Kategorie: Bundesliga Teams

  • Ein Rückkehrer für Niko Kovac

    Ein Rückkehrer für Niko Kovac


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    Niko Kovac  schaut fokussiert.
    Niko Kovac stehen für seine BVB-Aufstellung gegen Heidenheim nahezu alle Akteure zur Verfügung. © Bahho Kara/Kirchner Media

    Borussia Dortmund empfängt Union Berlin zum Topspiel in der Bundesliga. In der BVB-Aufstellung kann sich Niko Kovac über einen Rückkehrer freuen.

    Dortmund – Borussia Dortmund ist am Samstag (22. Februar) nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Serie zum Siegen verdammt. Auch Trainer Niko Kovac verwies auf der Pressekonferenz am Freitag (21. Februar) auf die Bedeutung der BVB-Partie gegen Union Berlin. Mut macht ein Blick auf die mögliche Aufstellung.

    BVB-Aufstellung gegen Union: Ein Rückkehrer für Niko Kovac

    Der Übungsleiter kann gegen die Eisernen nämlich wieder auf Julian Ryerson setzen. Der Norweger hatte bei der jüngsten 0:2-Pleite des BVB beim VfL Bochum aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre passen müssen.

    Für ihn spielte Niklas Süle, der ein Comeback zum Vergessen erlebte. Carney Chukwuemeka war bereits unter der Woche gegen Sporting Lissabon wieder Teil des Spieltagskaders, ist aber wohl keine Option für die Start-Aufstellung des BVB gegen Union Berlin. Im Bereich des Möglichen liegt ein Kurzeinsatz.

    Sichere Ausfälle gibt es bis auf Felix Nmecha keine bei den Schwarzgelben. Viele Wechsel in der Anfangsformation zeichnen sich daher nicht ab.

    BVB-Aufstellung gegen Union Berlin: Julian Ryerson ersetzt voraussichtlich Niklas Süle

    Vor Torhüter Gregor Kobel werden wohl erneut Emre Can und Nico Schlotterbeck die Innenverteidigung bilden. Als Linksverteidiger wird voraussichtlich Daniel Svensson agieren und auf der rechten Seite Julian Ryerson.

    Marcel Sabitzer und Pascal Groß werden dann das zentrale Mittelfeld in der BVB-Aufstellung gegen Union abdecken. Davor bleibt Julian Brandt auf der Spielmacher-Position.

    BVB-Aufstellung gegen Union Berlin: Der Startelf-Tipp von RUHR24

    Auch in der Offensive drängen sich keine Wechsel auf, zumal Kovac in den vergangenen Spielen nur äußerst sporadisch Änderungen in der Startelf vorgenommen hat. Somit sind in der BVB-Aufstellung gegen Union wieder Karim Adeyemi und Jamie Gittens auf den Flügeln zu erwarten, ebenso wie Serhou Guirassy im Sturm.

    RUHR24 tippt daher auf diese Startelf von Borussia Dortmund gegen Union Berlin:

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß, Brandt – Adeyemi, Gittens – Guirassy



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  • Bisher beim DFB: VfL Wolfsburgs Bence Dárdai will für

    Bisher beim DFB: VfL Wolfsburgs Bence Dárdai will für


    Wie Brüder und Vater 

    Bisher beim DFB: VfL Wolfsburgs Bence Dárdai will für Ungarn spielen

    ©IMAGO

    Top-Talent Bence Dárdai vom VfL Wolfsburg will wie schon seine Brüder Márton (23) und Palkó (25, beide Hertha BSC) sowie Vater Pál für die ungarische Nationalmannschaft auflaufen. Der 19-Jährige, der bisher von der U16 bis zur U19 für die DFB-Jugendauswahlen gespielt hatte und dort bei der EM-Qualifikation im November noch auf dem Feld stand, teilte am Samstag einen entsprechenden Social-Media-Post des ungarischen Verbandes.

    „Bence Dárdai in der ungarischen Nationalmannschaft! Der Wolfsburger Mittelfeldspieler will künftig die Mannschaft von Marco Rossi verstärken. Die FIFA hat die notwendige Genehmigung erteilt“, so der MLSZ. Nationalcoach Rossi meinte: „Wir wissen schon lange, welches Potenzial in ihm steckt, aber wir wollten ihm Zeit geben, damit er sich gut in sein neues Team einfügt und als junger Spieler diese schwierige und äußerst verantwortungsvolle Entscheidung in Ruhe und Selbstvertrauen treffen kann.“

    Dárdai selbst sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich in Zukunft der ungarischen Nationalmannschaft angehöre. Natürlich freue ich mich auch auf das erste Heimspiel, denn ich habe von meinen Brüdern gehört, dass in der Puskás-Arena immer eine fantastische Atmosphäre für die Nationalmannschaft herrscht.“

    Dárdai hat sich nach seinem Sommertransfer von Jugendklub Hertha bei den Wölfen in dieser Saison auf Anhieb zu einem wichtigen Kaderspieler entwickelt und seinen Marktwert im Dezember auf 6 Millionen Euro gesteigert. Auch aufgrund von Verletzungen im Kader von Trainer Ralph Hasenhüttl stand er zwischen dem neunten und 18. Spieltag neunmal in der Startelf, erzielte ein Tor und drei Vorlagen.

    © tm/imago - Hier über die DFB-Elf mitdiskutieren (Link zu den England-Foren)



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  • Bundesliga: BVB – Union Berlin hier im Live-Ticker | Sport

    Bundesliga: BVB – Union Berlin hier im Live-Ticker | Sport


    Kovac jagt ersten Bundesliga-Sieg als BVB-Coach!

    Heute Abend um 18.30 Uhr empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Union Berlin zum 23. Bundesliga-Spieltag. Für den neuen BVB-Coach Niko Kovac (53) geht es um den ersten Liga-Sieg seit seinem Amtsantritt. Verfolgen Sie das Spiel HIER im Live-Ticker!

    Bislang blieb der erhoffte Trainereffekt bei den Dortmundern aus. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) stehen Kovac und seine Mannschaft unter Druck. Zwar zog der BVB unter der Woche mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon ins Achtelfinale der Champions League ein, doch der Auftritt war alles andere als überzeugend.



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  • DFB-Nachwuchsliga: Schalke schlägt Bayern, BVB holt Punkt in

    DFB-Nachwuchsliga: Schalke schlägt Bayern, BVB holt Punkt in


    Es war viel los am vierten Spieltag der DFB-Nachwuchsliga: Besonders bei Schalke 04 und Rot-Weiss Essen war die Freude groß.

    Vierter Spieltag der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga. Die Schalker U19 hatte hohen Besuch aus dem Süden, auch der BVB und Rot-Weiss Essen waren im Einsatz.

    FC Schalke 04 gegen FC Bayern München. Was wie ein Bundesliga-Klassiker klingt, ist leider nur bei den Junioren Realität. Sowohl die U19 der Knappenschmiede als auch die des Rekordmeisters qualifizierte sich für Liga A – beide dürfen also noch auf die deutsche Meisterschaft hoffen.

    Die Talente des S04 starteten unter den Augen von Youri Mulder und Kees van Wonderen furios und konzentriert, stellten die Bayern vor große Herausforderungen. Folgerichtig gingen die Knappen kurz vor der Pause durch Ayman Gulasi (41.) in Führung. Erst im Januar hatte Gulasi beim S04 einen Lizenzspielervertrag bis 2028 unterschrieben – und gegen Bayern zeigte er, wieso Schalke ihn langfristig binden will.

    In Hälfte zwei erhöhte Bayern erwartungsgemäß den Druck, die Partie wurde umkämpfter – doch Schalkes Rückhalt, Keeper Johannes Siebeking, hielt die Null weiter fest. Und dann der Riesenjubel: Der eingewechselte Wallentowitz sorgte per Lupfer in der Nachspielzeit für die Entscheidung (94.). Die Elgert-Elf bezwang die U19 des großen FC Bayern München mit 2:0 und sammelt damit wichtige Punkte in der Liga A.

    Die U19 von Borussia Dortmund reiste zu jenem Gegner, der sie 2023 im Finale um die deutsche Meisterschaft bezwang: zum 1. FSV Mainz 05. Die Null stand lange, dann dezimierte Dortmund sich selbst – Ousmane Diallo flog mit der Ampelkarte vom Platz (79.). Aus seiner Überzahl konnte der FSV jedoch kein Kapital mehr schlagen: Es blieb beim torlosen Remis zwischen dem BVB und dem 1. FSV Mainz 05.

    Liga B Gruppe G

    Einige Tore zu sehen gab es dagegen im Westduell zwischen Rot-Weiss Essen und dem SC Paderborn. Die Vorzeichen schienen klar: Paderborn ging mit zwei Siegen aus zwei Partien als Spitzenreiter in die Partie, während die U19 von RWE nach drei Spielen mit null Punkten auf dem letzten Rang stand.

    Doch der vermeintliche Außenseiter ging früh mit dem ersten Torschuss durch Ben Berzen in Führung (13.). Postwendend folgte allerdings der Ausgleich per Elfmeter – Monti Theiß verwandelte für den SCP (14.). RWE schüttelte sich kurz, bekam die Partie wieder in den Griff und war hellwach.

    Umso bitterer war der Führungstreffer für die Ostwestfalen durch Fedir Babak, der in einer Essener Druckphase fiel (27.). Dann kam es noch dicker: Durch ein Slapstick-Eigentor von Keeper Romero Gerres (31.) erhöhten die Gäste auf 3:1, doch Essens Kamil Kaya verkürzte noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:3.

    Essens beherzte Leistung und das intensive Pressing wurde dann nach dem Seitenwechsel belohnt: Yasin Pirnal verwertete einen zweiten Ball zum 3:3-Ausgleich (61.). Dann stellte eine Rote Karte das Spiel erneut auf den Kopf. Eine kuriose, überharte Entscheidung des Schiedsrichters gegen Essens Bilal Charkaoui (75.). Entgegen aller Erwartungen war es aber dennoch die RWE-Junioren, die den Lucky-Punch setzten: In Unterzahl traf Yan Montas zum umjubelten 4:3 für das bisherige Schlusslicht (82.). Paderborn warf alles nach vorne, doch Essen war der glückliche Sieger.

    Essens Ligakonkurrent aus der Region, Rot-Weiß Oberhausen, ist am Sonntag gegen den FC Hennef 05 gefordert (23.02, 13 Uhr), der MSV Duisburg ist im Pokal gefordert und hat spielfrei.



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  • Beim BVB passt einfach gar nichts mehr

    Beim BVB passt einfach gar nichts mehr


    Bei Borussia Dortmund hat man nach wie vor das Gefühl, dass es hinten und vorne nicht stimmt. Der BVB braucht deshalb dringend einen Neuanfang auf allen Ebenen. Doch das scheint leichter gesagt als getan.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Stefan Rommel sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Spät am Dienstagabend hat Emre Can einen bemerkenswerten Satz gesagt. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, erzählte Borussia Dortmunds Kapitän nach dem 0:0 gegen Sporting und dem damit verbundenen Weiterkommen in der Champions League.

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    Cans ehrliche – oder naive, je nach Lesart – Ausführung hat danach ein paar Wellen geschlagen, sein Trainer Niko Kovac musste ihm widersprechen, heftige Kritik gab es von Seiten der BVB-Fans und unter anderem auch von Ex-Kapitän Roman Weidenfeller.

    “Was ist denn das für ein Ansatz”, fragte Weidenfeller in einem Fußball-Talk bei “Sky”. “Ich finde es fahrlässig, dass der Kapitän von Borussia Dortmund das sagt. Bei einem Champions-League-Abend im Signal Iduna Park muss die Luft und der Platz brennen!”

    Eine nichtige Episode, möchten man meinen. Im Grunde spiegelt sich darin aber tatsächlich sehr viel von dem, was Borussia Dortmund in dieser Saison anbietet und wofür es steht. Und das ist in diesem Fall nicht als Qualitätsmerkmal zu verstehen.

    Platz elf entspricht den Leistungen

    Gegen Sporting blieben zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit Plätze im Stadion frei, die Partie war nicht ausverkauft oder ein kleiner Teil der Fans verzichtetet freiwillig auf einen Besuch. Nun könnte man das mit den besonderen Vorzeichen erklären, unter denen die Partie stand: Das Duell gegen den portugiesischen Meister schien nach dem 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel bereits entschieden, außerdem war es lausig kalt.

    In “normalen” Zeiten wären die Fans trotzdem ins Westfalenstadion gepilgert und hätten sich darauf gefreut, dass dann “die Luft und der Rasen brennt”. Aber “normal” im Sinne von “geregelt” scheint bei Borussia Dortmund schon lange nichts mehr.

    Vielmehr wird BVB seit Monaten nur so durch diese Saison geschleudert, vereinzelten Highlights folgen immer noch schlimmere Tiefpunkte. Zuletzt beim 0:2 in Bochum, samt indiskutabler Leistung. Es war die fünfte Bundesliga-Niederlage im siebten Spiel in diesem Kalenderjahr, Tabellenplatz elf ist deshalb längst keine flüchtige Bestandsaufnahme mehr, sondern entspricht exakt der Leistungsfähigkeit der Mannschaft.

    Kovac und die Standard-Rezepte

    Dies zu ändern, wurde vor wenigen Wochen Niko Kovac als Aufgabe aufgetragen. Die große Euphorie versprühte Kovac‘ Berufung von Anfang an nicht, eher das Gefühl einer zweckdienlichen Entscheidung. Eine gute Halbzeit gegen Sporting ist der Mannschaft mit ihrem neuen Trainer aus den ersten vier Spielen geglückt. Der Rest war genau das, was man schon in den Wochen und Monaten davor sehen konnte.

    Mit Kovac holten sich die Verantwortlichen um Lars Ricken und dem immer noch omnipräsenten Hans-Joachim Watzke so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner ins Haus. Und zeigten damit bei der Besetzung der Trainerstelle, welche Art Lösungsansätze für den BVB definiert sind.

    Im offenkundigen Irrglauben, doch noch irgendwie auf Platz vier in der Tabelle und damit erneut in die Königsklasse zu springen, sollte es ein Trainer sein, der schnell die soften Faktoren anspricht und verbessert: Leidenschaft und Kampfgeist, “den Kopf frei machen”, Selbstvertrauen tanken, Gras fressen beim selbst ernannten Malocher-Klub. Und – als inhaltlichen Aspekt – die Stärkung der Defensivleistung der Mannschaft.

    Jeder einzelne Punkt für sich genommen ist eine wichtige Zutat erfolgreicher Mannschaften. Die eigentlichen Kernprobleme der Mannschaft werden dabei aber geflissentlich immer noch übersehen.

    Der Ballbesitz als größtes Problem

    Kovac versucht sich in seinen ersten Tagen beim BVB mit dem Patentrezept für abstiegsbedrohte Teams: Eine defensive Grundordnung zuerst, ein großer Fokus auf die viel zitierten Basics und Disziplin, ausgeführt von einem kleinen Stamm an Startspielern. Das ist nicht falsch, für die Ansprüche und die Ziele von Borussia Dortmund aber vermutlich auch zu wenig. Der BVB muss jetzt Spiele gewinnen, und das in Serie.

    Wie das mit den gravierenden Problemen im eigenen Ballbesitz, im tiefen Aufbau und vor allen Dingen im letzten Drittel funktionieren soll, ist schleierhaft. Dafür hat Kovac noch keine Ideen entwickelt oder aber eine gewisse Rotation innerhalb der Mannschaft gefunden, die wichtige Spieler in die für sie besten Positionen bringt.

    Pascal Groß bleibt ein Pendler zwischen seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld und der des Außenverteidigers. Maximilian Beier spielt nicht als zweite, hängende Spitze, sondern als Achter oder Flügelangreifer, Emre Can hat sein flüchtiges Glück nun als Innenverteidiger gefunden, zumindest vorerst. Am auffälligsten lässt sich das Problem aber wohl an einem Spieler belegen, der fast komplett unter dem Radar fliegt.

    Yan Couto als Sinnbild

    Yan Couto ist als Rechtsverteidiger von Manchester City ausgeliehen, in wenigen Monaten soll eine Kaufoption für den Brasilianer greifen. Kolportiert wird eine Summe von 25 Millionen Euro, inklusive der rund fünf Millionen Leihgebühr wäre Couto damit einer der teuersten Transfers der Dortmunder Klubgeschichte.

    Aktuell steht Couto bei 14 Einsätzen in der Bundesliga, rund die Hälfte davon als Einwechselspieler. Unter Kovac hat Couto bisher 27 Minuten spielen dürfen, gegen Sporting saß er in beiden Partien 90 Minuten lang nur auf der Bank. Eingekauft wurde Couto als offensivstarker Rechtsverteidiger, der im eigenen Ballbesitz in die letzte Linie hochschiebt – ganz so, wie es sich Ex-Trainer Nuri Sahin vorgestellt hatte und wie Couto bei seinem vorherigen Klub in Girona auf sich aufmerksam machen konnte.

    Mit den Trainerwechseln zu Interimslösung Mike Tullberg und nun zu Kovac wurde Coutos Spielerprofil quasi wegrationalisiert: Den Job übernehmen nun auf der anderen Seite Groß und Winter-Zugang Daniel Svensson – während Coutos Planstelle auf rechts mit dem Kämpfertyp Julian Ryerson besetzt ist.

    Kaum etwas könnte die Dortmunder Malaise besser zusammenfassen als Coutos momentanes Schicksal: Ein Spieler mit reichlich Potenzial und einem sehr spielerischen Ansatz wird zum Opfer mehrerer Trainer- und damit auch Philosophiewechsel, findet sich vorerst lediglich auf der Bank wieder und “muss” im Sommer womöglich doch für sehr viel Geld fest verpflichtet werden.

    Dortmunds Ideen greifen einfach nicht

    Das Problem eines krumm und schief geplanten Kaders drängt sich wegen Geschichten wie dieser immer mehr auf. Wobei da weder Niko Kovac noch Yan Couto eine Schuld trifft. Die Zusammensetzung der Mannschaft erfolgte auf Grund einer gründlichen Analyse im Sommer nach einer holprigen letzten Saison, der Kern und der Charakter der Mannschaft wurden dafür aber offenbar außer Acht gelassen.

    Can bleibt Kapitän, das hat auch Neu-Trainer Kovac noch einmal mit Nachdruck bestätigt. Ein Stellvertreter ist Julian Brandt. Beide, Can und Brandt, galten vor nicht einmal zwei Jahren als Verkaufskandidaten Nummer eins und zwei – nun führen sie eine Mannschaft an, der es mehr denn je an Führung fehlt. Und an Charakteren, an der sich andere aufrichten können.

    Die Idee, auf Spielern der Vergangenheit die Basis zu bauen für eine erfolgreiche Zukunft, mit Zukäufen von in der Regel ligabekannten und -erprobten Spielern hat sich zum wiederholten Mal als Trugschluss erwiesen und die Frage wird sein, wann der BVB diese Strategie mit erfahrenen, teilweise (zu) satten Spielern wieder zu den Akten legt.

    Mit deutlich über 200 Millionen Euro unterhält der BVB immerhin den zweitteuersten Kader der Liga nach dem der Bayern. Aufwand und Ertrag passen da nun schon seit Jahren nicht mehr zusammen und es wird mehr als “nur” eine Transferperiode brauchen, die Fehleinschätzungen der letzten Jahre wieder zu kassieren.

    Watzke und die gespielte Lässigkeit

    Der BVB steht unter den besten 16 Mannschaften Europas, das ist nicht nur fürs Renommee, sondern auch aus finanzieller Sicht eine gute Nachricht. Nicht nur die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison steht auf dem Spiel, womöglich haben die Dortmunder Spieler dann ganz grundsätzlich unter der Woche frei, wenn es nicht mal für die Trostpreise Europa League oder Conference League reicht.

    Möglich ist das allemal, die gespielte Gelassenheit von Klub-Boss Watzke, der seinem Klub auch zwei Jahre ohne Königsklasse zutrauen würde, mag in finanzieller Dimension stimmen. “Dann macht der BVB wieder ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot”, sagt Watzke. Dass dann aus einer mittelmäßigen Mannschaft ein oder zwei herausragende Spieler gerissen würden, sagt er nicht.

    Der fest beanspruchte Platz zwei hinter den Bayern, der Beste vom Rest quasi, ist an Bayer Leverkusen übergegangen, hinter der Borussia scharrt Eintracht Frankfurt schon mächtig mit den Hufen.

    Intern dürfte sich die Unruhe auch nach der Demission von Sven Mislintat und der Beschneidung von Matthias Sammers TV-Eskapaden nur geringfügig legen, so lange die Mannschaft nicht in die Spur findet. Wer ab sofort den Kader für welche Wettbewerbe planen wird, steht allenfalls auf dem Papier fest – ob Niko Kovac je nach Abschneiden noch über den Sommer hinaus Trainer bleiben kann, muss sich erst noch zeigen.

    Dazu kommt die zwar finanziell lukrative, aus sportlicher Sicht aber fragwürdige Klub-WM, die im Sommer eine gezielte Vorbereitung torpediert. Für den BVB und seine Ambitionen sind die Aussichten nicht gerade rosig. Eigentlich müsste eine komplette Neuausrichtung des Klubs her – das ist aber leichter gesagt als getan.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Überraschung bei der Busabfahrt – Stammspieler fehlt

    Überraschung bei der Busabfahrt – Stammspieler fehlt


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  • Fällt er dem Kovac-System zum Opfer?

    Fällt er dem Kovac-System zum Opfer?


    Seit knapp drei Wochen ist Niko Kovac Cheftrainer bei Borussia Dortmund. Harte personelle Konsequenzen gibt es aufgrund der angespannten sportlichen Situation noch nicht. Trotzdem rückt ein BVB-Star auf das Abstellgleis.

    Die eigenen Ansprüche des Spielers und auch die Erwartungen des Vereins waren groß. „Ich werde alles dafür tun, um mit den Fans der Borussia großartige Stunden in der Bundesliga und in der Champions League zu erleben“, erklärte Yan Couto im Sommer bei seinem Wechsel zu Borussia Dortmund.

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    Umso glücklicher waren die Dortmunder, als bereits Anfang Oktober die Kaufpflicht griff und der brasilianische Rechtsverteidiger für rund 25 Millionen Euro fix zum BVB wechselte.

    Doch der Alltag ist ein anderer. Der 22-Jährige spielt keine große Rolle bei Schwarz-Gelb. Gerade unter Trainer Niko Kovac rückt er zunehmend auf das Abstellgleis.

    BVB-Neuzugang Couto unter Kovac außen vor

    „Ich muss mir da noch ein klareres Bild machen von jedem Einzelnen. Die, die schon seit Jahren in der Bundesliga spielen, die kennen wir alle. Yan ist erst vor Kurzem in die Bundesliga gekommen. Da brauche ich noch ein bisschen Zeit, um ihn besser zu scannen“, erklärte Kovac zuletzt den Verzicht.

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    Unter dem neuen BVB-Trainer bekam Couto erst 27 Spielminuten. Doch in Bochum enttäuschte er nach seiner Einwechslung auf ganzer Linie und hätte durch eine Unachtsamkeit fast noch das dritte Gegentor verschuldet.

    In drei der bisherigen vier Spiele kam er überhaupt nicht zum Einsatz – und das, obwohl Not am Mann war. In Bochum vertrat der lange Zeit verletzte Niklas Süle den gesperrten Julian Ryerson – ein erster deutlicher Fingerzeig in Richtung des Brasilianers, der eigentlich mindestens ein erster Backup sein sollte.

    In den beiden Playoff-Spielen gegen Sporting Lissabon bildeten der flexibel einetzbare Julian Ryerson und Neuzugang Daniel Svensson, der bereits einen sehr guten Eindruck hinterließ, die defensive Achse. Übrigens: Bei der Einschätzung des Schweden brauchte Kovac offenbar, im Gegensatz zu Couto, nicht viel Zeit.

    Feststeht: Alle Dortmunder Außenverteidiger, und sogar der noch nicht einmal vollständig fitte Innenverteidiger Niklas Süle, scheinen für Kovac derzeit die bessere Wahl zu sein.

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    Kovac-System passt nicht zu Couto

    Doch auch das System von Kovac kommt dem Brasilianer alles andere als entgegen. Der BVB-Coach bevorzugt das Spiel mit einer Viererkette, im Ballbesitz auch mal mit dem Außenverteidiger auf der Sechs. Sowohl Bensebaini als auch Svensson machten in dieser Rolle zuletzt einen ordentlichen Eindruck.

    „Yan ist sicherlich eine Alternative hinten rechts“, erklärte Kovac vor dem Spiel in Bochum, betonte aber auch: „Wobei er schon eher ein Wingback als ein Fullback ist.“

    Bedeutet: Kovac sieht Couto eher auf einer offensiveren Position im Mittelfeld als in der letzten Kette. Optimal wäre für den Rechtsverteidiger die Position in einer Fünferkette als rechter Außenverteidiger, der viel nach vorne arbeiten kann. Doch dieses System kam für Kovac bislang nicht infrage. Und auf den Flügeln sind die Plätze bereits vergeben.

    BVB-Wunschvorstellung bereits geplatzt?

    Schon früh in der Saison konnte Couto sein Potenzial andeuten: Schnell, technisch stark und mit ordentlich Offensivdrang. Doch seine Defizite in der Defensivarbeit fielen schnell auf. Auch wegen muskulärer Probleme kam er nie richtig in Tritt. In 21 Einsätzen für den BVB kommt Couto gerade mal auf einen Assist – im Pokal bei Regionalligist Phönix Lübeck.

    Die Zweifel an seiner Verpflichtung wachsen. Ist die Dortmunder Wunschvorstellung, dass Couto der Nachfolger von Ian Maatsen werden könnte, schon geplatzt?

    2021 war Couto mit gerade einmal 17 Jahren von The Guardian in eine Liste mit den 60 größten Talenten der Fußball-Welt aufgenommen worden. Ein Jahr später wechselte er zu Manchester City und wurde direkt zum FC Girona verliehen. In Spanien erlebte er seine bislang erfolgreichste Zeit. Couto sorgte mit dem Klub für Furore, qualifizierte sich in der vergangenen Spielzeit sogar für die Champions League.

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    Kovac: „Brauche noch ein bisschen Zeit“

    Bei Girona wurde er auch erstmals für die brasilianische Nationalmannschaft nominiert. Der Lebenslauf wirkte vielversprechend. Auch deshalb blätterten die BVB-Verantwortlichen, allen voran Sportdirektor Sebastian Kehl, so viel Geld auf den Tisch.

    Zwar erscheinen 25 Millionen Euro im modernen Fußball heutzutage alles andere als abwegig, doch war Couto das wirklich wert? Zudem wundern sich einige BVB-Anhänger über die schnell gegriffene Kaufpflicht. Fakt ist: Die Dortmunder Verantwortlichen müssen sich nicht nur wegen dieses Transfers Fragen gefallen lassen.

    „Er wird auch seine Minuten bekommen, die Frage ist nur, wann und wie schnell. Aber da brauche ich noch ein bisschen Zeit“, meinte Kovac.



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  • Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Nuri Sahin

    Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Nuri Sahin



    Borussia Dortmund hat sich nach der 1:2-Niederlage in Bologna von Nuri Sahin getrennt. Die Mannschaft wurde noch in der Nacht darüber informiert, am Morgen danach nahm Lars Ricken Stellung.

    Nuri Sahin ist nicht mehr Trainer des BVB.


    Nuri Sahin ist nicht mehr Trainer des BVB.

    picture alliance/dpa


    Nachdem der BVB mit vier Niederlagen ins neue Jahr gestartet ist, zogen die Verantwortlichen noch in der Nacht zum Mittwoch die Konsequenzen und trennen sich von ihrem Trainer. Was die Bild zuerst berichtete, wurde gegen 9 Uhr offiziell – der Coach hatte sich da schon von der Mannschaft verabschiedet. Nuri Sahin hatte erst vor der Saison den Chefposten als Nachfolger von Edin Terzic übernommen, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aber nur selten erfüllen.

    “Den Glauben verloren, die sportlichen Ziele erreichen zu können”


    Lars Ricken, Geschäftsführer Sport beim BVB, wird in der Stellungnahme der Westfalen zitiert: “Wir schätzen Nuri Sahin und seine Arbeit sehr, haben uns eine lange Zusammenarbeit gewünscht und hatten bis zuletzt die Hoffnung, dass wir gemeinsam die sportliche Wende schaffen. Nach vier Niederlagen in Serie, bedingt durch lediglich einen Sieg aus den vergangenen neun Spielen und als aktueller Tabellenzehnter der Bundesliga, haben wir aber leider den Glauben daran verloren, in der gegenwärtigen Konstellation noch unsere sportlichen Ziele erreichen zu können.” Diese Entscheidung tue Ricken “auch persönlich weh, aber sie war nach dem Spiel in Bologna nicht mehr vermeidbar”, da es nicht gelungen sei, “den sportlichen Ambitionen von Borussia Dortmund in dieser Saison zum jetzigen Zeitpunkt gerecht zu werden”.


    Nicht nur die Niederlagen-Serie zu Beginn des Jahres, auch der Sieben-Punkte-Rückstand in der Bundesliga auf die Champions-League-Plätze und vor allem die Art und Weise, wie sich der BVB zuletzt präsentierte, führten zum Ende der Zusammenarbeit, das sich bereits am Dienstagabend angedeutet hatte. Anders als nach dem 2:4 in Kiel und nach dem 0:2 in Frankfurt hatte Ricken in der Nacht ein Bekenntnis zum Trainer vermieden. Ex-Coach Matthias Sammer, der als Berater der Westfalen tätig ist, verwies auf das schwache Auftreten: “Körperlich und geistig ist diese Mannschaft in einer Nicht-Verfassung”, sagte der 57-Jährige bei Amazon Prime. “Leider kann die Mannschaft nicht verteidigen, aber sie kann auch nicht angreifen.”










    Podcast

    Sahin-Aus! Das muss sich beim BVB jetzt ändern


    22.01.25 – 12:45 Uhr
    12:58 Minuten

    Zwölf Siege in 27 Pflichtspielen


    Sahin war im Januar 2024 zum BVB gekommen und zunächst Assistent von Edin Terzic. Im Sommer übernahm er dann in Eigenverantwortung und holte seitdem in 27 Pflichtspielen nur zwölf Siege. Erfahrungen als Coach hatte er zuvor bei Antalyaspor in der Türkei gesammelt. Zu seiner aktiven Zeit wurde der 36-Jährige bei den Borussen ausgebildet, schaffte den Sprung zum Profi und gewann eine Meisterschaft mit den Dortmundern.




    Ein Nachfolger für Sahin steht noch nicht fest, übergangsweise wird zunächst U-19-Trainer Mike Tullberg das Training übernehmen und auch am Samstag im richtungsweisenden Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf der Dortmunder Trainerbank sitzen. Am 29. Januar steht dann das nicht minder wichtige Spiel gegen Donezk in der Champions League an, das entscheidet, ob der BVB noch in die Top 8 rutscht und sich damit zwei Zwischenrunden-Spiele in der Königsklasse spart.



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  • “Inakzeptabele Beleidigungen am Megafon”: Bayer

    “Inakzeptabele Beleidigungen am Megafon”: Bayer


    Manuel Neuer wurde in Leverkusen weit unter der Gürtellinie beleidigt. Der Werksklub verurteilt die Aktion.

    Beim Spitzenspiel der Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern am vergangenen Wochenende ist FCB-Kapitän Manuel Neuer übel beleidigt worden. Der Deutsche Meister reagierte auf die Anfeindungen, die von einem seiner Fans kamen.



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  • 23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC

    23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC


    Zitat von Spence2000

    Zitat von Herrenbude

    Ich verstehe die allgemeine Euphorie nicht so ganz. Klar ist ein 5:0 schön, aber die glücklichen Umstände, wie es zustande kam, sollten doch auch schon erwähnt werden.
    Einen Fallrückzieher zu versenken war sicherlich kein Plan, sondern ein schöner Zufall. Beim 2:0 war die Mauer falsch gestellt und der Torwart hat schlecht reagiert. Um eine Zehntelsekunde hat Eggestein kein Rot gesehen bei seinem völlig überzogenen Foul. Und ich freue mich auch, dass Atubolu den Elfer gehalten hat (wobei das Rumgehample davor grenzwertig zur Unfairness ist und vom Schiedsrichter eigentlich bestraft gehört), aber ansonsten wurde er wenig bis nicht gefordert, und hatte dennoch seine üblichen Wackler drin.
    Es wäre kein Wunder gewesen, wenn wir zur Halbzeit mit einem Mann weniger und zu Null gestanden hätten. Und dass Werder dann die zweite Halbzeit abschenkt: naja, geschenkt.
    Freuen wir uns, vier Spiele in Folge hat der Fussballgott in unserem Team gespielt. Es wird auch mal wieder weniger Glück auf unsere Seite fallen

    Welche Wackler bei Atubolu? Würde ich mir gerne nochmal ansehen die Szenen – gerne mit Spielminute.

    Da ja auch keine Erklärung (wie auch, sind schlichtweg Fake News) vom User mehr folgt, kann man den Kommentar als solches einstufen, was er ist: ein armseliger Schrei nach Aufmerksamkeit, weil gestern die eigene (negative) Überzeugung bzgl. einzelner SC-Spieler auf dem Platz widerlegt wurde. Wer bei Atubolu die üblichen Wackler (aus seiner Anfangszeit) gesehen haben will, hat schlichtweg phantasiert.

    Ich habe ja ebenfalls zahlreiche SC Freunde, denen es schwerfällt, die neuerdings starken Spiele von Atubolu und z.B. auch Sildillia (von Höler fange ich gar nicht an) wohlwollend einzuordnen. Denen kann man dann nur argumentativ entgegenwirken. Es ist aber schon ein psychologisches Phänomen, wie viele Menschen solche Überzeugungen über Monate und Jahre mit sich tragen und es ihnen schwerfällt, sogar in Phasen des maximalen Erfolgs nur die (Detail-)Bestätigung der eigenen Vorurteil-behafteten Meinung zu bekommen.

    Ich gebe z.B. auch zu, dass ich zu Beginn seiner Karriere niemals geglaubt habe, dass unser Capitano Günter es schaffen wird – zu viele krasse Fehler und Wackler waren in seinem Spiel. Ich habe in jedem seiner Auftritte nur das Negative gesehen – jahrelang. Aber über das letzte Jahrzehnt hat er mich eines Besseren belehrt – und viele Diskussionen über unsere LV-Position widerlegt. Was bin ich froh, dass Streich, Schuster & Co. es besser wissen und wussten.

    Und das eine, zwei, drei Rote Karten und das Ausbleiben der Tore 1 + 2 vor der Halbzeit gestern ein anderes Spiel verursacht HÄTTEN, das kann ich mir vorstellen. Es ist aber ebenfalls wieder viel einseitige Phantasie gefragt, sich mit diesem Worst Case Szenario zu befassen (das es ja gar nicht gab), als mit der Realität auf dem Platz.

    Auch wenn die Szenen von Eggestein, Röhl, Höler immer mal wieder an der Grenze waren, war genau diese Einstellung der Schlüssel zum Erfolg. Genauso übrigens wie das geradlinige Spiel von Atubolu hinten raus. Ich habe mich sogar dabei ertappt, manchmal von ihm mehr Risiko-Bälle zu “fordern” als den langen Schlag. Aber der Junge weiß aktuell am besten in der Liga, wie man die 0 hinten hält. Also wer bin ich, dass ich etwas kritisiere, das man gar nicht kritisieren kann?

    Happy Saturday!
    Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spence2000 am 22.02.2025 um 08:45 Uhr bearbeitet



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