* Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.
Nach dem gescheiterten Transfer von Rayan Cherki zwischen Borussia Dortmund und Olympique Lyon kam es zu öffentlichen Spannungen. Nun äußerte sich der Lyon-Boss zu den Gründen für das Scheitern des Deals.
Der angestrebte Transfer von Rayan Cherki zu Borussia Dortmund scheiterte in der Winter-Transferperiode und löste einen öffentlich ausgetragenen Streit zwischen dem BVB und Olympique Lyon aus. Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl hatte nach dem gescheiterten Deal von „Spielchen“ gesprochen, die Lyon im Umgang mit dem BVB gespielt haben soll. In einem Interview mit Spox reagierte Lyon-Direktor Michael Gerlinger auf diese Vorwürfe und versuchte, die Situation zu relativieren.
Auf die Frage, was genau Kehl mit „Spielchen“ meinte, wich der 52-Jährige jedoch aus: „Das müssen Sie Sebastian fragen, was er damit meint.“ Und auch, als er nach dem eskalierten Konflikt gefragt wurde, gab er keine klare Stellungnahme ab: „Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben. Ich habe ein gutes Verhältnis zu den Kollegen in Dortmund. Das bleibt auch so. An diesem Tag ist alles hochgekocht. Ich glaube, das kocht aber auch schnell wieder runter.“ Trotz der Spannungen blieb Gerlinger dabei, dass das Verhältnis zum BVB nicht beschädigt sei.
Lyon-Boss über Cherki: „Ein unfassbares Talent“
Der Streit rund um Cherki wurde vor allem durch die ablehnende Haltung von Lyon-Besitzer John Textor verstärkt. Dieser hatte das Interesse von Borussia Dortmund an seinem Spieler als „respektlos“ bezeichnet und das Angebot des BVB als „weit unter dem Marktwert“ abgelehnt. Textor erklärte klar: „Rayan Cherki zu Borussia Dortmund? Nein, keine Chance.“ Textor ließ es dabei nicht bewenden und verbreitete zudem in einem geleakten Chat, dass er froh sei, den Dortmunder Verantwortlichen sagen zu können, dass sie sich „verpissen“ könnten.
Trotz der negativen Haltung seitens Lyon betonte BVB-Sportdirektor Kehl, dass Dortmund weiterhin an Cherki interessiert sei und den Spieler als großes Talent einschätze. Gerlinger selbst bezeichnete den 21-Jährigen im Spox-Interview als „unfassbares Talent“, das jedoch noch „reifer werden“ müsse. „Rayan kann am Ball Sachen, die ich noch nie zuvor gesehen habe“, erklärte der Lyon-Direktor, „aber er muss noch wachsen.“
Blick in die Zukunft? Bayers Florian Wirtz. (Quelle: IMAGO/Mika Volkmann/imago-images-bilder)
Noch immer ist nicht klar, ob der Nationalspieler über die Saison hinaus bei Bayer Leverkusen bleibt oder nicht. Nun hat der 21-Jährige selbst Stellung bezogen – und gibt sich kryptisch.
Bayer Leverkusens Florian Wirtz zeigt sich vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern München mit Blick auf seine persönliche Zukunft gelassen. Im Interview auf der vereinseigenen Internetseite wurde der umworbene Nationalspieler gefragt, ob er sich vorstellen könne, seinen Vertrag beim deutschen Meister vorzeitig zu verlängern.
“Man wird irgendwann etwas lesen und dann weiß man Bescheid”, antwortete der 21-Jährige. “Also, ich spiele gerade Fußball und mehr ist bei mir deswegen überhaupt nicht los in dieser Sache.” Wirtz besitzt bei Leverkusen derzeit einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Sein Marktwert beträgt deutlich über 100 Millionen Euro.
Zuletzt hatte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Interview bei t-online die Hoffnung auf eine Verpflichtung von Wirtz geäußert, die Chancen aber nur als gering eingeschätzt. Leverkusen empfängt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) die Münchner und will den Rückstand von acht Punkten auf den Spitzenreiter verkürzen.
Auf die Frage, ob er es für wahrscheinlich halte, dass die Bayern einen Spieler wie Wirtz verpflichten könnten, sagte Münchens Sportvorstand Max Eberl der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”: “Der Klub hat, siehe Harry Kane, nachgewiesen, dass er sehr große Transfers tätigen kann. Aber er wird das eben nicht jedes Jahr können. Das ist dann auch schon die Antwort auf die Frage. Wenn etwas machbar ist, wird sich der FC Bayern darum bemühen. Aber er wird nie alles auf eine Karte setzen, um einen einzelnen Spieler nach München zu holen.”
Der deutsche Rekordmeister hatte Kane im Sommer 2023 in einem 100-Millionen-Euro-Transfer von Tottenham Hotspur verpflichtet.
Waldemar Anton saß beim 3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon in der Champions League über die volle Distanz auf der Bank von Borussia Dortmund. Es scheint so, als hätte der Abwehrspieler seinen Stammplatz in der Innenverteidigung unter Neu-Trainer Niko Kovač vorerst verloren.
„Das hat nichts mit dem unglücklichen Eigentor (gegen den VfB Stuttgart, Anm. d. Red.) zu tun, sondern Schlotti kam wieder und auf der Seite hat man dann einen klaren Linksfuß. Das ist schon ein Vorteil“, erklärte Kovač den Bankplatz für Anton. Neben Schlotterbeck ist Emre Can unter dem Kroaten aktuell gesetzt. „Emre macht es im Moment richtig gut, da freue ich mich sehr darüber. Wir lassen es erst mal so, wie es in Lissabon war.“
Ob Kovač auch eine Systemumstellung auf eine Dreierkette vornehmen könnte, ließ der Coach offen: „Es ist nicht in Stein gemeißelt, mit welcher Kette wir spielen. Die Mannschaft kann alles und es geht um die Prinzipien. Wir müssen auch auf den Gegner reagieren. Ich möchte mich deswegen nicht auf ein spezielles System festlegen.“
Gut möglich, dass Anton am Wochenende gegen den VfL Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) trotzdem in der Anfangsformation des BVB zu finden sein wird. Und zwar auf der Position des Rechtsverteidigers, auf der der gesperrte Julian Ryerson ersetzt werden muss. In Zukunft dürfte es der 28-Jährige jedoch schwer haben.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren