Kategorie: FC Augsburg

  • Augsburg lehnt Millionen-Angebot ab

    Augsburg lehnt Millionen-Angebot ab


    Noahkai Banks sorgt international für große Begehrlichkeiten. Wie der ‚kicker‘ berichtet, hat der FC Augsburg im Januar ein attraktives Transferangebot für das 18-jährige Abwehrtalent abgelehnt. Ein nicht namentlich genannter Serie A-Klub hat demzufolge einen hohen einstelligen Millionenbetrag für den Innenverteidiger geboten. Dieser wurde von den Fuggerstädtern jedoch abgelehnt und auch für Banks selbst soll ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt kein Thema gewesen sein.

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    Der Youngster stammt aus der Jugend des FCA und feierte in dieser Saison sein Bundesligadebüt für die Profis. Insgesamt kommt Banks mittlerweile auf sechs Einsätze im Oberhaus. Ein weiteres internationales Angebot dürfte laut dem Fachmagazin zeitnah eingehen. Der US-Verband erwägt, Banks bei den kommenden Länderspielen im März für die A-Nationalmannschaft zu nominieren. Insgesamt viermal kam das 1,93 Meter große Talent bereits für die U20 der USA zum Einsatz, wäre aber aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft bis zu seinem ersten A-Länderspiel auch für Deutschland spielberechtigt.



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  • Schon wieder 0:0: Augsburg und Leipzig trennen sich

    Schon wieder 0:0: Augsburg und Leipzig trennen sich



    Nach einem ziemlich ereignisarmen Spiel trennten sich Augsburg und Leipzig zum Auftakt des 22. Spieltags mit einem leistungsgerechten 0:0. In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch Chancen zum Sieg, zielten aber nicht genau genug.

    Er hatte die Chance zum Sieg auf dem Fuß: Frank Onyeka.


    Er hatte die Chance zum Sieg auf dem Fuß: Frank Onyeka.

    IMAGO/kolbert-press


    Augsburgs Trainer Jess Thorup nahm nach dem 0:0 in Mainz zwei Änderungen vor. Giannoulis kehrte von seiner Gelbsperre zurück und ersetzte den erkrankten Schlotterbeck. Dadurch rückte Zesiger in die Dreierkette. Außerdem startete Jensen anstelle von Kömür (Bank) im offensiven Mittelfeld.


    RB-Coach Marco Rose tauschte im Vergleich zum 2:0 gegen St. Pauli ebenfalls auf zwei Positionen. Orban fehlte gesperrt und wurde in der Innenverteidigung durch Klostermann vertreten. Außerdem ersetzte Baumgartner den am Knie verletzten Nusa.

    Wenig Höhepunkte in Durchgang eins


    Die erste Hälfte startete äußerst gemächlich. Leipzig hatte zwar mehr den Ball, ging aber überhaupt nicht ins Risiko. Die meiste Zeit über wurde die Kugel in überschaubarem Tempo durchs Mittelfeld gepasst. In der 11. Minute sorgte Geertruida für den ersten kleinen Höhepunkt des Spiels: Sein Schuss aus der zweiten Reihe flog knapp am linken Pfosten vorbei.

    Spieler des Spiels



    Kristijan Jakic

    Mittelfeld

    2,5



    Spielnote

    In der ersten Hälfte ein arg zähes Spiel mit vielen Fehlpässen, danach besser und spannend bis zum Abpfiff.

    4




    FC Augsburg
     
    RB Leipzig
     

    Spieldaten





    FC Augsburg

    Augsburg

    Dahmen3 – Matsima2,5 , Gouweleeuw3, Zesiger3,5 – M. Wolf4 , Onyeka4, Jakic2,5, Giannoulis3, F. Jensen5 , Claude-Maurice3,5 – Essende5




    RB Leipzig

    Leipzig




    Schiedsrichter-Team


    Sascha Stegemann
    Niederkassel

    3,5



    Spielinfo





    Stadion WWK-Arena
    Zuschauer 28.260





    Den nächsten Aufreger gab es erst in der 25. Minute, als Wolf von links in die Mitte flanken wollte und Baku am Arm traf. Stegemann gab zu Recht keinen Elfmeter, weil der Arm von Baku eindeutig angelegt war. In der Folge wurde Augsburg etwas aktiver und tauchte vermehrt in der Nähe des RB-Strafraums auf.


    Den besten Abschluss der Hausherren hatte Claude Maurice in Minute 39: Der Aufsetzer aus der Distanz wurde aber gut von Gulacsi pariert. Die letzte Gelegenheit vor der Pause gehörte nochmal RB. Raums unbeabsichtigter Torschuss wurde von Dahmen abgewehrt (42.). So ging es nach einer äußerst ereignisarmen ersten Hälfte mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

    Ein vielversprechender Start


    Die zweite Halbzeit startete vielversprechend. Schon der 47. und 49. Minute hatte Leipzig gute Abschlüsse durch Klostermann und Xavi. Jedoch reagierte einmal Dahmen gut und einmal ging der Ball knapp links daneben. Danach flachte die Partie wieder sehr ab und ähnelte der Darbietung des ersten Durchgangs. Erst in der 73. Minute musste Gulacsi mal wieder eingreifen, weil ein Kopfball von Jakic von Geertruida abgefälscht wurde. Der Leipziger Keeper kratzte den Ball aus dem linken Winkel.

    Onyeka und Nedeljkovic vergeben die Chancen zum Sieg


    In der Schlussphase sollten dann die größten Chancen folgen: Augsburg hatte nach einem Konter durch Onyeka die Möglichkeit zum Lucky Punch. Doch der Mittelfeldspieler vergab freistehend aus 14 Metern zentraler Position (81.). In der Nachspielzeit wurde RB noch mehrmals gefährlich. Erst spielten die Gäste eine sehr aussichtsreiche Kontergelegenheit schlecht aus (90.+2) und dann landete eine Raum-Flanke von der linken Strafraumecke auf dem Kopf des eingewechselten Nedeljkovic. Sein Abschluss aus sechs Metern ging gegen die Latte.




    Insgesamt war Leipzig am Ende dem Sieg etwas näher. Das Unentschieden war trotzdem leistungsgerecht, weil keine der beiden Mannschaften wirklich ins Risiko gegangen ist. Für die Augsburger geht es am kommenden Samstag in Gladbach weiter (15.30 Uhr). Leipzig spielt einen Tag später zur gleichen Zeit gegen Heidenheim.



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  • 23. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg –

    23. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg –


    Bin immer noch ein wenig gepuscht vom Union-Spiel (der Saison) und frage mich so langsam, wohin die Reise noch gehen wird… ?

    Momentan wird sehr viel richtig gemacht. Die erste Halbzeit in Berlin hatte schon etwas von einer Demonstration. Blitzsauber nach vorne gespielt und eiskalt verwandelt. Das ganze über beide Außenbahnen. Tor Nr. 1 über links mit unserem neuen Tandem Ullrich und Hack und Tor Nr. 2 von rechts mit Ngoumou auf Kleindienst. Stöger der Taktgeber.

    Union hatte in dieser Phase Glück überhaupt im Spiel zu bleiben. Hack (Latte), Ngoumou und erneut Kleindienst hatten weitere gute Möglichkeiten.

    Das alles bei eigentlich wieder erstarkten Unionern. Die letzten beiden Spiele ohne Gegentor und einem beachtlichen 4-0 in Sinsheim.

    In der 2. Halbzeit dann ja auch ein anderes Berlin… …bissig, früh drauf gehend, körperlich sehr robust und Umstellung auf Dreierkette. Da haben wir zuerst ordentlich geschwommen. Allerdings bis auf den (naja) Elfmeter, aber keine weiteren Treffer zugelassen. Etwas Glück war auch dabei… …haben andere aber auch, sogar zum Teil ständig.

    Mit der Hereinnahme von Friedrich und eigener Umstellung auf eine Dreierkette, wieder sehr viel besser im Spiel. Da hat unser Trainer schon richtige Entscheidungen getroffen. Der eigentliche Matchplan und die Reaktion auf die Umstellungen von Union zur Pause waren schon kluge Schachzüge unseres Trainers.

    Auch personell läuft es wunderbar. Über links Ullrich/Hack, über rechts Ngoumou für Honorat funktioniert richtig gut. Sander im ZM wieder neu reingekommen und geliefert. Friedrich kannst du jederzeit bringen und Lainer ist auch ein Aktivposten. Stöger lässt einen Plea immer weniger vermissen und Omlin nahtlos für Nicolas.

    Gibt aktuell wenig Oberfläche für Kritik. Sicher es fehlt weiter so eine gewisse Souveränität in den ganzen 90 Minuten, aber das liegt auch zum größten Teil am Gegner. Die Abläufe stimmen und der Kader bis Platz 18 macht einen sehr guten Eindruck.

    So nun im Park gegen Augsburg.

    Könnten eventuell wieder Plea-Spiele werden… …Heimspiel und Unterstützung der Fans, würde passen. Tja dafür müsste aber Stöger weichen und der hat nun wirklich nicht enttäuscht. Wie man sieht… …die Qual der Wahl…

    Ansonsten haben wir genug Spieler um eine Mannschaft aufs Feld zu bringen um Augsburg zu besiegen. Wird wieder ein hartes Stück Arbeit, aber absolut machbar. Im Park sind wir noch einmal eine Klasse besser als auswärts.

    Zu den Augsburgern möchte ich nicht groß etwas sagen. Nicht aus Respektlosigkeit oder Ähnlichem, aber wir müssen eben auf uns schauen. Des weiteren ist diese Saison nicht wie die letzten und wir zeigen ein ganz anderes Gesicht.

    Die Spiele werden weniger und so langsam wird der Kuchen aufgeteilt. Noch ist nichts erreicht, aber man steht in der Kuchenschlange nicht sehr weit hinten… ?

    So, macht eure Aufstellungen und schreibt was ihr denkt. Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

    •     •     •

    “Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben… Den Rest habe ich einfach verprasst“
    George Best

    „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ Lothar Matthäus

    „Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.“ Andreas Möller

    „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“ Nochmal Andreas Möller



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  • 23. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg –

    23. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg –


    Spieltagsthread: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg

    Samstag, 22. Februar 2025, 15:30 Uhr – Borussia-Park

    Nach dem Valentinstagsduell gegen RB Leipzig wartet die nächste schwierige Aufgabe auf unseren FCA: Auswärts bei Borussia Mönchengladbach. Die Fohlenelf hat sich zuletzt stabilisiert, einige starke Spiele gezeigt und teilweise überraschend gepunktet. Während in Gladbach eine Mannschaft zusammenzuwachsen scheint, steckt unser FCA in einer Phase der Stagnation: Defensiv weiterhin stabil, aber offensiv fehlt es an Durchschlagskraft. Dazu kommt die angespannte Personalsituation, die dem Team von Jess Thorup das Leben zusätzlich erschwert.

    Augsburg: Defensiv stabil, aber offensiv harmlos

    Die Defensive steht – das lässt sich nicht leugnen. Seit dem Jahreswechsel hat der FCA in der Bundesliga kaum Gegentore kassiert, Finn Dahmen ist statistisch einer der besten Torhüter der Liga, und auch die Dreier- bzw. Fünferkette macht einen guten Job. Doch die Kehrseite dieser neuen Stabilität ist eine offensive Flaute, die uns in den letzten Wochen einige mögliche Siege gekostet hat.

    Augsburg hat 2025 in der Liga zwar noch nicht verloren, aber auch kaum gewonnen. Unentschieden reihen sich aneinander, und das liegt vor allem an der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive. Gerade in den letzten Spielen wurden nur sehr wenige klare Torchancen erspielt – und wenn sich mal eine Gelegenheit ergab, wurde sie oft zu leichtfertig vergeben.

    Ein großes Problem dabei: Die Verletzungsmisere.
    Schon in Mainz musste Jess Thorup mit einer Bank voller Nachwuchsspieler auskommen, und auch gegen Leipzig hat sich daran wenig geändert. Der FCA hat derzeit kaum Rotationsmöglichkeiten, was die ohnehin überschaubaren offensiven Optionen weiter einschränkt. Besonders bitter: Kreativspieler fehlen im Kader, und auch in der Abwehr musste zuletzt umgestellt werden.

    Angesichts dieser Situation ist es zwar positiv, dass der FCA trotz der Personalprobleme defensiv stabil bleibt, aber für die Entwicklung der Mannschaft braucht es mehr Mut und Risiko nach vorne.

    Gladbach: Stabilisierung mit Perspektive

    Während Augsburg sich schwer tut, hat sich Borussia Mönchengladbach in den letzten Wochen merklich gefangen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit schwankenden Leistungen und einigen enttäuschenden Ergebnissen hat sich das Team stabilisiert, gute Spiele abgeliefert und sogar einige unerwartete Siege eingefahren.

    Besonders auffällig: Trainer Gerardo Seoane scheint es geschafft zu haben, die Mannschaft taktisch auf eine solide Basis zu stellen, ohne die offensive Kreativität zu opfern. Während Augsburg fast ausschließlich auf defensive Stabilität setzt, hat Gladbach eine gute Mischung gefunden. Das macht die Fohlen brandgefährlich, vor allem zu Hause im Borussia-Park.

    Spielerisch sind sie dem FCA überlegen, und wenn Augsburg nicht mit maximaler Disziplin und Einsatz auftritt, kann es eine unangenehme Auswärtsreise werden.

    Was muss der FCA ändern?
    1. Mutiger nach vorne spielen: Die Defensive ist gut, aber ohne Tore gibt es keine Siege. Augsburg muss es schaffen, mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum zu entwickeln.
    2. Effektiver in der Chancenverwertung werden: Die wenigen Möglichkeiten müssen besser genutzt werden. Die Offensivspieler stehen in der Pflicht.
    3. Das Mittelfeld stärken: Es fehlt die Verbindung zwischen Defensive und Angriff. Hier muss Thorup kreative Lösungen finden.

    Fazit: Wird’s endlich mal wieder ein Dreier?

    Ein Unentschieden in Gladbach wäre sicher kein schlechtes Ergebnis, aber wenn der FCA aus dem grauen Niemandsland der Tabelle heraus will, müssen auch mal wieder Siege her. Gladbach ist derzeit ein unangenehmer Gegner, aber nicht unschlagbar. Die Frage ist: Schafft es der FCA, aus der eigenen Komfortzone herauszukommen?

    Es wird ein hartes Spiel, aber vielleicht ja auch der dringend benötigte Befreiungsschlag. Auf geht’s, Augsburg!

    •     •     •

    TM-User-Nr: 955



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  • FC Augsburg verlängert mit Kapitän Jeffrey Gouweleeuw

    FC Augsburg verlängert mit Kapitän Jeffrey Gouweleeuw


    Dienstältester FCA-Profi 

    FC Augsburg verlängert mit Kapitän Jeffrey Gouweleeuw

    ©IMAGO

    Der FC Augsburg hat mit Kapitän Jeffrey Gouweleeuw verlängert. Der Vertrag des 33-Jährigen, der ursprünglich am Saisonende ausgelaufen wäre, dehnte sich automatisch durch seine Einsätze in der laufenden Spielzeit per Option um ein weiteres Jahr bis 2026 aus. Der Innenverteidiger gehört seit 2016 dem Kader an und ist damit dienstältester Spieler. Diese Saison verpasste er aufgrund einer Gelbsperre erst eine Partie, womit er der FCA-Profi mit den meisten Einsatzminuten ist.

    „Ich habe immer betont, wie wohl ich mich zusammen mit meiner Familie in Augsburg fühle. Daher freue ich mich riesig, dass ich über die Saison hinaus das FCA-Trikot tragen und in meine zehnte Saison in Augsburg gehen kann“, erklärte der Niederländer, der auf bislang 260 Partien für die Fuggerstäter kommt. „Es kommt heutzutage nicht mehr so oft vor, dass ein Spieler so lange ohne Unterbrechung bei einem Verein ist. Für mich ist es etwas Besonderes und es macht mich wirklich stolz.“

    Sportdirektor Marinko Jurendic sagte über Gouweleeuw, der im Januar 2016 von AZ Alkmaar für 3 Millionen Euro nach Augsburg gekommen war: „Jeff ist auch in der aktuellen Saison eine Konstante in unserem Team und geht als Kapitän mit Leistung voran. Mit seiner Art und Weise hat er sich in den vergangenen Jahren zu einem verdienten Spieler beim FCA entwickelt. Wir freuen uns, dass Jeff weiterhin beim FCA bleibt und auch in der nächsten Saison als Führungsspieler auf und neben dem Platz agieren wird.“



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  • Rekordverkäufe beim Römertrikot – Doch auch das grüne

    Rekordverkäufe beim Römertrikot – Doch auch das grüne


    Das weinrote Römertrikot des FC Augsburg brach in dieser Saison alle Rekorde: Schon kurz nach dem Verkaufsstart im Sommer gab es kaum noch Exemplare. Ein nachproduziertes Kontingent war kurz vor Weihnachten innerhalb eines Tages restlos ausverkauft. Schon seit Monaten sind sogar die Kindergrößen des Verkaufsschlagers weg. Doch damit nicht genug: Wie der FC Augsburg bestätigte, gibt es auch vom grünen Auswärtstrikot nicht einmal mehr 100 Exemplare. Der Ausrüsterwechsel vom US-Konzern Nike auf den japanischen Hersteller Mizuno, verbunden mit der Eigenvermarktung des FCA seit dieser Spielzeit, scheint sich für den Bundesligisten ausgezahlt zu haben. Schon jetzt gibt es einen neuen Verkaufsrekord.

    Geschäftsführer Michael Ströll sagt dazu: „Bislang haben wir über 25.000 Trikots verkauft. Das sind bereits jetzt 5.000 mehr als die Rekordmarke in der gesamten vergangenen Saison.“ In der Saison 2022/23, der letzten mit Nike, gingen „nur“ 10.000 Trikots über den Tresen. Im Vergleich mit dem FC Bayern ist das zwar immer noch bescheiden: Der Branchenprimus verkaufte in der vergangenen Spielzeit alleine mit Trikots von Harry Kane rund 100.000 Exemplare. Schon am ersten Wochenende nach der Verpflichtung des Engländers wurden 20.000 Kane-Shirts verkauft, wie Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bei einer Jahreshauptversammlung sagte. Dennoch ist der jetzt entstandene Hype für den FC Augsburg eine neue Dimension. Auch verbunden mit allen Begleitgeräuschen wie Römertrikots, die im Internet für 800 Euro angeboten werden – oder Fälschungen, die mit Dumpingpreisen locken. Der Verein beobachte solche Entwicklungen genau und versucht, dagegen vorzugehen, sofern es rechtlich möglich ist, so Ströll.

    Der FC Augsburg will nun die Marke von 30.000 verkauften Trikots anpeilen

    Laut Ströll gibt es eine neue Zielsetzung: „Wir wollen bis zum Saisonende einen neuen Rekord erreichen und über 30.000 Trikots verkaufen. Das ist für unsere Verhältnisse sehr ambitioniert. Aber eine derartig hohe Nachfrage hat es beim FCA bislang auch noch nie gegeben.“ Der Großteil des Hypes ist auf das Römertrikot zurückzuführen. Davon seien in der ersten Tranche 6000 Exemplare bestellt worden, was in etwa den bisherigen Erfahrungen entsprach. Demnach sei das dritte Alternativtrikot bislang immer das mit der geringsten Nachfrage gewesen. „Nachdem die Trikots innerhalb von kürzester Zeit vergriffen waren, haben wir in Abstimmung mit Mizuno weitere Trikots nachbestellt. Im August hatte schließlich jeder Fan die Chance, seine gewünschte Trikotanzahl zu ordern. Damals haben uns über 8000 weitere Bestellwünsche erreicht, und wir haben nochmals als Klub on top 3500 in Auftrag gegeben.“ Und trotzdem war alles innerhalb eines Tages weg. Dass die Nachbestellung möglich war, sei dem guten Miteinander zwischen FCA und Sportartikelhersteller geschuldet, denn für gewöhnlich werden die Kontingente für eine Saison ein Jahr im Voraus festgelegt. Bis ein Trikot vom ersten Design ab in den Verkauf geht, dauere es sogar meist eineinhalb Jahre.

    Bedeutet aber auch: Was weg ist, ist weg und wird nicht nachgeliefert. Dass es mitunter jetzt schon Unmut darüber gibt, dass die Auswahl dezimiert ist, kann Ströll zwar verstehen, betont aber auch: „Es war nicht absehbar, dass diese Trikots so derart durch die Decke gehen. Aber jeder, der ein Römertrikot haben wollte, hatte auch die Chance dazu – als wir im Sommer informiert haben, dass zusätzliche Nachbestellungen möglich sind.“ Warum der FCA nicht einfach deutlich mehr als die von den Fans georderten 8.000 Exemplare bestellt hat, erklärt Ströll so: „Zum einen haben wir nochmals 3.500 Trikots zusätzlich bestellt, aber es gibt auch hierbei  Aspekte wie Nachhaltigkeit, die dagegensprechen, auf gut Glück zu viele Trikots zu horten. Und dann gibt es schlichtweg auch wirtschaftliche Gründe, wenn man die Marge des Trikots betrachtet.“ Wie hoch der Einkaufspreis eines Trikots ist, verrät Ströll nicht. Branchenintern gilt es aber als Faustregel, dass der Einkaufspreis bei etwas mehr als der Hälfte des Verkaufspreises liegt. Die FCA-Trikots, die unbeflockt für 85 Euro angeboten werden, würden dem Verein demnach etwas über 45 Euro kosten.

    Samuel Essende (links) und Steve Mounié im Auswärtstrikot des FC Augsburg.

    Samuel Essende (links) und Steve Mounié im Auswärtstrikot des FC Augsburg.
    Foto: FC Augsburg

    Samuel Essende (links) und Steve Mounié im Auswärtstrikot des FC Augsburg.

    Samuel Essende (links) und Steve Mounié im Auswärtstrikot des FC Augsburg.
    Foto: FC Augsburg

    Warum die Trikots so gut ankommen? Dafür nennt Ströll mehrere Gründe. Zunächst, dass die Shirts nicht von der Stange kommen, sondern individualisiert sind. „Die Trikots thematisieren die Geschichte Augsburgs, das kommt bei den Leuten an – vor allem, wenn sie sich nicht nur mit dem FCA, sondern auch mit der Stadt identifizieren. Zudem ist das Design ein echter Hingucker.“ Während beim Römertrikot die Gründungsgeschichte thematisiert wird, ist auf dem grünen Shirt der Stadtplan eingedruckt. Das weiße Heimtrikot spielt mit Renaissance-Elementen. „Eine Rolle hat natürlich auch das Marketing gespielt.“ So wurde das Römertrikot vom Model Nicola Cavanis präsentiert. Die 26-Jährige ist nicht nur Influencerin und Lebensgefährtin von Mats Hummels, sondern auch FCA-Fan und ehemalige Auszubildende beim Hauptsponsor WWK Versicherungen.

    Die Bestellmengen (für das neue Trikot) hat der FCA schon längst aufgegeben. „Wir haben unsere Kapazitäten moderat erhöht und nach oben angepasst“, sagt Ströll. „Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich ein derartiger Ansturm nochmal wiederholen wird.“



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  • Ermittlungen nach Pyrovorfall beim FC Augsburg: Zwei

    Ermittlungen nach Pyrovorfall beim FC Augsburg: Zwei


    Im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (2:3) hatten die Ultras des FC Augsburg zahlreiche bengalische Fackeln gezündet. Rund 60 Feuerwerkskörper brannten auf der Ulrich-Biesinger-Tribüne. Was für die aktive Fanszene zu gelebter Fankultur und Folklore gehört, hatte für zwei Frauen schlimme Folgen. Weil sie verletzt worden waren, hatte die Polizei Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Fünf Monate sind seitdem vergangen. Wie Polizei-Sprecher Markus Trieb gegenüber unserer Redaktion erklärte, gebe es keinen neuen Kenntnisstand. „Die Ermittlungen hierzu laufen noch“, teilte er mit. Nähere Auskünfte könne man daher nicht geben.

    Eine 27-Jährige hatte sich damals Brandverletzungen am Kopf zugezogen. Zur Schwere der Verletzungen hatte die Polizei keine Angaben gemacht. Die Ermittler gingen aber davon aus, dass es nicht zu einer Berührung zwischen der Fackel und der Verletzten gekommen war, sondern die Verbrennungen und Verletzungen aus einem Funkenflug resultiert hatten. Der Abstand zwischen Täter und Geschädigter soll mehr als zwei Stehplatzreihen betragen haben. Eine weitere Geschädigte war mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ambulant behandelt worden. Nach Informationen unserer Redaktion soll der 20-Jährigen im Laufe der zweiten Halbzeit übel geworden sein, sie soll sich auf einer Toilette übergeben haben.

    FC Augsburg zahlt über 200.000 Euro Strafe

    Um den Täter zu finden, hatte die Polizei weiter nach Zeugen gesucht. Mehrere Hinweise waren damals eingegangen, unter anderem wurde Videomaterial gesichtet. Nicht immer gelingt es, die Täter zu ermitteln. Fans vermummen sich, nutzen mitunter Choreografien und Banner, um Plätze zu tauschen. Trieb hatte auf Erfahrungen und Ermittlungserfolge verwiesen, etwa im Kontext des Böller-Wurfes. Einen Verantwortlichen aus einer großen Menschenmenge heraus zu identifizieren, sei durchweg möglich, hatte er erklärt.

    Der Einsatz von Pyrotechnik ist verboten und eine Ordnungswidrigkeit. Klubs reagieren mit Stadionverboten. Kommen Personen zu Schaden, bekommt die Angelegenheit strafrechtliche Relevanz. Dem FCA sind die Pyro-Vorfälle zusehends ein Dorn im Auge. Für jede Fackel muss der FCA rund 1000 Euro bezahlen. Allein in der vergangenen Spielzeit musste der FCA knapp 208.000 Euro Strafe bezahlen, davon musste er 68.750 Euro in sicherheitsrelevante Maßnahmen stecken. 



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  • Ähnlichkeiten zwischen FC Bayern und FCA: Humorvolle

    Ähnlichkeiten zwischen FC Bayern und FCA: Humorvolle


    Wenn der FC Augsburg bei Borussia Mönchengladbach antreten wird (Samstag, 15.30 Uhr/Sky), wird er sein weinrotes Ausweichtrikot tragen. Das sogenannte „Römertrikot“ hat sich zu einem absoluten Verkaufsschlager entwickelt. Vor kurzem nun hat der FC Bayern München sein Trikot zum 125-jährigen Bestehen des Vereins vorgestellt. Und, was soll man sagen: Der Fußballer Kleider ähneln sich.

    Der FCA hat das Sondertrikot des Rekordmeisters daraufhin auf humorvolle Art und Weise in seinen sozialen Kanälen thematisiert. „Kommt uns irgendwie bekannt vor! Was habt Ihr zu eurer Verteidigung zu sagen?“, fragten die Augsburger den FCB und markierten sogar dessen soziale Kanäle. Auf dem Posting hatte die FCA-Medienabteilung das Römertrikot dem neuen Dress des FC Bayern gegenübergestellt und mit einem fiktiven Dialog versehen. Freund: „Darf ich deine Hausaufgaben abschreiben?“ Ich: „Ja, aber mach es nicht so, dass es auffällt, okay?“

    Tatsächlich weist das Bayern-Trikot große Ähnlichkeit mit dem FCA-Trikot auf. Sponsor, Ausrüster, Ärmelstreifen und Wappen sind in Gold gehalten, das Trikot ist dunkelrot mit sichtbaren Verzierungen. Allerdings gibt es allein aufgrund der Ausrüster Unterschiede. Adidas hat das Münchner Trikot mit den typischen drei Streifen versehen, während Mizuno selbstredend darauf verzichtet. Zudem komplettiert die Bayern-Kollektion eine weiße Hose und rote Stutzen, während Augsburgs Römerstyle komplett in Rot gehalten ist.

    Im Sommer hat der FC Augsburg das rote Römertrikot vorgestellt. Präsentiert wurde es von Model Nicola Cavanis, der Freundin von Ex-Nationalspieler Mats Hummels.

    Im Sommer hat der FC Augsburg das rote Römertrikot vorgestellt. Präsentiert wurde es von Model Nicola Cavanis, der Freundin von Ex-Nationalspieler Mats Hummels.
    Foto: FC Augsburg

    Im Sommer hat der FC Augsburg das rote Römertrikot vorgestellt. Präsentiert wurde es von Model Nicola Cavanis, der Freundin von Ex-Nationalspieler Mats Hummels.

    Im Sommer hat der FC Augsburg das rote Römertrikot vorgestellt. Präsentiert wurde es von Model Nicola Cavanis, der Freundin von Ex-Nationalspieler Mats Hummels.
    Foto: FC Augsburg

    Was lustig gemeint war, hat im Netz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Nicht jeder hat wohl den Zwinkersmiley im FCA-Post verstanden. Dem FC Bayern hätte man zugleich fehlende Kreativität vorwerfen können: Einerseits spielte er in der Saison 2011/12 in roten Trikots mit goldenen Streifen und Applikationen, andererseits hatte er erst im September 2022 ein Wiesn-Trikot in Weinrot und Gold auf den Markt gebracht.

    Begehrt sind beide Trikots bei der Anhängerschaft der Klubs. Exemplare des Römertrikots waren kurz nach dem Verkaufsstart im Sommer kaum noch erhältlich. Ein nachproduziertes Kontingent war kurz vor Weihnachten innerhalb eines Tages restlos ausverkauft. Auch der Run auf die Bayern-Sondertrikots ist immens, von einem „Rekordansturm“ schrieb der Klub. Kurzfristig brach der Onlineshop der Münchner zusammen.



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  • Liveticker | Bor. Mönchengladbach – FC Augsburg 0:3 |

    Liveticker | Bor. Mönchengladbach – FC Augsburg 0:3 |


    Begünstigt durch die frühe Rote Karte gegen Omlin feiert der FC Augsburg einen deutlichen Sieg in Gladbach. Nach der Pause drehte vor allem einer auf: Claude-Maurice, der mit seinen drei Treffern zum Mann des Spiels avancierte. Zur Wahrheit gehört auch, dass Gladbachs Nummer 3 Sippel bei zwei der Treffer nicht gut aussah. In der Folge spielte es der FCA souverän zu Ende und ließ den Fohlen keine Chance.


    Abpfiff


    Ko Itakura


    Völlig unnötig. Itakura foult und schießt den Ball anschließend frustriert weg.


    90′ +2
    Der FCA erspielt sich in den letzten Zügen der Partie noch einmal eine Ecke. Wolf, Kömür und Jakic spielen es kurz aus, Kömür steht letztlich im Abseits.


    90′
    Vier Minuten gibt es noch obendrauf.


    Alassane Plea


    85′
    Augsburg ist dem vierten Treffer mittlerweile deutlich näher als Gladbach einem möglichen 1:3. Die Fuggerstädter haben alles im Griff.


    83′
    Giannoulis marschiert über seine linke Seite und flankt, Essende kommt aber nicht ran.


    82′
    Wolf übernimmt, schlenzt den Freistoß aber über das Tor.


    81′
    Kömür setzt sich 20 Meter zentral vor dem Tor gegen Itakura durch und wird gefoult. Nochmal eine gute Freistoßposition.


    77′
    Claude-Maurice treibt nochmal an. Der Dreierpacker legt kurz vor dem Strafraum links raus zu Giannoulis, der direkt in die Mitte zu Mounié gibt. Eng verteidigt bekommt der Stürmer den Ball aber nicht auf das Tor.


    Friedrich kommt für Kleindienst


    73′
    Die Partie ist spätestens jetzt entschieden. Viel tut sich entsprechend in der aktuellen Phase nicht mehr.


    Essende kommt für P. Tietz


    Alexis Claude-Maurice


    Claude-Maurice schnürt den Hattrick! Giannoulis wird auf dem linken Flügel bedient und legt zurück zum Mann des Tages, der von Weigl deutlich zu viel Raum erhält. Den nutzt er eiskalt, wackelt seinen Gegenspieler links im Strafraum aus und schiebt die Kugel ins rechte untere Eck.


    Neuhaus kommt für Sander


    68′
    Fast das 3:0! Schlotterbeck flankt aus dem linken Halbfeld vor das Tor, wo Mounié sich gegen Elvedi durchsetzt und aus sechs Metern zum Kopfball kommt. Der Ball senkt sich jedoch zu spät und landet auf dem Tordach.


    67′
    Ullrich rückt mal wieder mit auf und wird auf seiner linken Seite angespielt. Er erwischt den Ball beim Versuch, ihn direkt in die Mitte zu geben, aber nicht richtig.


    65′
    Der FCA zieht sich nun mal wieder zurück, lässt Gladbach kommen, ist in den entscheidenden Momenten aber da.


    62′
    War das schon die Vorentscheidung? Schwer vorstellbar, dass die Gladbacher in Unterzahl noch einmal einen Weg finden, um die Partie spannend zu machen. Zu sicher wirkt die Augsburger Defensive in dieser Phase.


    Alexis Claude-Maurice


    Doppelschlag Claude-Maurice! Der FCA führt eine Ecke kurz aus. Maier gibt zu Wolf, der Claude-Maurice im Rückraum bedient. Der Franzose hat viel zu viel Platz, Ullrich kommt nicht in den Zweikampf und so schließt der Augsburger einfach mal ab. Sein Schuss von der Strafraumkante rollt flach vorbei an den vielen Beinen im Sechzehner und lässt Sippel wieder nicht gut aussehen. Recht zentral geht der Ball über die Linie, Sippel konnte den Schuss allerdings erst spät sehen.


    Mounié kommt für F. Jensen


    K. Schlotterbeck kommt für Zesiger


    57′
    Es war die zweite Augsburger Druckphase der Partie nach der zum Ende des ersten Durchgang – und der FCA macht weiter.


    Alexis Claude-Maurice


    Augsburg verlagert das Spiel mal in die gegnerische Hälfte und belohnt sich sofort! Der hoch aufgerückte Gouweleeuw findet die entscheidende Lücke und spielt steil in den Strafraum, wo Claude-Maurice Weigl entwischt und halblinks einläuft. In einem eigentlich ungünstigen Winkel kommt der Franzose zum Abschluss, bringt die Kugel aber dennoch mit dem ersten Kontakt im Tor unter. Flach im kurzen Eck schlägt es ein, Sippel sieht nicht gut aus.


    54′
    Wolf hebt den Ball ins Zentrum, wo Itakura an der Fünferkante den Kopf einzieht, Sippel aber auch nicht hingeht. Glück für die Gladbacher, dass der Ball durchrutscht.


    53′
    Ullrich kommt links an den Ball, seine Flanke rutscht ihm aber etwas vom Fuß und geht über das Tor.


    52′
    Gladbach gelingt es noch, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, wenngleich mit einem Mann weniger etwas weniger Zug zum Tor drin ist. Sander flankt mal von rechts, mit dem Ball hat Matsima aber keine Probleme.


    49′
    Tietz schraubt sich gegen Elvedi hoch und kommt aus acht Metern zum Kopfball, kann die Kugel unter Bedrängnis aber nicht drücken. Sein Versuch geht deutlich drüber, keine Gefahr für Sippel.


    47′
    Der zweite Durchgang beginnt recht verhalten.


    46′
    Unverändert geht es weiter.


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Eine ereignisreiche erste Hälfte in Gladbach geht zu Ende. Die Borussia erwischte den besseren Start und hatte mehr vom Spiel, wenngleich sie zunächst zu keinen nennenswerten Chancen kam. Nach 29 Minuten musste Torwart Omlin dann aber für eine Notbremse vom Platz. Die besten Chancen hatten anschließend dennoch die Gastgeber, erst in den letzten Zügen des ersten Durchgangs erhöhte Augsburg den Druck.


    Halbzeitpfiff


    45′ +5
    Tietz bedient Jensen im Strafraum, der beim Schussversuch zehn Meter vor dem Tor unter Bedrängnis von Itakura aber wegrutscht.


    45′ +4
    Augsburg erhöht kurz vor der Pause den Druck und schnürt die zehn Gladbacher in der eigenen Hälfte fest. Ullrich geht auf Nummer sicher und schlägt die Kugel raus.


    45′ +2
    Gouweleeuw mit einem hohen Ball auf den rechten Flügel zu Wolf, der mit dem ersten Kontakt ins Zentrum gibt. Die Kugel trudelt durch den Fünfer, findet aber keinen Abnehmer.


    45′
    Aufgrund der langen Pause rund um den Platzverweis von Omlin werden sechs Minuten nachgespielt.


    44′
    Der nächste Aufreger. Kleindienst bedient Ullrich im Strafraum, der von Matsima und Gouweleeuw körperlich vom Ball getrennt wird und zu Boden geht. Kleindienst geht nach und fällt ebenfalls, Matsima hat zunächst aber den Ball gespielt.


    42′
    Wieder muss Dahmen den FCA vor dem Rückstand bewahren! Ein Doppelpass mit Kleindienst reicht, und Hack taucht allein vor dem Tor auf. Aus sieben Metern halblinks schließt der Flügelspieler ab, doch der Torwart macht sich breit und pariert.


    38′
    Sippels erste Flugeinlage. Eine Flanke von Wolf faustet der Keeper raus.


    36′
    Zehn Gladbacher mit der riesigen Chance auf die Führung! Nach einer Ecke von Hack scheitert erst Itakura am zweiten Pfosten an Dahmen. Den zweiten Ball köpft Scally auf das Tor, erneut ist aber der Keeper zur Stelle. Und auch der dritte Versuch, diesmal von Elvedi, landet nicht im Tor. Matsima klärt per Kopf vor der Linie. Im Anschluss geht Hack gegen Onyeka zu Boden, das genügt aber nicht für einen Strafstoß.


    Cedric Zesiger


    Die nächste Gelbe. Zesiger foult Kleindienst.


    34′
    Jensen setzt sich im Strafraum durch und legt zurück für Tietz. Aus 16 Metern schiebt der Stürmer knapp rechts vorbei.


    33′
    Den fälligen Freistoß kurz vor der Strafraumkante in halblinker Position übernimmt Claude-Maurice. Der Franzose scheitert an der Mauer.


    Sippel kommt für Stöger


    Jonas Omlin


    Notbremse


    Der Nicolas-Vertreter muss vom Platz! Einen langen Schlag will Elvedi viel zu lässig für Itakura ablegen. Der Pass geht deutlich in den Rücken seines Innenverteidiger-Kollegen, Omlin will den Fehler ausbügeln, doch Jensen ist einen Schritt vor dem Torwart am Ball und wird kurz vor dem Strafraum klar getroffen.


    28′
    Kleindiensts erster Abschluss! Hack steckt für den Angreifer durch, der es aus spitzem Winkel direkt versucht, aber nur das Außennetz trifft.


    26′
    Den Gladbacher Flanken mangelt es noch an letzter Präzision. Die nächste Hereingabe kommt nicht bei Kleindienst an, der zusätzlich gegen Gouweleeuw foult.


    24′
    Der erste etwas gefährlichere Abschluss gehört den Augsburgern. Tietz zieht aus 20 Metern einfach mal ab, sein Schuss fliegt in Richtung rechter Winkel, geht aber knapp drüber.


    21′
    Der FCA zieht sich mit fünf Mann in der letzten Linie zurück und wartet ab, welche Ideen die Gladbacher haben. Bislang ist keine dabei, die das Bollwerk mal auflösen kann.


    Tim Kleindienst


    Kleindienst geht einem Ball kurz hinter dem linken Strafraumeck nach, versucht ihn mit einer Grätsche zu erwischen, kommt aber zu spät. Der Torjäger räumt Wolf ab und sieht Gelb.


    17′
    Hack grätscht an der Seitenlinie deutlich am Ball vorbei und wischt ihn dann mit der Hand ins Aus. Gegenspieler Wolf und Kapitän Gouweleeuw fordern völlig zu Recht Freistoß und Gelb, es geht aber mit Einwurf weiter.


    16′
    Die Partie beruhigt sich aktuell ein wenig. Gladbach hat deutlich mehr Ballbesitz, der FCA steht bislang aber defensiv sicher,


    Dimitrios Giannoulis


    Scally nimmt auf seiner rechten Seite Tempo auf und entwischt Giannoulis, der ihn an der Mittellinie foult. Die frühe Gelbe für den Griechen.


    11′
    Tietz räumt Elvedi körperlich im Zweikampf ab. Er schüttelt sich kurz und steht wieder.


    10′
    Gladbach begann sehr schwungvoll in den ersten fünf Minuten, dann wurde der FCA aktiver. Was noch fehlt: Eine klare Torchance.


    8′
    Wolf zieht den Eckball von rechts gefährlich vor das Tor, Omlin kommt gerade noch mit den Fäusten ran. Im Nachgang ertönt aber ohnehin der Pfiff, Zesiger hat sich unfair Platz verschafft.


    7′
    Es gibt die erste Ecke für Augsburg, die ein wenig durch den Strafraum flippert und in einem weiteren Eckstoß resultiert.


    6′
    Augsburg erwacht nun auch. Erst wechselt Claude-Maurice mit viel Übersicht die Seite und findet Wolf, dessen Flanke abgewehrt wird. Im zweiten Anlauf flankt Giannoulis von links, der frei stehende Tietz segelt knapp unter dem Ball durch.


    4′
    Hack flankt von rechts, die Hereingabe wird rausgeköpft, doch der Ball landet bei Sander. Kurz hinter der Strafraumkante versucht es der Sechser direkt aus der Luft, sein Aufsetzer wird geblockt.


    3′
    Ein sehr aktiver Beginn der Gastgeber. Kleindienst legt 17 Meter vor dem Tor für Stöger ab, dem der Ball im Strafraum leicht verspringt, weshalb Matsima klären kann.


    2′
    Gleich die nächste Ullrich-Flanke – etwas zu lang für Ngoumou.


    2′
    Linksverteidiger Ullrich, Torschütze in Berlin, schaltete sich gleich mal wieder in die Offensive ein. Seine Flanke in den Rückraum findet aber keinen Abnehmer.


    1′
    Schiedsrichter Florian Exner gibt die Partie frei, Gladbach stößt an, der Ball rollt.


    Anpfiff


    Gladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus bringt am “Sky”-Mikrofon bezüglich der Verschiebung um krumme 7,5 Minuten Licht ins Dunkle. So habe man eine Verzögerung von 15 Minuten als zu lang empfunden und sich auf die Mitte von 7,5 Minuten geeinigt, um den Augsburgern, die einen Unfall umfahren mussten, etwas mehr Zeit zu geben.


    Der FC Augsburg hatte bei der Anfahrt mit Stau zu kämpfen, weshalb die Partie genau 7,5 Minuten später beginnen soll. Das vermelden die Fuggerstädter. Die neue, etwas ungewöhnliche Anstoßzeit ist also 15:37 und 30 Sekunden.


    Im Vergleich zum 0:0 gegen Leipzig nimmt Jess Thorup, der gestern seinen 55. Geburtstag feierte und heute sein 50. Bundesliga-Spiel als FCA-Coach absolviert, eine Änderung vor. Tietz ersetzt Essende in der Sturmspitze.


    Etwas anders die aktuelle Situation beim FCA. Nach drei Siegen am Stück gab es zuletzt viermal keinen Sieg mehr (drei Remis und eine Niederlage im Pokal). Doch Trainer Jess Thorup macht sich keine Sorgen. “Wir haben 28 Punkte, sind auf einem guten Weg, haben auch Momentum”, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie. Schließlich belegte der FCA vor dem Spieltag dennoch Platz 5 der Rückrundentabelle.


    Dabei müssen die Fohlen zuletzt immer wieder auf Leistungsträger verzichten. Während Plea zumindest in den Kader zurückkehrt, muss Trainer Gerardo Seoane aller Voraussicht nach bis zum Saisonende auf seine Nummer 1 Nicolas verzichten. Der Torwart unterzog sich einer Adduktoren-OP und fällt – ebenso wie die nominellen Stammkräfte Honorat (Haarriss am Fuß) und Reitz (OP am Großzeh) – aus. Im Vergleich zum 2:1 bei Union rückt Omlin als einziger Neuer ins Tor.


    Mit 34 Punkten haben die Gladbacher bereits jetzt so viele gesammelt, wie in der gesamten Vorsaison, die man nur einen Zähler vor Relegationsplatz 16 beendet hatte. Ganz entscheidend daran beteiligt ist Sommer-Neuzugang Tim Kleindienst, der in allen fünf Spielen der Rückrunde traf und bereits bei 14 Saisontoren steht.


    Borussia Mönchengladbach hat Europa im Blick und will die Erfolgsserie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage – darunter drei Siege – fortsetzen. Am 23. Spieltag ist der FC Augsburg zu Gast, der in den vergangenen vier Spielen nicht einmal gewinnen konnte.



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  • Gladbach: Sippel-Comeback nach 715 Tagen

    Gladbach: Sippel-Comeback nach 715 Tagen


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    Gladbach: Sippel-Comeback nach 715 Tagen

    ©IMAGO

    Tobias Sippel nahm es mit Humor. „Ich hatte eigentlich gar nicht mehr mit einem Comeback gerechnet“, sagte Borussia Mönchengladbachs dritter Torhüter. Der 36-Jährige stand nach der frühen Roten Karte (28. Minute) gegen Jonas Omlin erstmals seit dem 11. März 2023 und somit nach 715 Tagen Pause wieder auf dem Platz und musste dann eine 0:3-Niederlage gegen den FC Augsburg hinnehmen.

    „Es ist schon verrückt, jetzt haben wir innerhalb einer Woche mit Moritz Nicolas und Jonas Omlin zwei Torhüter verloren. Jetzt schauen wir mal, dass ich mich nicht auch noch verletze“, so Sippel, der nächste Woche vor seinem Startelf-Comeback steht. „Er ist jetzt in der Position zu spielen“, betonte Gladbachs Trainer Gerardo Seoane nach der bitteren Niederlage.

    Elvedi nimmt Schuld für Omlins Rote Karte auf sich

    Vorwürfe an Omlin, der nach einem ungestümen Foul vor der Strafraumgrenze, die Rote Karte erhielt, gab es genauso wenig wie an Sippel. „Das war alles sehr unglücklich. Ich nehme die Schuld auf mich, weil ich einen schlechten Rückpass gespielt habe“, sagte Innenverteidiger Nico Elvedi.

    Nutznießer des Gladbacher Unglücks war Augsburgs Alexis Claude-Maurice, der seinen ersten Dreierpack in der Karriere erzielte und sich den Spielball gleich schnappte. „Ich bin sehr glücklich. Das ist etwas sehr Besonderes für mich“, sagte der mit nun neun Treffern beste Torschütze des Teams.



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