Schlagwort: 1. FC Union Berlin

  • Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac


    Leite leitet Unions Pleite ein 

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    ©IMAGO

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit seinem ersten Viererpack der Karriere (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Klubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei „Sky“.

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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  • Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport

    Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin: Guirassy lässt die Sonne durch – Sport


    „Nach Regen kommt Sonne“, hatte Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Heimspiel gegen Union Berlin im Tonfall eines leicht ratlosen, aber umso bemühteren Seelsorgers gesagt. Die Hoffnung auf bessere fußballerische Leistungen mit meteorologischen Erfahrungen zu begründen, klang zwar skurril, war am Ende aber doch tatsächlich von Erfolg gekrönt. Manchmal sind die einfachen Wahrheiten halt die besten.



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  • Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin: Union Berlin verliert hoch bei Dortmund – Bundesliga

    Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin: Union Berlin verliert hoch bei Dortmund – Bundesliga


    Borussia Dortmund kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 6:0-Erfolg davon.

    Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der Gastgeber wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte der 1. FC Union Berlin knapp für sich entschieden und mit 2:1 gewonnen.

    Die 81.365 Zuschauer erlebten mit, wie Diogo Leite das falsche Tor „anvisierte“ und seinen eigenen Torhüter überwand. Ehe der Schiedsrichter Bastian Dankert die Protagonisten zur Pause bat, traf Serhou Guirassy zum 2:0 zugunsten von Dortmund (40.). Mit der Führung für den BVB ging es in die Halbzeitpause. In der 57. Minute stellte Union Berlin personell um: Per Doppelwechsel kamen László Bénes und Janik Haberer auf den Platz und ersetzten Rani Khedira und Lucas Tousart. Mit einem schnellen Hattrick (75./80./83.) zum 5:0 schockte Guirassy den Gast. Gleich drei Wechsel nahm Borussia Dortmund in der 85. Minute vor. Serhou Guirassy, Marcel Sabitzer und Julian Ryerson verließen das Feld für Jamie Bynoe-Gittens, Salih Özcan und Yan Couto. Den Vorsprung von Dortmund ließ Maximilian Beier in der 89. Minute anwachsen. Letztlich feierte der BVB gegen Union nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.

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    Bei Borussia Dortmund präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (43). Dortmund machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem zehnten Platz. Der BVB verbuchte insgesamt neun Siege, fünf Remis und neun Niederlagen.

    Zu mehr als Platz 13 reicht die Bilanz des 1. FC Union Berlin derzeit nicht. Im Sturm von Union Berlin stimmt es ganz und gar nicht: 21 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Sechs Siege, sechs Remis und elf Niederlagen hat Union derzeit auf dem Konto. Für den 1. FC Union Berlin sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.

    Borussia Dortmund stellt sich am Samstag (15:30 Uhr) beim FC St. Pauli vor, einen Tag später und zur selben Zeit empfängt Union Berlin Holstein Kiel.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • Vier Mal Guirassy – BVB gelingt gegen Union Berlin der Befreiungsschlag

    Vier Mal Guirassy – BVB gelingt gegen Union Berlin der Befreiungsschlag


    Stand: 22.02.2025 21:58 Uhr

    Borussia Dortmund scheint langsam wieder in Schwung zu kommen. Nach dem Erfolg in der Champions League legte das Kovac-Team in der Bundesliga gegen Union Berlin nach und gewann am Samstagabend mit 6:0 (2:0). Serhou Guirassy schnürte dabei einen Viererpack. Damit kletterte der BVB in der Tabelle schon mal wieder auf Rang zehn.

    Zehn Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz. “Das ist derzeit ganz weit weg für mich. Wir müssen uns erst einmal auf die Basics konzentrieren: Zweikämpfe gewinnen, gute Pässe spielen und ein Bundesligaspiel gewinnen“, so präsentierte sich BVB-Trainer Niko Kovac vor der Partie.

    • Zum Live-Ticker: Dortmund – Union Berlin
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    • 23. Spieltag
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    Nach dem souveränen Achtelfinal-Einzug in der laufenden Champions-League-Runde unter der Woche gegen Sporting Lissabon war für Schwarz-Gelb also wieder Bundesliga-Alltag angesagt. Mit einer schwungvollen Leistung die schwachen Vorwochen so allmählich aus den Köpfen vertreiben – dies das Ziel der gebeutelten Dortmunder gegen den Tabellen-13. Union Berlin. Und nach dem Kantersieg konnte Kovac gegenüber der Sportschau zufrieden feststellen: “Nach 15 Minuten haben wir es kontrolliert und zwangsläufig viele Chance kreiert. Pfosten, Latte, viele Tore, viele tolle Momente – das war schöner Fußball.“

    Sportschau, 22.02.2025 21:17 Uhr

    BVB-Arbeit am Offensivspiel

    Vor ausverkauftem Haus – über 81.000 Fans veranstalteten schon vor der Partie eine Riesen-Show – versuchte der BVB von Beginn an Druck zu machen. Nach sechs Minuten verpasste Pascal Groß nur knapp nach einer scharfen Hereingabe von Julian Ryerson. “Wir müssen wieder dahin kommen, uns mehr Chancen zu erspielen“, hatte Kovac gefordert.

    Sein neues Team arbeitete dran: Emre Can und Nico Schlotterbeck bemühten sich von hinten heraus um scharfe, genaue Bälle im Aufbau, Pascal Groß auf links und Karim Adeyemi auf rechts versuchten mit Tempo Druck auf die Berliner Abwehrreihe auszuüben.

    Nico Schlotterbeck (r.)im Zweikampf gegen Jeong Woo-yeong.

    Eigentor bringt Dortmund in Führung

    So war Tempo in der Partie, weil auch Union mutig genug war, den Weg nach vorn zu suchen. Rani Khedira setzte sich nach 20 Minuten über rechts gut gegen Ramy Bensebaini durch, konnte aus spitzem Winkel Gregor Kobel aber nicht überwinden.

    Nach 25 Minuten die Dortmunder Führung: Ein Querschläger landete auf halbrechts bei Ryerson, der die Kugel gleich wieder mit Wucht vors Tor schlug. Und der unglückliche Berliner Diogo Leite rutschte in diesen Ball und fälschte ihn unhaltbar für seinen Keeper Frederik Rönnow in den eigenen Kasten ab. Vier Minuten später beinahe das 2:0, als Maximilian Beier nach Adeyemis Vorarbeit den Fuß hinhielt, aber nur den Querbalken des Berliner Tores traf.

    BVB macht Druck und stresst Union

    Das Dortmunder Bemühen um Tempo und Rasanz blieb unübersehbar. Auch wenn hin und wieder die Genauigkeit fehlte, blieben die Aktionen doch druckvoll. Das Ganze stresste Union und führte weiter zu Torraumszenen. In der 39. Minute das 2:0: Groß hatte auf links Zeit zum flanken und sein Ball traf punktgenau den Kopf des eingelaufenen Serhou Guirassy – der Guineer vollendete sicher zum zweiten Dortmunder Treffer.

    Die BVB-Spieler feiern den Heimsieg gegen Union Berlin.

    Auch ohne den verletzt fehlenden Julian Brandt zeigte sich der BVB im Spiel nach vorn so stark verbessert, dass Union gar keine rechte Luft gelassen wurde, um selbst konstruktiv nach vorn zu spielen. Der BVB erdrückte den Gegner mit seiner Vehemenz einfach.

    Guirassy trifft wie er will

    Schon gegen Sporting Lissabon unter der Woche hatte der BVB bewiesen, dass er eine Führung mittlerweile souverän verteidigen kann. Das schaffte das Team nun auch problemlos gegen die harmlosen Gäste aus der Hauptstadt. Nach rund einer Stunde nahmen die Dortmunder wieder Tempo auf.

    Und es gab Torchancen: Erst scheiterte Adeyemi noch mit einem Schuss am Pfosten (74.), eine Minute später machte es Guirassy besser: Aus spitzem Winkel donnerte der Mittelstürmer die Kugel in den linken Winkel zum 3:0 (75.). In der 81. Minute schnürte der Guineer seinen Dreierpack: Nach Beiers Vorarbeit brauchte er nur noch die Fußspitze hinhalten und es stand 4:0.

    Hidding, Torge, Sportschau, 22.02.2025 21:13 Uhr

    Union geht unter

    Und damit nicht genug: Sieben Minuten vor Spielschluss flankte Groß noch einmal gefühlvoll in Richtung Guirassy. Der bedankte sich per Kopf mit seinem vierten Treffer zum 5:0. Und dann durfte gegen mittlerweile wehrlose Unioner auch Beier nochmal ran. Nach Salih Özcans Flanke durfte er völlig freistehend zum 6:0 verwandeln.

    Für Union-Trainer Steffen Baumgart kam es etwas zu dicke. “Ich hadere mit dem Ergebnis“, sagte er im Sportschau-Gespräch: “Ich hadere mit der letzten Viertelstunde extrem. Ich glaube, ein 3:0 kannst du erklären, aber mit einem 6:0 ist schwer umzugehen.” Der BVB konnte konstatieren: Auch in der Bundesliga scheint der erste Schritt zurück in die Erfolgsspur gemacht zu sein.

    Steffen Baumgart: “Ich hadere mit dem Ergebnis.”

    Dortmund in Hamburg, Union gegen Kiel

    Dortmund muss kommendes Wochenende in Hamburg beim FC St. Pauli ran (01.03.2025, 15.30 Uhr). Den Tag darauf ist Union Berlin zuhause gegen Kiel gefragt (15.30 Uhr).

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  • Dortmund jubelt nach Sieg gegen Union und ist erleichtert

    Dortmund jubelt nach Sieg gegen Union und ist erleichtert


    22.02.2025 – 21:38 UhrLesedauer: 1 Min.

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    Carney Chukwuemeka: Dortmunds Neuzugang schrie seinen Jubel nach dem Sieg raus. (Quelle: IMAGO/UWE KRAFT/imago)

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen. Beim ersten Liga-Sieg unter dem neuen Coach Niko Kovač gelingen Torjäger Guirassy vier Tore.

    Auf der Südtribüne tobten die Fans, auf dem Rasen feierten die Dortmunder Spieler ausgelassen – so hatte man den BVB lange nicht mehr erlebt. Nach einem furiosen 6:0 gegen Union Berlin, bei dem Torjäger Serhou Guirassy mit vier Treffern glänzte, keimt in Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga auf. “Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans”, sagte der Matchwinner bei Sky. “Ich bin natürlich glücklich.”

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. “Ich glaube, alle sind erleichtert”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: “Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.” Ein Sonderlob erhielt Guirassy: “Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert”, lobte Kehl, “heute hat’s geknallt”. Coach Niko Kovač reichte ein Wort für seinen Torjäger: “Weltklasse!” Und Kapitän Emre Can fand: “Ein perfekter Samstag für uns alle.”

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovač leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. “Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen”, sagte der sichtlich zufriedene Trainer.



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  • BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy

    BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy


    Die Teilnahme an der kommenden Champions League ist für Borussia Dortmund in höchster Gefahr. Nach schwierigen Wochen sendet die Mannschaft gegen Union ein Lebenszeichen. Der BVB überrollt die Berliner förmlich. Alle Tore hier im Video.

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Krisenklub Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit einem Viererpack (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte Matchwinner Guirassy bei Sky. „Ich bin natürlich glücklich.“ Und Sportdirektor Sebastian Kehl meinte. „Ich glaube, alle sind erleichtert. Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert. Heute hat’s geknallt.“

    Mal wieder erwies sich Union als willfähriger Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei Sky.

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Groß bereitete drei Tore vor

    Durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

    SUF



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  • BVB vs. Union Berlin: Noten und Einzelkritik

    BVB vs. Union Berlin: Noten und Einzelkritik

    Nach schwierigen Wochen lechzte Borussia Dortmund am Samstag nach einem Erfolgserlebnis. Gegen Union Berlin schoss sich der BVB tatsächlich mit einem furiosen 6:0-Sieg den Frust von der Seele. Alle BVB-Stars in der Einzelkritik:

  • TOR: Gregor Kobel - Note: 2,5

    TOR: Gregor Kobel – Note: 2,5

    Hielt gegen Hollerbach einmal richtig gut (35.), zeigte sich bei freien Bällen in seinem Strafraum ebenfalls voll auf der Höhe. 65 Prozent Passquote sind weiterhin ausbaufähig.

  • ABWEHR: Julian Ryerson (bis 85.) - Note: 2,0

    ABWEHR: Julian Ryerson (bis 85.) – Note: 2,0

    Sorgte gegen seinen Ex-Klub für viel Druck über die rechte Seite. War wegen der hohen Intensität teilweise kaum zu halten. Erzwang das kuriose Eigentor mit seinem scharfen Ball in den Strafraum. Defensiv hielt er die Außenbahn ebenfalls stabil.

  • Yan Couto (ab 85.) - ohne Bewertung

    Yan Couto (ab 85.) – ohne Bewertung

    Ließ den Ball in den letzten Minuten laufen und schien den Auftritt ohne Druck zu genießen. Allerdings kein großer Faktor mehr.

  • Emre Can - Note: 3,0

    Emre Can – Note: 3,0

    Machte einige Situationen unnötig spannend, hätte im zweiten Durchgang sogar fast ein Eigentor erzielt. letztlich ging aber immer alles gut. Wirkte in den letzten Spiele dennoch etwas griffiger.

  • Nico Schlotterbeck - Note: 2,0

    Nico Schlotterbeck – Note: 2,0

    Ließ in der Defensive nichts anbrennen und hatte gerade in der Luft eine starke Zweikampfquote. Sicherte zudem aufmerksam ab, wenn Can die Gegner aggressiv anging. Stand auch sonst fast immer dort, wo er gebraucht wurde.

  • Ramy Bensebaini (bis 69.) - Note: 2,5

    Ramy Bensebaini (bis 69.) – Note: 2,5

    Antizipierte die Situationen enorm gut und holte die Bälle oft frühzeitig zurück. Hatte vor den ersten beiden Toren ganz wichtige Ballaktionen. Nahm später etwas raus.

  • Daniel Svensson (ab 69.) - Note: 3,0

    Daniel Svensson (ab 69.) – Note: 3,0

    Prägte das Spiel nicht ganz so sehr wie vorher Bensebaini. Besann sich auf die einfachen Dinge, blieb dadurch insgesamt komplett fehlerfrei.

  • MITTELFELD: Marcel Sabitzer (bis 85.) - Note: 2,0

    MITTELFELD: Marcel Sabitzer (bis 85.) – Note: 2,0

    Fütterte als Verbindungsspieler die offensiven Kollegen und zeigte sich in der Passauswahl klar verbessert. Musste gegen den Ball viele Lücke im Alleingang schließen. Glänzte aber auch als Abräumer und verlor keinen einzigen Zweikampf

  • Salih Özcan (ab 85.) - ohne Bewertung

    Salih Özcan (ab 85.) – ohne Bewertung

    Übernahm im Mittelfeldzentrum und hätte beinahe noch ein Kopfballtor beigesteuert, doch Rönnöw hielt im kurzer Eck herausragend.

  • Pascal Groß - Note: 1,0

    Pascal Groß – Note: 1,0

    Riss das Spiel komplett an sich und legte einen historischen Auftritt hin. Bereitete mit seinen perfekten Flanken insgesamt vier Tore direkt vor. Spielte sogar noch deutlich mehr geniale Pässe im letzten Drittel. Auf ihn fand Union überhaupt keine Antwort.

  • Karim Adeyemi - Note: 2,0

    Karim Adeyemi – Note: 2,0

    Brachte viel positive Energie auf das Feld. Ging keinem Duell aus dem Weg und löste viele Szenen durch brachiale Dynamik auf. War zeitweise an jedem gefährlichen Angriff beteiligt. Hätte teilweise noch zwingender sein können, wenn er technisch nicht so unsauber gewesen wäre.

  • Gio Reyna (bis 69.) - Note: 4,5

    Gio Reyna (bis 69.) – Note: 4,5

    Übernahm die Rolle des verletzten Julian Brandt im offensiven Mittelfeld. Fand aber nur schwerlich Bindung zum Spiel. Strahlte nicht die Überzeugung aus, wirklich etwas bewegen zu wollen. Wäre wegen seines unglücklichen Zweikampftiming sogar fast noch vom Platz geflogen.

  • Carney Chukwuemeka (ab 69.) - Note: 2,5

    Carney Chukwuemeka (ab 69.) – Note: 2,5

    Feierte endlich sein Debüt für den BVB – und das machte durchaus Mut. Drehte sich gleich in seiner ersten Szene herausragend aus dem Druck. Gerade wenn er mit Tempo auf die Kette laufen konnte, wurde es immer brandgefährlich.

  • Maximilian Beier - Note: 2,0

    Maximilian Beier – Note: 2,0

    Wirkte auf der linken Seite lange unglücklich. Ließ im Abschluss die Überzeugung vermissen und hatte mitunter leichte Ballverluste in seinem Spiel. Mit jedem BVB-Tor kam bei ihm dann mehr Leichtigkeit auf. Legte schließlich ein Guirassy-Tor auf und traf später sogar selbst. Das dürfte ihm guttun.

  • ANGRIFF: Serhou Guirassy (bis 85.) - Note: 1,0

    ANGRIFF: Serhou Guirassy (bis 85.) – Note: 1,0

    Brachte seinen ersten Torschuss direkt im Tor unter, obwohl er in der ersten Hälfte zuvor kaum stattgefunden hatte. Nach dem Seitenwechsel begann die große Guirassy-Show. Versenkte Union mit drei weiteren Toren und verwandelte den Signal Iduna Park in ein Tollhaus.

  • Jamie Gittens (ab 85.) - ohne Bewertung

    Jamie Gittens (ab 85.) – ohne Bewertung

    Kam diesmal nur von der Bank und war nicht Teil der BVB-Party. Bitter für ihn, dass ausgerechnet heute erst so spät mitwirken durfte.



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  • Die Aufstellung für die Bundesliga

    Die Aufstellung für die Bundesliga


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  • BVB vs. Union Berlin heute live im TV, Stream und Ticker

    BVB vs. Union Berlin heute live im TV, Stream und Ticker


    Am 23. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Union Berlin. So verfolgt ihr das Spiel im TV, Livestream und Liveticker.

    Bei Borussia Dortmund ist der Trainereffekt in der Bundesliga bislang ausgeblieben. Der neue Coach Niko Kovac hat seine ersten beiden Bundesliga-Begegnungen mit dem BVB verloren.

    Nach dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart und dem 0:2 zuletzt in Bochum geht es nun am Samstagabend für Dortmund im heimischen Signal Iduna Park gegen Union Berlin um den ersten Bundesliga-Sieg unter der Leitung von Kovac.

    Für den gebürtigen Berliner hat die Begegnung gegen Union damit natürlich noch zusätzliche Brisanz, denn nach dem Aus von Ex-Coach Nuri Sahin und der Übergangsphase mit Mike Tullberg erhofft sich der Borussia-Anhang nun eine deutliche Steigerung – und die blieb bislang in der Bundesliga aus.

    Auch Union Berlin musste sich zuletzt über eine Pleite ärgern. Die Köpenicker verloren zuhause mit 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach. Andrej Ilic erzielte in der 63. Minute per Elfmeter nur noch den Anschlusstreffer, nachdem zuvor Lukas Ullrich und Tim Kleindienst für die Gäste erfolgreich waren.

    +++ Update, 22. Februar, 17:30 Uhr: Die Aufstellungen sind da +++

    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß, Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

    1. FC Union Berlin: Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira, Jeong, Schäfer, Hollerbach – Ilic

    Dortmund vs. Union Berlin heute live: Läuft die Bundesliga im Free-TV?

    Nein, die Partie zwischen Dortmund und Union Berlin läuft nicht im Free-TV.

    BVB vs. 1. FC Union Berlin heute live: Wer zeigt das Bundesliga-Spiel im Pay-TV?

    Das Spiel ist am Samstag um 18:30 Uhr auf Sky zu sehen. Um die Sender zu empfangen, muss zuvor ein Pay-TV-Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen werden.

    Bundesliga: Wo kann ich Dortmund vs. Union Berlin heute im Livestream sehen?

    Wenn ihr ein Pay-TV-Abo bei Sky habt, könnt ihr den Stream via Sky Go abspielen. Alternativ gibt’s auch einen Livestream bei WOW TV. Um Zugang zu erhalten, müsst ihr zuvor ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

    Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Wo gibt’s heute einen Liveticker zur Bundesliga?

    Entweder auf ran.de oder in der ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store).



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  • Die Aufstellung für die Bundesliga

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