“Habe den Schmerz ertragen”: Bayer-Star haderte nach Wechsel
26.02.2025 – 11:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Piero Hincapié: Er wechselte 2021 nach Leverkusen. (Quelle: IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images)
Piero Hincapié verließ vor vier Jahren Argentinien. In Deutschland angekommen, stand er vor einigen Herausforderungen – unter anderem einer Massage.
Als Piero Hincapié nach Deutschland kam, fehlten ihm jegliche Deutsch- und Englischkenntnisse. Der Verteidiger von Bayer Leverkusen war bei seinem Wechsel erst 19 Jahre alt und musste sogar für eine einfache Massage anfangs Umwege gehen. “Ich erinnere mich, dass ich nach meiner Ankunft einen Schlag abbekommen hatte und zum Physiotherapeuten gehen wollte, aber ich ging nicht”, gestand Hincapié nun bei “Expreso”.
Der Grund: “Weil ich dachte, wir würden uns nicht verstehen.” Er erklärte weiter: “Ich habe den Schmerz ertragen und mich zu Hause mit Eis bedeckt, weil ich die Sprache nicht verstand.” In Leverkusen angekommen, musste sich Hincapié nicht nur auf ein neues Spielsystem einstellen, sondern auch mit der Sprachbarriere kämpfen: “Ich war sehr schüchtern, weil ich kein Deutsch und kein Englisch konnte”, erinnert sich der Ecuadorianer.
Erst mit der Hilfe seiner spanischsprachigen Mitspieler, darunter Exequiel Palacios und Charles Aránguiz (inzwischen bei Porto Alegre), konnte er sich allmählich eingewöhnen und die Sprachbarriere überwinden. Mittlerweile hat sich Hincapié nicht nur sportlich etabliert, sondern auch seinen Platz in der Mannschaft gefunden. Er absolvierte bereits 152 Spiele für Bayer und trug entscheidend zum Double-Erfolg der Werkself in der abgelaufenen Saison bei.
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Demo vor dem Ministerium: Eintracht-Fans protestieren
26.02.2025 – 12:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Polizei beim Hinspiel vor dem Eintracht-Stadion: Gegen das reduzierte Ticketkontingent protestieren nun die Fans aus Braunschweig in Hannover. (Quelle: IMAGO/Susanne Hübner)
Beim Niedersachsenderby in Hannover gibt es erneut weniger Karten für Gästefans. Braunschweiger Anhänger planen deshalb einen Protestmarsch.
Beim bevorstehenden Niedersachsenderby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am 9. März in Hannover wird es erneut zu Einschränkungen für Gästefans kommen. Wie schon im Hinspiel in Braunschweig dürfen weniger Anhänger der Gästemannschaft ins Stadion. Als Reaktion darauf haben die Braunschweiger Fans einen Protestmarsch in Hannover angekündigt.
Unter dem Motto “Gegen Gästefaneinschränkungen – Fankultur unverhandelbar!” planen die Eintracht-Anhänger am 27. Februar eine Demonstration. Der Marsch soll vom Hauptbahnhof zum Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport führen. Die Fangruppen sehen in der Ticketbegrenzung eine Einschränkung ihrer Fankultur. Bereits beim Hinspiel in Braunschweig gab es ähnliche Proteste gegen die reduzierte Kartenvergabe an Gästefans.
Die Kritik richtet sich an Innenministerin Daniela Behrens (SPD), die die Entscheidung, das Gästekontingent auf 60 Prozent zu reduzieren, maßgeblich unterstützt hatte. Wegen der wiederholten Ausschreitungen vor, während oder nach den Spielen zwischen den rivalisierenden Vereinen in Niedersachsen hatte sie im vergangenen Jahr sogar einen kompletten Ausschluss von Gästefans bei den Derbys gefordert.
Auch vor dem Hinspiel in Braunschweig, zu dem weniger 96-Fans hatten ins Stadion gedurft, protestierten beide Fanlager getrennt voneinander gegen diese Verfügung. Dem Derby selbst blieben schließlich die Ultras beider Vereine fern. Einen Boykott kündigten die Anhänger von Eintracht Braunschweig bereits für das nun anstehende Duell in Hannover an.
Die Polizeidirektion Hannover hatte den erneuten Teilausschluss Anfang Februar angeordnet. Sie beruft sich auf Paragraf 11 des Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes, wonach sie “die notwendigen Maßnahmen treffen kann, um Gefahren abzuwehren”.
Vor einem Gasthaus im Landkreis Gifhorn hatte es nach dem Spiel Anfang Oktober eine Massenschlägerei zwischen den rivalisierenden Fanlagern gegeben: In der Gaststätte hatten sich damals zahlreiche Ultras aus beiden Lagern geprügelt. In dem Gasthaus hatten sich Eintracht-Ultras getroffen, um das Spiel gemeinsam zu schauen. Durch einen Seiteneingang sollen sich Hannoveraner Ultras Zugang verschafft haben.
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FAQ: Demo von Eintracht-Fans in Hannover am Donnerstag
1. Was ist der Zweck der Demo?
Die Demo dient dazu, auf die Anliegen und Probleme der Eintracht-Fans aufmerksam zu machen. Es geht um Themen wie Fansicherheit, Fanrechte und die Unterstützung des Vereins.
2. Wann und wo findet die Demo statt?
Die Demo findet am Donnerstag statt. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr am Hauptbahnhof Hannover. Der Marsch beginnt um 17:00 Uhr und führt durch die Innenstadt.
3. Wer kann teilnehmen?
Alle Fans von Eintracht Frankfurt sowie Unterstützer sind herzlich eingeladen, an der Demo teilzunehmen. Auch neutrale Zuschauer sind willkommen.
4. Gibt es eine Anmeldung?
Ja, die Demo ist angemeldet, und die Organisatoren haben alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt.
5. Was kann ich mitbringen?
Teilnehmer sind eingeladen, Fanartikel wie Schals, Fahnen und Banner mitzubringen. Politische oder provokante Schilder sind jedoch nicht erlaubt.
6. Gibt es eine Sicherheitsanweisung für die Demo?
Ja, es wird empfohlen, die üblichen Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, dazu gehören das Vermeiden von Provokationen und das Respektieren der Anweisungen der Demonstrationsleiter.
7. Gibt es eine Route für die Demo?
Ja, die genaue Route wird am Startpunkt bekannt gegeben, aber sie führt durch zentrale Bereiche Hannovers.
8. Was passiert nach der Demo?
Nach der Veranstaltung wird eine Abschlussansprache gehalten, in der die Anliegen der Fans zusammengefasst werden.
9. Wie kann ich die Veranstaltung unterstützen, wenn ich nicht teilnehmen kann?
Du kannst die Kommunikation in sozialen Medien unterstützen, indem du über die Demo berichtest, Hashtags verwendest und Freunde informierst, um auf die Anliegen aufmerksam zu machen.
10. Wo kann ich weitere Informationen finden?
Aktuelle Informationen werden auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der Organisatoren und des Vereins geteilt.
Wir freuen uns auf eine friedliche und kraftvolle Demonstration! Gemeinsam für unsere Rechte!
Die legendäre Elefantenrunde bei Borussia Dortmund ist Geschichte. Mit der Auflösung schärft BVB-Geschäftsführer Lars Ricken weiter sein Profil. Sein Ziel dürfte klar sein.
Oft war sie in den Schlagzeilen, doch die berühmt-berüchtigte Elefantenrunde bei Borussia Dortmund wird es in Zukunft nicht mehr geben. Das bestätigte Lars Ricken bereits am Wochenende vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin.
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„Aki Watzke scheidet Ende des Jahres aus, Sven Mislintat und Nuri Sahin sind ebenfalls nicht mehr dabei“, begründete der 48-Jährige die Entscheidung.
Teilnehmer dieser rund einmal im Monat stattfindenden Besprechung waren zuletzt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, sein Berater Matthias Sammer, Sportgeschäftsführer Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl, in manchen Fällen auch der Trainer und bis zu seinem Aus auch der technische Direktor Sven Mislintat.
Doch Mislintat ist nicht mehr dabei, Watzke zieht sich immer mehr zurück und plant, Ende des Jahres aus der Geschäftsführung auszutreten. Doch nur personelle Gründe hat die Auflösung der „ominösen Elefantenrunde“, wie BVB-Boss Hans Joachim Watzke sie einst nannte, nicht.
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BVB-Geschäftsführer Ricken verfolgt klares Ziel
Rickens Intention dahinter dürfte vor allem auch mit der Aufmerksamkeit dieses Treffens zu tun haben. Denn in den vergangenen Jahren wurde dieser Sitzung immer eine immense Bedeutung zugeschrieben – intern, aber vor allem extern.
Gerade die Runden kurz vor Weihnachten und am Saisonende bargen in der jüngsten Vergangenheit viel Brisanz. So wurde einst das überraschende Aus von Marco Rose beschlossen. Aber auch Schulterschlüsse wie der mit dem wackelnden Edin Terzic vor rund einem Jahr gab es.
Wichtige Entscheidungen wurden auf diesen Terminen getroffen und häufig auch genauso öffentlich kommuniziert. Schon Wochen zuvor fieberten sowohl die Medien als auch die schwarz-gelben Anhänger diesen Termin entgegen.
Die Folge: Es gab viel Raum für Spekulationen, die Gerüchteküche brodelte. Genau dieses Scheinwerferlicht will Ricken in Zukunft nicht mehr haben, um geräuschlos arbeiten zu können.
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BVB-Entscheidungsträger im täglichen Austausch
Auch inhaltlich braucht es diese Runden nicht mehr zwingend. Warum? „Wir sind täglich im Austausch – mit Sebastian (Sportdirektor Kehl, Anm. d. Red.) und Niko (Trainer Kovac)“, erklärte Ricken bei Sky.
Das bedeutet: Die drei entscheidenden Personen im sportlichen Bereich kommunizieren und konferieren ohnehin nahezu täglich. Durch die Auflösung der Elefantenrunde wird vermieden, dass es zu viele unterschiedlichen Meinungen gibt und zu viele Köche am Ende den Brei verderben – das große Problem der vergangenen Wochen. Die Unzufriedenheit darüber war zuletzt sehr groß.
Ricken ist weiterhin bestrebt, sein Profil zu schärfen. Mit den Trennungen von Mislintat und Sahin hat er bereits zwei wichtige Entscheidungen durchgeboxt. Mit dem Ende der Elefantenrunde krempelt er auch die Struktur und Organisation in der Führung um. Das Ziel: Abläufe zu optimieren und zielgerichteter arbeiten zu können.
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Ricken setzt auf „normale Meeting-Struktur“
Das Ende der Elefantenrunde bedeutet keinesfalls ein Ende des Austauschs der Verantwortlichen – im Gegenteil. Vielmehr handle es sich in Zukunft, vor allem, wenn Sammer dazu kommt, um „eine ganz normale Meeting-Struktur.“
Auch Watzke und Ricken dürften weiterhin eng im Dialog bleiben. Aber eben nur dann, wenn es einer der beiden für notwendig hält.
Ricken, aber auch der scheidende BVB-Boss Watzke, werden die sportliche Effektivität weiterhin genau beobachten. Weitere Anpassungen, auch auf personeller Ebene, sind im Sommer nicht ausgeschlossen.
Arminia Bielefeld steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Borussia Dortmund muss im zweiten Jahr nacheinander neidisch auf einen Drittligisten schauen.
Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.
Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.
BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg
Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.
Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.
Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB
Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.
Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.
BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los
Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.
Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.
Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).
BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel
Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.
Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.
BVB muss um Europapokaleinzug bangen
Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.
Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.
Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB
Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.
Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.
Traumhaft schön und alles andere als minimalistisch hat der SC Freiburg seine Siegesserie in der Bundesliga fortgesetzt. Angeführt von den Doppeltorschützen Vincenzo Grifo und Ritsu Doan gewann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 5:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen. Es war der vierte Freiburger Erfolg nacheinander – jeweils ohne Gegentor. Zuvor hatten sie drei 1:0-Siege in Serie bejubelt.
Während die heimstarken Breisgauer zum Auftakt des 23. Spieltags auf einen Champions-League-Platz vorrückten und weiter von der Rückkehr in den Europapokal träumen dürfen, mussten die Gäste durch die dritte Niederlage in Folge den nächsten Dämpfer hinnehmen.
Kiliann Sildillia brachte den SC vor 34.700 Zuschauern nach einer Viertelstunde per Fallrückzieher in Führung. Grifo legte nach 33 Minuten mindestens genauso sehenswert nach. Die Bremer boten über weite Strecken einen Auftritt auf Augenhöhe, vergaben aber durch André Silva per Handelfmeter die große Chance, zu verkürzen (39.). Nach dem Seitenwechsel mussten sie auch noch das 0:3 durch Grifo (57.) und zwei Treffer von Doan hinnehmen (76./90.+2).
„Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert“, hatte Bremens Coach Ole Werner mit Blick auf das 0:1 vor heimischer Kulisse Anfang Oktober erklärt. Freiburg sei sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. „Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten“, so der 36-Jährige.
Sein Plan war es offenbar, die Freiburger bereits in ihrem Aufbauspiel zu stören. Werder übte Druck aus und die Gastgeber reagierten darauf mit langen Bällen, die in der Anfangsphase oftmals zu ungenau waren. Aber auch in der Offensive machte Bremen auf sich aufmerksam. Bei einem Schuss von Silva musste sich SC-Keeper Noah Atubolu gewaltig strecken (8.).
Allerdings leisteten sich die Grün-Weißen auffällig viele Ballverluste. Zudem hatten sie Probleme mit der Standfestigkeit. In Front gingen die Breisgauer nach einem Eckball von Grifo. Werder verteidigte den Standard nicht gut und Sildillia vollendete kunstvoll. Auf der Gegenseite verpasste Justin Njinmah, der für Marvin Ducksch in der Startelf stand, die schnelle Antwort.
Grifo wollte seinem französischen Teamkollegen nach etwas mehr als einer halben Stunde indes in nichts nachstehen und zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Doch Ruhe kehrte dadurch nicht ein. Im Gegenteil: Werder bekam die große Chance, zu verkürzen. Nach Betrachtung der Videobilder hatte Schiedsrichter Max Burda nach einem Handspiel von Sildillia auf Strafstoß entschieden – den Atubolu gegen Silva jedoch entschärfte.
Nach dem Seitenwechsel stellten beide Fanlager aufgrund eines Notarzt-Einsatzes im Freiburger Block kurzzeitig die Unterstützung ein. Unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Gesänge legte Grifo nach. Doan beseitigte später die letzten Zweifel am zwölften Saisonsieg der Freiburger. Denn auch in der Schlussphase fand Werder kein Mittel – trotz einiger Wechsel und der Hereinnahme von Stürmer Ducksch.
Rocco Reitz hat sich laut Angaben der Rheinischen Post am Dienstag auf dem Trainingsplatz von Borussia Mönchengladbach blicken lassen. Der zentrale Mittelfeldspieler nahm nach seiner Zehenverletzung an der Seite von Franck Honorat das Lauftraining auf.
Bis das Duo wieder vollumfänglich zur Verfügung steht, dürfte aber noch die eine oder andere Woche vergehen. Zuletzt berichtete BILD hinsichtlich Reitz von einem Comeback-Ziel für den Zeitpunkt nach der Länderspielpause (Ende März).
Etwas schneller dürfte es bei Honorat gehen, der nach seinem Haarriss im Mittelfuß Mitte März zurückkehren soll, wie die Rheinische Post vor einer Woche verlauten ließ.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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FAQ: Reitz kehrt auf den Trainingsplatz zurück
Frage 1: Wer ist Reitz?
Antwort: Reitz ist ein talentierter Spieler, der in der letzten Zeit aus verschiedenen Gründen vom Training pausieren musste. Er hat eine wichtige Rolle im Team und seine Rückkehr wird begrüßt.
Frage 2: Warum hat Reitz eine Zeit lang nicht trainiert?
Antwort: Reitz musste aufgrund von Verletzungen und gesundheitlichen Problemen pausieren. Details dazu sind aus Datenschutzgründen nicht immer verfügbar, aber das Team hat sich bemüht, ihn bestmöglich zu unterstützen.
Frage 3: Wann kehrt Reitz auf den Trainingsplatz zurück?
Antwort: Reitz hat angekündigt, am [einfügen: Datum] wieder mit dem Training zu beginnen. Das Team und die Fans freuen sich sehr über seine Rückkehr.
Frage 4: Wie wird sich seine Rückkehr auf das Team auswirken?
Antwort: Reitz bringt viel Erfahrung und Können mit, was dem Team helfen wird, ihre Leistung zu steigern. Seine Rückkehr könnte auch die Teamdynamik positiv beeinflussen und die Moral der Spieler heben.
Frage 5: Wird Reitz sofort im nächsten Spiel eingesetzt?
Antwort: Es wird abhängig von seiner Fitness und Leistungsfähigkeit entschieden. Das Trainerteam wird beobachten, wie er sich im Training schlägt, bevor eine Entscheidung über seinen Einsatz bei den nächsten Spielen getroffen wird.
Frage 6: Was sagt das Trainerteam über Reitz’ Rückkehr?
Antwort: Das Trainerteam hat sich optimistisch über Reitz’ Rückkehr geäußert und betont, wie wichtig seine Präsenz für das Team ist. Sie werden sicherstellen, dass er entsprechend eingewöhnt wird, um Verletzungen zu vermeiden.
Frage 7: Gibt es besondere Veranstaltungen zur Begrüßung von Reitz?
Antwort: Das Team plant eventuell ein Event, um Reitz’ Rückkehr zu feiern. Details dazu werden in Kürze bekannt gegeben – Fans sind eingeladen, daran teilzunehmen, um ihn willkommen zu heißen.
Frage 8: Wie können Fans Reitz unterstützen?
Antwort: Fans können Reitz durch ihre Unterstützung während der Spiele und auf den sozialen Medien helfen. Er wird sich sicherlich freuen, die positive Resonanz seiner Anhänger zu spüren.
Wir hoffen, diese FAQs helfen, einige Fragen zu Reitz’ Rückkehr zu klären! Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mario Götze steht noch bis 2026 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Der Spielmacher enthüllt, wie nah er dem Klub inzwischen steht.
Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat am vergangenen Dienstagabend zum traditionellen Frühjahrsempfang in das Gesellschaftshaus am Palmengarten im Westen der Stadt eingeladen. Neben Verantwortlichen und Spielern des Klubs waren auch Sponsoren, Markenbotschafter, Partner und Journalisten eingeladen.
Götze fühlt sich bei Eintracht Frankfurt sehr wohl
Die Moderatoren Louisa Schlang und Jochen Stutzky führten durch den rund zweieinhalb Stunden dauernden und sehr unterhaltsam verlaufenden Abend. Neben atemberaubenden, akrobatischen und musikalisch hochwertigen Bühnenshows gab es Reden der wichtigsten Protagonisten des Klubs.
Gegen 21 Uhr betraten Sportvorstand Markus Krösche und Aushängeschild Mario Götze unter lautem Applaus die Bühne. Der Weltmeister von 2014 lieferte dabei einen bemerkenswerten Auftritt ab. Souverän, in sich gekehrt, im Reinen mit seiner Karriere und seinem Leben. Als Götze im Juli 2022 die PSV Eindhoven verließ und bei der Eintracht anheuerte, war die Entwicklung der Zusammenarbeit so nicht absehbar.
Er verlängerte seinen bis 2025 laufenden Vertrag nach elf Monaten in der Mainmetropole um ein weiteres Jahr – und das, obwohl der Klub nur in der sportlich deutlich unattraktiveren Conference League gelandet ist. „Dafür gab es mehrere Faktoren“, führte Götze aus. Er gab zu, dass ihn zunächst die Teilnahme an der Königsklasse nach Frankfurt gelockt habe.
Schnell zeigte sich, dass es dem Ballkünstler nicht nur um die Champions League ging. „Gerade befinde ich mich mit meinen Kindern in einer Lebensphase, in der mir die Vertragsverlängerung eine sensationelle Möglichkeit geboten hat“, gab Götze Einblicke in sein Seelenleben.
Eintracht-Spielmacher bekennt sich zu Stadt, Verein und Fans
Es folgte eine Liebeserklärung an Verein und Stadt: „Meine Familie ist happy. Ich bin happy. Ich kann viel spielen und habe Spaß und Freude am Fußball. Mit dem Bewusstsein, dass die Karriere endlich ist und ich nicht ewig Fußball spielen kann, will ich meine Zeit genießen. Für mich und meine Familie passt hier alles zusammen: Stadt, Stadion und Fans.“ Da ist einer mächtig gereift, nachdem es zuvor bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern München nicht immer rund gelaufen war.
Diese „weichen“ Faktoren führten bei ihm in Summe dazu, sich einen Tag vor dem DFB-Pokal-Endspiel gegen RB Leipzig (0:2) am 2. Juni 2023 zur Eintracht zu bekennen. Krösche sprach rückblickend von relativ „einfachen“ Gesprächen: „Wir hatten uns im Sommer ein Jahr zuvor auf Mallorca getroffen und über den Weg, den Mario gehen möchte, ausgetauscht. Das hat sehr schnell gepasst mit unseren Vorstellungen. Nach einem Jahr haben wir uns daher entschieden, langfristig zusammenzuarbeiten.“
Der Sportvorstand nannte die wichtigsten Argumente aus Eintracht-Sicht: „Wir haben einen Umbruch angestrebt. Dabei ist es wichtig, erfahrene Spieler zu haben, die nicht nur Erfolge gefeiert, sondern auch negative Zeiten im Fußball kennengelernt haben. Daran wächst man als Profi. Und genau das macht Mario so wertvoll. Er hilft einer Mannschaft, in der viele Spieler ihre Karriere noch vor sich haben.“
Eintracht-Boss sieht in Götze den „Anker“
Wie wertvoll Götze für die Frankfurter ist, lieferte das von Krösche gezeichnete Bild: „Du brauchst Anker in der Mannschaft. Und Mario ist ein solcher Anker!“ Wie lange das noch der Fall ist? Götze befindet sich im Jahr 2025 in Topform. 112 Pflichtspiele für die Eintracht sind jedenfalls nicht das Ende der Fahnenstange. Sein Auftritt vor den Fans des Klubs hat diesen Eindruck ein weiteres Mal untermauert.
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FAQ: Liebeserklärung von Mario Götze an Eintracht Frankfurt
1. Was sind die Gründe für Mario Götzes Liebeserklärung an Eintracht Frankfurt?
Mario Götze hat seine Wertschätzung für Eintracht Frankfurt geäußert, weil er die große Leidenschaft, den Teamgeist und die treuen Fans des Vereins beeindruckend findet. Er sieht in Frankfurt eine besondere Atmosphäre, die ihn anzieht.
2. Hat Götze eine Verbindung zu Frankfurt?
Ja, Mario Götze hat in der Vergangenheit sowohl gegen als auch mit Eintracht Frankfurt gespielt. Seine Erfahrungen haben ihn zu einer positiven Sicht auf den Verein gebracht, und er hat sowohl in persönlichen als auch in professionellen Aspekten eine Verbindung zur Stadt und dem Club.
3. Was hat Götze konkret gesagt?
Götze sagte in einem Interview, dass er die Energie und das Engagement der Mannschaft sowie die Unterstützung der Fans bewundere. Er hebt die Tradition und die Erfolge des Clubs hervor und zeigt sich begeistert von der Perspektive, potenziell ein Teil dieser Geschichte zu werden.
4. Welche Rolle spielt die Eintracht im deutschen Fußball?
Eintracht Frankfurt hat eine lange Tradition im deutschen Fußball und ist bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und beeindruckenden Leistungen sowohl in der Bundesliga als auch in internationalen Wettbewerben. Der Club hat sich als ernstzunehmender Mitbewerber etabliert.
5. Gibt es eine Möglichkeit, dass Götze zu Eintracht Frankfurt wechselt?
Aktuell gibt es keine offiziellen Informationen über einen Wechsel von Mario Götze zu Eintracht Frankfurt. Die Liebeserklärung könnte jedoch fälschlicherweise als Anzeichen für eine potenzielle Zusammenarbeit interpretiert werden.
6. Was sagen die Fans zu Götzes Äußerungen?
Die Reaktionen der Fans sind überwiegend positiv. Viele sehen Götze als talentierten Spieler, der dem Team viel beitragen könnte, und schätzen seine Wertschätzung für den Verein.
7. Was bedeutet diese Liebeserklärung für die Zukunft von Eintracht Frankfurt?
Obwohl die Aussage von Götze keine konkreten Auswirkungen auf Transfers hat, zeigt sie das positive Image, das Eintracht Frankfurt in der Fußballwelt hat. Es könnte das Interesse von anderen Spielern wecken, die den Verein als attraktives Ziel ansehen.
8. Wie könnte sich die Situation weiterentwickeln?
Die Situation könnte sich entwickeln, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Götzes aktueller Vertrag, sportlichen Ambitionen und der allgemeinen Marktlage im Fußball. Fans müssen Geduld haben und die Entwicklungen beobachten.
Bitte beachten Sie, dass dies eine hypothetische FAQ ist und keine tatsächlichen Aussagen oder Ereignisse widerspiegelt.
Der BVB muss neben einer bisher erfolglosen Saison auch Gewinneinbrüche über sich ergehen lassen.
Nach der bisher erfolglos verlaufenen Saison weist Borussia Dortmund im jetzt veröffentlichten Halbjahresbericht auch massive Gewinn- und Umsatzeinbrüche im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr aus. Insgesamt ist das Konzernergebnis von 78 Millionen Euro auf 8 Millionen geschrumpft.
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Doch Anlass zur Beunruhigung sieht man bei den Borussen trotz Einbußen von 70 Millionen noch nicht. „Im ersten Halbjahr ist umsatztechnisch alles sehr gut gelaufen“, sagte Finanzchef Thomas Treß stattdessen den Ruhr Nachrichten.
Warum dem BVB 70 Millionen fehlen
Der Rückgang der Zahlen sei „im Wesentlichen auf ein reduziertes Ergebnis aus Transfergeschäften” zurückzuführen.
Im Sommer 2023 sorgte der Wechsel von Jude Bellingham für 103 Mio. Euro vom BVB zu Real Madrid noch für große Zahlen – ein Jahr später machte Dortmund dagegen rund 30 Millionen Minus, weil den Käufen von Maximilian Beier, Waldemar Anton oder Serhou Guirassy als relevanter Verkauf nur Niclas Füllkrug gegenüberstand.
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Saison ohne Champions League wäre „verkraftbar“
Durch ein Verpassen der Champions League könnte den Dortmundern im Sommer ein weiterer wirtschaftlicher Tiefschlag drohen.
Finanz-Boss Treß beschwichtigt dennoch. „Wir sind sehr gut aufgestellt dank unserer konservativen Finanzpolitik der vergangenen Jahre“, betont er: „Falls wir die Champions League-Qualifikation, um die wir noch immer kämpfen, letztlich verpassen sollten, würde das wehtun. Aus rein wirtschaftlicher Perspektive wäre es aber gut verkraftbar.“
Unter anderem sind die neueren Verträge der Dortmunder mit einer Klausel versehen, bei der die BVB-Profis um die 15 Prozent Gehalt einbüßen müssen, was einen beträchtlichen Beitrag zur Kostenminimierung beiträgt, berichten die Ruhr Nachrichten.
Die Personalkosten beim BVB betrugen in diesem Halbjahr 118,1 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es mit 126,7 Mio. Euro noch 8,6 Mio. Euro mehr.
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Bleibt Dortmund allerdings weiterhin in seiner sportlichen Krise, droht aber nicht nur eine Saison ohne das Geld aus der Königsklasse, auch das Verpassen der Europa League und Conference League ist für den aktuellen Bundesliga-Zehnten eine reale Gefahr.