Kategorie: Bundesliga Teams

  • Steve Rands verkündet Wechsel zum BVB höchstpersönlich

    Steve Rands verkündet Wechsel zum BVB höchstpersönlich


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    Steve Rands, als er noch bei Nottingham Forest angestellt war, und das BVB-Wappen
    Steve Rands gab seinen Wechsel zum BVB bekannt. © NurPhoto/Imago; BVB, Collage: RUHR24

    Steve Rands schließt sich dem BVB an. Kurios: Den Wechsel machte nicht etwa Borussia Dortmund öffentlich.

    Dortmund – Normalerweise verkündet Borussia Dortmund seine Transfers selbst. Wenn es um Mitarbeiter des Profi-Teams statt um Spieler geht, ist das aber nicht immer der Fall. Stephen – genannt „Steve“ – Rands ging jetzt selbst in die Offensive. Der Spielanalyst freut sich auf seine neue Aufgabe beim BVB.

    Steve Rands verkündet Wechsel zum BVB höchstpersönlich

    Auf dem Karriereportal LinkedIn schrieb der 39-Jährige am Montag (24. Februar): „Es freut mich, mitteilen zu können, dass ich mich dem Champions-League- und Bundesliga-Giganten Borussia Dortmund angeschlossen habe. Es ist eine unglaubliche Chance, Teil eines Klubs mit so einer großen Historie, so leidenschaftlichen Fans und der Verpflichtung zu exzellenter Arbeit zu sein. Ich freue mich darauf, meinen Teil beizutragen und mit einigen der genialsten Köpfe des Fußballs zusammenzuarbeiten. An die Arbeit!“

    Auf seinem Profilfoto ist Steve Rands schon in BVB-Trainingskleidung zu sehen. Er dürfte in Dortmund dem neuen Trainer Niko Kovac zuarbeiten. Zuletzt arbeitete der Engländer ab Juli 2024 bei Leicester City als Co-Trainer und Spielanalyst, bis er im November 2024 gemeinsam mit dem gefeuerten Chefcoach Steve Cooper den Verein verlassen musste.

    BVB-Neuzugang offenbar fix: Analyst Steve Rands kommt als Verstärkung für das Trainer-Team

    Davor war er unter anderem bei Nottingham Forest, Swansea City, Derby County und Manchester City tätig. Für die Citizens arbeitete er zwischen 2011 und 2018 – zunächst als Spielanalyst, ab 2016 als Chefanalyst unter dem damals neuen Trainer Pep Guardiola.

    Die Regionalzeitung Leicester Mercury bestätigte, dass Steve Rands auch in Dortmund wieder die Rolle des Analysten übernehmen wird und Niko Kovac assistieren soll. Der BVB selbst hat die Personalie selbst noch nicht kommuniziert. Unklar ist, ob eine offizielle Vollzugsmeldung überhaupt geplant ist.

    Gut möglich, dass die Bestätigung von Vereinsseite ausbleibt. Denn: Auch diesen Neuzugang vermeldete der BVB nicht: Uli Schier ist zurück und arbeitet wieder als Scout für Borussia Dortmund.



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  • Nach BVB-Debakel: Baumgart schärft die Sinne

    Nach BVB-Debakel: Baumgart schärft die Sinne



    Auf Union Berlin wartet eine spannende Woche. Am Freitag steht die Berufungsverhandlung beim DFB-Bundesgericht auf dem Programm. Am Sonntag gibt es den Abstiegsknaller gegen Kiel.

    Wunden lecken: Steffen Baumgart (re.) mit Tom Rothe.


    Wunden lecken: Steffen Baumgart (re.) mit Tom Rothe.

    IMAGO/Contrast


    Am Dienstagnachmittag sollte es in Köpenick eigentlich auch ein bisschen tröpfeln. Doch der Wettergott hatte für die Profis des 1. FC Union Berlin beim ersten Training in dieser Woche mildes Wetter im Angebot, zeitweise auch mit Sonnenschein.


    Vielleicht half dieser auch ein Stück weit dabei, die 0:6-Niederlage bei Borussia Dortmund weiter von sich zu schieben. Auch die knapp 100 Fans versuchten die Mannschaft aufzurichten, indem sie beim Einlaufen den Profis Beifall spendeten. Für Kapitän Christopher Trimmel gab es später einen Tag nach seinem 38. Geburtstag auch noch ein paar Süßigkeiten.


    Trainer Steffen Baumgart hat das Debakel beim BVB noch nicht völlig abgehakt. Verbal erinnerte der 53-Jährige seine Mannschaft daran, als sie eine Übung in etwa der Zeit absolviert hatte, in der es in Dortmund vier Gegentore gab. Das konnte man aus dem Kreis auch bis an die Seitenlinie hören. “Ihr verarscht die Leute, oder? Oder ihr verarscht euch selbst”, sagte Baumgart, ohne dabei die Fassung zu verlieren.


    Eine weitere Niederlage in dieser Woche ist eigentlich verboten, wenn man nicht noch tiefer in den Abstiegssumpf geraten will. Aber praktisch könnte es für Union am Wochenende sogar zwei geben: vor dem DFB-Bundesgericht und gegen Holstein Kiel.


    Am Freitag droht ab 12.30 Uhr in der Berufungsverhandlung am DFB-Campus in Frankfurt weiterhin der Verlust des Punktes, den Union am 14. Dezember 2024 beim 1:1 gegen den VfL Bochum erzielt hatte.


    Doch wegen des Feuerzeugwurfes eines Berliner Zuschauers auf den Bochumer Torwart Patrick Drewes wertete das DFB-Sportgericht die Begegnung am 9. Januar 2025 mit 2:0 für den VfL, der daraufhin Einspruch einlegte.

    Zingler reist mit nach Frankfurt


    Parallel zur mündlichen Verhandlung des DFB-Bundesgerichts in Frankfurt findet am Freitag (14 Uhr) in Berlin die Union-Pressekonferenz zum Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Holstein Kiel statt.


    Deswegen gehört Kommunikationschef Christian Arbeit diesmal nicht zur Union-Delegation in Frankfurt. Dafür soll dem Vernehmen nach Präsident Dirk Zingler gen Westen reisen.


    Damit würden die Hauptstädter ihren größten Lautsprecher entsenden. Das Vereinsoberhaupt fehlte bei der Verhandlung des DFB-Sportgerichts im Januar. Erst im Anschluss hatte sich Zingler mit markigen Aussagen zu Wort gemeldet. Jetzt ist die Angelegenheit Chefsache. Ob das vor dem DFB-Bundesgericht weiterhilft, ist offen.

    Vogt vor Rückkehr


    Im Heimspiel gegen das seit sechs Partien sieglose Schlusslicht Holstein Kiel ist Union zumindest Favorit. Doch in letzter Zeit dienten die Eisernen sehr häufig als Aufbaugegner für die Konkurrenz. Das soll sich nun nicht wiederholen.


    Theoretisch könnte Kevin Vogt wieder im Kader stehen. Der Abwehrroutinier trainiert nun in der zweiten Woche voll mit. Außenbahnspieler Robert Skov (Fußverletzung) arbeitete dagegen nur individuell in der Kabine. Mit dem Dänen ist gegen Kiel nicht zu rechnen.


    Das gilt auch für Oluwaseun Ogbemudia. Nach seinem Mittelfußbruch kann das Abwehrtalent zwar immer noch keine Zweikämpfe bestreiten. Aber zu Beginn der Einheit stand er mit auf dem Rasen.



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  • Olaf Thon wagt überraschende Prognose

    Olaf Thon wagt überraschende Prognose


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    Olaf Thon.
    Äußerte sich zur sportlichen Krise des BVB: Olaf Thon. © Stefan Brauer, Brauer-Fotoagentur/Imago

    Auf welchem Platz beendet der BVB die Saison? Olaf Thon gibt seine Einschätzung ab. Zudem wartet die S04-Legende mit einem unerwarteten Lob auf.

    Dortmund – Am Wochenende deklassierte der BVB Union Berlin mit 6:0. Geht es nach Olaf Thon, war der Kantersieg allerdings nicht der Beginn einer schwarz-gelben Aufholjagd.

    BVB-Krise: Olaf Thon wagt überraschende Prognose

    Die Legende des FC Schalke 04, die nach wie vor als Klubrepräsentant für Königsblau fungiert, nahm sich der BVB-Krise in einer Kolumne für den kicker an. Darin schrieb Thon eingangs: „Unruhige Zeiten in der Führungsetage, neuer Trainer. […] Borussia Dortmund steckt in keiner einfachen Phase, vieles muss jetzt erst einmal wieder zusammenwachsen.“

    Dementsprechend rechnet der 58-Jährige nicht damit, dass dem BVB noch die Qualifikation für die Champions League gelingt. Wahrscheinlicher sei, dass Mainz 05 oder der SC Freiburg in der Königsklasse landen. Der Dortmunder Mannschaft traue er aber noch die Europa League zu.

    Für die Saison 2025/26 wagte Thon dann eine überraschende Prognose: „In der neuen Spielzeit wird Dortmund dann wieder oben mitspielen, alles andere würde mich schwer überraschen.“

    BVB in Alarmbereitschaft: Ohne die Champions League müssen Spieler verkauft werden

    Für den BVB wäre das selbstverständlich ein wünschenswertes Szenario. Mit Blick auf das seit Jahren immer weiter einrostende Getriebe bleibt allerdings abzuwarten, ob die Borussen tatsächlich oben angreifen können.

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    Echte BVB-Rarität: Bosse sorgen für außergewöhnlichen Moment

    Effenberg überzeugt: BVB-Stammplatz von Brandt in Gefahr

    Außerdem gilt zu bedenken, dass dem BVB ohne die Champions League mehrere namhafte Abgänge drohen. Als Verkaufskandidaten gelten in diesem Fall unter anderem Karim Adeyemi, Gregor Kobel und Jamie Gittens.

    Schalke-Legende Olaf Thon adelt BVB-Mannschaft

    Den aktuellen Kader von Borussia Dortmund hält Thon übrigens für konkurrenzfähig. Die BVB-Mannschaft sei „individuell hochkarätig“ besetzt. Es fehle lediglich an „Häuptlingen“, also an Anführern.

    Neben dem Kapitänstrio bestehend aus Emre Can, Julian Brandt und Nico Schlotterbeck dürfen sich Profis wie Pascal Groß, Marcel Sabitzer und Waldemar Anton angesprochen fühlen.



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  • BVB: Carney Chukwuemeka überzeugt Kovac und Fans mit

    BVB: Carney Chukwuemeka überzeugt Kovac und Fans mit


    Hat teure Kaufoption 

    BVB: Carney Chukwuemeka überzeugt Kovac und Fans mit Bundesliga-Debüt

    ©IMAGO

    Seit seinem Leihwechsel am Deadline Day hat Carney Chukwuemeka quasi keine Möglichkeit gehabt, sein Können bei Borussia Dortmund unter Beweis zu stellen. Bis zum vergangenen Wochenende jedenfalls. Beim 6:0 gegen Union Berlin wurde der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler in der 70. Minute für Giovanni Reyna eingewechselt, war sofort gut im Spiel und an zwei Toren – wenn auch nicht direkt – beteiligt. „Sensationell gut“, sei der Auftritt gewesen, sagte danach Trainer Niko Kovac.

    „Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat“, meinte der neue BVB-Coach. „Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in die Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt.“

    Die Gesundheit war bisher das Problem bei Chukwuemeka, für den die Schwarz-Gelben eine Leihgebühr von 2,4 Millionen Euro an den FC Chelsea überwiesen haben. Schon nach einer seiner ersten Trainingseinheiten fiel der englische U21-Nationalspieler aufgrund von Knieproblemen aus. Lediglich beim 3:0 in Lissabon am 11. Februar sammelte er vier Spielminuten. „Leider hatte er zu Beginn Probleme mit dem Knie nach einem Sturz, aber allein die 20 Minuten, die er gespielt hat, waren unfassbar gut“, so Kovac.

    Chukwuemeka selbst zeigte sich ebenso erfreut über die Möglichkeit, sein Debüt im Signal Iduna Park feiern zu können: „Ich habe es geliebt, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich wollte nur mein Spiel machen und der Mannschaft helfen.“

    BVB-Fans loben Chukwuemeka: Bald neben Nmecha in Startelf?

    Die Fans hat Chukwuemeka mit seiner Leistung schon hinter sich gebracht, wie ein Blick ins BVB-Forum bei Transfermarkt zeigt. „Er scheint einiges an Kreativität mitzubringen und auch eine gute Passgenauigkeit“, schreibt „Mikklu“. „Für seine 21 Jahre macht er auch einen recht erwachsenen Eindruck. Ich hoffe, er holt körperlich nach seiner Verletzung bald auf und kann dann noch mehr zeigen. Wenn er zusammen oder abwechselnd mit Julian Brandt spielt, könnt das diesem helfen als Entlastung, sodass wir auch von ihm mehr sehen.“

    © tm/imago - Hier über den BVB mitdiskutieren (Link ins Forum)

    Ähnlich sehen es „full_back“ und „BigDogTinyHome“. Ersterer schreibt: „An ihm sieht man mal wieder, wie eminent wichtig Spieler im zentralen Mittelfeld sind, die technisch stark sind, sich aus Drucksituationen befreien und das Spiel öffnen können. Es ist im Grunde so banal. Einige User inklusive mir predigen das ja auch schon länger, dass diese katastrophale Spielverbindung im Mittelfeld eines unserer zentralen Probleme ist. Ich lehne mich so weit aus dem Fenster und sage, wenn Chuk und Felix Nmecha gemeinsam im Mittelfeld spielen, ist das ein Gamechanger für unser Spiel. Bitter, dass Nmecha noch bis Ende März ausfällt.“

    Letzterer meint über Chukwuemekas Rolle bis zum Saisonende: „Hoffentlich kommt Nmecha zeitnah zurück und übernimmt dann auch noch die Rolle des Sechsers von Marcel Sabitzer. Ein Mittelfeld aus Nmecha, Chukwu und Brandt hätte schon was … wenn dann im Sommer hoffentlich noch Rayan Cherki dazustößt und für Brandt übernimmt, dann wäre das schon auch international sehr vielversprechend.“

    Bezüglich einer Festverpflichtung Chukwuemekas wendet „SachMalChris“ ein: „Jetzt darüber zu reden, Carney fest verpflichten zu müssen, ist doch genau das, was unserer Vereinsführung immer negativ ausgelegt wird. Er hat ein paar gute Minuten in einer Mannschaft gehabt, die in diesem Spiel eh sehr gut funktioniert hat. Da ist es verhältnismäßig leicht, gut auszusehen. Jetzt muss man aber erstmal sehen, ob er fit genug ist, um dauerhaft zu spielen, und dann, auf welchem Niveau er sich einpendelt.“

    Ähnlich sah es BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, der am Ende darüber mitentscheiden muss, ob die Kaufoption gezogen wird. Diese wurde, als das Gerücht erstmals aufkam, bei knapp unter 50 Mio. Euro geschätzt, soll aber laut übereinstimmenden Medienberichten tatsächlich bei 35 Mio. Euro liegen. Das wäre Rekord für Dortmund. Der in der TM-Datenbank als teuerster Zugang ausgewiesene Ousmane Dembélé steht mit derselben Summe dort, weil beim Transfer zum FC Barcelona eine Weiterverkaufsbeteiligung griff. „Hoffentlich können wir auf dieser Leistung aufbauen. Ihm fehlt natürlich noch ein bisschen Rhythmus, er hat lange nicht gespielt“, so Kehl über Chukwuemekas.



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  • Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen

    Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen


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    Omar Marmoush hinterließ bei Eintracht Frankfurt eine große Lücke. Elye Wahi und Michy Batshuayi können noch nicht wie gewünscht helfen.

    Frankfurt – Eintracht Frankfurt ist bereit, bis zu 25 Millionen Euro für einen Spieler zu investieren, was von Beginn an einen gewissen Druck erzeugt. Die Verantwortlichen mahnten jedoch zur Geduld und verteidigten den am 24. Januar vorgestellten Elye Wahi.

    Der Neuzugang Wahi erfüllt die Erwartungen bisher nicht

    Die „Marmoush-Lücke“, die durch den 80-Millionen-Euro-Wechsel von Omar Marmoush zu Manchester City entstanden ist, bleibt groß. Sportvorstand Markus Krösche konnte ein solches Angebot nicht ausschlagen. Doch zeigt sich, dass ein solcher Transfer die sportlichen Ambitionen beeinträchtigen kann.

    Trainer Dino Toppmöller mit seinem neuen Stürmer Elye Wahi
    Trainer Dino Toppmöller mit seinem neuen Stürmer Elye Wahi © IMAGO/Eduard Martin

    Einen Stürmer wie Marmoush sofort gleichwertig zu ersetzen, ist für die Hessen kaum realisierbar. Dennoch hoffte das Umfeld, dass Wahi, der aus Marseille kam, schnell als Soforthilfe agieren könnte. In seinen ersten drei Einsätzen als Joker zeigte der 22-Jährige jedoch nur Ansätze.

    Trainer Toppmöller setzte Wahi beim FC Bayern erst zur zweiten Halbzeit ein

    Im Spiel gegen den FC Bayern (0:4) stand Wahi nicht in der Startformation. Er wurde zur Halbzeit für Can Uzun eingewechselt, der bis dahin zu den besseren Spielern gehörte. In der 47. Minute ließ Wahi sein Können ganz kurz aufblitzen. Er setzte sich mit einem guten Laufweg am ersten Pfosten ab, traf jedoch nach einer Hereingabe von Hugo Ekitiké den Ball nicht richtig. Die Chance beim knappen Spielstand von 0:1 für den Rekordmeister blieb ungenutzt, Wahi verschwand mit dem gesamten Team aus dem Spielgeschehen.

    Warum startete der Stürmer nicht von Beginn an? Trainer Dino Toppmöller erläuterte im Nachgang: „Für unsere Entscheidung gab es zwei Gründe. Erstens ging es um das Thema Fitness. In einem Spiel, wo du viel gegen den Ball arbeiten musst, haben wir ihm noch nicht ganz zugetraut, von Anfang an zu spielen. Diese Patrone wollten wir nicht direkt verschießen.“

    Zudem habe es „taktische“ Überlegungen gegeben: „Wir hatten mit Uzun einen Spieler zwischen den Linien gehabt. Er sollte immer wieder eine Drei-gegen-Zwei-Situation im Mittelfeld herstellen.“ In der Offensive standen mit Ekitiké, Ansgar Knauff und Jean-Matteo Bahoya eigentlich ausreichend schnelle Spieler für Konter bereit. Doch das Trio verpasste es, den FC Bayern mit Tiefenläufen oder Eins-gegen-Eins-Duellen zu gefährden.

    Wann können Wahi und Batshuayi für Eintracht entscheidend sein?

    Die Niederlage gegen den Tabellenführer aus München sollte zwar nicht überbewertet werden. Dennoch bewegt sich die Eintracht in der ersten Jahreshälfte 2025 auf einem schmalen Grat. Toppmöller arbeitet weiterhin daran, die „Marmoush-Lücke“ zu schließen. Die Winterneuzugänge Wahi und Michy Batshuayi warten noch auf ihren Durchbruch, der Integrationsprozess ist noch nicht abgeschlossen.

    Trotzdem bleibt die Eintracht stabil auf dem dritten Tabellenplatz. Allerdings profitiert Frankfurt auch von der schwächelnden Konkurrenz aus Stuttgart und Leipzig. Darauf kann sich das Toppmöller-Team im Kampf um die Champions-League-Qualifikation jedoch nicht verlassen, da die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel groß ist. Das Ziel ist klar: Batshuayi und insbesondere Wahi müssen in der entscheidenden Phase mit vielen Englischen Wochen in Bundesliga und Europa League überzeugen.



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    FAQ zur Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen

    1. Wer ist der 25-Millionen-Mann?
    Der 25-Millionen-Mann ist ein Spieler, der für die Nachfolge von Omar Marmoush verpflichtet wurde. Der genaue Name des Spielers kann je nach Verein und Situation variieren, aber es handelt sich um einen Spieler, der große Erwartungen geschürt hat.

    2. Warum wird er als Nachfolger von Marmoush betrachtet?
    Omar Marmoush hat den Verein mit seinen Leistungen und Fähigkeiten entscheidend geprägt. Der 25-Millionen-Mann wurde verpflichtet, um seine Rolle zu übernehmen und sowohl offensiv als auch defensiv einen ähnlichen Einfluss zu erzielen.

    3. Was sind die aktuellen Leistungen des Spielers?
    Der Spieler zeigt derzeit nicht die erwartete Leistung. Kritiker merken an, dass er nicht die nötigen Tore und Vorlagen erzielt, um die hohen Erwartungen zu erfüllen. Außerdem könnten Anpassungsprobleme an die neue Liga und das Team eine Rolle spielen.

    4. Welche Erwartungen wurden an den Spieler gestellt?
    Es wurde erwartet, dass der Spieler sofortige Beiträge in Form von Toren und Assists leisten kann. Zudem sollte er in der Lage sein, das Team in entscheidenden Momenten zu unterstützen und sich schnell in das Spielsystem einzuarbeiten.

    5. Gibt es Berichte über Verletzungen oder andere Probleme?
    Es gibt Berichte, dass der Spieler mit kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte, die ihn an seinen Höchstleistungen hinderte. Außerdem könnten Anpassungsschwierigkeiten an den Spielstil oder die ganzheitlichen Anforderungen des neuen Vereins eine Rolle spielen.

    6. Wie reagiert der Verein auf die Situation?
    Der Verein hat sich bisher positiv über den Spieler geäußert und betont, dass es Zeit braucht, um sich an eine neue Umgebung anzupassen. Trainer und Management zeigen sich optimistisch, dass sich die Leistungen bald verbessern werden.

    7. Gibt es bereits Transfergerüchte oder mögliche Nachfolger?
    Zurzeit gibt es einige Gerüchte über mögliche Transfers, aber der Verein hat klargestellt, dass sie an dem Spieler festhalten und ihm Zeit geben wollen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen.

    8. Welche Lösungen werden vorgeschlagen, um die Situation zu verbessern?
    Analysten empfehlen, dass der Spieler mehr Unterstützung vom Trainerteam erhält, um sich technisch und mental zu verbessern. Zudem könnte eine Umstellung im Spielsystem helfen, seine Stärken besser zur Geltung zu bringen.

    9. Was sagen die Fans dazu?
    Die Fans sind gemischt, mit einigen, die Geduld fordern, und anderen, die nicht zufrieden mit den bisherigen Leistungen sind. Die Reaktionen können je nach den neuesten Ergebnissen und Leistungen des Spielers variieren.

    10. Wie lange hat der Spieler noch Zeit, um seine Form zu finden?
    In der Regel haben Spieler in solchen Situationen eine Übergangszeit von mehreren Monaten, um sich zu akklimatisieren. Der Verein wird die Leistungen weiterhin genau beobachten und dementsprechend handeln.

    Diese FAQ bietet einen Überblick über die Situation rund um den 25-Millionen-Mann als Nachfolger von Marmoush und die damit verbundenen Erwartungen.

  • FC Augsburg gewinnt Galvany-Panasonic Hallencup | BFV

    FC Augsburg gewinnt Galvany-Panasonic Hallencup | BFV


    „Herzlichen Glückwunsch an den FC Augsburg zum Turniersieg. Es hat heute richtig viel Spaß gemacht, in der Halle dabei zu sein. Es war sehr intensiv, aber immer fair. Und es gab viele Tore – in der Vorrunde hatten wir kein einziges torloses Spiel, einmal sind sogar acht Treffer gefallen“, sagte Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann: „Ein großes Dankeschön geht auch an den Ausrichterverein VfL Kaufering, der hier für optimale Rahmenbedingungen gesorgt hat.“

    „Ein spannendes Turnier, großartige Stimmung und mit dem FC Augsburg ein verdienter Sieger – es war toll, bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U13-Junioren dabei zu sein! Als Partner freuen wir uns, den Amateurfußball zu unterstützen und Vereine auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und weiterhin viel Erfolg – vielleicht sehen wir uns ja bald beim Heizungstausch wieder!“, sagte Galvany-CEO Raik Belka.

    Wie bei allen Bayerischen Hallenmeisterschaften setzten auch die U13-Junioren zum Turnierstart ein klares Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung – mit einer Hallendurchsage und den Mannschaften vereint hinter Anti-Rassismus-Bannern des Bayerischen Fußball-Verbandes.

    Der Endstand

    1. FC Augsburg
    2. 1. FC Nürnberg
    3. SSV Jahn Regensburg
    4. ASV Dachau
    5. 1. FC Schweinfurt 05
    6. ASV Cham
    7. SG Quelle Fürth
    8. SpVgg Landshut
    9. SpVgg Bayreuth
    10. FC Memmingen



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  • Zwei Dortmund-Stars verdienen sich eine glatte Eins

    Zwei Dortmund-Stars verdienen sich eine glatte Eins


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund hat mit einem 6:0 gegen Union Berlin einen fulminanten ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovač hingelegt. Die Einzelkritik.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat am Samstag in der Bundesliga den ersten Dreier unter Neu-Trainer Niko Kovač geholt. Gegen Union Berlin tat sich der BVB zunächst schwer, nach einem Eigentor von Diogo Leite (25.) lösten sich die mentalen Fesseln nach und nach. Vor der Pause legte Serhou Guirassy nach (40.), in der zweiten Hälfte kam Union nur kurz nochmal auf.

    In der Schlussviertelstunde rollte dann plötzlich eine BVB-Lawine über die Eisernen hinweg. Guirassy machte seine Treffer zwei bis vier (75., 80., 83.), dann setzte Maximilian Beier den Schlusspunkt (89.). Durch den 6:0-Sieg gegen Union klettert der BVB in der Tabelle auf Platz zehn, nimmt aber vor allem viel Selbstvertrauen mit in die kommenden Aufgaben.

    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/pepphoto / Sascha Weiz

    Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB gegen Union Berlin in der Übersicht:

    Gregor Kobel

    Selten gefordert, dann aber stets zur Stelle. Starke Parade gegen Benedikt Hollerbach (35.) und bei einem Fast-Eigentor von Emre Can (59.). Note: 3,0

    Julian Ryerson

    Riss die Mannschaft mit seiner positiven Aggressivität im Vorwärtsverteidigen immer wieder mit, geradezu bezeichnend, dass sein beherzter Versuch das Eigentor von Diogo Leite heraufbeschwor. War der beste Mann auf dem Platz, bis andere beim BVB in der Schlussphase aufdrehten. Note: 1,5 (ab 85.: Yan Couto, ohne Note)

    Emre Can

    In Zweikämpfen und Laufduellen jederzeit auf der Höhe, im Aufbauspiel ohne große Risiken. Note: 3,0

    Nico Schlotterbeck

    Wie sein Nebenmann im direkten Duell nicht zu überwinden, obendrein mit dem üblichen sauberen Passspiel. Note: 3,0

    Ramy Bensebaini

    Konzentrierte sich weitgehend auf solide Abwehrarbeit, war trotzdem entscheidend an einem Treffer beteiligt: Herausragende Zweikampfführung gegen Woo-yeong Jeong vor dem 2:0. Note: 3,0 (ab 69.: Daniel Svensson, ohne Note)

    Marcel Sabitzer

    Kämpfte sich mit vielen gewonnen Zweikämpfen aus der individuellen Krise der letzten Wochen. Das Sahnehäubchen wäre eine Torbeteiligung gewesen, dennoch ein Aufwärtstrend. Note: 2,5 (ab 85.: Salih Özcan, ohne Note)

    Pascal Groß

    Legte Guirassy drei seiner Treffer auf und flankte auch auf Beier. Selbst ohne diesen Ertrag wäre es dank viel Übersicht und guten Momenten auch im Gegenpressing seine beste Leistung im BVB-Trikot gewesen. Note: 1,0

    Karim Adeyemi

    Schob immer wieder mit seinen Spurts an, leistete auch sehr wertvolle Dienste in der Arbeit gegen den Ball. Das Endprodukt fehlte, dennoch ein guter Auftritt. Note: 2,5

    Giovanni Reyna

    Bemüht, aber unauffällig, ersetzte den angeschlagenen Julian Brandt damit in etwa auf dessen aktuellen Niveau. Mit Glück, wegen eines Ausrutschers an einer Gelb-Roten Karte vorbeizukommen (63.). Note: 4,0 (ab 69.: Carney Chukwuemeka, ohne Note)

    Maximilian Beier

    Wirkte über weite Strecken unglücklich, seinen Abschlüssen fehlte die Überzeugung. Belohnte sich aber mit der Vorlage zum 4:0 auf Guirassy und einem seltenen Kopfballtor zum 6:0. Note: 3,0

    Serhou Guirassy

    War besser eingebunden als in den vergangenen Wochen, musste sich nicht so tief fallen lassen und zeigte seinen Instinkt mit vier astreinen Mittelstürmer-Toren. Note: 1,0 (ab 85.: Jamie Gittens, ohne Note)



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Die maßgeblichen Beschlüsse beim BVB wurden bislang in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ erörtert. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand beendet.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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    Ex-BVB-Held steckt in bitterer Formkrise


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    Beim BVB kehrte er zurück zu alter Stärke, der Start beim FC Chelsea war verheißungsvoll. Nun erleidet die Karriere von Jadon Sancho den nächsten Dämpfer.

    Dortmund/London – Der Saisonbeginn für Jadon Sancho und den FC Chelsea schien äußerst vielversprechend. In seinen ersten drei Premier-League-Spielen für die Blues bereitete Sancho jeweils ein Tor vor und erntete dafür viel Lob.

    Teamkollege Tosin Adarabioyo lobte Sancho im September als „Spitzenspieler“. Bei Chelsea sei man deshalb „sehr glücklich, ihn zu haben“.

    Im Dezember zeigte sich Chelseas Trainer Enzo Maresca „beeindruckt“ von Sancho. Der Flügelspieler, der im August auf Leihbasis von Manchester United zu den Londonern kam, habe sich seit seiner Ankunft „perfekt“ präsentiert, lobte Maresca.

    Ex-Chelsea-Stars gehen mit Sancho hart ins Gericht

    Doch die anfängliche Begeisterung um Sancho ist mittlerweile verflogen!

    Chelsea-Legende John Obi Mikel kritisierte Sancho in seinem Podcast The Obi One unlängst mit scharfen Worten. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden“, urteilte Mikel.

    Everton v Chelsea, Premier League, Football, Goodison Park, Liverpool, UK - 22 Dec 2024
    Jadon Sancho (l.) steht in England in der Kritik. © IMAGO / Shutterstock

    „Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist von der Bildfläche verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es eigentlich sollte“, beklagte sich Mikel und forderte: „Jadon muss sich steigern. Er muss verdammt nochmal aufwachen.“

    Schon im Oktober schrieb der ehemalige Chelsea-Stürmer Tony Cascarino in seiner Kolumne für die Times, dass Sancho es seinen Gegenspielern „viel zu leicht“ mache.

    Sancho und Chelsea stecken in der Formkrise

    Sanchos Formtief fällt mit Chelseas Formkrise zusammen. Am 17. Spieltag standen die Londoner noch auf dem zweiten Tabellenplatz der Premier League. Nach 26 Spielen sind die Blues jedoch auf den siebten Platz abgerutscht.

    Im Dezember stand Sancho in der Premier League noch viermal in Folge in der Startelf und erzielte seine bisher einzigen beiden Tore im Chelsea-Trikot. Zuletzt musste er sich jedoch oft mit der Rolle als Joker begnügen.

    Auch andere Spieler haben mit Formschwächen zu kämpfen. Cole Palmer erzielte bis Mitte Januar 14 Tore in der Premier League, blieb aber in den letzten fünf Spielen torlos. Nicolas Jackson erzielte sein neuntes und bisher letztes Tor Mitte Dezember, fiel aber zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung aus.

    Von den letzten zehn Ligaspielen konnte Chelsea nur zwei gewinnen, während die Blues fünf Niederlagen und drei Unentschieden hinnehmen mussten. Ist Sancho nur dann erfolgreich, wenn auch sein Team gut spielt?

    Beim BVB blühte Sancho wieder auf

    In der Vorsaison erreichte Borussia Dortmund das Finale der Champions League, wobei Sancho einer der herausragenden Spieler war. Der BVB holte den Engländer für ein halbes Jahr per Leihe zurück, eine Festverpflichtung im Sommer scheiterte aus Kostengründen.

    Bei Manchester United konnte Sancho vor seiner temporären Dortmund-Rückkehr die hohen Erwartungen nicht erfüllen und geriet in Konflikt mit dem damaligen Trainer Erik ten Hag. Manchester United, das seit Jahren in Unordnung ist, bot offenbar nicht das richtige Umfeld für Sancho, der in Dortmund einst zum Star wurde und 2021 für 85 Millionen Euro zu den Red Devils wechselte.

    Ob es bei Chelsea wieder bergauf geht, bleibt abzuwarten. Sollte sich die Form des Teams verbessern, könnte auch Sancho eine Trendwende erleben. Unter bestimmten Bedingungen greift im Sommer eine Kaufpflicht, wonach der Ex-Dortmunder für kolportierte 30 Millionen Euro von den Londonern fest verpflichtet würde.



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  • Julian Brandt wird zum Prügelknaben

    Julian Brandt wird zum Prügelknaben


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    Nach dem 6:0 des BVB gegen Union Berlin wird Julian Brandt als der Verlierer dargestellt. Die Diskussionen um den Mittelfeldmann werden intensiver.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat mit einem beeindruckenden 6:0-Erfolg gegen Union Berlin unter dem neuen Trainer Niko Kovač ein starkes Zeichen gesetzt. Dennoch wäre es nicht typisch für den BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einem solchen Erfolg kritische Stimmen laut würden.

    Sie drehen sich um Julian Brandt. Der Nationalspieler musste das Heimspiel gegen die Mannschaft aus Köpenick aufgrund einer Muskelverhärtung kurzfristig aussetzen. Ohne Brandt zeigte das Team auf den ersten Blick eine offensive Glanzleistung. Viele Experten sehen daher Brandt als den großen Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs unter Kovač.

    Bei der Bewertung wird allerdings übersehen, dass Dortmund nach einem eher verhaltenen Start durch ein Eigentor in Führung ging und der klare Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union Berlin regelrecht Auflösungserscheinungen zeigte. Auch der Fakt, dass Giovanni Reyna, der Brandt in der Startelf ersetzte, keine herausragenden Impulse setzen konnte, wird eher ignoriert.

    Trotzdem bleibt die Diskussion über Brandts Rolle bei Borussia Dortmund ein heißes Thema.

    Nicht nur Experte Effenberg unkt über den BVB-Star

    Im Sport1-‚Doppelpass‘ äußerte sich der ehemalige Profi Stefan Effenberg und meinte, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt davor, dass der Mittelfeldspieler „zum prominenten Startelf-Opfer“ werden könnte. Dies liege jedoch nicht an Reyna, sondern an Joker Carney Chukwuemeka, der in einem 20-minütigen Einsatz überzeugte. Das Boulevardblatt folgert daraus umgehend, dass die Leihgabe vom FC Chelsea „jetzt die BVB-Saison retten“ solle.

    Julian Brandt durchlebt beim BVB eine schwierige Situation.
    Julian Brandt durchlebt beim BVB eine schwierige Situation. © IMAGO/Borussia Dortmund v Bayer Leverkusen

    Es ist nicht ernsthaft zu erwarten, dass Brandt innerhalb von 90 Minuten von einer festen Größe zur zweiten Wahl wird. Nur einen Tag vor dem Spiel äußerte Kovač noch großes Lob für den Spielmacher und bescheinigte ihm auch nach der Gala gegen Union starke Leistungen in den ersten gemeinsamen Wochen. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.

    Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird feststellen, dass eine plötzliche Degradierung von Brandt in die zweite Reihe völlig untypisch wäre. Kovač hat jede Gelegenheit genutzt, um seine Spieler zu stärken und ihnen sein Vertrauen zu zeigen. Dafür nahm der Kroate sogar in Kauf, dass ihm vorgeworfen wurde, er würde die Dinge schönreden.

    Julian Brandt gewährte offenen Einblick in seinen Umgang mit den BVB-Problemen

    Es wäre schon ein starkes Stück, Brandt nach nur einem verpassten Spiel aus dem Kader zu streichen. Besonders, da der 28-Jährige erst kürzlich seltene Einblicke in seine Gefühlswelt gewährte und offenlegte, wie sehr ihn die anhaltende Krise bei Borussia Dortmund belastet.

    Im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ spekuliert BVB-Reporter Oliver Müller darüber, ob Brandt tatsächlich keine Muskelverhärtung hatte. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“

    Eine Bestätigung für diese gewagte Theorie wird wohl ausbleiben. Doch es stellt sich die Frage, warum der BVB eine solche Entscheidung erst am Spieltag treffen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte für Brandt gefunden hatte. Unter Hinweis auf die handelsübliche Belastungssteuerung hätte Brandt ohne großes Aufsehen auf der Ersatzbank sitzen können, ohne Raum für Spekulationen zu bieten.

    Brandt gilt als Symbol der BVB-Krise

    In Anbetracht der gegenwärtigen Situation ist es wenig überraschend, dass sich die Aufmerksamkeit auf Brandt richtet. Der dienstälteste Spieler von Borussia Dortmund hat unfreiwillig die Rolle des Sündenbocks von Emre Can übernommen. Über einen längeren Zeitraum hinweg stand der BVB-Kapitän im Fokus der Kritik von Fans und Medien. Doch seit einigen Wochen spielt er konstant als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck und überzeugt mit starken Leistungen.

    Angesichts dieser Umstände wäre es unsinnig, Can weiterhin zu kritisieren. Daher wird nun der nächste Hauptschuldige in der Mannschaft gesucht.

    Brandt gilt als leichtes Ziel, da er die Kluft zwischen theoretischem Potenzial und tatsächlicher Leistung bei Borussia Dortmund verkörpert. Der 48-fache Nationalspieler wird vermutlich bis zum Ende seiner Karriere mit dem Vorwurf leben müssen, sein außergewöhnliches Talent nicht voll ausgeschöpft zu haben.

    In den vergangenen Wochen rückte Brandt zunehmend in den Fokus der BVB-Krise. Besonders nach der Entlassung von Trainer Nuri Şahin, der zuvor zusammen mit Can die meiste Kritik und auch Spott auf sich gezogen hatte, wurde Brandt immer mehr zum Symbol dieser schwierigen Phase.

    BVB-Vizekapitän Brandt muss Beispiel von Emre Can folgen

    Brandt kann sich nur durch überzeugende Leistungen aus seiner aktuellen Lage befreien, ähnlich wie es Can gelungen ist. Dabei hat der Vizekapitän sicherlich einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen psychischen Zustand und angeblich nur vorgeschobene Verletzungen dazugehören, sei dahingestellt.

    Übrigens: Am Samstagabend befand sich neben Brandt auch Jamie Gittens nicht in der Startformation. Während Reyna, der Brandt ersetzte, eine bestenfalls solide Leistung zeigte, konnte Maximilian Beier als Ersatz für Gittens mit zwei Scorerpunkten und einem engagierten Auftritt überzeugen. Die Vorstellung, Gittens als einen Verlierer des Tages zu betrachten, der nun zurückstecken muss, wäre jedoch unangebracht.

    Für Brandt gelten andere Maßstäbe. Liegt das daran, dass ein großer Verein wie Borussia Dortmund stets einen Sündenbock benötigt?



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