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  • Vogt wieder im Training – aber weiter hinten dran

    Vogt wieder im Training – aber weiter hinten dran

    Vogt wieder im Training – aber weiter hinten dran

    Der Traum vom Comeback: Für viele Athleten ist eine Verletzung eine große Herausforderung, die mit Rückschlägen und Frustration verbunden ist. Ein besonders spannendes Beispiel für diese Situation ist der Fußballprofi und ehemalige Nationalspieler, der nach einer längeren Verletzungspause wieder in das Training einsteigt. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Fortschritte von Vogt im Training und beleuchten die Herausforderungen, die vor ihm liegen. Warum ist dieses Comeback für die Fans und die Mannschaft von besonderer Bedeutung, und was kann er tun, um schnell wieder seine Form zu finden?

    Die Rückkehr ins Training: Ein wichtiger Schritt

    Für viele Sportler stellt die Rückkehr ins Training einen entscheidenden Punkt dar. Nach Monaten der Rehabilitation und körperlichen Einschränkungen jubeln nicht nur die Fans, sondern auch die Teamkollegen, wenn ein Spieler endlich wieder auf dem Platz steht. Vogt hat diese Hürde überwunden – doch das Training hat seine eigenen Herausforderungen.

    Die ersten Schritte nach der Verletzung

    Nach einer längeren Verletzung, sei es ein Muskelriss, eine Bänderdehnung oder sogar eine Operation, stehen die ersten Trainingseinheiten an. Hierbei muss der Körper wieder an die sportlichen Belastungen gewöhnt werden. Für Vogt bedeutet das, zunächst leichtere Übungen zu absolvieren und das Grundlagentraining langsam wiederaufzubauen. Hierbei ist es wichtig, auf die Signale des Körpers zu hören. Überanstrengung könnte zu einem Rückfall führen und den Fortschritt gefährden.

    Der Faktor Zeit: Geduld ist gefragt

    Ein entscheidender Aspekt der Rückkehr ins Training ist die Zeit. Es dauert, bis sich die Muskulatur wieder aufbaut, die Kondition zurückkehrt und die Technik gefestigt wird. Für Vogt und sein Team ist Geduld unerlässlich. Pläne müssen realistisch sein, um ein Übertraining zu vermeiden. Oftmals gibt es intensive, aber kurze Einheiten, in denen gezielt an Schwächen gearbeitet wird. Diese Balance zwischen Training und Regeneration ist kritisch, um den langen Weg zurück auf das Spielfeld zu schaffen.

    Die Konkurrenz im Team

    Einer der größten Herausforderungen für einen zurückkehrenden Spieler ist die Konkurrenz im Team. Während Vogt im Training Fortschritte macht, ist er nicht der einzige Spieler, der auf dem Platz steht. Seine Teamkollegen haben keine Zeit verloren und sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Neue Spieler sind ins Team gekommen und haben den Konkurrenzkampf verschärft.

    Wie kann Vogt die Situation meistern?

    Um trotz der Rückstände wettbewerbsfähig zu bleiben, ist strategisches Denken gefragt. Vogt sollte gezielt mit seinen Trainern kommunizieren und individuelle Trainingspläne anfordern, die auf seine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Es könnte auch hilfreich sein, sich regelmäßig mit erfahrenen Spielern auszutauschen, um wertvolle Tipps zur Anpassung an aktuelle Spieltaktiken und Teamdynamiken zu erhalten.

    Mentale Stärke: Der Schlüssel zum Erfolg

    Neben der physischen Vorbereitung ist auch die mentale Stärke entscheidend. Der Druck, sich im Team und vor den Fans zu beweisen, kann enorm sein. Hier sind einige Tipps, wie Vogt seine mentale Stärke fördern kann:

    Visualisierung

    Das Visualisieren von Spielszenen und verschiedenen Spielzügen hilft dabei, das Selbstvertrauen zu stärken. Wenn Vogt sich immer wieder vorstellt, wie er hochklassige Leistungen abruft, kann dies einen positiven mentalen Einfluss ausüben.

    Positive Selbstgespräche

    Um sich selbst motivieren zu können, ist eine positive innere Stimme hilfreich. Statt sich auf die Schwierigkeiten zu konzentrieren, sollte Vogt sich an seine Stärken erinnern. Ein gezieltes Training der Selbstgespräche kann helfen, konzentriert zu bleiben und den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren.

    Unterstützung im Team

    Die Unterstützung durch seine Teamkollegen ist ebenfalls wichtig. Ein freundlicher Austausch, Mutmacher und positive Verstärkung können Vogt dabei helfen, sich schneller wieder ins Team zu integrieren. Teambuilding-Aktivitäten und gemeinsame Trainingseinheiten stärken zudem den Zusammenhalt und das Vertrauen.

    Fazit: Auf dem Weg zurück

    Vogt hat den ersten Schritt gemacht, indem er wieder ins Training eingestiegen ist. Doch der Weg zum Comeback ist lang und voller Herausforderungen. Körperlich muss er sich den Belastungen anpassen, während er gleichzeitig die Konkurrenz im Auge behält. Die mentale Stärke wird ihm helfen, das nötige Selbstvertrauen aufzubauen, während er sich Schritt für Schritt dem wieder erstrebten Leistungsniveau nähert.

    Die Rückkehr eines talentierten Spielers wie Vogt ist nicht nur für ihn selbst von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Mannschaft und die Fans. Das Comeback eines verletzten Athleten symbolisiert Hoffnung und Durchhaltevermögen. Mit dem richtigen Training, Geduld und Unterstützung könnte Vogt schon bald wieder auf dem Platz stehen – bereit, über sich hinauszuwachsen und sein volles Potenzial auszuschöpfen.

  • Mit dem Herzen immer bei Union geblieben, aber für den WM-Traum musste er gehen

    Mit dem Herzen immer bei Union geblieben, aber für den WM-Traum musste er gehen

    Titel: "Union-Fanherz bleibt, doch der WM-Traum ruft!"

    In der Welt des Fußballs spielen Emotionen eine zentrale Rolle. Die Geschichte eines Spielerwechsels, der von Sehnsucht und Ambitionen geprägt ist, zeigt, wie komplex die Entscheidungen im Profisport sein können. Ein solches Beispiel ist der Weg eines talentierten Spielers, der trotz seiner tiefen Verbundenheit zu seinem Heimatverein Union Berlin für den Traum von einer Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft einen Wechsel in Kauf nahm.

    Die Liebe zu Union Berlin

    Union Berlin hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und zieht Fans aus aller Welt an. Die Anhänger des Vereins sind bekannt für ihre Leidenschaft und Loyalität. Für viele Spieler ist es nicht nur ein Beruf, sondern eine Herzensangelegenheit. So auch für unseren Protagonisten, der seit seiner Jugend im Verein spielt und die Farben von Union wie eine zweite Haut trägt. Die Fans sind für ihn mehr als nur Zuschauer; sie sind Familie.

    Der Sprung in die große Liga

    Trotz seiner Liebe zu Union wusste der Spieler, dass es für eine WM-Teilnahme eine neue Herausforderung braucht. Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, fiel ihm schwer. Er war sich bewusst, dass ein Wechsel in eine stärkere Liga nicht nur neue sportliche Möglichkeiten eröffnete, sondern auch seine Chancen auf einen Platz im Nationalteam erheblich steigern würde.

    Die Entscheidung

    Die Entscheidung fiel nicht über Nacht. Gespräche mit Beratern, Trainern und nicht zuletzt mit seinen engsten Freunden und Familienmitgliedern führten zu dem Entschluss, den Schritt zu wagen. Der Traum von der Weltmeisterschaft war einfach zu verlockend. Die Aussicht, im Trikot der Nationalmannschaft auf dem höchsten Fußball-Parkett zu spielen, ließ seine Loyalität zu Union nicht schwinden, sondern machte sie nur komplexer.

    Ein harter Abschied

    Der Abschied von Union war emotional. Er wusste, dass er die Vereinsfarben und die Unterstützung der Fans zurücklassen musste. Doch das Herz des Spielers bleibt immer bei Union, egal wo er spielt. Er wird die Spiele von Union verfolgen, die Stadionatmosphäre vermissen und die unvergesslichen Momente im Stadion in Erinnerung behalten.

    Fazit

    Fußball ist nicht nur ein Sport; es ist ein Spiel der Herzen und Träume. Auch wenn das Herz des Spielers immer bei Union bleiben wird, ist der Weg zur WM eine Herausforderung, die er nicht ignorieren konnte. Fans und Freunde werden warten und hoffen, dass dieser Schritt sich für ihn lohnen wird und er eines Tages im Nationaltrikot auf dem Rasen stehen kann. So zeigt sich, dass der Fußball mehr ist als nur Tausende von Fans im Stadion – es sind die Geschichten, die uns verbinden.

    In der Welt des Fußballs bleibt die Hingabe zu einem Verein unvergessen, selbst wenn der Weg in neue Gefilde führt. So ist der Spieler, unabhängig von seiner aktuellen Vereinszugehörigkeit, immer ein Teil der Union-Familie.

  • Top-Stürmer bei Union Berlin, aber Stammplatz futsch? Darum ist Benedict Hollerbach nur noch Joker

    Top-Stürmer bei Union Berlin, aber Stammplatz futsch? Darum ist Benedict Hollerbach nur noch Joker

    Top-Stürmer bei Union Berlin, aber Stammplatz futsch?

    Benedict Hollerbach, der talentierte Stürmer von Union Berlin, erlangte in der letzten Saison große Bekanntheit. Mit seinen beeindruckenden Leistungen und seiner Torgefährlichkeit wurde er schnell zum Publikumsliebling. Doch die aktuelle Spielzeit hat einige Veränderungen mit sich gebracht, die seinen Status als Stammspieler in Frage stellen.

    Die Situation im Kader von Union Berlin

    Die Kaderplanung von Union Berlin hat in dieser Saison einige spannende Neuzugänge hervorgebracht. Mit der Verpflichtung neuer Spieler in der Offensive wird der Konkurrenzkampf im Team intensiver. Hollerbach, der in der vergangenen Saison für viele wichtige Tore verantwortlich war, sieht sich nun einer verschwenderischen Viehhaltung an Talenten gegenüber. Diese Situation hat dazu geführt, dass er zunehmend als Joker ins Spiel kommt, anstatt von Beginn an zu spielen.

    Taktische Überlegungen des Trainers

    Der neue Trainer von Union Berlin verfolgt eine taktische Ausrichtung, die es ihm ermöglicht, die Stärken seiner Spieler optimal zu nutzen. In einigen Spielen setzte er auf eine Formation, die eher auf eine defensive Stabilität und schnelles Umschaltspiel abzielt. Dies hat zur Folge, dass Hollerbach oft von der Bank aus zusehen muss, während seine Teamkollegen die Offensive anführen. Seine Qualitäten als Torschütze könnten jedoch entscheidend sein, wenn er die Möglichkeit hat, in der zweiten Halbzeit frischen Wind ins Spiel zu bringen.

    Die Rolle des Jokers

    Benedict Hollerbach hat sich als Joker etabliert, der in engen Spielen für den entscheidenden Impuls sorgen kann. Seine Schnelligkeit und Technik machen ihn zu einem gefährlichen Spieler im letzten Drittel des Spielfelds. Erinnerungen an seine früheren Höhepunkte in der Startelf bleiben lebendig, doch die Realität ist, dass er sich nun auf andere Weise beweisen muss. Fans hoffen, dass er trotz der aktuellen Herausforderung seine Form und seinen Einfluss auf das Spiel nicht verlieren wird.

    Fazit: Hollerbachs Zukunft bei Union Berlin

    Die aktuelle Situation von Benedict Hollerbach bei Union Berlin wirft viele Fragen auf. Bleibt er der Joker, der in entscheidenden Momenten einschlägt, oder kämpft er um seinen Platz in der Startelf? Die nächsten Spiele werden zeigen, ob er seinen Platz im Kader zurückerobern kann und ob Union Berlin weiterhin auf seine Fähigkeiten zählen kann. Die Fans von Union Berlin sind gespannt, wie sich diese junge Talente im Laufe der Saison entwickeln wird und ob Hollerbach seine beeindruckende Form zurückgewinnen kann.

    In der dynamischen Welt des Fußballs bleibt es stets interessant zu beobachten, wie sich die Möglichkeiten eines Spielers entwickeln können – sei es als Starter oder als effektiver Joker.

  • Union Berlin bedankt sich bei den Fans – aber die sagen “Spart euch die Worte”

    Union Berlin bedankt sich bei den Fans – aber die sagen “Spart euch die Worte”

    Titel: Union Berlin bedankt sich bei den Fans – sie sagen "Spart euch die Worte"

    Union Berlin, der aufstrebende Bundesligist, hat in den letzten Wochen eine emotionale Botschaft an seine treuen Fans gerichtet. In einem offiziellen Statement sprach der Verein seinen Dank für die unermüdliche Unterstützung aus. Doch die Reaktion der Anhänger fiel überraschend aus: "Spart euch die Worte!" lautete die Ansage vieler Fans, die damit ihren Unmut über die aktuelle Situation des Vereins zum Ausdruck brachten.

    Die aktuelle Lage von Union Berlin

    Der Verein hat in dieser Saison mit unerwarteten Problemen zu kämpfen. Verletzungen wichtiger Spieler, unkonstante Leistungen auf dem Platz und wirtschaftliche Herausforderungen haben dazu geführt, dass Union Berlin in der Tabelle nicht die angestrebten Ergebnisse erzielen kann. Die Fans, die stets hinter ihrer Mannschaft stehen, fordern nun mehr als nur Dankesbekundungen.

    Emotionale Reaktionen der Fans

    Die Leidenschaft der Union-Fans ist sprichwörtlich. Sie sind bekannt für ihre bedingungslose Unterstützung in guten wie in schlechten Zeiten. Doch die Verzweiflung über die sportliche Situation hat einige von ihnen dazu bewegt, den Dialog zum Verein kritisch zu hinterfragen. Anstatt sich mit Worten der Dankbarkeit zufriedenzugeben, wünschen sich die Fans Taten: bessere Leistungen auf dem Platz, klare Konzepte für die Zukunft und eine transparente Kommunikation seitens des Vereins.

    Der Wunsch nach echter Unterstützung

    Die klare Botschaft der Fans zeigt, dass Worte allein nicht ausreichen. Union Berlin steht nun vor der Herausforderung, den Erwartungen seiner Anhänger gerecht zu werden. Ein echter Dialog zwischen Verein und Fans ist essenziell, um das Vertrauen zurückzugewinnen und gemeinsam in eine bessere Zukunft zu blicken.

    Fazit

    Die Situation zwischen Union Berlin und seinen Fans ist angespannt. Während der Verein sich für die Unterstützung bedankt, ist die Geduld der Anhänger zunehmend erschöpft. Um die Verbindung zu stärken und den sportlichen Erfolg zu sichern, benötigt Union Berlin nicht nur Dankesworte, sondern vor allem konkrete Maßnahmen und eine klare Strategie für die kommenden Spiele. Die Fans warten gespannt auf die nächste Reaktion des Vereins, die über die Zukunft der Zusammenarbeit entscheiden könnte.

    In der Fußballwelt ist es wichtig, dass Spieler, Trainer und die Geschäftsführung gemeinsam mit den Fans an einem Strang ziehen, um die Herausforderungen zu meistern. Nur so kann Union Berlin in der Bundesliga weiterhin bestehen und um Erfolge kämpfen.

  • DFB-Pokal: Freude, aber keine Befreiung – RB Leipzigs

    DFB-Pokal: Freude, aber keine Befreiung – RB Leipzigs


    Referee Reichel: “Mit Hand in den Ball gegangen”

    Referee Reichel erklärte seine Elfmeter-Entscheidung, Wolfsburgs Fischer habe bei der Flanke “eine klare Siecht auf den Ball. Der Ball war erwartbar. Er ist mit der ausgestreckten Hand in den Ball gegangen. Er versucht mit einer Drehbewegung den Arm wegzunehmen. Aber für mich erst, als der Ball an der Hand war.”

    Für Hasenhüttl eine schwer akzeptierbare Entscheidung. Und auch Rose sagt: “Die Handregel verstehen wir ja alle nur bedingt. Die Regel ist gewöhnungsbedürftig. Und vielleicht sollte man auch mal wieder über die Handspielregel diskutieren.”

    Kein berauschender Auftritt von RB

    Erstmal nicht diskutiert wird jetzt über die Zukunft von Marco Rose. Nach zuletzt nur einem Sieg in sieben Bundesliga-Spielen in Serie und dem Abrutschen auf Rang sechs stand der Coach vor einem Endspiel. Mal wieder in dieser Saison. Sein erstes Endspiel um die eigene Zukunft im Dezember im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewann Rose überzeugend und berauschend 3:0. Und diesmal? Berauschend war der Auftritt der Leipziger nicht. Dafür machte es die VfL-Abwehr dem RB-Angriff zu oft zu schwer.

    In der Statistik hatte RB allerdings durchaus Vorteile: Bei Torschüssen lagen die Sachsen 16:11 vorn, RB gewann knapp mehr Zweikämpfe (51:49 Prozent), hatte eine Überlegenheit in den Luftzweikämpfen (55:45 Prozent), und lag letztlich auch im xGoals-Wert der erwartbaren Tore mit 2,46 zu 0,81 vorn.

    Rose: “Wichtig fürs Gefühl”

    “Es war ein gutes Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ich glaube, dass wir ein paar mehr hatten, deswegen geht der Sieg insgesamt auch in Ordnung. Es haben Kleinigkeiten entschieden”, analysierte Rose nach der Partie. “Wir haben zuletzt ganz viel Unentschieden gespielt, wir haben wenig gewonnen. Das war wichtig heute für uns, für das Gefühl.” Die Frage nach der aktuell fehlenden Leichtigkeit – Spielmacher Xavi Simons läuft viel, kann aber kaum kreative Impulse setzen, Angreifer Lois Openda ackert, ist im Abschluss aber zu ungenau, in der Abwehr wirkte RB zuletzt sehr anfällig – wollte RB-Außenmotor Raum erst gar nicht beantworten: “Ja, was soll ich sagen?“ Dann erklärt der 26-jährigfe Nationalspieler aber: “Vielleicht müssen wir uns im Moment alles ein Stück weit erkämpfen.”



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  • Ärger über U23-Spielplan, aber keine Panik bei Ingo Preuß

    Ärger über U23-Spielplan, aber keine Panik bei Ingo Preuß


    Seit dem bei der SpVgg Unterhaching (2:1) geglückten Rückrundenstart hat die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund aus sechs Spielen nur noch vier Punkte einfahren können, ist dadurch gefährlich nahe an die Abstiegszone gerutscht. Ingo Preuß bewahrt in seiner Funktion als Sportlicher Leiter der BVB U23 einerseits die Ruhe, lässt andererseits aber auch seinen Ärger über den Spielplan durchklingen.

    Bevor die Borussia am nächsten Samstag zum Ende einer englischen Woche Viktoria Köln empfängt, muss die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann zwei Mal weite Reisen antreten. Am Sonntag gastiert die BVB U23 beim TSV 1860 München und am Mittwoch bei Dynamo Dresden.

    Preuß strahlt Ruhe aus

    „Gruseliger kann man den Spielplan für uns mit den zwei weiten Auswärtsreisen nach München und nach Dresden binnen vier Tagen nicht gestalten“, klagte Preuß gegenüber den „Ruhr Nachrichten“, betonte indes zugleich, das Beste daraus machen zu wollen un die Ansprüche nicht allzu hoch zu stellen: „Der Verein tut seinerseits alles dafür, den Jungs so wenig Reisestrapazen wie möglich zu bereiten. Wenn wir am Ende mit einem Erfolgserlebnis dastünden, wäre das schon in Ordnung.“

    Generell ist Preuß spürbar darum bemüht, Ruhe auszustrahlen: „Die Situation ist für mich so, wie sie von Anfang an war. Im Laufe der Saison war der Abstand zu den Abstiegsplätzen manchmal größer, manchmal kleiner. Ich habe immer damit gerechnet, dass es auch mal eng werden könnte“, zeigt sich der 66-Jährige nicht überrascht von der momentan schwierigeren Phase und will weiterhin einen kühlen Kopf bewahren: „Ich verfalle jedenfalls nicht in Panik.“



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Schlotterbeck stichelt, aber Adeyemi lacht

    Schlotterbeck stichelt, aber Adeyemi lacht


    Nico Schlotterbeck stichelt scherzhaft gegen Karim Adeyemi – doch der Offensivspieler nimmt den Seitenhieb mit Humor. Beim BVB-Sieg in Hamburg zeigte Adeyemi einmal mehr, was er wirklich draufhat.

    Borussia Dortmund feierte am Samstag einen 2:0-Sieg beim FC St. Pauli und setzte damit eine kleine Serie auf: Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es den Schwarz-Gelben, zwei Bundesliga-Spiele in Folge zu gewinnen. Beim Erfolg in Hamburg war es einmal mehr Karim Adeyemi, der mit einem Tor und einer Vorlage entscheidend zum Sieg beitrug.

    Adeyemi, der in dieser Saison immer mehr zu seiner Form findet, war nicht nur durch seinen Treffer zum 2:0 (58. Minute) auffällig. Bereits beim 1:0, das Serhou Guirassy erzielte, hatte der 23-Jährige mit einem präzisen Schuss die Vorlage geliefert. Dabei überraschte der Offensivspieler einige Beobachter, denn er nutzte für beide Aktionen seinen schwächeren rechten Fuß, was Nico Schlotterbeck, der bei Dortmund als Innenverteidiger spielt, etwas irritierte.

    „Manchmal hat er nen besseren Schuss mit rechts als mit seinem starken Linken. Das verstehe ich nicht ganz. Das müsst ihr ihn fragen“, stichelte Schlotterbeck in der Mixed Zone und sorgte damit für Gelächter. Wenig später reagierte Adeyemi auf diese humorvolle Bemerkung und erklärte lachend: „Ja, hat er mir vorhin erzählt. Das ist so ein kleiner Joke“. Trotzdem betonte er: „Ne, ich glaube, der Linke ist trotzdem noch besser. Vielleicht nehme ich den Ball wirklich besser mit rechts an.“

    Überzeugt Adeyemi auch gegen OSC Lille?

    Trotz dieser scherzhaften Bemerkungen zeigte sich Schlotterbeck zufrieden mit der Entwicklung seines Teamkollegen: „Mit seiner Geschwindigkeit kann er so viel rausholen.“ Für Adeyemi, der nach einer längeren Verletzungspause und einigen schwankenden Leistungen wieder in Form kommt, war das Spiel in Hamburg ein weiteres positives Signal. „In den letzten Spielen habe ich Selbstbewusstsein gekriegt. Sie waren ganz okay, aber da geht noch mehr. Ich baue darauf auf“, sagte Adeyemi selbst.

    Am Dienstag wartet auf den BVB ein weiteres Highlight, wenn der französische Klub OSC Lille in der Champions League zu Gast ist. Die Dortmunder wollen sich vor heimischer Kulisse eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im Achtelfinale verschaffen. „Wir werden unsere Räume bekommen“, sagte Kehl optimistisch, wobei der BVB darauf hofft, dass auch Karim Adeyemi in der Königsklasse wieder voll aufdreht.



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  • Stadion soll “brennen”, aber noch sind Tickets zu haben: BVB droht in der Champions League gegen Lille erstes nicht ausverkauftes Heimspiel der Saison

    Stadion soll “brennen”, aber noch sind Tickets zu haben: BVB droht in der Champions League gegen Lille erstes nicht ausverkauftes Heimspiel der Saison


    Das kommt auch nicht alle Tage vor. Einen Tag vor dem Achtelfinal-Hinspiel der CL gibt es noch Tickets für das Westfalenstadion.

    Heimspiele des BVB sind ausverkauft. Das ist ein Satz, der im modernen Fußball beinahe die Qualität eines Naturgesetzes hat. 81.365 Zuschauer lautet seit geraumer Zeit die magische Zahl, die bei jeder Partie im Signal Iduna Park von Norbert Dickel verkündet wird. In der laufenden Saison war das in der Bundesliga bei zwölf von zwölf Gelegenheiten so und in der Champions League bei vier von vier. Wird es am Dienstag anders, wenn der BVB auf OSC Lille im Achtelfinal-Hinspiel der Königklasse trifft?



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