelfinale

    Die Top 8 der Champions League zogen direkt in das Achtelfinale ein. Die weiteren acht Mannschaften musste sich über die Playoffs qualifizieren

    • FC Liverpool (21 Punkte)
    • FC Barcelona (19 Punkte)
    • FC Arsenal (19 Punkte)
    • Inter Mailand (19 Punkte)
    • Atletico Madrid (18 Punkte)
    • Bayer Leverkusen (16 Punkte)
    • OSC Lille (16 Punkte)
    • Aston Villa (16 Punkte)
    • FC Bayern München
    • FC Brügge
    • Feyenoord Rotterdam
    • Benfica Lissabon
    • PSV Eindhoven
    • Real Madrid
    • Paris Saint-Germain
    • Borussia Dortmund

    Champions League: Diese Teams standen in den K.o.-Playoffs

    • Atalanta Bergamo (15 Punkte)
    • Borussia Dortmund (15 Punkte)
    • Real Madrid (15 Punkte)
    • FC Bayern München (15 Punkte)
    • AC Mailand (15 Punkte)
    • PSV EIndhoven (14 Punkte)
    • Paris St. Germain (13 Punkte)
    • Benfica Lissabon (13 Punkte)
    • AS Monaco (13 Punkte)
    • Stade Brest (13 Punkte)
    • Feyenoord Rotterdam (13 Punkte)
    • Juventus Turin (12 Punkte)
    • Celtic Glasgow (12 Punkte)
    • Manchester City (11 Punkte)
    • Sporting Lissabon (11 Punkte)
    • FC Brügge (11 Punkte)

    Um in die K.o.-Playoffs einzuziehen, mussten die Teams nach acht Spieltagen auf den Plätzen 9 bis 24 stehen.



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  • VfL Bochum: Bernardo schaut schon auf Bayern – “Haben

    VfL Bochum: Bernardo schaut schon auf Bayern – “Haben


    Das 0:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim bildet für den VfL Bochum den Auftakt in absolute Hammer-Wochen. Bei Abwehrmann Bernardo ist Vorfreude zu spüren.

    Was Bernardo in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg erspart geblieben ist, ereilte seinen Teamkollegen Timo Horn am Samstag beim 0:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. “Das Gegentor war natürlich unglücklich, ist für uns aber kein großes Thema. Timo hat es in den letzten Wochen sehr gut gemacht und dass ihm ein Fehler unterläuft, kann immer passieren. Jeder Spieler macht Fehler. Ich habe auch einen gegen Wolfsburg gemacht, da habe ich Glück gehabt, dass Timo ihn korrigiert”, sagte Bernardo.

    Was war passiert? Tom Bischof schoss in der 72. Minute aus etwas mehr als 16 Metern, eigentlich ein harmloser Versuch. Doch Timo Horn rutschte der Ball unglücklich über die Handschuhe und fand so doch den Weg ins Tor des VfL Bochum.

    “Er hatte in der Aktion einfach Pech. Am Ende haben sie ein Tor gemacht und wir nicht, so einfach ist es manchmal im Fußball. Wir hätten uns mindestens einen Punkt verdient”, bilanzierte der Brasilianer.

    Und weiter: “Wir sollten uns jetzt auch nicht groß Gedanken machen, sondern positiv bleiben und weiterarbeiten. Unsere Ausgangslage für die letzten zehn Spiele ist in Ordnung.”

    Gleichwohl haben die es in sich. Denn für den VfL Bochum stehen jetzt Hammer-Wochen an. FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen und den VfB Stuttgart: Die kommenden Gegner spielen um Europa, respektive um die Meisterschaft.

    Beim deutschen Rekordmeister wird die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking klarer Außenseiter an. Bernardo spornt das an. “Ich bin motiviert. Nächste Woche haben wir ein schwieriges Spiel auswärts gegen Bayern, aber wir haben dort nur etwas zu gewinnen.”

    Sollte der VfL Bochum nicht, wie zuletzt immer mal wieder, sieben Gegentore kassieren (und auf der Gegenseite nicht mindestens acht schießen), dann hat Bernardo durchaus recht. Der VfL Bochum kann in München vor allem positiv überraschen. Genauso wie gegen Frankfurt, in Leverkusen und gegen Stuttgart.

    “Natürlich hätten wir uns mit einem Sieg gegen Hoffenheim einen Puffer verschaffen können”, sagte Bernardo mit Blick auf die schwierigen Aufgaben. “Aber die Konkurrenz hat ihre Chancen nicht genutzt. Das freut mich natürlich.”

    Jetzt liegt es am VfL Bochum zu überraschen. mit gp



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  • FC Bayern: Vor dem Leverkusen-Kracher! Gute Nachrichten

    FC Bayern: Vor dem Leverkusen-Kracher! Gute Nachrichten


    Gute Nachrichten beim FC Bayern!

    Joshua Kimmich (30) ist teilweise zurück im Teamtraining. Am Sonntag um 13.58 Uhr betrat er den Platz an der Säbener Straße.

    Nachdem er sich 20 Minuten mit der Mannschaft aufwärmte, trainierte Kimmich danach individuell auf dem Nebenplatz mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36). Ein gutes Zeichen vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch (21 Uhr/DAZN).

    Gute Kimmich-Nachrichten bei Bayern!

    Der Mittelfeld-Leader hatte zuletzt wegen einer Sehnenverletzung im Oberschenkel gefehlt. Beim 3:1 in Stuttgart stand er nicht im Kader – erstmals seit über einem Jahr! Statt mit der Mannschaft zu reisen, arbeitete er bereits am Freitag individuell an seinem Comeback. Das Training am Sonntag sah aber nach einem deutlichen Fortschritt aus.

    Joshua Kimmich (30) mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36)

    Joshua Kimmich (30) mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36)

    Foto: Dennis Brosda

    Die Bayern gaben sich nach dem Sieg in Stuttgart schon optimistisch, was ein Kimmich-Einsatz gegen Leverkusen angeht. Sportvorstand Max Eberl (51) sagte: „Es sieht nicht schlecht aus.“ Trainer Vincent Kompany (38) machte sogar klar: „Es sieht gut aus. Jo ist robust. Wenn alles gut geht, dann haben wir Jo zur Verfügung.“



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  • Hansi Flicks Wahnsinn ist in einer Zahl zu erkennen

    Hansi Flicks Wahnsinn ist in einer Zahl zu erkennen


    Hansi Flick und der FC Barcelona stehen nach 25 Spielen an der Tabellenspitze der spanischen Liga. Für den Erfolg geht der deutsche Trainer ein hohes Risiko.

    Kylian Mbappé wird sich im Oktober vergangenen Jahres womöglich wie Bill Murray in “Und täglich grüßt das Murmeltier” gefühlt haben. Immer wieder ging die Fahne des Linienrichters hoch, wenn der Stürmer von Real Madrid gegen den FC Barcelona in die Spitze startete. Insgesamt achtmal lief Mbappé an diesem Abend im Estadio Santiago Bernabéu ins Abseits. Nicht nur aufgrund des deutlichen Ergebnisses aus Reals Sicht (0:4) war es ein denkwürdiges Spiel. Sondern auch, weil Barcelona mit einer einzigartigen Spielweise den Gegner dominierte.

    Flicks riskantes System ist in Deutschland bereits bekannt. Schon beim FC Bayern fiel der 60-Jährige mit einer extrem hoch stehenden Abwehrreihe auf. Flick wollte permanent Druck auf den Gegner erzeugen, setze auf ein aggressives Pressing bei gegnerischem Ballbesitz und ein giftiges Gegenpressing nach Ballverlust.

    Dass das mit den richtigen Spielern funktionieren kann, bewies er in München in seiner Sextuple-Saison mit den Bayern, als er jeden möglichen Titel gewann. Dass es auch schiefgehen kann, bewies er bei der deutschen Nationalmannschaft, die bei der WM 2022 in Katar schon in der Gruppenphase rausflog, weil sie von Japan eiskalt ausgekontert wurde.

    Flick ließ sich vom Misserfolg beim DFB nicht beirren, blieb seinem Stil treu und brachte sein riskantes System mit zum FC Barcelona, der ihn im Sommer 2024 verpflichtete. Doch nicht nur das. Flick erhöhte das Risiko noch einmal spürbar.

    Das unter Ex-Trainer Xavi oft lethargisch spielende Barça war auf einmal aktiv, aggressiv und physisch dominant. In der Vorbereitung hatte Flick die Spieler viel Krafttraining machen lassen, damit sie für seinen intensiven Spielstil die nötige Muskulatur haben. Die spanische Zeitung “Sport” sprach im September von einer “Revolution”. Flicks Barça “funktioniert wie ein Flugzeug, so wie Bayern München, als sie sechs Titel gewannen”.

    Wie einzigartig und fast schon wahnsinnig dieses Flugzeug unterwegs ist, ist an einer Zahl zu erkennen: 140.

    So oft ließ der FC Barcelona seine Gegner in der Liga ins Abseits laufen, das sind 5,6 Abseitsstellungen pro Spiel. Was schon ohne Vergleich hoch klingt, wirkt bei einem Blick auf die Zahlen anderer Klubs fast absurd (Stand: vor dem aktuellen Spieltag). Der CA Osasuna ist mit 72 Abseitsstellungen auf Rang zwei aller Teams der spanischen Liga. In der Bundesliga führt der VfB Stuttgart mit 60 Abseitsstellungen das Ranking an, in der Premier League ist es Brighton & Hove Albion mit 75.

    Wie weit Flicks Barcelona von der Konkurrenz in dieser Statistik entfernt ist, zeigt auch die Champions League. 48-mal liefen die Gegner der Katalanen ins Abseits. Auf Rang zwei: Aston Villa (26).

    Barcelonas extrem hoch stehende Defensivreihe birgt einige Chancen, aber auch einige Gefahren. Denn wenn ein Gegner nicht auf die Abseitsfalle hereinfällt und die Abwehrkette überspielt, gibt es viel freien Raum bis zum Tor. Flicks Mannschaft lässt im Schnitt die Chancen mit der höchsten Qualität pro Schuss zu. Der Wert der “Expected Goals Allowed per Shot”, also der zugelassenen erwarteten Tore pro Schuss, liegt abzüglich von Elfmetern bei 0,13. Zum Vergleich: Der Wert des FC Bayern in der Bundesliga liegt bei 0,11, was in dieser Statistik ein signifikanter Unterschied ist.



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