Borussia Dortmund muss am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach Bochum. Hier erklären wir Ihnen, wo und wie Sie das Spiel live im TV und Stream sehen können.
Bochum – Das kleine Revierderby steht an: Der VfL Bochum erwartet am Samstag, 15. Februar 2025, Borussia Dortmund. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie das prestigeträchtige Duell live im TV und Stream verfolgen können.
VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV: Hier läuft die Bundesliga
VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
Free-TV: –
Pay-TV: Sky
VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im Stream: Hier läuft die Bundesliga
VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
Kostenloser Stream: –
Kostenpflichtiger Stream: SkyGo/Wow
Borussia Dortmund nach Sieg in der Champions League mit neuem Mut
Sie zögerten, was auch sonst? Natürlich freuten sich Borussia Dortmunds Bosse wie Lars Ricken erst einmal über ein „überragendes Statement“ bei Sporting Lissabon. Mehr war das 3:0 im Hinspiel der Playoffs zum Achtelfinale aber nicht.
Die krisengeplagten Dortmunder wissen es ja auch längst besser: Einem kleinen Hoch folgte nicht nur in der jüngeren Vergangenheit gerne mal das nächste Tief. Genau das soll im Bundesliga-Auswärtsspiel beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) diesmal unbedingt vermieden werden. „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.
Die Dortmunder Emre Can (l.) und Pascal Groß bekommen es mit Matus Bero und dem VfL Bochum zu tun.
Sein Vorgesetzter Ricken warnte die Profis, dass „jetzt keine Selbstzufriedenheit eintreten“ dürfe. Obwohl die nächste Runde in der Königsklasse greifbar nah ist, wollten Spieler und Verantwortliche diesem kleinen Befreiungsschlag nicht trauen. Zu wankelmütig ist die Mannschaft des BVB, zu unzuverlässig die Form der allermeisten Akteure. Kurioserweise hat die Partie beim portugiesischen Meister genau dieses Dilemma auf eindrückliche Art und Weise widergespiegelt.
Während die Dortmunder in der ersten Halbzeit fast schon erschreckend ideen- und mutlos auftraten, präsentierten sie sich nach der Pause beinahe wie verwandelt. Er wisse nicht, was der neue Trainer Niko Kovac in der Kabine gesagt habe, sagte Ricken. „Aber er muss da wirklich die richtigen Worte gefunden haben.“
VfL Bochum fordert Borussia Dortmund
Ob der neue Trainer nun auch vor dem anstehenden Derby gegen Bochum wieder den richtigen Ton trifft? Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte. Der VfL ist Letzter, der BVB nur Elfter. (akl/dpa)
Die Nerven beim BVB liegen blank. Gittens zoffte sich nach seiner Auswechslung gegen Bochum sogar mit den eigenen Fans.
Jamie Gittens war nach seiner Auswechslung bei der 0:2-Pleite von Borussia Dortmund gegen den VfL Bochum mehr als bedient und musste sogar von seinen eigenen Mitspielern beruhigt werden.
Borussia Dortmund kommt nicht aus der Krise. Nach der Niederlage beim Ruhrgebietsrivalen aus Bochum hat ein Nationalspieler klare Forderungen.
Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft von Borussia Dortmund nach der Derby-Niederlage beim VfL Bochum mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky.
Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“
Schlotterbeck nimmt Kovac in Schutz
Der BVB ist Tabellenelfter und aktuell sechs Punkte von den internationalen Plätzen entfernt. In diesem Jahr hat die Borussia von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen. Auch der 3:0-Sieg in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Sporting Lissabon wirkte sich nicht nachhaltig auf die Form der Profis aus.
„Wir können nicht immer einmal pro zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei, vier Tage bringen“, sagte Schlotterbeck. „Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, vor allem die ersten 10, 15 Minuten, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft.“
Auch dem neuen Trainer Niko Kovac ist es bisher nicht gelungen, die Dortmunder wieder erfolgreicher zu machen oder spielerisch zu verbessern. Im zweiten Ligaspiel unter Kovac gab es die zweite Niederlage. „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen“, forderte Schlotterbeck.
Die BVB-U23 beendet gegen den SV Sandhausen ihre Sieglos-Serie. Franz Roggow bricht den Bann, Marcel Lotka wird zum großen Rückhalt.
8 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. vDen Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
14. Februar, 16.45 Uhr: BVB-U19 reist dezimiert zu Union Berlin
Die Enttäuschung über das Aus in der Youth League muss die BVB-U19 schnell abschütteln. Schon am Sonntag (12 Uhr) ruft bei Union Berlin wieder die Pflicht in der DFB-Nachwuchsliga. Viel Zeit zur Aufarbeitung der 0:2-Niederlage bei Real Madrid und zur Vorbereitung auf die Partie gegen die „Eisernen“ bleibt nicht.
Erst am späten Donnerstagabend kehrte der BVB-Tross aus Madrid zurück. Der Freitag machte seinem Namen alle Ehre, er war trainingsfrei. Nach der Abschlusseinheit am Samstagvormittag machen sich die Schwarzgelben mit dem ICE auf den Weg nach Berlin. Die „Englische Woche“ werde zur Prüfung für seine jungen Spieler, glaubt Trainer Mike Tullberg.
Der Däne nimmt seine Jungs nun stärker in die Pflicht: „In Madrid haben mir Aktivität und Intensität gefehlt. Dieses „Ich-will-den-Ball-haben“ war nicht vorhanden. Das muss aus einer inneren Motivation heraus kommen. Jeder Einzelne muss sich straffen und lernen, sich selbst für seine eigene Entwicklung verantwortlich zu fühlen. Denn in der Rückrunde erwarten uns bessere Gegner, es wird also nicht einfacher. Die Spieler müssen lernen, mit Widerständen klarzukommen und an den Aufgaben wachsen.“
Personell muss Tullberg drei wichtige Akteure ersetzen. Innenverteidiger Tyler Meiser hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und steht erst Mitte April zur Verfügung. Auch die beiden Angreifer Taycan Etcibasi (Infekt) und Diego Dzonga (Oberschenkel) fallen aus.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Partien im Überblick:
11. Februar, 13.19 Uhr: Bochum ohne Boadu gegen den BVB
Der VfL Bochum muss im Heimspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag (15.30 Uhr) auf Angreifer Myron Boadu verzichten. Der mit sieben Saisontreffern aktuell torgefährlichste Angreifer des Tabellenletzten hat sich in der Partie gegen Holstein Kiel eine „Muskelverletzung im Oberschenkel“ zugezogen, teilte der Klub am Dienstag ab. Boadu fällt mindestens für das prestigeträchtige Duell gegen den BVB aus, womöglich auch noch länger.
Boadu hat bereits in der Hinrunde länger gefehlt. Wenn er zum Einsatz kommt, gehört er zu treffsichersten Stürmern der Liga. Im Schnitt erzielt Boadu alle 85 Minuten ein Tor. Eine solche Quote erreichen in der Bundesliga sonst nur Harry Kane und Patrik Schick. Boadu traf am vergangenen Sonntag im Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel zunächst doppelt, bevor er verletzungsbedingt ausgewechselt wurde.
Auch Gerrit Holtmann sowie die beiden Neuzugänge Tom Krauß und Georgios Masouras verließen das Spielfeld angeschlagen. Sie waren beim Start in die neue Trainingswoche am Dienstagnachmittag ebenfalls noch nicht dabei. Der VfL geht aber davon aus, dass sie gegen Dortmund wieder zur Verfügung stehen.
09. Februar, 19.17 Uhr: Rang vier für den BVB außer Reichweite
Borussia Dortmund muss für die kommenden Saison ohne Champions League planen. Nach dem Leipzig-Sieg gegen den FC St. Pauli am Sonntag beträgt der BVB-Rückstand auf Rang vier nun sieben Punkte. Sechs Zähler hinken die Schwarzgelben Platz fünf und der Europa-League-Qualifikation hinterher. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac das Revierderby beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum an.
08. Februar, 13.22 Uhr: BVB-U19 gewinnt gegen den Karlsruher SC
Die U19 von Borussia Dortmund hat das zweite Spiel der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga gewonnen. Eine Woche nach dem 1:2 bei RB Leipzig entschied die wieder von Mike Tullberg trainierte Elf das Duell mit dem Karlsruher SC mit 1:0 (1:0) für sich.
Von Beginn an bewies sich der KSC als unangenehmer Gegner, hartnäckig in den Zweikämpfen und selbst mit kontrollierten Vorstößen. Der BVB bemühte sich um Kontrolle, kam aber selten zu richtig guten Chancen. Ein Abseitstor von Diego Ngambia Dzonga war das Highlight der ersten Hälfte, bis Ousmane Diallo die Gastgeber in Führung brachte. Einen nicht ausreichend geklärten Freistoß nahm der Offensivmann halbrechts im Strafraum volley und traf satt ins lange Eck (32.).
Viel mehr passierte auch nach dem Seitenwechsel nicht, zu oft waren Tullbergs Schützlinge zu versteift in ihre Einzelaktionen. Defensiv aber zeigte sich der BVB stabil, daran konnte auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Tyler Meiser nach nur 25 Minuten nichts ändern. Die zweite Hälfte war insgesamt sehr zerfahren und geprägt von Kampf und Wille. Die größte Chance hatten der eingewechselte Pharell Kagni nach einer Flanke von Rashidi, doch sein Abschluss aus kurzer Distanz landete knapp neben dem Tor (79.), sowie Cole Campbell, dessen Schuss nach feiner Einzelaktion pariert werden konnte (89.).
Und so lebte das Spiel letztendlich von der Spannung, wobei der BVB den knappen Vorsprung über die Zeit bringen konnte und die ersten drei Punkte der Hauptrunde einfuhr.
08. Februar, 12.18 Uhr: Owomoyela ersetzt Sammer als Experte bei Prime Video
Was sich nach dem Bologna-Spiel angedeutet hatte, ist jetzt offiziell: BVB-Berater Matthias Sammer lässt seine Tätigkeit als Prime-Video-Experte bei Dortmund-Spielen vorerst ruhen. Wie der Streamingdienst am Samstag auf seiner Website mitteilte, wird stattdessen der Ex-Dortmunder Patrick Owomyela gemeinsam mit Alexander Schlüter, Christoph Kramer und und Tabea Kemme die Partie am Dienstag im Estadio Jose Alvalade analysieren.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, soll Sammers Verzicht private Gründe haben. Der 57-Jährige habe demnach schon vor mehreren Wochen angekündigt, am Dienstag pausieren zu wollen.
Sammer hatte das BVB-Team nach dem 1:2 in Bologna scharf kritisiert und erklärt, die Mannschaft sei körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung.“ Und weiter: „Die Mannschaft kann nicht verteidigen, aber angreifen kann sie auch nicht. Es gibt keine klare Struktur, es fällt alles auseinander.“ Noch in der Nacht war Trainer Nuri Sahin freigestellt worden. Ob Sammer beim nächsten Prime-Video-Spiel zwischen Bayern München und Celtic Glasgow (18. Februar) wieder zum Einsatz kommt, ist offen.
07. Februar, 17.11 Uhr: BVB-U23 will Trendwende in Osnabrück
Die Heim-Niederlagen gegen Arminia Bielefeld (0:4) und Hansa Rostock (0:2) haben die BVB-U23 ins triste Grau der 3. Liga abrutschen lassen. „Es ist eine enge und gefährliche Liga“, sagt BVB-Trainer Jan Zimmermann vor dem Duell am Sonntag (19.30 Uhr, live bei MagentaSport) beim VfL Osnabrück.
Eng ist es. Platz fünf ist gerade einmal sechs Zähler entfernt. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch sieben Punkte. „Unser Ziel ist klar, wir wollen schnell die 45-Punkte-Grenze erreichen. Ich sehe uns da im Soll. Durch die zwei Niederlagen lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen“, so Zimmermann. Aktuell hat das Team 29 Punkte auf der Habenseite, Osnabrück liegt mit 22 Zählern auf einem Abstiegsplatz. „Wir treffen in den nächsten Wochen auf Teams, die in der Tabelle um uns herumliegen. Wir müssen versuchen, den Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu vergrößern, zumindest aber beizubehalten“, sagt Zimmermann.
Schwer wiegt der Ausfall von Top-Scorer Julian Hettwer (elf Tore, sehcs Assists). „Sein Fehlen lässt uns nicht kalt. Das ist aber bei jedem Team so, bei dem der Top-Scorer ausfällt“, sagt der BVB-Trainer. Während Hettwer, Felix Paschke und Felix Irorere weiter verletzungsbedingt fehlen, hat sich Patrick Göbel wieder zurückgemeldet und steht am Sonntag wieder zur Verfügung.
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
01. Februar, 17.11 Uhr: BVB-U23 verliert gegen Rostock
Die BVB-U23 wollte im Heimspiel gegen Hansa Rostock eigentlich Wiedergutmachung für die 0:4-Pleite gegen Arminia Bielefeld betreiben – am Ende stand ein 0:2 (0:0) auf dem Spielberichtsbogen. Das Team von Trainer Jan Zimmermann blieb auch im zweiten Heimspiel des Jahres offensiv einfach zu ideenlos. „Wir haben viel zu viele Zweikämpfe verloren und Hansa vor allem über die Flügel zu große Räume gelassen“, resümierte Zimmermann nach der Begegnung. 5200 Zuschauer waren im Stadion Rote Erde, der Großteil trug ein Hansa-Trikot.
Die Gäste verpassten kurz nach der Pause die Führung per Doppelchance, nach 66 Minuten platzte dann aber der Knoten. In Folge eines Sturmlaufs durch das Mittelfeld landete der Ball beim eben erst eingewechselten Christian Kinsombi, der BVB-Schlussmann Marcel Lotka mit einem platzierten Abschluss keine Chance ließ. „Bis zum 0:1 war es ein 50:50-Spiel“, erklärte BVB-Kapitän Ayman Azhil, „allerdings haben wir erneut die entscheidenden Duelle verloren und waren in vielen Situationen nicht aggressiv genug.“
Und so fehlte die nötige Aggressivität auch nach dem Rückstand, sodass die Schwarzgelben nur selten in das letzte Drittel der Rostocker kamen. Nils Fröhlings Treffer zum 0:2 in der 89. Minute war der endgültige Knock-out für den BVB. „Ich kann meinen Jungs kämpferisch keinen Vorwurf machen“, fasste Jan Zimmermann zusammen, „wir müssen daraus lernen, dass wir nun zwei Spiele hintereinander viel zu viele unnötige Fehler gemacht haben.“
01. Februar, 14.02 Uhr: BVB-U19 verliert in Leipzig
Fehlstart für die U19 des BVB in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Zum Auftakt der Liga A unterlag die Mannschaft bei RB Leipzig mit 1:2 (0:2). Die spielentscheidende Szene fand schon in der 20. Minute statt. Jonas Feddersen sah nach einem Foulspiel, das zu einem Elfmeter führte, die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Niklas Wich. Amos Gerth verwandelte zum 1:0 (22.).
„Der Elfmeter und die zweite Gelbe Karte waren korrekt. Jonas hatte seinen Gegenspieler gehalten. Aber die erste Gelbe für Jonas war aus meiner Sicht unberechtigt. Er spielt in der Szene ganz klar den Ball“, erklärte Eren Yilmaz, der Mike Tullberg als Trainer vertrat. Noch vor der Pause erhöhte Leipzig durch Lenny Hennig auf 2:0 (42.).
Nach dem Wechsel erhöhte die Borussia den Druck, ging jetzt hohes Risiko. Diego Ngambia Dzonga verkürzte nach einem Standard auch schnell auf 1:2 (49.). „Wir waren auch weiter am Drücker, uns fehlten am Ende aber die klaren Torchancen“, sagte Yilmaz. Trotzdem zeigte er sich abseits des Ergebnisses zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Trotz der Unterzahl haben wir Leipzig unter Druck gesetzt, ab der 75. Minute hatten Spieler bei denen Wadenkrämpfe. Leider hat es nicht mehr zu einem Punkt gereicht.“ Für die U19 geht es am kommenden Samstag (11 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Karlsruher SC weiter.
Bochum (dpa) – Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft von Borussia Dortmund nach der Derby-Niederlage beim VfL Bochum mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky.
Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“
Schlotterbeck nimmt Kovac in Schutz
Der BVB ist Tabellenelfter und aktuell sechs Punkte von den internationalen Plätzen entfernt. In diesem Jahr hat die Borussia von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen. Auch der 3:0-Sieg in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Sporting Lissabon wirkte sich nicht nachhaltig auf die Form der Profis aus.
„Wir können nicht immer einmal pro zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei, vier Tage bringen“, sagte Schlotterbeck. „Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, vor allem die ersten 10, 15 Minuten, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft.“
Auch dem neuen Trainer Niko Kovac ist es bisher nicht gelungen, die Dortmunder wieder erfolgreicher zu machen oder spielerisch zu verbessern. Im zweiten Ligaspiel unter Kovac gab es die zweite Niederlage. „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen“, forderte Schlotterbeck.
Die U23 von Borussia Dortmund hat trotz Chancenwucher einen Heimsieg gegen den SV Sandhausen eingefahren. Die Westfalen gewannen am Samstag durch ein Tor von Kapitän Franz Roggow (17.) mit 1:0 (1:0).
Durch den Erfolg überholten die Dortmunder die Sandhäuser in der Drittliga-Tabelle und rangieren mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf Rang zehn.
24. Spieltag
Pfeil rechts
Von Anbeginn an suchten beide Teams im Stadion Rote Erde ihr Heil in der Offensive, es ging in einer flotten Anfangsphase hin und her. Nach 12 Minuten hätte der BVB in Führung liegen müssen, doch dem Treffer von Ben Vincent Hüning wurde von Schiedsrichter Christian Ballweg wegen Abseits die Anerkennung verweigert. Allerdings hatte Sandhausens Niclas Lang angeschlagen im Fünfmeterraum gelegen und so eigentlich das Abseits aufgehoben. Trotz Dortmunder Proteste blieb es bei der Entscheidung.
Fünf Minuten später jubelten die Westfalen dann trotzdem. Der quirlige Jordi Paulina setzte sich links im SVS-Strafraum gegen Marco Schikora durch. Sein Querpass landete bei Kapitän Franz Roggow, der acht Meter vor dem Tor überlegt zum 1:0 einnetzte.
Dortmund versäumt das Toreschießen
Dortmund war nun das deutlich tonangebende Team, war wesentlich aktiver und konsequenter in den meisten Aktionen. Sandhausen lief häufig hinterher, wirkte behäbig und schwerfällig.
Vor dem 1:0 hatte die BVB-Zweitvertretung 291 Minuten lang keinen Treffer mehr erzielt. Warum das so ist, zeigte sich im weiteren Verlauf der Partie. Dortmund kontrollierte den Gast nach Belieben und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Allein: Die Westfalen trafen das Tor nicht. Ein 2:0 oder gar 3:0 zur Pause wäre dem Spielverlauf gerecht gewesen, so blieben die schwachen Sandhäuser im Spiel.
Sandhausen nach dem Wechsel wesentlich besser
Und tatsächlich: Mit einer ganz anderen Körpersprache kamen die Gäste aus der Kabine. Konsequenter in allen Aktionen gestaltete der SVS die Partie nun ausgeglichener und war nach etwa einer Stunde Spielzeit sogar das leicht überlegene Team und hatte Chancen zum 1:1.
So etwa als BVB-Keeper Marcel Lotka einen Duman-Freistoß parierte (57.) oder Paulina kurz darauf einen Otto-Schuss mit einer Grätsche gerade noch verhindern konnte. Dortmund fehlte nun mehr und mehr die Genauigkeit in Zuspiel und Abschluss, so dass klare Möglichkeiten ausblieben.
Lotka rettet zweimal gegen Fehler
Nach 75 Minuten dann um ein Haar der Ausgleich, doch erneut war Lotka zur Stelle, als der zur Pause eingewechselte Stanislav Fehler den BVB-Torwart aus spitzem Winkel zu einer starken Parade zwang.
In der Schlussphase drückten die Kurpfälzer auf den Ausgleich. Erneut fand Fehler in Lotka seinen Meister, als der Keeper einen 17-Meter-Schuss gerade noch über die Latte lenken konnt. Doch Dortmund kämpfte und brachte den Sieg mit Glück und Geschick über die Zeit.
Auswärts bei der Alemannia
Mit der Auswärtspartie bei Aufsteiger Alemannia Aachen geht es für die Borussen am kommenden Spieltag weiter. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr.
Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.
Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.
Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen
Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.
+++ Borussia Dortmund: „Offener denn je“ – verlässt Kehl den BVB doch? +++
Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.
BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards
Wer also soll nun schießen? Offenbar hat sich Kovac zu einer Art Casting im Live-Betrieb entschieden. Auffällig: Beim 3:0 in Lissabon durften sich gleich vier verschiedene Spieler an den Standards versuchen. Daniel Svensson, Julian Brandt, Pascal Groß und Julian Ryerson traten die Ecken und Freistöße. Ein Tor sprang zwar bei keinem Versuch raus, dennoch strahlten die Standards mal mehr, mal weniger Gefahr aus und dürfte dem neuen Trainer erste Erkenntnisse geliefert haben.
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Bei Erzrivale Schalke sorgte ein Torwart-Casting nach ähnlichem Prinzip in der Hinrunde für Wirbel. Aber auch für Klarheit. Nun scheint Kovac beim BVB die Rosen zu verteilen. Der neue Mann für den ruhenden Ball, er soll bei Borussia Dortmund bald gefunden sein.
Damit liegt Dortmund nun als Tabellenelfter bereits acht Punkte hinter den Champions-League-Plätzen.
Einen Dämpfer im Kampf um die Königsklasse gab es auch für den VfB Stuttgart, der gegen den VfL Wolfsburg 1:2 verlor und auf Platz sechs abrutschte.
Hinter dem Vierten RB Leipzig, der am Freitag 0:0 beim FC Augsburg spielte, folgt nun der SC Freiburg. Die Breisgauer gewannen beim FC St. Pauli 1:0. Damit fiel auch der vergebene Elfmeter von Vincenzo Grifo nicht ins Gewicht.
Gut im Rennen liegt auch Borussia Mönchengladbach durch das 2:1 beim 1. FC Union Berlin.
Am Abend findet noch das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Bayern München und dem Deutschen Meister und Verfolger Bayer Leverkusen statt.
Diese Nachricht wurde am 15.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Auch unter Trainer Niko Kovač fährt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga erneut eine Niederlage ein. Der BVB verlor mit dem 0:2 (0:2) im Derby beim bisherigen Schlusslicht VfL Bochum das zweite Ligaspiel infolge unter dem neuen Coach. Er liegt als Tabellenelfter nun schon acht Punkte hinter den anvisierten Champions-League-Plätzen.
Vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion erzielte Georgios Masouras (33./35. Minute) beide Bochumer Tore. Der VfL hielt von Beginn an mit hoher Einsatzbereitschaft gegen die Dortmunder und kam gut in die Partie. Dortmund hatte hingegen früh Probleme. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte der BVB zwar den Druck, größere Chancen hatten sei gegen die sortierte Bochumer Abwehr aber keine. Der VfL brachte den Sieg souverän über die Zeit.
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (o:0)
Der VfB Stuttgart hat erneut eine Heimniederlage und damit einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Schwaben spielten 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Letztere konnten damit ihre Serie ohne Sieg im fünften Anlauf beenden, sie bleiben weiter im Tabellenmittelfeld.
Nach der Pause brachte Woltemade die Gastgeber in Führung (72.), ehe der ehemalige Stuttgarter Tiago Tomás nur fünf Minuten später ausglich und Mohamed Amoura die Partie per verwandeltem Handelfmeter drehte (87.).
Der VfB rannte häufig hinterher und wagte erst nach einer Viertelstunde erste zaghafte Angriffsversuche über die sonst so gefährliche linke Seite mit den beiden Nationalspielern Chris Führich und Maximilian Mittelstädt. Doch immer wieder fehlte den Mitspielern bei Hereingaben die entscheidenden Zentimeter oder eine saubere Ballannahme.
FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)
Durch ein Eigentor kurz vor Schluss hat der FC St. Pauli das Bundesliga-Heimspiel verloren. Er unterlag dem Aufsteiger SC Freiburg mit 0:1 (0:0). Das Tor für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga fiel erst in der 89. Minute, weil Philipp Treu einen Schuss von Christian Günter ins eigene Netz lenkte.
Die Partie war umkämpft und selten hochklassig. St. Pauli suchte vor allem über die linke Seite mit Dribbler Elias Saad den Weg in den Freiburger Strafraum, doch die erste große Chance gehörte den Gästen. Auch nach der Halbzeitpause spielte Freiburg den aggressiveren Fußball.
Union Berlin – Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:2)
Der Positiv-Trend des 1. FC Union Berlin ist wieder gestoppt. Die Eisernen verloren im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei mit 1:2 (0:2) gegen Europapokal-Anwärter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die Gäste die Schwächen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore für Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10.) und Tim Kleindienst (26.).
Lukas Ullrich mit seinem ersten Bundesliga-Tor (10.) und Nationalspieler Kleindienst (26.) trafen für die Gladbacher. Das Team ist damit seit vier Spielen ungeschlagen. Union zeigte sich von Beginn an jedoch aufmerksam, die ersten Offensivaktionen ging von den Gastgebern aus. Die Mönchengladbacher präsentierten sich hingegen effizient und setzten sich damit durch.
Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer. Der kleine Nachbar feierte den ersten Derby-Heimsieg seit 18 Jahren und gab zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne ab.