Kategorie: Bundesliga

  • Bundesliga-Topspiel: Von Leverkusen dominiert: Bayerns…

    Bundesliga-Topspiel: Von Leverkusen dominiert: Bayerns…


    Dieser Denkzettel auf dem Weg zur 34. deutschen Meisterschaft saß. Das Titel-Comeback in der Fußball-Bundesliga ist dem FC Bayern München nach dem glücklichen 0:0 beim bärenstarken Noch-Meister Bayer Leverkusen zwar kaum mehr zu nehmen. Doch mit Blick auf den Weg ins Champions-League-Finale «dahoam» erwächst ausgerechnet dem Rekordmeister gerade eine neue «Bestia Negra» (schwarze Bestie). 

    So wurden die Bayern einst selbst in Spanien als höchst unbequemer Gegner für Real Madrid getauft. Der frühere Real- und Bayern-Profi Xabi Alonso ist nun nichts anderes mit seinem Team für die Münchner. Der Meistercoach blieb auch im sechsten Spiel als Bayer-Trainer gegen die Bayern unbesiegt. Mehr noch. Seine Schützlinge demonstrierten am Samstagabend im Bundesliga-Gipfel eindrucksvoll, wer aktuell die formstärkste deutsche Mannschaft ist. 

    Die Bayern sind es trotz acht Punkten Vorsprung in der Tabelle nicht. «Leverkusen war am Punkt da, die waren richtig, richtig intensiv unterwegs und die haben es sehr, sehr gut gemacht», ächzte Münchens Sportdirektor Christoph Freund nach einem Spiel, in dem die Bayern laut Statistik historisch unterlegen war. Und schon in gut zwei Wochen könnte es im Champions-League-Achtelfinale erneut zum Aufeinandertreffen kommen. 

    Eine Halbzeit komplett ohne Torschuss, das erste Schüsschen erst nach mehr als 70 Minuten – so etwas soll es seit entsprechender Datenerhebung vor mehr als 30 Jahren nicht gegeben haben. «Es ist vielleicht glücklich heute», bekannte Torhüter Manuel Neuer am Sky-Mikrofon. «Wichtig war, dieses Spiel nicht zu verlieren. Natürlich wäre es besser gewesen zu gewinnen. Aber das hätten wir heute auch nicht verdient gehabt.»

    Müller spricht von «wunderbarem Punkt»

    Im Hinblick auf die Meisterschaft konnten sich die Bayern etwas Trotz erlauben. Der gegen die übrige nationale Konkurrenz erspielte Vorsprung blieb bestehen. Niemals zuvor verspielte ein Team in der Liga einen Vorsprung von acht Zählern zu diesem Zeitpunkt. «Wir haben ein gutes Ergebnis mit nach Hause genommen und werden unseren Weg weitergehen», beharrte Thomas Müller. «Deswegen, es war für uns ein wunderbarer Punkt. Weiter geht es.»

    Auch Trainer Vincent Kompany, der vor seinem Meisterstück in der Premierensaison steht, reagierte fast etwas unwirsch auf die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. «Wir haben fast 100 Tore geschossen», sagte der Belgier mit Blick auf alle bisherigen Pflichtspiele unter ihm. «Wir waren in fast jedem Spiel immer dominant. Heute nehmen wir diesen Punkt mit und haben gut verteidigt.»

    Aber auch er war bislang nicht in der Lage, Alonsos Leverkusener zu knacken. Auch im sechsten Duell als Bayer-Coach hatte sich der Baske gegen die Münchner etwas ausgedacht. Ohne nominelle Spitze – die Torjäger Patrik Schick und Victor Boniface blieben überraschend auf der Bank – hatte Bayer im Mittelfeld mehr Dominanz. Zudem presste Alonsos Team sehr hoch und Innenverteidiger Jonathan Tah stand Topstar Jamal Musiala teilweise schon weit jenseits der Mittellinie auf den Füßen. 

    Im März droht Leverkusen den Bayern erneut als Gegner

    «Also wir müssen das Spiel, glaube ich, ganz klar gewinnen. Das war offensichtlich mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, mit der Dominanz, wie wir gespielt haben», sagte Tah nach dem absurd anmutenden Ergebnis angesichts von 16:2 Torschüssen. Die ausgeruhtere Werkself brachte deutlich mehr Energie auf den Platz als die Bayern, die sich am Mittwoch in der Champions League noch zu einem 2:1 bei Celtic Glasgow gemüht hatten.

    Als bestem deutschen Team der Champions-League-Vorrunde blieben Leverkusen die Achtelfinal-Playoffs dagegen erspart. Schon in gut zwei Wochen könnte es in der Königsklasse in der Runde der letzten 16 wieder zum Aufeinandertreffen beider Teams kommen. Für die Bayern, die am 31. Mai unbedingt das Finale daheim in der Allianz Arena absolvieren wollen, ist dies aktuell alles andere als reizvoll.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376896/1



    Source link

  • HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…

    HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…


    Der HSV will den nächsten Sieg beim Aufsteiger.

    Am Sonntag (13.30 Uhr) ist Hamburg zu Gast bei Regensburg. Mit dem 2:1-Last-Minute-Sieg in Münster haben die Rothosen erstmals seit Mai 2023 wieder auswärts bei einem Aufsteiger gewonnen (1:0 in Sandhausen).

    Kann der HSV jetzt in der Fremde nachlegen? Gute Nachricht: Das Duell gegen Regensburg wird live im TV übertragen.

    2. Bundesliga heute im TV: Wer überträgt Regensburg gegen HSV?

    Die Partie in der 2. Bundesliga zwischen Regensburg und Hamburg wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 13.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt um 13 Uhr.

    Sie können die 2. Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Regensburg und HSV kostenlos verfolgen.



    Source link

  • Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: „Da ist Hopfen und Malz verloren“

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Empfohlener redaktioneller Inhalt

    An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

    Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: „Ich bin ja da. Das reicht ja“

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die „Basics“

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376767/2

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



    Source link

  • Eintracht Frankfurt seit drei Wochen ohne Sieg

    Eintracht Frankfurt seit drei Wochen ohne Sieg


    Sind drei Wochen eine lange oder eher kurze Zeit? Würde man eine Urlauberin am Strand fragen, würde sie wohl erzählen, wie schnell die Tage verflogen seien. Fragt man einen Bundesligatrainer, der so lange nicht gewonnen hat, fällt die Antwort anders aus. „Wir vermissen das“, gestand der Frankfurter Trainer Dino Toppmöller. Seine Mannschaft wolle das Gefühl, gerade gewonnen zu haben, endlich wieder in der Kabine spüren. „Wir wissen auch, dass es ein paar Tage her ist.“

    Vor dem Heimspiel gegen Kiel am Sonntag (17.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei DAZN) liegt die Eintracht in der Bundesliga auf dem dritten Platz und damit immer noch unter den ersten vier. Von diesen Rängen heißt es ja oft, sie berechtigten dazu, an die Fleischtöpfe zu kommen. Weil jedes Spiel in der Champions League so viel wert ist wie eine halbe Saison im Wettbewerb darunter. Wenn sich Toppmöller gerade am Buffet umschaut, haben seine Trainerkollegen Vincent Kompany (FC Bayern) und Xabi Alonso (Leverkusen) schon reichlich geschlemmt und kämpfen nun darum, wer die Sahnetorte anschneidet.

    Toppmöller steht ein paar Schritte entfernt. Ein paar Klopse liegen noch im Edelstahlbecken, auch die beiden Flämmchen darunter brennen noch. Aber er spürt, dass eine kurze Unachtsamkeit – ein Blick zum Dessert, ein Ausflug zum Salat – nicht mehr drin ist, sonst überholen ihn die Kollegen Sebastian Hoeneß (Stuttgart) und Marco Rose (Leipzig). Lange schlürften sie im Winter an der ungesalzenen Tagessuppe, verloren mal, spielten dann unentschieden.

    Wie am Wochenende: Leipzig spielte 0:0 in Augsburg, Stuttgart verlor sein Heimspiel gegen Wolfsburg. Und dennoch schienen beide in den vergangenen Wochen bereit fürs große Fressen. Leipzig liegt nur noch zwei Punkte hinter der Eintracht, der VfB hat vier Punkte Rückstand. Beide Teams kämpfen zwar noch um den DFB-Pokal – sie müssen aber im März nicht mehr durch halb Europa jetten, weil sie sich einigermaßen unmotiviert aus der Champions League verabschiedeten. Freiburg, das sich heimlich auf Platz fünf vorgedrängelt hat und nur noch einen Sieg von der Eintracht entfernt ist, spielt in dieser Saison erst gar nicht in Europa.

    Dreimal nur unentschieden

    Die Eintracht nimmt europäische Aufgaben bekanntlich ernst. Ihr letztes Spiel gewann sie an einem eiskalten Januarabend gegen Ferencváros Budapest. Das ist – man denke an Toppmöller und den Strand – drei Wochen her. Seitdem gab sie sich gegen Hoffenheim, Wolfsburg und Mönchengladbach zwar nicht geschlagen, als sie zurücklag. Aber sie spielte eben auch dreimal nur unentschieden. In der Hinrunde hatte sie diese Gegner einen nach dem anderen geschlagen. Wie auf dem Bolzplatz dribbelten sich Omar Marmoush und Hugo Ekitiké durch die Abwehrreihen der Kontrahenten. Das ist bekanntlich Vergangenheit.

    Ekitiké tänzelt zwar weiter übers Feld, aber seit sich sein ägyptischer Kompagnon der Therapiegruppe Manchester City angeschlossen hat, liegt der Fokus auf dem Franzosen. Toppmöller holte kürzlich den Rechenschieber heraus, um das Problem zu erläutern. Einst, als er noch zwei Stürmer von Format hatte, hätten sich drei, vier Spieler des Gegners um sie kümmern müssen. Aber weil sie alle zum einen, der gerade den Ball führte, rannten, hatte der andere plötzlich Platz. So war das in der Frühphase der Saison – und so war es in den vergangenen Wochen nicht mehr. Plötzlich hatte der Eintracht-Trainer nur noch ein Kügelchen, auf das sich die gleichen drei, vier Kügelchen des Gegners konzentrierten. Ekitiké hat keinen Platz mehr.

    Sechs Spielminuten für 25 Millionen Euro Ablöse

    Nun ist auch Sportvorstand Markus Krösche mit den Regeln der Mathematik vertraut und hat seinem Trainer gleich zwei Stürmer zur Seite gestellt. Der eine, Michy Batshuayi, war bei seinem Debüt in Gladbach harmlos. Toppmöller nahm ihn nach einer Stunde vom Feld. Für den anderen, Elye Wahi, legte Krösche so viel Geld auf den Tisch wie selten zuvor. Das Ergebnis: Nach 25 Millionen Euro Ablöse und 22 Tagen in Frankfurt steht Wahi bei sechs Spielminuten. Das reicht erstens nicht, um Toppmöllers Knobelei zu lösen. Und zweitens schon gar nicht, um am Fleischbuffet die Kelle in der Hand zu behalten.

    Wahi wird gegen Kiel länger spielen als gegen Gladbach. Als Toppmöller vor zwei Wochen erklärte, der junge Stürmer brauche ein wenig Spielpraxis und ein paar Trainingseinheiten, erinnerte das an seine Ausführungen vor einem Jahr. Nur, dass er damals über Ekitiké sprach. Als der im Frühjahr sein erstes Tor für die Frankfurter erzielte, waren die Schwimmbäder schon geöffnet. So viel Zeit hat Wahi nicht – zumindest, wenn die Eintracht nicht mit einer Tupperdose voller Beilagen auf dem sechsten Tabellenplatz landen will.

    „Schluss jetzt mit den Unentschieden“

    In dieser Woche klang es schon besser. Zweimal habe Wahi in einem internen Test getroffen, erzählte sein Trainer. „Er fühlt sich in der Gruppe wohl, ist schon gut integriert“, sagte Toppmöller. Und: „Wir können uns auf einen richtig guten Spieler freuen.“ Ob die Freude schon am Sonntag 90 Minuten oder ein wenig kürzer währen wird, ließ er offen.

    Das Spiel gegen Kiel ist also von besonderer Bedeutung. Einerseits, weil Wahi in seinem ersten Heimspiel zeigen soll, wieso die Eintracht viel Geld für ihn ausgegeben hat. Und andererseits, weil die Frankfurter in den beiden kommenden Wochen gegen die besten Teams des Landes spielen, München und Leverkusen. Zwei Spiele, in denen es überraschend wäre, wenn sie in ihrer jetzigen Form nicht verlören. Das heißt: Um Ende Februar, zehn Spieltage vor Schluss, noch auf einem Champions-League-Platz zu liegen, müssen Wahi und Co. gegen den 17. gewinnen.

    Ellyes Skhiri, der in den vergangenen Wochen vor der Frankfurter Abwehr aufräumte, schmerzt es an den Rippen. Es ist gut möglich, dass er nicht spielen wird. Genauso wenig wie Robin Koch – der Abwehrchef fällt weiter aus. Gegen eine Mannschaft, deren Offensive wesentlich besser ist als ihre Defensive, ist also weiter der Brasilianer Tuta als zentraler Verteidiger vorgesehen. Damit die Mannschaft und ihr Trainer wieder jubeln dürfen. Toppmöller hat das Besteck fest im Griff: „Schluss jetzt mit den Unentschieden“, sagte er am Freitag.

    Eintracht-Gegner Holstein Kiel: Wie die Bayern

    Den Grundstein für ihren Verein legten die Kieler im Zug – auf einer Fahrt im Oktober 1900 nach Lübeck. Die neun jungen Männer trafen sich damals am gerade eröffneten Bahnhof entgegen dem Verbot ihres Männerturnvereins. Auf der Zugfahrt einen Fußballklub zu gründen ist wohl einmalig im deutschen Sport. Heute ist der rund 10.000 Mitglieder zählende Verein Holstein Kiel, deutscher Meister von 1912, der erste Fußball-Bundesliga-Klub aus Schleswig-Holstein. Von 2007 an pendelte der Erstligaaufsteiger zunächst zwischen der Viertklassigkeit und der dritten Liga; in der Saison 2016/17 ging es dann nach oben in die zweite Spielklasse. Nach Frankfurt ins Waldstadion führte der weite Weg die Kieler bisher nur ein Mal: in der Gruppenphase der Oberligaendrunde unterlagen sie der Eintracht im Mai 1952/53 1:4. Lang ist’s her.

    Die Gegenwart verleitet die „Störche“ aus dem Norden – ihr Spitzname entstammt der ersten Vereinskneipe „Storchennest“, in der sich früher die Spieler vor dem Training umzogen – sportlich nicht zu Höhenflügen. Als Tabellenvorletzter und zweitschlechteste Auswärtsmannschaft vor dem VfL Bochum stecken sie tief im Abstiegskampf. In der Fremde sind sie in ihren zehn Spielen ohne Sieg geblieben. Allerdings sind die Kieler, deren Markenzeichen die Bodenständigkeit und Unaufgeregtheit ist, zusammen mit Spitzenreiter Bayern München die einzige Mannschaft, die ihre Auswärtspartien nie torlos beendete; die bisher 17 erzielten Treffer entsprechen der Torausbeute von RB Leipzig. Als Kiels erfolgreichste Torschützen stechen Shuto Machino (acht Treffer in Liga und DFB-Pokal) und Phil Harres (sieben) heraus. Wie Harres traf zuletzt Steven Skrzybski jeweils in den drei zurückliegenden Ligabegegnungen, in Frankfurt fehlt der 32-Jährige und viermalige Torschütze nun aber aus Verletzungsgründen. „Wenn Steven fit ist, hat er einen großen Mehrwert für uns“, sagt Sportchef Carsten Wehlmann über den „sehr ärgerlichen Ausfall“ des Profis.

    Auf insgesamt 33 Tore kommen die Kieler – deren Gesamtmarktwert laut transfermarkt.de 40,05 Millionen Euro beträgt (bei der Eintracht sind es 288,05 Millionen Euro) – bislang in 21 Partien, das sind mehr als der Rangsechste Freiburg (28). Kiels große Schwäche ist die Verteidigung: 54 Gegentreffer bedeuten Ligahöchstwert. Nur Greuther Fürth musste in diesem Jahrtausend mit 56 vor drei Jahren mehr hinnehmen. Was die Eintracht anspornen muss: In jedem Spiel in der Fremde beklagten die Kieler mindestens zwei Gegentore. (die.)



    Source link

  • Hertha BSC trennt sich offenbar von Cristian Fiel

    Hertha BSC trennt sich offenbar von Cristian Fiel


    Nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zieht Hertha BSC offenbar Konsequenzen. Laut “Sky” hat sich der Hauptstadtklub von Trainer Christian Fiel getrennt.

    Christian Fiel ist nicht mehr Trainer bei Hertha BSC – das berichtet “Sky”. Nach der 1:2-Pleite im Topspiel am Samstag soll die Entscheidung bei den Bossen gefallen sein. Zuletzt kassierte Hertha vier Niederlagen.

    Ein Nachfolger soll bereits parat stehen. Laut dem Bericht, soll Ex-Hannover Trainer Stefan Leitl und sein Co-Trainer Andre Mijatovic neuer Trainer werden.

    Mehr in Kürze…



    Source link

  • Matthäus fällt schonungsloses BVB-Urteil

    Matthäus fällt schonungsloses BVB-Urteil


    <!–

    Matthäus fällt schonungsloses BVB-Urteil

    Bundesliga

    Artikel teilen

    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.



    Source link

  • Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg

    Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg


    <!–

    Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg

    Bundesliga

    Artikel teilen

    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.



    Source link

  • Bundesliga: Freiburger Minimalisten sind auf Kurs Europa -…

    Bundesliga: Freiburger Minimalisten sind auf Kurs Europa -…


    Nach dem Auswärtssieg beim FC St. Pauli darf der SC Freiburg weiter von Europa träumen. Die Minimalisten aus dem Breisgau trotzen selbst einer erstaunlichen Fehlschussserie.

    Julian Schusters Augenbrauen zuckten plötzlich heftig. Sein SC Freiburg ein Anwärter auf die Champions-League-Plätze? Das war dem Trainer der Breisgauer dann doch ein bisschen viel. “Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Punkte wir haben oder wo wir stehen. Das ist mir komplett egal”, sagte Schuster und wies die Königsklassen-Träume weit von sich.  

    Drei 1:0-Siege in Serie für den SC Freiburg

    Fakt ist aber, dass die Freiburger mit Minimalisten-Fußball immer höher klettern. Das dritte 1:0 in Serie, diesmal beim FC St. Pauli, bedeutet in der Zwischenwertung Rang fünf – mit Tuchfühlung nach oben.

    Malaise vom Punkt

    Dabei verkraftet der Sport-Club auch seine erstaunliche Fehlschussserie vom Elfmeterpunkt bemerkenswert, die sich am Hamburger Kiez fortsetzte. Am Samstag vergab Vincenzo Grifo in Panenka-Manier die große Chance zur Pausenführung (45. Minute+1), sechs Elfmeter in Serie hat Freiburg mittlerweile saisonübergreifend in der Bundesliga verschossen. Auch beim Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld im Dezember vergab der SC einen Elfmeter.

    Freiburg

    Vincenzo Grifo beim Elfmeter gegen den FC St. Pauli

    Fußball | Bundesliga
    Elfer-Fehlschuss ohne Folgen – SC Freiburg siegt beim FC St. Pauli

    Die Elfmeter-Misere des SC Freiburg fand im Spiel beim FC St. Pauli ihre Fortsetzung. Am Ende durfte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster aber dennoch jubeln.


    Sa.15.2.2025

    14:00 Uhr

    Stadion

    SWR1 Baden-Württemberg

    “Du brauchst Eier, die dann leider zerquetscht wurden”

    “Gott sei Dank haben die Jungs mich gerettet”, sagte Grifo. Für ihn war es bereits der dritte Fehlschuss in dieser Saison vom Punkt, bei einem Treffer im Pokal. Der misslungene Versuch auf St. Pauli, zumal in der lässigen Art, schmerzte den 31-Jährigen.  “Ja, du brauchst Eier, die dann aber leider zerquetscht wurden für einen kurzen Moment”, sagte Grifo: “Das war bitter auch für mich.”

    Christian Günter, der das entscheidende Eigentor von Philipp Treu kurz vor dem Abpfiff erzwang (88.), milderte seinen Frust dann aber entscheidend. Grifo bedankte sich mit einer herzlichen Umarmung.

    Trainer Julian Schuster freut sich über guten Zusammenhalt

    Der Zusammenhalt ist spürbar und bedeutet Schuster viel mehr als ihn die Negativserie vom Punkt beunruhigt. “Was mir viel wichtiger ist, ist die Reaktion”, sagte der Coach, der sich als Nachfolger von Klubikone Christian Streich höchst beachtlich schlägt: “Weil wir so reagieren und die Widerstände so annehmen, können wir das Spiel in der zweiten Hälfte dann auch gewinnen.”

    Freiburg bleibt damit voll auf Kurs Europa, während St. Pauli nach einer dreifach bitteren Schlussphase seine Wunden lecken muss. Neben dem erhofften Punkt verloren die Hamburger auch noch Coach Alexander Blessin mit seiner vierten Gelben Karte für das Auswärtsspiel in Mainz und Winterzugang James Sands, der sich am Knöchel verletzte.  “Es waren bittere Minuten für uns am Ende”, sagte Stürmer Johannes Eggestein, der das Bruderduell gegen Freiburgs Mittelfeldmann Maximilian Eggestein verlor. 



    Source link

  • Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB…

    Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB…


    Fußball-Bundesliga

    “Horror-Saison” droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    Trainer Kovac soll Dortmund auf Kurs bringen. Das gelingt bisher nicht. Der BVB steckt nach dem 0:2 in Bochum tief in der Krise. Für eine Aktion seiner Spieler hat der Coach eine kuriose Erklärung.

    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. “Wir werden nicht die Nerven verlieren”, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: “Da ist Hopfen und Malz verloren”

    “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: “Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.”

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine “unterirdische” Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: “Ich bin ja da. Das reicht ja”

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    “Wir spielen wieder in vier Tagen”, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). “Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.” Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: “Ich bin ja da. Das reicht ja.”

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die “Basics”

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. “Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern”, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: “Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.”

    dpa



    Source link

  • Erst Bundesliga-Coach, dann Surflehrer? «Kann man machen»

    Erst Bundesliga-Coach, dann Surflehrer? «Kann man machen»


    Ole Werner von Werder Bremen kann sich nach seiner Karriere als Bundesliga-Coach eine Zukunft als Surflehrer vorstellen. «Warum nicht?», sagte der 36-Jährige in einem Interview der «Bild am Sonntag». «Man muss dann ja nicht mehr selbst draufstehen, sondern nur erklären, wie es geht. Das ist für mich nicht total absurd – das kann man schon machen.»

    Werner trainiert die Bremer bereits seit November 2021. Seine Heimat ist aber Schleswig-Holstein. «Ich komme aus einer Gegend, in der Tourismus und besonders Wassersport eine Rolle spielen. Und ich habe viele Freunde, die damit ihr Geld verdienen», sagte der langjährige Spieler und Trainer von Holstein Kiel. Er könne sich später einmal «gut vorstellen, da mitzuarbeiten. In der Hotellerie, Gastronomie, aber auch in Surfschulen.»



    Source link