Kategorie: La Liga

La Liga

  • Guardiolas Wunderrechnung bei Real: «Ein Prozent» – Fußball

    Guardiolas Wunderrechnung bei Real: «Ein Prozent» – Fußball


    Ein erneutes Fußball-Spektakel zwischen Real Madrid und Manchester City ist nicht ausgeschlossen. Auch wenn Pep Guardiola nicht gerade viel auf ein Weiterkommen gibt. Nur ein Trick?



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  • Ancelotti-Verbleib bei Real Madrid hängt von 2 Bedingungen

    Ancelotti-Verbleib bei Real Madrid hängt von 2 Bedingungen


    Carlo Ancelotti steht als Trainer bei Real Madrid bis 2026 unter Vertrag und hat in der Vergangenheit auch betont, dass er die Aufgabe sehr gerne weiterhin übernehmen würde. Dennoch ist ein vorzeitiger Abgang des Italieners im Sommer nicht ausgeschlossen. Sein Verbleib hängt von zwei Bedingungen ab.

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass Real Madrid mit einer Verpflichtung von Xabi Alonso liebäugelt. Der frühere Real-Profi ist als Trainer seit zweieinhalb Jahren bei Bayer Leverkusen tätig und feierte dort schon grosse Erfolge. Der Spanier ist der designierte Ancelotti-Nachfolger. Es stellt sich allerdings die Frage, wann die Wachablösung erfolgt.

    Ancelotti steht offenbar durchaus unter Druck. Gemäss “Relevo” muss er die Titelverteidigung in La Liga schaffen, um auch nächste Saison auf der Trainerbank Platz nehmen zu können. Zudem müssen die Madrilenen demnach in der Champions League mindestens das Halbfinale erreichen. Eine weitere grosse Hürde.

    Beide Ziele sind noch absolut zu erreichen. Ancelotti steht aber unter Druck. Dies ist für den 65-jährigen Altmeister nichts Neues.

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  • La Liga: Liebes-Aus bei Barça-Star Lamine Yamal und

    La Liga: Liebes-Aus bei Barça-Star Lamine Yamal und


    Vor dem Tor eiskalt, in der Liebe jetzt aber im Abseits?

    Lamine Yamal (17) gilt in der Fußball-Welt als Jahrhunderttalent, innerhalb von nur einem Jahr konnte der Spanier seinen Marktwert verdreifachen (!). Aktuell steht er bei 180 Mio. Euro (Quelle: transfermarkt.de). Nur Erling Haaland und Vinicius Junior sind teurer (200 Mio. Euro).

    In Liebesdingen läuft es beim Barça-Star aber nicht ganz so rund. Wie der spanische Journalist Javier de Hoyos berichtet, ist die Beziehung zwischen Yamal und Influencerin Alex Padilla beendet.



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  • 4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl: Hansi Flick und Barça

    4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl: Hansi Flick und Barça



    4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl

    Hansi Flick und Barça stürmen in Richtung La-Liga-Spitze

    Weil das Madrider Stadtderby zwischen Real und Atletico am Samstag ohne Sieger endet, hat Barcelona mit Supertrainer Flick in Sevilla die Chance, ins Titelrennen zurückzukehren. Das gelingt natürlich souverän und das, obwohl Barca lange Zeit in Unterzahl spielen muss. Flick weiß, was jetzt zu tun ist.

    Der FC Barcelona hat in der spanischen Primera División den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hansi Flick gewann beim FC Sevilla mit 4:1 (1:1) und nutzte damit das Remis der Madrider Stadtrivalen tags zuvor aus. Im Topspiel des 23. Spieltags hatten sich Real und Atlético bei den Königlichen mit einem 1:1 getrennt.

    Im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán erwischte Barcelona einen Start nach Maß dank Robert Lewandowski. Der ehemalige Bundesliga-Star traf in der siebten Minuten zur 1:0-Führung. Eine Minute später stand es aber bereits 1:1 – für die andalusischen Gastgeber war Ruben Vargas zur Stelle. Direkt nach dem Seitenwechsel brachte der zur Pause eingewechselte Fermín López (46.) die Flick-Mannschaft wieder in Führung, neun Minuten später erhöhte Raphinha.

    Flick: Rote Karte war eine gute Übung

    Die letzte halbe Stunde der Partie musste Barça dann in Unterzahl überstehen. Nach einer Entscheidung des Videoschiedsrichters sah Torschütze López die Rote Karte (62.). Dennoch gelang den Gästen durch Eric García in der 89. Minute ein weiterer Treffer. “Mit unserer Leistung heute bin ich richtig zufrieden”, sagte der ehemalige Bundestrainer Flick nach dem Spiel. “Wir haben gut gespielt und für die drei Punkte gekämpft.”

    Nicht einmal dem Platzverweis konnte Flick nur negative Seiten abgewinnen. “Klar. Es ist ein anderes Spiel mit nur zehn Mann, aber wir haben das richtig gut gemacht. Fermi war natürlich enttäuscht nach seiner Roten Karte, aber er hat ein wichtiges Tor geschossen. Solche Dinge passieren und für uns war es eine gute Übung, im 4-4-1 zu spielen und zu verteidigen.

    In der Tabelle bleibt der FC Barcelona auf Platz drei. Mit 48 Punkten sind die Katalanen aber um zwei Punkte näher an Spitzenreiter Real gerückt. Atlético ist als Zweiter nur noch einen Zähler besser. “Wir stehen jetzt besser da als noch vor einiger Zeit. Aber wir fokussieren uns nur auf uns. Wir müssen die Spiele gewinnen und dürfen nicht auf die anderen schauen”, sagte Flick.



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  • Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”

    Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”


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    Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”

    “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang”, sagt der Barca-Coach.

    Hansi Flick (M.) ist wieder Tabellenführer

    © AFP/AFP/LLUIS GENE

    “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang”, sagt der Barca-Coach.

    Hansi Flick hat die Rückkehr des FC Barcelona an die Tabellenspitze eher kühl zur Kenntnis genommen. “Der Klub und die Spieler verdienen das. Es ändert sich aber nichts. Wir müssen weiter kämpfen, um diesen Platz bis zum Saisonende zu verteidigen”, sagte der Trainer der Katalanen nach dem 1:0 (1:0) gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano.

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    Durch den vierten Ligasieg in Folge zog Barca an den Madrid-Klubs Real und Atletico vorbei und steht erstmals seit dem 1. Dezember auf Platz eins. “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang. Wir sind glücklich über die drei Punkte. Es war sehr hart und nicht einfach”, sagte Flick.

    Das Siegtor erzielte Robert Lewandowski per Foulelfmeter (28., nach Videobeweis), der bei seiner Auswechslung in der 81. Minute dennoch unzufrieden wirkte. Flick nahm das gelassen. “Er will Tore schießen, aber es ist meine Entscheidung. Ich treffe sie für das Team”, sagte er: “Ich unterstütze ihn immer, gebe ihm immer die Chance, von Anfang an zu spielen. Heute hat er ein sehr wichtiges Tor erzielt.”

    Barca liegt nach 24 von 38 Spieltagen punktgleich mit Real und einen Zähler vor Atletico. Am Samstag wartet auf Gran Canaria das Spiel gegen den Tabellen-17. UD Las Palmas.



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  • FC Bayern muss liefern, Hansi Flick feiert: Der Sport-Tag am

    FC Bayern muss liefern, Hansi Flick feiert: Der Sport-Tag am


    Ex-Bundestrainer Hansi Flick hat mit dem FC Barcelona den Patzer des Rivalen Real Madrid genutzt und durch einen Zittersieg die Tabellenführung in der spanischen La Liga zurückerobert. Das 1:0 (1:0) am 24. Spieltag gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano war der vierte Ligasieg in Folge für die Katalanen, bei denen der erst 17 Jahre alte Lamine Yamal bereits sein 100. Profispiel absolvierte.

    Für die Entscheidung sorgte aber einmal mehr Top-Stürmer Robert Lewandowski. Der Pole verwandelte einen Foulelfmeter (28., nach Videobeweis) zum Sieg und baute mit seinem 20. Saisontor die Führung in der Torjägerliste auf Kylian Mbappé (17 Treffer) aus.

    Weil die beiden Top-Klubs aus Madrid, Real und Atletico, am Samstag jeweils nur zu einem 1:1 gekommen waren, grüßt Barcelona erstmals seit dem 17. Spieltag wieder von Rang eins. Real liegt punktgleich auf Platz zwei, Atletico hat einen Zähler weniger und ist Dritter.



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  • Obacht! Jetzt besteht Gelb-Gefahr für Atlético oder

    Obacht! Jetzt besteht Gelb-Gefahr für Atlético oder


    Nur aufgeschoben, nicht aufgehoben! Nachdem Schiedsrichter Clément Turpin im Hinspiel der Champions-League-Playoffs zwischen Manchester City und Real Madrid bei insgesamt nur 15 Fouls (neun von ManCity, sechs von Real) keine einzige Karte gezeigt hatte, müssen diverse Stars der Königlichen nun wiederum aufpassen, das mögliche Hinspiel im Achtelfinale nicht zu verpassen.

    Jude Bellingham, Eduardo Camavinga, Aurélien Tchouaméni, Luka Modrić, Antonio Rüdiger und Endrick hatten die Ligaphase ebenso wie Carlo Ancelotti mit je zwei Gelben Karten beendet. Sie lebten somit schon im Etihad Stadium gefährlich. Sehen sie diesen Karton nun beim Rückspiel am Mittwoch im Estadio Santiago Bernabéu (21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN), würden sie wiederum beim auswärts stattfindenden Schlagabtausch in der Runde der letzten 16 am 4. oder 5. März gegen Atlético Madrid oder Bayer 04 Leverkusen fehlen.

    Real Madrid Startelf Champions League
    Real empfängt ManCity am Mittwoch – Foto: Angel Martinez/Getty Images

    Mindestens drei der Akteure werden gegen City von Anfang an mitwirken – Modrić und Endrick nicht. Ob Tchouaméni und Camavinga starten oder es nur einer der Franzosen tut, ist offen. Unvorteilhaft: Durch diese zusätzlich neue Zwischenrunde der Königsklasse erhöht sich durch Gelbe Karten das Risiko von Sperren für das Achtelfinale. Üblicherweise ging ein Spieler mit beispielsweise einer Gelben Karte aus der Vorrunde weitestgehend unbefleckt in die K.o.-Phase.

    Für das theoretische Rückspiel gegen Atlético oder Leverkusen im Bernabéu am 11. oder 12. März könnten auch Daniel Ceballos, Ferland Mendy, Federico Valverde und Raúl Asencio eine Sperre kassieren – plus eben all jene der aktuell stark Vorbelasteten, die gegen City erneut keine Karte sehen. Ceballos, Mendy, Valverde und Asencio müssten für dieses Szenario gegen die „Skyblues“ und im Achtelfinal-Hinspiel verwarnt werden. Zum Halbfinale werden alle Karten gelöscht.


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  • Aus der ersten Elf geflogen: Flick bestraft Koundé

    Aus der ersten Elf geflogen: Flick bestraft Koundé


    Jules Koundé wird von Hansi Flick auf die Ersatzbank verdonnert. Der FC Barcelona beginnt mit Héctor Fort als Rechtsverteidiger, weil der Franzose sich zu einer Teamsitzung verspätet.

    FC Barcelona: Koundé kommt zu spät zu Teamsitzung

    Die harte Hand von Hansi Flick kommt mal wieder zum Vorschein: Der Trainer des FC Barcelona hat Jules Koundé am Montagabend beim 24. LaLiga-Spieltag gegen Rayo Vallecano nicht von Anfang an mitwirken lassen.

    Nur eine Verschnaufpause für den Dauerbrenner? Mitnichten. Der französische Verteidiger wurde auf die Ersatzbank verbannt, da er zuvor zu spät zu einer Teamsitzung erschien. Stattdessen lief Héctor Fort als Rechtsverteidiger auf. „Es ist eine interne Entscheidung“, hielt Flick selbst sich vor dem Anpfiff öffentlich noch bedeckt.

    Es ist Koundé bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison passiert. Anfang Oktober war er aus dem gleichen Grund aus der Startelf gestrichen worden, als Barça auswärts gegen Deportivo Alavés gespielt hatte.

    Iñaki Peña war vor dem Halbfinale der Supercopa gegen den Athletic Club wegen einer Verspätung bestraft worden. Flick hatte sich im November zu seinem Knallhart-Umgang geäußert und erklärt: „Das ist eine Regel. Es geht einfach um den Respekt gegenüber dem Team. Wenn du fünf Minuten zu spät bist, müssen die anderen warten. Das ist kein Respekt, das ist nicht mein Verständnis von Respekt.“



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  • Real wieder in der Rückspiel-Falle

    Real wieder in der Rückspiel-Falle


    Gegen Chelsea, Schalke und Juventus wäre Real Madrid nach Hinspielsiegen beinahe ausgeschieden – Fotos: getty images

    Ancelotti würde gern verwalten

    In LaLiga tobt der Titeldreikampf: Wenn der FC Barcelona am Montagabend sein Heimspiel gegen Rayo Vallecano gewinnen sollte, würden die Katalanen die Tabellenspitze übernehmen, dann punktgleich mit Real Madrid und nur einen Punkt vor Atlético Madrid. Die drei Großen sind seit Jahresbeginn auch in der Copa del Rey im Dauereinsatz, wo in der letzten Februarwoche die Hinspiele auf dem Programm stehen. Während die beiden Rivalen in der Champions League sich direkt für das Achtelfinale qualifizieren konnten, müssen die Königlichen den Umweg über die Playoffs gehen und sind auch in der Königsklasse bereits schwer beschäftigt. Die Anzahl der Spiele, die Real Madrid in diesen Wochen absolvieren muss, ist enorm, und jede Partie ist im Kampf um die Trophäen von großer Bedeutung. Währenddessen hat die Verletzungsmisere, vor allem in der Abwehr, die Blancos wieder heimgesucht beziehungsweise nie verlassen. So musste Carlo Ancelotti im Hinspiel bei Manchester City sowie beim Liga-Gastspiel in Pamplona jeweils auf fünf defensive Akteure verzichten und mit nur einem gelernten Profi-Abwehrspieler in der Startelf auskommen. Aus all diesen Gründen wird die Versuchung bei Reals Trainer groß sein, im CL-Rückspiel gegen Manchester City (Mittwoch, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN) in den Verwaltungsmodus zu schalten, zumal sein Team nach einem guten Spiel in England mit einem 3:2-Vorsprung in die Partie im Estadio Santiago Bernabéu geht, und die Citizens obendrein so zahnlos wie noch nie in der Ära von Pep Guardiola erscheinen. Doch Vorsicht ist mehr als geboten: In den vergangenen zehn Jahren gab es genügend Beispiele, bei denen die Blancos in der Champions-League-K.o.-Phase trotz teilweise komfortabler Hinspiel-Ergebnisse im Eigenen Stadion beinahe ausgeschieden wären. Einmal ging der Rückspiel-Verwaltungsmodus sogar komplett schief.

    Das unerwartete Schalke-Drama

    Beinahe zehn Jahre ist es her, dass die Madrilenen – auch damals Titelverteidiger –  im CL-Achtelfinale mit einem 2:0-Sieg beim FC Schalke 04 vor dem Rückspiel im eigenen Stadion wie der sichere Viertelfinalist aussahen, zu groß erschien der Klassenunterschied zu sein, zu groß der Vorsprung aus Gelsenkirchen. Ancelotti, damals in der zweiten Saison seiner ersten Amtszeit an der Concha Espina, und seine Mannschaft nahmen die Deutschen am 10. März 2015 definitiv nicht ernst genug, denn in der ersten Hälfte ging Schalke zweimal in Führung, zweimal konnte Real durch Cristiano Ronaldo jedoch ausgleichen. Als kurz nach der Pause Karim Benzema zum 3:2 traf, schien die Partie endgültig entschieden worden zu sein, doch der Verwaltungsmodus ging am Ende beinahe ins Auge: Schalke glich schnell aus und als Klaas-Jan Hunterlaar sechs Minuten vor Schluss zum 4:3 für die Knappen traf, nahm das Rückspiel seinen Lauf. Ein weiterer Gegentreffer hätte bei der damals noch geltenden Auswärtstor-Regel für den CL-Rekordsieger das Aus bedeutet. Mit Ach und Krach rettete Real die knappe Niederlage über die Zeit und kam doch noch eine Runde weiter. Im Bernabéu gab es nach Abpfiff gellende Pfiffe.

    Als ein 3:0 beinahe nicht reichte

    Nicht nur wegen des legendären Rückfallziehers von Cristiano Ronaldo war Real Madrids 3:0-Sieg bei Juventus Turin im Viertelfinal-Finspiel der Champions-League-Saison 2017/18 eine Machtdemonstration. Der Erfolg hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher ausfallen können. Was sollte da am 11. April 2018 im Bernabéu noch schief gehen? Nun, bekanntlich beinahe alles. Ein erstaunlich passives Real Madrid lag nach einer Stunde mit 0:3 zurück und stand kurz vor dem Aus. Erst in der Schlussphase erwachten die Blancos und zitterten sich durch ein Elfmetertor von CR7 in der siebten Minute der Nachspielzeit ins Halbfinale. Später gelang der Zidane-Truppe sogar der dritte Titel in der Königsklasse in Folge, doch beinahe wäre im Viertelfinale trotz eines 3:0 aus dem Hinspiel alles vorbei gewesen.

    Das Ajax-Desaster

    In der darauffolgenden Saison waren Zinédine Zidane und Cristiano Ronaldo nicht mehr da und es war eine schwierige Spielzeit für die Königlichen. In der Liga lief es überhaupt nicht, Neutrainer Julen Lopetegui verlor schnell seinen Job, Santiago Solari übernahm und konnte das Team zwischenzeitlich einigermaßen stabilisieren. Im Achtelfinale der Champions League erschien Ajax Amsterdam wie ein dankbarer Gegner, und nachdem der Titelverteidiger das Hinspiel in der Johan-Cruyff-Arena mit 2:1 gewann, schien das Rückspiel in Madrid am 5. März 2019 reine Formsache zu sein. Man war sich auf Seiten der Königlichen so sicher, dass Kapitän Sergio Ramos sich in Amsterdam noch absichtlich eine Verwarnung abholte, um die Gelbsperre rechtzeitig vor dem Viertelfinale abzusitzen. Doch der Abend im Bernabéu geriet zu einem einzigen Albtraum: Die selbstsicheren Königlichen kamen gegen die junge Ajax-Truppe völlig unter die Räder und verloren am Ende mit 1:4. Es war der negative Höhepunkt einer völlig verkorksten Saison.

    Drama mit Ansage

    In der Saison 2021/22 saß Carlo Ancelotti wieder auf der Bank der Merengues, als im Frühjahr eine wohl beispiellose Champions-League-K.o-Phase ihren Lauf nahm. Im Achtelfinale schaltete Real Madrid trotz eines 0:1 aus dem Hinspiel und eines 0:1-Rückstand im Rückspiel im eigenen Stadion dank eines Benzema-Hattricks Paris Saint-Germain aus und lieferte anschließend im ersten Viertelfinal-Duell beim FC Chelsea die wohl beide Saisonleistung in der Königsklasse. Wieder traf Karim Benzema dreifach und es mit einem souveränen 3:1 an der Stamford Bridge zurück in die spanische Hauptstadt. Da in den Vorjahren bei ähnlichen Konstellationen aber so etwas wie ein Muster zu erkennen war, waren die warnenden Stimmen vor dem Rückspiel am 12. April 2022 immer lauter, man solle nicht wieder in den Verwaltungstrott zurückfallen. Genau das passierte jedoch: Nach 75 Minuten führte der Titelverteidiger aus London mit 3:0 und die Blancos standen vor dem Aus. Erst durch einen späten Treffer von Rodrygo Goes rettete sich Real in die Verlängerung, in der Benzema wieder der entscheidende Mann war. Es war gerade einmal so gutgegangen.

    Bitte nicht wieder!

    Man kommt vor dem Duell gegen Manchester City nicht drumherum, an all diese, größtenteils unnötigen Rückspiel-Dramen zu denken, und man ist geneigt, Carlo Ancelotti zuzurufen: Bloß nicht wieder verwalten! Nachdem Real Madrid es in der Vorwoche im Hinspiel verpasste, mit einer besseren Chancenverwertung für ein noch besseres Ergebnis zu sorgen, muss der Sack am Mittwoch im eigenen Stadion zugemacht werden. Selbst gegen dieses verwundbare und inkonstante City kann Passivität böse ins Auge gehen, warnende Beispiele aus der Vergangenheit gibt es ja zu Genüge. Vor allem offensiv erscheint der CL-Rekordsieger dieses Jahr den Skyblues relativ deutlich überlegen zu sein, und das gilt es am Mittwoch auszunutzen und umzusetzen, denn wie man 2019 sehen konnte, kann der Verwaltungsmodus nicht jedes Mal gutgehen.


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  • Liveticker | FC Barcelona – Rayo Vallecano 1:0 | 24.

    Liveticker | FC Barcelona – Rayo Vallecano 1:0 | 24.


    Und dann ist Feierabend. Barcelona musste gen Ende hin noch einmal zittern, erklimmt dank des am Ende auch verdienten 1:0-Erfolges über ein starkes Rayo Vallecano und den Remis von Real und Atletico am Samstag aber dennoch die Tabellenspitze in La Liga.


    Abpfiff


    Ferran Torres


    90′ +1
    Um ein Haar der Ausgleich! Embarba wird auf links mit einem Pass hinter die Kette geschickt. Seine scharfe Flanke landet in der Mitte beim ziemlich gänzlich freistehenden de Frutos, der allerdings aus elf Metern den Ball nicht sauber erwischt und rechts am Tor vorbeiköpft.


    88′
    Barca-Trainer Hansi Flick wirkt an der Seitenlinie etwas unruhig. Seine Elf hatte hier nun einige Konterchancen, die nicht sauber zu Ende gebracht wurden.


    Casado kommt für F. de Jong


    Sergi Guardiola kommt für Alvaro


    Adrian Embarba


    Ferran Torres kommt für Lewandowski


    80′
    Die Einwechslungen von Koundé und vor allem Dani Olmo bringen noch einmal ordentlich Schwung in das Offensiv-Spiel der Katalanen. Noch allerdings ohne Erfolg gekrönt.


    72′
    Und gleich die nächste Top-Chance für Barca hinterher. Dani Olmo wird im Mittelfeld angespielt und kann antreiben. Im richtigen Moment steckt er auf Raphinha durch, der den Ball mit rechts mitnimmt, dann aber mit dem linken Außenrist über das Tor hebt.


    71′
    Technisch herausragend gemacht von Dani Olmo. Mit der Hacke dreht er sich um Lejeune herum, ehe er an Batalla vorbeiziehen will. Der trifft den Spanier, spielt aber zunächst den Ball. Gleichzeitig spitzelt er ihn vor die Füße von Raphinha. Beim Nachschuss des Brasilianers ist Rayaos Schlussmann aber wieder auf dem Posten.


    67′
    Nach einem Missverständnis von Inigo Martinez und Balde schnappt sich Alvaro den Ball und läuft die rechte Seite entlang. Seinen Pass in den Rückraum nimmt de Frutos direkt, doch bei seinem Flachschuss aufs kurze Eck ist Szczesny zur Stelle.


    Dani Olmo kommt für Gavi


    Gumbau kommt für Pedro Diaz


    60′
    Gavi steckt mit dem Außenrist in den Lauf von Fort durch, der einige Meter macht und dann mit der Hacke auf Lamine Yamal ablegt. Dessen Abschluss kann Mumin hingegen zur Ecke abblocken.


    59′
    Barca kontrolliert das Spiel. Die letzte Genauigkeit fehlt hingegen im Moment.


    53′
    Pedri tanzt sich mit einer cleveren Körpertäuschung an Pedro Diaz vorbei und hat dann das Auge für Lewandowski. Der nimmt den Ball direkt, schiebt ihn aus rund elf Metern halblinker Position aber rund drei Meter rechts am Tor vorbei.


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Mit einem 1:0 für die Gastgeber geht es in die Pause. Die Gäste brauchten eine Weile, um im Spiel anzukommen, schafften es aber etwa einer halben Stunde immer mehr, mit tiefen Bällen hinter die Barca-Kette zu kommen. Der vermeintliche Ausgleich wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen.


    Halbzeitpfiff


    Gavi


    43′
    Der Ball liegt im Netz der Gastgeber. Nach einem überlegten Chip hinter die Kette von Ciss bleibt de Frutos vor Szczeny cool und vollstreckt. Doch der im Abseits stehende Nteka hat Inigo Martinez weggeblockt – weshalb der Treffer nicht zählt.


    Andrei Ratiu


    Ratiu testet, wie reißfest das Trikot von Lewandowski ist.


    37′
    Szczesny bewahrt sein Team mit einer Glanzparade vor dem Ausgleich. Die Abseitsfalle der Gastgeber schnappt nicht zu, stattdessen ist Isi auf links quasi frei durch. Im Sechzehner angekommen legt er quer auf Nteka, der vor Inigo Martinez am Ball ist und zum Abschluss kommt. Doch der polnische Schlussmann ist schnell unten und pariert im Fallen mit seiner linken Hand.


    30′
    Und beinahe das 2:0 gleich hinterher. Lamine Yamal hat Glück, dass seine Flanke aus dem Halbfeld von Lejeune wieder genau vor seinen Füße landet. Freistehens scheitert er aus kurzer Distanz aber an Batalla.


    Robert Lewandowski


    Lewandowski tritt an, verzögert in altbekannter Manier – und verwandelt dann mithilfe des linken Innenpfostens zur Führung für Barca.


    Pathé Ciss


    Obendrein sieht der Übeltäter Gelb.


    Pathé Ciss


    Und es gibt Strafstoß für die Hausherren. Von Ciss war die Aktion nicht sonderlich clever, Inigo Martinez hätte nämlich wohl keine Chance auf den Ball gehabt.


    Und der VAR schickt den Unparteiischen Mario Melero Lopez an den Bildschirm.


    24′
    Batalla faustet eine Ecke souverän weg, doch es gibt Proteste der Gastgeber. Einige Meter weiter hinten hat Ciss nämlich ganz schön gegen Inigo Martinez geklammert.


    23′
    Und wieder verpasst Raphinha das 1:0. Nach einem tollen Steckpass von Pedri ist er frei durch, scheitert aus halblinker Position aber im Eins-gegen-eins an Gästekeeper Batalla. Lewandowski will den Abpraller verwerten, steht dafür ein bis zwei Schritte zu weit vorne.


    20′
    Die erste richtig dicke Chance für die Gastgeber. De Frutos köpft einen langen Ball von Cubarsi unfreiwillig in den Lauf von Balde, der einige Meter macht und von der Grundlinie zurücklegt auf Raphinha. Der Brasilianer nimmt den Ball mit und schließt etwa von linken Fünfereck wuchtig ab. Die Kugel zischt aber knapp am langen Eck vorbei.


    14′
    Nun haben auch die Gäste ihren ersten Abschluss. Isis Ecke an den zweiten Pfosten gerät etwas weit, landet aber noch bei Mumin, der dann jedoch links am Tor vorbeiköpft.


    11′
    Wenig überraschend läuft Barca die Gäste früh an und hat bislang jede Menge Ballbesitz. Noch sind die Katalanen aber auf der Suche nach dem Durchkommen.


    4′
    Erste Torannäherung der Blaugrana. Balde steckt auf links durch für Raphinha, der den Ball von der Grundlinie aus an den Elferpunkt chipt. Dort steigt Lewandowski hoch, er köpft allerdings rechts am Tor vorbei.


    Anpfiff


    Der FC Barcelona, in dieser Saison schon einmal enteilter Spitzenreiter, könnte am Montagabend die Tabellenführung in La Liga zurückerobern. Nach den Patzern von Real und Atletico braucht es dafür “nur” einen Heimsieg über Rayo Vallecano.



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