Mittelfeldspieler Nathan Tella und Nordi Mukiele haben das Teamtraining am Mittwoch nicht in voller Länge durchgezogen. Wie BILD berichtet, traten die beiden Akteure aus Gründen der Belastungssteuerung kürzer. Verteidiger Mukiele nahm beispielsweise nicht am obligatorischen Abschlussspiel teil.
Die Einsatzfähigkeit des Duos sollte mit Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen Kiel (Samstag, 15:30 Uhr) nach derzeitigem Stand nicht gefährdet sein. Im Gipfeltreffen mit Bayern München (0:0) standen beide zuletzt in der Startelf.
„Hoffentlich kann er so gut sein, wie Josip Stanisic es am Ende war. Er hatte einen großen Einfluss in der zweiten Saisonhälfte“, sagte Leverkusen-Coach Xabi Alonso im Dezember über Nordi Mukiele. Nach einem schwierigen Start hat sich der 27 Jahre alte Franzose in der Mannschaft festgesetzt. Wie der „Kicker“ berichtet, denken die Verantwortlichen der Werkself über eine feste Verpflichtung der Leihgabe von Paris Saint-Germain nach.
Kurz vor Ende des Transferfensters im Sommer hatte Bayer 04 Mukiele vom französischen Meister ausgeliehen und damit auf den Abgang von Odilon Kossounou zu Atalanta Bergamo reagiert. Der flexible Verteidiger sollte kurzfristig die Lücke füllen, die sich nach dem Abgang des Ivorers aufgetan hatte. Über ein langfristiges Engagement wurde zunächst nicht verhandelt, sodass keine Kaufoption vereinbart wurde.
Mukiele fehlte bei PSG regelmäßige Spielpraxis, was durch seine späte Ankunft in Leverkusen zusätzlich erschwert wurde. „Nordi ist noch in seiner Entwicklung, aber auch in seiner Entwicklung in der Mannschaft. Er hatte kein Trainingslager und keine Vorbereitung mit uns“, bremste Alonso die Erwartungen. Es gibt viele Parallelen zu Stanisic, der im Sommer 2023 auf Leihbasis von den Bayern kam. Beide sind flexibel einsetzbar und auch der Kroate hatte anfangs Probleme, sich in die Mannschaft zu spielen, ehe er in der Rückrunde eine wichtige Säule wurde.
Fester Platz für Mukiele bei Bayer Leverkusen seit Jahreswechsel
Seit dem Jahreswechsel läuft es aus diversen Gründen deutlich besser für Mukiele. 2024 sammelte er in fünf Bundesliga-Partien nur 124 Minuten und musste öfter auf der von ihm nicht favorisierten rechten Schiene ran. Dies änderte sich im neuen Jahr, auch weil Alonso wie zuletzt beim 0:0 gegen den FC Bayern immer wieder mit Viererkette spielen ließ. Seitdem hat Mukiele seinen festen Platz als Rechtsverteidiger in der Vierer- und als Innenverteidiger in der Dreierkette.
2025 stand er in fünf von sieben Bundesliga-Spielen auf dem Platz, allesamt über 90 Minuten. Hinzu kommen zwei Partien in der Champions League sowie eine im DFB-Pokal. Ob er für den kommenden Sommer fest verpflichtet wird? „Es ist noch zu früh, um das zu bewerten. Aber Nordi hat sich nach einem schwierigen Start sehr gut entwickelt, ist total im Team integriert und zeigt richtig gute Leistungen“, antwortete Sportchef Simon Rolfes auf „Bild“-Nachfrage.
Mukiele wird derzeit auf 10 Millionen Euro taxiert, sein Vertrag in Paris läuft noch bis 2027. Sollte Bergamo die Kaufoption von Kossounou aktivieren, spült der Verkauf 25 Mio. Euro in die Bayer-Kasse. Ein Teil davon könnte genutzt werden, um Mukiele zu finanzieren.
Florian Wirtz: Der 21-Jährige ist Leistungsträger bei Bayer Leverkusen. (Quelle: IMAGO/Marco Bader)
Florian Wirtz weckt das Interesse mehrerer Topklubs. Neben Real Madrid und Bayern München schaltet sich nun auch ein Spitzenverein aus England mit ein.
Manchester City hat offenbar Florian Wirtz ins Visier genommen. Wie die “Daily Mail” berichtet, könnte der deutsche Nationalspieler den Belgier Kevin De Bruyne ersetzen, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft. Der 21-jährige Wirtz, der in dieser Saison bereits an 27 Toren von Bayer Leverkusen beteiligt war, zählt zu den größten Talenten des Weltfußballs.
Mit einem Marktwert von 140 Millionen Euro laut “transfermarkt.de” wäre Wirtz eine erhebliche Investition für den Premier-League-Champion. Bayer Leverkusen versucht derzeit, den Spieler mit einem neuen Vertrag zu binden. Durch das Interesse aus der Premier League dürfte dies nicht einfacher werden.
Mario Hermoso hat seine Magen-Darm-Erkrankung auskuriert und steht Bayer Leverkusen wieder zur Verfügung. Laut BILD-Angaben kehrte der Defensivmann, der das Bayern-Duell (0:0) verpasste, am Dienstag in den Trainingsbetrieb zurück.
Für das kommende Bundesliga-Spiel gegen Tabellenschlusslicht KSV Holstein (Samstag, 15:30 Uhr) sollte der Spanier somit wieder als Option bereitstehen.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Als erst vierter deutscher Verein hat Eintracht Frankfurt die Marke von 150.000 Mitgliedern geknackt. Das gaben die Hessen auf einer Versammlung am Montagabend bekannt. Aber auch andere Klubs legten in den letzten Monaten kräftig zu, darunter Meister Bayer Leverkusen und Vize VfB Stuttgart. Unangefochten an der Spitze thront der FC Bayern mit mehr als 150.000 Mitgliedern Vorsprung auf Borussia Dortmund.
„Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar“, sagte Frankfurts Vizepräsident Moritz Theimann, stellvertretend für den erkrankten Präsidenten Mathias Beck. Erst vor drei Jahren hatten die Hessen die Schallmauer von 100.000 Mitgliedern durchbrochen. Danach folgte unter anderem der Triumph in der Europa League 2022 mit anschließender erstmaliger Teilnahme an der Champions League.
Doch nicht nur die Eintracht machte nach aktuellem Stand der Datenlage zuletzt einen großen Sprung, auch die Mitgliederzahlen des FC St. Pauli, Leverkusens und Stuttgarts wuchsen nach deren erfolgreichen Saisons signifikant an: Beim Kiezklub aus Hamburg ging’s im Zuge des Aufstiegs von 40.000 auf um die 50.000, bei der Werkself von 55.000 auf 70.000 und beim VfB von 100.000 auf rund 120.000. Die Schwaben überholten damit Borussia Mönchengladbach (101.982) und den Hamburger SV (110.000), während sich die Rheinländer an Werder Bremen (56.000), Hertha BSC (58.147) und Union Berlin (69.276) vorbeischoben.
Im Vergleich aller deutschen Profiklubs liegen die Münchner mit 382.000 Mitgliedern nach wie vor klar an der Spitze. Der BVB folgt mit 218.493 eingetragenen Anhängern. In der Top-5 der mitgliederstärksten Klubs befinden sich aber auch zwei Zweitligisten mit Schalke 04 (190.400) und dem 1. FC Köln (140.000), in den Top-20 sind es sogar sieben. Mit Dynamo Dresden (30.693) und Hansa Rostock (28.600) ist zudem zweimal die 3. Liga in dieser Auswahl vertreten.
Nach einer schwierigen Anfangsphase hat sich Nordi Mukiele inzwischen zu einem wichtigen Faktor bei Bayer 04 Leverkusen entwickelt. Der Leihspieler vom Paris Saint-Germain FC stand in den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen fünfmal in der Startelf und lieferte durchaus ansehnliche Leistungen ab.
„Nordi hat sich gut entwickelt, ist total im Team integriert“, erklärte Sportchef Simon Rolfes laut BILD-Angaben, der festhielt, dass der Rechtsverteidiger „richtig gute Leistungen“ gezeigt habe.
Wie es für den 27-Jährigen im Anschluss an die aktuelle Saison weitergeht, bleibt vorerst dennoch offen. Denn eine Kaufoption wurde im Zuge der Leihe nicht ausgehandelt. Im Raum steht eine (realistische) Ablöse im Bereich von 15 Millionen Euro. Sein Vertrag in Frankreich läuft noch bis 2027.
„Es ist noch zu früh, um das zu bewerten“, gab Rolfes hinsichtlich möglicher Kaufabsichten zu Protokoll.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Aktualisiert am 18.02.2025 – 12:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Gonzalo Castro, hier beim Abschiedsspiel seines Ex-BVB-Kollegen Jakub Blaszczykowski im vergangenen September, spielt künftig in der neunten Liga. (Quelle: IMAGO/Revierfoto/imago)
Seine Profikarriere hat er nach über 400 Bundesligaspielen längst beendet, das Kicken kann er aber auch mit 37 noch nicht lassen. Deswegen läuft Gonzalo Castro künftig in der Kreisliga auf.
Ein Wechsel, der in der Kreisliga B Köln 2 Aufsehen erregt: Gonzalo Castro verstärkt den TuS Roland Bürrig. Der frühere Bundesligaprofi, der auf eine lange Karriere in der höchsten deutschen Spielklasse zurückblickt, schließt sich dem Amateurklub aus Leverkusen an.
Der Neuntligist schwärmt von seinem Neuzugang: Mit Castro komme ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben habe und nun in Bürrig ein neues Kapitel aufschlage. Trainer Thomas Herrmann erklärte, dass der Kontakt über Teammanager Gökhan Güney zustande kam. Dieser habe eine private Verbindung zu Castro, wodurch Gespräche möglich wurden.
“Wir haben die Chance genutzt, ihn für unser Projekt zu begeistern – und er hat Feuer gefangen”, so Herrmann. Der Ex-Profi habe sich bewusst Zeit für seine Entscheidung genommen, was zeige, dass er nicht einfach nur irgendwo mitkicken wolle, sondern mit vollem Einsatz dabei sei.
Auch für die Mannschaft sei die Verpflichtung etwas Besonderes: “Die Spieler können sich viel von ihm abschauen – sei es seine Spielweise, seine Professionalität oder seine Einstellung”, betonte Herrmann. Castro selbst wolle jedoch keine Sonderrolle einnehmen, sondern sich als normales Teammitglied einbringen.
Der frühere Bundesligaprofi freut sich auf die neue Herausforderung und darauf, seine Erfahrung weiterzugeben. “Die Jungs sind alle top und motiviert, das war ein wichtiger Teil, der meine Entscheidung beeinflusst hat – der Trainer natürlich auch”, sagte Castro.
Mit dem Neuzugang soll der Aufstieg in die Kreisliga A gelingen. Der TuS Roland Bürrig führt die Tabelle zur Winterpause mit zwei Punkten Vorsprung an. “Wir haben eine fantastische Vorrunde gespielt, aber die Rückrunde wird uns alles abverlangen”, sagte Herrmann. “Unser Ziel ist es, den Aufstieg perfekt zu machen – und mit einem Spieler wie Castro haben wir noch mehr Qualität und Erfahrung im Kader, um dieses Ziel zu erreichen.”
Aktualisiert am 17.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.
Jamal Musiala beim Training im sonnigen, aber kalten München mit Handschuhen und Mütze. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)
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Das 0:0 der Bayern in Leverkusen war rechnerisch ein Erfolg im Meisterkampf. Ein Remis würde auch gegen Celtic Glasgow reichen. Aber in der Königsklasse geht”s auch um die wahre Bayern-DNA.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt.
Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen “Drucktagen”. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, “gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.” Das Weiterkommen ist ein Muss.
Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: “Wir sind stark in der Allianz Arena.”
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag”s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. “Jeder von uns will da dabei sein”, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.
Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von “einer guten Erfahrung” im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.
Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. “Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
“Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht”s”, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.
Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. “Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.” Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. “Es ist nichts Schlimmes”, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.
Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. “Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit”, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.
Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für Bayer 04 Leverkusen. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen
ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.
Die Wechsel von ehemaligen Bundesligaprofis in die Niederungen des Amateurfußballs sind eigentlich nichts besonderes mehr. Doch wenn es passiert, dann ist die Überraschung doch groß.
Gonzalo Castro wird ab sofort seine Schuhe in der Kreisliga B in Leverkusen für den Verein TuS Roland Bürrig – immerhin Tabellenführer in seiner Spielklasse – schnüren. Das gab der Klub am Montagabend (17. Februar 2025) via Instagram bekannt.
“Es ist offiziell – Gonzalo Castro ist ein Bürriger! Was gestern noch nach einem Traum klang, ist heute Realität: Gonzalo Castro schließt sich TuS Roland Bürrig an. Ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben hat, der auf den größten Bühnen des deutschen Fußballs stand und nun sein nächstes Kapitel bei uns aufschlägt. Von der Champions League bis zur Kreisliga – Fußball bleibt Fußball, und wir sind stolz, einen solchen Spieler bei uns willkommen zu heißen!”, heißt es von den Roland-Bürrig-Verantwortlichen via Instagram-Kanals des Klubs.
Mit dem 37-jährigen Ex-Nationalspieler und Bundesligaprofi hat der B-Ligist einiges vor. Der Kontakt zu Castro kam über Teammanager Gökhan Güney zustande, wie Trainer Thomas Herrmann gegenüber “Fupa” erklärte: “Die beiden Frauen sind befreundet und so kam der Kontakt zustande. Wir haben ihn dann zur Weihnachtsfeier eingeladen und ihn gefragt, ob er nicht Lust hat, wieder anzugreifen. Nach ein bis zwei Wochen Bedenkzeit hat er zugesagt.”
Nun soll der Angriff auf die Kreisliga A und vielleicht noch weiter nach oben folgen. Herrmann: “Die Vorrunde war wirklich top – man muss erst mal 15 Spiele ungeschlagen bleiben, doch die nächsten 15 Spiele werden hart. Der Aufstieg ist das klare Ziel. Wenn wir es schaffen – und den Plan und den Ehrgeiz haben wir auf alle Fälle – wollen wir uns in der Kreisliga A stabilisieren. Und dann soll auch nicht Schluss sein.”
Castro, der fünfmal für Deutschland spielte und 2017 mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewann, bringt auf jeden Fall eine stolze Vita mit nach Bürrig. 421 Bundesligaspiele, 41 Einsätze im DFB-Pokal, 30 Partien in der Champions League und 24 Begegnungen in der Europa League und demnächst folgen dann die ersten Spiele in der Kreisliga. Und: Nach 48 Toren und 94 Vorlagen im Profibereich wird der ehemalige Mittelfeldspieler wohl auch in der Kreisliga einige Treffer und Assists folgen lassen.