Kategorie: Borussia Dortmund

  • Die FT-Topelf des 23. Spieltags

    Die FT-Topelf des 23. Spieltags


    Spieler des Spieltags: Serhou Guirassy

    Dass ein Stürmer an seiner Torausbeute gemessen wird, ist keine Neuigkeit. Auch Serhou Guirassy bekam das in den vergangenen Wochen zu spüren, als es für Borussia Dortmund nicht so gut lief. Gegen Union Berlin (6:0) traf der Mittelstürmer viermal und ragte damit heraus. Es macht den Anschein, als sei der Knoten beim Guineer auch in der Bundesliga geplatzt. Zuvor war Guirassy wettbewerbsübergreifend drei Spiele in Folge ohne Tor geblieben.

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    Die FT-Topelf

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    Wer ist euer Spieler des 23. Spieltags?








    Die Tabelle

    Tabelle Gesamt Bundesliga

    Die Ergebnisse im Überblick

    • SC Freiburg – Werder Bremen 5:0
    • Bor. M’gladbach – FC Augsburg 0:3
    • FSV Mainz 05 – FC St. Pauli 2:0
    • Holstein Kiel – Bayer 04 0:2
    • VfL Wolfsburg – VfL Bochum 1:1
    • Bor. Dortmund – Union Berlin 6:0
    • RB Leipzig – FC Heidenheim 2:2
    • FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:0
    • TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart 1:1



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  • BVB glaubt nicht mehr an Reyna-Durchbruch in Dortmund

    BVB glaubt nicht mehr an Reyna-Durchbruch in Dortmund


    Auch in dieser Saison ist Gio Reyna beim BVB in der Reservistenrolle gefangen. Dass der US-Amerikaner bei den Schwarz-Gelben doch noch den Durchbruch schafft, glauben sie auch in der Geschäftsstelle nicht mehr. Vom Potenzial des 22-Jährigen sind die Dortmunder aber nach wie vor überzeugt. 

    Zwischen Gio Reyna und dem BVB passt es einfach nicht zusammen. Seit Jahren kämpft der US-Amerikaner in Dortmund um einen Platz in der Stammformation, doch seit Jahren beißt er sich am Sprung in die erste Elf die Zähne aus. Die Zeichen zwischen Spieler und Klub stehen daher schon lange auf Abschied.

    Das Portal “The Athletic” berichtete in der vergangenen Woche zwar, dass die BVB-Verantwortlichen grundsätzlich vom Potenzial des Offensivspielers überzeugt seien. Gleichwohl sollen sie mittlerweile erkannt haben, das Reyna dieses in Dortmund wohl nicht mehr ausschöpfen werde. Ein neuer Vertrag mache daher für keine der beiden Seiten wirklich Sinn, lautet das Urteil.

    BVB und Reyna vor Trennung

    In der schwarz-gelben Chefetage gibt es laut “The Athletic”-Angaben noch immer die Hoffnung, dass Reyna seinen Rhythmus finden wird und die großen Erwartungen irgendwann erfüllt. “Aber es wird immer deutlicher realisiert, dass Klub und Spieler nicht in der Lage sein werden, diese Reise zusammen zu machen”, schreibt das Portal, das eine Trennung nach der Saison 2024/25 als “wahrscheinlich” einstuft. 

    Die Rufe nach eben jener Trennung wurden zuletzt auch außerhalb des Vereins wieder lauter. Ex-Bundesligaspieler und US-Legende Landon Donovan etwa sagte in dieser Woche in einem Interview: “Er darf für drei Minuten mitmachen und spielt dann wieder drei Spiele lang nicht. Er muss wechseln. Er muss wechseln, weil das einfache eine wichtige Zeit in seiner Karriere ist.”

    Weil Reynas Vertrag in Dortmund noch bis 2026 datiert ist, lässt sich ein Wechsel im Sommer 2025 allerdings nicht so einfach realisieren, schließlich will der BVB noch so viel wie möglich rausschlagen.

    Laut “The Athletic” schwebte den Verantwortlichen im vergangenen Winter eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro vor. Diese Summe bot jedoch kein Verein. Sollte Reyna auch in den nächsten Wochen kaum spielen, werden die Schwarz-Gelben diese Wunschsumme wohl auch im Sommer nicht bekommen. 



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  • „Da hilft auch kein Schamane mehr“

    „Da hilft auch kein Schamane mehr“


    Sollten Statistiker irgendwann auf die Idee kommen, ein Ranking mit den unspektakulärsten Champions-League-Spielen von Borussia Dortmund zu erstellen, dann hätte das 0:0 gegen Sporting Lissabon vom Mittwochabend gute Aussichten, weit vorne zu landen. Nach dem 3:0-Sieg des BVB aus dem Hinspiel hatten die Portugiesen keine Ambitionen mehr, auch die Dortmunder haben „keinen Zauberfußball“ geboten, sagte Trainer Niko Kovač. Und Kapitän Emre Can verkündete, dass seine Mannschaft „nicht mehr als nötig“ gemacht habe, die Südtribüne applaudierte dennoch wohlwollend.

    Borussia Dortmund befindet sich in einem Zustand, in dem bereits diese Sorte grauer Fußballalltag als heilsam empfunden wird: immerhin kein neues Desaster. Aber innerlich haderten sie schon mit diesem Abend, der eben auch eine verpasste Chance war. Sportdirektor Sebastian Kehl und Torwart Gregor Kobel hoben zwar genau wie der Trainer eher das Positive hervor, die seriöse Defensivleistung, das Zu-null.

    Julian Brandt hingegen räumte recht deutlich ein, dass der BVB wieder nicht an dieses kostbare Heilmittel herangekommen war, das so dringend notwendig ist für den Weg aus der Krise: „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr“, sagte der Offensivspieler.

    „Versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“

    Siege jedoch bleiben rar. Von vier Partien unter Kovač wurde nur eine gewonnen, von acht Halbzeiten war eigentlich nur die zweite im Hinspiel in Lissabon wirklich überzeugend. Ja, der neue Trainer hatte noch keine vollständige Trainingswoche mit dem Team, und dass es sich hier um einen besonders schweren Krisenfall handelt, ist auch längst klar.

    Aber eine günstigere Gelegenheit für einen Sieg mit ein paar Toren wird sich in den kommenden Wochen kaum ergeben. „Wir sind jetzt etwas mehr als zwei Wochen hier, versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovač, als erkenne er langsam, dass dort aufwendigere Reparaturen notwendig sind als angenommen. „Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu“, ergänzte Brandt.

    Für Gittens wird es „schwieriger“

    Nicht einmal der in der Champions League sonst so zuverlässige Torjäger Serhou Guirassy traf, als er zu einem Foulelfmeter antreten durfte (59. Minute). Und auch beim Blick auf die Einzelspieler sind kaum Fortschritte erkennbar, die Lasten wiegen schwer. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation“, sagte Brandt über das mäßige Spielniveau gerade in der Offensive. „Ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur.“

    Brandt durchläuft eine Formkrise, genau wie Karim Adeyemi, der unter Kovač immer in der Startelf stand und der immer enttäuschte. Ähnliches gilt für Jamie Gittens, doch der Engländer gehört stets zu den Ersten, die Kovač auswechselt. „Es wird für ihn jetzt schwieriger werden aufgrund der Gesamtgemengelage“, sagte der Trainer auf die Frage nach der Situation des vielleicht größten Talentes im Kader.

    Gittens’ Entwicklung ist auch deshalb wichtig, weil er mit einem Vereinswechsel jene Millionen in die Klubkasse spülen könnte, die beim Verpassen der kommenden Champions-League-Auflage fehlen würden. Doch dazu muss er performen, auf keinen Fall darf er zu einem dieser potentiellen Unterschiedspieler ohne Vertrauensverhältnis zum Trainer werden, die es in Kovač-Teams öfter gab.

    Immer deutlicher wird zudem, dass der neue Trainer die Doppelsechs vor der Abwehr konsequent mit Marcel Sabitzer und Pascal Groß besetzt. Aus fußballerischer Sicht ist das nachvollziehbar, offen ist, ob die physischen Schwächen dieser beiden Profis im Zentrum des Spiels irgendwann zum Problem werden. Doch Can ist unter Kovač Innenverteidiger, Felix Nmecha wird nach seiner Knieverletzung erst Ende März zurückerwartet, Salih Özcan spielt keine Rolle. Und der Winterzugang Carney Chukwuemeka saß gegen Lissabon 90 Minuten auf der Bank.

    Immerhin gehörte Sabitzers Auftritt zu den erfreulichen Aspekten dieses Abends, genau wie die Leistung des neuen Linksverteidigers Daniel Svensson, dem noch der Respekt vor der großen Bühne anzumerken ist, der sich aber taktisch klug verhält und viele gute Lösungen findet. Es ist bezeichnend, dass dieser 23 Jahre alte Neuzugang bislang der größte Gewinner unter Kovač ist.

    Nach vier Partien mit dem neuen Chefcoach ist deutlich geworden, dass es sich nicht um einen dieser Trainerwechsel handelt, in dessen Folge sofort alles besser wird, weil alle sich befreit fühlen. Im Gegenteil, die Schwere ist allgegenwärtig. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) spielt der BVB gegen Union Berlin vor einem Dortmunder Publikum, das seit fünf Partien auf einen Heimsieg in der Bundesliga wartet.



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  • Vier Mal Guirassy: BVB gelingt Befreiungsschlag gegen Union

    Vier Mal Guirassy: BVB gelingt Befreiungsschlag gegen Union


    Stand: 24.02.2025 00:00 Uhr

    Borussia Dortmund scheint langsam wieder in Schwung zu kommen. Nach dem Erfolg in der Champions League legte das Kovac-Team in der Bundesliga gegen Union Berlin nach und gewann am Samstagabend mit 6:0 (2:0).

    Serhou Guirassy schnürte dabei einen Viererpack. Damit kletterte der BVB in der Tabelle schon mal wieder auf Rang zehn.

    • Zum Live-Ticker: Dortmund – Union Berlin
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    • 23. Spieltag
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    Freude über ersten Bundesliga-Erfolg unter Kovac

    Nach dem souveränen Achtelfinal-Einzug in der laufenden Champions-League-Runde unter der Woche gegen Sporting Lissabon war für Schwarz-Gelb wieder Bundesliga-Alltag angesagt. Mit einer schwungvollen Leistung die schwachen Vorwochen so allmählich aus den Köpfen vertreiben – dies das Ziel der gebeutelten Dortmunder gegen den Tabellen-13. Union Berlin.

    Und nach dem Kantersieg konnte Kovac gegenüber der Sportschau zufrieden feststellen: “Nach 15 Minuten haben wir es kontrolliert und zwangsläufig viele Chance kreiert. Pfosten, Latte, viele Tore, viele tolle Momente – das war schöner Fußball.“

    Sportschau, 22.02.2025 21:17 Uhr

    BVB-Arbeit am Offensivspiel

    Vor ausverkauftem Haus – über 81.000 Fans veranstalteten schon vor der Partie eine Riesen-Show – versuchte der BVB von Beginn an Druck zu machen. Nach sechs Minuten verpasste Pascal Groß nur knapp nach einer scharfen Hereingabe von Julian Ryerson. “Wir müssen wieder dahin kommen, uns mehr Chancen zu erspielen“, hatte Kovac gefordert.

    Sein neues Team arbeitete dran: Emre Can und Nico Schlotterbeck bemühten sich von hinten heraus um scharfe, genaue Bälle im Aufbau, Pascal Groß auf links und Karim Adeyemi auf rechts versuchten mit Tempo Druck auf die Berliner Abwehrreihe auszuüben.

    Nico Schlotterbeck (r.)im Zweikampf gegen Jeong Woo-yeong.

    Eigentor bringt Dortmund in Führung

    So war Tempo in der Partie, weil auch Union mutig genug war, den Weg nach vorn zu suchen. Rani Khedira setzte sich nach 20 Minuten über rechts gut gegen Ramy Bensebaini durch, konnte aus spitzem Winkel Gregor Kobel aber nicht überwinden.

    Nach 25 Minuten die Dortmunder Führung: Ein Querschläger landete auf halbrechts bei Ryerson, der die Kugel gleich wieder mit Wucht vors Tor schlug. Und der unglückliche Berliner Diogo Leite rutschte in diesen Ball und fälschte ihn unhaltbar für seinen Keeper Frederik Rönnow in den eigenen Kasten ab. Vier Minuten später beinahe das 2:0, als Maximilian Beier nach Adeyemis Vorarbeit den Fuß hinhielt, aber nur den Querbalken des Berliner Tores traf.

    BVB macht Druck und stresst Union

    Das Dortmunder Bemühen um Tempo und Rasanz blieb unübersehbar. Auch wenn hin und wieder die Genauigkeit fehlte, blieben die Aktionen doch druckvoll. Das Ganze stresste Union und führte weiter zu Torraumszenen. In der 39. Minute das 2:0: Groß hatte auf links Zeit zum flanken und sein Ball traf punktgenau den Kopf des eingelaufenen Serhou Guirassy – der Guineer vollendete sicher zum zweiten Dortmunder Treffer.

    Die BVB-Spieler feiern den Heimsieg gegen Union Berlin.

    Auch ohne den verletzt fehlenden Julian Brandt zeigte sich der BVB im Spiel nach vorn so stark verbessert, dass Union gar keine rechte Luft gelassen wurde, um selbst konstruktiv nach vorn zu spielen. Der BVB erdrückte den Gegner mit seiner Vehemenz einfach.

    Guirassy trifft wie er will

    Schon gegen Sporting Lissabon unter der Woche hatte der BVB bewiesen, dass er eine Führung mittlerweile souverän verteidigen kann. Das schaffte das Team nun auch problemlos gegen die harmlosen Gäste aus der Hauptstadt. Nach rund einer Stunde nahmen die Dortmunder wieder Tempo auf.

    Und es gab Torchancen: Erst scheiterte Adeyemi noch mit einem Schuss am Pfosten (74.), eine Minute später machte es Guirassy besser: Aus spitzem Winkel donnerte der Mittelstürmer die Kugel in den linken Winkel zum 3:0 (75.). In der 81. Minute schnürte der Guineer seinen Dreierpack: Nach Beiers Vorarbeit brauchte er nur noch die Fußspitze hinhalten und es stand 4:0.

    Union Berlin geht in Dortmund unter

    Und damit nicht genug: Sieben Minuten vor Spielschluss flankte Groß noch einmal gefühlvoll in Richtung Guirassy. Der bedankte sich per Kopf mit seinem vierten Treffer zum 5:0. Und dann durfte gegen mittlerweile wehrlose Unioner auch Beier nochmal ran. Nach Salih Özcans Flanke durfte er völlig freistehend zum 6:0 verwandeln.

    Für Union-Trainer Steffen Baumgart kam es etwas zu dicke. “Ich hadere mit dem Ergebnis“, sagte er im Sportschau-Gespräch: “Ich hadere mit der letzten Viertelstunde extrem. Ich glaube, ein 3:0 kannst du erklären, aber mit einem 6:0 ist schwer umzugehen.” Der BVB konnte konstatieren: Auch in der Bundesliga scheint der erste Schritt zurück in die Erfolgsspur gemacht zu sein.

    Sportschau Bundesliga Highlights, 22.02.2025 20:26 Uhr

    Dortmund in Hamburg, Union gegen Kiel

    Dortmund muss kommendes Wochenende in Hamburg beim FC St. Pauli ran (01.03.2025, 15.30 Uhr). Den Tag darauf ist Union Berlin zuhause gegen Kiel gefragt (15.30 Uhr).

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  • Ausland: Eigentor, Elfer verballert – bitterer Abend für

    Ausland: Eigentor, Elfer verballert – bitterer Abend für


    Die AC Mailand kämpft um den Europapokal – und mit ihr zwei im Ruhrpott bestens bekannte Gesichter. Beide hatten allerdings ihre Anteile an der jüngsten Niederlage.

    Eigentlich wollte die AC Mailand mit einem Sieg über den FC Turin, eine graue Maus der Serie A, in die Europapokal-Plätze vorstoßen. Eigentlich. Denn mit dem ehemaligen Schalker Malick Thiaw und dem ehemaligen Dortmunder Christian Pulisic in der Startelf setzte es eine 1:2-Niederlage.

    Thiaw leitete die selbst unglücklich ein. Der in der Regel gesetzte Innenverteidiger wetzte nach fünf Minuten einem langen Ball der Turiner hinterher. Keeper Mike Maignan kam aber auch aus seinem Tor, wollte klären, schoss Thiaw ab und die Kugel flog ins eigene Netz. Was für ein bitterer Slapstick-Start.

    Nach 31 Minuten dann aber die große Ausgleichschance: Handelfmeter. Pulisic trat an. Mit rechts visierte er die aus seiner Sicht linke Ecke an. Der Ball kam zwar hart, aber nicht platziert, sodass Torino-Keeper Vanja Milinkovic-Savic die Kugel abwehrte. Chance vertan.

    In der 74. Minute dann aber doch noch das Happy-End, so schien es zumindest. Tijjani Reijnders glich aus für die AC Milan, die so also einen Punkt auf der Haben-Seite hatte.

    Nur zwei Minuten später setzte dann aber Gvidas Gineitis den Schlusspunkt zu Gunsten der Gastgeber. Die AC Milan hätte mit einem Sieg auf Platz sechs vorstoßen und den AC Florenz überholen können. So bleibt nur ein bitterer Abend, an dem Thiaw und Pulisic ihren Anteil haben.

    Pulisic brachte Borussia Dortmund über 60 Millionen Euro

    Bei Borussia Dortmund dürften die Erinnerungen an Christian Pulisic durchaus positiv sein. Der US-Amerikaner kam als Youngster in die Jugend des BVB, arbeitete sich durch die U17 und U19 bis zu den Profis hoch und wurde dort zum Stammspieler.

    Insgesamt 127-mal lief er für die Borussia auf (19 Tore, 26 Vorlagen), ehe er den nächsten Schritt wagte. Im Winter 2019 wurde der FC Chelsea auf den damals 20-Jährigen aufmerksam – und legte stolze 64 Millionen Euro auf den Tisch.

    Die “Blues” verliehen Pulisic für die Rückrunde gleich wieder zurück an den BVB. Ab Sommer 2019 trug Pulisic dann endgültig das Trikot der Londoner. In vier Jahren machte Pulisic 145 Spiele für Chelsea, erzielte 26 Tore und gab 19 Vorlagen.

    Im Sommer 2023 legte die AC Mailand dann noch einmal 20 Millionen Euro auf den Tisch und sicherte sich Pulisics Dienste. Bisher steht der mittlerweile 26-Jährige bei 84 Spielen, 20 Vorlagen und 27 Toren. In Mailand ist er absolut gesetzt.



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  • Roman Weidenfeller demontiert BVB-Kapitän Emre Can in aller Öffentlichkeit

    Roman Weidenfeller demontiert BVB-Kapitän Emre Can in aller Öffentlichkeit


    1. ruhr24
    2. BVB
    Roman Weidenfeller und BVB-Kapitän Emre Can
    Roman Weidenfeller hat BVB-Kapitän Emre Can scharf kritisiert. © HMB-Media/Imago, Maximilian Koch/Imago, Collage: RUHR24

    Eine Aussage von BVB-Kapitän Emre Can wird heiß diskutiert. Roman Weidenfeller findet ungewöhnlich klare Worte.

    Dortmund – Am Mittwochabend (19. Februar) kam der BVB gegen Sporting Lissabon nicht über ein 0:0 hinaus. Das torlose Remis reichte zwar für das Weiterkommen in das Champions-League-Achtelfinale. Beobachter im Stadion kritisierten aber trotzdem die Leistung der Mannschaft.

    Roman Weidenfeller demontiert BVB-Kapitän Emre Can in aller Öffentlichkeit

    Zumal der Gegner aus Portugal nicht mit seiner Top-Elf antrat und angesichts der 0:3-Hypothek aus dem Hinspiel gar nicht ernsthaft versuchte, das Spiel zu gewinnen. Nach dem Schlusspfiff sagte Emre Can, auch der BVB habe „nicht mehr gemacht als nötig.“

    Diese Aussage sorgte bei Roman Weidenfeller für Unmut. Im Schüttflix-Talk auf Sky schimpfte Dortmunds langjähriger Stammtorwart: „Ich sehe es als sehr fahrlässig, dass Kapitän Emre Can sich hinstellt und sagt: ‚Wir haben das Nötigste getan und das hat gereicht für den Achtelfinal-Einzug.‘ Was ist denn das für ein Ansatz? An einem Champions-League-Abend in Dortmund müssen Luft und Rasen brennen!“

    BVB um Kapitän Emre Can zu wenig mitreißend? „Funke nicht übergesprungen“

    Die BVB-Legende bemängelte außerdem, dass es der Mannschaft nicht gelungen sei, die schwarz-gelben Anhänger im Stadion mitzunehmen: „Gegen Stuttgart war die Unterstützung der Fans voll da. Heute hat man gemerkt, dass der Funke nicht übergesprungen ist.“ Ungewöhnlich heftige Worte des Klub-Repräsentanten. Und das vor laufenden Kameras.

    Roman Weidenfeller weiß, wovon er spricht. Der heute 44-Jährige stand 453-mal für Borussia Dortmund auf dem Platz, gewann mit dem BVB zwei Meistertitel und zweimal den DFB-Pokal. 2013 stand er außerdem mit dem Verein im Champions-League-Finale. Von derlei Triumphen ist die aktuelle Mannschaft weit entfernt.

    BVB jetzt gegen Union Berlin: „Das Nötigste“ wird wohl nicht reichen

    Zur Wahrheit gehört bei aller berechtigten Kritik: Die Statistiken weisen gar nicht so schlechte Zahlen auf: Dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei kam der BVB gegen Sporting Lissabon auf 19:7 Torschüsse und einen Expected-Goals-Wert von 1,86 zu 0,34. In der Abwehr zeigten Emre Can und Innenverteidiger-Kollege Nico Schlotterbeck eine gute Leistung.

    Jetzt steht in der Bundesliga das wichtige Spiel gegen Union Berlin an. Sicher ist schon jetzt: Der Tabellendreizehnte der Bundesliga wird sich deutlich giftiger in den Zweikämpfen präsentieren, als es Sporting Lissabon getan hat.

    „Das Nötigste“ wird dem BVB dann wohl nicht reichen, um den Rückstand auf die internationalen Plätze zu verkürzen. Dieser beträgt aktuell sechs Punkte auf einen Platz, der zur Teilnahme an der UEFA Conference League berechtigt.



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  • BVB in Aachen erst im Tiefschlaf, dann hellwach:

    BVB in Aachen erst im Tiefschlaf, dann hellwach:


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  • Abstiegskampf? Lothar Matthäus macht dem 1. FC Union Mut!

    Abstiegskampf? Lothar Matthäus macht dem 1. FC Union Mut!


    Der 1. FC Union erlebt bei Borussia Dortmund einen Abend zum Vergessen. Das 0:6 beim BVB, besonders die vier Gegentore in den letzten 15 Minuten, machen Trainer Steffen Baumgart (53) für Bauchschmerzen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (63) sieht die Köpenicker trotz des Debakels von Dortmund auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt.

    Mund abputzen, weiter geht’s! So könnte man die Analyse von Sky-Experte Matthäus kurz und knapp zusammenfassen. Der einstige Weltfußballer legt in einigen Szenen zwar den Finger in die eiserne Wunde, sieht den 1. FC Union allerdings trotz der schwachen Leistung beim BVB nicht in Not: „Die Dortmunder dürfen das Ergebnis nicht überbewerten, die Unioner dürfen nicht draufhauen.“

    Baumgart tat das auch nicht – zumindest nicht direkt nach dem Spiel. Dafür war der Cheftrainer auch zu bedient: „Es kann sich jeder vorstellen, dass ich an diesem Ergebnis zu knabbern habe.“

    1. FC Union: Baumgart-Bilanz fällt dürftig aus

    Matthäus sieht aber gerade in Baumgart den Garant dafür, dass Union schnell wieder zurück in die Spur findet. „Er hat die Mannschaft für die ersten 75 Minuten in Schutz genommen. Sie müssen sich jetzt an ihre Stärken zurückerinnern.“ Gleichzeitig fordert Matthäus, dass Union das Debakel nicht schönreden darf: „Man muss aber ansprechen, was da gelaufen ist, vor allem in der zweiten Halbzeit, nicht nur die letzte Viertelstunde. Denn Dortmund hatte vorher auch schon einige gute Aktionen, die sie nicht gut zu Ende gespielt haben.“

    Lothar Matthäus ist als Sky-Experte immer wieder auch beim 1. FC Union zu Gas, zuletzt Anfang Februar beim 0:0 gegen RB Leipzig.

    Lothar Matthäus ist als Sky-Experte immer wieder auch beim 1. FC Union zu Gas, zuletzt Anfang Februar beim 0:0 gegen RB Leipzig.Matthias Koch/imago

    Tatsächlich wähnte man sich beim 1. FC Union auf dem richtigen Weg, nachdem der berühmte Trainereffekt nach dem Rauswurf von Bo Svensson (45) unter Baumgart zunächst ausblieb. Doch das 4:0 in Hoffenheim machte vielen Hoffnung, dass die Eisernen unter dem ehemaligen Stürmer doch noch in die Gänge kommen. Trotz des 1:2 gegen Gladbach war die Stimmung bei Union positiv.

    1. FC Union: Matthäus glaubt an Klassenerhalt

    Matthäus appelliert daran, dass das auch trotz des 0:6 in Dortmund so bleiben sollte: „Es gehört dazu, auch mal sowas zu erleben. Das darf man aber nicht zu lange mit sich rumtragen, sondern man muss sich an die Stärken erinnern. Ich habe Union schon besser spielen sehen, gegen Leipzig war ich auch im Stadion. Und Leipzig ist jetzt keine Mannschaft, die schlechter ist als Dortmund, sondern tabellarisch viel besser da steht und Champions League gespielt hat.“

    Klar ist aber auch: Die Baumgart-Bilanz fällt nach acht Spielen und sieben Punkten sowie einem Torverhältnis von 7:16 eher dürftig aus.

    Ein paar Punkte braucht Union in dieser Saison definitiv noch, um den Klassenerhalt auch im sechsten Bundesliga-Jahr klarzumachen. Matthäus glaubt trotz des anspruchsvollen Restprogramms – Union spielt noch in Frankfurt, gegen den FC Bayern, in Leverkusen und gegen den VfB Stuttgart – an einen vorzeitigen Klassenerhalt der Köpenicker: „Sie werden ihre Spiele gewinnen und einen sicheren Platz in der Bundesliga haben, mit dem Abstieg werden sie nichts zu tun haben.“ ■ 



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  • BVB-Star vor überraschendem Wechsel zu Real Madrid?

    BVB-Star vor überraschendem Wechsel zu Real Madrid?


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    Jamies Gittens von Borussia Dortmund ist offenbar ins Visier von Real Madrid gerückt. Zieht es den Offensivspieler nach Spanien?

    Update vom 22. Februar, 19.11 Uhr: Laut des spanischen Portals Relevo zeigt Real Madrid Interesse an Jamie Gittens von Borussia Dortmund. Der Engländer stehe demnach bei den Königlichen ganz oben auf der Liste der Wunschspieler. Sollte Gittens im nächsten Sommer auf dem Transfermarkt verfügbar sein, plane der Verein aus Madrid, sich intensiv mit einer möglichen Verpflichtung zu beschäftigen, wird berichtet.

    Wechselt Jamie Gittens (r.) zu Real Madrid?
    Wechselt Jamie Gittens (r.) zu Real Madrid? © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Erstmeldung: Dortmund – Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin findet am Samstag, 22. Februar 2025, in Dortmund statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream verfolgen können.

    Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Free-TV?

    • Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin wird nicht live und in voller Länge im Free-TV übertragen.

    Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Pay-TV bei Sky

    • Die Partie Borussia Dortmund gegen Union Berlin wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
    • Der Countdown zum Spiel in Dortmund startet am Samstag, 22. Februar 2025, um 18.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
    • Um 18.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
    • Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky

    Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga im Live-Stream von Sky Go

    • Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
    • WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das Spiel Eintracht Borussia Dortmund gegen Union Berlin ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.

    Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Wer holt sich den Sieg?

    Der 23. Spieltag der Bundesliga steht bevor, und Borussia Dortmund trifft auf Union Berlin. Obwohl die Gastgeber als Favoriten gelten, verspricht das Spiel Spannung und Intensität. In der Liga zeigte der BVB zuletzt schwache Leistungen, was den Gästen aus der Hauptstadt durchaus Chancen eröffnet.

    Am vorherigen Spieltag erlitt Borussia Dortmund eine herbe Niederlage gegen den VfL Bochum. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac war dem abstiegsbedrohten Team klar unterlegen und verlor mit 0:2. Dadurch vergrößerte sich der Abstand zu den Champions-League-Plätzen, und die Teilnahme an der Königsklasse ist gefährdet.

    Der BVB trifft auf Union Berlin.
    Der BVB trifft auf Union Berlin. © IMAGO/Gladys Chai von der Laage

    Union Berlin trat im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach an, musste jedoch ebenfalls eine ganz bittere Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Steffen Baumgart verlor mit 1:2 und bleibt im unteren Mittelfeld der Bundesliga – und muss weiter nach unten schauen. (smr)



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  • Bosse sorgen für außergewöhnlichen Moment

    Bosse sorgen für außergewöhnlichen Moment


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Bosse auf der Tribüne
    Beim BVB-Sieg gegen Union Berlin waren auch die Dortmund-Bosse hellauf begeistert. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Beim BVB gab es am 23. Spieltag sechsmal Grund zu jubeln. Auch die Verantwortlichen Borussia Dortmunds wussten den Sieg zu schätzen.

    Dortmund – Die Freude am Samstagabend (22. Februar) war groß in Dortmund. Sei es BVB-Keeper Gregor Kobel, der sich schon auf dem Platz während des Spiels gegen Union Berlin freute. Die Fans von Borussia Dortmund, die seit langer Zeit mal wieder den BVB-Walzer angestimmt haben. Oder die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben, von denen eine Last abfällt.

    Echte BVB-Rarität: Bosse sorgen für außergewöhnlichen Moment

    Hans-Joachim Watzke stand auf und applaudierte freudestrahlend beim 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin. Ein seltener Anblick in Zeiten eines kriselnden BVB. Aber der Chef legte noch eine Schippe drauf.

    Die Führungsetage von Borussia Dortmund sorgte für einen weiteren seltenen Anblick: Wie Sport1 berichtet, gingen Geschäftsführer Watzke, Carsten Cramer und Lars Ricken im Anschluss an die Partie in die Mannschaftskabine. Dort gratulierten sie den Profis zum Sieg. Auch BVB-Präsident Reinhold Lunow folgte.

    BVB-Bosse gratulieren der Mannschaft: Gesamtbild gegen Union stimmte

    Wichtige Siege erfordern nunmal besondere Maßnahmen. Gegen Union Berlin fuhr Borussia Dortmund den ersten Bundesliga-Heimsieg im Jahr 2025 ein. Niko Kovac startete historisch schlecht beim BVB. Die Schwarz-Gelben kämpfen um das Erreichen der Champions League respektive um das Erreichen der internationalen Plätze.

    Aktuell belegt der BVB den zehnten Tabellenplatz. Beim Sieg gegen Union Berlin schnürte Serhou Guirassy einen Viererpack, Pascal Groß lieferte vier Vorlagen, Maxi Beier netzte ebenfalls, BVB-Neuzugang Carney Chukuwuemeka legte einen überzeugenden Auftritt hin.

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    Kurzum: Die Dortmunder funktionierten als Team. Viele hoffen, dass das der Befreiungsschlag war, nach dem man sich in Dortmund so sehnte.



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