Lars Ricken formt Borussia Dortmund um und löst Baustellen auf. Noch aber hat er seine Ziele nicht erreicht.
Manchmal sieht sich Lars Ricken noch so, wie er in Übergröße auf einem mächtigen Betonpfeiler der Südtribüne abgebildet ist. Champions-League-Finale, 25 Meter vor dem Tor von Juventus Turin, der Kopf oben, Angelo Peruzzi zu weit draußen.
„So wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, so habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, sagt Ricken. Nur, dass er damals jung war, stürmisch, mutig – inzwischen tritt er bei Borussia Dortmund die Schwelbrände aus und bekommt davon heiße Füße. Nach blassen ersten Amtsmonaten schärft er sein Profil.
In der berüchtigten „Elefantenrunde“ der BVB-Entscheider hat der 48-Jährige derart aufgeräumt, dass sie nicht mehr benötigt wird. Er entließ Trainer Nuri Sahin, er warf den Kaderplaner Sven Mislintat raus – und Ober-Boss Hans-Joachim Watzke wird im Herbst ausscheiden, woran Ricken auch seinen Anteil hat: Das frühere Idol der „Süd“ wurde an Sebastian Kehl vorbei befördert und übernahm von Watzke die Sport-Geschäftsführung.
Die monatlichen Treffen der meinungsstarken Entscheider waren stets mit Watzke, lange auch mit Michael Zorc und Matthias Sammer besetzt. Dort wurde festgelegt, von dort wurde anschließend nach unten kommuniziert. Auch den Berater Sammer hat Ricken zuletzt eingefangen, indem er ihm nach einem allzu wüsten TV-Auftritt nahelegte, nicht mehr als Prime-Video-Experte für BVB-Spiele tätig zu sein. Diese kuriose Doppelrolle scheint aufgelöst zu sein.
Alles gut? Nein. Noch nicht. Einige Lehrgeld-Momente gab es schließlich auch: An seinem ehemaligen Mitspieler Sahin beispielsweise hat Ricken viel zu lange festgehalten. Er hat sich die Wende so sehr herbeigewünscht, dass er übersah, was andere klar vor Augen hatten: Dass sie nicht kommen würde.
Zweites Beispiel – den lähmenden Machtkampf zwischen Mislintat und Kehl hat Ricken zwar zerschlagen. Das war notwendig. Jedoch: Als Mislintat gehen musste, existierte die Möglichkeit, Kehl ebenfalls freizustellen, quasi gar nicht. Denn der Vertrag mit dem Sportdirektor war trotz interner Unzufriedenheit mit der Kaderzusammenstellung kurz zuvor verlängert worden. Ricken hatte dafür auf der Mitgliederversammlung geworben – mit einer Kehrtwende hätte er sich selbst beschädigt.
Andererseits hat er zwei „Elefanten“ aus dem Weg geschoben. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist, und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Sahin ja letztendlich auch zwei getroffen“, sagte er. „Getroffen“, auch bekannt als: von Ricken entlassen. Das sei „unbequem“ gewesen, versicherte er, und er führte einen ganz normalen täglichen Austausch mit Kehl und Trainer Niko Kovac ein.
Noch aber wacht der größte Elefantenbulle über der Herde. Intern hat Watzkes Wort auch in schlankerer Struktur weiter das größte Gewicht, aber er hält sich öffentlich auffällig zurück – und erleichtert es Ricken damit, seine Machtbasis zu festigen.
Wenn am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC St. Pauli noch sportlich trittsichere Pfade erreicht werden und sich ein Hauch von Umschwung danach in eine Tendenz verfestigt, wäre Ricken wirklich führend. Doch die Kovac-Verpflichtung war aus der Not geboren: Sie könnte ihn schneller wieder einholen, als ihm lieb ist.
Da kommen gleich schlechte Erinnerungen hoch! Im Norden von Deutschland will Borussia Dortmund seine Trendwende vorantreiben. Nach dem Kantersieg gegen Union Berlin geht es für den BVB am Samstag (1. März) zu St. Pauli.
Für die Borussia könnte der Ausgang dieser Partie maßgeblich darüber entscheiden, wie die restliche Saison verläuft. Das weiß natürlich auch der DFB und schickt einen seiner erfahrensten Schiedsrichter zu St. Pauli gegen den BVB. Bei manchem schwarzgelben Fan sorgt diese Entscheidung aber für Bauchschmerzen.
St. Pauli – BVB: Stieler pfeift
Tobias Stieler führt die beiden Mannschaften am Samstagabend auf das Feld des Millerntorstadions. Das gab der DFB auf seiner Website bekannt. Der 43-jährige Oberhausener ist mit bisher 190 Einsätzen im deutschen Oberhaus einer der erfahrensten Referees.
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Ihm zur Seite stehen die beiden Linienrichter Christian Gittelmann und Mark Borsch. Aus dem Kölner Keller wird bei strittigen Situationen bei St. Pauli – BVB Videoassistent Robert Schröder dazugeschaltet.
BVB unter Stieler zuletzt durchwachsen
Der erste Gedanke der Dortmunder Fans dürfte wohl sein: Hoffentlich geht es in Hamburg nicht so weiter wie zuletzt unter Stieler. Insgesamt ist es allein in dieser Saison bereits die vierte Partie, die er mit Dortmunder Beteiligung pfeift. Am 9. Spieltag konnte der Pott-Klub daheim zwar noch gegen Leipzig gewinnen, danach folgten allerdings zwei maue Auftritte.
So leitete Stieler auch die Spiele des BVB in Gladbach (1:1) und zuhause gegen Leverkusen, wo es eine 2:3-Niederlage setzte und die Borussia schon nach acht Minuten mit 0:2 zurücklag. Auch ansonsten erlebte Stieler zuletzt immer mal Dortmunder Aussetzer auf dem Platz mit – so beim 0:3 am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison in Mainz. Wie tritt der BVB wohl bei St. Pauli unter Stielers Leitung auf?
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Und dann gibt es da noch ein Spiel aus dem Jahr 2020, das einige Dortmund-Anhänger Stieler immer noch übel nehmen. Damals waren die Bayern zum Meisterschaftsendspiel in Dortmund zu Gast. Bei einer strittigen Handsszene entschied Stieler damals nicht auf Strafstoß für die Borussia. Bayern gewann 1:0 und krönte sich kurz danach zum Meister. Insgesamt ist die Borussen-Bilanz unter dem Referee mit 21 Siegen in 34 Spielen aber mehr als positiv.
Ein Herz für die Eintracht: Hugo Ekitiké ist einer der Franzosen bei Eintracht Frankfurt.picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS
Vom Trend, in Deutschland zu spielen: Wieso die Frankfurter Vorliebe für französische Spieler auf Gegenseitigkeit beruht, warum das auch an Trainer Toppmöller liegt und was hinter dem „Projet Muani“ steckt.
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FAQ: Darum wollen so viele Franzosen zur SGE (Eintracht Frankfurt)
1. Was ist die SGE?
Die SGE, oder Eintracht Frankfurt, ist ein traditionsreicher Fußballverein aus Frankfurt am Main, der in der Bundesliga spielt. Der Verein hat eine große Fangemeinde und eine lange Geschichte im deutschen Fußball.
2. Warum sind viele Franzosen an der SGE interessiert?
Es gibt mehrere Gründe, warum viele Franzosen zur SGE möchten:
Erfolgreiche Leistungen: Eintracht Frankfurt hat in den letzten Jahren einige bemerkenswerte Erfolge erzielt, darunter der Gewinn der UEFA Europa League 2022. Dies zieht Spieler und Fans aus verschiedenen Ländern an.
Internationaler Flair: Die SGE hat zahlreiche internationale Spieler unter Vertrag, was zu einem multikulturellen Team beiträgt. Dies schafft eine einladende Atmosphäre für ausländische Talente.
Starke Community: Die Fangemeinde von Eintracht Frankfurt ist leidenschaftlich und unterstützend. Viele Franzosen fühlen sich von der starken Gemeinschaft und der Fan-Kultur angezogen.
3. Welche Verbindungen gibt es zwischen Frankreich und der SGE?
Französische Spieler: Mehrere französische Spieler haben im Laufe der Jahre für die SGE gespielt, was das Interesse an dem Verein in Frankreich verstärkt hat.
Kultureller Austausch: In der Region Frankfurt gibt es eine lebendige Gemeinschaft von Franzosen, was die Verbindung zwischen den beiden Ländern stärkt.
4. Wie beurteilen die Franzosen den Stil des Spiels der SGE?
Französische Fußballfans schätzen oft den dynamischen und emotionalen Stil, den die SGE spielt. Die aggressive Pressing-Taktik und die Leidenschaft auf dem Platz erinnern viele an den französischen Fußball.
5. Welche Möglichkeiten gibt es für Franzosen, SGE-Fans zu werden?
Fan-Clubs: Viele französische Fan-Clubs haben sich gebildet, um die Spiele der SGE zu verfolgen und die Gemeinschaft zu stärken.
Soziale Medien: Die SGE ist aktiv auf sozialen Medien und hat eine große Online-Community, die es den Fans ermöglicht, aus der Ferne zu interagieren.
6. Gibt es spezielle Veranstaltungen für französische Fans?
Ja, die SGE organisiert gelegentlich Veranstaltungen, die sich an internationale Fans richten, darunter auch spezielle Treffen für französische Anhänger, um die Gemeinschaft zu fördern.
7. Wie sieht die zukünftige Entwicklung für die SGE und ihre französischen Fans aus?
Die SGE wird weiterhin auf internationale Talente setzen und ihre Fans durch spannende Projekte und Veranstaltungen einbinden. Das französische Interesse am Verein könnte auch in Zukunft weiter wachsen, insbesondere durch erfolgreiche Leistungen in europäischen Wettbewerben.
8. Wo kann ich mehr Informationen über die SGE und die französischen Verbindungen finden?
Besuchen Sie die offizielle Website der Eintracht Frankfurt, folgen Sie den sozialen Medien des Vereins oder wenden Sie sich an lokale Fan-Clubs, um mehr über die SGE und die Aktivitäten für französische Fans zu erfahren.
Am Samstag kommt es in der höchsten deutschen Spielklasse zum Aufeinandertreffen zwischen dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund. Marktwerttechnisch scheint der Sieger vor dieser Partie bereits festzustehen, denn während die Gäste einen Kaderwert von 473 Millionen Euro haben, liegt der Wert der Hausherren bei nur 54 Millionen Euro. Individuell sind die Borussen also um einige Klassen besser und sollten die Begegnung daher auch dominieren. Wie wahrscheinlich ein Sieg der Gastmannschaft aber wirklich ist, wollen wir in unserer St. Pauli vs. Dortmund Prognose etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Inhaltsverzeichnis
Dabei schauen wir uns zuerst die Heim- bzw. Auswärtsbilanz der beiden Mannschaften an. Wirklich aufschlussreich ist dieser Quervergleich aber nicht, denn besonders heim- bzw. auswärtsstark sind die zwei Teams bisher nicht. Die Hausherren konnten im eigenen Stadion nämlich nur zwei ihrer elf Heimspiele gewinnen und stellen damit eine der schwächsten Heimmannschaften (17.) der Liga. Auf Seiten der Borussen sieht es allerdings nicht besser aus, denn auch der BVB konnte nur zwei seiner elf Auswärtsspiele für sich entscheiden. Das wird auch der Grund dafür sein, weshalb die St. Pauli vs. Dortmund Quote für einen Sieg der Auswärtsmannschaft doch noch relativ hoch ist.
St. Pauli – Borussia Dortmund Quoten | 3 Top-Tipps
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Schauen wir uns allerdings die letzten Spiele der beiden Mannschaften an, müssen wir feststellen, dass die Gastgeber deutlich schlechter in Form sind als die Gäste. Die Kiezkicker holten aus den letzten acht Ligaspielen nur sieben Punkte und blieben dabei gleich fünfmal ohne einen eigenen Treffer. Auf Seiten der Gastmannschaft lief es zuletzt deutlich besser, denn der BVB holte im gleichen Zeitraum immerhin 14 Zähler und verlor dabei nur zwei Partien. Formtechnisch drängt sich der St. Pauli vs. Dortmund Tipp auf einen Auswärtssieg also deutlich mehr auf. Gute Quoten auf eine dominante Vorstellung der Kovac-Truppe liefert zum Beispiel Winamax, wo Neukunden einen starken Willkommensbonus von bis zu 100 Euro in Freebets bekommen können. Hierfür einfach auf das untere Banner klicken!
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St. Pauli vs. Dortmund Prognose KI
Die künstliche Intelligenz hat für die Begegnung am Samstagnachmittag eine Value-Wettoption herausgefiltert, die für ein Spiel der Dortmunder eher untypisch ist. Die KI rechnet bei diesem Duell mit 0.85 Toren der Gastgeber und mit 1.46 Treffern der Gastmannschaft. In Summe ergibt das einen Wert von 2.31. Die Buchmacher rechnen jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 51.2% mit mehr als 2.5 Treffern. Somit bringt der St. Pauli vs. Dortmund KI Tipp auf unter 2.5 Tore durchaus Value mit sich. Hier deckt sich meine Analyse vorerst mit der St. Pauli vs. Dortmund KI Prognose der Wettbasis, denn auch ich rechne mit einer torarmen Partie.
KI Prognose St. Pauli vs. Dortmund:
Unter 2.5 Tore zu 2.05
Wettquoten Stand: 27.02.2025, 12:00
St. Pauli – Statistik & aktuelle Form
Für den FC St. Pauli war bereits vor der Saison klar, dass es als Aufsteiger verdammt schwierig wird, die Klasse zu halten. Mit nur 21 Punkten aus den ersten 23 Spielen hat sich das bislang auch bestätigt. Dennoch steht das Team von Alexander Blessin aktuell noch über dem Strich und würde — Stand jetzt – im deutschen Oberhaus verbleiben. Der VfL Bochum, aktuell auf dem Relegationsplatz stehend, hat allerdings nur vier Zähler weniger auf dem Konto und ist somit noch in Reichweite. Im Kampf um den Klassenerhalt wäre ein Punktgewinn somit verdammt wichtig.
St. Pauli fehlt die Offensivqualität
Mit nur 18 Toren in 23 Ligaspielen (Ø 0.78) stellen die Kiezkicker die schwächste Offensive der Bundesliga. Selbst Holstein Kiel, die aktuell das Tabellenschlusslicht bilden, hat fast doppelt so viele Treffer erzielt wie die Hausherren. Es ist daher auch keine Überraschung, dass die Mannschaft von Alexander Blessin schon 13 Mal ohne einen eigenen Treffer blieb und somit in nur 44% der Spiele den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Daheim ist die Quote sogar noch schlechter und liegt bei nur 27% – ein katastrophaler Wert. Selbst gegen die zuletzt so anfällige Defensive der Borussia ist ein Torerfolg also alles andere als sicher.
St. Pauli lebt von der Defensive
Offensiv ist das Team von Alexander Blessin noch überhaupt nicht in der höchsten deutschen Liga angekommen, doch wie sieht es in der Defensive aus? Hier haben die Kiezkicker ganz klar ihre Stärke, denn mit nur 27 Gegentoren in 23 Partien (Ø 1.17) stellen die Hausherren sogar eine der besten Abwehrreihen der Bundesliga. Genau genommen kassierten mit dem FC Bayern München und Mainz 05 sogar nur zwei Mannschaften noch weniger Treffer. Dennoch behielten die Gastgeber „nur“ sieben Mal eine weiße Weste und ließen somit in 70% der Ligaspiele mindestens einen Gegentreffer zu. Gerade gegen die starke Offensive des BVB ist ein “zu Null” daher nicht gerade wahrscheinlich.
St. Pauli
Alexander Blessin
3-4-3
Erwartete Aufstellung
St. Pauli
Alexander Blessin
3-4-3
Erwartete Aufstellung
Euro 2024 stats
GOALS 5
ASSISTS13
1Ben Voll
9Abdoulie Ceesay
10Danel Sinani
16Carlo Boukhalfa
17Oladapo Afolayan
18Scott Banks
19Andreas Albers
24Connor Metcalfe
25Adam Dzwigala
Verletzungen und Sperren
St. Pauli
Borussia Dortmund – Statistik & aktuelle Form
Dortmund spielt bisher eine erschreckend schwache Saison und holte aus den ersten 23 Ligaspielen nur 32 Punkte. Damit steht die Mannschaft von Niko Kovač, dem Nachfolger von Nuri Şahin, lediglich auf Platz zehn und läuft somit den eigenen Erwartungen meilenweit hinterher. Noch können die Borussen die Spielzeit 24/25 aber retten, denn der Abstand auf die internationalen Plätze beträgt lediglich sechs Zähler. Dafür müssen die Gäste aber auch auswärts in die Spur finden, denn sonst ziehen die anderen Teams davon. Ein Sieg bei St. Pauli ist also absolute Pflicht!
Video: Die aktuelle „Beidfüßig“ Folge steht ganz im Zeichen des 24. Spieltags der Bundesliga, der einen ganz besonderen Gast verdient, der für ehrliche Analysen, klare Kante und starke Meinungen bekannt ist: Didi Hamann. (Quelle: YouTube / Wettbasis)
Dortmund mit starker Offensive
Mit 43 Toren in 23 Buli-Spielen (Ø 1.87) stellen die Dortmunder eine der besten Angriffsreihen der Bundesliga. Genau genommen konnten mit Bayern, Leverkusen, Frankfurt und Wolfsburg nur vier Mannschaften noch häufiger treffen. Zudem blieb die Mannschaft von Niko Kovač erst dreimal ohne einen eigenen Treffer und fand somit in 87% der Ligaspiele den Weg in das gegnerische Gehäuse. Auswärts ist die Quote allerdings deutlich schlechter und liegt bei nur 73%. Gerade gegen eine der besten Defensiven der Liga könnte sich der BVB also über weite Strecken des Spiels die Zähne ausbeißen. Eine Nullnummer ist aufgrund der vorhandenen Qualität aber nicht zu erwarten.
Dortmund mit Defensivproblemen
Offensiv bewegt sich die Mannschaft von Niko Kovač nahezu auf einem Level mit den besten Mannschaften der Liga. Defensiv sieht das jedoch anders aus, denn mit 38 Gegentoren in 23 Ligaspielen (Ø 1.65) kassieren die Gäste zu viele Treffer. Im ligaweiten Vergleich steht der BVB mit diesem Wert sogar nur auf Rang 13. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nur fünf Bundesligisten noch mehr Gegentreffer zuließen als der BVB. Es ist daher auch keine Überraschung, dass die Gastmannschaft erst viermal eine weiße Weste behielt und somit in 83% der Ligaspiele den Ball aus dem eigenen Netz holen musste. Auswärts ist die Quote sogar noch schlechter und liegt bei 91%. Zuletzt agierte Emre Can gemeinsam mit Nico Schlotterbeck solide in der Innenverteidigung, dementsprechend verläuft die St. Pauli gegen Dortmund Prognose abermals auf eine Weiße Weste der Borussen.
Borussia Dortmund
Niko Kovač
4-2-3-1
Erwartete Aufstellung
Borussia Dortmund
Niko Kovač
4-2-3-1
Erwartete Aufstellung
Euro 2024 stats
GOALS 5
ASSISTS13
2Yan Couto
3Waldemar Anton
6Salih Özcan
16Julien Duranville
17Carney Chukwuemeka
24Daniel Svensson
25Niklas Süle
33Alexander Meyer
43Jamie Bynoe-Gittens
Verletzungen und Sperren
Borussia Dortmund
Unser St. Pauli – Borussia Dortmund Tipp im Quotenvergleich 01.03.2025
St. Pauli – Borussia Dortmund Direkter Vergleich / H2H-Bilanz
In Summe der bisher genannten Fakten, scheinen die Gäste die etwas besseren Siegchancen zu haben, doch wie sieht es nach Betrachtung des H2H-Vergleiches aus? Der direkte Vergleich bestätigt diese Annahme, denn der BVB gewann 16 der 23 Duelle und verlor dabei nur drei Partien. Die St. Pauli vs. Dortmund Wettquoten werden davon aber nur wenig beeinflusst, denn in den vergangenen acht Jahren trafen die beiden Teams nur zwei Mal, einmal im Pokal und einmal in der Hinrunde, aufeinander. Wirklich aufschlussreich ist dieser Vergleich also nicht.
Statistik Highlights für St. Pauli gegen Borussia Dortmund
Wettbasis-Prognose & St. Pauli – Borussia Dortmund Tipp
Wir empfehlen euch den St. Pauli vs. Dortmund Tipp für einen Punktgewinn der Gastmannschaft in Verbindung mit unter 3.5 Toren im Spiel. Das liegt in erster Linie daran, dass die Hausherren 82% ihrer Heimspiele sieglos blieben und zudem auch noch die schwächste Offensive der Bundesliga stellen. Darüber hinaus haben die Borussen den deutlich besseren Kader und sollten die Partie daher spielerisch dominieren. Zudem war der BVB in den letzten Wochen auch besser in Form und feierte am vergangenen Wochenende einen Kantersieg gegen Union Berlin. Das Momentum liegt also klar auf Seiten der Gastmannschaft.
Opta-Facts – St. Pauli vs. Borussia Dortmund Tipp
St. Pauli schoss in elf Heimspielen nur sieben Tore (Ø 0.64) – Tiefstwert
Dortmund erzielte in 87% der Ligaspiele mindestens einen Treffer (43 gesamt)
In der Hinrunde gewann der BVB mit 2:1 gegen den FC St. Pauli
Alternativ könnt ihr euch auch die St. Pauli vs. Dortmund Quote für einen Sieg der Gäste auf den Wettschein packen. Vor dieser Partie spricht nämlich rein gar nichts für einen Heimsieg, weder die Form, noch die Heimbilanz oder aber die individuelle Qualität. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass sich der BVB in einem sehr engen Spiel knapp durchsetzen wird. Die beste Wettquote für diesen Tipp findet ihr bei dem von uns getesteten Buchmacher Interwetten.
St. Pauli vs. Borussia Dortmund– beste Quoten Bundesliga
Sehen wir diesen Lyon-Star in der neuen Saison in der Bundesliga?
Ein Transfer von Rayan Cherki (21) nach Dortmund platzte am letzten Tag der Winter-Transferperiode, weil sich Olympique Lyon nicht an eine Abmachung mit dem offensiven Mittelfeldspieler hielt, laut der er für 22,5 Mio. Euro wechseln dürfe.
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Cherki (Marktwert 30 Mio.) hat seine Stärke im Dribbling, ist dazu schnell, hat Zug zum Tor. Mit 7 Toren und 12 Vorlagen in 29 Pflichtspielen hat sich der Nationalspieler von Frankreichs U21 ins Rampenlicht gespielt. Im Sommer sind die nächsten Angriffe auf das Top-Talent wahrscheinlich. Aus der Bundesliga haben neben Dortmund auch der FC Bayern und Bayer Leverkusen Interesse am offensiven Mittelfeldmann.
Sie gaben im Winter kein Angebot ab, weil Cherki als schwieriger Charakter gilt, der behutsam in einer langen Vorbereitung integriert werden müsse. Ablöse im Sommer: rund 20 Mio. Euro.
In der Saison 2020/21 lieferten sich Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund II in der Regionalliga West einen engen Kampf um den Aufstieg. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung.
Vor nicht allzu langer Zeit kämpften Rot-Weiss Essen und Dortmund II in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Ende musste sich RWE knapp geschlagen geben- während die Zweitvertretung des BVB als Meister den direkten Aufstieg in die 3. Liga schaffte.
Der Aufstiegskampf in dieser Saison war denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen einen engen Zweikampf um die Spitze. Erst am letzten Spieltag entschied der BVB II dieses Rennen für sich.
Lange Zeit sah es so aus, als würde Dortmund II ungefährdet an der Spitze stehen, während die Essener schon etwas abgeschlagen schienen. Sechs Spieltage vor Schluss betrug der Vorsprung bereits sechs Punkte. Allerdings nutze RWE die zwei Unentschieden in Folge des Konkurrenten, um sich so noch einmal heranzukämpfen.
Am letzten Spieltag war die Ausgangslage unfassbar spannend:
Mit einem knappen Vorsprung und einer fast identischen Tordifferenz (nur zwei Tore trennten die Teams) war eine Punktegleichheit theoretisch noch möglich.
Zur Halbzeit führte Essen mit 2:0, während Dortmund mit 0:1 beim WSV zurücklag – es schien also noch alles möglich.
Jedoch gewannen am Ende beide Vereine ihre finalen Partien, sodass sich am endgültigen Punktestand und der Platzierung nichts mehr änderte. Dortmund II blieb erster und stieg auf.
Interessanter Fakt: In der Saison 2020/21 trennten sich beide Teams sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel mit 1:1. Beide Male waren die Essener in Führung gegangen, doch Dortmund II gelang jeweils der Ausgleich.
Nur eine Saison später sicherte sich Rot-Weiss Essen allerdings ebenso den Aufstieg in die 3. Liga. Wieder war es ein spannendes und besonders knappes Rennen – diesmal mit Preußen Münster. Dank der besseren Tordifferenz krönte RWE sich zum Meister vor dem punktgleichen Konkurrenten.
Seitdem spielen beide Teams in der 3. Liga. An diesem Wochenende (1. März) kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Dortmund im Stadion Rote Erde. Diesmal jedoch mit einer anderen Ausgangslage. Statt um den Aufstieg kämpfen beide Teams jetzt um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Die Tabellensituation der dritten Liga ist aktuell extrem eng.
Die letzten Begegnungen mit der zweiten Mannschaft der Borussia kann den Essener Fans vor der Partie Hoffnung machen. Aus den letzten zehn Aufeinandertreffen ging aus Essener Sicht nur ein Spiel verloren. Sechs Mal ging man als Sieger von Platz, viermal teilte man sich die Punkte.
In der Saison 2020/21 lieferten sich Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund II in der Regionalliga West einen engen Kampf um den Aufstieg. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung.
Vor nicht allzu langer Zeit kämpften Rot-Weiss Essen und Dortmund II in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Ende musste sich RWE knapp geschlagen geben- während die Zweitvertretung des BVB als Meister den direkten Aufstieg in die 3. Liga schaffte.
Der Aufstiegskampf in dieser Saison war denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen einen engen Zweikampf um die Spitze. Erst am letzten Spieltag entschied der BVB II dieses Rennen für sich.
Lange Zeit sah es so aus, als würde Dortmund II ungefährdet an der Spitze stehen, während die Essener schon etwas abgeschlagen schienen. Sechs Spieltage vor Schluss betrug der Vorsprung bereits sechs Punkte. Allerdings nutze RWE die zwei Unentschieden in Folge des Konkurrenten, um sich so noch einmal heranzukämpfen.
Am letzten Spieltag war die Ausgangslage unfassbar spannend:
Mit einem knappen Vorsprung und einer fast identischen Tordifferenz (nur zwei Tore trennten die Teams) war eine Punktegleichheit theoretisch noch möglich.
Zur Halbzeit führte Essen mit 2:0, während Dortmund mit 0:1 beim WSV zurücklag – es schien also noch alles möglich.
Jedoch gewannen am Ende beide Vereine ihre finalen Partien, sodass sich am endgültigen Punktestand und der Platzierung nichts mehr änderte. Dortmund II blieb erster und stieg auf.
Interessanter Fakt: In der Saison 2020/21 trennten sich beide Teams sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel mit 1:1. Beide Male waren die Essener in Führung gegangen, doch Dortmund II gelang jeweils der Ausgleich.
Nur eine Saison später sicherte sich Rot-Weiss Essen allerdings ebenso den Aufstieg in die 3. Liga. Wieder war es ein spannendes und besonders knappes Rennen – diesmal mit Preußen Münster. Dank der besseren Tordifferenz krönte RWE sich zum Meister vor dem punktgleichen Konkurrenten.
Seitdem spielen beide Teams in der 3. Liga. An diesem Wochenende (1. März) kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Dortmund im Stadion Rote Erde. Diesmal jedoch mit einer anderen Ausgangslage. Statt um den Aufstieg kämpfen beide Teams jetzt um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Die Tabellensituation der dritten Liga ist aktuell extrem eng.
Die letzten Begegnungen mit der zweiten Mannschaft der Borussia kann den Essener Fans vor der Partie Hoffnung machen. Aus den letzten zehn Aufeinandertreffen ging aus Essener Sicht nur ein Spiel verloren. Sechs Mal ging man als Sieger von Platz, viermal teilte man sich die Punkte.
Das Fußball-Jahr 2025 hatte für Keven Schlotterbeck nicht optimal begonnen. Nach einer nervigen Muskelverletzung, die er sich am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause zugezogen hatte, musste der Innenverteidiger mit Rückstand in die Vorbereitung beim FC Augsburg starten. Die ersten drei Punktspiele verpasste er und als er wieder fit war, saß er beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim auf der Bank. Trainer Jess Thorup hatte dem 18-jährigen Noakhai Banks den Vorzug gegeben. Erst in der 70. Minute durfte Schlotterbeck ran. Und was machte der Innenverteidiger? Er köpfte in der letzten Sekunde den 2:1-Siegtreffer. Es war sein drittes für den FCA in der Saison und sein zehntes insgesamt. Damit zählt Schlotterbeck zu den torgefährlichsten Verteidigern der Liga.
Keven Schlotterbeck hat beim FC Augsburg keine Stammplatzgarantie
Alles schien perfekt zu laufen für den Neuzugang, den der FCA im Sommer vom SC Freiburg bis 2027 verpflichtet hatte. Schlotterbeck wollte nach zwei Leihjahren beim VfL Bochum nicht mehr zurück nach Freiburg, sondern einen Neuanfang. Als Stammspieler. Das war er dann auch in Augsburg – bis zu seiner Verletzung. Nach dem Siegtor gegen Heidenheim schien klar: Schlotterbeck ist zurück. Doch vier Wochen später, vor dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den SC Freiburg, ist nicht sicher, ob Schlotterbeck von Anfang an spielen wird.
Denn Chrislain Matsima und Kapitän Jeffrey Gouweleeuw sind gesetzt und jetzt hat Schlotterbeck nicht so sehr mit Bundesliga-Neuling Banks zu kämpfen, sondern mit dem bundesliga-erfahrenen Cedric Zesiger. Den Schweizer hatte der FCA in der Winterpause noch schnell vom VfL Wolfsburg ausgeliehen.
FCA-Verteidiger Keven Schlotterbeck: „Ich werde um meinen Platz kämpfen“
Natürlich sei die Lage für ihn schwierig. „Ich habe mich am letzten Spieltag vor der Winterpause verletzt und musste mit Rückstand in die kurze Vorbereitung gehen. Dann ist es normal, dass man kämpfen muss. Ich werde um meinen Platz kämpfen“, sagt Schlotterebeck am Mittwoch vor dem Freiburg-Spiel.
Die Konkurrenz hat es aber in sich, das weiß auch Schlotterbeck: „Chris hat sich im letzten halben Jahr enorm entwickelt, Jeff ist der Fels in der Brandung in der Zentrale, aber ich habe jetzt auch keine schlechte Hinrunde gespielt“, sagt Schlotterbeck und fügt an: „Wir haben mit Zesi jetzt noch einmal einen Spieler dazubekommen, der enorme Qualität mitbringt. Der ist nicht umsonst damals für zehn Millionen Euro von den Young Boys Bern nach Wolfsburg gewechselt und mit Noki ist ja auch noch ein junges Eigengewächs da. Klar ist auch, ich bin nicht der Einzige, der sich auf dem Trainingsplatz zeigen will, damit er am Samstag oder Sonntag auf dem Platz stehen will.“
Sein Bruder Nico Schlotterbeck spielt bei Borussia Dortmund
Konkurrenzkampf – das ist für den 27-jährigen Keven Schlotterebeck Normalität. Anders als sein zwei Jahre jüngere Bruder Nico, der schon immer als herausragendes Talent galt und nun bei Borussia Dortmund ebenfalls als Innenverteidiger sein Geld verdient, verlief seine Karriere nicht geradlinig.
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Nico Schlotterbeck erlebt mit Borussia Dortmund gerade eine sehr durchwachsene Saison. Foto: David Inderlied, dpa
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Nico Schlotterbeck erlebt mit Borussia Dortmund gerade eine sehr durchwachsene Saison. Foto: David Inderlied, dpa
In Weinstadt bei Stuttgart geboren, führte ihn sein Weg nicht in die Nachwuchsabteilung des großen VfB, sondern zu den kleinen Stuttgarter Kickers und von dort aufs Land. Zuerst zum VfL Kirchheim und dann zur TSG Backnang. Doch dort wurden die Scouts des SC Freiburg aufmerksam. und holten den 20-jährigen Defensivmann 2017 zum SC Freiburg II.
Bundesliga-Debüt für den SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart
Im Februar 2019 verhalf ihm dann Freiburgs Kulttrainer Christian Streich zum Bundesliga-Debüt. Ausgerechnet gegen den VfB Stuttgart (2:2) wurde Keven Schlotterbeck eingewechselt.
Komplizierte Beziehung zu Freiburgs Kulttrainer Christian Streich
Es war der Beginn einer komplizierten Trainer-Spieler-Beziehung. „Es war immer ein Auf und Ab. Ich habe Christian Streich viel zu verdanken, unter ihm bin ich Bundesliga-Profi geworden. Aber es war nicht einfach. Ich habe mich zu dem entwickelt, der ich jetzt bin, und ich konnte einiges mitnehmen aus Freiburg.“
Zum unangefochtenen Stammspieler reichte es für Keven Schlotterbeck im Breisgau nie. Er ließ sich zweimal ausleihen: zu Union Berlin und zum VfL Bochum. Die Kontakte nach Freiburg gibt es aber immer noch. Aber am Sonntag zählen die nicht: „Natürlich habe ich da noch einige Freunde. Und wenn man dort zum Bundesligaprofi geworden ist, hat man immer eine besondere Bindung. Aber egal, ob ich gegen meine Freunde oder meinen Bruder spiele, für 90 Minuten sind sie einfach Gegner. Für mich zählt am Wochenende nur, dass wir die drei Punkte hier behalten.“
Das wird kein einfaches Unterfangen. Denn der SC Freiburg hat nach einer Schwächephase zuletzt vier Spiele in Serie gewonnen. „Es wird schwer, aber am Sonntag wird die WWK-Arena brennen, weil wir so lange ungeschlagen sind und das wollen wir auch zuhause bleiben“, sagt Schlotterbeck.
Keven Schlotterbeck will mit dem FC Augsburg nicht um die Goldene Ananas spielen
Aber auch das Selbstbewusstsein beim FCA ist nach sieben Spielen ohne Niederlage gewachsen. Mit 31 Punkten hat der FCA nun 16 Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Abstieg ist kein großes Thema mehr.
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Jeffrey Gouweleeuw, Steve Mounie und Keven Schlotterbeck (von links) haben derzeit durchaus Grund zum Jubeln. Foto: Harry Langer, dpa
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Jeffrey Gouweleeuw, Steve Mounie und Keven Schlotterbeck (von links) haben derzeit durchaus Grund zum Jubeln. Foto: Harry Langer, dpa
Schlotterbeck will mehr: „Natürlich geht der erste Blick beim FCA eher nach unten als nach oben. Aber wir haben die Qualität und ich möchte jetzt nicht um die Goldene Ananas spielen und am Ende der Saison irgendwo im Niemandsland stehen. Warum nicht oben reinstoßen, wenn der Klassenerhalt frühzeitig geschafft ist? Aber die Bundesliga wird immer enger. Von daher dürfen wir keinen Schritt weniger machen und von anderen Zielen sprechen. Die magischen 40 Punkte sind noch nicht erreicht.“
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Gerne! Um welches Thema soll es bei den FAQs gehen?
Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.
Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.
In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.
Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli
In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.
Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden
Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.
Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.
Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle
Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.
Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.
Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.
Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli
Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.
Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.
Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.(Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)
Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.
FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?
Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.
Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei
Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.
Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.
Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?
Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.
Was hat der BVB zu bieten?
Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.
Sahin weg, Kovac da
Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.
Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.
Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)
Dortmunder Auswärtsschwäche
Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“
Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“
… but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?
Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“
Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“
Taktische Veränderungen unter Kovac
Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.
Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.
Mögliche Aufstellung
Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.
Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund
FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.
Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.
Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.Forza!// Tim
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