Der Double-Gewinn zahlt sich für Bayer 04 auch auf der Ausrüsterebene aus. Ab der kommenden Saison läuft die Werkself in Trikots von New Balance auf und macht damit ein Millionenplus.
Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.
IMAGO/Maximilian Koch
Was der kicker bereits am 17. November exklusiv berichtet hat, ist nun auch offiziell: New Balance rüstet ab der Saison 2025/26 den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer 04 Leverkusen aus. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller folgt damit auf das britischen Unternehmen Castore, das aktuell noch Trikots und Trainingsklamotten stellt.
Auch Adidas buhlte um den Zuschlag
New Balance hatte sich mit dem fränkischen Sportartikelhersteller Adidas ein Duell um den Deal mit Bayer 04 geliefert. Dieser bringt dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga jährlich ein Millionenplus bei dieser Einnahmequelle gegenüber dem Vertrag mit Castore. Die Briten sollen zuvor zwischen zwei und drei Millionen Euro jährlich gezahlt haben, New Balance lässt sich die Partnerschaft künftig angeblich eine Summe im Bereich zwischen sechs und sieben Millionen Euro pro Saison kosten.
Dass der Deal bereits vor geraumer Zeit zustande gekommen ist, hatte sich zuletzt auch durch zwei Bayer-Profis mehr als nur angedeutet. So hatte Mittelfeldspieler Granit Xhaka vor kurzem ein Bild aus einer Loge der BayArena auf Instagram gepostet, auf dem im Hintergrund aus Versehen eine Anzeigetafel zu sehen war, auf der das Wappen von Bayer 04 und das Logo von New Balance zu sehen waren mit dem Schriftzug “Together under the cross” (Gemeinsam unter dem Kreuz). Xhaka löschte den Eintrag kurz darauf wieder. Gleichzeitig hatte Bayer Trikots und Fan-Kleidung vom Castore zu hohen Nachlässen angeboten.
Frimpongs Vertrag als Markenbotschafter deutete den Deal an
Zweites klares Indiz: Jeremie Frimpong hatte kürzlich einen Millionenvertrag als neues Marken-Gesicht von New Balance in Europa unterzeichnet. Solche Verträge schließen Sportartikelhersteller bevorzugt mit Spielern, deren Klubs auch in ihren Produkten auflaufen, so wie es eben Bayer 04 ab der kommenden Saison tun wird.
“Bayer 04 Leverkusen freut sich, ab der Saison 2025/26 eine langfristige Partnerschaft mit New Balance einzugehen”, sagte Fernando Carro, CEO der Bayer 04 Fußball GmbH. Über die genaue Laufzeit des Deals machte der Verein keine Angaben. “Diese Beziehung ist die erste ihrer Art für New Balance im deutschen Profifußball. Wir freuen uns darauf, strategischer Partner bei diesem wichtigen Schritt in eine spannende Zukunft zu sein.” Markus Breglec, Leverkusener Chief Marketing and Innovation Officer, spricht von “einer Partnerschaft zwischen zwei globalen Fußballgrößen”.
Der Wechsel des Ausrüsters war für Bayer 04 möglich geworden, da Castore in der Meistersaison sowie in der Sommervorbereitung nach dem Gewinn des Doubles massive Lieferprobleme hatte und nicht annähernd genügend Trikots für die Bayer-Fanshops bereitstellen konnte. Dies nutzte der Werksklub, um ein Sonderkündigungsrecht in dem ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag wahrzunehmen und damit letztendlich zu New Balance zu wechseln.
Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für Bayer 04 Leverkusen. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen
ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.
Vier Neuzugänge holte Meister Bayer Leverkusen im vergangenen Sommer.
Nordi Mukiele (27) kam kurz vor Ende der Transferperiode als Ersatz für Odilon Kossounou (24), der mit Kaufoption zu Atalanta Bergamo verliehen wurde. Auch der Ex-Leipziger Mukiele kam nur auf Leihbasis – von Paris Saint-Germain.
Der Rechtsverteidiger fühlt sich unter dem Bayer-Kreuz längst sehr wohl. Er wird von Woche zu Woche stärker, zuletzt beim 0:0 gegen die Bayern gab es die BILD-Note 2.
Enttäuscht über das 0:0 gegen die Bayern: Leverkusen-Verteidiger Nordi Mukiele
Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images
Nach der Saison müsste der Franzose (1 A-Länderspiel) wieder zurück. Im Deal wurde keine Kaufoption verankert.
Plant Bayer 04 trotzdem einen Mukiele-Kauf?
Sport-Boss Simon Rolfes (43) sagt zu BILD: „Es ist noch zu früh, um das zu bewerten. Aber Nordi hat sich nach einem schwierigen Start sehr gut entwickelt, ist total im Team integriert und zeigt richtig gute Leistungen.“
Was würde Mukiele kosten?
Alles hängt an den Plänen von PSG, dort läuft Mukieles Vertrag bis 2027. Die Pariser zahlten vor drei Jahren 12 Mio. Euro an Leipzig. Eine Ablöse im Bereich von 15 Mio. Euro scheint jetzt realistisch. In Paris lag sein Brutto-Jahresgehalt ohne Prämien laut „L’Équipe“ bei 8,4 Mio. Euro, Bayer soll es für die laufende Saison übernehmen.
„Noch nie gesehen“: Heftige Kritik an Bayern!
Quelle: BILD16.02.2025
Fakt ist: Für Bayer-Trainer Xabi Alonso (43) wird der Abwehr-Star immer wichtiger. 17 Einsätze in drei Wettbewerben, der physisch starke Verteidiger (Top-Speed 32,96 km/h) stand dabei 14-mal in der Startelf.
Alonso schätzt an Mukiele besonders: „Er kann uns viele Qualitäten bringen, die uns in diesem Mannschaftsteil fehlen. Er kennt die Bundesliga, die Champions League – Nordi kann große Spiele.“ Das bewies er in der Ligaphase der Königsklasse gegen Inter Mailand mit seinem 1:0-Siegtreffer in der 90. Minute – für Leverkusen ein ganz entscheidender Treffer auf dem Weg zur direkten Qualifikation fürs Achtelfinale.
Nach einer umkämpften Partie mit nur wenigen hochkarätigen Chancen trennen sich Wolfsburg und Leverkusen mit 0:0. Der Titelverteidiger aus dem Rheinland verlor damit weiter an Boden auf Tabellenführer FC Bayern.
Umkämpft: Der Wolfsburger Kilian Fischer und der Leverkusener Robert Andrich (re.) im Duell.
IMAGO/Noah Wedel
Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:1 in Frankfurt zwei Änderungen vor: Statt Gerhardt (Bank) begann Wimmer (nach Gelb-Sperre). Keeper Grabara (Muskelverletzung) wurde durch Marius Müller (Startelfdebüt für Wolfsburg in der Bundesliga) ersetzt.
Bayer-Coach Xabi Alonso rotierte derweil nach dem packenden 3:2-Pokalsieg nach Verlängerung gegen Köln kräftig: Einzig Tah, Mukiele und Xhaka standen erneut in der Anfangsformation. Unter den acht Spielern, die nach der englischen Woche zunächst eine Pause erhielten, war auch Wirtz (Bank). Der ohnehin angeschlagene Grimaldo fehlte mit Gelb-Rot-Sperre. Für Winterneuzugang Hermoso war es das Startelfdebüt im Trikot der Werkself.
Hradecky mehrfach auf dem Posten
Bundesliga – 21. Spieltag
Spielnote
Spannend bis zum Schluss, intensiv, aber gerade nach der Pause mit nur wenigen Highlight-Szenen in den Strafräumen.
Der VfL erwischte beinahe einen Traumstart. Aber nur beinahe, denn die vermeintliche frühe Führung durch eine Kopfballtor von Koulierakis (6.) erhielt nach VAR-Check wegen hauchdünner Abseitsstellung des Griechen keine Anerkennung.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte dauerte es ein wenig, bis die Werkself besser in die Partie kam. Die erste Chance für den Meister war Mitte der ersten Hälfte dennoch gleich eine hochkarätige – Mukiele konnte den Ball nach Hincapie-Ablage aus kurzer Distanz aber nicht mehr entscheidend drücken (22.).
Nach rund einer halben Stunde mit nur wenigen Highlights nahm die Partie vor der Pause ein wenig an Fahrt auf: Arnold köpfte Hradecky aus kurzer Distanz in die Arme (33.), Tiago Tomas scheiterte binnen Sekunden aus spitzem Winkel zweimal an Hradecky (42.). Auf der Gegenseite schoss Xhaka zentral vom Strafraumrand knapp über das Tor (43.). Und so blieb es zur Halbzeit beim torlosen Remis.
Fischer scheitert am Aluminium
Nach der Halbzeit zeigte sich die Werkself präsenter als zu Beginn der Partie. Tella zwang Müller erstmals zum Eingreifen (48.). Nach einer Stunde brachte Xabi Alonso schließlich die Stammkräfte Wirtz und Frimpong, für die Aleix Garcia und der unauffällige Arthur weichen mussten (60.).
Aber auch mit dem Starspielmacher blieb die Partie ausgeglichen. Boniface hatte aus spitzem Winkel eine Schusschance (69.), auf der Gegenseite scheiterte der aufgerückte Fischer mit einem satten Schuss an der Querlatte (75.). Kurz darauf gab es auf der Gegenseite eine knifflige Szene, weil Wind Wirtz im Strafraum nach einem Pass noch am Fuß getroffen hatte. Nach Video-Check gab es indes wegen einer Abseitsposition von Mukiele in der Entstehung keinen Strafstoß (77.).
In der Nachspielzeit kam Wirtz dem Siegtreffer noch einmal nahe (90.+6), sein Außenristschuss ging knapp am Tor vorbei – und hätte aufgrund einer Abseitsposition in der Entstehung der Szene wohl auch nicht gezählt. Am Ende blieb es daher beim durchaus leistungsgerechten Remis.
Am kommenden Samstag ist der VfL Wolfsburg beim VfB Stuttgart gefordert (15.30 Uhr), am selben Tag erwartet Bayer 04 Leverkusen das Topspiel gegen den FC Bayern München (18.30 Uhr).
Vor dem Gipfeltreffen mit dem FC Bayern meldet sich Alejandro Grimaldo zurück. Doch dafür fehlte Winter-Leihgabe Mario Hermoso krank beim Training, bei dem es eine Schrecksekunde um Topstar Florian Wirtz gab.
Fehlte am Dienstag krank im Training: Mario Hermoso
picture alliance / ZUMAPRESS.com
Es war eine Schrecksekunde. Beim Fünf-gegen-fünf auf zwei eng stehende Tore trat Exequiel Palacios dem mit den Ball antretenden Florian Wirtz auf den rechten Fuß. Der Leverkusener Topstar, sichtlich schmerzhaft getroffen, humpelte zur Seitenlinie, kehrte kurz darauf zwar zurück, ließ sich aber bei der nächsten Pause für sein Fünferteam auf den Boden nieder und tastete seinen getroffenen Vorderfuß ab, um dann das Kleinfeldturnier inklusive abschließendem Elfmeterschießen, das er mit seinem Team gewann, bis zum Ende zu spielen.
Grimaldos Trainingscomeback ohne Probleme
Es sollte also kein Grund zur Sorge bestehen, dass Wirtz am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen die Bayern fehlen könnte. Vielmehr wird Trainer Xabi Alonso im Gipfeltreffen mit dem Tabellenführer auch wieder auf Alejandro Grimaldo zurückgreifen können.
Der Spanier, der nach dem Pokalspiel gegen Köln (3:2 n. V.) nach einem Schlag gegen den Schädel über Kopfschmerzen geklagt und vergangenen Woche nicht mit der Mannschaft trainiert hatte, kehrte am Dienstag in den Kreis seiner Kollegen zurück, absolvierte die komplette Einheit. Der Linksverteidiger und verkappte Spielmacher, der beim 0:0 in Wolfsburg wegen einer Gelb-Rot-Sperre gefehlt hatte, dürfte somit fit fürs Spitzenspiel sein.
Ob der Double-Gewinner in der Partie, die für Bayer angesichts von acht Punkten Rückstand Endspielcharakter besitzt, auch auf Mario Hermoso zurückgreifen kann, war nach der Einheit mit einem Fragezeichen versehen. So fehlte der spanische Winterzugang, den Leverkusen von der AS Rom ausgeliehen hat, auf dem Trainingsplatz neben der BayArena. Der Linksfuß ist laut Klub-Angaben krank.
Ohne Hermoso fehlte Bayer eine Abwehr-Alternative
Sein Ausfall würde Bayer jedenfalls treffen. Schließlich hat sich der 29-Jährige bei seinen drei Einsätzen gegen Hoffenheim (3:1), gegen Köln und in Wolfsburg (0:0), wo er erstmals in der Startelf stand, ohne Anlaufschwierigkeiten direkt als gute Alternative für die zentrale Abwehr sowie die linke Defensivseite präsentiert.
Ohne Hermoso wären zumindest die Wechseloptionen in der Abwehr für Xabi Alonso deutlich eingegrenzt. Besonders, wenn der Coach wie zuletzt immer gegen die Topteams auf eine Viererkette mit vier Innenverteidiger-Typen setzen sollte.
Die TSG rettet die knappe Führung über die Zeit. Für Bayer bedeutet die Niederlage das vierte sieglose Pflichtspiel in Folge. Damit verabschiedet sich Leverkusen wohl vorzeitig aus dem Meisterrennen.
Abpfiff
Steiner kommt für Grabowska
Bragstad kommt für Kramer
Skinnes Hansen kommt für Vilhjalmsdottir
Delacauw kommt für Memeti
Dongus kommt für Feldkamp
65′
Der Pfosten rettet für Hoffenheim: Zdebels erster Versuch wird noch von Diehm geblockt, doch die Leverkusenerin kommt erneut zum Abschluss und scheitert aus etwa 16 Metern am linken Innenpfosten.
Leverkusen macht das Spiel, doch die TSG geht in Führung: Repohl spielt kurz auf Turanyi, die im Spielaufbau aber die anlaufende Kössler übersieht. Die Hoffenheimerin spitzelt in ihren Querpass und leitet die Kugel weiter auf die eingewechselte Cerci, die frei vor Repohl cool bleibt und zum 1:0 trifft.
Cerci kommt für Hickelsberger
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Torlos geht es in die Pause. Bayer ist das bessere Team, konnte diese Überlegenheit aber noch nicht in Tore ummünzen. Kramer und Kögel verpassten nach guten Hereingaben nur knapp, zudem stand Kehrer vor ihrem Treffer deutlich im Abseits. Auf der Gegenseite zögerte Hickelsberger bei der besten TSG-Chance zu lange, so dass Torhüterin Repohl noch rechtzeitig eingreifen konnte.
Halbzeitpfiff
Anpfiff
Gäste-Trainer Roberto Pätzold tauscht nach der 0:1-Heiniederlage gegen Werder ebenfalls zweimal: Vilhjalmsdottir und Kehrer rücken für Grant sowie Boboy (beide Bank) in die Startelf.
TSG-Coach Theodoros Dedes wechselt nach dem Pokalcoup gegen die Wölfinnen (1:0) doppelt: Stammkeeperin Dick rückt für Tufekovic ins Tor. Außerdem startet Hickelsberger anstelle von Cerci, die wie die Torhüterin auf der Bank Platz nimmt.
Bayer hingegen sammelte hingegen in den vergangenen zwei Ligaspielen nur einen Punkt und musste zur Spitze abreißen lassen. Um die Titelambitionen am Leben zu halten, muss Leverkusen, das zudem am Mittwoch im Pokal gegen Bremen ausschied, heute dringend wieder dreifach punkten.
Die Gastgeberinnen fuhren in den letzten sechs Pflichtspielen fünf Siege ein und fügten unter der Woche dem VfL Wolfsburg im Viertelfinale überraschend die erste Pokal-Niederlage seit 2013 zu.
In der ersten Sonntagspartie des 15. Spieltags treffen mit der TSG Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen zwei Teams aufeinander, deren aktuelle Formkurven kaum gegensätzlicher verlaufen könnten.
Erst pink, dann weiß, dann „Vokuhila“ – jetzt ein neues Frisur-Kapitel.
DFB-Star Robert Andrich (30) fällt immer wieder durch seine extravagante Haarpracht auf, färbt sich seit gut zehn Jahren regelmäßig die Haare.
Jetzt lüftet er sein neuestes Frisur-Geheimnis.
Mit neuer Frisur auf der Bayer-Bank: Robert Andrich (30)
Foto: INA FASSBENDER/AFP
Ende Dezember – Andrich damals mit langen, weißen Haaren – kündigte der Bayer-Spieler in SPORT BILD an: „Ich bereite mich auf etwas Neues vor, das ich schon immer mal machen wollte. Das wird eine Überraschung. Anfang 2025 ist es so weit.“
Beim Top-Spiel in der Bundesliga zwischen Leverkusen und München (0:0) zeigte der Abräumer erstmals seinen neuen Style in der Öffentlichkeit. Andrich trägt jetzt Cornrows!
Und ist damit nicht der erste Fußballer. Neben Stars wie Leroy Sané (29/München) und Xavi Simons (21/Leipzig) fiel bereits England-Ikone David Beckham (49) mit Cornrows auf. Der Brite verriet vor zwei Jahren: „Das war die einzige Frisur in meinem Leben, die ich irgendwie bereut habe.“
Cornrows sind eine aus Afrika stammende Flechtfrisur. Sechs solcher blond gefärbten Flecht-Zöpfe trägt der Bayer-Star jetzt. Der Salon „Parrylicious Hairartist“ in Düsseldorf übernahm die Friseur-Arbeit.
Auf Instagram zeigt der Friseur-Salon Andrichs neue Haare
Foto: instagram.com/parrylicious_studio
Neue Frise – neues Bayer-Glück?
Andrich verlor zuletzt seinen Stammplatz. Trainer Xabi Alonso (43) scheint vor allem in großen Spielen nicht mehr auf ihn zu setzen. In den drei letzten Champions-League-Partien stand er nur acht Minuten auf dem Platz, im Pokal-Derby gegen Köln (3:2 n.V.) kam er gar nicht zum Einsatz. Auch gegen die Bayern blieb der Defensiv-Mann 90 Minuten auf der Bank.
Der FC Bayern München holt beim 0:0 im Topspiel bei Bayer Leverkusen einen schmeichelhaften Punkt. Die Werkself belohnt sich für einen Sturmlauf nicht und scheitert letztlich an der Chancenverwertung und Manuel Neuer. ran hat die Noten zum Top-Spiel.
Bayer Leverkusen hat den FC Bayern München 90 Minuten lang an den Rand einer Niederlage gedrängt, muss sich jedoch im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags mit einem 0:0 zufrieden geben. Dieses wird sehr wahrscheinlich zu wenig sein, um das Titelrennen wirklich nochmal spannend zu machen.
An Chancen mangelte es der Werkself nicht. Nathan Tella und Jeremie Frimpong trafen in Durchgang eins die Latte, während die Münchner noch nicht mal einen Torschuss markierten.
Auch nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Leverkusen. Zunächst klärten die Münchner einen Tella-Kopfball aber auf der Linie, ehe Amine Adli und Florian Wirtz kurz vor dem Ende die Chance auf den großen Coup liegen ließen.
ran wirft einen Blick auf die Spielernoten.
Das Wichtigste zur Bundesliga
Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen)
Der Schlussmann bleibt in Durchgang eins angesichts fehlender Münchner Akzente völlig beschäftigungslos. Im zweiten Abschnitt kommen die Bayern seinem Tor nur selten näher und schaffen es erneut nicht, Hradecky zu fordern. Derart arbeitslos ist ein Keeper gegen Bayern sonst nie. ran-Note: 3
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Nordi Mukiele (Bayer Leverkusen)
Der Franzose verteidigt hart gegen Coman und bewegt sich teilweise an der Grenze der Legalität. Mit seinem guten Stellungsspiel und seiner Athletik hält er seinen Landsmann aber gut in Schach. Ähnliches gilt für sein Duell mit Gnabry, der Mukiele kein bisschen fordern kann. Auf dem Weg nach vorne bleibt er unauffälliger als Gegenüber Hincapie, macht aber dennoch fleißig Meter. Kurz vor dem Ende scheitert er mit einem scharfen Versuch aufs kurze Eck an Neuer. ran-Note: 3
Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)
Der 29-Jährige wird in Durchgang eins praktisch überhaupt nicht gefordert und löst die wenigen Situationen robust und souverän. Daran ändert sich im Anschluss wenig, was Tah erlaubt, auch vor dem gegnerischen Tor gefährlich aufzutauchen. In der 66. Minute leitet er per Kopf eine Groß-Chance von Tella ein. ran-Note: 2
Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen)
Tapsoba wird wie Nebenmann Tah kaum mal gefordert und löst die wenigen Szenen in der Regel souverän. Mit dem Ball am Fuß leistet er sich ein paar kleine Unaufmerksamkeiten, jedoch ist das eher Meckern auf hohem Niveau. ran-Note: 3
Piero Hincapie (Bayer Leverkusen)
Der Linksverteidiger zeigt sich sehr engagiert und schiebt über seine Seite ordentlich mit an. Trotz seiner offensiven Akzente sieht Olise gegen den Ecuadorianer in Durchgang eins praktisch kein Land. Sane erhält in der letzten halben Stunde die Chance gegen einen etwas müderen Hincapie, jedoch hat dieser mit dem Bayern-Joker genauso wenig Probleme. ran-Note: 2
Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)
Der Schweizer präsentiert sich als absoluter Mittelfeld-Leader und stellt damit auch das Bayern-Duo Kimmich & Pavlovic in den Schatten. Mit seiner Passsicherheit und Kreativität bringt Xhaka zahlreiche Angriffe auf die Strecke. Der Routinier wird kurz nach der Pause einmal relativ hart von Musiala getroffen, berappelt sich aber und fungiert sofort wieder als Chef in der Schaltzentrale. ran-Note: 2
Der Argentinier übernimmt den defensiveren Posten an der Seite von Xhaka und macht das zunächst unauffällig, aber effizient. So ist Musiala praktisch über 90 Minuten lang weitgehend abgemeldet. In Durchgang zwei schaltet sich Palacios dann auch ein wenig häufiger in die Offensive mit ein und spielt den ein oder anderen sehenswerten Steckpass, selbst wenn der entscheidende Moment nicht dabei ist. ran-Note: 2
Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen)
Frimpong kann seinen Speed zwar nur in wenigen Situationen so richtig ausspielen, erhält aber dennoch die ganz große Chance zum 1:0, die er jedoch per Kopfball an die Latte vergibt. Kurz nach dem Seitenwechsel setzt er Tella per Hereingebe in Szene, jedoch verhindert Upamecano einen möglichen Treffer. Gegen Spielende fehlt dem Niederländer ein wenig die Kraft, was sich an seiner fehlenden Präzision ablesen lässt. ran-Note: 3
Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen)
Der linke Schienenspieler zeigt sich wie gewohnt offensivfreudig und überzeugt mit seinem guten Pass- und Flankenspiel. Mit seiner mustergültigen Hereingabe setzt er Tella in der 25. Minute optimal in Szene, der jedoch an der Latte scheitert. Grimaldo leitet viele Angriffe von der linken Seite ein, jedoch verlieren seine Flanken in Durchgang zwei ein klein wenig an Präzision. Kurz vor dem Ende legt er jedoch nochmals mustergültig für Adli auf. ran-Note: 3
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)
Wirtz findet auf Anhieb ins Spiel und zeigt sich insbesondere im Zusammenspiel mit Grimaldo gefährlich. Seine erste Szene vor dem Tor verzeichnet der Offensiv-Zauberer nach gut 20 Minuten, als er Upamecano düpiert, jedoch an Neuer scheitert. Rund 15 Minuten später versucht er den Bayern-Schlussmann mit einem 50-Meter-Schuss zu überraschen, der aber nur im Ansatz gefährlich aussieht. Im Anschluss bekommt Bayern zumindest Wirtz etwas besser in Griff, der erst in der 77. Minute wieder einen ordentlichen Abschluss abgibt. Kurz vor dem Ende erhält er die große Chance zum 1:0, lässt diese aber liegen. ran-Note: 3
Tella erhält von Alonso ein wenig überraschend das Vertrauen und darf von Beginn an ran. Der schnelle Offensivspieler markiert in der 17. Minute seinen ersten Abschluss, jedoch wird dieser von Kim abgefälscht. Tella nutzt seine Schnelligkeit immer wieder aus und verpasst in der 25. Minute das 1:0 durch einen Kopfball an die Latte nur um Zentimeter. Der Nigerianer ist zwar nicht häufig zu sehen, wenn aber, dann immer gefährlich. So auch in der 60. Minute, als er per Seitfallzieher nur knapp den Münchner Kasten verfehlt, oder in der 67. Minute, als sein Kopfball mit Ach und Krach von Ito von der Linie gekratzt wird. ran-Note: 3
Einwechselspieler von Bayer Leverkusen
Amine Adli: Kommt als erster Leverkusen-Joker in der 85. Minute und hat in der Nachspielzeit die ganz große Chance zum 1:0. Dabei scheitert er an Neuer. ran-Note: Ohne Bewertung
Patrik Schick: Muss sich bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit gedulden und kann keine Akzente mehr setzen. ran-Note: Ohne Bewertung
Wirtz zum FC Bayern? Alonso spricht Klartext
Manuel Neuer (FC Bayern München)
Der Kapitän hat vom Anpfiff an mehr zu tun als in fast allen anderen Bundesligaspielen bisher. Verhindert bei Wirtz‘ Flachschuss mit dem Fuß einen frühen Rückstand, da Frimpong den Abpraller nur an die Latte köpft (21.). Vier Minuten später bei Tellas Lattenkracher erneut im Glück. Verursacht mit verunglückter Faustabwehr einen Eckstoß, den Tella fast zur Führung nutzt ((59.). Läuft bei Tellas nächster Topchance nicht konsequent raus, Ito rettet aber für ihn. Klärt dann mit dem Fuß gegen Wirtz (83.) und verhindert schließlich in der Nachspielzeit mit einem Reflex gegen Adli die Niederlage. ran-Note: 2
Konrad Laimer (FC Bayern München)
Der Österreicher hat rechts hinten immer wieder Probleme bei schnellen Leverkusener Vorstößen in die Tiefe, wo er sich mehrfach ausspielen lässt. Weil Grimaldo aber nicht so aggressiv draufgeht wie Frimpong auf der Gegenseite, steht er im Laufe der Begegnung sicherer. Geht nach Itos Auswechslung auf die ungewohnte linke Seite, verteidigt auch dort alles weg. ran-Note: 3
Dayot Upamecano (FC Bayern München)
Turm in der Schlacht, knüpft weitgehend an seine starke Vorstellung in Glasgow an. Rustikal und kompromisslos, meist mit gutem Stellungsspiel. Sieht aber gegen Wirtz vor dessen Großchancen schlecht aus und kommt auch bei Tellas Lattenschuss zu spät. ran-Note: 2
Min-Jae Kim (FC Bayern München)
Trotz Achillessehnenproblemen kehrt der Koreaner anstelle von Dier in die erste Mannschaft zurück. Hat es meist mit dem schnellen Tella zu tun, den er nicht immer bremsen kann. Aber mit einem wichtigen Block gegen den Bayer-Stürmer (18.). Auch sonst mehrfach aufmerksam, wenn es gefährlich wird und sehr oft rechtzeitig zur Stelle. ran-Note: 2
Hiroki Ito (FC Bayern München)
Drei Tage nach seinem Pflichtspieldebüt kommt der monatelang verletzte Japaner zu seinem ersten Einsatz für Bayern in der Anfangsformation und ersetzt links hinten den zuletzt schwachen Guerreiro. Ist aber dort sicher auch nicht die Idealbesetzung. Hat große Schwierigkeiten in den Laufduellen mit dem schnelleren Frimpong, den er einmal nur mit einem Foul stoppen kann und dafür Gelb sieht (39.). Zudem bei Tellas Lattenkracher ebenso wie Upamecano zu spät. Rettet aber auf der Linie bei Tellas Kopfball (66.). Geht kurz danach gegen Stanisic vom Feld. ran-Note: 4
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Hohes Laufpensum, auch weil er oft den aggressiven Leverkusenern hinterherlaufen muss. Versucht die Hintermannschaft zu ordnen, kann aber nach vorne nur wenig anschieben. Zu spät gegen Wirtz, der aber am Tor vorbeischießt (76.). ran-Note: 3
Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München)
Der Nationalspieler kommt für Goretzka in die Anfangsformation und ist zumindest besser im Spiel als bei der 0:3-Pleite vor einem Jahr, als er schmerzliches Lehrgeld zahlte. Hat aber dennoch gegen das Pressing der Gastgeber keinen leichten Stand. Erhält nach Grätsche gegen Tella Gelb (53.). In der 68. Minute gegen Goretzka ausgewechselt. ran-Note: 4
Michael Olise (FC Bayern München)
Der Franzose tut sich gegen die hoch anlaufenden Gastgeber schwer, leitet mit einem Ballverlust Wirtz‘ Chance von der Mittellinie ein, der aber vorbeischießt (32.). Auch sonst zu viele Fehlpässe. Macht nach 68 Minuten Platz für Gnabry. ran-Note: 4
Jamal Musiala (FC Bayern München)
Am Tag nach seiner gefeierten Vertragsverlängerung bis 2030 kann der Shootingstar sein Können nicht abrufen, weil ihm vor allem Palacios immer wieder auf den Füßen steht. Kaum eine gelungene Offensivaktion, beißt sich an der Bayer-Defensive die Zähne aus. Nach 86 Minuten ausgewechselt. ran-Note: 4
Trotz seiner mäßigen Leistung nach der Einwechslung in Glasgow rückt der Franzose für Sane in die Startelf, auch um Gegenspieler Frimpong mit seiner Schnelligkeit zu neutralisieren. Hilft immer wieder hinten aus und rettet gerade noch vor Wirtz (65.), ist aber dafür offensiv ohne Wirkung. Nach 68 Minuten von Sane ersetzt. ran-Note: 4
Harry Kane (FC Bayern München)
Der Engländer kommt aufgrund der Leverkusener Dominanz kaum einmal in eine gefährliche Position, lässt sich daher teilweise weit fallen und hilft auch immer wieder hinten aus. Hat erst in der 45. Minute seine erste Gelegenheit, steht bei seinem Kopfball übers Tor aber im Abseits. ran-Note: 4
Einwechselspieler FC Bayern München:
Serge Gnabry: Der Stürmer kommt beim Vierfach-Wechsel nach 68 Minuten für Coman in die Partie. Kann sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. ran-Note: 4
Leroy Sané: Der Außenstürmer wird für Olise in die Begegnung gebracht. Macht mehr Wirbel, mit einer guten Flanke auf Goretzka. ran-Note: 3
Josip Stanisic: Beim Sieg vor einem Jahr war der Kroate noch Torschütze für Leverkusen, diesmal kommt er für Bayern anstelle von Ito in die Begegnung und spielt rechts in der Viererkette. Lässt dort nichts mehr anbrennen. ran-Note: 3
Leon Goretzka: Der Ex-Nationalspieler ersetzt Pavlovic und holt sich schon wenig später nach einem Foul die Gelbe Karte ab. Köpft nach Sanes Flanke am Tor vorbei (81.). ran-Note: 3
Sacha Boey: Der Außenverteidiger ersetzt Musiala nach 86 Minuten und hilft mit, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. ran-Note:Ohne Bewertung