Jamies Gittens von Borussia Dortmund ist offenbar ins Visier von Real Madrid gerückt. Zieht es den Offensivspieler nach Spanien?
Update vom 22. Februar, 19.11 Uhr: Laut des spanischen Portals Relevo zeigt Real Madrid Interesse an Jamie Gittens von Borussia Dortmund. Der Engländer stehe demnach bei den Königlichen ganz oben auf der Liste der Wunschspieler. Sollte Gittens im nächsten Sommer auf dem Transfermarkt verfügbar sein, plane der Verein aus Madrid, sich intensiv mit einer möglichen Verpflichtung zu beschäftigen, wird berichtet.
Erstmeldung: Dortmund – Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin findet am Samstag, 22. Februar 2025, in Dortmund statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream verfolgen können.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Free-TV?
Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin wird nichtlive und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Pay-TV bei Sky
Die Partie Borussia Dortmund gegen Union Berlin wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
Der Countdown zum Spiel in Dortmund startet am Samstag, 22. Februar 2025, um 18.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
Um 18.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga im Live-Stream von Sky Go
Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das SpielEintracht Borussia Dortmund gegen Union Berlin ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Wer holt sich den Sieg?
Der 23. Spieltag der Bundesliga steht bevor, und Borussia Dortmund trifft auf Union Berlin. Obwohl die Gastgeber als Favoriten gelten, verspricht das Spiel Spannung und Intensität. In der Liga zeigte der BVB zuletzt schwache Leistungen, was den Gästen aus der Hauptstadt durchaus Chancen eröffnet.
Am vorherigen Spieltag erlitt Borussia Dortmund eine herbe Niederlage gegen den VfL Bochum. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac war dem abstiegsbedrohten Team klar unterlegen und verlor mit 0:2. Dadurch vergrößerte sich der Abstand zu den Champions-League-Plätzen, und die Teilnahme an der Königsklasse ist gefährdet.
Union Berlin trat im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach an, musste jedoch ebenfalls eine ganz bittere Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Steffen Baumgart verlor mit 1:2 und bleibt im unteren Mittelfeld der Bundesliga – und muss weiter nach unten schauen. (smr)
Einige Sommer-Neuzugänge zünden beim BVB in dieser Saison noch nicht wie gewünscht. Vor allem von Yan Couto und Waldemar Anton dürften sich viele Fans wohl mehr erhofft haben. Zeigt die Formkurve bei ihnen nicht bald nach oben, könnten sie schnell als Transfer-Flops abgestempelt werden.
Dass es bei manchen Spielern allerdings auch mal etwas Geduld benötigt, zeigt nun ein ehemaliger Profi des BVB. Während er sein Potenzial im schwarz-gelben Trikot nie vollends ausschöpfen konnte, geht er andernorts völlig durch die Decke. Nun könnte ein Mega-Transfer bevorstehen!
BVB: Isak vor Wechsel nach Barcelona?
Bei Borussia Dortmund dürfte man sich wohl mächtig ärgern, dass man Alexander Isak vor wenigen Jahren nicht mehr Zeit gegeben hat. Nach bereits zweieinhalb Jahren wurde der Schwede für gerade einmal 15 Millionen Euro an Real Sociedad verscherbelt. Eine Summe, die angesichts der 75 Millionen Euro Ablöse, die Newcastle United drei Jahre später an die Andalusier überwies, nicht gut gealtert ist.
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Bei den „Magpies“ ist Isak inzwischen zu einem der besten Stürmer der Premier League gereift. Diese Entwicklung ist auch dem FC Barcelona nicht verborgen geblieben. Der „Mundo Deportivo“ zufolge ist der Ex-BVB-Star ein Nachfolgekandidat für Robert Lewandowski. Zumindest in der kommenden Saison soll der 36-Jährige allerdings noch für Barca stürmen.
Newcastle auf Verkäufe angewiesen
Ein Abgang Isaks aus Newcastle ist indes keineswegs unwahrscheinlich. Aufgrund der Probleme der „Magpies“ mit dem Financial Fair Play muss der Verein Ablösen generieren – die man durch einen Verkauf des Ex-Dortmunders wohl definitiv einplanen dürfte.
Ob der finanziell klamm gebeutelte Klub aus Barcelona die wohl hohe Ablöse für Isak stemmen könnte, bleibt allerdings abzuwarten. Wohlmöglich muss sich die „Blaugrana“ bei der Suche nach einem Lewandowski-Nachfolger umorientieren.
Mats Hummels erlebt auf seiner ersten Auslandsstation bei der AS Rom derzeit keine einfache Zeit. Der 36-Jährige ist unter Trainer Claudio Ranieri inzwischen nicht mehr erste Wahl und muss seit Wochen von der Bank aus zuschauen. Eine frustrierende Situation für den Ex-BVB-Spieler.
Weil der Vertrag von Mats Hummels jedoch bereits im Sommer wieder ausläuft, könnte der Weltmeister von 2014 schon jetzt über seine Zukunft nachdenken. Plant der Innenverteidiger nun einen schnellen Abflug aus Rom?
Mats Hummels vor Bundesliga-Rückkehr
Am 18. Mai letzten Jahres hat Mats Hummels sein letztes Bundesligaspiel absolviert. Nicht wenige vermuteten nach seinem BVB-Abgang wenige Monate später, dass das sein letzter Auftritt im deutschen Oberhaus gewesen sein könnte. Doch damit könnten sie falsch liegen. Wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtet, deutet sich derzeit nicht an, dass Hummels seinen auslaufenden Vertrag bei den Römern verlängert.
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Stattdessen soll der 36-Jährige andere Pläne verfolgen. Demnach wolle Hummels in Zukunft wieder näher bei seiner Familie in Deutschland leben. Damit einhergehen könnte gleichzeitig auch eine Rückkehr in die Bundesliga, sollte der ehemalige Dortmunder nicht wider Erwarten sein Karriereende im Sommer verkünden.
Rennen um Hummels eröffnet
Ob es derzeit schon erste Interessenten an Mats Hummels gibt, das geht aus dem Bericht nicht hervor. Fest stehen dürfte jedoch, dass ein Spieler mit der Erfahrung und dem Spielverständnis, wie Hummels es auch im fortgeschrittenen Fußballeralter noch hat, in der Bundesliga Begehrlichkeiten wecken würde.
Angesichts der eklatanten Defensiv-Schwächen in dieser Saison trauern noch immer viel Fans von Borussia Dortmund dem ehemaligen Abwehrboss nach. Ob es in der Bundesliga nochmal ein Wiedersehen gibt?
Er kam, spielte und siegte. Jadon Sanchon zockte sich bei Borussia Dortmund in Windeseile in alle Fan-Herzen. Sein Abgang: ein schwerer Schlag. Nicht nur für den BVB, rückblickend auch für ihn selbst. Bei Manchester United wurde er zum Flop und Sündenbock. Nach einer kurzen Rückkehr nach Dortmund erlebt er nun beim FC Chelsea das nächste Drama.
Sein Start in London war phantastisch, doch dann fiel er wieder in ein Loch. Nun schlittert Chelsea immer tiefer in die Krise – und wieder knallt es um Ex-BVB-Star Jadon Sancho.
Jadon Sancho wieder der Sündenbock
An der Stamford Bridge läuft derzeit wenig zusammen. Chelsea steckt nach einem guten Saisonstart in einer tiefen Krise – und Sancho ist zum Krisen-Gesicht geworden. Zur neuen Saison aus Manchester ausgeliehen, zauberte er wie in besten Zeiten, bevor plötzlich der Stecker gezogen war. Nun steht er immer heftiger in der Kritik.
Erst kürzlich nahm sich Klublegende John Obi Mikel den Flügelstürmer mit drastischen Worten vor (hier die Aussagen lesen). Nun legt der Nigerianer noch einmal nach und poltert gegen den 24-Jährigen, was das Zeug hält. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen“, schimpft Mikel in seinem Podcast. „Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund. Aber er ist wieder weg.“
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„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist komplett verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht, wie er sollte. Jadon muss verdammt nochmal aufwachen.“
Knallharte Worte gegen den Ex-Dortmunder. Der kommt in den letzten elf Partien auf eine müde Torbeteiligung, kam zuletzt mehrfach nur noch von der Bank.
Borussia Dortmund setzt nach dem überzeugenden 6:0 gegen Union Berlin auf einen Aufschwung. Dies bezieht sich auch auf Pascal Groß ganz persönlich.
Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.
Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.
Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen
Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.
Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.
Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.
Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač
Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.
„In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.
Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus
Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.
Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.
Groß tritt als Mahner beim BVB auf
Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.
Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.
Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“
Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.
Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“
Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.
Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.
Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!
Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?
Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.
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Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.
Große Konkurrenz für Atletico
Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.
Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.
Die BVB-Aktie verzeichnete gestern einen leichten Aufwärtstrend mit einem Plus von 0,62 Prozent und notierte bei 3,245 Euro (Stand: 26.02.2025, 22:39 Uhr). Dieser moderate Anstieg erfolgt trotz eines schwächeren Monatsabschlusses, bei dem die Aktie einen Rückgang von 0,46 Prozent hinnehmen musste. Während die Marktkapitalisierung aktuell bei 357,7 Millionen Euro liegt, bleibt der Titel mit 48,23 Prozent deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch, konnte sich jedoch 14,18 Prozent über seinem 52-Wochen-Tief halten.
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Der FC St. Pauli empfängt am Samstag Borussia Dortmund am Millerntor. Ein Podcast über Macht, Unwucht, Basics und Bauchgefühle. (Titelfoto: Peter Böhmer)
Zu Gast für dieses Gespräch ist erstmals Cedric Gebhardt von den Ruhr Nachrichten. Er berichtet über Borussia Dortmund und ist Teil des „BVB-Podcast“. Im Verlauf unserer Unterhaltung versuchen wir viele Fragezeichen rund um den BVB aufzulösen und machen dabei einen kleinen Rundumschlag durch alle Ebenen des Vereins.
Wir beginnen mit der Führungsetage und die Machtspiele der verantwortlichen Personen. Ein Trainerwechsel und die Entlassung des technischen Direktors sollen für Ruhe sorgen, aber ist das wirklich so? Es geht um die „Wohlfühloase“ Borussia Dortmund, denn viele Positionen sind mit ehemaligen Profispielern besetzt. Kann das gutgehen oder muss mehr frischer Wind in den BVB? Fragen über Fragen.
Anschließend blicken wir auf den Kader und die in dieser Saison getätigten Transfers. Zunächst voller Euphorie aufgenommen, halten diese aktuell nicht das, was man sich von ihnen versprochen hat. Zudem herrscht laut Cedric seit Jahren eine gewisse Unwucht in der Zusammensetzung des Teams. Hätte man im Winter mehr reagieren müssen als man es getan hat? Natürlich geht es in diesem Zusammenhang auch um die bisherige Arbeit des neuen Trainers Niko Kovac.
Als nächsten Themenkomplex geht es darum, wie aktuell die Stimmung in der Dortmunder Fanszene ist. Wie verkraftet man es, dass man am einen Spieltag in Bochum verliert (Anmerkung: Das ist tatsächlich nichts Neues für den BVB) und beim nächsten Heimspiel Union Berlin sechs(!) Tore einschenkt? Über die Anhänger:innen der Dortmund landen wir dann schließlich bei der Begegnung am kommenden Samstag.
Wir schauen auf die unterschiedlichen Vorzeichen mit denen beide Mannschaften in die Partie gehen werden. Cedric versucht auf sein Bauchgefühl zu hören und gibt einen überraschenden Tipp ab. Außerdem hoffen wir auf die Zuverlässigkeit der deutschen Bahn und ich auf eine Wiederholung der Pokalsensation vor ziemlich genau drei Jahren, damals vor fast leerem Stadion. Herausgekommen sind rund 36 Minuten zur Vorbereitung auf ein wichtiges Heimspiel, das gefühlt in alle Richtungen ausgehen kann. Viel Spaß beim Hören! FORZA FCSP!
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// Yannick
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Arminia Bielefeld hat sich einen Platz im Halbfinale des DFB-Pokals gesichert. Borussia Dortmund muss erneut neidvoll auf einen Drittligisten blicken.
Dortmund/Bielefeld – Wie die Verantwortlichen und Profis von Borussia Dortmund den DFB-Pokal verfolgen, ist nicht überliefert. Auf die eine oder andere Art wird die nächste Sensation durch Arminia Bielefeld zum BVB durchgedrungen sein.
Der Drittligist schaltete am Dienstagabend in einem klassischen Pokalthriller mit Werder Bremen nach Union Berlin und dem SC Freiburg den dritten Erstligisten aus und zog ins Halbfinale ein. Dort warten Double-Sieger Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder der Sieger der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg (Mittwoch, 20.45 Uhr, TV-Infos) auf den Außenseiter.
BVB scheiterte Ende Oktober am VfL Wolfsburg
Die Ostwestfalen sind damit nur noch 90 Minuten vom Endspiel in Berlin entfernt, 180 Minuten vom Titel und dem Einzug in den Europapokal. Beim Team, das im Westfalenstadion heimisch ist, muss der Blick auf die Arminen besonders schmerzen. Der BVB hatte sich bereits in der zweiten Hauptrunde gegen Wolfsburg aus dem DFB-Pokal verabschiedet.
Stark ersatzgeschwächt verlor die Elf von Nuri Şahin Ende Oktober kurz vor dem Einzug ins Elfmeterschießen durch ein spätes Tor des Wolfsburger Stürmers Jonas Wind. Auf der Bank des BVB hatte mit Marcel Sabitzer nur ein vollwertiger Profi Platz genommen, Şahin nutzte trotz Verlängerung mangels gangbarer Alternativen insgesamt nur drei Wechseloptionen.
Schon letzte Saison kam ein Drittligist weiter als der BVB
Einen großen Vorwurf konnte man Dortmund nach dem Aus gegen die Wölfe nicht machen, jedoch kräht danach im DFB-Pokal schnell kein Hahn mehr. Im K.o.-Wettbewerb zählt nur das Weiterkommen. Und in dieser Hinsicht sprechen bemerkenswerte Fakten gegen den BVB.
Schließlich folgt Arminia Bielefeld als Sensationsteam auf den 1. FC Saarbrücken, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war. Der FCS schaltete nacheinander den FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach aus, verlor erst gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Semifinale. Dortmund war 2023/24 im Achtelfinale am VfB Stuttgart gescheitert.
BVB ist den Ruf der Pokalmannschaft los
Auch 2021/22 verabschiedete sich Dortmund früher als mehrere unterklassige Teams, nachdem die Elf von Trainer Marco Rose sich beim damaligen Zweitligisten FC St. Pauli blamiert hatte.
Den Ruf der Pokalmannschaft ist der BVB inzwischen los. Dabei hatte sich der Klub ihn nur mühsam erarbeitet.
Über Jahre war es alles andere als eine Liebesbeziehung zwischen Dortmund und dem DFB-Pokal. Selbst Erfolgs-Übervater Jürgen Klopp fremdelte anfänglich mit dem Cup. Zwischen dem legendären Pokalsieg 1989 gegen Werder Bremen und dem 5:2 gegen den FC Bayern im Jahr 2012, mit dem der BVB das Double perfekt machte, schafften es die Schwarzgelben nur einmal ins Endspiel (2008, 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern).
BVB zwischen 2012 und 2021 sechsmal im Endspiel
Dem gegenüber standen allerlei Peinlichkeiten: Mehrfach schied der BVB in der 1. Runde aus, beispielsweise im Jahr 2001 gegen die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Unvergessen sind in Dortmund auch das Aus als amtierender Champions-League-Sieger gegen den Drittligisten Eintracht Trier im Jahr 1997 oder das verlorene Elfmeterschießen 2010 gegen die Kickers Offenbach unter Klopp.
Anderthalb Jahre später reckte Kapitän Sebastian Kehl den Pokal nach dem Sieg gegen Bayern in den Berliner Nachthimmel, es begann die stärkste Pokalserie des BVB mit fünf weiteren Finals und zwei Endspielsiegen bis 2021. In der Corona-Saison gelang unter Interimscoach Edin Terzić der bisher letzte Triumph.
BVB muss um Europapokaleinzug bangen
Seither ist Dortmund in vier Pokalsaisons nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen. Jedes Aus ist schmerzhaft, weil der DFB-Pokal für jeden Klub, der nicht FC Bayern heißt, vor der Saison die größte und bisweilen auch einzig realistische Titelchance bietet.
Für den BVB ist das Aus in der laufenden Spielzeit umso ärgerlicher, weil mit dem Pokalsieg der Einzug in die Europa League einhergeht. Angesichts Tabellenplatz zehn, den Dortmund in der Bundesliga aktuell aufweist, ist keineswegs gesichert, dass sich die Schwarzgelben über den regulären Weg für einen Europapokal qualifizieren werden.
Bielefeld spielte Ende Januar gegen die zweite Mannschaft des BVB
Mit der 6:0-Gala gegen Union Berlin hat die Elf von Neu-Trainer Niko Kovač am Wochenende neue Hoffnungen geschürt, solche zu bestätigen hat sich in dieser Saison aber schon oft als zu hohe Hürde erwiesen.
Dass mit Arminia Bielefeld der Tabellenvierte der 3. Liga, der Ende Januar noch bei der zweiten Mannschaft des BVB im Stadion Rote Erde gastierte, von Berlin und einer Pokalsensation träumen darf, sollte Dortmund umso mehr zu denken geben.
Julian Brandt kann aufgrund einer Verletzung nicht gegen Union Berlin spielen. Nach dem BVB-Triumph wird er plötzlich als Verlierer gewertet.
Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.
Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.
Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.
Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.
BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet
Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.
Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.
Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.
Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet
Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.
BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“
Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.
BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet
Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.
Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.
Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.
BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient
Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.
Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.
Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?