Kategorie: Bundesliga Teams

  • Calmund wütet im „Doppelpass“ über BVB: „Mir soll keiner sagen …“

    Calmund wütet im „Doppelpass“ über BVB: „Mir soll keiner sagen …“


    „Ich habe sie international gut spielen sehen“, sagte Calli. „Du musst nur sagen: Pass op, nicht nur alle drei Wochen! Du willst ja auch volles Geld haben im Monat. Jeden Tag, jedes Spiel.“



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  • Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Wer tut sich diesen BVB noch an?


    1. ruhr24
    2. BVB
    Julian Brandt beim Spiel des BVB gegen VfL Bochum
    Der BVB erlebt in der Saison 24/25 seine nächste Peinlich-Pleite und lässt die Fans leiden. © Bahho Kara/Kirchner-Media; RUHR24

    Wieder eine Blamage für den BVB! Mit der Derby-Pleite stellen die Dortmunder die Leidensfähigkeit ihrer Fans erneut auf die Probe. Ein Kommentar.

    Dortmund/Bochum – Auf die eigentlich rhetorische Frage, wer sich Mitte Februar 2024 noch Spiele von Borussia Dortmund antut, gibt es für RUHR24-Autor Marian von Hatzfeld nur eine richtige Antwort: die Fans. Natürlich werden treue Anhänger ihrem Verein wohl kaum den Rücken kehren. Leiden müssen sie trotzdem – in mehrfacher Hinsicht.

    Nach Niederlage gegen VfL Bochum: Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Bei der 0:2-Peinlich-Pleite des BVB gegen den VfL Bochum, fehlte jeglicher Zugriff. Besonders ärgerlich: Viele Fans und Journalisten ahnten die Niederlage gegen den Tabellenletzten schon voraus, weil die Dortmunder nach Champions-League-Siegen häufig ein anderes Gesicht im kommenden Spiel zeigen.

    Die teils masochistische Einschätzungen der Dortmund-Anhänger und die Nachfragen der Medien, ob die Mannschaft nach einem Champions-League-Sieg jetzt wieder in der Bundesliga verliere, bestätigte der Ruhrgebietsverein jetzt mehr denn je. Dabei zeigt sich vor allem eins: Der BVB ist (in dieser Saison) nicht zu stabilisieren.

    „BVB könnte noch 20-mal den Trainer wechseln“ – Stabilität ist bei Borussia Dortmund nicht möglich

    Vorweg: Mit starken Individualisten im Dortmunder Team wird es vereinzelt immer wieder Hurra-Fußball und auch Erfolgserlebnisse geben. Seit mehreren Jahren folgen aber immer die gleichen Muster und diese heißen Inkonstanz und fehlende Mentalität.

    Bei dem in Dortmund verpönten Wort, mit M, geht es aber kaum um den Kampfgeist der Profis, sondern vielmehr um den Aspekt des Teamgeists. Die Bezeichnung einer Mannschaft haben sich die Spieler aktuell nicht verdient. Der BVB könnte in dieser Saison noch 20-mal den Trainer wechseln. Wenn die Individualisten keine Mannschaft werden und Niko Kovac es nicht schafft dieses Team zu formen, wird eine Stabilität bei Borussia Dortmund nicht möglich sein.

    Nico Schlotterbeck sagte dazu passend nach dem Spiel bei Sky: „Wir stehen zu elft auf dem Platz. Da kann draußen stehen, wer will.“ Tatsächlich wirkt es so, als ob elf einzelne Spieler auf dem Feld stehen. Diese leisten dann unerklärliche Fehler und sammeln in dieser Saison Blamagen am laufenden Band.

    Unerklärliche BVB-Punktverluste gegen Mannschaften im Abstiegskampf – Dortmund in Bochum verhöhnt

    Hoffenheim, Kiel, Bochum: Nein, bei dieser Aufzählung handelt es sich bei allem Respekt nicht um Zweitligisten, sondern um Vereine, gegen die Borussia Dortmund in dieser Saison zumindest in einem Spiel keinen Sieg holte. Gerade die 2:4 Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Holstein Kiel (Stand 15. Januar) und die jetzige Pleite gegen Bochum sind eine Demütigung für jeden BVB-Anhänger.

    Es dürfte an der Ehre einiger Borussen-Fans kratzen, wenn VfL-Stürmer Georgios Masouras doppelt trifft und die Revierrivalen gleich zweimal zu griechischer Volksmusik Sirtaki im Ruhrstadion tanzen. Gerade weil Fußball-Deutschland über den BVB lacht oder sich sogar sorgt, stellt sich die Frage, was das mit der Ehre der Spieler macht.

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    Darauf wollte Niko Kovac nach dem Spiel allerdings nicht eingehen. Der BVB-Coach sieht seine Mannschaft auch nicht als untrainierbar an und betonte, nicht in Panik zu verfallen. Das muss Borussia Dortmund tatsächlich nicht, denn mit der Offenbarung aus der Bochum-Pleite dürfte sich der Verein endgültig von seinen Zielen verabschieden.

    „BVB kann sich Champions League endgültig abschminken“

    Die Champions League kann sich der BVB nicht nur wegen der schlechten Leistung gegen den VfL Bochum abschminken. Ohne eine Siegesserie, die scheinbar nicht möglich ist, kann der BVB keine Aufholjagd starten.

    Die Mannschaft von Borussia Dortmund schafft es in dieser Saison nicht einmal über zwei Halbzeiten konstant zu spielen. Dementsprechend können sie auch nicht genug Punkte holen, um eine Aufholjagd zu starten. Noch vor dem Spiel betonte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass man gegen Bochum gewinnen müsse, um weiter dranzubleiben.

    Auch wenn es die Verantwortlichen und Spieler ehrt, dass sie ihre Ziele nicht aufgeben wollen, sollten sie ihren Fokus lieber auf die viel zitierten „Basics“ richten. Ohne die oberste Grundlage im Fußball, dem Teamgeist, wird der BVB seine Fans jedoch weiter enttäuschen.

    Hinweis: Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht zwingend die Ansicht der gesamten Redaktion widerspiegeln.



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  • RTL-Moderator Robby Hunke glaubt nicht an Niko Kovač

    RTL-Moderator Robby Hunke glaubt nicht an Niko Kovač


    Sport Themen der Woche KW06 Sport Bilder des Tages 1. Bundesliga - Borussia Dortmund - VfB Stuttgart am 08.02.2025 im Signal Iduna Park in Dortmund Trainer Niko Kovac Dortmund unzufrieden, entt

    BVB-Trainer Niko Kovač ist schon jetzt angezählt.Bild: IMAGO/ osnapix

    Bundesliga

    Felix Seitzer

    Wer hält länger durch, die Premierministerin Liz Truss oder ein Salatkopf? Diesen Wettbewerb trug 2022 die britische Boulevardzeitung “Daily Star” aus. Am Ende musste sich “Lettuce Liz” geschlagen geben. In Dortmund kommt man in diesen Tagen nicht an der Frage vorbei, ob es demnächst so etwas wie einen “Salat-Niko” geben könnte.

    Denn unter Niko Kovač, der den BVB seit knapp zwei Wochen betreut, zeigte die Mannschaft am Samstag bei der 0:2-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht VfL Bochum einmal mehr eine desolate Leistung. Wie so oft in der Vergangenheit folgte einer guten Leistung in der Champions League ein böses Erwachen in der Bundesliga.

    Ob es Kovač schafft, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden und BVB vom Niemandsland der Tabelle zurück auf die internationalen Plätze zu führen, werden die kommenden Wochen zeigen. RTL-Experte Robby Hunke glaubt nicht daran, dass er die Trendwende schafft. Er untermauert seine These mit einer Wette mit gewagtem Einsatz.

    Borussia Dortmund: RTL-Moderator nicht überzeugt von Niko Kovač

    Der Sportmoderator hat eine eindeutige Position zu der Trainer-Personalie, wie er in dem neuen Fußballtalk-Format “Einfach machen!” von RTL zu verstehen gibt. Kovač zu verpflichten, sei eine “wahnsinnig schlechte Entscheidung”, betont er.

    Er ist so überzeugt von einem jähen Ende der Amtszeit des 53-Jährigen, dass er einen hohen Wetteinsatz ins Spiel bringt: “Wenn Niko Kovač am Ende des Jahres 2025 noch Trainer von Borussia Dortmund ist, lasse ich mir hier auf die Wade “Einfach machen!” tätowieren“, kündigt er an.

    Den Job würde gerne Co-Moderator Julius Fellermann übernehmen, wie der sogleich klarmacht. Hunke entgegnet: “Das Ausrufezeichen kann gerne entweder Niko Kovač tätowieren oder du, wie auch immer ihr möchtet.”

    Kovač und Borussia Dortmund, das sei eine Beziehung, die zum Scheitern verurteilt ist, glaubt der Moderator. “Niko Kovač’ Fußball passt nicht zu Borussia Dortmund”, meint er. “Das kannst du doch in Dortmund im Westfalenstadion keinem anbieten.”

    Er habe mehrere Spiele von ihm als Trainer vom VfL Wolfsburg gesehen und dabei “gar keine Idee mit Ball” gesehen. Außerdem sei Kovač in seiner Zeit als Bayerntrainer an “mächtigen Spielern” wie Manuel Neuer oder Thomas Müller gescheitert. Ein ähnliches Schicksal könne ihm auch in Dortmund drohen, wo die Spieler “sehr mächtig” seien. “Die haben schon ganz andere Trainer aufgefressen”, sagt Hunke.

    “Wenn Niko Kovač anfängt, unsicher zu werden, dann experimentiert er an der Taktik und am Spielsystem”, glaubt der Moderator. Zwar würde der BVB unter ihm wie ihn Lissabon sicher auch Spiele gewinnen. “Aber lass Niko Kovač mit Dortmund drei Spiele am Stück verlieren, dann rasten aber alle aus und dann wird es richtig ungemütlich.”

    Auf die Frage seines Co-Moderators Fellmann, ob Kovač durch eine Saisonvorbereitung inklusive Transferfenster Konstanz bringen könne, legt Hunke sich unmissverständlich fest: “Nein, kann er nicht. Ende des Jahres ist Niko Kovač kein Trainer mehr vom BVB.” Behält er unrecht, könnte seine Wade vielleicht bald ein neuer Schriftzug zieren.

    Gefeiert wurde beim VfB Stuttgart in gewohnter Manier. Durch den Kabinentrakt beim Auswärtsspiel in Dortmund dröhnte wie so häufig der Schlager-Klassiker “Ti amo” von Howard Carpendale. Der Grund dafür: Mittelfeldspieler Angelo Stiller. “Wenn wir gewinnen, vor allem in so einem wichtigen Spiel, ist es ihn für ihn immer wichtig, den Song zu spielen”, erklärte Deniz Undav nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund.



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  • Freiburgs historische Elfer-Misere: Dortmunder

    Freiburgs historische Elfer-Misere: Dortmunder


    St. Paulis Vasilj wahrt 100-%-Quote 

    Freiburgs historische Elfer-Misere: Dortmunder Bundesliga-Rekord nah

    ©IMAGO

    Vincenzo Grifo vom SC Freiburg hat beim 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli bereits den sechsten Freiburger Elfmeter nacheinander in der Bundesliga verschossen. Zwei Fehlschüsse passierten noch in der vergangenen Saison, vier in der aktuellen. Am Samstag am Millerntor patzte Grifo zum zweiten Mal in dieser Meisterschaftsrunde an Nikola Vasilj im Tor des FCSP, der seine 100-Prozent-Quote in dieser Saison bewahrt. Den Bundesliga-Rekord für die meisten verschossenen Elfmeter in Serie hält noch Borussia Dortmund: Zwischen November 1963 und Januar 1965 waren es sieben nacheinander. Beim nächsten Strafstoß steht der Sport-Club also noch einmal mehr unter Druck. Es droht der Negativrekord.

    „Die Jungs haben mich gerettet“, sagte Grifo nach dem Spiel. Weil ein Eigentor von Philipp Treu in der 88. Minute nach Hereingabe von Christian Günter doch noch zum Freiburger Sieg führte, fiel Grifos grotesker Fehlschuss kurz vor der Pause (45.+1) am Ende nicht ins Gewicht. Der 31-Jährige hatte es mit einem Lupfer in die Mitte des Tores versucht. Doch weil Vasilj einfach stehenblieb, hielt St. Paulis Torwart diesen Strafstoß mühelos. „Ich habe mich für die Variante entschieden, weil ich auch im Hinspiel verschossen hatte. Ich habe gedacht, dass er heute sicher springt“, sagte Grifo hinterher.

    Vasilj erreicht Top-Wert – St. Paulis Keeper bekam Tipp von SCF-Leihgabe

    Ein Faktor kam noch hinzu: Vasilj bekam kurz vor der Ausführung des Elfmeters einen Tipp einer Freiburger Leihgabe, die erst seit der Winterpause für den FC St. Pauli spielt: „So wie ich es mitbekommen habe, hat der Noah Weißhaupt nochmal nachgeholfen“, sagte Grifo. „Ich glaube, dass der Torwart in die Ecke springen wollte. Aber wenn Noah Weißhaupt da ist, mit dem ich drei, vier Jahre zusammen gekickt habe und der dann nochmal ein paar Inputs gibt, dass es sein kann, dass ich in die Mitte chippe: Dann ist es für mich blöd gelaufen.“

    Von den sechs verschossenen Freiburger Bundesliga-Elfmetern in Serie gehen die letzten drei auf Grifos Konto. Zweimal scheiterte Lucas Höler, einmal in der vergangenen Saison der mittlerweile für Galatasaray Istanbul spielende Roland Sallai.

    Freiburgs Elfmeter-Krise

    Einen Vorwurf von seinen Teamkollegen bekam Grifo aber nicht zu hören. „Der Vince hat uns schon sehr viele Spiele auch mit entscheidenden Elfmetern gerettet“, sagte Kapitän Günter. „Jetzt geht es darum, den Kopf freizukriegen, Elfmeter zu üben und im nächsten Spiel einfach das Ding reinzumachen. Dann ist dieses Thema beendet.“ Zumal Grifo im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV (2:1) auch das einzige Freiburger Elfmeter-Tor in dieser Saison gelang.

    Für Vasilj geht es derweil direkt in die Geschichtsbücher des FCSP. Drei Bundesliga-Elfmeter am Stück hatte noch keiner für die Braun-Weißen halten können. Vasilj ist auch der einzige aktive Bundesliga-Torwart mit einer 100-Prozent-Quote, wenngleich lediglich drei Bewährungsproben als Vergleichswert noch schwierig sind. Die beste Quote der Ligageschichte bei mindestens fünf Elfmetern gegen sich hat kurioserweise der aktuelle Freiburger Keeper Noah Atubolu (50 %), dessen Kontrahenten drei von sechs Versuchen nicht im Tor unterbringen konnten. Unter allen Bundesliga-Torhütern, die mehr als 25 Mal bei Elfmetern bestehen mussten, hat der verstorbene Robert Enke mit 40,7 Prozent die beste Quote: Elf von 27 Strafstößen in der Bundesliga gegen den damaligen Gladbacher und Hannoveraner gingen nicht rein.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Konkurrenz bei Star-Transfer?

    Borussia Dortmund: BVB-Konkurrenz bei Star-Transfer?


    Borussia Dortmund hat ein wildes Wintertransferfenster hinter sich. Trotz drei Last-Minute-Transfers kamen nicht alle Verhandlungen der BVB-Chefetage zu einem positiven Ergebnis. Vor allem der geplatzte Wechsel von Rayan Cherki dürfte viele Fans bis heute ärgern.

    Doch nicht nur bei dem Mega-Juwel von Olympique Lyon verpasste Borussia Dortmund einen Transfer. Auch bei einem weiteren großen Star ging Schwarz-gelb am Ende leer aus. Wagt der BVB im Sommer den nächsten Anlauf? Es droht ihnen wohl namhafte Konkurrenz!

    Borussia Dortmund: Winter-Transfer von Zinchenko platzt

    Oleksandr Zinchenko ist beim FC Arsenal in dieser Saison außen vor. Der Linksverteidiger, der auch im Mittelfeld auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist, kommt unter Trainer Mikel Arteta wettbewerbsübergreifend nur auf 13 Pflichtspieleinsätze. Zahlen, mit denen der Ukrainer sicher nicht zufrieden sein kann. Das rief den BVB vor wenigen Wochen auf den Plan.


    Auch interessant: Borussia Dortmund bleibt nur noch eine Hoffnung – kommt es jetzt zur Wende?


    So soll sich Sportdirektor Sebastian Kehl mit einer Verpflichtung des 28-Jährigen auseinandergesetzt haben. Letztendlich kam ein Deal nicht zustande. Stattdessen entschied man sich in Dortmund für Daniel Svensson, der ein ähnliches Spielerprofil wie Zinchenko aufweist. Sollte der Schwede beim BVB jedoch nicht überzeugen, könnte Schwarz-gelb im Sommer erneut beim FC Arsenal vorstellig werden.

    Galatasaray an Zinchenko dran

    Wie türkische Medien nun allerdings berichten, soll auch Galatasaray Istanbul an einer Zinchenko-Verpflichtung interessiert sein. Es könnte sich also ein Wettbieten anbahnen, sollte der BVB seine Bemühungen um den Linksverteidiger im Sommer wieder intensivieren.



    Weil Zinchenkos Vertrag im Sommer 2026 ausläuft, dürfte eine Verpflichtung des Arsenal-Stars nicht allzu kostspielig werden. Es bleibt also abzuwarten, ob Borussia Dortmund in dieser Causa noch einmal tätig wird.



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  • Dortmund vor Rückspiel gegen Sporting

    Dortmund vor Rückspiel gegen Sporting


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  • Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise

    Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise


    An Julian Brandt scheiden sich im deutschen Fußball die Geister. Für die einen ist er ein Ausnahmespieler, für die anderen ein Schönwetterprofi, der zu oft abtaucht. Wo liegt die Wahrheit? Wir blicken auf die Zahlen.

    Von Chris Lugert

    Möchte man die aktuelle Debatte um Julian Brandt verstehen, genügt ein Blick auf die letzte Aktion im Bundesliga-Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart am 21. Spieltag.

    Der BVB liegt mit 1:2 hinten, bekommt in der absoluten Endphase der Nachspielzeit aber noch einmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Die Stuttgarter stellen nur einen Mann in die Mauer.

    Brandt legt sich den Ball zurecht und kann aus halblinker Position entweder selbst den Torschuss versuchen oder eine Flanke in den Strafraum schlagen. Der 28-Jährige will offenbar flanken – und jagt den Ball weit ins Toraus.

    Am generellen Talent von Julian Brandt gibt es im deutschen Fußball nur wenige Zweifel. Doch erzeugt der Mittelfeldspieler zu selten den Eindruck, ein Unterschiedsspieler sein zu können – vor allem, wenn es für sein Team nicht läuft.

    Stattdessen hat sich Brandt inzwischen den Ruf eingehandelt, zu oft abzutauchen, wenn es darauf ankommt. Zudem mangele es ihm an Führungsqualitäten, die ein erfahrener Spieler wie er einbringen müsse, lautet dien Kritik.

    Das Wichtigste in Kürze

    Nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum entbrannte die Diskussion neu. “Sky”-Experte Dietmar Hamann kritisierte Brandts Leistung als “unterirdisch” und legte dem BVB nahe, den Spieler zu verkaufen.

    Brandt auf einer Stufe mit Musiala und Wirtz?

    BVB-Trainer Niko Kovac hingegen hält große Stücke auf Brandt. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hob er ihn auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern.

    Im vergangenen November erhielt Brandt nach einjähriger Abstinenz wieder eine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der in Brandts Qualitäten ganz offensichtlich auch einen Mehrwert sieht.

    Was aber sagen die Zahlen in der Bundesliga, gerade im Vergleich der drei Offensivkräfte?

    Statistisch ist Brandt ein essenzieller Faktor für den BVB. Er kreiert pro 90 Minuten Einsatzzeit in der Liga etwas mehr als eine halbe Großchance – klarer Bestwert bei Dortmund. Damit befindet er sich im Ligavergleich in den Top-15 und sogar vor Musiala.

    Brandt liegt in dieser Kategorie gleichauf mit Kevin Stöger von Borussia Mönchengladbach, allerdings ein gutes Stück hinter Wirtz, der auf fast 0,7 kreierte Großchancen pro 90 Minuten kommt. An der Spitze steht Bayerns Michael Olise.

    Ganz vorne mit dabei ist Brandt auch bei den Torschussvorlagen. Pro 90 Minuten legt er knapp 2,4 Schüsse auf – damit lässt er sowohl Wirtz als auch Musiala hinter sich. Der BVB-Profi ist also sehr wohl präsent und Dreh- und Angelpunkt seines Teams.

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    BVB: Ärger um Gittens? Kovac erklärt Wechsel-Disput

    Was Musiala und Wirtz aber so besonders macht, ist ihre Stärke in den Eins-gegen-eins-Duellen. Beide suchen häufig das Dribbling und gewinnen jeweils auch prozentual mehr als die Hälfte der Duelle.

    Da kann Brandt nicht mithalten. Er ist kein Spielertyp, der oft ins Dribbling geht – und wenn doch, dann gewinnt er weniger als 40 Prozent der Duelle. Dieses fehlende Spektakel-Element kann dazu beitragen, den Eindruck entstehen zu lassen, er sei phlegmatisch.

    Brandt in anderer Rolle beim BVB

    Allerdings interpretiert Brandt seine Rolle anders und ist auch in ein anderes Offensivkonstrukt eingebunden. Der BVB agiert traditionell mit schnellen, wendigen Flügelspielern, die über Außen mit Tempo die direkten Duelle und den Abschluss suchen.

    Damit ist Brandt in dieser Rolle gar nicht gefordert. Er ist eher ein klassischer Zehner der älteren Schule, der das Spiel lenkt und seine Mitspieler in Szene setzt. In der laufenden Saison kommt er wettbewerbsübergreifend erst auf vier Tore, aber bereits zehn Assists.

    Wirtz und Musiala hingegen haben andere Rollen. Bayer Leverkusen agiert ohne klassische Außenstürmer, Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo sind Schienenspieler mit anderen Aufgaben. Dadurch ist Wirtz automatisch mehr in der Verantwortung, den direkten Abschluss und daher auch die Dribblings zu forcieren.

    Musiala durchlief in England eine ganz andere Ausbildung, die von jeher mehr Fokus auf die individuelle Ausbildung und nicht so sehr auf den taktischen Aspekt legt. Zwar spielen die Bayern eine ähnliche Grundordnung wie der BVB, dennoch ist Musiala trotz ähnlicher Position ein ganz anderer Spielertyp als Brandt.

    Fairness-Tabelle: BVB sind die Raubeine der Bundesliga – das Ranking

    <strong>BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25</strong><br><em>Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht - im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. <strong>ran</strong> zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)</em>

    © imago

    BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25
    Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht – im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. ran zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)

    <strong>Platz 18: Borussia Dortmund</strong><br>Punkte: 69<br>Gelbe Karten: 45<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 3

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 18: Borussia Dortmund
    Punkte: 69
    Gelbe Karten: 45
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 3

    <strong>Platz 17: VfL Wolfsburg</strong><br>Punkte: 65<br>Gelbe Karten: 55<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 2

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    Platz 17: VfL Wolfsburg
    Punkte: 65
    Gelbe Karten: 55
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 16: FC Augsburg</strong><br>Punkte: 62<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Jan Huebner

    Platz 16: FC Augsburg
    Punkte: 62
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 15: 1. FC Union Berlin</strong><br>Punkte: 59<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 15: 1. FC Union Berlin
    Punkte: 59
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: Holstein Kiel</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

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    Platz 13: Holstein Kiel
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: 1. FSV Mainz 05</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

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    Platz 13: 1. FSV Mainz 05
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 12: SV Werder Bremen</strong><br>Punkte: 54<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 1

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    Platz 12: SV Werder Bremen
    Punkte: 54
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 11: RB Leipzig</strong><br>Punkte: 53<br>Gelbe Karten: 37<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 2

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    Platz 11: RB Leipzig
    Punkte: 53
    Gelbe Karten: 37
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 9: VfL Bochum</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 9: VfL Bochum
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
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    <strong>Platz 9: 1899 Hoffenheim</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 9: 1899 Hoffenheim
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
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    <strong>Platz 7: 1. FC Heidenheim</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 7: 1. FC Heidenheim
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 0
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    <strong>Platz 7: VfB Stuttgart</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 7: VfB Stuttgart
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 6: SC Freiburg</strong><br>Punkte: 41<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

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    Platz 6: SC Freiburg
    Punkte: 41
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 5: Bayer Leverkusen</strong><br>Punkte: 38<br>Gelbe Karten: 35<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 5: Bayer Leverkusen
    Punkte: 38
    Gelbe Karten: 35
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 4: FC St. Pauli</strong><br>Punkte: 37<br>Gelbe Karten: 32<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 4: FC St. Pauli
    Punkte: 37
    Gelbe Karten: 32
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 3: Borussia Mönchengladbach</strong><br>Punkte: 36<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 3: Borussia Mönchengladbach
    Punkte: 36
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 2: Eintracht Frankfurt</strong><br>Punkte: 34<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 2: Eintracht Frankfurt
    Punkte: 34
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 1: FC Bayern München</strong><br>Punkte: 31<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 0

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    Platz 1: FC Bayern München
    Punkte: 31
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 0

    Was Brandt allerdings tatsächlich abgeht und in Spielen häufig zu beobachten ist, ist seine defensive Zurückhaltung, um nicht zu sagen: Abwesenheit. Nun ist der Zweikampf keine Kompetenz, an der überragende Offensivspieler zuvorderst gemessen werden.

    Brandt defensiv zu schwach

    Gerade in einer Debatte hinsichtlich Mentalität und Einsatz, wie sie beim BVB aktuell geführt wird, kann er aber zumindest ein Hinweis sein. Und der ist bei Brandt extrem. Weniger als 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt Brandt – ein unterirdischer Wert, auch für einen Zehner.

    Wirtz kommt in dieser Statistik immerhin auf gut 47 Prozent, Musiala sogar auf rund 55 Prozent. Es ist der wohl gravierendste Unterschied, zumal beim BVB seit Wochen und Monaten eben jene fehlenden Basics wie Zweikampfführung angeprangert werden.

    Als Fazit lässt sich deshalb festhalten: In Sachen Kreativität und Spielwitz ist Brandt einer der Topspieler der Bundesliga, der sich auch hinter Musiala und Wirtz teilweise nicht verstecken muss. Insofern hat Kovac durchaus nicht unrecht, zumal Brandt der Treiber der BVB-Offensive ist.

    Doch aufgrund seines Alters und seiner Rolle beim BVB ist er noch in anderen Bereichen gefordert. Als Leader seines Teams, der auf dem Platz vorangeht. Der auch mal Zeichen setzt, wenn es sein muss. Das kann er nicht erfüllen. Weshalb die öffentliche Meinung über ihn manchmal sehr negativ ist – vielleicht zu negativ.



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  • Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die

    Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die


    Sie sind BVB-Fan? Dann greifen Sie sicherheitshalber schon mal zu Tempobox – es folgt eine traurige Geschichte: die neue Startelf von Borussia Dortmund …

    1 Keine Technik! (Gregor Kobel)

    2 Keine Führung! (Emre Can)

    3 Keine Qualität! (Waldemar Anton)

    4 Keine Form (Niklas Süle)

    5 Kein Selbstvertrauen! (Julian Brandt)

    6 Keine Kreativität! (Marcel Sabitzer)

    7 Kein Tempo! (Pascal Groß)

    8 Keine Körpersprache! (Maximilian Beier)

    9 Keine Mentalität! (Karim Adeyemi)

    10 Kein Glück! (Jamie Gittens)

    11 Keine Konstanz! (Serhou Guirassy)

    Vom Fast-Meister (Mai 2023) zum Bundesliga-Pflegefall (Liga-Platz 11) – die Verzwergung des Traditions-Giganten BVB setzt sich mit dem 0:2-Derby beim VfL Bochum (steigt mit dieser Gier niemals ab) gnadenlos fort. Dieser Mannschaft scheint es einfach völlig wumpe, welcher Trainer unter ihnen scheitert.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Neun Pleiten nach 22 Spielen (38 Gegentore!) sind für den Champions-League-Finalisten keine Krise mehr, sondern ein Offenbarungseid. Längst ist Borussia näher an einem Abstiegs- als am Meister-Platz (26 Punkte bis Bayern). Rang 16 in der Form-Tabelle (letzte 6 Spiele) bedeutet aktuell Absteiger-Niveau.

    Dramatisch, aber wahr: SO WRACKT DORTMUND SICH AB!

    ► Die wichtigsten Gründe dafür, dass der Traditionsriese auch unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) in der Bundesliga nur noch ein Scheinriese ist und auch in Europa eine dramatische Abwärtsentwicklung droht?



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  • Nach Pleite in Bochum: Borussia Dortmund sucht weiter nach Erklärungen

    Nach Pleite in Bochum: Borussia Dortmund sucht weiter nach Erklärungen


    Stand: 16.02.2025 13:20 Uhr

    Bei Borussia Dortmund wächst nach dem erneuten Rückschlag in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Bochum die Unruhe. Auch die Fans möchten sich offenbar nicht mehr von den Auftritten in der Champions League blenden lassen.

    Niko Kovac musste viele Fragen beantworten nach der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund beim VfL Bochum. Die meisten davon waren aber Varianten ein und derselben Frage: Wie konnte es passieren, dass der BVB vier Tage nach einem bemerkenswerten 3:0-Auswärtserfolg bei Sporting, in einem K.o-Spiel der Champions League, beim Tabellenletzten der Bundesliga den nächsten, ernüchternden Rückschlag kassiert? Schon zum vierten Mal verlor der BVB nach einem Sieg auf der großen europäischen Bühne im Bundesliga-Alltag, eins der Probleme, die Kovac von seinem Vorgänger Nuri Sahin übernommen hat.

    Kovac räumte ohne Ausflüchte zu suchen ein, dass es dem Team zurzeit schwer falle, die guten Leistungen in der Champions League auch in der Bundesliga abzurufen. In jenen “ekligen Spielen, die du dann gewinnen musst, auch mit Ach und Krach. Das gehört zum Fußball dazu“, sagte Kovac.

    Dabei klang er wie der Coach eines Europapokal-Neulings, der sich erst einmal an die Herausforderungen des Wechselspiels zwischen der großen, internationalen Bühne und dem grauem Liga-Alltag gewöhnen muss. Kovac trainiert aber nicht den 1. FC Heidenheim, sondern Borussia Dortmund – eine Mannschaft, die vor acht Monaten noch im Champions-League-Endspiel gegen Real Madrid stand.

    Fehlender Einsatz kein Grund für BVB-Misere – was dann?

    Den Vorwurf fehlender Einstellung gegen ein Team wie Bochum, das bekanntermaßen über den Kampf kommt, wehrte BVB-Keeper Gregor Kobel ab. Die Mannschaft sei nicht überrascht worden, sagte Kobel am Sportschau-Mikrofon: Wir wussten was kommt. Der Coach hat uns genau vorbereitet. Aber trotzdem haben wir es nicht geschafft, dagegenzuhalten. Es ist schwer, dafür eine Erklärung zu haben.”

    Am fehlenden Einsatz habe es nicht gelegen, sagte auch Dortmunds Coach, seine Mannschaft habe körperlich und läuferisch alles gezeigt. Blieben als Erklärung dann eigentlich nur Taktik und Spielvermögen übrig, als weitere grundsätzliche Bestandteile des Fußballs. Kovac beklagte die Nachlässigkeit und die mangelnde Chancenverwertung, vor allem in der ersten Halbzeit. Wohlgemerkt: Mit Serhou Guirassy stand auch in Bochum ein Mittelstürmer auf dem Platz, der mit zehn Treffern aktuell erfolgreichster Torschütze der Champions League ist.

    • 22. Spieltag
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    Nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Bundesligaspielen ist der BVB auf Platz 11 abgerutscht, der Rückstand auf die Champions-League-Plätze ist auf acht Punkte angewachsen. Vom Rennen um die erneute Teilnahme an der Champions League, eigentlich eine Pflichtvorgabe der Klubführung, brauche man momentan nicht zu reden, sagte Kovac.

    Als erster BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren hat Kovac seine ersten beiden Bundesligaspiele verloren. Schlimmer wog die Erkenntnis bei vielen Beobachtern, dass es gegenüber seinem Vorgänger Sahin bislang wenig Anzeichen für eine mögliche, nachhaltige Verbesserung gibt.

    Man muss nicht so weit gehen wie Didi Hamann, der krawallige Sky-Experte nannte den BVB nach der Pleite in Bochum eine “Jugendmannschaft” und sah “Hopfen und Malz verloren“. Doch der erneute Einbruch der Dortmunder, kurz nach der auch mannschaftlich reifen Leistung in Lissabon, erweckt den Eindruck, dass Kovac der nächste Trainer beim BVB werden könnte, der den Laden nicht in den Griff bekommt.

    Frust bei BVB-Fans wächst

    Auch die Dortmunder Fans möchten sich von den Gala-Auftritten in der Champions League offenar nicht mehr blenden lassen, nach der Blamage im Derby gegen Bochum ließen sie den Spielern deutlich ihren Frust spüren. Die Profis stoppten beim Gang in die Kurve an der Strafraumkante und hielten Sicherheitsabstand zum wütenden schwarz-gelben Anhang.

    Die Verantwortlichen, die mit ernsten Mienen die erste Pleite in Bochum seit 18 Jahren verfolgt hatten, gingen nach dem Spiel allen Mikrofonen aus dem Weg. Weder Sport-Geschäftsführer Lars Ricken noch Sportdirektor Sebastian Kehl, die Architekten des Teams, wollte reden. Dafür fand Nationalspieler Nico Schlotterbeck klare Worte. Die Mannschaft müsse “von sich aus den Pötten kommen“, sagte der Nationalspieler, sonst drohe “eine Horrorsaison“. Am Mittwoch ist aber erst einmal wieder Champions League, das Rückspiel gegen Sporting.

    • Borussia Dortmund für Ihren Kalender
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  • Deutscher Meister im Nachtreten: Auch das noch, BVB: Max

    Deutscher Meister im Nachtreten: Auch das noch, BVB: Max



    Deutscher Meister im Nachtreten

    Auch das noch, BVB: Max Kruse verhöhnt Niko Kovac

    Max Kruse ist Niko Kovac in inniger Abneigung verbunden. Nun freut sich der ehemalige Nationalspieler höhnisch über den komplizierten Start seines ehemaligen Trainers bei Borussia Dortmund.

    Nein, dass Max Kruse in diesem Leben noch einmal Weltmeister im Vergeben wird, steht nicht mehr zur Debatte. Der ehemalige Nationalspieler, der einst beim VfL Wolfsburg von Trainer Niko Kovac mit unfreundlichen Worten aussortiert wurde, ist ein nachtretender Geist: “Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet”, hatte der inzwischen in der Berliner Kreisliga kickende Ex-Profi schon vor Kovac’ Dienstantritt bei Borussia Dortmund gepestet. “Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.”

    Nun bejubelte der einstige Wolfsburger (und Berliner und Bremer und Freiburger und Gladbacher und St. Paulianer und Paderborner und und und) das peinliche 0:2 des BVB bei Tabellenschlusslicht VfL Bochum ausgiebig. “Oh, Niko Kovac. Oh, Niko Kovac. Quatsch”, sang der ehemalige DFB-Stürmer in Richtung seines Fernsehers, wo das Spiel des abgestürzten Ex-Meisterschaftskandidaten lief – und teilte seinen Glücksmoment via Instagram.

    Der Rückstand des Bundesliga-Elften auf Tabellenführer Bayern München beträgt nach 22 Spielen 26 Punkte, nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart verlor Kovac auch sein zweites Bundesligaspiel als BVB-Trainer. Nur wenige Tage nach einem phasenweise begeisternden Champions-League-Spiel bei Sporting Lissabon (3:0) liegt der BVB wieder am Boden. Und Max Kruse hat daran seinen Spaß.

    Immer wieder schießt Kruse gegen seinen einstigen Vorgesetzten, so verkündete der 36-Jährige 2024 in seinem Podcast “Flatterball”: “Ich hatte eigentlich nur ein Beispiel, bei dem ich sagen würde: charakterlich absolute Katastrophe. Niko Kovac.” Aus Wolfsburg gab es darauf vehemente Repliken: “Ich habe das Gefühl, dass Max Kruse eine gestörte Wahrnehmung hat. Dass so Leute wie er über Charakter reden, lässt mich hilflos zurück”, sagte der ehemalige Wolfsburger (und Aachener, Hannoveraner, Kölner sowie Liverpooler) Sportchef Jörg Schmadtke. Kovac hatte noch auf seiner letzten Pressekonferenz vor seinem Rauswurf in Wolfsburg die Aussagen seines einstigen Schützlings scharf kommentiert: “Das geht gar nicht. Das ist nicht förderlich für unsere Gesellschaft, nicht förderlich für die Jugend.”

    “Das entscheidet niemand Anderes für mich”

    Hintergrund der innigen Abneigung Kruses gegen Kovac ist seine Ausbootung beim VfL Wolfsburg in der Saison 2022/23. Kovac hatte Kruse zu Saisonbeginn mitgeteilt, dass er kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde. In einer ersten Reaktion auf diese Entscheidung hatte Kruse damals in einem Instagram-Video trotzig angemerkt: “Ich entscheide selber, wann meine Zeit in der Bundesliga vorbei ist. Das entscheidet niemand Anderes für mich.”

    Kruses Zeit in der Bundesliga war trotz der trotzigen Ankündigung dennoch vorbei: Der 14-fache Nationalspieler schloss sich nach seiner Vertragsauflösung in Wolfsburg zwar noch dem SC Paderborn an, doch nach nur fünf Einsätzen (einer davon über 90 Minuten) und ohne Tor verließ Kruse den Zweitligisten schon nach wenigen Monaten wieder. Seit April 2024 spielt Kruse für den Berliner Kreisligisten Al-Dersimspor II.



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