Kategorie: Werder Bremen

  • SV Werder Bremen 0:0 Bayer 04 Leverkusen

    SV Werder Bremen 0:0 Bayer 04 Leverkusen


    Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für SV Werder Bremen. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen

    ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.



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  • Werder Bremen in der Krise: Weisers Treffer als

    Werder Bremen in der Krise: Weisers Treffer als


    Es waren bitterliche Tränen gewesen, die Mitchell Weiser in der vergangenen Woche geweint hatte. Kurz nach dem Abpfiff in Bielefeld konnte er sie nicht mehr zurückhalten, wischte sich noch auf dem Rasen mehrfach durch die feuchten Augen. In jenem Moment, in dem unweigerlich feststand, dass ein großer Traum geplatzt war und die ganze Schwere dieser Erkenntnis schmerzlich in die Glieder sickerte. Viel zu simpel war die Chance auf das Endspiel in Berlin hergegeben worden, weil beim SV Werder Bremen gerade nichts so läuft, wie es soll. Das Pokal-Aus tat weh, nicht nur ihm. „Für uns alle ist es gerade einfach nicht schön, das macht uns alle traurig und wütend“, sagte Weiser nun mit ein paar Tagen Abstand. Da hatte der 30-Jährige gerade den nächsten sportlichen Schlag in die Magengrube zu verkraften, denn mit seiner Mannschaft hatte er auch gegen Wolfsburg in der Liga verloren. Zwar hatte Weiser dabei mal wieder ein Tor erzielt, doch auch diese Partie zeigte abermals, dass es dem Rechtsaußen genauso geht wie manch anderem Kollegen im Team: Das Selbstverständnis ist nicht da, die Topform ein gutes Stück entfernt. Nur wenn das einem Mitchell Weiser passiert, dann trifft es Werder ganz besonders hart.

    Weiser erhält Zuspruch von Sportchef Fritz

    „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er das Tor macht, auch wenn es uns am Ende keine Punkte mehr gebracht hat“, sagt Fußball-Chef Clemens Fritz im Gespräch mit unserer Deichstube. „Mitch ist ein unheimlich ehrgeiziger Spieler, für den die vergangenen Wochen auch nicht einfach waren. Ein persönliches Erfolgserlebnis kann da helfen, um sich Selbstvertrauen zurückzuholen.“ Zuletzt war es vor allem die Unzufriedenheit, die wuchs. Weiser war oft dabei zu sehen, wie er an der Seitenlinie lamentierte, verzweifelt die Arme hob, den Kopf schüttelte oder gar abwinkte. Zuletzt war die Körpersprache wieder deutlich besser, insofern stellte die Wolfsburg-Partie eine deutliche Steigerung da – nicht nur, aber auch wegen seines Treffers.

    Zu einem Lächeln reichte das beim gebürtigen Troisdorfer aber nicht. „Das war auf jeden Fall mal ein besseres Spiel von uns – vom Einsatz, von den Chancen her, die wir herausgespielt haben“, gab er zu Protokoll. „Aber es war zu wenig.“ Mitchell Weiser hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er groß denkt, viel erreichen möchte. Im Verein, gern auch noch bei der algerischen Nationalmannschaft. Doch das ist ein anderes, nicht minder kompliziertes Thema. Eines, das ihn zusätzlich belastet? Möglich. Grundsätzlich erweckt der Rechtsfuß allerdings nicht den Eindruck, sich mit zu vielen Nebenthemen zu befassen. Was in den sozialen Medien rund um Werder und seine Person passiert, ist ihm relativ egal, auch Zeitungsartikel studiert er nach eigener Aussage nicht großartig, wenn sein Name mal etwas größer gespielt wird. Er will einfach kicken. Möglichst gut. Und mit ambitionierten Zielen.

    Im vergangenen Sommer hatte Weiser seinen Vertrag an der Weser verlängert, als nicht unwahrscheinlich war, dass er womöglich noch einmal ein anderes Abenteuer in Angriff nehmen würde. Weil er sich selbst eigentlich in anderen sportlichen Sphären als im grauen Mittelfeld oder gar Abstiegskampf der Bundesliga verortet. So hatte Weiser auch einmal über seinen von einigen Selbstzweifeln begleiteten Wechsel zum damals noch in der 2. Bundesliga spielenden SVW gesagt: „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es so schön wird.“ Unter Trainer Ole Werner, den er für sich persönlich als „absoluten Glücksfall“ bezeichnet, nahm Weisers Karriere wieder Fahrt auf, Werder setzte mehr und mehr auch spielerische Akzente auf dem Platz. Das gefiel ihm. „Wir hacken nicht rum, wir ergaunern uns nichts“, fasste es der Flügelspieler einmal zusammen. Wer diese Worte wirken lässt, versteht umso besser, wie groß die Wut und der Schmerz aktuell für ihn sein müssen, dass es in Bremen nicht mehr läuft.

    Anspruch und Realität klaffen auseinander

    Am Engagement mangelt es Mitchell Weiser nicht. Mit ganz seltenen Ausnahmen versucht er immer, dem Spiel wichtige Impulse zu geben – nur verrannte er sich dabei zuletzt auch häufiger. Weil es in der Mannschaft insgesamt hakt, die nötige Unterstützung mitunter fehlt. Oder wie es Milos Veljkovic, der schon einige grün-weiße Täler durchschritten hat, am Samstag ganz treffend formulierte: „Die letzten Wochen, das waren nicht wir. Das war nicht Werder Bremen – das war nicht wie in der Hinrunde.“ Anspruch und Realität klaffen derzeit ordentlich auseinander, diese Lücke gilt es zu schließen. Für die Mannschaft im Allgemeinen und jeden Spieler im Speziellen.

    Mitchell Weiser hat mit seinem Treffer womöglich einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, sich das besagte Selbstbewusstsein portionsweise zurückgeholt. „Manchmal geht das auch über Kleinigkeiten. Deshalb können wir aus dem Wolfsburg-Spiel auch insgesamt positive Elemente mitnehmen“, meint Clemens Fritz. „Sicherlich war die Mannschaft anfangs verunsichert, und da hat das frühe Gegentor nicht geholfen. Danach haben wir uns aber Lösungen erarbeitet und ein gutes Spiel gemacht. Was uns noch fehlt, ist die Effizienz. Insgesamt war es für mich trotz des Ergebnisses ein Schritt nach vorne.“

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  • Werder Bremen: Nach Agu-Comeback! Was macht Werder mit

    Werder Bremen: Nach Agu-Comeback! Was macht Werder mit


    „Felix ist voll im Konkurrenzkampf. Er hat Gas gegeben und versucht, anzuschieben. Er ist auf einem guten Weg, zurück zu alter Stärke zu kommen. Dass er noch nicht bei 100 Prozent ist, ist normal.“

    Mit seiner Startelf-Rückkehr wirbelte Werders Außenbahnspieler Felix Agu (25) die ohnehin große Konkurrenzsituation auf seiner Position erneut auf. Das sieht auch Profi-Boss Peter Niemeyer (44) in BILD so.

    Torwart brutal getroffen: Arm und Gesicht kaputt getreten

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    Quelle: BILD/ MAXSport03.03.2025

    Schon im Sommer hatten sich die Bremer durch Derrick Köhn (26, Leihe Galatasaray Istanbul) verstärkt, im Winter nach der Verletzung von Stammspieler Agu mit Issa Kaboré (23, Leihe Manchester City) nachgelegt. Seitdem hatten sowohl Köhn als auch Kaboré immer wieder gut funktioniert.

    Nun ist Agu zurück. Wie verändert das die Situation für die beiden Profis?

    Werder Bremen: Zukunfts-Gedanken um Köhn und Kaboré

    Niemeyer: „Wir möchten vier gute Außenbahnspieler haben, um einen Konkurrenzkampf und Alternativen auf hohem Niveau zu haben. Jeder kann Werbung für sich machen.“

    Weiser, Agu, Kaboré, Köhn und Olivier Deman (25/Royal Antwerpen), der Stand jetzt von seiner Leihe zurückkehrt – wäre einer zu viel. Kaboré möchte sesshaft werden, ob City mitspielt, ist offen. Für Köhn besitzt der Klub eine Ausstiegsklausel (5,125 Mio. Euro).



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  • Werder Bremen mit Sandwich-Hoffnung nach Leverkusen!

    Werder Bremen mit Sandwich-Hoffnung nach Leverkusen!


    Mitten in der Ergebnis-Krise mit fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge muss Werder am Wochenende zu Bayer Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr).

    Die Hoffnung, die Saison ausgerechnet beim Deutschen Meister wieder auf Kurs zu bringen, dürfte schmal sein. Aber einen kleinen Vorteil könnte der Spieltermin für die Bremer haben.

    Denn Leverkusen steht im Achtelfinale der Champions League und trifft auf einen besonders brisanten Gegner: Bayern München.

    Nach Millionen-Auszug: Europameister liebt dieses Luxus-Detail

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    Quelle: Instagram: cucurella303.03.2025

    Am Mittwoch (21 Uhr) steigt das Hinspiel in München, eine Woche später das Rückspiel – und mittendrin kommt Werder.

    Werder Bremen: Sandwich-Hoffnung in Leverkusen!

    Möglich, dass der mentale Fokus der Leverkusener mehr auf der Champions-League-Begegnung als auf dem Liga-Spiel liegt.

    „Ich glaube, dass ein Verein wie Bayer Leverkusen so aufgestellt ist, dass sie beides sehr gut bewerkstelligt bekommen“, sagt Profi-Boss Peter Niemeyer dazu in BILD. Der Chef möchte sich natürlich nicht auf die Mini-Möglichkeit verlassen.



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  • Werder Bremen: „Wäre ein Brustlöser!“ Wann explodiert

    Werder Bremen: „Wäre ein Brustlöser!“ Wann explodiert


    Fünfmal schoss André Silva (29) am Samstag für Werder gegen Wolfsburg (1:2) aufs Tor. Zwei Großchancen hatte der Leihstürmer von RB Leipzig – ein Treffer blieb allerdings schon wieder aus.

    Nach seinem Winterwechsel hapert es bei Silva. Der Profi bleibt nur ein halbes Jahr Bremen, sollte die Zeit nutzen und die Mannschaft nach vorn bringen – Zählbares kam dabei allerdings bislang nicht herum.

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    Quelle: BILD/ TUDN México03.03.2025

    „Wenn man sich die Spielleistung anschaut, haben die Stürmer richtig Alarm gemacht. Sie haben die anderen mitgezogen, haben Präsenz im Sechzehner gezeigt“, sagt Profi-Boss Peter Niemeyer zu BILD. „Ein Tor muss jetzt der nächste Schritt sein. Das wäre dann ein Brustlöser, der andere Kräfte freisetzen kann.“

    Werder wartet auf den Silva-Brustlöser!

    In fünf Werder-Einsätzen ging der Ball bisher nicht ins Netz. Das wurmt nicht nur die Fans, sondern auch den Spieler.

    „Ich glaube schon, dass er sich selbst Druck macht“, sagt Niemeyer. „Er möchte zum Tor-Erfolg kommen und der Mannschaft etwas geben. Er hat sich gut integriert, tritt fokussiert auf. Und jetzt muss er weiter so investieren, wie am Wochenende. Dann wird der Moment kommen, in dem er trifft.“



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  • Werder-Profi Veljkovic über seine sportliche Situation

    Werder-Profi Veljkovic über seine sportliche Situation


    Es bleibt eine merkwürdige Saison für Milos Veljkovic. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen pendelte in den vergangenen Wochen regelmäßig zwischen Startelf und Bank. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg durfte der serbische Nationalspieler über die komplette Spielzeit ran – konnte die siebte Pleite im zehnten Spiel des Jahres aber auch nicht verhindern. Nun bietet sich für Veljkovic jedoch die Chance auf einen Stammplatz: Kapitän Marco Friedl fällt noch mindestens ein weiteres Spiel aus, und auch Niklas Stark musste gegen Wolfsburg angeschlagen ausgewechselt werden. Nach der Partie äußerte sich der 29-Jährige zu seiner aktuellen Situation und der Hoffnung auf eine dauerhafte Rückkehr in die Startelf.

    Veljkovic: “Das ist die Entscheidung des Trainers“

    „Ich befasse mich nicht mit solchen Sachen. Das ist die Entscheidung des Trainers“, wich Veljkovic der Frage nach seiner Rolle zunächst aus – um dann doch klarzustellen: „Jeder weiß, dass ich für Bremen und die Mannschaft immer da bin. Alles andere liegt nicht in meiner Hand.“ Dass Veljkovic für Werder weiterhin eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich auch gegen Wolfsburg: In der Schlussphase trug er als dienstältester Feldspieler im Kader und Teil des Mannschaftsrates die Kapitänsbinde. Trotzdem ist der Serbe längst kein unangefochtener Stammspieler mehr. Im Jahr 2025 stand er noch in keinem einzigen Pflichtspiel zweimal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz – auch bedingt durch Rückenprobleme.

    Trotz seiner noch immer unklaren Zukunft – Veljkovics Vertrag läuft im Sommer bekanntlich aus – möchte er unbedingt seinen Teil dazu beitragen, dass Werder in dieser Saison noch den sportlichen Turnaround schafft. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen. Jeder Platz nach oben ist wichtig. Wenn wir so auftreten wie gegen Wolfsburg, können und müssen wir noch einige Punkte holen“, sagte der 29-Jährige. Mit Blick auf die kommenden schweren Aufgaben betonte er deshalb: „Wir sind hochmotiviert, in den nächsten Spielen Punkte zu holen.“

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  • Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert starkes

    Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert starkes


    1. DeichStube
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    Jiri Pavlenka war am Sonntag beim 2:0-Heimsieg von PAOK Saloniki gegen Asteras Tripolis der gefeierte Mann: Der langjährige Stammkeeper des SV Werder Bremen feierte eine starke Liga-Premiere für die Griechen.
    Jiri Pavlenka war am Sonntag beim 2:0-Heimsieg von PAOK Saloniki gegen Asteras Tripolis der gefeierte Mann: Der langjährige Stammkeeper des SV Werder Bremen feierte eine starke Liga-Premiere für die Griechen. © Jiri Pavlenka Instagram

    Fünf Monate nach seinem Wechsel zu PAOK Thessaloniki hat Torhüter Jiri Pavlenka sein Liga-Debüt beim griechischen Meister gefeiert – und dabei einen starken Auftritt hingelegt. So läuft es für die langjährige Nummer eins des SV Werder Bremen in Griechenland.

    Bremen/Thessaloniki – Es ist ein Glücksgefühl, dass Jiri Pavlenka so schon länger nicht mehr erlebt hat: Am Sonntag stand die langjährige Nummer eins des SV Werder Bremen bei ihrem neuen Club PAOK Thessaloniki erstmals so richtig im Mittelpunkt und wurde nach dem Schlusspfiff von den heimischen Fans und Mitspielern ausgiebig gefeiert. Zuvor hatte der 32-Jährige beim 2:0-Heimerfolg des amtierenden griechischen Meisters gegen Asteras Tripolis erstmals seit seinem Wechsel Anfang Oktober in einem Super-League-Spiel zwischen den Pfosten gestanden – und seinen Kasten mit einer starken Leistung sauber gehalten.

    „Glücklich über mein Liga-Debüt in Schwarz-Weiß. Großes Dankeschön an unsere Fans für den großartigen Support“, schrieb der frühere tschechische Nationalkeeper im Anschluss an die erfolgreiche Liga-Premiere auf seinem Instagram-Kanal und postete zwei Bilder und ein Video mit einem Arbeitsnachweis. Dieses zeigt eine Glanzparade des Tschechen, der einen sehenswerten Schlenzer von Tripolis-Profi Mumo Muñoz stark mit einer Hand aus dem Winkel fischte. Weil Jiri Pavlenka seinen Kasten auch in den folgenden 87 Minuten sauber hielt und seine Teamkollegen Taison (24.) und Ally Samatta (51.) zwei Treffer erzielten, gelang dem Europa-League-Teilnehmer mal wieder ein Sieg nach zuvor zwei Niederlagen. In der Tabelle der griechischen Super League liegen Pavlenka und Co. damit weiter auf Rang vier.

    Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert Debüt für griechischen Meister in der Super League

    Trotz des Erfolgserlebnisses droht dem früheren Schlussmann des SV Werder Bremen demnächst aber wieder der Platz auf der ungeliebten Ersatzbank. Denn Pavlenkas Konkurrent Dominik Kotarski, seines Zeichens kroatischer Nationalspieler, ist normalerweise gesetzt und wurde gegen Tripolis geschont. Weshalb Jiri Pavlenka ansonsten bislang nur zwei Pokalspiele gegen Zweitligist AO Egaleo bestritten hat. Für die Europa League, aus der der Club aus der griechischen Hafenstadt mittlerweile in der Zwischenrunde ausgeschieden ist, konnte „die Krake“ wegen des späten Wechsels im vergangenen Herbst nicht mehr gemeldet werden.

    Dennoch dürfte das jüngste Erfolgserlebnis Jiri Pavlenka Auftrieb geben, nachdem das Kapitel SV Werder Bremen im vergangenen Frühjahr nach sieben Jahren etwas unrühmlich zu Ende gegangen war. An der Weser war der Tscheche seit 2017 (fast) durchgehend zwischen den Pfosten gesetzt, bis ihn Ersatzmann Michael Zetterer im Herbst 2023 als Nummer eins ablöste und seine Zeit am Osterdeich später heimlich, still und leise endete. Insgesamt bestritt Pavlenka 175 Bundesliga-Spiele für die Grün-Weißen, 21 Mal stand er für die Nationalmannschaft im Tor. In Griechenland läuft sein Vertrag noch bis zum Sommer – mit der Option auf eine weitere Saison. (mwi)



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  • Berufung abgelehnt: Werder-Konkurrent erhält drei

    Berufung abgelehnt: Werder-Konkurrent erhält drei


    Urteil im Berufungsverfahren: Das von einem Feuerzeug-Wurf überschattete Skandalspiel zwischen Werder Bremens Konkurrenten Union Berlin und dem VfL Bochum wird endgültig am Grünen Tisch zugunsten der Bochumer gewertet.

    Frankfurt/Main – Dieses Urteil könnte noch große Auswirkungen auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga haben! Der VfL Bochum kann sich nach dem Feuerzeugwurf-Eklat über zwei zusätzliche Punkte im Abstiegskampf freuen – Union Berlin bleibt der Verlierer am Grünen Tisch. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschied im Berufungsverfahren, dass das 1:1 ausgegangene Skandalspiel zwischen den beiden Konkurrenten des SV Werder Bremen mit 2:0 für Bochum gewertet wird. Dies hat Auswirkungen auf die Bundesliga-Tabelle, die am Saisonende entscheidend sein könnten. 

    DFB-Bundesgerichtsvorsitzender Oskar Riedmeyer: Skandalspiel zwischen Union Berlin und VfL Bochum hätte abgebrochen werden müssen

    „Es kann nicht sein, dass ein gezielter Wurf auf einen Spieler zu einem Wiederholungsspiel führt“, sagte der Vorsitzende Richter Oskar Riedmeyer nach der über vierstündigen Verhandlung und zweistündigen Beratung seines Rechtsorgans auf dem DFB-Campus in Frankfurt. Er ergänzte, die Partie, bei der VfL-Bochum-Keeper Patrick Drewes von einem aus dem Fanblock des 1. FC Union Berlin geworfenen Feuerzeug getroffen wurde und nicht weiterspielen konnte, hätte eigentlich abgebrochen werden müssen.

    Das DFB-Bundesgericht lehnte damit die Berufung von Union Berlin gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts vom 9. Januar ab, das die Partie zwischen den beiden Konkurrenten des SV Werder Bremen ebenfalls bereits mit 2:0 für den VfL Bochum gewertet hatte. „Für das Bundesgericht des DFB hat eine Schwächung des VfL Bochum vorgelegen, welche durch den Feuerzeugwurf eines Mitglieds von Union Berlin herbeigeführt wurde. Dieses Verschulden wird Union Berlin zugerechnet“, sagte Oskar Riedmeyer.

    VfL Bochum klettert durch Sieg am Grünen Tisch auf den Relegationsplatz und hat nun 13 Punkte Rückstand auf Werder Bremen

    Nach der letzten Instanz der DFB-Gerichtsbarkeit kann Union Berlin nur noch vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften ziehen. Die Bundesliga-Tabelle wird allerdings vor dem 24. Spieltag an diesem Wochenende angepasst: Durch den 2:0-Sieg hat der VfL Bochum nun 17 und damit zwei Punkte mehr auf dem Konto und wird den 1. FC Heidenheim (15) somit vom Relegationsplatz verdrängen. Union Berlin (13.) wird 76 Tage nach dem Skandalspiel ein Punkt abgezogen und hat nun nur noch sechs Zähler Vorsprung auf die Bochumer. Der SV Werder Bremen, der 30 Punkte auf dem Konto hat, hat derweil nun sieben Zähler Vorsprung vor den Unionern. (dpa/nag)



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  • Bank und Startelf: Wie Werders Milos Veljkovic mit

    Bank und Startelf: Wie Werders Milos Veljkovic mit


    Beim SV Werder Bremen wechselte Milos Veljkovic zuletzt zwischen Startelf und Bank. Wie der Innenverteidiger damit umgeht und wie er die Lage beim SVW einschätzt.

    Bremen – Es bleibt eine merkwürdige Saison für Milos Veljkovic. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen pendelte in den vergangenen Wochen regelmäßig zwischen Startelf und Bank. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg durfte der serbische Nationalspieler über die komplette Spielzeit ran – konnte die siebte Pleite im zehnten Spiel des Jahres aber auch nicht verhindern. Nun bietet sich für Veljkovic jedoch die Chance auf einen Stammplatz: Kapitän Marco Friedl fällt noch mindestens ein weiteres Spiel aus, und auch Niklas Stark musste gegen Wolfsburg angeschlagen ausgewechselt werden. Nach der Partie äußerte sich der 29-Jährige zu seiner aktuellen Situation und der Hoffnung auf eine dauerhafte Rückkehr in die Startelf.

    Milos Veljkovic über seine Rolle bei Werder Bremen und die sportliche Situation

    „Ich befasse mich nicht mit solchen Sachen. Das ist die Entscheidung des Trainers“, wich Veljkovic der Frage nach seiner Rolle zunächst aus – um dann doch klarzustellen: „Jeder weiß, dass ich für Bremen und die Mannschaft immer da bin. Alles andere liegt nicht in meiner Hand.“ Dass Milos Veljkovic für Werder Bremen weiterhin eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich auch gegen Wolfsburg: In der Schlussphase trug er als dienstältester Feldspieler im Kader und Teil des Mannschaftsrates die Kapitänsbinde. Trotzdem ist der Serbe längst kein unangefochtener Stammspieler mehr. Im Jahr 2025 stand er noch in keinem einzigen Pflichtspiel zweimal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz – auch bedingt durch Rückenprobleme.

    Trotz seiner noch immer unklaren Zukunft – Veljkovics Vertrag läuft im Sommer bekanntlich aus – möchte er unbedingt seinen Teil dazu beitragen, dass Werder Bremen in dieser Saison noch den sportlichen Turnaround schafft. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen. Jeder Platz nach oben ist wichtig. Wenn wir so auftreten wie gegen Wolfsburg, können und müssen wir noch einige Punkte holen“, sagte der 29-Jährige. Mit Blick auf die kommenden schweren Aufgaben betonte er deshalb: „Wir sind hochmotiviert, in den nächsten Spielen Punkte zu holen.“ (bvo)



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  • Mitglieder-Rekord bei Werder Bremen! Doch der Club will

    Mitglieder-Rekord bei Werder Bremen! Doch der Club will


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    Persönliche Auszeichnung: (von links) Axel Plaat (Aufsichtsratsmitglied), Hubertus Hess-Grunewald (Präsident) und Claudi Lasch (Vize-Präsidentin) posieren mit Torben Batterman, dem 60.000. Mitglied des SV Werder Bremen.
    Persönliche Auszeichnung: (von links) Axel Plaat (Aufsichtsratsmitglied), Hubertus Hess-Grunewald (Präsident) und Claudia Lasch (Vize-Präsidentin) posieren mit Torben Battermann, dem 60.000. Mitglied des SV Werder Bremen. © gumzmedia

    Der Mitglieder-Boom beim SV Werder Bremen geht weiter. Wie das 60.000. Mitglied ausgezeichnet wurde und wie es weitergehen soll.

    Bremen – Eigentlich war es ein Tag, an dem es für den SV Werder Bremen nicht viel zu feiern gab. Eigentlich. Denn noch ehe am Samstagnachmittag die 1:2-Heimniederlage gegen Wolfsburg ihren Lauf nahm, war es im Weserstadion zeremoniell geworden. Der Grund: Der Verein durfte sein inzwischen 60.000 Mitglied begrüßen. Torben Battermann heißt der gute Mann, der die Schallmauer hat durchbrechen lassen und dafür im Vorlauf der Partie gesondert ausgezeichnet wurde. Den grün-weißen Mitgliederschal hatte der Werder-Fan um den Hals gewickelt, ehe er aus dem Spielertunnel geschritten kam und klatschend die Hände über den Kopf hob. „Für mich geht hier gerade ein Traum in Erfüllung“, sagte er Sekunden später.

    Werder Bremen verzeichnet Mitglieder-Rekord – und träumt von mehr

    Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald gehörte zu den ersten Gratulanten, überreichte Battermann ein Trikot, auf dessen Rücken etwas konstruiert „60“ und darunter „Tausend“ zu lesen war. Und der 64-Jährige hoffte, dass es noch viele Nachahmer geben wird, die dem Beispiel von Torben Battermann folgen werden. „60.000 Mitglieder – das ist historisch, aber noch nicht das Ende“, betonte Hess-Grunewald. „Ich habe ja einmal die Vision geäußert, dass wir 100.000 Mitglieder schaffen wollen. Im vergangenen August waren es noch 50.000, und ich habe die Hoffnung, dass wir Ende des Jahres die 70.000 schaffen werden.“

    Auch der Kids-Club des SV Werder Bremen, wo die jungen Anhänger im Alter zwischen sechs und 13 Jahren als aktive oder fördernde Mitglieder eine Heimat haben, wächst und wächst. Inzwischen sind dort 2300 Kinder registriert, die von Reisen zu Auswärtsfahrten, besonderen Heimspielerlebnissen oder Treffen mit anderen Kids-Clubs der Bundesliga profitieren – Tendenz steigend. Der SVW hat also auch in sportlich schwierigen Zeiten Magnetwirkung. Aus diesem Grund richtete Hubertus Hess-Grunewald noch einmal einen Appell an potenzielle Neu-Einsteiger jeden Alters: „An alle, die jetzt mit dem Gedanken spielen: Eine Mitgliedschaft ist das stärkste Commitment, das man für den SV Werder abgeben kann, und ich fordere jede und jeden auf, Mitglied zu werden, damit wir viele sind in der grün-weißen Familie.“ (mbü)



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