Mit 15 Jahren kam Ilia Gruev (24) von Rot-Weiß-Essen in die Bremer Jugend. Bei Werder wurde er Profi, wechselte dann im Sommer 2023 für 4 Millionen Euro zu Leeds United nach England.
Der Bulgare wäre ein gutes Beispiel für die aktuell angestrebte Transferphilosophie des Bundesligisten.
Aber nicht nur für Werder, sondern auch für Gruev ging der Wechsel auf.
Sehen Sie es auch?: Dieses Fußballspiel verwirrt alle TV-Zuschauer!
Quelle: BILD/YouTube18.02.2025
Nach Startschwierigkeiten (saß 19 Spieltage hauptsächlich auf der Bank) startete der Profi durch, war dann fester Bestandteil der Startelf. Der Nationalspieler führte Leeds in die Spitze der 2. englischen Liga. 2024 verpasste das Team den Aufstieg, aktuell steht es wieder auf Platz 1 der Championship.
Seine Anfänge in Bremen hat Gruev nicht vergessen. Im Interview mit dem Kicker erzählt er, dass er Werder weiterhin aufmerksam verfolgt. Und dass er sich am Saisonende die Qualifikation für die großen Wettbewerbe wünscht.
Ex-Star wünscht Werder den Europa-Sprung
„Bremen spielt eine gute Saison. Unter Ole Werner entwickelt sich die Mannschaft kontinuierlich weiter“, sagt der Mittelfeldmann, der große Teile der laufenden Saison wegen einer Knie-OP verpasste (20 Spiele).
Die 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum sorgte bei Borussia Dortmund für jede Menge Frust. Nach Spielabpfiff mussten sich die bedienten BVB-Profis vor dem Auswärtsblock eine Menge Kritik gefallen lassen. Die mitgereisten Fans waren sichtlich enttäuscht.
Schon während des Spiels war es jedoch zu einer hitzigen Szene zwischen den Fans von Borussia Dortmund und Jamie Gittens gekommen, die auch nach dem Spiel für Diskussionen sorgte. BVB-Coach Niko Kovac spricht in dieser Causa nun ein deutliches Machtwort!
Borussia Dortmund: Kovac spielt Gittens-Vorfall herunter
Was war passiert? Nach nicht einmal einer Stunde musste der bis dahin glücklose Jamie Gittens für Maximilian Beier vom Feld. Als der englische U21-Nationalspieler daraufhin verärgert an dem Dortmunder Auswärtsblock vorbeiging, kam es offenbar zu einem kleinerem Wortgefecht zwischen Fans und Spieler. Gittens musste im Anschluss von den Reservisten Waldemar Anton und Giovanni Reyna zurückgehalten werden.
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Eine Angelegenheit, die Trainer Kovac jedoch nicht an die große Glocke hängen will: „Wir sind alle erwachsen, wir müssen nicht immer alles hineininterpretieren“. Dass es zwischen ihm und dem Flügelflitzer kurz nach der Auswechslung keinen Kontakt gab, stört den 53-Jährigen ebenso wenig: „Jamie wurde ausgewechselt, er hat den Weg von der anderen Seite rüber, wir sind im Tunnel, da kannst du nicht immer zum Trainer laufen. Alles gut“.
Gittens zuletzt glücklos
Dennoch ist Gittens‘ Aktion symbolisch für die jüngsten Wochen des 20-Jährigen. Nach zuvor starken Leistungen ist der Rechtsfuß seit inzwischen rund einem Monat ohne Torbeteiligung. Ein Zustand, mit dem der Spieler selbst wohl am meisten hadern dürfte.
Dennoch ist das große Potenzial des Engländers unbestritten. Findet Gittens in den kommenden Spielen wieder zu alter Form zurück, könnte sich auch der BVB wieder Hoffnungen auf Siege und eine mögliche Wiederaufholjagd auf die internationalen Plätze machen.
Der BVB geht mit einem 3:0 ins Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting. Nach dem Abschlusstraining gibt es eine klare Tendenz bei Bensebaini und Chukwuemeka.
Dortmund. Kann Niko Kovac Borussia Dortmund in der Champions League wieder in die Erfolgsspur bringen. Die Pressekonferenz vor dem Sporting-Spiel live.
An der mangelnden Erholung kann es am Mittwoch bei Borussia Dortmund nicht liegen, sollte das Rückspiel im Sechszehntenfinale der Champions League gegen Sporting Lissabon in die Hose gehen. BVB-Trainer Niko Kovac erklärte schließlich, dass aufgrund der wichtigen Nahrungszufuhr und der schnellen Erholung, keine Interviews der Spieler nach dem schwachen Auftritt bei der 0:2-Pleite beim VfL Bochum möglich waren. Entsprechend dürfte der 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel vor einer Woche wohl für das Weiterkommen reichen.
Der BVB versinkt im Niemandsland. Die Spieler? Ducken sich weg.
Dennoch hält das Rückspiel am Mittwoch eine gewisse Brisanz bereit. Unter Kovac nämlich lief es für die Dortmunder Mannschaft bislang noch nicht rund. Beide Spiele in der Bundesliga (VfB Stuttgart und VfL Bochum) gingen verloren, nur in der zweiten Halbzeit bei Sporting Lissabon spielte der BVB teils mitreißenden Fußball.
Am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel gegen Sporting Lissabon wird Kovac daher erklären müssen, wie er seiner Mannschaft seine Spielidee nun vermitteln will. Und verkündet er personelle Konsequenzen nach dem Spiel in Bochum? Wir tickern ab 15 Uhr die Pressekonferenz live.
BVB-PK live: Niko Kovac vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon
Hier tickern wir ab 15 Uhr die Aussagen von Niko Kovac live
Am vergangenen Wochenende war er jedoch in Deutschland und sicherte sich kurzfristig drei Tickets für das Auswärtsspiel von Borussia Dortmund. Gemeinsam mit seiner Tochter und seinem siebenjährigen Sohn, einem BVB-Fan, wollte er die Partie in Bochum besuchen.
In Nyon fand die Auslosung der Paarungen für die Playoffs der Champions League statt. Der FC Bayern München hatte dabei Glück und konnte Manchester City umgehen. Jetzt sind die Spiele gegen Celtic genau terminiert worden.
Bayern München bleibt in der Champions League das brisante Wiedersehen mit Pep Guardiola erspart. Der deutsche Fußball-Rekordmeister wurde am Freitag für die Play-offs um den Achtelfinal-Einzug gegen Celtic Glasgow gelost. Die andere Option wäre Manchester City gewesen. Borussia Dortmund trifft auf Sporting Lissabon.
“Ich kenne Celtic sehr lange”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany vorab: “Das ist eine besondere Atmosphäre dort. Sie haben in diesem Wettbewerb eine große Tradition.”
Die Playoffs werden am 11./12. bzw. 18./19. Februar gespielt, als gesetzte Teams haben Bayern und der BVB im Rückspiel Heimrecht.
Double-Gewinner Bayer Leverkusen hatte sich direkt für das Achtelfinale am 4./5. bzw. 11./12. März qualifiziert, einer der möglichen Gegner sind die Bayern.
Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind ausgeschieden.
Die Playoff-Partien wurden ausgelost, hier findet ihr eine Übersicht zu den Playoff-Spielen:
Die Dortmunder um Neu-Coach Niko Kovac treffen in der K.o.-Phase zunächst auf Sporting Lissabon. Zunächst geht es für Dortmund nach Portugal, das Rückspiel gibt es im heimischen Signal-Iduna-Park.
+++ Update, 31. Januar, 12:25 Uhr: Losglück für die Bayern +++
Die Münchner bekommen es zunächst mit Celtic zu tun und das ist im Vergleich zum drohenden Los mit Real oder City doch Glück für den Rekordmeister. Die Bayern habe das Rückspiel gegen Celtic zuhause.
+++ Update, 31. Januar, 12:24 Uhr: City trifft auf Real +++
In der ersten Ko.-Runde gibt es damit schon ein Topduell.
+++ Update, 31. Januar, 12:23 Uhr: Juve gegen PSV +++
Die PSV von Coach Bosz bekommt es mit der “Alten Dame” zu tun.
Es gibt damit ein rein französisches Duell in der K.o.-Phase.
+++ Update, 31. Januar, 12:18 Uhr: Zuerst werden nun die Teams sortiert +++
Nach gesetzten und ungesetzten Team werden diese nun erst einmal in verschiedene Brackets in den Farben Blau und Silber sortiert. Im zweiten Schritt gibt es dann erst die konkreten Paarungen.
+++ Update, 31. Januar, 12:15 Uhr: Das Prozedere wird erklärt +++
Nun geht die UEFA in einem Videoclip noch mal auf die Regeln der Auslosung ein.
Der frühere Bayern- und Barcelona-Star Thiago Alcantara ist nun auf der Bühne, er wird bei der Auslosung unterstützen.
+++ Update, 31. Januar, 12:01 Uhr: Jetzt geht es los +++
In Nyon startet nun das Prozedere der Auslosung. Noch wird allerdings zurückgeblickt auf die Ligaphase und anschließend der Ablauf der Auslosung der K.o.-Phase genauer erklärt.
+++ Update, 31. Januar, 11:45 Uhr: Auslosung gleich live im Ticker +++
Ab 12 Uhr geht die Auslosung der Begegnungen in den Playoffs sowie der Achtelfinals für die Champions League in Nyon los.
Mit dabei in den Lostöpfen sind mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen noch drei Vertreter aus der Bundesliga. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind hingegen bereits in der Ligaphase der Königsklasse gescheitert.
Champions League: Diese Teams stehen im Achtelfinale
Die Top-8 der Champions League ziehen direkt in das Achtelfinale ein. Dies sind folgende Teams:
FC Liverpool (21 Punkte)
FC Barcelona (19 Punkte)
FC Arsenal (19 Punkte)
Inter Mailand (19 Punkte)
Atletico Madrid (18 Punkte)
Bayer Leverkusen (16 Punkte)
OSC Lille (16 Punkte)
Aston Villa (16 Punkte)
Champions League: Diese Teams stehen in den K.o.-Playoffs
Atalanta Bergamo (15 Punkte)
Borussia Dortmund (15 Punkte)
Real Madrid (15 Punkte)
FC Bayern München (15 Punkte)
AC Mailand (15 Punkte)
PSV EIndhoven (14 Punkte)
Paris St. Germain (13 Punkte)
Benfica Lissabon (13 Punkte)
AS Monaco (13 Punkte)
Stade Brest (13 Punkte)
Feyenoord Rotterdam (13 Punkte)
Juventus Turin (12 Punkte)
Celtic Glasgow (12 Punkte)
Manchester City (11 Punkte)
Sporting Lissabon (11 Punkte)
FC Brügge (11 Punkte)
Um in die K.o.-Playoffs einzuziehen, mussten die Teams nach acht Spieltagen auf den Plätzen 9 bis 24 stehen.
Vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League gibt es beim BVB in Sachen Personal gute Nachrichten.
Für Borussia Dortmund steht am Mittwochabend das Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting Lissabon (ab 21 Uhr im LIVETICKER) auf dem Programm. Das Team von Cheftrainer Niko Kovac kann zuvor personell aufatmen.
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Linksverteidiger Ramy Bensebaini, der im Hinspiel noch wegen einer Muskelverhärtung gefehlt hatte, ist zurück und einsatzbereit.
Abgesehen von Felix Nmecha, der mit einer Bänderverletzung weiterhin ausfällt, konnten beim Abschlusstraining, welchem SPORT1 beiwohnte, alle Spieler teilnehmen.
Beste Voraussetzungen also für den BVB, der das Hinspiel in Portugal bereits mit 3:0 gewonnen hatte.
Sollte Borussia Dortmund die Champions League verpassen, könnte ein Transfer die Lücke füllen. Darf der BVB mit einem riesigen Geldbetrag rechnen?
Dortmund – Borussia Dortmund steht vor der Herausforderung, die nächste große Einnahmequelle innerhalb des Kaders zu identifizieren, um finanzielle Lücken zu schließen. Diese Aufgabe beschäftigt sowohl die Fans als auch die Vereinsführung.
Die Champions League rückt für Dortmund in weite Ferne
Der BVB droht aufgrund seiner aktuellen Platzierung in der Bundesliga die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) liegt Schwarzgelb auf Rang elf. Es fehlen acht Punkte auf das Tabellenvierte RB Leipzig, während Eintracht Frankfurt als Dritter sogar dreizehn Punkte voraus ist.
Ein Verpassen der Königsklasse wäre für Dortmund sowohl sportlich als auch finanziell ein schwerer Schlag, da der Verein zuletzt in der Saison 2014/15 nicht am höchsten europäischen Vereinswettbewerb teilnahm.
Hans-Joachim Watzke sieht die Situation jedoch nicht allzu dramatisch. Der BVB wird im Sommer an der Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen und plant bereits den nächsten großen Transfer.
Beschert Gittens dem BVB den nächsten großen Deal?
Im Februar erklärte Watzke auf der Branchenmesse Spobis, dass der BVB notfalls zwei Jahre ohne Champions League überstehen könne, da der Kader über das nötige finanzielle Potenzial verfüge. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot. Ganz einfach“, erklärte er.
Watzke betonte zudem, es gebe „ein paar Spieler, die sehr begehrt sind in Europa“. Schwarzgelb lebe ohnehin davon, „dass wir jedes zweite Jahr einen großen Transfer machen.“
Ein Bericht der Bild-Zeitung deutet darauf hin, dass diese Strategie aufgehen könnte. Das Interesse der Premier League an Flügelspieler Jamie Gittens wächst demnach. Tottenham Hotspur habe ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen, angeblich könnten dem BVB bis zu 100 Millionen Euro winken.
Neben Tottenham sollen auch der FC Arsenal und der FC Chelsea an Gittens interessiert sein. Ein Wettbieten zwischen diesen Vereinen käme Dortmund zugute, da es den englischen Spitzenklubs keineswegs an finanziellen Mitteln mangelt.
Wechselt Gittens vom BVB in die Premier League?
Ein Wechsel von Gittens in die Premier League erscheint zudem wahrscheinlich, da die Berater-Agentur „Elite Project Group“ dort gut vernetzt ist. Die Agentur hat ihren Sitz in London und betreut Spieler wie Jadon Sancho, Bukayo Saka und Eddie Nketiah. Auch BVB-Talent Julien Duranville wird von der „Elite Project Group“ beraten.
Sollte Gittens tatsächlich nach England wechseln und Dortmund die Top-Vier verpassen, könnte Watzkes Plan aufgehen. Dennoch haben seine Aussagen einen faden Beigeschmack.
Einerseits muss die Qualität, die der Kader durch einen Abgang von Gittens oder Torhüter Gregor Kobel verlieren würde, ersetzt werden. Das wird Dortmund viel Geld kosten. Im Oktober wurde berichtet, dass Yan Couto im Sommer fest verpflichtet wird. Ein Teil des Budgets ist somit bereits verplant.
Babbel wittert Kalkül bei Watzke: „Muss schon mal vorbauen“
Andererseits wirkt die Aussage, dass Dortmund zwei Jahre ohne Champions League aushalten könne, ambitionslos für einen Verein, der sich als Nummer zwei im deutschen Fußball sieht. Die Champions League war stets das Minimalziel und eine rote Linie für Trainer wie den ehemaligen Coach Nuri Şahin.
Im Gespräch mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, vermutete Ex-Profi Markus Babbel hinter Watzkes Aussagen einen Plan. „Watzke muss jetzt schon mal vorbauen, weil er ja nicht blind ist. Er sieht ja, was da gerade im Moment auf dem Platz abläuft, und das ist nicht gut genug für die Champions League“, sagte Babbel. „Er bereitet das Ganze jetzt schon mal vor, wenn die ganz große Unruhe reinkommt, falls man es nicht schafft und dann mehr oder weniger der ganze Verein auseinanderfliegt.“
Die ersten Spiele unter Niko Kovač haben gezeigt, dass die Krise nicht allein am Trainer liegt. Vieles muss sich in Dortmund ändern, um zur alten Stärke zurückzufinden.
Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.
14 Jahre lang war er der starke Mann im Leverkusener Handball, nun zog der frühere „Hexer“ einen Schlussstrich: Der langjährige Weltklasse-Torhüter Andreas Thiel ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Abteilungsleiter des TSV Bayer 04 Leverkusen zurückgetreten. Hintergrund sei laut Klubmitteilung von Dienstag die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen, „der vor deutlichen Veränderungen steht, weil die finanziellen Mittel der Handball-Abteilung ab der kommenden Saison nicht mehr für einen Bundesliga-Etat reichen“.
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„Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht“, sagte Thiel: „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen.“
Thiel ist weiterhin Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen (HBF), er fungiert zudem bei der Männer-Bundesliga (HBL) als Justiziar.
TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen bedauert die Entscheidung von Thiel. „Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen“, sagte Wingchen und dankte Thiel, der in seiner langjährigen Amtszeit „immer ein zuverlässiger Ansprechpartner“ gewesen sei, „der sich mit viel Herzblut für die Belange der Abteilung eingesetzt hat, bis hin zu seinem Engagement als Torwart- oder Interimstrainer.“
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Wie es in Leverkusen nun weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist“, sagte Wingchen. Aktuell sei die Abteilung auf einem „guten Weg, die Weichen für die Zukunft mit einem noch klareren Fokus auf die Nachwuchsförderung zu stellen“. Leverkusen ist nach 16 absolvierten Spielen Tabellenletzter mit null Punkten.
Frankfurt/Wolfsburg.Am Freitag steht das erste Länderspiel des neuen Jahres für die VfL-Fußballerinnen bei der deutschen Nationalmannschaft an. In Breda geht es in der Nations League gegen die Niederlande, dann am 25. Februar (18.15 Uhr) in Nürnberg gegen Österreich. Kathy Hendrich wird dann nicht dabei sein. Die Verteidigerin war eine von fünf Wolfsburgerinnen, die von Bundestrainer Christian Wück nominiert worden waren. Am Dienstag reiste die 32-Jährige vorzeitig ab. Der Grund: Sie hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen. Sarai Linder, Janina Minge, Jule Brand und Vivien Endemann sind nun die verbliebenen Wölfinnen, die bei den Länderspielen dabei sind.
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Müller und Kleinherne rücken nach
Hendrich war am Sonntag beim fulminanten 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Bereits nach 74 Minuten musste sie aber wieder runter. Jetzt ist sie wieder in Wolfsburg, soll hier ihre Verletzung auskurieren.
Neben ihr musste auch die Frankfurterin Sara Doorsoun ihre Zelte beim DFB vorzeitig abbrechen, sie hatte sich in Wolfsburg schon in der Anfangsphase verletzt. Sie fehlt ebenfalls mit einer Muskelverletzung. Für Hendrich und Doorsoun hat Wück jetzt Marie Müller (Portland Thorns) und Sophia Kleinherne (Eintracht Frankfurt) nachnominiert.
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Der 24-jährigen Müller winkt das Debüt in der A-Nationalmannschaft. Die gebürtige Dortmunderin wechselte im letzten Winter vom SC Freiburg in die USA. Dort kam Müller, die hauptsächlich als Linksverteidigerin zum Einsatz kommt, bislang auf 25 Ligaspiele und einen Playoff-Einsatz.