Das Lob für Niko Kovac (53) kam von höchster Stelle…
Beim 6:0 gegen Union Berlin strahlte Ober-Boss Hans-Joachim Watzke (65) plötzlich völlig losgelöst auf der Tribüne, klatschte stehend Beifall – Bilder, die man beim Krisen-BVB lange nicht mehr gesehen hat.
Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann bedauert sportlich zwar den Winterwechsel von Omar Marmoush, sieht ihn finanziell jedoch als alternativlos an, wie er am Montagabend auf der Mitgliederversammlung kundtat. “Ein Spieler, der die Chance seines Lebens ergreifen kann, ist für uns besonders wertvoll. Nicht nur, wenn er bleibt, sondern wenn er im Guten den Club verlässt”, so Hellmann, der sich einen Seitenhieb auf Randal Kolo Muani nicht verkneifen konnte, ohne dessen Namen überhaupt zu nennen. “Es gab auch andere Beispiele. Einen Spieler in dieser Konstellation so gut zu verabschieden, das ist einmalig”, sagte Hellmann. Kolo Muani war 2023 in den Streik getreten, um nach Paris zu wechseln. Mittlerweile ist er an Juventus Turin verliehen und trifft dort verlässlich.
Kurz nach dem CL-Aus in dieser Saison läuft die AC Mailand Gefahr, auch die Teilnahme an der kommenden Runde zu verspielen. Beim 1:2 gegen Torino ging für die Rossoneri allerhand schief.
Am liebsten im Erdboden verkriechen wollte sich Mike Maignan nach dem 0:1.
IMAGO/Goal Sports Images
Los ging die Show der Fauxpas und Slapstickeinlagen schon in der 4. Minute. Da checkte Torino-Angreifer Sanabria Milan-Torwart Maignan um, der eine Flanke gerade kontrollieren wollte, aber das eben noch nicht ganz tat. Der Franzose ließ den Ball fallen und ermöglichte eine Riesenchance für Elmas, die Thiaw auf der Linie blockte – auch wenn wohl abgepfiffen worden war.
Maignan wurde davon aber nicht sicherer. In der nächsten Aktion eilte er bei einem langen Ball heraus und schoss seinen Verteidiger Thiaw frontal ab. Von dessen Körper rollte die Kugel ins eigene Tor – das 1:0 für den Außenseiter auf höchst kuriose Art (5.).
Nach ein paar Minuten, in denen es sichtbar arbeitete in den Milan-Köpfen, übernahm der Favorit die Spielkontrolle und zog nach und nach einen Sturmlauf auf, gekrönt von Gimenez’ Versuch gegen Milinkovic-Savic (22.).
Ohnehin sollte es der Abend des Serben werden: Kurz darauf parierte er einen – eigentlich nicht schlecht geschossenen – Handelfmeter von Pulisic (32.). Damit vergab der US-Amerikaner erstmals in seiner Karriere einen Strafstoß: Es war sein verflixter 13. Versuch.
Sergio Conceicao probierte es Anfang des zweiten Abschnitts mit den frischen Fofana und Abraham in der Offensive, doch Milinkovic-Savic war auch bei guten Schüssen nicht zu bezwingen (62., 64.).
Und als es doch mal gelang durch Reijnders (74.), hielt der Ausgleich nur ganz kurz. Der eingewechselte Litauer Gineitis besorgte nach einem von Sanabria schnell ausgeführten Freistoß das Siegtor für den FC Turin (76.).
Tore und Karten
1:0
Thiaw (5′)
1:1
Reijnders (74′)
Spieldaten
Torino
Milan
Spielinfo
Stadion
Olimpico (Communale Torino)
Am Ende stand eine völlig verunglückte Woche der AC Mailand samt der sechsten Liga-Niederlage in dieser Saison.
Simon Sohm hat in der 26. Runde der Serie A seinen 4. Saisontreffer erzielt und damit entscheidend zum 2:0-Heimsieg von Parma gegen Bologna beigetragen. Mit einem präzisen Abschluss nach einem Konter sorgte Sohm in der 78. Minute für das 2:0 in Parma. Der Zürcher Mittelfeldspieler gewann damit überraschend das Schweizer Duell gegen Bolognas Trio Remo Freuler, Dan Ndoye und Michel Aebischer. Der Serie-B-Meister der letzten Saison holte die ersten Punkte nach 4 Niederlagen am Stück und verliess zumindest vorübergehend die Abstiegsränge.
Premier League: Arsenal patzt
Nach 15 Meisterschaftsspielen ohne Niederlage in Folge hat Arsenal im Titelrennen der Premier League erstmals wieder verloren. Die «Gunners» unterlagen West Ham nach einem Tor von Jarrod Bowen (44.) 0:1. Myles Lewis-Skelly sah in der 73. Minute ausserdem die rote Karte. Liverpool könnte den Vorsprung an der Tabellenspitze mit einem Sieg bei Manchester City am Sonntag auf 11 Punkte ausbauen, hat dann allerdings wieder ein Spiel mehr bestritten.
Resultate
sta/czü/agenturen
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Simon Sohm hat in der 26. Runde der Serie A seinen 4. Saisontreffer erzielt und damit entscheidend zum 2:0-Heimsieg von Parma gegen Bologna beigetragen. Mit einem präzisen Abschluss nach einem Konter sorgte Sohm in der 78. Minute für das 2:0 in Parma. Der Zürcher Mittelfeldspieler gewann damit überraschend das Schweizer Duell gegen Bolognas Trio Remo Freuler, Dan Ndoye und Michel Aebischer. Der Serie-B-Meister der letzten Saison holte die ersten Punkte nach 4 Niederlagen am Stück und verliess zumindest vorübergehend die Abstiegsränge.
Premier League: Arsenal patzt
Nach 15 Meisterschaftsspielen ohne Niederlage in Folge hat Arsenal im Titelrennen der Premier League erstmals wieder verloren. Die «Gunners» unterlagen West Ham nach einem Tor von Jarrod Bowen (44.) 0:1. Myles Lewis-Skelly sah in der 73. Minute ausserdem die rote Karte. Liverpool könnte den Vorsprung an der Tabellenspitze mit einem Sieg bei Manchester City am Sonntag auf 11 Punkte ausbauen, hat dann allerdings wieder ein Spiel mehr bestritten.
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Borussia Dortmund muss im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin auf die Dienste von Julian Brandt verzichten. Der Mittelfeldspieler verpasst das Duell gegen die Köpenicker wegen einer Muskelverhärtung. Seinen Platz auf der Zehn nimmt Giovanni Reyna ein.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
16.59 Uhr: Einige Union-Profis inspizieren den Platz.
Update, 16.58 Uhr: Bei Borussia Dortmund bahnt sich eine dicke Überraschung in der Aufstellung an. Julian Brandt ist nicht mit BVB zum Mannschaftshotel gereist. Ein Indiz dafür, dass er auch nicht im Kader sein wird.
Update, 16.48 Uhr: Den ersten Sieg konnte der BVB heute schon bejubeln: Unter dem Motto „Alle in die Halle“ rief der Verein die Fans dazu auf, die Handballdamen beim Spiel gegen Sola HK zu unterstützen, bevor es zum Fußballspiel gegen Union Berlin geht. Diesem Aufruf folgten etliche Fans.
Insgesamt 9.305 Zuschauer waren bei dem Handballspiel. Und wurden belohnt. Die Handballdamen siegten 29:28.
Update, Samstag (22. Februar), 16.41 Uhr: Hallo aus dem Stadion! Der Gästeblock füllt sich langsam, auch auf der Südtribüne haben sich die ersten Fans versammelt. Über die gesamte Tribüne sind schwarz-gelbe Fahnen verteilt. Heute gibt es für die Zuschauer und Spieler wohl wieder was für die Augen.
+++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker für die Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin. Der Anstoß am 23. Spieltag erfolgt heute um 18.30 Uhr im Signal Iduna Park. RUHR24-Reporterin Katharina Küpper ist live vor Ort. +++
BVB gegen Union Berlin: Stammspieler fällt für Top-Spiel aus
Dortmund/Berlin – Borussia Dortmund wartet seit November 2024 auf den nächsten Heimsieg in der Bundesliga. Diese erschreckende Serie will der Revierklub am Samstag im Topspiel gegen Union Berlin endlich beenden.
Etwas Selbstvertrauen dürfte den Schwarzgelben das Weiterkommen in der Champions League geben, gleichwohl der BVB beim Rückspiel gegen Sporting Lissabon (0:0) am Mittwoch (19. Februar) nicht wirklich glänzen konnte.
Hinzu kommt, dass sich die Personallage für Trainer Niko Kovac im Vergleich zur 0:2-Pleite beim VfL Bochum in der Vorwoche verbessert. So kann der Kroate unter anderem wieder auf Julian Ryerson setzen, der im Revierduell aufgrund einer Sperre fehlte. Die Gäste müssen wiederum einen bitteren Ausfall verkraften.
BVB gegen Union Berlin: Baumgart muss Robert Skov ersetzen
Bei ihnen wird Linksverteidiger Robert Skov für das Duell mit dem BVB ausfallen. Der Däne, der sich seit dem Trainerwechsel hin zu Steffen Baumgart zum Stammspieler mauserte, hat sich einem Bericht der Bild zufolge eine schwerwiegende Verletzung am Fuß zugezogen. Er wird den Eisernen daher wochenlang nicht zur Verfügung stehen.
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Für ihn dürfte am Samstag folglich Tom Rothe, der im Sommer vom BVB zu Union Berlin wechselte, in die Anfangsformation rutschen. Der Ex-Borusse fand sich seit der Übernahme von Baumgart zuletzt häufiger auf der Ersatzbank wieder.
Dennoch erwartet Borussia Dortmund eine unbequeme Aufgabe. Der Hauptstadtklub konnte sich zuletzt etwas stabilisieren und immerhin zwei Siege sowie ein Unentschieden aus den vergangenen fünf Ligaspielen holen.
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Das Überraschungsteam Feyenoord Rotterdam hat den großen AC Mailand aus der Champions League geworfen und steht dort nun erstmals in seiner Klubgeschichte im Achtelfinale. Der niederländische Pokalsieger holte im Rückspiel der Play-offs ein 1:1 (0:1) in Mailand, das Hinspiel hatte der Underdog mit 1:0 gewonnen. Für Milan ist das frühe Aus ein schwerer Schlag in einer ohnehin schwierigen Saison: In der Serie A müssen die „Rossoneri“ als derzeit Siebter um die abermalige Qualifikation für die Königsklasse bangen.
Das Aus von Atalanta Bergamo gegen den FC Brügge machte das italienische Debakel in der Königsklasse perfekt. Nach dem 1:2 im Hinspiel in Belgien verlor der aktuelle Europa-League-Sieger das Rückspiel mit 1:3 (0:3).
Benfica Lissabon reichte in einem wilden Spiel ein 3:3 (1:1) gegen AS Monaco zum Weiterkommen ins Achtelfinale. Das Hinspiel im Fürstentum hatten die Portugiesen mit 1:0 knapp für sich entschieden.
Frühstart reicht Milan nicht
Milan erwischte einen Auftakt nach Maß. Nach nur 37 Sekunden traf ausgerechnet der im Winter von Rotterdam nach Mailand gewechselte Santiago Giménez nach Vorlage von Malik Thiaw zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel erwies Théo Hernández den Hausherren einen Bärendienst: Wegen einer Schwalbe sah der Defensivspieler die Gelb-Rote Karte (51.). Dadurch kippte das Spiel. In Überzahl übernahm Feyenoord die Kontrolle und glich durch einen Kopfball von Julián Carranza aus (73.). Das reichte den Niederländern zum Weiterkommen. Nach dem Schlusspfiff geriet Rotterdams Givairo Read mit Milan-Spielern noch aneinander und sah dafür die Rote Karte.
Brügge überrascht gegen Bergamo
Für eine Überraschung in Italien sorgte auch Brügge. Für die Belgier trafen Chemsdine Talbi (3./27.) und Ferran Jutglà (45.+3). Atalanta kam kurz nach der Pause nur noch zum Ehrentreffer durch Ademola Lookman (46.). Bergamos Rafael Tolói wurde nach einer Tätlichkeit vom deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer vom Platz gestellt (87.).
In Lissabon erzielten Kerem Aktürkoglu (22.), Vangelis Pavlidis per Elfmeter (76.) und Orkun Kökçü (84.) die Tore für Benfica. Für Monaco waren Takumi Minamino (32.), Eliesse Ben Seghir (51.) und George Ilenikhena (81.) erfolgreich.
Feyenoord besser denn je zuvor
Feyenoord gehört mit 16 nationalen Meistertiteln zu den erfolgreichsten Klubs der Niederlande, in der Champions League hatte der Klub bislang jedoch nie die Gruppenphase überstanden. In dieser Saison macht das Team um den deutschen Torhüter Timon Wellenreuther allerdings nicht zum ersten Mal auf sich aufmerksam: Im Januar gelang im heimischen „De Kuip“ ein 3:0 gegen den FC Bayern, das den Weg in die Play-offs ebnete.
Die Termine für das Champions-League-Achtelfinale BVB gegen OSC Lille sind fix. Trainer Niko Kovac warnt vor dem Gegner.
Dortmund – Die Auslosung für das Champions-League-Achtelfinale hat ergeben, dass der BVB auf den französischen Vertreter OSC Lille trifft. Auch die zeitgenaue Ansetzung ist inzwischen bekannt.
BVB-Termine gegen Lille stehen fest – Kovac spricht Warnung aus
Die Termine: Zunächst empfängt Borussia Dortmund den OSC Lille am Dienstag (4. März) zum Heimspiel im Signal Iduna Park. Der Anpfiff erfolgt um 21 Uhr. Das Rückspiel in Frankreich findet am Mittwoch (12. März) statt. Die Partie im Stade Pierre Mauroy (auch Decathlon Arena genannt) startet um 18.45 Uhr.
Derweil warnte Dortmunds Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem nächsten BVB-Spiel gegen Union Berlin schon einmal vorsorglich vor dem kommenden Champions-League-Kontrahenten. Dieser sei nicht zu unterschätzen.
BVB trifft im Champions-League-Achtelfinale auf OSC Lille: „Sehr ernstzunehmender Gegner“
„Lille ist ein sehr ernstzunehmender Gegner“, erklärte Niko Kovac gegenüber den anwesenden Medienvertretern um RUHR24. Sicherlich würden manche Beobachter sagen, dass der Ligue-1-Verein nicht attraktiv sei. „Aber ich seh das genau umgekehrt. Ich kenne die französische Liga, ich kenne OSC Lille. Ich weiß, welche Qualität in diesem Klub steckt – seit Jahren.“
Als Niko Kovac von Sommer 2020 bis Januar 2022 noch Trainer bei der AS Monaco war, wurde der künftige BVB-Gegner französischer Meister. Noch vor dem Scheich-Klub Paris Saint-Germain. „Sicherlich sind jetzt einige Spieler weg, aber dieser Klub hat immer sehr gute Spieler.“
BVB im Champions-League-Achtelfinale gegen OSC Lille: „Das wird ein schwerer Brocken“
Aktuell belegt der OSC Lille zwar nach 22 Spielen nur Platz 5 in der Ligue 1. Aber in der Champions-League-Gruppenphase konnten Siege gegen namhafte Gegner wie Real Madrid (1:0) und Atlético Madrid (3:1) gefeiert werden. Gegen Juventus Turin gab es ein 1:1-Remis und der niederländische Vertreter Feyenoord wurde mit 6:1 vom Platz gefegt.
Allerdings: Gegen Sporting Lissabon, das der BVB in den Playoffs problemlos ausschaltete, verlor die Mannschaft von Trainer Bruno Génésion mit 0:2. Niko Kovac ist sich jedenfalls sicher: „Das wird ein schwerer Brocken. Wir dürfen nicht denken, dass das ein einfaches Spiel wird, nur weil wir eine Bundesliga-Mannschaft sind.“
BVB in der Champions League gegen Lille: Das sind die weiteren Termine nach dem Achtelfinale
Der Sieger des Duells BVB gegen OSC Lille trifft im Champions-League-Viertelfinale auf den Gewinner des Achtelfinals Benfica Lissabon gegen FC Barcelona. Der Sieger dieses Viertelfinales trifft im Halbfinale auf den Sieger aus den Duellen Feyenoord Rotterdam gegen Inter Mailand und Bayern München gegen Bayer Leverkusen. Die weiteren Termine:
Viertelfinale: 8./9. & 15./16. April 2025
Halbfinale: 29./30. April & 6./7. Mai 2025
Finale: 31. Mai 2025 in der Allianz Arena, München
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