Kategorie: Borussia Dortmund

  • Bundesliga: So sehen Sie St. Pauli – BVB Samstag live im TV | Sport

    Bundesliga: So sehen Sie St. Pauli – BVB Samstag live im TV | Sport


    Kann Dortmund nachlegen?

    Nach dem 6:0 in der vergangenen Woche gegen Union Berlin muss der BVB in der Bundesliga nun beim FC St. Pauli ran. Das Spiel am Samstag sehen Sie live im TV.

    Klartext über Müller: Was Hoeneß IHM ersparen möchte

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD26.02.2025

    Bundesliga im TV: Wer zeigt St. Pauli – BVB live?

    Die Bundesliga-Partie zwischen St. Pauli und Dortmund wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 15.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 15.15 Uhr.

    Sie können die Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD.de-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen St. Pauli und Dortmund kostenlos verfolgen.

    Fest steht vor Anpfiff: St. Pauli schwächelt zuhause immer wieder, hat in elf Heimspielen in dieser Saison erst sieben Tore geschossen (zwei Siege) – nur Heidenheim hat weniger Punkte geholt. Auswärts läuft’s bei Dortmund aber auch nicht, acht Punkte fuhren sie diese Saison erst ein und damit einen Zähler weniger als St. Pauli zuhause.



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  • Der erste gelang 1948: Die Geschichten der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund

    Der erste gelang 1948: Die Geschichten der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund


    Am Samstag versucht sich der FC St. Pauli an seinem fünften Sieg gegen Borussia Dortmund. Von 26 Spielen gingen bislang 17 an die Westfalen, fünf endeten unentschieden – und viermal konnten sich am Ende die Kiezkicker freuen. Ein Blick zurück auf das Quartett braun-weißer Siege.

    Das 2:1 im DFB-Pokal-Achtelfinale am 18. Januar 2022 ist noch in bester Erinnerung. St. Pauli war Zweitliga-Herbstmeister geworden, Etienne Amenyido traf schon nach vier Minuten zur Führung, die Dortmunds Belgier Axel Witsel mit einem Eigentor (40.) freundlicherweise ausbaute. Nach dem Wechsel musste sich Pokal-Torwart Dennis Smarsch zwar einmal Erling Haaland (58.) geschlagen geben, doch danach trafen weder der damalige BVB-Goalgetter noch seine Kollegen.

    Die Mauer fällt, Andy Möller traf 1989 gegen den Kiezklub

    Auch wenn wegen der Corona-Einschränkungen damals nur 2000 Fans im Stadion sein durften: Emotional war der Dienstagabend der Höhepunkt der Kiezkicker-Saison 2022/23, die danach deutlich an Fahrt verlor. Den Bundesliga-Aufstieg verfehlte St. Pauli ebenso wie es das Pokal-Viertelfinale bei Union Berlin verlor – und am Ende stand auch der HSV in der Tabelle ein vorletztes Mal vor den Kiezkickern.

    Das war am 30. November 1989 noch die Regel. Kurz nach dem Mauerfall brachte der spätere Weltmeister, Europameister, Champions-League- und Weltpokal-Sieger Andreas Möller die Westfalen in der 13. Minute in Führung. Bis zur Schlussviertelstunde sah es nach einem Auswärtssieg des amtierenden DFB-Pokal-Siegers am Donnerstagabend aus, der für St. Pauli das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz bedeutet hätte.

    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball. WITTERS

    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball.
    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball.

    Doch dann drehte die Elf von Helmut Schulte das Spiel auf atemberaubende Weise. Erst erzielte André Golke (76.) mit einem Abstauber den Ausgleich, dann entdeckte Dirk Zander (89.) die Lücke in der BVB-Abwehr und schoss aus 15 Metern ins kurze Eck – zum bislang letzten Bundesliga-Sieg der Braun-Weißen gegen Dortmund.

    Golke traf bei gleich zwei St. Pauli-Siegen über Dortmund

    Ein gutes Jahr zuvor hatte St. Pauli am 22. Oktober 1988 angedeutet, dass der erste Bundesliga-Klassenerhalt der Vereinsgeschichte gelingen könnte. Golke köpfte den Ball in der 49. Minute am langen Pfosten aus kurzer Distanz zum 1:0-Siegtreffer ins Netz, nachdem St. Pauli schon die erste Spielhälfte dominiert hatte.

    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod WITTERS

    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod
    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod

    Der erste der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund war auch der einzige, der nicht am Millerntor geschah. Am 5. Juni 1948 trafen sich der FC und die Borussia in Braunschweig, um den Endspielgegner des Hamburger SV in der britischen Zonenmeisterschaft zu ermitteln. Eine erste Partie eine Woche zuvor war unentschieden ausgegangen: In Gladbeck hatten sich beide Teams 2:2 getrennt. In Braunschweig dann erzielte Fritz Machate (25.) für St. Pauli den Treffer des Tages.

    Das könnte Sie auch interessieren: Traumtor im Hinspiel gegen den BVB: Smith mit Rezept gegen St. Paulis Flaute

    Im Finale eine Woche darauf ging St. Pauli gegen den Stadtrivalen im Hoheluft-Stadion mit 1:6 unter. Nichtsdestrotrotz hatten sich die Braun-Weißen durch ihren Sieg gegen Dortmund für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, in der Machate und Co. bis ins Halbfinale vorstießen. Dort war nach einem 2:3 nach Verlängerung gegen den 1. FC Nürnberg allerdings Schluss.



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  • Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“

    Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“


    Du warst 2023 bereits im Final Four der European League in Graz 2023, jetzt kämpfst Du mit dem BVB in Stuttgart um den DHB-Pokal. Wie blickst Du auf das Final4?„Alle, die dort waren, erzählen mir, wie unfassbar geil das Erlebnis ist. Ich freue mich darauf, endlich diesen Moment erleben zu dürfen und bin sehr gespannt. Wir werden eine gelbe Wand hinter uns haben, auf die ich mich wahnsinnig freue. Das gibt uns einen zusätzlichen Push, den wir nutzen wollen. Graz war schon besonders, aber ich hoffe auf noch bessere Momente in Stuttgart.“

    Im Halbfinale wartet der Deutsche Meister HB Ludwigsburg. Das Hinspiel in der Liga habt Ihr gewonnen, das Rückspiel vergangene Woche in Ludwigsburg verloren. Was erwartet Euch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison?„Wir hatten im Heimspiel mehr Biss, haben ihnen mehr Gegenwehr geboten und ihre Schwächen bestraft. Im Rückspiel hatten wir mehr mit uns und unserer Leistung zu kämpfen, als uns auf Ludwigsburg zu konzentrieren. Es ist eine unglaublich schwere Aufgabe für uns, aber wir wissen, was wir können und haben auch bewiesen, dass wir Ludwigsburg schlagen können. Unsere Abwehr muss die Grundlage für alles andere sein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den ersten Schritt Richtung Pokal machen.“

    Worauf kommt es für Euch als Mannschaft an, um erfolgreich zu sein?„Das Final4 ist besonders, weil du innerhalb weniger Stunden zwei sehr wichtige Spiele hast und wenig Regeneration. Umso wichtiger ist es, als Team zusammenzustehen. Wir müssen als Mannschaft füreinander funktionieren und Leidenschaft zeigen. Nur dann haben wir eine Chance, den Pokal zu gewinnen. Immer, wenn wir in einen Flow gekommen sind, haben wir die Spiele in diesem Jahr für uns entschieden. Wenn wir am Samstag in den Flow kommen, ist vieles für uns möglich. Wir werden in zwei Spielen alles reinwerfen und am Ende hoffentlich den Pokal holen.“

    Fast hättest Du diese Chance nicht bekommen: Anfang 2020 hast Du zwischenzeitlich mit dem Handball aufgehört. Warum?„Ich hatte schon vor der Corona-Zeit das Gefühl, den Spaß am Handball zu verlieren. Es war ein komisches Gefühl für mich, wenn man sein ganzes Leben lang einen Sport betrieben und geliebt hat und dann plötzlich keine Freude mehr daran hat. Dazu ließen meine Schulnoten nach und ich wollte etwas daran ändern. Ich wollte mein Abitur in meiner Heimat Wolfsburg und im Umkreis meiner Familie machen. Da sah ich den Handball eher als Hindernis, um das erfolgreich zu schaffen.“

    …und dann hat Dich im Oktober 2020 das Handball-Fieber doch wieder gepackt?„Ja, total. Mit der Zeit merkte ich, dass die Schule mir leichter fiel als zuvor. Dann sagte ich meinem Vater eines Abends, dass ich gerne ein Spiel in Wolfsburg ansehen möchte. Die Frauen spielten damals in der Oberliga. Er war überrascht, aber nach dem Spiel stand für mich fest, dass ich wieder spielen will. Nach einem kurzen Gespräch, in dem ich meinen Fokus auf die Schule verdeutlichte, gab mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit, die Schule in den Vordergrund zu stellen und dennoch Handball zu spielen. 2022 habe ich dann ein duales Studium in Dresden für den Wechsel zum BVB abgesagt.“

    Und jetzt stehst Du mit dem BVB im Final4. Was würde es dir bedeuten, am Sonntag mit der Borussia den Titel zu gewinnen?„Nach fast drei Jahren in Dortmund wäre es für mich der erste Titel mit der Mannschaft. Das würde mir alles bedeuten. Wir trainieren jeden Tag genau für diese Spiele und Momente. Wir müssen das genießen, aufsaugen und unsere Leistung gemeinsam auf das Feld bringen. Mit allen Emotionen. Schon bei dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Es ist mit das Größte, was du erreichen kannst. Ich sehe uns bereit als Mannschaft, und wir haben uns das auch einfach verdient.“



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  • BVB-Sondertrikot: Im 90er-Retro-Look nach Amerika?

    BVB-Sondertrikot: Im 90er-Retro-Look nach Amerika?


    Dortmund. Borussia Dortmund veröffentlichte gestern einen kurzen Trikot-Teaser. Eine Hommage an die erfolgreichen 90er-Jahre des BVB.



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  • Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie gewinnt 0,15 Prozent (3,245 €) – 27.02.25 – News

    Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie gewinnt 0,15 Prozent (3,245 €) – 27.02.25 – News


    Das Stadion von Borussia Dortmund, der Signal Iduna Park.

    Quelle:
    ©unsplash.com

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    ARIVA.DE Redaktion &nbsp|&nbsp 27. Februar 2025, 11:21


    Aufrufe: 389

    An der deutschen Börse notiert die Aktie von Borussia Dortmund GmbH KGaA derzeit ein wenig fester. Das Wertpapier notiert gegenwärtig bei 3,25 Euro.

    • An der deutschen Börse notiert die Aktie von Borussia Dortmund GmbH KGaA (Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie) derzeit ein wenig fester.
    • Das Wertpapier notiert gegenwärtig bei 3,25 Euro.

    Am Aktienmarkt liegt die Aktie von Borussia Dortmund GmbH KGaA aktuell im Plus. Das Papier legte um 1 Cent zu. Der Anteilsschein von Borussia Dortmund GmbH KGaA kostet zur Stunde 3,25 Euro. Im Vergleich mit dem Gesamtmarkt steht die Borussia Dortmund GmbH KGaA-Aktie gut da. Der SDAX (SDAX ) liegt derzeit um 0,45 Prozent im Minus gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages und kommt auf 15.059 Punkte. Den bisher höchsten Kurs verzeichnete das Wertpapier von Borussia Dortmund GmbH KGaA am 12. November 2018. Seinerzeit kostete die Aktie 10,04 Euro, also 6,79 Euro mehr als gegenwärtig.

    Zuletzt hat Borussia Dortmund GmbH KGaA einen Jahresüberschuss von 44,31 Mio. € in den Büchern stehen. Die Gesellschaft hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 509,11 Mio. € umgesetzt.

    Der Vergleich mit der Peergroup

    Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base erstellt.

    Community-Beiträge zu SDAX (Performance)

    aus Forum-Thread: SIXT (723132/723133) – ewiges Wachstum?

    Avatar des Verfassers
    Finde auch den Restwertgedanken gut

    Was bereits im Land ist, wird nicht mehr verzollt. Da Neuwagen durch Importzölle teurer werden, steigt der Bedarf bei Gebrauchtwagen, was tendenziell die Preise erhöht..

    Avatar des Verfassers
    @Parosit

    Erklärst Du bitte mal Deinen Gedanken zu Zöllen und was das mit dem Restwert der Sixt Fahrzeuge und dem Aktienkurs zu tun hat?Vielen Dank.

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  • Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus

    Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus


    1. ruhr24
    2. BVB
    Marcel Sabitzer und Pascal Groß vom BVB
    Haben beim BVB derzeit nicht mehr viel zu lachen: Marcel Sabitzer und Pascal Groß. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Beim BVB müssen drei Mittelfeld-Stars um ihre Zukunft bangen. Neben Julian Brandt sind das auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß.

    Dortmund – Auf Borussia Dortmund kommt im Sommer ein größerer Umbruch zu. Besonders das BVB-Mittelfeld könnte ein neues Gesicht bekommen.

    Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus

    Schon länger ist klar, dass Giovanni Reyna und Salih Özcan den Verein verlassen sollen. Beide waren zuletzt ausgeliehen und kehrten nach Dortmund zurück. Nach Saisonende strebt der Verein die endgültige Trennung an.

    Nicht ganz so klar ist die Lage bei einem prominenten Trio, das seit einiger Zeit aber enttäuschende Leistungen beim BVB abliefert: Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß. Aber auch sie müssen zittern.

    BVB-Vertrag von Julian Brandt wird aktuell nicht verlängert – Gespräch auf Eis

    Laut Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel) hat der BVB die Gespräche mit Julian Brandt über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages (läuft bis Juni 2026) auf Eis gelegt.

    Inzwischen sind intern die Zweifel gewachsen, ob der 28-Jährige sich tatsächlich irgendwann zum Führungsspieler aufschwingen kann, heißt es. Zu inkonstant sind seine Leistungen. Hier heißt die Devise: abwarten, ob er seine Formprobleme noch in den Griff bekommt.

    BVB-Vertrag von Marcel Sabitzer läuft bis 2027 – aber Sommer-Transfer nicht ausgeschlossen

    Der Vertrag von Marcel Sabitzer (30) läuft noch ein Jahr länger. Und dennoch ist auch beim Österreicher eine Trennung im Sommer nicht ausgeschlossen.

    Die Ruhr Nachrichten nennen ihn „das Gesicht der BVB-Krisensaison“. Untermauert wird das durch seine katastrophale Bilanz von 0 Torbeteiligungen in 29 Saison-Pflichtspielen.

    BVB-Neuzugang Pascal Groß ist auch Wackelkandidat – mit Tendenz zu Verbleib

    Etwas besser sieht die Prognose für Pascal Groß aus. Der 33-Jährige ist seit vergangenem Sommer im Besitz eines Zweijahresvertrages.

    Die Tendenz bei ihm soll trotz zuletzt enttäuschender Leistungen in Richtung Verbleib gehen. Ein neuer BVB-Vertrag für den Routinier ist aber derzeit nicht in Sicht.

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    Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kommen auf eine gesammelte Erfahrung von 147 Länderspielen für Deutschland beziehungsweise Österreich. Auf dem Platz haben sie es aber zuletzt nicht geschafft, dem BVB-Mittelfeld Organisation und Esprit zu verleihen. Deshalb steht das Trio nun vor einer ungewissen Zukunft.



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  • Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent

    Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent


    Floskeln, Phrasen, Metaphern – im Fußball gibt es Tausende, die vor allem dann bemüht werden, wenn es nicht läuft. Oftmals schwingt Verzweiflung mit, nicht selten sind es überdies schiefe Bilder, die da gezeichnet werden: Wer frisst schon Gras oder nimmt ein Ruder mit auf den Platz, um es dann herumzureißen? Beim FC St. Pauli wollen sie nach vier sieglosen Spielen in Folge am Samstag gegen Borussia Dortmund 101 Prozent geben, um im Bundesliga-Abstiegskampf die Trendwende herbeizuführen.

    FC St. Pauli offensiv verbessert, aber nicht gut genug

    Seit 340 Minuten warten die Hamburger auf einen Torerfolg, haben in 21 Partien insgesamt erst 18 Mal getroffen und stellen den schwächsten Angriff der Liga. Beim 0:2 zuletzt in Mainz war die Leistung gerade in der ersten Halbzeit zwar überzeugend, die Chancenverwertung aber erneut nicht Bundesliga-tauglich. Dass der Aufsteiger knapp 20 Torschüsse abgeben muss, bis der Ball im Netz zappelt, ligaweit aber am seltensten zum Abschluss kommt, wird inzwischen zum Problem. Denn, in der Defensive reihten sich zuletzt die Aussetzer aneinander – in Mainz patzte Keeper Nikola Vasilj.

    Die Kiezkicker haben ihre noch vor einigen Wochen komfortable Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt verspielt. Die Konkurrenz befindet sich derweil im Aufwind: Die TSG Hoffenheim hat die Hamburger auf Tabellenplatz 15 verdrängt. Der 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsrang hat nur noch sechs Punkte Rückstand. Und wenn der VfL Bochum am Freitag zwei Zähler nach dem Berufungsverfahren in der Causa „Feuerzeugwurf“ zugesprochen bekommt und den ersten Abstiegsplatz verlässt, sind es lediglich vier Punkte. Nur Schlusslicht Holstein Kiel ist abgeschlagen. 

    Im Westen ein Wunder, im Norden eine Tragödie?

    Was die Situation aus Hamburger Sicht bedrohlich macht: Heidenheim ist aus der Conference League ausgeschieden, hat keine Doppelbelastung mehr und kann sich jetzt allein auf den Klassenerhalt konzentrieren. Der VfL Bochum schien zur Winterpause als erster Absteiger festzustehen, hat aber eine beeindruckende Aufholjagd gestartet und zuletzt fünf Punkte aus vier Spielen geholt. Tief im Westen, wo am Samstag die TSG Hoffenheim zu Gast ist, scheint sich ein Fußball-Wunder anzubahnen.

    Hoch im Norden könnte sich derweil eine Tragödie wiederholen: In der Saison 2011/12 lagen die Kiezkicker nach dem 21. Spieltag auf Rang zwölf, sammelten nach dem 1:0-Derbysieg über den HSV aber nur noch mickrige vier Punkte und stiegen am Ende ab.

    FC St. Pauli fehlen überall ein paar Prozent

    Positiv immerhin: Fortschritte in der Offensive waren in Mainz erkennbar. Dass dennoch kein eigener Treffer gelang, führte Trainer Alexander Blessin auch auf fehlendes Spielglück zurück und verwies in dem Zusammenhang auf den Pfostenschuss von Noah Weißhaupt. Fakt ist jedoch auch: überall fehlen ein paar Prozent. Das ist St. Paulis Coach nicht verborgen geblieben. Und so verlangt nicht nur der 51-Jährige, man müsse nun 101 Prozent geben.

    Es braucht kein Mathematik-Studium, um zu wissen: Das ist unmöglich! Sich zunehmend metaphorisch auszudrücken oder Phrasen zu bemühen, zeigt indirekt, wie angespannt die Situation am Millerntor ist. „101 Prozent“ zu geben, bedeutet nichts weniger, als etwas Außergewöhnliches zu tun, um sein Ziel zu erreichen. Bislang war in Hamburg davon die Rede gewesen, man könne mithalten und werde die nötigen Punkte für den Klassenerhalt über beharrliche Arbeit holen.

    Nun aber müsse man das Glück erzwingen, wie nach dem Spiel in Mainz immer wieder betont wurde. Vieles klang nach Durchhalteparolen – das ist ein schlechtes Zeichen, weil darin Verzweiflung mitschwingt. Jetzt, da St. Pauli erstmals in dieser Saison unter Druck steht, braucht es das Gegenteil: Überzeugung, vor allem im Angriff.

    Borussia Dortmund äußerst wankelmütig

    Vielleicht kommt Borussia Dortmund (10.) am Samstag als Gegner zum passenden Zeitpunkt. Die in dieser Saison äußerst wankelmütigen Schwarz-Gelben haben sich bereits gegen Holstein Kiel (2:4) und den VfL Bochum (0:2) eine Blöße gegeben.

    Zuletzt war zwar Union Berlin mit 6:0 vom Platz gefegt worden und einige Tage zuvor in der Champions League die Qualifikation für das Achtelfinale perfekt gemacht worden. Nach dem 0:0 im Europapokal gegen Sporting Lissabon aber hatte Kapitän Emre Can erklärt: „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.“ Die auswärts erst zweimal siegreiche Borussia versucht es also bisweilen auch mit weniger als 100 Prozent. Vielleicht ja auch am Samstag. Dann stehen die Chancen für den FC St. Pauli gut, das Ruder ….



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  • “Besorgniserregend”: Moukoko sinkt immer tiefer

    “Besorgniserregend”: Moukoko sinkt immer tiefer


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    BVB | “Besorgniserregend”: Moukoko sinkt immer tiefer

    Bundesliga

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  • Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet

    Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet


    1. ruhr24
    2. BVB
    Eine Szene bei BVB gegen St. Pauli und RUHR24-Redakteur Nicolas Luik
    Das BVB-Spiel gegen St. Pauli am Samstag wird richtungsweisend. © David Inderlied/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24, Collage: RUHR24

    Der BVB steht am Scheideweg. Und das Spiel auf St. Pauli ist richtungsweisend. Ein Kommentar.

    Dortmund – Für Borussia Dortmund steht am Samstag die ganze Saison auf dem Spiel. Warum der BVB beim FC St. Pauli unbedingt gewinnen muss, kommentiert RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.

    Warum das Spiel gegen St. Pauli die gesamte BVB-Saison entscheidet

    Beim jüngsten 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin dominierte der BVB die Schlussviertelstunde in einer Weise, die langjährige Beobachter kaum mehr für möglich hielten. Es waren glanzvolle 15 Minuten, die an bessere Zeiten erinnerten.

    Auffällig: Die Dortmunder griffen diesmal zu einfachen Mitteln wie Flanken aus dem Halbfeld, waren sich auch für den einen oder anderen Distanzschuss nicht zu schade – anstatt sich pausenlos am gegnerischen Sechzehner ins Nirwana zu „kombinieren“.

    BVB spielt plötzlich mit Selbstvertrauen und findet spielerische Lösungen

    Variables Offensivspiel macht weniger ausrechenbar. Zudem scheint die Defensive gefestigt: Nico Schlotterbeck und Emre Can harmonieren zusammen in der Abwehrzentrale und sorgen für Stabilität.

    Möglicherweise tritt endlich ein Trainer-Effekt beim BVB ein. Niko Kovac hat seine Mannschaft und einzelne Spieler zuletzt über alle Maßen öffentlich starkgeredet. So sehr, dass es schon befremdlich wirkte.

    BVB wie verwandelt: Haben wir gegen Union Berlin eine neue Borussia gesehen?

    Pascal Groß etwa bekam vor dem Spiel gegen Union Berlin ein Sonderlob, obwohl er in den Wochen zuvor enttäuscht hatte. Der Mittelfeld-Mann bedankte sich in offensiverer Rolle als üblich mit vier Tor-Vorlagen in einem Spiel. Das schafften seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 2004/05 nur zwei weitere Spieler im deutschen Oberhaus.

    Hat der neue Trainer es tatsächlich geschafft, dem BVB ein neues Selbstverständnis zu vermitteln? Mehr Selbstvertrauen, mehr Gier und eine spielerische Identität? Klar ist: Es war „nur“ Union Berlin. Ein unangenehmer Gegner zwar, der aus sechs Bundesliga-Spielen in Dortmund aber noch keinen einzigen Punkt geholt hat.

    BVB steht in Hamburg am Scheideweg: Mit Sieg ist sogar die Champions League noch drin

    Entscheidend für den weiteren Saisonverlauf wird sein, wie der BVB sich am Samstag (1. März, 15.30 Uhr) beim FC St. Pauli präsentiert. Dortmund steht in Hamburg am Scheideweg.

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    Im Erfolgsfall ist sogar die Qualifikation für die Champions League noch drin. Denn die potenziell stärksten Konkurrenten VfB Stuttgart und RB Leipzig schwächeln. Sie sind nur vier beziehungsweise sechs Punkte entfernt vom Revierklub.

    BVB-Niederlage in St. Pauli wäre erneuter Offenbarungseid: Grüßt wieder das Murmeltier?

    Der Rückstand auf den Viertplatzierten SC Freiburg beträgt sieben Punkte. Gewinnt der BVB auf St. Pauli, kann nach oben noch etwas gehen. Verliert die Kovac-Elf aber am Millerntor, ist die komplette Saison im Eimer.

    Dann war das Schützenfest gegen Union Berlin wieder nur eine Eintagsfliege. Das gewohnte Aufflackern eines Potenzials, das im darauffolgenden Spiel wie weggeblasen ist.

    BVB-Spieler jubeln gegen St. Pauli
    Der BVB hat den FC St. Pauli in der Hinrunde knapp mit 2:1 besiegt. © David Inderlied/Kirchner-Media

    BVB auf St. Pauli vor richtungsweisendem Spiel – Punkt-Verlust bedeutet Europa-Aus

    Dann herrscht die Gewissheit – sowohl intern als auch extern – dass auch der neunte Trainer in den vergangenen zehn Jahren diesem Verein keine Konstanz verleihen kann. Dass der BVB nicht so gut ist, wie er sich selbst wünschen würde. 

    Und rein rechnerisch ist es so: Die Spiele werden immer weniger. Mit jeder weiteren Niederlage oder selbst einem Remis wird es statistisch immer unrealistischer, überhaupt noch ins internationale Geschäft einzuziehen.

    BVB hat brutales Restprogramm: Deshalb ist ein Sieg auf St. Pauli elementar wichtig

    Zumal eine Siegesserie im Falle des Scheiterns auf St. Pauli wegen des knüppelharten Restprogramms unrealistisch ist. Der BVB muss noch in Leipzig, in Freiburg, in München, in Sinsheim und in Leverkusen ran!

    Wenn es die Mannschaft nicht schafft, bei einem Aufsteiger zu gewinnen, wie soll sie bei RB, beim FC Bayern und beim amtierenden Deutschen Meister bestehen? Versagt die Borussia auf St. Pauli, ist die Saison verloren.

    Deshalb ist es am Samstag von elementarer Bedeutung, weiter Fortschritte zu zeigen, Selbstvertrauen zu tanken und drei Punkte zu holen. Und so gestärkt in den schwierigen Saison-Endspurt zu gehen.

    Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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  • Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“

    Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“


    Du warst 2023 bereits im Final Four der European League in Graz 2023, jetzt kämpfst Du mit dem BVB in Stuttgart um den DHB-Pokal. Wie blickst Du auf das Final4?„Alle, die dort waren, erzählen mir, wie unfassbar geil das Erlebnis ist. Ich freue mich darauf, endlich diesen Moment erleben zu dürfen und bin sehr gespannt. Wir werden eine gelbe Wand hinter uns haben, auf die ich mich wahnsinnig freue. Das gibt uns einen zusätzlichen Push, den wir nutzen wollen. Graz war schon besonders, aber ich hoffe auf noch bessere Momente in Stuttgart.“

    Im Halbfinale wartet der Deutsche Meister HB Ludwigsburg. Das Hinspiel in der Liga habt Ihr gewonnen, das Rückspiel vergangene Woche in Ludwigsburg verloren. Was erwartet Euch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison?„Wir hatten im Heimspiel mehr Biss, haben ihnen mehr Gegenwehr geboten und ihre Schwächen bestraft. Im Rückspiel hatten wir mehr mit uns und unserer Leistung zu kämpfen, als uns auf Ludwigsburg zu konzentrieren. Es ist eine unglaublich schwere Aufgabe für uns, aber wir wissen, was wir können und haben auch bewiesen, dass wir Ludwigsburg schlagen können. Unsere Abwehr muss die Grundlage für alles andere sein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den ersten Schritt Richtung Pokal machen.“

    Worauf kommt es für Euch als Mannschaft an, um erfolgreich zu sein?„Das Final4 ist besonders, weil du innerhalb weniger Stunden zwei sehr wichtige Spiele hast und wenig Regeneration. Umso wichtiger ist es, als Team zusammenzustehen. Wir müssen als Mannschaft füreinander funktionieren und Leidenschaft zeigen. Nur dann haben wir eine Chance, den Pokal zu gewinnen. Immer, wenn wir in einen Flow gekommen sind, haben wir die Spiele in diesem Jahr für uns entschieden. Wenn wir am Samstag in den Flow kommen, ist vieles für uns möglich. Wir werden in zwei Spielen alles reinwerfen und am Ende hoffentlich den Pokal holen.“

    Fast hättest Du diese Chance nicht bekommen: Anfang 2020 hast Du zwischenzeitlich mit dem Handball aufgehört. Warum?„Ich hatte schon vor der Corona-Zeit das Gefühl, den Spaß am Handball zu verlieren. Es war ein komisches Gefühl für mich, wenn man sein ganzes Leben lang einen Sport betrieben und geliebt hat und dann plötzlich keine Freude mehr daran hat. Dazu ließen meine Schulnoten nach und ich wollte etwas daran ändern. Ich wollte mein Abitur in meiner Heimat Wolfsburg und im Umkreis meiner Familie machen. Da sah ich den Handball eher als Hindernis, um das erfolgreich zu schaffen.“

    …und dann hat Dich im Oktober 2020 das Handball-Fieber doch wieder gepackt?„Ja, total. Mit der Zeit merkte ich, dass die Schule mir leichter fiel als zuvor. Dann sagte ich meinem Vater eines Abends, dass ich gerne ein Spiel in Wolfsburg ansehen möchte. Die Frauen spielten damals in der Oberliga. Er war überrascht, aber nach dem Spiel stand für mich fest, dass ich wieder spielen will. Nach einem kurzen Gespräch, in dem ich meinen Fokus auf die Schule verdeutlichte, gab mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit, die Schule in den Vordergrund zu stellen und dennoch Handball zu spielen. 2022 habe ich dann ein duales Studium in Dresden für den Wechsel zum BVB abgesagt.“

    Und jetzt stehst Du mit dem BVB im Final4. Was würde es dir bedeuten, am Sonntag mit der Borussia den Titel zu gewinnen?„Nach fast drei Jahren in Dortmund wäre es für mich der erste Titel mit der Mannschaft. Das würde mir alles bedeuten. Wir trainieren jeden Tag genau für diese Spiele und Momente. Wir müssen das genießen, aufsaugen und unsere Leistung gemeinsam auf das Feld bringen. Mit allen Emotionen. Schon bei dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Es ist mit das Größte, was du erreichen kannst. Ich sehe uns bereit als Mannschaft, und wir haben uns das auch einfach verdient.“



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