Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt holt nach der Niederlage in Braunschweig zu einem verbalen Rundumschlag gegen den Gegner und den Schiedsrichter aus.
Florian Kohfeldt war nach der 0:1-Niederlage seines SV Darmstadt 98 bei Eintracht Braunschweig auf 180. Wütend schimpfte der Coach der Lilien immer wieder mit erhobenem Zeigefinger in Richtung der Braunschweiger Bank.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
„Das Verhalten der Braunschweiger Bank – da nehme ich Daniel Scherning ausdrücklich aus – war in unsere Richtung auch an der Grenze. Es ist schwierig, dass ich dann Gelb kriege, weil ich mich mit dem Schiedsrichter beschäftige, und ich werde da von der Seite die ganze Zeit angegangen“, sagte Kohfeldt bei Sky. „Das ist ein Niveau, das ganz sicher nicht ins Fernsehen gehört.“
Kohfeldt kritisiert Schiedsrichter
Seinen Trainerkollegen Scherning nahm er explizit aus. „Daniel kann da gar nichts dafür“, sagte Kohfeldt, der im Zusammenhang mit dem Verhalten der Braunschweiger auch Schiedsrichter Max Burda kritisierte: „Sie haben sich jeglicher Mittel bedient, was in solchen Spielen dann scheinbar zum Erfolg führt. Dafür haben wir auch jemanden auf dem Platz, der sowas eindämmen muss. Das ist heute nicht gelungen.“
Zugleich erhob Kohfeldt schwere Vorwürfe gegen die Braunschweiger Spieler. „Es gab die eine oder andere Situation, die uns nicht so gefallen hat von Braunschweiger Seite. Die sind schon an die Grenzen des Erlaubten gegangen, was das Thema Schauspielerei, Liegenbleiben usw. angeht“, sagte der Darmstädter Coach.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Kohfeldt erhebt Vorwürfe: „Das ist halt peinlich“
Und der 42-Jährige ergänzte: „Das ist halt peinlich, gefühlt zweimal den Krankenwagen zu rufen und dann direkt wieder aufs Feld zu rennen. Dann wird es auf Dauer schwierig, die Glaubwürdigkeit für Kopfverletzungen hochzuhalten. Da haben wir alle eine Verantwortung. Der ist der Spieler heute sicherlich nicht gerecht geworden.“
Kohfeldt spielte dabei mutmaßlich auf eine Szene in der Nachspielzeit an. Bei einem Angriff der Darmstädter wurde Braunschweigs Robert Ivanov bei einem Klärungsversuch von seinem Teamkollegen Paul Jaeckel mit dem Fuß im Gesicht getroffen, woraufhin Ivanov zu Boden ging.
Es wurde zunächst eine schlimmere Verletzung befürchtet, Sanitäter standen bereits mit einer Trage auf dem Feld. Ivanov konnte aber letztlich weiterspielen.
Lino Tempelmann (60.) erzielte den Treffer des Tages und fügte Darmstadt und Kohfeldt damit die vierte Niederlage in Serie zu.
Borussia Dortmund ist an einem neuen Tiefpunkt angekommen. Der blutleere Auftritt in Bochum ist dabei noch nicht einmal das Schlimmste. Denn mit ihrem Verhalten abseits des Rasens vermitteln die Spieler eine erschreckende Botschaft. Der SPORT1-Kommentar.
Einsatz, Leidenschaft, Zusammenhalt – ohne diese Eigenschaften geht es im Fußball nicht. Und in einem – zumindest von einer Seite – energiegeladenen Derby schon gleich zweimal nicht.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Dass der BVB diese Attribute mal wieder nicht auf den Platz bekommt – gegen den bis dahin Tabellenletzten der Bundesliga: Geschenkt. Überraschend sind derartige Leistungen in dieser Spielzeit, selbst nach positiven Ansätzen in Lissabon, schon lange nicht mehr.
Doch als ob diese Einsicht noch nicht bitter genug wäre: Der neue Tiefpunkt ist der Auftritt abseits des Platzes. Die Botschaft ist fatal.
BVB-Spieler lassen Journalisten stehen
Die Journalisten drängelten sich nach Abpfiff in die Mixed Zone des Vonovia Ruhrstadions. Eng ging es dabei aber vor allem auf der blau-weißen Seite zu. Die wenigen Minuten zuvor abgefeierten Bochumer, der Mann des Spiels Georgios Masouras, Torwart-Rückkehrer Timo Horn und Kapitän Philipp Hofmann beantworteten freudestrahlend die Fragen der Medienvertreter.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Auf der Dortmunder-Seite wollte sich nach dieser peinlichen Niederlage zum ersten Mal in dieser Saison niemand stellen. Erst als ein Vereinsmitarbeiter die Journalisten darauf hinwies, dass es keinen Gesprächspartner mehr gebe, dampften sie ab.
Das Verhalten spricht Bände: Die Dortmunder Spieler ducken sich vor der Verantwortung weg.
BVB-Profis ducken sich vor der Verantwortung weg
Nicht einmal die drei besseren BVB-Profis an diesem Samstagnachmittag wollten sich diesmal opfern. Weder Kapitän Emre Can noch Nico Schlotterbeck oder Gregor Kobel hatten Lust darauf, Erklärungen für diese Niederlage und desolaten Auftritt zu finden. Wohl auch deshalb, weil sie selbst ratlos sind.
Auch die Dortmunder Verantwortlichen Lars Ricken (Geschäftsführer Sport) und Sebastian Kehl (Sportdirektor) wollten an diesem Abend nicht beschwichtigen und verzichteten auf Statements. Auch sie dürften die Faxen dicke haben, Woche für Woche dieselben Ausreden für ihre Spieler zurechtzulegen.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Wäre Torwart-Titan Oliver Kahn an diesem Abend ein Schwarz-Gelber gewesen, würde er wohl fordern: Wir brauchen Eier! Doch gerade daran mangelt es dem BVB.
Dortmunder lassen Fans abblitzen
Das Bild, das die Mannschaft nach außen abgibt, ist erschreckend. Öffentlich gerade stehen für einen, gerade in der zweiten Halbzeit, indiskutablen Auftritt? Fehlanzeige!
Sich bei den Fans trotz aller Rückschläger für deren unermüdlichen Einsatz bedanken? Auch das verpassten die Dortmunder nach Schlusspfiff und stapften nach wenigen Sekunden ab.
Natürlich waren die schwarz-gelben Anhänger nach der schmerzenden Derby-Pleite auf 180 und hätten sicherlich nicht nett applaudiert. Doch genau darum geht es doch: Rückgrat zeigen.
Kovac irritiert mit Aussagen
Die Führungsspieler-Diskussion lodert nach diesem Auftreten erneut auf. Denn Verantwortung übernehmen sieht anders aus. Trainer Niko Kovac erklärte das Ausbleiben seiner Spieler in der Mixed Zone übrigens mit dringenden „Maßnahmen, um so schnell wie möglich zu regenerieren“. Darunter auch: „Nahrung zu sich führen“.
„Ich bin da, das reicht doch“, antwortete Kovac schmunzelnd auf SPORT1-Nachfrage. Dass sich Kovac, der noch nicht einmal zwei Wochen im Amt ist, allein vor seine Spieler stellt, ist aller Ehren wert. Lange wird er diese Strategie aber wohl nicht mehr fahren können.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Denn auch er wird sich eingestehen müssen: Auf und abseits des Platzes hat der BVB einen neuen Tiefpunkt erreicht.
Eine Mannschaft des FC Bayern, die so defensiv und destruktiv spielt, sucht in der Bundesliga-Historie ihresgleichen. Bayer 04 Leverkusen verpasst es, die große Überlegenheit zu einem Sieg zu nutzen – und das Titelrennen spannend zu halten.
Es war ein Lächeln, das viel von seinem Innenleben verriet. Jamal Musiala wusste wenige Sekunden nach dem Abpfiff, dass dieses 0:0 seines FC Bayern bei Bayer 04 Leverkusen viel mit Geschick aber noch mehr Glück zustande kam. “Es gibt etwas kleines Positives heute”, sagte der Offensivspieler später – und meinte damit einzig das Ergebnis.
Zum Live-Ticker: Leverkusen – München
Pfeil rechts
22. Spieltag
Pfeil rechts
Die Spieler aus München ließen sich dann auch von ihren Fans feiern. Denn ihr Ziel hatten sie trotz dieser biederen Vorstellung erreicht. “Wichtig war, dieses Spiel nicht zu verlieren”, sagte FCB-Torhüter Manuel Neuer. Mehr musste zu der Herangehensweise der Münchner eigentlich nicht mehr gesagt werden.
Sportschau, 15.02.2025 20:46 Uhr
Alonso: “Sprechen im April über die Meisterschaft”
Es bleibt nun bei acht Zählern Vorsprung in der Tabelle vor der Werkself – und damit dürfte im Meisterrennen eine Vorentscheidung bereits am 22. Spieltag zugunsten des FCB gefallen sein. “Es gibt noch zwölf Spiele in der Bundesliga. Wir sprechen im April“, sagte Bayer-Trainer Xabi Alonso – und wirkte wenig hoffnungsvoll. “Und es gibt ja auch noch andere Wettbewerbe”, ergänzte er.
Ganze zwei Torannäherungen hatte der FCB zustande gebracht, was einen X-Goal-Wert – welcher die Torgefahr eines Teams währende eines Spiels misst – von 0,14 (Leverkusen: 2,2) entspricht. So ungefährlich und auch überfordert war das eigentlich Tor-reichste Team der Liga (65 Tore) noch nie. Und auch die Dominanz der Leverkusener dürfte geradezu erschreckend auf die Münchner während der 90 Minuten gewirkt haben.
Kompany: “Wir mussten verteidigen”
“Wir haben wettbewerbsübergreifend über 100 Tore geschossen und spielen sonst immer dominant. Heute hat Leverkusen dominant gespielt. Wir nehmen den Punkt mit”, sagte der Bayern-Trainer und wollte damit eine kritische Diskussion über seine Mannschaft verhindern und dem Thema in der Entstehung die Luft nehmen. “Wir mussten verteidigen. Das haben meine Spieler hervorragend gemacht”, sagte er und erfreute sich an diesem Minimalismus.
Dass die Leverkusener mit diesem Ergebnis aber schwer haderten, war nicht nur dem mit Abstand besten Spieler des Abends, Florian Wirtz, nach dem Schlusspfiff anzusehen. Der 21-Jährige schlug unmittelbar nach dem Abpfiff immer wieder die Hände vor sein Gesicht – und die Wörter, die dabei leise aus seinem Mund sprudelten, waren sicher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Nur das Toreschießen funktionierte nicht
Dabei hatten er und seine Kollegen alles versucht. Eigentlich hatte ja auch alles im Leverkusener Spiel funktioniert. Das hohe Pressing, die vielen Ballgewinne, die Taktik mit kleinen schnellen Spielern die hünenhafte Bayern-Abwehr immer wieder zu übertöpeln, zahlte sich in einer Vielzahl von Torchancen aus.
Nur das Toreschießen funktionierte trotz einer Torschussbilanz von 16:2 und drei Aluminium-Treffern nicht. Wie zuletzt schon in Wolfsburg. Es war das zweite torlose Spiel in Folge.
Wirtz gewinnt Duell mit Musiala deutlich
Wirtz hatte auch das mit so großer Spannung erwartete Duell mit Musiala klar für sich entschieden. Der Offensivmann war genau der Antreiber, den sie in Leverkusen so verehren.
Vier Torschüsse, etliche Torschussvorlagen, 22 gewonnene Zweikämpfe, 12,14 Kilometer Laufleistung – in jeder Statistik lag der Leverkusener deutlich vor seinem Münchner Pendant, das mit seinem Team ausschließlich im Verteidigungsmodus verharrte und keinerlei Akzente setzen konnte. Aber auch Wirtz vermochte es nicht, trotz einer riesigen Schusschance kurz vor Schluss, die Partie zu entscheiden – und die Meisterschaft offen zu halten.
Sportschau, 15.02.2025 20:58 Uhr
Fantastisches Bayer-Spiel ohne Tore
Während die Münchner sich nicht mehr länger mit dieser Partie befassen müssen und sich nun vollständig auf das Rückspiel in der Champions League am Dienstag gegen Celtic Glasgow konzentrieren können, dürfte der Werkself diese Partie noch länger nachhängen.
Das häufige Glück aus der Vorsaison, in der die Werkself so manche Partie in den letzten Minuten noch für sich entschieden hat, ist kaum noch vorhanden. Ein Makel, der die Titelverteidigung kaum noch möglich macht.
“Es war ein fantastisches Spiel von uns, das beste gegen Bayern in diesem Jahr. Wir haben es nur verpasst, ein Tor zu erzielen. Wir sind natürlich nicht happy mit dem Ergebnis“, sagte Alonso fast schon trotzig – und sah dabei äußerst gequält aus.
Max Kruse macht sich wegen der BVB-Blamage über Niko Kovac lustig. Auf Instagram teilt er einen sarkastischen Niko-Kovac-Song.
Der BVB stürzt durch ein 0:2-Debakel in Bochum tiefer in die Krise – und Max Kruse zeigte sich auf Instagram schelmisch hocherfreut über die Pleite für seinen ehemaligen Trainer Niko Kovac. Auf Instagram machte sich Kruse sogar über Kovac lustig und verhöhnte den Kroaten, der ihn während der gemeinsamen Zeit in Wolfsburg rasierte.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
„Oh, Niko Kovac. Oh, Niko Kovac. QUATSCH“, sang der Ex-Profi in seiner Insta-Story und filmte seinen Fernseher, auf dem das BVB-Spiel gegen Bochum lief. Dortmund lag zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits mit 0:2 zurück.
Schon als bekannt wurde, dass sich der BVB mit Kovac als Trainer-Kandidat beschäftigt, hatte Kruse gegen ihn geschossen: „Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet. Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.“
Geht Kruse Vorhersage auf?
Stand jetzt, liegt Kruse mit seiner negativen Lage-Einschätzung nicht ganz falsch.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Unter Kovac verlor der BVB beide Bundesliga-Spiele (1:2 vs. Stuttgart, 0:2 vs. Bochum), unter der Woche gewannen die Schwarz-Gelben aber immerhin das Champions-League-Duell gegen Sporting (3:0). Nach lediglich drei Spielen wäre ein Fazit über Kovacs bisheriges Wirken allerdings verfrüht.
Kovac hatte Kruse, der inzwischen seine Karriere beendet hat, vor eineinhalb Jahren aus dem Bundesliga-Kader der Wölfe gestrichen. Im November 2022 wurde der Vertrag von Kruse in Wolfsburg aufgelöst, danach war der Angreifer mehr als ein halbes Jahr lang ohne Verein.
Fabian Reese brachte sein Team in der 13. Minute nach vorn. Zur Pause war Berlin im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. In der Pause stellte die Fortuna personell um: Per Doppelwechsel kamen Shinta Appelkamp und Dženan Pejčinović auf den Platz und ersetzten Jona Niemiec und Moritz Kwarteng. Mit einem schnellen Doppelpack (55./58.) zum 2:1 schockte Pejčinović die Hertha und drehte das Spiel. Als Referee Tobias Reichel die Partie abpfiff, reklamierte Fortuna Düsseldorf schließlich einen 2:1-Heimsieg für sich.
Trotz des Sieges bleibt Düsseldorf auf Platz fünf. Zehn Siege, sieben Remis und fünf Niederlagen hat die Fortuna momentan auf dem Konto. Fünf Spiele währt bereits die Serie, in der Fortuna Düsseldorf ungeschlagen ist.
+++ Alle Tore der 1. und 2. Bundesliga mit WELTplus direkt nach Abpfiff! Jetzt sichern: Bundesliga-Highlights bei WELT +++
Nach 22 absolvierten Begegnungen nimmt Hertha BSC den 13. Platz in der Tabelle ein. Sieben Siege, vier Remis und elf Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Berlin klebt das Pech weiter an den Füßen. Die Niederlage gegen Düsseldorf war bereits die vierte am Stück in der Liga.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Berlin taumelt, Fiel wackelt! Hertha BSC verliert nach einer Führung noch mit 1:2 in Düsseldorf – und die Zukunft von Trainer Cristian Fiél (44) wird immer ungewisser.
Das Spiel beginnt vielversprechend für die Berliner! Nach einer anfangs ausgeglichenen Phase schlägt Fabian Reese (27) in der 13. Minute eiskalt zu. Der Hertha-Offensivstar zieht von links in den Strafraum, lässt seinen Gegenspieler stehen und knallt den Ball aus zehn Metern ins lange Eck – ein Traumtor!
Krise immer schlimmer: Blitz-Doppelpack schockt Hertha
Quelle: BILD15.02.2025
Hertha kontrolliert das Spiel, Düsseldorf findet kaum eine Antwort. Die Fortuna beißt sich an der gut gestaffelten Defensive der Gäste die Zähne aus, während die Berliner weiter nach vorne spielen. Scherhant (47.) und erneut Reese (48.) haben das 2:0 auf dem Fuß, doch verpassen die Vorentscheidung.
Zum Seitenwechsel zieht Fortuna-Coach Thioune überraschend die Reißleine, nimmt die schwachen Kwarteng und Niemiec raus – eine Maßnahme, die er sonst kaum so früh trifft! Doch sie sollte sich als goldrichtig erweisen: Einwechselspieler Dzenan Pejcinovic (20/55.) bringt Düsseldorf mit seinem ersten Abschluss zurück ins Spiel. Nach einem Konter legt Kownacki quer – Pejcinovic bleibt cool und schiebt zum Ausgleich ein.
Am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt Eintracht Frankfurt Holstein Kiel. So sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
Frankfurt – Die Bundesliga-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Holstein Kiel steigt am Sonntag, 16. Februar 2025, um 17.30 Uhr in Frankfurt. Wir zeigen Ihnen, wo und wie Sie die Partie live im TV und im Live-Stream schauen können.
Eintracht Frankfurt gegen Holstein Kiel: Bundesliga live im Free-TV?
Das Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Holstein Kiel wird leider nicht live im Free-TV übertragen.
Die TV-Rechte der Bundesliga teilen sich derzeit der Pay-TV-Sender Sky, der Streaminganbieter DAZN und der TV-Sender Sat.1.
Eintracht Frankfurt gegen Holstein Kiel: Bundesliga im Live-Stream von DAZN
Der Streaminganbieter DAZN wird das Bundesliga-Match zwischen Eintracht Frankfurt und Holstein Kielim Live-Stream übertragen.
Die Übertragung der Partie startet am Sonntag, 16. Februar 2025, um 17.00 Uhr mit den Vorberichten, um 17.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um DAZN sehen zu können, benötigen Sie ein Abo.
DAZN-App: Für Apple-Geräte im iTunes-Store sowie für Android-Nutzer im Google Play Store
Eintracht Frankfurt gegen Holstein Kiel: Wer holt sich den Sieg?
Eintracht Frankfurt empfängt Holstein Kiel am 22. Spieltag der Bundesliga. Obwohl die Gastgeber als klare Favoriten gelten, verspricht das Duell Spannung und Intensität. Die Frankfurter streben nach weiteren Punkten im Kampf um die Champions-League-Qualifikation, während die Gäste dringend Zähler für den Klassenerhalt benötigen.
Am letzten Spieltag endete das Spiel von Eintracht Frankfurt bei Borussia Mönchengladbach mit einem 1:1-Unentschieden. „In den ersten 30 Minuten war Gladbach sehr gut. Sie hatten die Kontrolle über das Spiel. Dann ist es unsere Stärke, dass wir zurückgekommen sind. Wir hatten selbst die Kontrolle und müssen die Tore machen. In der zweiten Halbzeit hätten wir in der einen oder anderen Situationen besser zusammenspielen müssen, um zum Torerfolg zu kommen“, erklärte SGE-Spieler Hugo Larsson auf der Vereinswebseite.
Holstein Kiel hingegen trennte sich im Kellerduell mit einem 2:2 vom VfL Bochum und verpasste damit wichtige Punkte. „Wir hätten nach der ersten Halbzeit höher zurückliegen können, sind nach der Pause aber mit mehr Energie aus der Kabine gekommen. Wir hatten nach dem Ausgleich noch gute Chancen auf den Siegtreffer, sodass es bitter ist, das Spiel heute nicht gewonnen zu haben. Es ist schade, dass wir uns für den großen Aufwand nicht mit einem Sieg belohnen konnten. Aber wir geben nicht auf und glauben weiter an uns“, äußerte sich Lewis Holtby nach dem Spiel. (smr)
Die Doping-Sperre für Tennisprofi Jannik Sinner beschäftigt die gesamte Sportwelt. Auf dem Instagram-Account von SPORT1 schaltet sich auch ein früherer Bundesliga-Star in die Debatte ein.
Die Kleinen bestraft man hart, die Großen lässt man laufen?
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Jannik Sinner, die Nummer 1 der ATP-Weltrangliste, kommt in der Affäre um seinen Positivtest auf die verbotene Substanz Clostebol mit einer milden Strafe davon – wie zuvor auch Tennis-Kollegin Iga Swiatek in einer ähnlich gelagerten Affäre.
In beiden Fällen folgte die Anti-Doping-Agentur WADA der Verteidigungslinie, dass die Substanzen unbeabsichtigt in den Körper der Stars gelangt seien.
Gerechte Milde oder Promi-Bonus? Nicht nur in der Tennis-Szene wird erhitzt diskutiert.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
„Fußballer leichter zu ersetzen“
Bei Instagram hat sich unter ein Posting von SPORT1 ein alter Bekannter aus der Bundesliga in die Diskussion eingeschaltet: Ivan Klasnic, früherer Torjäger beim FC St. Pauli und Werder Bremen.
„Die milde Sperre für Jannik Sinner im Vergleich zur harten Strafe für Mario Vuskovic zeigt, dass im Sport nicht nur die Schwere des Vergehens, sondern auch wirtschaftliche Interessen und der Einfluss eines Athleten auf das Geschäft eine Rolle spielen – denn während Tennis von Aushängeschildern wie Sinner lebt, ist ein einzelner Fußballspieler im globalen Milliardenmarkt leichter zu ersetzen“, schreibt der frühere kroatische Nationalstürmer.
Vuskovic vier Jahre gesperrt
Der frühere Werder-Stürmer spielte in seiner Aussage auf das Urteil zu seinem kroatischen Landsmann Mario Vuskovic vom Hamburger SV an, der 2022 wegen eines positiven Tests auf EPO für vier Jahre gesperrt wurde.
Ein Schweizer Bundesgericht hat soeben eine Beschwerde gegen das Urteil des internationalen Sportgerichtshofs CAS abgelehnt, Vuskovic bleibt bis November 2026 gesperrt, also noch gut eineinhalb Jahre.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Der HSV und Vuskovic haben den ursprünglich bis 2025 laufenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Nach Ende der Sperre Mitte November 2026 erhält er einen neuen Lizenzspieler-Kontrakt. Bis dahin soll der Kroate in anderer Funktion für den Verein tätig sein.
Der FC Bayern München kommt in Leverkusen mit einem blauen Auge davon und nähert sich mit einem Remis dem Meistertitel. Nach der Partie zeigen sich die Leverkusener ein wenig enttäuscht, aber stolz, während die Münchner tief durchatmen. ran hat die Stimmen zusammengefasst.
Bayer 04 Leverkusen belohnt sich für seinen Sturmlauf gegen Bayern München nicht und muss sich mit einem 0:0 begnügen.
Die Werkself vergab zahlreiche Top-Chancen, während die Münchner kaum mal in die gefährliche Zone dringen konnten. Letztlich brachten die Gastgeber den Ball aber nicht über die Linie, weshalb die Diskussion entbrannte, ob Trainer Xabi Alonso nicht früher einen Mittelstürmer hätte bringen müssen.
In der Tabelle bleibt der FC Bayern acht Zähler vor Leverkusen, was auch hauptverantwortlich dafür ist, dass die Münchner mit dem Samstagabend zufrieden sein konnten.
Nach dem Spiel haben sich unter anderem Vincent Kompany, Xabi Alonso, Granit Xhaka, Manuel Neuer und Jamal Musiala bei “Sky” respektive in der Pressekonferenz zu Wort gemeldet. Bereits zuvor waren Max Eberl und Rudi Völler am Mikro des Pay-TV-Senders zu hören.
ran hat die Stimmen rund um das Top-Spiel zusammengefasst.
Das Wichtigste in Kürze
Manuel Neuer (FC Bayern München)
Über das Spiel:
“Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich war es schwer, wir haben nicht viele Chancen kreiert, Leverkusen hat stark gepresst. Es war schwierig, unser Spiel aufzubauen und zu kombinieren. Am Ende nehmen wir einen Punkt mit nach Hause und halten den Acht-Punkte-Abstand. Wir haben in dieser Woche viel das Box-Defending (Verteidigen im Strafraum) trainiert und wie wir gegen eine Mannschaft, die gut Fußball spielt, etwas tiefer stehen können. Das ist uns gut gelungen. Es war wichtig, nicht zu verlieren, auch wenn wir gerne gewonnen hätten – aber das haben wir heute nicht verdient.”
“Es ist manchmal skurril, dass wir den ersten Torschuss in der 73. Minute hatten, aber das gehört auch zum Fußball. Leverkusen hat das Spiel dominiert und unser Selbstverständnis war nicht optimal. Aber man muss solche Phasen überstehen und das haben wir gut gemacht und so den Punkt erkämpft.”
Über die Vertragsverlängerung von Jamal Musiala:
“Die Verlängerung ist für uns sehr wichtig, auch die Dauer. Der Stern ist jetzt schon aufgegangen und wird weiter glühen. Er entscheidet selber, was er damit macht, aber er ist ein Weltklasse-Spieler.”
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
BVB-Fans fürchten sich vor Abstiegskampf: “Süle mich in Trauer”
Jamal Musiala (FC Bayern München)
Über die Situation von Joshua Kimmich:
“Ich glaube, er muss selbst entscheiden. Ich habe schon oft mit ihm geredet. Jeder von uns will, dass er verlängert, aber ich will ihm persönlich keinen Druck machen.”
Über seine eigene Verlängerung:
“Endlich. Ich wusste von Anfang, dass ich bleiben möchte. Die Gespräche waren sehr positiv. Ich bin jetzt wirklich glücklich. Wir wollen alle viele Dinge gewinnen und da können wir jetzt den Fokus drauf lenken.”
Über das Spiel gegen Leverkusen:
“Wir haben heute nicht unser Spiel gespielt. Wir haben keinen Druck gemacht und hatten nicht viel Ballbesitz. Aber am Ende haben wir einen Punkt geholt und den Acht-Punkte-Vorsprung gehalten, das ist also ein kleines Plus von heute. Leverkusen war sehr aggressiv und hat richtig gepusht. Der größte Fokus lag heute auf dem Verteidigen. Wir werden in den nächsten Tagen auf das Spiel zurückblicken und schauen, was wir besser machen können.”
Über Florian Wirtz:
“Er hat ein super Spiel gemacht. Es macht viel Spaß mit ihm zu spielen und weniger, gegen ihn zu spielen. Ich freue mich, schon bald mit Deutschland mit ihm zusammenzuspielen. Wir sind gute Freunde.”
Über die Möglichkeit eines Wirtz-Wechsels zu Bayern:
“Wäre schön, wenn er zu uns kommt, aber ich will kein Input geben. Das muss er mit seiner Familie entscheiden.”
Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)
Über das Spiel:
“Der Ball ist bei 500-prozentigen Chancen nicht reingegangen. Vor allem die beiden am Schluss, wo dann auch ein Weltklasse-Torwart im Tor steht. Einerseits sind wir enttäuscht, andererseits können wir viele positive Sachen mitnehmen für die Zukunft. Wenn wir so weitermachen, werden wir ein großes Ziel erreichen können. Das Ergebnis ist nicht an erster Stelle, sondern, dass wir mit Charakter und Mentalität gespielt haben. Wir machen weiter und geben nicht auf.”
Ob ein klassischer Stürmer gefehlt hat:
“Ob ein klarer Stürmer die Chancen gemacht hätte, bleibt ein Fragezeichen. Aber wir müssen unsere Leistung loben, mit welchem Engagement und welcher Mentalität wir gespielt haben. Wenn wir so weitermachen, können wir stolz auf uns sein.”
Was das Ergebnis in Bezug auf die Meisterschaft aussagt:
“Dazu möchte ich nicht allzu viel sagen. Aber bei uns hat noch niemand auf die Tabelle geschaut. Wir müssen unseren Job erledigen und nach 34 Spieltagen schauen, wo wir stehen. “
Wirtz zum FC Bayern? Alonso spricht Klartext
Xabi Alonso (Bayer Leverkusen)
Über die Frage, ob ein Mittelstürmer den Ball über die Linie gebracht hätte:
“Ja vielleicht, das werden wir nie wissen.”
Über die Leistung seiner Mannschaft:
“Aber ich glaube, dass die ganze Mannschaft auf Top-Niveau gespielt hat. So gegen Bayern zu spielen, ist nicht einfach. Wir haben ohne und mit Ball sehr gut gespielt und viele Chancen herausgearbeitet. Die Intensität und Konzentration war sehr gut. Wir haben es fast perfekt gemacht. Wir können viel Positives mitnehmen. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Die Saison ist noch nicht vorbei.”
Über die Auswirkungen auf die Tabelle:
“Für die Tabelle ist es nicht gut. Wir hatten einige sch… Unentschieden, aber dieses Remis war ok.”
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München)
Über den Spielstil seiner Mannschaft:
“Im Idealfall wollen wir immer pressen und den Ball so schnell wie möglich zurückerobern. Aber wenn eine Mannschaft das Recht hat, zu spielen, dann müssen wir verteidigen. Das hat Leverkusen heute gemacht, sie haben den Ball sehr gut laufen lassen und sehr gut gepresst – also mussten wir verteidigen. Insofern kann ich meiner Mannschaft für die Mentalität und das Verteidigen trotzdem ein großes Kompliment machen. Wir haben so viele Spiele gespielt, in denen wir so viele Tore geschossen haben, deshalb ist das für uns ein Punkt, den wir mit nach Hause nehmen können.”
Über die aktuelle Tabellensituation:
“Wir haben nicht zufällig acht Punkte Vorsprung. Wir haben in dieser Saison (in allen Wettbewerben) schon mehr als 100 Tore geschossen, glaube ich. Okay, Leverkusen hat uns unter Druck gesetzt – aber wenn wir nach dem harten Kampf in Glasgow vor drei Tagen nicht die Mentalität zeigen, Schüsse und Flanken zu blocken und als Team mit Harry und Jamal zu verteidigen, dann hätten wir diesen Ort noch enttäuschter verlassen. Wir werden definitiv aus diesem Spiel lernen, aber wir nehmen das Ergebnis und machen weiter.”
Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München)
Über das Interesse an Florian Wirtz:
“Wir haben den Gedanken gar nicht. Es geht um das Spiel jetzt und darum, dass wir die deutsche Meisterschaft holen können. Wir können unseren Kader und unsere Verlängerungen besprechen. Alles andere kommt im Sommer. Ich fand die Diskussionen um Wirtz rund um das Spiel zu viel.”
Über die anvisierte Verlängerung mit Joshua Kimmich:
“Das weiß ich nicht, es wird sehr viel spekuliert. Wir hatten sehr, sehr gute Gespräche mit Josh. Wir hoffen, dass wir den nächsten Sack (nach Neuer, Davies, Musiala) zumachen können. Wir wissen genau, was wir wollen. Josh weiß, was wir wollen. Und jetzt hoffen wir, dass wir es noch über die Ziellinie bringen können.”
Rudi Völler (Sportdirektor DFB)
Über die Zukunft von Florian Wirtz:
“Ja, gute Gefühle in diesem Geschäft sind immer schwierig. Ich weiß, dass es Bemühungen gibt, dass der da bleibt. Es würde ihm sicher gut tun, noch ein Jahr hier zu bleiben. Das Wichtigste ist, dass sich Florian hier sehr wohl fühlt und mit dem Trainer und den Verantwortlichen ein tolles Verhältnis hat.”
Volleyball-Bundesliga
BR Volleys siegen im Schnellverfahren
Zur Merkliste hinzufügen
Die Berliner sind ihrem Ziel, die Bundesliga-Hauptrunde ohne Niederlage zu beenden, wieder einen Schritt nähergekommen. Vier Spieltage vor Beginn der Playoffs landet das Team einen Pflichtsieg.
Die Berlin Volleys haben ihre Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Haching München im Schnellverfahren gelöst. Beim Tabellenelften aus dem Münchner Vorort gewann der deutsche Meister problemlos mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:16). Florian Krage war mit elf Punkten erfolgreichster Angreifer beim Sieger.
Volleys-Trainer Joel Banks schickte anfangs seine Bestbesetzung aufs Feld. Der Bundesliga-Tabellenführer übernahm sofort die Initiative. Bei Haching fehlten in Libero Moritz Eckardt (Grippe) und Stamm-Zuspieler Eric Paduretu (Rückenprobleme) zwei wichtige Stützen. Anstelle von Paduretu musste bei den Bayern der erst 17-jährige Matti Baumann Regie führen.
Bei den Berlinern präferierte Zuspieler Johannes Tille das Angriffsspiel über die Mitte. Von dort aus brachten Krage und Tobias Krick die Bälle treffsicher im Feld des Gegners unter. Zusammen hatten beide Spieler bereits nach nur zwei Sätzen 17 Punkte für ihre Mannschaft erzielt.
Wechsel in der Mannschaft
Auf der Diagonalposition tauschte Trainer Banks Mitte des zweiten Satzes Jake Hanes gegen Daniel Malescha aus, im Mittelblock kam Nehemiah Mote für Krick. An der Überlegenheit der BR Volleys änderten diese Wechsel nichts. Ohne Glanz, aber sehr solide hielt die Mannschaft das Geschehen bis zum Ende unter Kontrolle.