Kategorie: Bundesliga Teams

  • BVB bekommt viel Schadenfreude ab

    BVB bekommt viel Schadenfreude ab


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    Niko Kovač legt einen historischen Bundesliga-Fehlstart beim BVB hin. Kritiker sehen sich bestätigt, Schadenfreude und Häme machen sich breit.

    Dortmund – Niko Kovač hat als Cheftrainer von Borussia Dortmund einen veritablen Fehlstart in der Bundesliga hingelegt. Man muss bis ins Jahr 1984 zurückblicken, um einen Übungsleiter zu finden, der wie der Kroate seine ersten beiden Bundesliga-Spiele mit dem BVB verloren hat.

    In jenem August 1984 dominierte die ‚Klaus Lage Band‘ mit ‚1000 und 1 Nacht‘ die Radiocharts, während Millionen von Kinobesuchern ‚Indiana Jones und der Tempel des Todes‘ sahen. Klubikone Timo Konietzka, der 1963 das erste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielte, startete seine unglückliche Trainerkarriere bei den Schwarzgelben mit Niederlagen gegen den Hamburger SV und Bayer 05 Uerdingen.

    Max Kruse lässt schon lange kein gutes Haar an Niko Kovač

    Die Erinnerungen an solche Zeiten sind ein gefundenes Fressen für Kritiker, die dem BVB seit Jahren mangelnde Mentalität und Führungspersönlichkeiten vorwerfen, anstatt die Qualität zu hinterfragen. Auch die Kritiker von Kovač fühlen sich nach nur 180 Bundesliga-Minuten bestätigt.

    Max Kruse hat sich in den letzten Monaten zum Chefkritiker von Kovač entwickelt. Bereits im März des vergangenen Jahres bezeichnete der Ex-Nationalspieler Kovač als „charakterlich absolute Katastrophe“. Vor Kovačs Engagement beim BVB äußerte Kruse Zweifel daran, „dass ein großer Verein wie Borussia Dortmund auf kurz oder lang mit Niko Kovač erfolgreich ist“.

    Niko Kovač schlägt schon nach 180 Bundesliga-Minuten beim BVB viel Häme entgegen.
    Niko Kovač schlägt schon nach 180 Bundesliga-Minuten beim BVB viel Häme entgegen. © IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer

    Kruses öffentlich ausgetragene Fehde mit seinem ehemaligen Trainer beim VfL Wolfsburg muss man nicht gutheißen. Nach der Niederlage des BVB gegen den VfL Bochum meldete sich Kruse erneut zu Wort und suhlte sich regelrecht in seiner Schadenfreude.

    Max Kruse genießt die Niederlagen des BVB

    Auf Instagram veröffentlichte Kruse ein Video, in dem er das Revierderby im Fernsehen verfolgte und dabei sang: „Oh, Niko Kovač, oh, Niko Kovač, Quatsch“. „Sorry, aber ich kann nicht anders“, kommentierte Kruse seinen Beitrag, der in den sozialen Medien vielfach geteilt wurde.

    Dass Kruse den BVB-Trainer aufgrund persönlicher Erfahrungen nicht objektiv beurteilen kann, würde er wohl selbst nicht bestreiten. Bemerkenswert ist jedoch, dass auch Fachleute, die zur Objektivität verpflichtet sind, Kovač beim BVB regelrecht verspotten.

    TV-Kommentator Robbie Hunke ging sogar so weit, eine Wette auf den baldigen Abschied von Kovač in Dortmund einzugehen und dabei seinen Körper einzusetzen.

    Für Kommentator steht fest: „Kovač-Fußball passt nicht zu Borussia Dortmund“

    „Wenn Niko Kovač am Ende des Jahres 2025 noch Trainer von Borussia Dortmund ist, lasse ich mir auf die Wade ‚Einfach Machen!‘ tätowieren“, erklärte Hunke in der YouTube-Show ‚Einfach machen!‘ des TV-Senders RTL. Für ihn steht fest: „Das ist eine Beziehung, die zum Scheitern verurteilt ist“.

    Hunke fügte hinzu: „Kovač-Fußball passt nicht zu Borussia Dortmund. Das kannst du im Westfalenstadion keinem anbieten“. Er erinnerte daran, dass Kovač bereits beim FC Bayern an der Kabine gescheitert sei. „In Dortmund haben die Spieler schon ganz andere Trainer aufgefressen“, so Hunke weiter: „Lass Kovač mit Dortmund drei Spiele am Stück verlieren, dann rasten alle aus und wird es richtig ungemütlich.“

    BVB-Vorgänger Konietzka musste nach sieben Niederlagen in neun Spielen den Hut nehmen

    Dieses Szenario will Kovač am Samstagabend gegen Union Berlin in der Bundesliga vermeiden. Zuvor steht am Mittwoch das Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting an (18.45 Uhr, alle TV-Infos). Konietzka verlor 1984 übrigens sogar seine ersten vier Bundesliga-Spiele in Folge und wurde nach dem neunten Spieltag und der siebten Niederlage entlassen. Unter dem späteren Bundestrainer Erich Ribbeck schaffte der BVB schließlich knapp den Klassenerhalt.

    Die aktuelle Situation in Dortmund ist noch nicht ganz so dramatisch. Doch die Diskussionen über historische Vorgänger von Kovač verdeutlichen das Himmelfahrtskommando, das der Trainer beim BVB übernommen hat.

    Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.



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  • Grothe und Sommer mit dem BVB im Pokal-Halbfinale

    Grothe und Sommer mit dem BVB im Pokal-Halbfinale


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    Marie Grothe im Westfalenpokal-Halbfinale im Trikot von Borussia Dortmund bei Arminia Bielefeld.
    Marie Grothe trifft im Westfalenpokal-Halbfinale mit Borussia Dortmund erneut auf Arminia Bielefeld. © Czapla

    Marie Grothe und Madita Sommer aus dem Kreis Soest erreichen mit Borussia Dortmund das Halbfinale im Westfalenpokal gegen Arminia Bielefeld.

    Dortmund – Marie Grothe, Fußballerin aus Niederense, hat mit den Frauen von Borussia Dortmund das Halbfinale im Fußball-Westfalenpokal erreicht. Beim 4:1-Sieg im Viertelfinale gegen Germania Hauenhorst vor 324 Zuschauern im Stadion Rote Erde erzielte die Angreiferin den frühen Treffer zum 1:0. Auch Madita Sommer aus Werl kam gegen den Liga-Rivalen zum Einsatz.

    Schnell informiert: Alle Sport-News aus dem Kreis Soest direkt auf Ihr Handy – ganz einfach via Telegram.

    Nach einem frühen Tor durch Grothe in der 6. Minute ging die Borussia mit 1:0 gegen Ligakonkurrent Germania Hauenhorst in Führung. Allerdings gelang den Gästen der Ausgleich (12.). Hauenhorsts Stürmerin legte den Ball im Sechzehner an der herauseilenden BVB-Torfrau Sandra Schröer vorbei. Hedda Wahle versuchte den Ball noch per Grätsche vor dem Tor abzuwehren, bei der Rettungsaktion landete der Ball allerdings im Netz. Bis zum Halbzeitpfiff kam keine der beiden Mannschaften mehr zwingend vors Tor. 

    Nachdem Seitenwechsel zeigte sich ein ganz anderer BVB als im ersten Durchgang. Ann-Sophie Vogel erzielte per Abstauber das 2:1 (62.). Den Torabschluss von Dana Marquardt werhte Gehring im Tor von Hauenhorst nur zu Seite ab, wo Vogel den Abpraller einschob. Marquardt traf nur fünf Minuten später selbst per Kopf, nach Hereingabe von Mia Böger. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Sarah Giebels mit ihrem ersten Ballkontakt in der 88. Minute und traf aus 20 Metern zum 4:1.

    Damit stehen die Frauen von Borussia Dortmund erneut im Halbfinale des Westfalenpokals. Wie bereits in der vergangenen Saison treffen die BVB-Frauen im Halbfinale den Regionalligisten Arminia Bielefeld. Im Vorjahr unterlag der BVB mit 0:4. Die Bielefelderinnen setzten sich in ihrem Viertelfinale mit 1:0 gegen TuS Wadersloh durch. Das Halbfinale wird an Ostermontag, den 21. April, ab 15 Uhr in Bielefeld stattfinden. Nächste Woche geht es dann für die BVB-Frauen in der Westfalenliga weiter. Ab 15:30 Uhr sind die Borussinnen zu Gast bei Concordia Flaesheim. 



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  • BVB forciert personellen Umbruch: Die Streich- und Wackelkandidaten

    BVB forciert personellen Umbruch: Die Streich- und Wackelkandidaten


    Unabhängig von Tabellenplatz 

    BVB forciert personellen Umbruch: Die Streich- und Wackelkandidaten

    ©IMAGO

    Dass infolge einer extrem enttäuschenden Saison das Personal auf dem Prüfstand steht, ist im Profifußball gang und gäbe. In den vergangenen Monaten mehrten sich daher die Spekulationen und Meldungen, welche Spieler bei Borussia Dortmund womöglich keine Zukunft mehr haben dürften. Die „Ruhr Nachrichten“ legten nun nach und schrieben, welche Profis beim BVB nach der Saison unbedingt Platz machen sollen, um einen notwendigen Umbruch in die Wege leiten zu können.

    Unabhängig von der genauen Platzierung am Saisonende soll massiv aussortiert und auch vor großen Namen nicht Halt gemacht werden, heißt es. Zu den konkreten Streichkandidaten zählt das Blatt ein Trio mit dem gemeinsamen Vertragsende 2026: Die beiden Leihrückkehrer Giovanni Reyna (22) und Salih Özcan (27) sowie Innenverteidiger Niklas Süle (29). Offensivspieler Reyna war im vergangenen Sommer von Nottingham Forest zurückgekommen, wusste seine zweite Chance im Dortmunder Trikot aber nicht zu nutzen: Lediglich 369 Einsatzminuten (16 Spiele) sowie drei Torbeteiligungen stehen für den US-Amerikaner zu Buche, zudem fiel er mit einer Leistenzerrung zu Beginn der Saison wochenlang aus. Die Geduld der BVB-Verantwortlichen mit Reyna soll am Ende sein.

    Trotz der überraschenden Rückholaktion von Mittelfeldmann Özcan sei dieser nicht mehr als eine Notlösung. Der Türke wurde im Winter als Reaktion auf den Ausfall von Felix Nmecha (24) vorzeitig von seiner enttäuschenden Leihe aus Wolfsburg zurückbeordert. Die Borussia wolle fürs Mittelfeldzentrum spielerisch stärkere und deutlich variablere Lösungen präsentieren. Özcan spiele in den Überlegungen für die Zukunft keine Rolle.

    Zu den absoluten Enttäuschungen zähle derweil Top-Verdiener Süle, der sein Gehalt in Höhe von rund 14 Millionen Euro pro Saison nicht rechtfertigen konnte. Dieser Meinung sei man auch intern. Modalitäten, die einen Verkauf allerdings deutlich erschweren dürften. Sicher sei, dass eine Verlängerung für den Tabellenelften überhaupt nicht infrage komme.

    Unter BVB-Wackelkandidaten: Gespräche mit Brandt liegen auf Eis

    Zu den von den „Ruhr Nachrichten“ genannten Wackelkandidaten zählen die Routiniers Marcel Sabitzer (30), Emre Can (31), Pascal Groß (33) und Julian Brandt (28). Nach einer guten Premierensaison geht beim Österreicher Sabitzer in dieser Saison kaum etwas – in 29 Partien blieb er ohne Tor und Vorlage. Sabitzer gelte zudem als nicht einfacher Charakter. Eine vorzeitige Trennung trotz eines bis 2027 gültigen Kontraktes sei deshalb denkbar.

    Beim bis 2026 gebundenen Defensivallrounder Can sei noch keine klare Tendenz erkennbar, wie es mit ihm weitergehen soll. Der deutsche EM-Fahrer ist nach vorangegangener Talfahrt zuletzt der stabilste Profi und überzeugte in der Innenverteidigung. Nach der letzten Vertragsverlängerung erlebte der Kapitän allerdings eine starke Leistungsdelle.

    Offensivspieler Brandt ist der dienstälteste Profi bei der Borussia und sollte nach dem Abschied von Marco Reus (35) zum neuen Gesicht des Teams werden. Deshalb habe auch eine Verlängerung über 2026 hinaus im Raum gestanden. Davon könne inzwischen keine Rede mehr sein, die Gespräche seien zum Stillstand gekommen. Brandt scheine mit sich selbst beschäftigt und bleibe ständig unter seinen Möglichkeiten, weshalb eine Entscheidung mit Blick auf seine Zukunft vertagt wurde.

    Der vor der Saison für 7 Mio. Euro von Brighton verpflichtete Mittelfeldmann Groß habe mit seiner Spielintelligenz überzeugen können, erweise sich jedoch nicht als Problemlöser in der Zentrale. Derzeit sei allerdings davon auszugehen, dass der Nationalspieler seinen Zweijahresvertrag bis 2026 erfüllt.


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    Zuletzt hatte bereits die „Sport Bild“ gemeldet, dass ein Profi aus dem Trio Jamie Gittens (20), Gregor Kobel (27) und Karim Adeyemi (23) für einen Verkauf infrage komme, sollte der BVB die Qualifikation für die Champions League verpassen. Erstgenannter ist mit einem Marktwert von 50 Mio. Euro der wertvollste Spieler im Kader und dürfte die höchste Ablöse des Trios einbringen. Die „Bild“ spekulierte jüngst, dass das Interesse aus der Premier League gar zu einem Wettbieten mit einer Ablöse von 100 Mio. Euro führen könnte. Besonders Tottenham bemühe sich intensiv um Gittens.

    Gerücht
    Jamie Gittens J. Gittens Borussia Dortmund
    Linksaußen
    Bor. Dortmund Borussia Dortmund

     

    22 %

    Tottenham Hotspur Tottenham
    Bundesliga Premier League

    Die „Ruhr Nachrichten“ gehen sogar davon aus, dass mindestens einer dieser drei Spieler abgegeben werden muss, um die durch fehlende Einnahmen entstehende finanzielle Lücke zu schließen und gleichzeitig aber Geld für frisches Personal zu erlangen.



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  • Der BVB verkommt unter Niko Kovač zur Lachnummer

    Der BVB verkommt unter Niko Kovač zur Lachnummer


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    Niko Kovač hat als Cheftrainer bei Borussia Dortmund einen Bundesliga-Fehlstart von historischem Ausmaß hingelegt. Schadenfreude macht sich breit.

    Dortmund – Der Fehlstart von Niko Kovač als Cheftrainer bei Borussia Dortmund in der Bundesliga hat regelrecht historische Ausmaße: Man muss ins Jahr 1984 zurückgehen, um einen Vorgänger zu finden, der seine ersten beiden Bundesliga-Spiele mit dem BVB wie der Kroate verloren hat.

    Im Radio lief in diesem August 1984 die ‚Klaus Lage Band‘ mit ‚1000 und 1 Nacht‘ rauf und runter, in den Kinosälen der Republik flimmerte ‚Indiana Jones und der Tempel des Todes‘ über die Leinwände. BVB-Legende Timo Konietzka, der 1963 das erste Tor der Bundesliga-Historie erzielt hatte, begann sein glückloses Engagement als Trainer der Schwarzgelben zu Beginn der Saison 1984/85 mit Pleiten gegen den Hamburger SV und Bayer 05 Uerdingen.

    Max Kruse fechtet eine Privatfehde mit Niko Kovač öffentlich aus

    Dass der BVB derartige Erinnerungen wachruft, ist ein gefundenes Fressen für die vielen Kritiker, die seit Jahren die immer gleiche Platte auflegen und dem Klub einen Mangel an Mentalität und Führungsfiguren anlasten, anstatt die Frage nach der Qualität zu stellen. Und auch die Kritiker von Kovač fühlen sich in ihren Vorurteilen schon nach 180 Bundesliga-Minuten bestätigt.

    Zum Chef-Kritiker des Trainers hat sich in den vergangenen Monaten Max Kruse aufgeschwungen. Der Ex-Nationalspieler attestierte Kovač schon im März letzten Jahres, er sei „charakterlich absolute Katastrophe“. Vor dem Engagement des Kroaten beim BVB unkte Kruse, er könne sich nicht vorstellen, „dass ein großer Verein wie Borussia Dortmund auf kurz oder lang mit Niko Kovač erfolgreich ist“.

    Niko Kovač hat als erster BVB-Coach seit über 40 Jahren seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren.
    Niko Kovač hat als erster BVB-Coach seit über 40 Jahren seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren. © IMAGO/Bahho Kara

    Dass der Kultprofi eine Privatfehde mit seinem Kurzzeit-Coach beim VfL Wolfsburg öffentlich ausfechtet, muss man nicht gutheißen. Nun meldete sich Kruse anlässlich der Niederlage des BVB beim VfL Bochum erneut zu Wort und ließ seiner Schadenfreude freien Lauf.

    Max Kruse badet in Schadenfreude über den BVB

    Bei Instagram lud Kruse ein Video hoch, das ihn dabei zeigte, wie er das kleine Revierderby im Fernsehen verfolgt. Dabei sang der 36-Jährige in schiefen Tönen: „Oh, Niko Kovač, oh, Niko Kovač, Quatsch“.

    „Sorry, aber ich kann nicht anders“, schrieb Kruse zu dem Beitrag, der von vielen Usern in den sozialen Medien weiterverbreitet wurde.

    Dass Kruse den BVB-Trainer aufgrund einer persönlichen Vorgeschichte nicht objektiv bewerten kann, würde der Ex-Nationalspieler selbst wohl kaum leugnen. Bemerkenswert ist jedoch, dass auch bei Personen, die qua ihres Berufs zur Objektivität verpflichtet sind, über Kovač beim BVB regelrecht spotten.

    TV-Kommentator Robbie Hunke verwettete nun sogar seinen Körper darauf, dass der Chefcoach in Dortmund schon bald Geschichte sein wird.

    „Kovač-Fußball passt nicht zu Borussia Dortmund“

    „Wenn Niko Kovač am Ende des Jahres 2025 noch Trainer von Borussia Dortmund ist, lasse ich mir auf die Wade ‚Einfach Machen!‘ tätowieren“, verkündete Hunke in der YouTube-Show ‚Einfach machen!‘ des TV-Senders RTL. „Das ist eine Beziehung, die zum Scheitern verurteilt ist“, steht für ihn fest.

    „Kovač-Fußball passt nicht zu Borussia Dortmund. Das kannst du im Westfalenstadion keinem anbieten“, ätzte Hunke weiter und verwies darauf, dass der 53-Jährige schon beim FC Bayern an der Kabine gescheitert sei. „In Dortmund haben die Spieler schon ganz andere Trainer aufgefressen“, so der Kommentator: „Lass Kovač mit Dortmund drei Spiele am Stück verlieren, dann rasten alle aus und wird es richtig ungemütlich.“

    BVB-Vorgänger Konietzka musste nach sieben Pleiten in neun Partien gehen

    Dieses Szenario will Kovač am Samstagabend in der Bundesliga daheim gegen Union Berlin vermeiden – und hat zuvor ohnehin das Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting am Mittwoch vor der Brust (18.45 Uhr, alle TV-Infos). Konietzka verlor 1984 übrigens sogar seine ersten vier Bundesliga-Spiele am Stück, wurde nach dem neunten Spieltag und der siebten Niederlage beurlaubt. Dem BVB gelang letztlich unter dem späteren Bundestrainer Erich Ribbeck der knappe Klassenerhalt.

    Ganz so dramatisch ist die aktuelle Lage in Dortmund noch nicht. Dass aber über derart historische Vorgänger von Kovač gesprochen wird, sagt viel über die Zustände beim BVB aus und verdeutlicht, was für eine schwere Aufgabe der Trainer übernommen hat.



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  • Ramy Bensebaini kehrt ins BVB-Teamtraining zurück

    Ramy Bensebaini kehrt ins BVB-Teamtraining zurück


    Borussia Dortmund kann wieder mit Ramy Bensebaini planen. Der Linksverteidiger, der zuletzt für zwei Pflichtpartien mit einer Muskelverletzung in der Wade ausgefallen war, ist am Dienstag in den Kreis seiner Teamkollegen auf den Trainingsplatz zurückgekehrt.


    Im anstehenden Rückspiel der Champions-League-Playoffs für das Achtelfinale dürfte der Algerier somit wieder eine Option darstellen. Ob er gegen Sporting CP (Mittwoch, 18:45 Uhr) direkt in der Startelf steht, wird sich zeigen. Daniel Svensson übernahm in den vergangenen beiden Partien die Bensebaini-Rolle.

    Ansonsten sieht es im Kader von Cheftrainer Niko Kovač gut aus. Lediglich Felix Nmecha steht aufgrund seiner Bänderverletzung im Knie derzeit nicht im Trainingsbetrieb zur Verfügung.

    Quelle: Training

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Abwehr-Talent verlässt Werder Bremen sofort!

    Abwehr-Talent verlässt Werder Bremen sofort!


    1. DeichStube
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    Daniel Ihendu wechselte erst im Sommer 2023 zum SV Werder Bremen, nun zieht es den Innenverteidiger zur U21 des FC Zürich in die Schweiz.
    Daniel Ihendu wechselte erst im Sommer 2023 zum SV Werder Bremen, nun zieht es den Innenverteidiger zur U21 des FC Zürich in die Schweiz. © IMAGO/foto2press/Oliver Baumgart

    Überraschender Transfer beim SV Werder Bremen: Abwehr-Talent Daniel Ihendu verlässt die Grün-Weißen mit sofortiger Wirkung – nach nur anderthalb Jahren!

    Bremen – Dieser Transfer kommt durchaus überraschend: Daniel Ihendu verlässt den SV Werder Bremen nach nur anderthalb Jahren schon wieder und schließt sich mit sofortiger Wirkung der U21 des FC Zürich an. Das teilten die Grün-Weißen am Montagabend mit. „Wir sind Daniels Wunsch nach einer sportlichen Veränderung nachgekommen“, wird Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, zitiert – und erklärt: „Er hat sich stets tadellos verhalten und in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Trikot des SVW und wünschen ihm alles Gute auf seinem zukünftigen Weg.“

    Transfer-Abgang: Daniel Ihendu wechselte erst im Sommer 2023 von RB Leipzig zum SV Werder Bremen

    Ihendu war erst im Sommer 2023 von RB Leipzig an die Weser gewechselt und sollte beim SV Werder Bremen die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen. Das Abwehr-Talent kam in der Debütsaison zwölf Mal in der U19 zum Einsatz, dazu stand Daniel Ihendu achtmal für die U23 in der Bremen-Liga auf dem Platz, mit der er am Saisonende den Aufstieg in die Regionalliga Nord feierte. In dieser Saison lief der inzwischen 19-Jährige allerdings nur in zwölf von 22 möglichen Regionalliga-Partien für den Werder-Nachwuchs auf, lediglich 111 Einsatzminuten stehen für den Innenverteidiger zu Buche.

    Beim FC Zürich will Daniel Ihendu, dessen Marktwert vom Branchenportal „transfermarkt.de“ auf 50.000 Euro geschätzt wird, nun einen neuen Anlauf nehmen, um doch noch den Sprung in den Profifußball zu schaffen. Die U21 der Schweizer spielt in der drittklassigen Promotion League und belegt dort aktuell den elften Platz bei insgesamt 18 Mannschaften. (nag)



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  • Die Auferstehung von Ex-BVB-Skandalprofi Ousmane Dembélé

    Die Auferstehung von Ex-BVB-Skandalprofi Ousmane Dembélé


    Er trifft und trifft und trifft – wie am Fließband, mit links, mit rechts. In Dribblings ist er nicht zu stoppen. Der französische Offensivspieler Ousmane Dembélé präsentiert sich in der laufenden Saison, vor allem seit dem Jahreswechsel, in bestechender Verfassung. 18 Tore erzielte er in den vergangenen zwölf Pflichtspielen für Paris Saint-Germain und führte seine Mannschaft damit von Sieg zu Sieg, in der Champions League, in der Liga und auch im französischen Supercup. Seit Januar schoss Dembélé 15 Tore in neun Partien. Das entspricht einer Quote von 1,67 Treffern pro Spiel. Die französische Sportzeitung „L’Équipe“ titelte zuletzt: „Ist Ousmane Dembélé aktuell der beste Spieler der Welt?“

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    Die Leistungsexplosion des Ausnahmekönners, der am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) im Play-off-Rückspiel der Champions League auf Stade Brest trifft (Hinspiel 3:0 für PSG), war in den vergangenen Monaten und Jahren nicht abzusehen – und ist deshalb umso bemerkenswerter. Immer wieder stand Dembélé in den vergangenen Jahren in der Kritik. Bei Bundesligist Borussia Dortmund streikte er sich einst vom Hof, weil er unbedingt zum FC Barcelona wechseln wollte. Als der BVB ihm das nach langem Hin und Her gewährt hatte, fiel der offensive Außenbahnspieler bei seinem neuen Klub an der spanischen Mittelmeerküste allerdings eher mit negativen Schlagzeilen und Verletzungen auf.

    Monatelange Verletzungen werfen Dembélé zurück

    Gerüchte, dass sich Dembélé nicht wie ein Profisportler ernähre, die Trainingsbereitschaft zu wünschen übrig lasse, Unpünktlichkeit an der Tagesordnung stehe und daraus Verletzungsanfälligkeit resultiere, machten in Spanien die Runde. 19 Scorerpunkte sammelte Dembélé in der Saison 2016/2017 in Dortmund in der Liga. Gerade mal 21 waren es in seinen ersten beiden Spielzeiten in Barcelona.

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    Innige Zusammenarbeit: Ousmane Dembélé (l.) und Thomas Tuchel beim BVB in der Saison 2016/2017.Innige Zusammenarbeit: Ousmane Dembélé (l.) und Thomas Tuchel beim BVB in der Saison 2016/2017.

    Innige Zusammenarbeit: Ousmane Dembélé (l.) und Thomas Tuchel beim BVB in der Saison 2016/2017.

    Der endgültige Durchbruch zum Weltklassespieler, der ihm nach seiner Zeit beim BVB zugetraut wurde, blieb nach seinem 125-Millionen-Euro-Transfer aus dem Ruhrgebiet nach Katalonien aus. In Barcelona stand der Franzose sechs Jahre unter Vertrag. 799 Tage, also rund zwei Jahre, fiel er laut dem Datenportal „transfermarkt.de“ in dieser Zeit aus, sage und schreibe 141 Partien für Barca und die französische Nationalmannschaft verpasste er zwischen Sommer 2017 und Sommer 2023. Immer wieder machten ihm Muskelverletzungen im Oberschenkel zu schaffen.

    Tuchel: Dembélé „eines der unglaublichsten Naturtalente“

    Zur Saison 2023/2024 entschied sich Dembélé zu einem Wechsel nach Paris, zum französischen Serienmeister. Würde ausgerechnet Dembélé beim Scheich-Klub, der exorbitante Gehälter zahlt, oft als Glamour-Tross auftritt und trotz des vielen Geldes nie die Champions League gewinnen konnte, sportlich noch einmal in die Spur finden?

    Die Antwortet lautet: ja. Schon in seiner ersten Saison in Frankreich zeigte der 27-Jährige aufsteigende Tendenzen. Und spätestens seit Herbst 2024 lässt Dembélé sein außergewöhnliches Talent aufblitzen. Das musste zuletzt der VfB Stuttgart am eigenen Leib erfahren, als der Offensivmann den Schwaben beim 4:1 der Pariser im Champions-League-Duell drei Tore einschenkte und so den Play-off-Einzug vermieste.

    „Wenn sie Ousmane sehen, müssen sie ihn fragen, was er an Weihnachten gegessen hat.“

    PSG-Trainer Luis Enrique

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    Nicht umsonst bezeichnete ihn sein ehemaliger Trainer beim BVB, Thomas Tuchel, einst als „eines der unglaublichsten Naturtalente“. Der neue Coach der englischen Nationalmannschaft schwärmte Jahre nach seiner Zeit beim BVB in höchsten Tönen von Dembélé. „Er hat Eckbälle und Elfmeter mit links und rechts geschossen. Dribbeln, rennen, passen – das war wirklich auf dem allerhöchsten Level.“ All diese von Tuchel bezeichneten Stärken zeigt er aktuell wieder.

    Sein Trainer Luis Enrique kann sich die Leistungsexplosion seines Schützlings nicht wirklich erklären. Humorvoll sagte er zuletzt: „Wenn sie Ousmane sehen, müssen Sie ihn fragen, was er an Weihnachten gegessen hat.“ Dembélé sei voller Selbstvertrauen. Sein Mitspieler, Abwehrchef Marquinhos, erklärte: „Wir wussten alle schon, welche Qualität er hat. Der Trainer war nun in der Lage, ihm das nötige Selbstvertrauen zu geben.“

    Für Dembélé selbst sei die Umstellung seines Coaches, ihn auf dem Platz von der Außenbahn ins Sturmzentrum zu ziehen, der Schlüssel gewesen. „Da habe ich weniger Abstand zum Tor, bin klarer und meine Mitspieler unterstützen mich sehr gut“, sagte der Franzose.

    Derzeit dürften viele die Frage der L’Équipe, ob Dembélé der aktuell beste Spieler der Welt sei, mit „Ja“ beantworten. Ob diese Formstärke nachhaltig ist, muss Dembélé im schnelllebigen Fußballgeschäft aber erst noch beweisen.



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  • Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im

    Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im


    Manchester City wollte Florian Wirtz angeblich im Winter verpflichten – im Sommer könnte der Transferpoker aber wieder heiß werden.

    Im vergangenen Winter-Transferfenster hat Manchester City offenbar versucht, Florian Wirtz von Bayer Leverkusen loszueisen. Das geht aus einem bei der Schweizer Sky-Ausgabe veröffentlichten Bericht von Transfer-Insider Sacha Tavolieri hervor.



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  • Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen


    Ex-BVB-Talent im Interview 

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    ©IMAGO

    Mit 323 Partien für fünf Vereine gehörte Timo Achenbach während seiner aktiven Karriere zu den Urgesteinen der 2. Bundesliga. In dieser Zeit erlebte der Linksverteidiger einige Höhen aber auch Tiefen: Vom Aufstieg über die Teilnahme an einem Halbfinale des DFB-Pokals bis hin zum Abstieg. Bei Transfermarkt blickt der heute 42-Jährige auf seine bewegte Laufbahn zurück.

    Obwohl Timo Achenbach seine Profi-Karriere schon vor einigen Jahren beendete, ist er noch immer dem Fußball verbunden. Er ist in der Traditionself von Borussia Dortmund aktiv und damit bei dem Verein, bei dem er einst fußballerisch aufwuchs. Von 1996 bis 2001 durchlief er neben späteren Bundesligaprofis wie Salvatore Gambino, David Odonkor oder Florian Kringe sämtliche Nachwuchsmannschaften der Schwarz-Gelben.

    „Der BVB bedeutet mir sehr viel. Wie so viele Kinder in Dortmund bin ich damals als Kleinkind mit meinem Vater und meinem Opa ins Stadion gegangen und wurde so BVB-infiziert. Ein Highlight für mich persönlich war natürlich der Finaleinzug um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft, auch wenn wir die Partie am Ende mit 1:3 verloren haben“, sagt Achenbach, der in diesem Augenblick lachen muss und sofort aufklärt, warum. „Wir hatten damals eine super Truppe beisammen und haben unser Sommer-Trainingslager auf Mallorca absolviert. Tagsüber haben wir mit dem Ball trainiert und abends haben wir dann in Cala Ratjada andere Fähigkeiten trainiert. Heute wäre so etwas als B-Jugendspieler undenkbar.“

    Achenbach über Traum vom Bundesligadebüt & beeindruckenden Rosicky

    Zu diesem Zeitpunkt galt Achenbach als großes Talent beim BVB. Entsprechend träumte der Linksverteidiger davon, im Westfalenstadion sein Bundesligadebüt feiern zu dürfen. Mit 19 Jahren schien er dem Traum ganz nah zu sein. In der Saison 2002/03 stand er an den ersten beiden Spieltagen im Bundesligakader.

    „Ich weiß noch genau, am 2. Spieltag verletzte sich  während der Partie und ich war davon überzeugt, ich würde reinkommen. Am Ende entschied sich Matthias Sammer jedoch für Ahmed Madouni. Entsprechend traurig war ich natürlich. Ganz wertneutral muss man aber sagen, dass damals Dedê überragende Leistungen gezeigt hat und sich deshalb keine Chance aufgetan hat. Heutzutage wäre es wahrscheinlich leichter gewesen, Bundesligaluft zu schnuppern, weil die heutigen Trainer den jungen Spielern mehr Möglichkeiten geben. Damals war das halt nicht so der Fall“, erzählt Achenbach, der dennoch mit großer Freude an die Trainingseinheiten mit den BVB-Profis zurückdenkt.

    „Wenn man bedenkt, welche Legenden damals im Kader standen, ist das schon sehr imponierend. Am meisten hat mich Tomas Rosicky beeindruckt. Die Spielintelligenz, die Fähigkeit am Ball, die Übersicht. Für mich war Rosicky ein überragender Fußballer und der beste BVB-Spieler zur damaligen Zeit. Ich durfte in der Zeit viel lernen, auch von anderen. Fredi Bobic hat sich zum Beispiel viel Zeit für mich genommen, mir erklärt, worauf es im Profifußball ankommt. Bei Stefan Reuter konnte es dagegen schon mal sehr laut werden, wenn man im Training einen unnötigen Fehler machte. Es war rückblickend eine tolle Zeit.“

    Timo Achenbach im BVB-Dress 2002

    Achenbach beim VfB Lübeck: Anekdoten über Thioune, Hecking & DFB-Pokal

    Um dem Youngster Spielpraxis zu gewähren, verlieh ihn der BVB in der Saison 2003/04 zum damaligen Zweitligisten VfB Lübeck. Als Achenbach erstmals in der 2. Bundesliga gegen den Ball trat, spielten noch Vereine wie Rot-Weiß Oberhausen, Eintracht Tier, Energie Cottbus oder auch LR Ahlen im Unterhaus – Nostalgie pur. „Es ist schon schade, was aus den ganzen Traditionsvereinen geworden ist. Ich würde mir auch wünschen, dass der VfB Lübeck schnell wieder in den Profifußball zurückkehrt. Die Zeit in Lübeck verbinde ich nur mit schönen und lustigen Momenten. Ich erinnere mich noch, dass ich in meiner ersten Trainingseinheit Daniel Thioune getunnelt habe. Als Dankeschön gab es eine heftige Grätsche“, erinnert er sich lachend.

    Lobend äußert er sich auch über den damaligen Trainer. „Dieter Hecking ist sowohl fachlich als auch menschlich ein Top-Trainer. Er hat sich viel Zeit für uns junge Spieler genommen, man hat gemerkt, dass es ihm wichtig war, uns Spieler voranzubringen. Er wusste aber auch genau, welche Werte er uns beispielsweise vermitteln muss. Nach unserer Partie in Regensburg kamen wir erst mitten in der Nacht in Lübeck an. Entsprechend müde war ich am nächsten Tag und so meinte ich, ich könnte mit einem Kaffeebecher auf den Trainingsplatz kommen. Dieter Hecking hat mich vor versammelter Mannschaft angeschissen. Danach wusste ich, er kann auch anders“, erzählt Achenbach amüsiert.

    Die Saison in Lübeck wird er aber auch aus einem anderen Grund nie vergessen. In jenem Jahr galt der VfB als Überraschungsteam des DFB-Pokals. Auf dem Weg ins Halbfinale warf man zuvor unter anderem den FC St. Pauli und den SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Erst gegen Werder Bremen war Schluss. „Ich muss sagen, dass wir durchaus an dem Abend beschissen wurden. Dem damaligen 3:2 in der Verlängerung war ein Handspiel von Nelson Valdez vorangegangen, somit hätte das Tor gar nicht zählen dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Werder im Elfermeterschießen bezwungen hätten.“

    Achenbach: „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen“

    Achenbachs Leistungen in Lübeck wurden insbesondere vom 1. FC Köln registriert, der ihn wiederum von BVB auslieh. Während er in Dortmund und Lübeck langsam an den Druck, der im Profifußball herrschte, herangeführt wurde, erlebte und spürte er in Köln als Bestandteil des Profikaders erstmals in aller Deutlichkeit, welchen Stellenwert der Fußball samt Medienecho in der Domstadt hat. „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen. Damals kam ich beispielsweise in den ersten acht Spielen überhaupt nicht zum Zuge, war außen vor. Am 10. Spieltag stand ich dann in der Startelf und bereitete sogar ein Tor vor. Am nächsten Morgen stand im Sportteil einer Zeitung mit einem großen Bild von mir: ‚Timo Achenbach: Unser neuer Dirk Lottner.‘ Ich fand das schon cool, konnte es aber auch richtig einschätzen“, erzählt der gebürtige Wittener, der mit dem Effzeh 2005 die Rückkehr in die Bundesliga schaffte.


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    „Köln ist eine absolute Fußballhochburg. Ich kann verstehen, warum ein Spieler wie Jonas Hector so lange beim Effzeh geblieben ist. Die Fans und die Stadt lieben ihren Klub. Ich glaube, wenn man mir damals eine richtige Perspektive aufgezeigt hätte, wäre ich auch in Köln geblieben“, so Achenbach.

    Dass sein Wohnzimmer fortan eher die 2. Bundesliga statt des deutschen Oberhauses sein würde, zeigte sich auf der nachfolgenden Station bei Greuther Fürth. 73 Zweitligapartien absolvierte er für das Kleeblatt. Über die jeweiligen Spielzeiten kämpfte er mit Fürth immer wieder um den Aufstieg, jedoch ohne Erfolg. „Am meisten ärgerte mich das Ergebnis der Saison 2007/08. Wir hatten mit Bruno Labbadia einen super Trainer, der uns als Mannschaft extrem gut getan hat. Er war gefühlt noch Halb-Profi, wenn man ihn in den Trainingseinheiten gesehen hat, und war voller Leidenschaft an der Seitenlinie. Wir waren zwischenzeitlich sogar Zweiter in der Tabelle. Tatsächlich kann ich die Frage nicht beantworten, warum es am Ende nicht gereicht hat. Vielleicht war es die fehlende Qualität, vielleicht war es das fehlende Glück. Ich kann nur sagen, dass wir es als Mannschaft verdient gehabt hätten.“

    Achenbach findet bei Alemannia Aachen sportliche Heimat

    Seine wirkliche sportliche Heimat fand der Linksverteidiger erst mit 25 Jahren, als er zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen wechselte. Auch wenn es dort mitunter turbulent zuging. Negativer Höhepunkt war der Abstieg in der Saison 2011/12. „Neben dem Betzenberg war die Stimmung in Aachen die beste, die ich während meiner Karriere erlebt habe. Wenn ich an den alten Tivoli denke, mit den urigen Gängen, wenn ich an die unfassbar leidenschaftlichen Fans und die entsprechende Atmosphäre denke, kann ich einfach nur Danke sagen, dass ich dort einen Teil meiner Karriere verbringen durfte. Wenngleich der Abschied damals aus Aachen durch den Abstieg aus der 2. Bundesliga alles andere als schön war“, erzählt Achenbach, der für die Alemannia 130 Einsätze bestritt und damit die meisten in seiner Karriere.

    Statt an den Abstieg erinnerte er sich aber lieber an die Highlight-Spiele im DFB-Pokal 2010/11. „Wir hatten in Aachen einen unfassbaren Zusammenhalt in der Mannschaft. Der Teamgedanke stand an erster Stelle. Entsprechend war es auch egal, wer an der Seitenlinie stand. Wir haben für uns gegenseitig gekämpft, genau deshalb konnten wir auch bis ins Viertelfinale vorrücken.“ Dort war der FC Bayern aber eine Nummer zu groß.

    Achenbach über schlimmsten Gegenspieler Landgraf & Trikotsammlung

    Seinen damaligen Status als Zweitliga-Urgestein zementierte er beim SV Sandhausen, für den er von 2012 bis 2015 in 92 Partien gegen den Ball trat. Mit am Ende insgesamt 323 Spielen häuften sich bei Trikotliebhaber Achenbach entsprechend viele Jerseys an. „Tatsächlich hatte ich zwischenzeitlich weit über 150 Trikots, viele habe ich aber mittlerweile verschenkt oder sie wurden für wohltätige Zwecke versteigert. Ein paar Highlight-Trikots habe ich aber behalten: Unter anderem das von Arjen Robben aus dem damaligen Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München oder auch ein neonfarbiges Aachen-Trikot.“

    Nach dem schlimmsten Gegenspieler gefragt, musste er lachen: „Mit Abstand war das Willi Landgraf. Er hat beleidigt, er hat gefoult, er hat Witze erzählt. Der hat mich wirklich mürbe und müde gemacht. Aber nach dem Spiel haben wir uns die Hände gegeben und alles war wieder gut.“

    Was beim Blick auf die Karriere von Achenbach auffällt und wahrscheinlich ein Hauptgrund dafür ist, dass er diese hohe Anzahl von Partien absolvieren konnte, ist die Tatsache, dass er quasi immun gegenüber Verletzungen war. „Mein Geheimrezept war einmal die Woche Currywurst-Pommes. Aber Spaß beiseite, ich wusste, was ich mir als Fußballprofi erlauben kann und was nicht. Natürlich bin ich auch mal feiern gegangen oder habe mir auch mal eine Currywurst gegönnt, aber genauso wusste ich, wenn der Schiedsrichter anpfeift, heißt es 90 Minuten Vollgas ohne Rücksicht auf Verluste.“

    Heute schaut er mit Stolz auf seine Laufbahn und betont, dass er seine vielen Zweitligaspiele nicht für ein paar Bundesligaminuten eingetauscht hätte. „Ich hätte auch nach Gladbach, Kaiserslautern oder Freiburg wechseln können, dort wäre ich aber nur als Backup eingeplant gewesen. Ich hatte aber immer den Anspruch, zu spielen. Ich bin daher sehr stolz auf meine Karriere und die hohe Anzahl an Zweitligapartien. Rückblickend war es eine extrem coole Zeit und es ist schon witzig, dass ich im Haushalt Dinge vergesse, wenn mir meine Frau etwas sagt, aber ich beispielsweise genau weiß, wer am 6. Spieltag der Saison 2007/08 die Tore für Greuther Fürth erzielt hat“, sagt Timo Achenbach mit einem Lachen zum Abschluss.

    Von Henrik Stadnischenko



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  • Auswechslung! Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen

    Auswechslung! Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen


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    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas und wurde von Trainer Ole Werner in der Halbzeitpause ausgewechselt. (Archivbild)
    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas und wurde von Trainer Ole Werner in der Halbzeitpause ausgewechselt. (Archivbild) © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Auswechslung zur Pause: Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht mehr unantastbar? Das sagt Ole Werner!

    Bremen – Es war eine Szene mit Seltenheitswert. Gegen den 1. FC Köln hatte es Vergleichbares mal im Januar 2023 gegeben, doch da hatte der SV Werder Bremen nach einer insgesamt desaströsen Darbietung auch mit 1:7 verloren – und schon zur Pause mit 1:5 zurückgelegen. Damals wie Sonntag passierte es, dass Marvin Ducksch schon nach 45 Minuten ausgewechselt wurde. Das kommt sonst eigentlich nie vor, denn Trainer Ole Werner vertraut voll auf seinen Angreifer, verzeiht ihm auch mal Schwächephasen und lässt ihn auf dem Platz, wenn es nicht so gut für ihn läuft. Immer in der Hoffnung auf den einen Moment, den Ducksch noch haben und der Werder zum Sieg oder wenigstens Remis verhelfen könnte. Mehrmals hat der Coach mit dieser Marschroute schon Erfolg gehabt, doch gegen die TSG Hoffenheim (1:3) änderte der 36-Jährige seine Meinung und erwartete offenkundig wohl keine Impulse mehr. Ist Ducksch also nicht mehr unantastbar beim SVW?

    Marvin Ducksch nicht mehr unantastbar bei Werder Bremen? Ole Werner: „Wir wollten vorne einen anderen Spielertyp haben“

    „Wir haben drei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen, weil wir eine andere Energie auf dem Platz haben wollten – sowohl offensiv als auch defensiv“, begründet Ole Werner seine Entscheidung. „Wir wollten vorne einen anderen Spielertypen haben, weil wir es nicht geschafft haben, spielerische Lösungen in den Halbräumen zu finden.“ Kurz nach der frühen Führung des SV Werder Bremen hatten die Hoffenheimer verändert agiert, viel höher und intensiver gepresst. Werder kam damit nicht zurecht und ließ fußballerisch merklich nach. Mit André Silva – so der Gedanke – sollte die Drucklinie der TSG Hoffenheim besser überspielt werden. Geklappt hat der Strategiewechsel bekanntlich nur bedingt, trotz etwas mehr Schwung in Durchgang zwei.

    Trotz schwacher Leistung schützt Werder Bremens Ole Werner Marvin Ducksch: „Kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden“

    So oder so: Bei Werder Bremen sind sie weit davon entfernt, Marvin Ducksch jetzt aus der Startelf zu reden. „Duckschi hat sich in den letzten Wochen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, arbeitet viel, er tut und macht“, lobt Ole Werner den 30-Jährigen. „Im Winter hatte er ja auch noch einen kleinen Eingriff an der Schilddrüse, hat trotzdem bisher jedes Spiel gemacht und von Beginn an gespielt. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Da kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden.“ Ganz ähnlich argumentiert Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball: „Die Mannschaft steht über allem – und Marvin hat sich in den letzten Wochen aufgerieben und immer gespielt, obwohl er eigentlich keine Vorbereitung hatte.“ Und der 41-Jährige betont: „Es gilt das Leistungsprinzip, also muss jeder grundsätzlich Leistung bringen. Aber ich muss sagen, dass Marvin genau das immer wieder getan hat. Punkt.“ (mbü)



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