Kategorie: Borussia Dortmund

  • Ein Gegentor entlarvt die Kaderpolitik von Borussia Dortmund

    Ein Gegentor entlarvt die Kaderpolitik von Borussia Dortmund


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Bei der Blamage in Bochum patzt BVB-Verteidiger Niklas Süle schwer. Dass Niko Kovač ihn überhaupt aufstellt, spricht Bände über die Kaderplanung.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga durch die 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die Schwarzgelben haben nach 22 Spieltagen mehr Niederlagen als Siege auf dem Konto, ein negatives Torverhältnis und den gleichen Abstand zu Rang 14 wie Rang vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison gesprochen wird, spottet eigentlich jeder Beschreibung und lässt sich nur mit dem Selbstverständnis erklären, das der Klub noch in sich trägt, das aber mit Nicht-Leistungen wie in Bochum mehr und mehr bröckelt.

    Keine Rotation in der englischen Woche von Dortmund

    War es über Monate, wenn nicht gar Jahre, die Mentalitätsfrage, die dem BVB immer und immer wieder gestellt wurde, ist längst auch die Qualitätsfrage erlaubt. Der Kader ist unstimmig zusammengestellt, es fehlt auf zu vielen Positionen an gangbaren Alternativen, die völlig außer Form geratene Profis ersetzen können. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange dabei und hält sich mit kritischen Worten in der Öffentlichkeit zurück.

    Was er von seinem Kader hält, drückt der Übungsleiter mit seinen Aufstellungen aus: In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und Samstag, also mit durchaus hoher Belastung, setzte der Kroate auf einen Stammkern von Spielern, der nur notgedrungen verändert wurde. Sogenannte Alternativen scheinen für Kovač in Wahrheit keine zu sein.

    Überdeutlich machte Kovač seine Haltung beim Spiel in Bochum gegenüber der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position.

    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend.

    © IMAGO/Revierfoto

    Kovač gibt klaren Hinweis, wie er den BVB-Kader bewertet

    Stammkraft Julian Ryerson war nach Gelb-Roter Karte aus der Pleite gegen den VfB Stuttgart gesperrt, an seiner Stelle entschied sich der Trainer für Niklas Süle. Der ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern auch ohne jeden Rhythmus, nachdem er sich zweimal in der laufenden Saison schwerer am Sprunggelenk verletzt hatte. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September hatte es Süle auf ganze drei Einsätze gebracht, nur einer davon entfiel auf das Jahr 2025 – und der dauerte gegen Sporting in der Champions League auch nur etwas mehr als die Nachspielzeit.

    Es war also ein völliger Kaltstart, den Süle in einem kleinen Revierderby beim aggressiven VfL Bochum hinlegen musste, weil Kovač den etatmäßigen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht imstande sah, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Niklas Süle erwischt rabenschwarzen Nachmittag in Bochum

    Damit meinte Kovač, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette gebrauchen kann, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort kann der Brasilianer seine Offensivstärke ausspielen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu tragen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač nun jedoch nicht durchringen, also ließ er Süle trotz fehlenden Rhythmus‘ beginnen.

    Dass der (Ex-?) Nationalspieler einen ziemlich schwarzen Nachmittag erwischte, passt ins Bild, das der BVB derzeit abgibt. Süle war die mangelnde Praxis anzumerken, schon vor seinem fatalen Fehlpass zum 2:0 für Bochum, das Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetze, wirkte der Verteidiger, als sei er nicht im Spiel. Wenn man es auf die Spitze treiben mag, hat dieses Gegentor die Kaderpolitik des BVB entlarvt.

    Dortmund scheint vom Profil von Yan Couto überrascht

    Couto hat zweifelsohne seine Qualitäten, die auch auf gutem Niveau in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona nachgewiesen. Dass sich diese Qualitäten allerdings weitgehend auf den Vorwärtsgang beschränken, war jedem Beobachter völlig klar. Beim BVB scheint man jedoch überrascht, jedenfalls weiß mit Kovač nun schon der dritte Trainer der Saison nicht so recht etwas mit Couto anzufangen.

    Dass der Brasilianer in Bochum selbst einen ebenso schlimmen Fehlpass wie Süle spielte, bei dem jedoch Torhüter Gregor Kobel zur Rettung eilte, ist wohl eher dem völlig fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als dem Umstand, dass Couto lieber offensiv mitmacht, als die defensiven Hausaufgaben zu erledigen. Trotzdem war es für ihn nach der Einwechslung für Süle ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

    Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
    Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
    Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
    Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
    Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
    Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
    Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
    Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
    Heimtrikot BVB
    Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
    Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
    Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
    Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
    Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
    Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
    Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
    Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
    Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
    Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
    Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
    Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
    Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
    Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
    Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
    Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
    Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
    Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
    Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
    Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
    Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
    Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
    Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
    Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
    Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
    Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
    Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

    Parallelen zwischen BVB-Einkäufen Couto und Beier

    Couto steht dabei geradezu sinnbildlich für einen Kader, bei dem offenbar in erster Linie Spieler gesammelt wurden, die ihre Qualitäten haben, bei dem aber kaum darauf geachtet wurde, ob sie auch zu einem sinnvollen Gebilde zusammengefügt werden können. Gewiss sind die Leistungen von Couto noch enttäuschender, aber gewisse Parallelen zur Situation etwa von Maximilian Beier sind festzustellen.

    Beim EM-Fahrer besteht die Hoffnung, dass er einen beim BVB keineswegs untypischen längeren Anlauf braucht, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind da Fragezeichen angebracht.

    BVB ließ sich auf Kaufverpflichtung ein, die schon gegriffen hat

    Wenn der Brasilianer tatsächlich alleine für die Rolle des Flügelverteidigers im System mit Dreierkette taugt, für das es dem BVB aber an anderer Stelle fehlt, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Das größte Ärgernis ist dabei, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und Co. ließen sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung ein, die bereits gegriffen hat.

    Bis zu 30 Millionen Euro soll der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, den BVB kosten. Gemessen an den bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe deutlich zu viel. Das gilt umso mehr, wenn die mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League in die Überlegung einbezogen werden.

    Der BVB wird im Sommer mutmaßlich den ein oder anderen Spieler verkaufen müssen, um die Lücken zu füllen, wie Hans-Joachim Watzke zuletzt bereits überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto abzudrücken, schmerzt doppelt und dreifach.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Revierfoto



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  • VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund

    VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund


    Sirtaki im Ruhrstadion! Das 2:0 des VfL Bochum gegen Borussia Dortmund war überlebenswichtig für den VfL – und auch Dieter Hecking hat einen kuriosen Sieg errungen.

    Vereine bemühen immer wieder gerne die Tabelle über die Amtszeit des eigenen Trainers, um den Fortschritt zu dokumentieren. In diesem Fall war es zwar das Portal “diefalscheneun”, den VfL Bochum dürfte es trotzdem freuen.

    Seit Anfang November ist Dieter Hecking Trainer des VfL Bochum. Den Sieg am grünen Tisch gegen Union Berlin nicht mitgerechnet, hat Hecking bisher 13 Punkte als VfL-Trainer geholt: drei Siege, vier Unentschieden, drei Niederlagen.

    In 13 Spielen eine solide Bilanz, auf die der Tabellenletzte jedoch noch etwas draufpacken muss, wenn er zumindest Platz 16 und damit die Relegationsspiele erreichen will. Das könnte man aber auch über Borussia Dortmund sagen.

    Denn während Hecking mit dem 2:0 über den BVB seine Punkte elf, zwölf und 13 als VfL-Trainer eingefahren hat, steht der BVB in der Hecking-Amtszeit ebenfalls bei 13 Zählern. Das ist natürlich viel zu wenig für das ausgerufene Minimalziel Champions League.

    “Wir stehen zu elft auf dem Platz. Wir müssen das zu elft hinkriegen. Wir müssen Leistung bringen, nicht Ausreden woanders suchen. Es stehen elf Spieler auf dem Platz, die genügend Qualität haben, in Bochum zu bestehen und dort auch zu gewinnen. Bochum spielt Mann gegen Mann. Da heißt es, die Basics auf den Platz bringen. Zweikämpfe annehmen, Zweikämpfe führen, Zweikämpfe gewinnen. Wir können nicht einmal in zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei bis vier Tage zeigen. Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft. In den ersten zehn Minuten kamen wir gefühlt nicht einmal aus der eigenen Hälfte. Wir sind gerade in einem Strudel”, sagte ein enttäuschter BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck nach dem Spiel.

    Georgios Masouras auf der Gegenseite war der Matchwinner für den VfL Bochum. Es lief wieder der Sirtaki im Ruhrstadion – mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Grundstein ist gelegt.



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  • Borussia Dortmund: Bizarre Ausrede!– BVB-Verhalten gibt Rätsel auf

    Borussia Dortmund: Bizarre Ausrede!– BVB-Verhalten gibt Rätsel auf


    Die Saison von Borussia Dortmund liegt in Scherben. Auch weitere Champions-League-Erfolge können nicht retten, was die Mannschaft derzeit in der Bundesliga verbockt. Der einmal mehr peinliche Auftritt in Bochum (hier mehr dazu lesen) nagelt den Verein in der unteren Tabellenhälfte fest.

    Nach Abpfiff drängt sich einmal mehr der Verdacht auf, dass von den Lustlos-Profis niemand Verantwortung übernehmen will. Wo ein Mats Hummels einst bei Borussia Dortmund vor Wut auf Sponsoren-Wände einschlug, herrscht derzeit betretenes Schweigen. Und BVB-Trainer Niko Kovac macht es mit seiner Begründung nicht besser.

    Borussia Dortmund: Spieler gehen Journalisten aus dem Weg

    Zugegeben: Was hätten die Profis bei der aktuellen medialen Marschroute des Vereins groß sagen sollen? Dass man jetzt endlich aus dem Quark kommen muss? Dass das internationale Geschäft noch erreichbar ist? Die Fans hätten vermutlich eh mit dem Kopf geschüttelt. Doch dass sich nach Abpfiff in der Mixed-Zone kein Profi (oder Verantwortlicher) den erwartbaren kritischen Fragen stellte, war Wasser auf den Mühlen jener, die schon länger bemängeln, dass die Schwarz-Gelben keine geeigneten Führungsspieler habe.

    +++ Mega-Debüt! Das hat beim BVB niemand kommen sehen +++

    Lediglich Gregor Kobel und Nico Schlotterbeck stellten sich bei Sky den durch die TV-Verträge bindenden Fernsehinterviews. Während Kobel schlicht keine Erklärung hatte, mahnte Schlotterbeck vor einer Horrorsaison für Borussia Dortmund – als wenn sie das nicht eh schon wäre.

    Kovac mit kurioser Ausrede

    Noch kurioser wurde es, als Trainer Kovac auf der anschließend (ebenfalls obligatorischen) Pressekonferenz dazu befragt wurde, dass sich niemand seiner Spieler freiwillig den Journalisten stellte. „Die Jungs haben jetzt ihr Programm“, begann er eine Entschuldigung.

    „Wir spielen in vier Tagen wieder, deswegen ist klar, dass sie Maßnahmen unternehmen, damit sie möglichst schnell regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht“, lautete seine Botschaft.


    Noch mehr Neuigkeiten liest du hier:


    Ob man das im Umfeld von Borussia Dortmund allerdings auch so sieht, ist fraglich. Auch wenn es am Mittwoch daheim gegen Sporting in der Champions League geht – wie die Fans reagieren, bleibt abzuwarten.



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  • Ein Gegentor entlarvt die Kaderpolitik von Borussia Dortmund

    Ein Gegentor entlarvt die Kaderpolitik von Borussia Dortmund


    1. Gießener Allgemeine
    2. Sport
    3. Fussball

    Bei der Blamage in Bochum patzt BVB-Verteidiger Niklas Süle schwer. Dass Niko Kovač ihn überhaupt aufstellt, spricht Bände über die Kaderplanung.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga durch die 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die Schwarzgelben haben nach 22 Spieltagen mehr Niederlagen als Siege auf dem Konto, ein negatives Torverhältnis und den gleichen Abstand zu Rang 14 wie Rang vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison gesprochen wird, spottet eigentlich jeder Beschreibung und lässt sich nur mit dem Selbstverständnis erklären, das der Klub noch in sich trägt, das aber mit Nicht-Leistungen wie in Bochum mehr und mehr bröckelt.

    Keine Rotation in der englischen Woche von Dortmund

    War es über Monate, wenn nicht gar Jahre, die Mentalitätsfrage, die dem BVB immer und immer wieder gestellt wurde, ist längst auch die Qualitätsfrage erlaubt. Der Kader ist unstimmig zusammengestellt, es fehlt auf zu vielen Positionen an gangbaren Alternativen, die völlig außer Form geratene Profis ersetzen können. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange dabei und hält sich mit kritischen Worten in der Öffentlichkeit zurück.

    Was er von seinem Kader hält, drückt der Übungsleiter mit seinen Aufstellungen aus: In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und Samstag, also mit durchaus hoher Belastung, setzte der Kroate auf einen Stammkern von Spielern, der nur notgedrungen verändert wurde. Sogenannte Alternativen scheinen für Kovač in Wahrheit keine zu sein.

    Überdeutlich machte Kovač seine Haltung beim Spiel in Bochum gegenüber der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position.

    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend.
    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend. © IMAGO/Revierfoto

    Kovač gibt klaren Hinweis, wie er den BVB-Kader bewertet

    Stammkraft Julian Ryerson war nach Gelb-Roter Karte aus der Pleite gegen den VfB Stuttgart gesperrt, an seiner Stelle entschied sich der Trainer für Niklas Süle. Der ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern auch ohne jeden Rhythmus, nachdem er sich zweimal in der laufenden Saison schwerer am Sprunggelenk verletzt hatte. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September hatte es Süle auf ganze drei Einsätze gebracht, nur einer davon entfiel auf das Jahr 2025 – und der dauerte gegen Sporting in der Champions League auch nur etwas mehr als die Nachspielzeit.

    Es war also ein völliger Kaltstart, den Süle in einem kleinen Revierderby beim aggressiven VfL Bochum hinlegen musste, weil Kovač den etatmäßigen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht imstande sah, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Niklas Süle erwischt rabenschwarzen Nachmittag in Bochum

    Damit meinte Kovač, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette gebrauchen kann, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort kann der Brasilianer seine Offensivstärke ausspielen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu tragen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač nun jedoch nicht durchringen, also ließ er Süle trotz fehlenden Rhythmus‘ beginnen.

    Dass der (Ex-?) Nationalspieler einen ziemlich schwarzen Nachmittag erwischte, passt ins Bild, das der BVB derzeit abgibt. Süle war die mangelnde Praxis anzumerken, schon vor seinem fatalen Fehlpass zum 2:0 für Bochum, das Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetze, wirkte der Verteidiger, als sei er nicht im Spiel. Wenn man es auf die Spitze treiben mag, hat dieses Gegentor die Kaderpolitik des BVB entlarvt.

    Dortmund scheint vom Profil von Yan Couto überrascht

    Couto hat zweifelsohne seine Qualitäten, die auch auf gutem Niveau in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona nachgewiesen. Dass sich diese Qualitäten allerdings weitgehend auf den Vorwärtsgang beschränken, war jedem Beobachter völlig klar. Beim BVB scheint man jedoch überrascht, jedenfalls weiß mit Kovač nun schon der dritte Trainer der Saison nicht so recht etwas mit Couto anzufangen.

    Dass der Brasilianer in Bochum selbst einen ebenso schlimmen Fehlpass wie Süle spielte, bei dem jedoch Torhüter Gregor Kobel zur Rettung eilte, ist wohl eher dem völlig fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als dem Umstand, dass Couto lieber offensiv mitmacht, als die defensiven Hausaufgaben zu erledigen. Trotzdem war es für ihn nach der Einwechslung für Süle ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Parallelen zwischen BVB-Einkäufen Couto und Beier

    Couto steht dabei geradezu sinnbildlich für einen Kader, bei dem offenbar in erster Linie Spieler gesammelt wurden, die ihre Qualitäten haben, bei dem aber kaum darauf geachtet wurde, ob sie auch zu einem sinnvollen Gebilde zusammengefügt werden können. Gewiss sind die Leistungen von Couto noch enttäuschender, aber gewisse Parallelen zur Situation etwa von Maximilian Beier sind festzustellen.

    Beim EM-Fahrer besteht die Hoffnung, dass er einen beim BVB keineswegs untypischen längeren Anlauf braucht, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind da Fragezeichen angebracht.

    BVB ließ sich auf Kaufverpflichtung ein, die schon gegriffen hat

    Wenn der Brasilianer tatsächlich alleine für die Rolle des Flügelverteidigers im System mit Dreierkette taugt, für das es dem BVB aber an anderer Stelle fehlt, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Das größte Ärgernis ist dabei, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und Co. ließen sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung ein, die bereits gegriffen hat.

    Bis zu 30 Millionen Euro soll der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, den BVB kosten. Gemessen an den bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe deutlich zu viel. Das gilt umso mehr, wenn die mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League in die Überlegung einbezogen werden.

    Der BVB wird im Sommer mutmaßlich den ein oder anderen Spieler verkaufen müssen, um die Lücken zu füllen, wie Hans-Joachim Watzke zuletzt bereits überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto abzudrücken, schmerzt doppelt und dreifach.



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  • Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”

    Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”


    BVB-Profi Julian Brandt zeigt bei der Niederlage in Bochum erneut eine schwache Leistung. “Sky”-Experte Dietmar Hamann findet deutliche Worte zum Mittelfeldspieler.

    Durch das in Teilen desolate 0:2 beim VfL Bochum hat sich die Krise bei Borussia Dortmund noch einmal drastisch verschärft. Eines der Gesichter der Krise ist weiterhin Julian Brandt (ran-Note 4), der trotz in Teilen guter Ansätze erneut unterging.

    Für “Sky”-Experte Dietmar Hamann war die Leistung des 28-Jährigen der eine Tropfen, der Fass zum Überlaufen gebracht hat. “Was der Brandt heute gezeigt hat, war unterirdisch. Irgendwann musst du mal sagen: Es ist genug. Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen. Es geht nicht anders”, sagte er nach dem Spiel.

    Schon vor dem Spiel war es zwischen Hamann und BVB-Trainer Niko Kovac zu einer Diskussion über Brandt gekommen.

    Auf Hamanns Anmerkung, dass sich gute und schwache Spiele bei Brandt zu oft untergehen, erwiderte Kovac: “Fußball ist nicht nur eine Person. Wenn die Mannschaft gut spielt, ist jeder Einzelne auch gut. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt und nicht erfolgreich ist, dann kann man das nicht an einer Person festmachen.”

    Kovac vergleicht Brandt mit Musiala und Wirtz

    Zwar gab der Kroate Hamann recht, dass Brandt als einer der erfahrenen Spieler vorangehen müsse, erklärte aber auch: “Das schafft ein Spieler nicht alleine.”

    Stattdessen stellte er Brandt auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern Jamal Musiala und Florian Wirtz. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, sagte Kovac.

    In der laufenden Saison stand Brandt – abgesehen von einer kurzen Verletzungspause zwischen November und Dezember – fast immer in der Startelf des BVB. Im November hatte ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem nach einem Jahr Pause für die Nationalmannschaft berufen.

    Brandt war 2019 von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund gewechselt.



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  • Max Kruse verspottet BVB-Trainer Niko Kovač

    Max Kruse verspottet BVB-Trainer Niko Kovač


    Niederlage gegen VfL Bochum

    Max Kruse verhöhnt BVB-Trainer Niko Kovač


    16.02.2025 – 08:55 UhrLesedauer: 2 Min.

    Max Kruse: Er kann Niko Kovač nicht ausstehen.Vergrößern des Bildes

    Max Kruse: Er kann Niko Kovač nicht ausstehen. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger/imago-images-bilder)

    Er kann Niko Kovač nicht leiden und zeigt seine Abneigung öffentlich. Auch am Samstag verhöhnte Max Kruse den BVB-Coach erneut.

    Dass Max Kruse den aktuellen Trainer von Borussia Dortmund nicht leiden kann, ist bekannt. Immerhin war es Niko Kovač, der den Ex-Fußballer beim VfL Wolfsburg vor rund eineinhalb Jahren aus dem Bundesliga-Kader des Klubs gestrichen hatte. Nun hat Kruse mal wieder gegen Kovač geschossen und ihn in seiner Instagram-Story verhöhnt.

    Wie? Kruse postete ein Video. Darin ist zu hören, wie er selbst folgende Zeile singt: “Oh, Niko Kovač. Oh, Niko Kovač. Quatsch.” Im Bild ist ein Fernseher zu sehen. Zu erkennen ist eine Szene aus dem Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund. Genauer gesagt ein Zweikampf zwischen BVB-Spieler Julien Duranville, der für Karim Adeyemi in die Partie kam, und Bochums Gerrit Holtmann.

    Dortmund lag zu dem Zeitpunkt der Videoaufnahme bereits 0:2 zurück. Kruse schrieb zu der Sequenz noch: “Sorry, aber ich kann nicht anders.”

    Es ist nicht das erste Mal, dass Max Kruse seine Abneigung gegen Niko Kovač kundtut. Schon zuvor hatte der ehemalige Bundesliga-Profi deutliche Kritik geäußert, als bekannt wurde, dass die Dortmunder Kovač als möglichen Trainer verpflichten wollen. Kruse sagte damals spöttisch, Kovač sei sein “Favorit” für den BVB, damit der Klub “mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet”.

    Kruse zeigte sich skeptisch in Bezug auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen BVB und dem Coach und ergänzte: “Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.” Bisher liegt Kruse nicht allzu falsch. Zumindest konnte Niko Kovač in seinen bisherigen drei Spielen als Trainer des BVB nur einen Sieg in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon (3:0) verbuchen. In der Liga gab es gegen den VfB Stuttgart (1:2) und eben gegen Bochum jeweils eine Niederlage.



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  • FC Schalke 04 will zu Borussia Dortmund aufschließen – mit dieser Maßnahme

    FC Schalke 04 will zu Borussia Dortmund aufschließen – mit dieser Maßnahme


    Über Generationen waren es Feinde auf Augenhöhe. Inzwischen ist Borussia Dortmund dem FC Schalke 04 komplett enteilt. Sportlich zumindest. Denn in puncto Fanbasis geht der Kampf der Revierrivalen weiter.

    190.400 Mitglieder hat der FC Schalke 04, war damit jahrelang Deutschlands Nummer 2 hinter den Bayern. Inzwischen hat der BVB auch hier Königsblau überholt, liegt aktuell bei 218.000. Das soll sich nun wieder ändern. Die Knappen wollen mit einer einfachen Maßnahme wieder aufholen.

    FC Schalke 04: Kampf um Mitglieder geht weiter

    Sportlich in der Krise, finanziell angeschlagen, aber eine Gewissheit: Auf seine Fans kann sich der S04 auch in den dunkelsten Stunden verlassen. Abgerutscht ins Mittelmaß der 2. Bundesliga spielt Königsblau weiter vor ausverkauftem Haus, wird auswärts von zigtausenden Anhängern begleitet und ist in puncto Mitgliedern weiterhin weltweit eine ganz große Nummer.

    ++ FC Schalke 04 kassiert deftigen Korb – Fans geraten sofort in Rage ++

    190.400 Mitglieder zählte der Klub im vergangenen November, ist damit der sechstgrößte Sportverein dieses Planeten. Ausgerechnet Erzfeind Borussia Dortmund ist in den letzten Jahren vorbeigezogen (hier die Details). Jahrelang dominierte Blauweiß Schwarzgelb bei dieser Zahl, jetzt ist es umgekehrt. Fast 30.000 Mitglieder mehr hat der BVB.

    S04 vereinfacht Mitgliedsantrag

    Doch Schalke kämpft weiter und will mit einer Änderung wieder einen Sprung in der Mitgliederzahl machen. Am Donnerstag (13. Februar) verkündete der Verein: Ab sofort kann man einen Antrag noch einfacher stellen – und sogar komplett online. Dabei wird man Schritt für Schritt durch den Vorgang begleitet, wahlweise auf Deutsch oder Englisch, bekommt vor der Absendung noch einmal eine Übersicht über alle eingegebenen Daten und anschließend eine Mail mit allen Informationen und einem Kontakt zu Ansprechpartnern für Fragen.


    Mehr News:


    „Mit dem neuen Update sollen Fans zukünftig nicht nur ganz einfach Mitgliedschaften für Freunde und Familien beantragen, sondern diese auch verschenken können. Der FC Schalke 04 arbeitet bereits daran, weitere Funktionen hinzuzufügen, die das Nutzererlebnis zusätzlich verbessern“, teilt der Verein außerdem mit. Eine Mitgliedschaft kostet für Vollzahler 50 Euro im Jahr, Kinder, Senioren & Co. zahlen weniger. Mit dem einfacheren Antrag will man noch mehr Mitglieder gewinnen – und vielleicht sogar wieder zum BVB aufschließen.



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  • Poor Performance Threatens Financial Outlook

    Poor Performance Threatens Financial Outlook


    Borussia Dortmund’s continuing athletic decline is evolving into a concerning financial situation for investors. The club’s recent performance, marked by just one victory in their last seven Bundesliga matches, has pushed them down to eleventh place in the league standings. Most critically, the eight-point gap to Champions League qualification positions poses a significant threat to the company’s financial stability. This downturn in sporting performance could substantially impact the listed company’s future revenue streams, particularly if the team fails to secure participation in Europe’s premier club competition for the upcoming season. The recent 0:2 defeat against regional rivals has further intensified investor concerns about the club’s trajectory.

    Strategic Restructuring Required

    Financial analysts indicate that comprehensive squad restructuring is becoming increasingly necessary, with estimates suggesting changes needed for six to eight players. However, such substantial renovation would require significant financial investment, a challenge that could become particularly burdensome without Champions League revenue. This situation has created a complex financial dilemma for the publicly traded entity, as the potential absence of international competition income could directly affect business figures and stock market performance.

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    Borussia Dortmund GmbH Stock: New Analysis – 16 February

    Fresh Borussia Dortmund GmbH information released. What’s the impact for investors? Our latest independent report examines recent figures and market trends.

    Read our updated Borussia Dortmund GmbH analysis…



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  • Fußball-Bundesliga – Punkteteilung zwischen Leverkusen und

    Fußball-Bundesliga – Punkteteilung zwischen Leverkusen und


    Das Bild zeigt einen Zweikampf um den Ball im Fußball-Bundesliga-Spiel Bayer Leverkusen gegen Bayern München.

    Leverkusens Edmond Tapsoba (l) und Münchens Dayot Upamecano kämpfen um den Ball. (Federico Gambarini / dpa)

    Der Punktgewinn half den Münchenern mehr als den Leverkusenern, die ihre vielleicht letzte große Chance auf neue Spannung im Rennen um die Meisterschaft ungenutzt ließen. Erstere hatten zudem Glück bei zwei Lattentreffern von Jeremie Frimpong und Nathan Tella in der ersten Halbzeit. 

    Derweil lief es für Borussia Dortmund auch unter dem neuen Cheftrainer nicht besser als zuletzt. Der BVB kassierte mit dem 0:2 im Ruhrpott-Duell beim bisherigen Schlusslicht VfL Bochum die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel unter Kovac und liegt nun als Tabellenelfter bereits acht Punkte hinter den Champions-League-Plätzen.

    Einen Dämpfer im Kampf um die Königsklasse gab es auch für den VfB Stuttgart, der gegen den VfL Wolfsburg 1:2 verlor und auf Platz sechs abrutschte.

    Hinter dem Vierten RB Leipzig, der am Freitag 0:0 beim FC Augsburg spielte, folgt nun der SC Freiburg. Die Breisgauer gewannen beim FC St. Pauli 1:0. Damit fiel auch der vergebene Elfmeter von Vincenzo Grifo nicht ins Gewicht.

    Gut im Rennen liegt auch Borussia Mönchengladbach durch das 2:1 beim 1. FC Union Berlin. 

    Diese Nachricht wurde am 16.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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  • Borussia Dortmund: Irre Cherki-Klausel! Nach dem BVB-Aus klingelt die Kasse

    Borussia Dortmund: Irre Cherki-Klausel! Nach dem BVB-Aus klingelt die Kasse


    Der geplatzte Transfer von Rayan Cherki schmerzt die Fans von Borussia Dortmund noch immer. In ihm sahen sie den perfekten Kandidaten, um dem lahmenden Mittelfeld neues Leben einzuhauchen (hier mehr dazu lesen). Doch Olympique Lyon stellte sich quer.

    Zweifelsohne war das Wechsel-Theater um den Franzosen das Thema des Transferfensters. Doch das letzte Kapitel ist in dieser Angelegenheit noch immer nicht geschrieben. Eine neue Meldung macht nach dem geplatzten Wechsel von Rayan Cherki zu Borussia Dortmund die Runde.

    Borussia Dortmund: Prämie durch Verbleib

    Rund 22,5 Millionen Euro hatte der BVB am Deadline-Day für Cherki geboten. Zu dieser Summe, so hatte es der Spieler mit Lyon eigentlich vereinbart, hätte er den Verein verlassen können. Doch im letzten Moment stellte sich Olympique-Boss John Textor quer und sagte den Wechsel ab. Anschließend erhob er schwere Vorwürfe gegen Sebastian Kehl und Co.

    +++ Fans schlottern die Knie – diese Sorge plagt jetzt alle +++

    Cherki blieb also in Frankreich – offenbar gegen seinen Willen. Wie mehrere Medien berichteten, hätte er sich Borussia Dortmund nur allzu gerne angeschlossen. Für seinen Verbleib wird er allerdings wohl fürstlich entlohnt!

    Wie „RMC“ berichtet, wurde für den Mittelfeldspieler eine ganz besondere Prämie fällig. Demnach stünde ihm eine Sonderzahlung von rund 2,5 Millionen Euro zu. Diese spezielle Klausel sei vereinbart worden für den Fall, dass Lyon ein Angebot für den Offensiv-Star ablehnt.

    Cherki-Deal im Sommer deutlich teurer

    Der BVB und Cherki – gibt es im Sommer im dritten Anlauf endlich das Happy End? Bereits 2024 wollte Dortmund den Spieler holen, war sich mit diesem sogar schon einig. Letztlich zog allerdings Ex-Trainer Nuri Sahin die Handbremse, weil er nicht gänzlich vom Spieler überzeugt gewesen sein soll.


    Hier mehr von uns lesen:


    Sollte sich Borussia Dortmund in knapp fünf Monaten nochmal aus der Deckung wagen, dürfte der Spieler allerdings deutlich teurer sein. Französische Medien wie „L’Equipe“ berichten, dass dann rund 30 Millionen Euro über den Tisch gehen müssten, um Cherki zu verpflichten.



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