Rot-Weiss Essen gewinnt in Dortmund 1:0! Die entscheidende Szene liefert Kaito Mizuta in der 86. Minute.
Das Spiel startet ausgeglichen, wobei beide Teams früh ihre Chancen suchen. Borussia Dortmunds Cole Campbell sorgt immer wieder für Gefahr, doch auch die Essener Abwehr steht stabil. In der ersten Halbzeit fehlt beiden Mannschaften das nötige Glück im Abschluss, sodass es torlos in die Pause geht.
Nach dem Seitenwechsel bleibt das Spiel intensiv, doch es sind die Gäste aus Essen, die das Momentum auf ihre Seite ziehen. In der 67. Minute sieht Dortmunds Almugera Kabar die Gelb-Rote Karte, was das Spielgeschehen entscheidend beeinflusst. Rot-Weiss Essen nutzt die Überzahl und erhöht den Druck auf die Dortmunder Defensive.
In der 86. Minute fällt dann das Tor des Tages: Kaito Mizuta wird an der Strafraumgrenze bedient und trifft mit einem präzisen Schuss ins rechte obere Eck. Der Jubel der mitgereisten RWE-Fans kennt keine Grenzen.
Die Hausherren versuchen in den letzten Minuten noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch die Essener Abwehr lässt nichts mehr anbrennen. Ein wichtiger Sieg für Rot-Weiss Essen, der sie im Kampf um den Klassenerhalt weiter nach vorne bringt.
21′
Can spielt einen Fehlpass aus der Innenverteidigung genau in die Füße des vor dem Mittelkreis postierten Smith. St. Pauli kann die Situation nicht schnell genug nach vorne verlagern, die Kiezkicker bauen neu auf.
20′
Guirassy hat sich fallen lassen, Wahl ist mit dabei, wird aber durch eine Körpertäuschung etwas abgeschüttelt. Treu eilt zu Hilfe, genau wie Nemeth, der rechts Mitte der eigenen Hälfte die Kugel erobert.
18′
Dortmund hat rund 65 Prozent Ballbesitz, muss sich aber vor schnell umschaltenden Hausherren immer wieder in Acht nehmen.
16′
Groß legt einen erneuten langen Schlag von Schlotterbeck nahe dem linken Strafraumeck für Beier ab. Der Nachgerückte kommt aber ins Straucheln und zu Fall – und deshalb nicht an den Ball.
15′
Beier wird halblinks am Strafraum angespielt, dort aber schnell geblockt.
14′
Weißhaupts Eckball nimmt Irvine in der Mitte aus rund zehn Metern mit rechts aus der Luft direkt – deutlich drüber.
14′
Smiths Freistoß-Hereingabe klärt Bensebaini per Kopf zur Ecke.
Schlotterbeck wirft sich dem Tempo aufnehmenden Weißhaupt in den Weg. St. Paulis Angreifer spielt rechts ins Nichts und wird dann von Schlotterbeck von den Beinen geholt.
11′
Sabitzer gibt von rechts kurz vor dem Toraus nach innen, wo Guirassy seinen Kopfball aus kurzer Distanz nicht aufs Tor platzieren kann. Beier kommt in der Folge mit dem Rücken zum Kasten trotz eines langen Beins nicht mehr entscheiden ran.
11′
Adeyemi hetzt einem Heber rechts vorne hinterher, erwischt die Kugel trotz einer Grätsche aber nicht mehr.
8′
Nach Schlotterbecks abgeblockten weiten Schlag ist Irvine bei der folgenden Flanke dazwischen – final geklärt ist die Situation aber nicht. Adeyemi kommt rechts im Strafraum an den Ball. Van der Heyden ist dazwischen, es gibt am Ende nur Abstoß für St. Pauli.
7′
Weißhaupt zeigt sich wie schon in Mainz sehr aktiv. Diesmal findet er mit seiner Flanke von rechts am zweiten Pfosten Saad, der im Fallen aus rund sechs Metern drüberköpft.
6′
Nach Weißhaupts Ecke, obwohl Ritzka zuvor zuletzt dran war gegen Yan Couto, versucht es Treu von außerhalb des Sechzehners, trifft die Kugel dort aber überhaupt nicht. Diese segelt in hohem Bogen in den Strafraum und sorgt für keine Gefahr.
5′
Can spielt Sabitzer riskant an, die Kiezkicker erobern den Ball. Sabitzer ist links hinten aber dazwischen.
3′
Nach einer feinen Ballmitnahme mit der Hacke von Irvine nahe der Mittellinie wird Weißhaupt rechts freigespielt, die Flanke aber abgefangen. Bei der zweiten Welle findet Weißhaupt am erste Pfosten Saad, der aber noch entscheidend am Abschluss gehindert wird.
2′
Smith startet bei den Hausherren wieder auf der Sechs, seine Mannschaft mit einer Ballbesitzphase. Die Gäste in Schwarz-Gelb attackieren aber früh.
1′
Der Ball rollt am Millerntor! Geleitet wird die Partie vom Gespann um Tobias Stieler – als VAR unterstützt Robert Schröder.
Anpfiff
Allein beim 6:0 gegen Union traf der BVB genau so oft wie St. Pauli in allen acht Spielen des laufenden Kalenderjahres. Allerdings stellen die Kiezkicker mit nur 27 Gegentreffern auch die viertbeste Abwehr der Liga. “Wir werden daher viel tun müssen, um Chancen zu kreieren”, ist sich Niko Kovac sicher. “Wir sind hierhergekommen, um das weiterzuspielen, was wir gegen Union angefangen haben: guten attraktiven Fußball nach vorne zu spielen und das Spiel zu gewinnen”, so der 53-Jährige bei “Sky”.
Im letzten Aufeinandertreffen gelang dem FC St. Pauli eine Überraschung. Im Pokal-Achtelfinale warfen die Kiezkicker als Zweitligist im Januar 2022 den damaligen Titelverteidiger nach einem 2:1 aus dem Wettbewerb. In der Liga gingen von den jüngsten elf Duelle allerdings zehn an die Dortmunder.
“Im Moment müssen wir noch härter arbeiten als sonst, um das Glück auf unsere Seite zu ziehen”, sagte Smith angesichts von nur einem Punkt aus den jüngsten vier Spielen. Coach Alexander Blessin, der nach seiner Gelbsperre wieder an der Seitenlinie stehen darf, verweist hingegen auf Dortmunds Auswärtsschwäche (nur acht Punkte aus elf Spielen): “Die kann man nicht wegdiskutieren. Wir wollen unseren Teil beitragen, dass es so bleibt und sie sich auswärts von der ersten Minute an unwohl fühlen.”
Brandt fehlte zuletzt gegen Union wegen einer Muskelverhärtung. Heute ist er wieder zurück, aber zunächst auf der Bank – zum ersten Mal in dieser Saison. Die einzige Änderung ist, dass Yan Couto anstelle vom erkrankten Ryerson startet.
Saliakas ist nach seiner Muskelverletzung im Oberschenkel beim 1:1 gegen Augsburg vor genau einem Monat zurück im Kader, bleibt aber noch auf der Bank. Im Vergleich zum 0:2 in Mainz gibt es keine Änderung in der Startelf. Das heißt auch, dass Ritzka nach seiner Auswechslung fit ist. Smith wird wohl wieder auf der Sechs neben Irvine agieren.
Die Kiezkicker lieferten vergangenen Samstag wieder einmal eine gute Leistung ab, blieben in Mainz aber zum dritten Mal in Folge ohne Torerfolg und mussten schließlich die dritte Niederlage in Serie hinnehmen. Nachdem das DFB-Bundesgericht das Spiel Union gegen Bochum für den VfL gewertet hat, beträgt der Vorsprung vor dem Relegationsplatz aktuell nur noch vier Punkte. Die Berliner schalten aber die nächste Instanz ein.
Eine Woche nach dem 6:0-Ausrufezeichen gegen Union Berlin will Borussia Dortmund beim FC St. Pauli nachlegen und sich näher an die internationalen Plätze heranschieben. Zeitgleich treffen sich in Leipzig der Liga-Fünfte (Mainz) und der Sechste (RB) – der BVB hat aktuell noch sechs Zähler Rückstand auf die beiden.
Der FC St. Pauli empfängt heute Borussia Dortmund. Der Anstoß ist um 15:30 Uhr im Millerntor-Stadion. SPORT1 erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Livestream und Liveticker verfolgen können.
Der FC St. Pauli trifft heute im heimischen Millerntor-Stadion auf Borussia Dortmund, eine Begegnung, die in der Vergangenheit meist zugunsten der Dortmunder ausging. Der letzte Erfolg der Kiezkicker gegen den BVB stammt aus dem Januar 2022, als sie im DFB-Pokal mit 2:1 siegten. Dieser Triumph bleibt jedoch der einzige in den letzten 13 Pflichtspiel-Duellen, von denen elf an die Dortmunder gingen.
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Für Dortmunds Trainer Niko Kovac ist es die erste Begegnung mit St. Pauli als Trainer, jedoch hat er als Spieler bereits Erfahrungen am Millerntor gemacht, als er 2005 mit Hertha BSC im DFB-Pokal ausschied.
St. Pauli – Dortmund LIVE im TV, Livestream, Ticker
TV: Sky
Livestream: Sky
Liveticker: SPORT1
Aufstellungen: Brandt beim BVB auf der Bank
Beim BVB kehrt der zuletzt wegen muskulären Problemen fehlende Julian Brandt in den Kader zurück. Der Offensivstar sitzt allerdings zunächst nur auf der Bank.
In der Startelf gibt es im Vergleich zum 6:0-Sieg gegen Union Berlin nur eine Änderung: Der erkrankte Julian Ryerson wird durch Yan Couto ersetzt. Der Brasilianer steht erstmals seit dem Jahresauftakt gegen Bayer Leverkusen in der Anfangsformation.
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„Wir haben nur einmal gewechselt, weil Julian Ryerson krank ist. Er (Yan Couto, Anm. d. Red.) hat es ordentlich gemacht im Training, deswegen hat er es sich verdient, heute von Anfang an zu spielen”, gab Kovac vor der Partie bei Sky bekannt.
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Die Aufstellungen:
St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
Der FC St. Pauli befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase, nachdem sie zuletzt drei Bundesliga-Spiele in Folge verloren haben und dabei ohne eigenen Torerfolg blieben. Mit nur 18 erzielten Toren in dieser Saison und 13 torlosen Spielen weisen die Hamburger die schwächste Offensive der Liga auf. Auch die Heimbilanz ist ernüchternd: Nur der 1. FC Heidenheim holte weniger Punkte zu Hause.
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Borussia Dortmund hingegen konnte zuletzt mit einem beeindruckenden 6:0-Sieg gegen Union Berlin den ersten Bundesliga-Erfolg unter Niko Kovac feiern und hofft nun, erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einzufahren.
Pressing und Laufleistung im Fokus
Taktisch gesehen treffen heute zwei Teams mit unterschiedlichen Ansätzen aufeinander. Der FC St. Pauli lässt im Schnitt die meisten gegnerischen Pässe zu, bevor eine Defensivaktion erfolgt, während Borussia Dortmund nach dem FC Bayern den zweitbesten Pressing-Wert der Liga vorweist.
Interessanterweise legt St. Pauli die meisten Kilometer pro Spiel zurück, während Dortmund in dieser Kategorie zu den Schlusslichtern gehört. Diese Unterschiede könnten den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen, insbesondere wenn es darum geht, Druck auf den Gegner auszuüben und Ballgewinne zu forcieren.
Spieler im Rampenlicht
Besonderes Augenmerk liegt heute auf Dortmunds Serhou Guirassy, der zuletzt mit einem Viererpack glänzte und in dieser Saison bereits 23 Pflichtspieltore erzielte – genauso viele wie der gesamte Kader von St. Pauli. Auch Pascal Groß, der mit vier Assists im letzten Spiel brillierte, wird eine Schlüsselrolle spielen. Er führt die interne Assist-Wertung des BVB an und war bereits im Hinspiel gegen St. Pauli erfolgreich. Die Kiezkicker werden alles daran setzen, diese Offensivkräfte in Schach zu halten, um ihre Negativserie zu durchbrechen und vor heimischem Publikum zu punkten.
Wird FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund heute im Free-TV übertragen?
Nein, das Spiel wird nicht im Free-TV zu sehen sein.
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Bundesliga heute: Wo wird STP gegen BVB im TV & Stream übertragen?
Das Spiel kann live bei Sky im TV und Stream verfolgt werden.
Bundesliga: FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund im Liveticker bei SPORT1 verfolgen
Sie können das Spiel im Liveticker auf SPORT1 verfolgen. Klicken Sie auf den Link, um zum Liveticker zu gelangen: FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund im Liveticker bei SPORT1
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Highlights auf den digitalen SPORT1 Plattformen
SPORT1 bietet neben dem Topspiel der 2. Bundesliga im Free-TV auch eine umfangreiche Highlight-Berichterstattung zur Bundesliga!
Fans können auf den digitalen Kanälen von SPORT1 jeweils ab Montag, 0:00 Uhr, on-demand alle Highlights des jeweiligen Spieltags in Videoclips erleben.
Die Highlight-Videos stehen anschließend bis zum Saisonende zur freien Verfügung auf Abruf.
Borussia Dortmund atmet tief durch. Erst zogen die Schwarzgelben nach einer Nullnummer gegen Sporting Lissabon ins Achtelfinale der Champions League ein. Wenige Tage später zerlegten die BVB-Profis Union Berlin mit 6:0.
Insbesondere gegen den Klub aus der Hauptstadt ragte Pascal Groß heraus. Mit vier Flanken-Assists wäre er der Mann des Spiels gewesen, hätte nicht Serhou Guirassy gleich vier Tore erzielt. Offen bleibt, ob das für Borussia Dortmund jetzt die Wende war. Groß ist nur vorsichtig optimistisch.
Borussia Dortmund: Endlich die Wende?
Nichts wünschen sich die Fans der Schwarzgelben mehr, als das der Kanter-Sieg gegen Union der Brustlöser in dieser verkorksten Saison ist. In der Bundesliga hechelt man selbst dem Conference-League-Platz hinterher, aus dem DFB-Pokal ist man längst ausgeschieden. Einzig die Champions League verspricht wieder einmal ein wenig Glanz – droht aber für die kommende Saison verpasst zu werden.
+++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++
Zunächst sah es für die Dortmunder auch unter Niko Kovac nicht gerade berauschend aus. Gegen Berlin spielte sich die Mannschaft allerdings in einen Rausch. Ist der Knoten bei Borussia Dortmund also geplatzt? Da wollte Pascal Groß noch keine allzu großen Versprechungen machen.
Groß bleibt vorsichtig
Auf Nachfrage von Norbert Dickel erklärte der Mittelfeldstratege beim „Brinkhoff’s Ballgeflüster“, dass er durchaus das Gefühl habe, dass der Knoten gegen Berlin geplatzt sei. Aber: „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte: ‚Jetzt wird es besser’“, erklärte der BVB-Profi offen.
Aus seiner Aussage wird schon deutlich, dass es anschließend aber nicht dauerhaft besser wurde. Deshalb könne es für ihn und seine Mitspieler nur ein Ziel geben: Genau so weitermachen.
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Das Programm spielt Borussia Dortmund auf dem Papier dabei in die Karten. St. Pauli und Augsburg sind eigentlich Pflichtaufgaben. Und in der Champions League hat man dank ein wenig Losglück mit OSC Lille auch nicht gerade ein europäisches Schwergewicht abbekommen.
Die Hinrunde der DFB-Nachwuchsliga geht seinem Ende zu. Der FC Schalke 04 hat Rückenwind für die Rückrunde gesammelt.
Die Hinserie in der DFB-Nachwuchsliga der A-Junioren ist für viele Mannschaften mit diesem Spieltag beendet. So langsam zeichnet sich ab, wer auch in der nächsten Runde mit um die Deutsche Meisterschaft spielen kann.
Alle drei großen West-Klubs waren in der Liga A schon am Sonntag gefordert. Während es Schalke 04 gut machte, geht Borussia Dortmund mit einem Rückschlag in die Rückrunde.
Eine Woche nachdem sich die U19 von Schalke 04 schon gegen den FC Bayern München durchsetzen konnte, ging die Erfolgsserie des königsblauen Nachwuchses weiter. Die Elf von Trainer Norbert Elgert besiegte den 1. FC Köln mit 3:1 (1:1). Damit stehen sie einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde in der Gruppe A auf dem zweiten Platz.
Vor über 400 Zuschauern brachte Luca Vozar Schalke in Führung (16.). Die sollte aber nicht lange vorhalten. Knapp eine Viertelstunde später glich Fayssal Harchaoui für die Kölner aus (30.). Bis zur Halbzeit waren beide Teams bemüht, ohne aber noch einmal zu einem Treffer zu kommen.
Das gelang erst in der zweiten Halbzeit. Ganz zur Freude der Schalker. Mit einem Doppelschlag tüteten Ayman Emran Gulasi (50.) und Mika Tom Wallentowitz (54.) den dritten Sieg im vierten Spiel für Schalke ein.
Am kommenden Wochenende sind sie wieder auswärts gefordert. Dann geht es zum 1. FC Heidenheim (9. März, 10.30 Uhr), ehe an 15. März das Nachholspiel beim Chemnitzer FC ansteht.
Ans Jubeln hat sich Borussia Dortmund in der Gruppe D noch nicht so recht gewöhnen können. Die Mannschaft von Trainer Mike Tullberg verlor das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:2 (0:1). So beenden die Schwarz-Gelben ihre Hinrunde mit einer einigermaßen ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden.
Zum Rückrundenauftakt trifft der BVB nun am kommenden Wochenende auf RB Leipzig (9. März, 11 Uhr). Der aktuelle Tabellenführer hatte im Hinspiel mit 2:1 gegen Dortmund gewinnen können.
Ab 13 Uhr war auch die U19 des VfL Bochum bei der TSG Hoffenheim gefordert. Wir ergänzen den Text nach dem Ende des Spiels.
Essen. Rot-Weiss Essen greift beim BVB II nach dem nächsten Auswärtsdreier – für Uwe Koschinat gibt es keinen Grund, seine Startelf zu ändern. Wir berichten im Liveticker.
Wichtiges Spiel im Abstiegskampf für Rot-Weiss Essen: An diesem Samstag (14 Uhr) können die Essener bei der U23 des BVB den fünften Sieg aus den letzten sechs Spielen einfahren und nach Punkten mit den Dortmundern gleichziehen.
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In Dortmund werden die Essener quasi ein Heimspiel haben: Wie der BVB Anfang der Woche bekanntgab, war das Gästekontingent von knapp 4000 Tickets bereits Tage vor dem Spiel ausverkauft. Insgesamt rechne Borussia mit 5000 bis 6000 Zuschauern. RWE spielt mit der gleichen Aufstellung wie zuletzt beim Heimsieg gegen Ingolstadt.
52. Minute: Dortmund spielt mal schnell nach vorne, wie immer geht es über den auffälligen Campbell. Nach langem Sprint und einem Haken in die Mitte schießt er mit Links, Golz hält den Ball aber fest.
50. Minute: Wenn es einen RWE-Spieler gibt, der heraussticht, dann ist es Tom Moustier. Jetzt gewinnt er wieder einen Ball im Mittelfeld und zieht das Foul gegen Paulina. Aus der guten Freistoßposition machen die Essener dann aber nicht.
49. Minute: Moustier erobert den Ball, gibt ihn weiter auf rechts. Eitschberger flankt – und BVB-Verteidiger David Lelle verlängert den Ball fast unhaltbar, seine Kopfball-Bogenlampe landet aber auf dem Tor. Das war knapp!
47. Minute: Gegen Ingolstadt wechselte Uwe Koschinat erst sehr spät – spannend wird, ob er auch heute lange wartet, oder ob er etwa Mizuta früher bringt, um der Offensive neuenSchwung zu verleihen.
15.02 Uhr: Weiter geht es – die zweite Hälfte beginnt mit den gleichen 22 Spielern, die auch zum Ende der ersten Halbzeit auf dem Platz standen.
15 Uhr: Unter verhaltenem Applaus kommen die BVB-Spieler als Erstes zurück aufs Feld – bereit für die zweite Hälfte.
Dortmund wechselt kurz vor der Pause erstmals
14.47 Uhr: Ohne Tore geht es in die Kabine – in 15 Minuten geht‘s weiter
46. Minute: Eitschberger versucht auf der rechten Seite durchzugehen – aber er bleibt hängen und bekommt am Ende auch noch einen Freistoßpfiff gegen sich. Der zuletzt so überzeugende RWE-Rechtsaußen tut sich heute schwerer.
45. Minute: Es gibt eine Minute Nachspielzeit.
43. Minute: Erster Wechsel beim BVB: Hüning bleibt nach einem Laufduell auf dem Rasen sitzen, hat Oberschenkelprobleme. Danylo Krevsun kommt für den Rechtsverteidiger ins Spiel.
Pfostentreffer durch Campbell – Essen fehlt die Durchschlagskraft vorm Tor
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39. Minute: Die RWE-Fans singen „Assindia“ – auf dem Rasen passiert gerade nicht so viel, insgesamt ist es ein noch eher zähes Spiel, auch wenn es schon einige Gelegenheiten gab.
35. Minute: Auf der anderen Seite versucht es Martinovic mit einer Art Fallrückzieher – dafür bekommt er Applaus von der Tribüne, für Ostrzinski ist der Schuss aber kein Problem.
33. Minute: Gute Chance für den BVB aus spitzem Winkel: Campbell trifft den Pfosten, dann klärt Schultz mit dem Knie zur Ecke – da wäre Golz geschlagen gewesen.
31. Minute: Ärger bei den RWE-Fans: Martinovic gewinnt im Strafraum gegen Lührs und hätte Platz gehabt, der Schiedsrichter hat aber ein Foul des RWE-Stürmers gesehen. Freistoß Dortmund.
28. Minute: Der BVB hat die Essener Druckphase offensichtlich überstanden, baut das Spiel ruhig auf – und holt wieder mal eine Ecke heraus. Fotis Hereingabe wird aber von den Essenern geklärt.
Gelbe Karte für Gjasula – gute Schüsse von Moustier
26. Minute: Gjasula geht mit hohem Bein in den Zweikampf und sieht die erste Gelbe Karte des Spiels.
22. Minute: Nächste Chance für RWE: Brummes Freistoßflanke auf den langen Pfosten wird ganz gefährlich – für Katpiän Schultz fehlen in der Mitte nur wenige Zentimeter, er fliegt mit seinem Kopfballversuch aber vorbei am Ball.
19. Minute: Doppelchance für Essen! Arslan geht rechts auf die Grundlinie, seine Hereingabe auf Safi wird aber abgewehrt – aus der zweiten Reihe zieht Moustier ab, Ostrzinski hält und lenkt den Ball zur Ecke. Die RWE-Fans werden direkt laut.
15. Minute: Moustier aus der Distanz – der Ball geht nur knapp übers Dortmunder Tor, über die Tribüne geht ein Raunen. Das war der erste gute Essener Abschluss.
13. Minute: Inzwischen haben aber die Dortmunder das Kommando übernommen – Rot-Weiss Essen muss vor allem bei Eckbällen aufpassen, bei hohen Bällen wirkt die Abwehr nicht komplett sicher.
11. Minute: Szenenapplaus der RWE-Fans für Ramien Safi, der auf der linken Seite einen Einwurf herausholt. Einwurfspezialist Moustier schleudert den Ball Richtung Fünfer, der BVB wehrt die Einwurf-Flanke aber ab.
7. Minute: Zum ersten Mal kommt der BVB nach vorne – William Campbell dribbelt in den Strafraum und wird von der Essener Abwehr nicht richtig angegriffen. Seinen Schuss aus spitzem Winkel wehrt Golz aber zur Ecke ab. Nach dem Eckball ist es wieder Campbell, der aus der zweiten Reihe schießt – drüber.
Rot-Weiss Essen sucht die Offensive in den ersten Minuten
4. Minute: RWE gibt auch auf dem PLatz direkt den Ton an und sucht den Weg nach vorne. Der BVB zieht sich weit zurück und kann die Essener immerhin aus dem eigenen Strafraum heraushalten.
2. Minute: Stimmungstechnisch hat Rot-Weiss auf jeden Fall ein Heimspiel – „Forza RWE“ schallt durch die Rote Erde, vor dem Spiel gab es lauten Applaus von Steh- und Sitzplätzen für die RWE-Spieler.
14 Uhr: Das Spiel läuft!
13.40 Uhr: Der Gästeblock ist pickepackevoll, schon mehrere Tage vor dem Spiel waren alle Gästetickets vergriffen. Die RWE-Fans fülen mehr als die Hälfte der Stehplatz-Geraden und dazu noch einen Sitzplatzblock auf der Tribüne.
Vor dem Spiel: Koschinat gibt interessante Einblicke
Auf den guten Ergebnissen will sich Koschinat nicht ausruhen. „Es geht darum, immer gegen einen Trend zu arbeiten. Da sind wir im Trainerteam sehr wachsam. Vor allem wenn es um Themen wie Disziplin, Arbeitseinstellung oder das Einhalten unser Spielprinzipien geht.“
3. Liga, 26. Spieltag: Borussia Dortmund II – Rot-Weiss Essen
Datum: Samstag, 1. März 2025
Anstoßzeit: 14 Uhr
Ort: Stadion Rote Erde, Dortmund
Rot-Weiss Essen: Zoff-Sieg gegen Ingolstadt – Fans feiern Koschinat
Seine Mannschaft mache vor der Partie im Dortmunder Stadion Rote Erde einen guten Eindruck, in der Vorwoche sei das aber nicht der Fall gewesen. Am Freitag verriet Koschinat interessante Details zur Woche vor dem Ingolstadt-Spiel, das RWE mit 2:0 gewann. „Da hatte mir die vorletzte Trainingseinheit in keinem Teilbereich gefallen. Wir waren als A-Mannschaft in unserer Spielidee hoffnungslos unterlegen. Das gab kein gutes Gefühl, die Trainingswoche war insgesamt eine einzige Katastrophe, weil wir auch aufgrund der Witterung bis Donnerstag nicht richtig trainieren konnten. Trotzdem war die Mannschaft beim Spiel in allen Teilbereichen bei 100 Prozent. Das gibt mir wiederum ein gutes Gefühl.“
+++ Alle wichtigen News zum Spiel BVB II gegen Rot-Weiss Essen finden Sie in diesem Artikel. Am Samstag gibt es hier den Live-Ticker zum Spiel +++
BVB II gegen Rot-Weiss Essen: Die 3. Liga am Samstag im Live-Ticker
Koschinat und sein Team haben auch registriert, dass vor allem die Konkurrenz schwächelt, die vor einigen Wochen noch deutlich vor RWE lag. 1860 München wurde schon überholt, Alemannia Aachen, der SV Sandhausen oder auch der BVB II sind in Schlagdistanz.
„Es ist nicht leicht, gegen so einen Trend zu arbeiten“, weiß der RWE-Trainer. „Da haben wir den Vorteil, dass wir auf viele Faktoren setzen können, die in den letzten Spielen nachweislich gut funktioniert haben. Es kann aber auch wieder einen schlechten Tag geben, den wir dann akzeptieren müssen, aber nicht alles infrage stellen sollten. Gegen Unterhaching haben wir dazu beigetragen, dass es nicht gut lief. Wenn das der Fall ist, muss ich gnadenlos dazwischengehen. Ich habe aktuell aber nicht das Gefühl, dass die Jungs in irgendeiner Form schleifen lassen. Die positive Grundstimmung und der Optimismus führen nicht dazu, dass wir weniger fokussiert oder leichtsinniger arbeiten. Die Gruppe ist sehr hungrig und erkennt diese positive Situation.“
Rot-Weiss Essen hat aktuell einen Lauf und dabei auch das nötige Matchglück. Koschinat merkte am Freitag an, dass die Partie gegen Ingolstadt auch anders hätte verlaufen können. „Es ist wahnsinnig wichtig, dass wir die Situation sehr genau analysieren und wir einen passenden Blick darauf haben, warum wir gerade gut sind. In diesen vielen engen Spielen treffen wir sehr häufig in beiden Strafräumen die richtige Entscheidung. Es gibt keinen Grund, zu glauben, dass das ohne weiteres reproduzierbar ist. Dafür sind die Spiele zu eng. Wir müssen auch auf Rückschläge vorbereitet sein.“
Vor dem Champions-League-Duell gegen die OSC Lille geht es für den BVB in der Bundesliga beim FC St. Pauli zur Sache (15.30 Uhr, Sky und im BILD-Liveticker).
Dortmund-Trainer Niko Kovac muss auf Außenverteidiger Julian Ryerson (Grippe) verzichten. Für ihn kommt Yan Couto in die Startelf. Der Brasilianer, der im Sommer von ManCity mit anschließender Kaufpflicht ausgeliehen wurde, kam unter Kovac nur zu Kurzeinsätzen. Für Couto ist es sein erster Startelfeinsatz seit dem Jahresauftakt gegen Leverkusen.
Niklas Süle sitzt auf der Bank.
DFB-Star machte das 1:0: Stiller entschuldigt sich bei Bayern-Fans
Quelle: DFL01.03.2025
Vor dem Lille-Spiel gibt es auch gute Neuigkeiten: Julian Brandt steht nach seiner Muskelverhärtung wieder im Kader.
Gittens (Formtief) sitzt erneut auf der Bank.
So spielt der BVB: Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy.
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Und so läuft St. Pauli auf: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad.
Der BVB muss nach der Gala gegen Union Berlin in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Niko Kovač weiß um eine bemerkenswerte Statistik.
Dortmund – Viele Protagonisten der Bundesliga kann man mit Statistiken sprichwörtlich jagen. Frei nach Uli Hoeneß wollen die meisten nur von einem ‚Trend‘ hören, wenn er auch ihr ‚Friend‘ ist. Bei Borussia Dortmund gab es in dieser Saison nur selten die Gelegenheit, den Trainer mit einer erfreulichen Statistik zu konfrontieren.
Vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) musste Niko Kovač deshalb mal wieder die Frage nach einer Negativserie beantworten. Schwer zu glauben, aber wahr: Der BVB hat in der gesamten Saison noch nicht einmal geschafft, zwei Spiele am Stück zu gewinnen. Kovač ist dieser Umstand wohlbekannt.
„Ich habe davon gehört. Es ist natürlich nicht das, was wir uns erwarten, dass wir 24 Spieltage warten müssen, um auf den zweiten Sieg in Folge zu spielen“, sagte der Trainer am Freitag in der Spieltagspressekonferenz. Kovač verantwortet dabei erst sein viertes Bundesliga-Spiel beim BVB. „Wir fahren nach Hamburg und wollen das Spiel gewinnen, weil wir die Punkte brauchen. Und weil wir im letzten Spiel gezeigt haben, dass wir eine sehr hohe Qualität haben. Wir wollen es schaffen. Das ist das erklärte Ziel“, gab Kovač die klare Richtung vor.
Kovač nennt „die Schwierigkeit“ für den BVB: „Wir müssen auch mal nachlegen“
Die Hoffnung ist rund um den Klub greifbar: Mit dem 6:0 gegen Union Berlin soll der Groschen endlich gefallen sein. Mit der Gala gegen die Köpenicker sollen sich die dicken Knoten lösen, in die sich der BVB im Saisonverlauf mehr und mehr verheddert hat.
Wohlgemerkt: Diese Hoffnung gab es schon öfters und wurde bisher stets enttäuscht. Laut Kovač liegt genau darin „die Schwierigkeit“ für Dortmund: „Wir müssen auch mal nachlegen. Wir können nicht sagen, wir ruhen uns auf dem Wochenende aus und denken, es läuft jetzt von alleine. Nein, nein: Wir müssen genau so von Beginn an Gas geben, vielleicht auch schwierige Momente gemeinsam überstehen, um dann unsere Momente zu nutzen.“
Auch die Spieler haben zuletzt unisono betont, dass der Erfolg gegen Union nur etwas wert ist, wenn endlich auch mal der zweite Schritt gelingt. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, forderte unter der Woche etwa Pascal Groß.
BVB-Kantersieg gegen Union „zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können“
Unter den BVB-Fans herrscht so lange Skepsis, wie der Beweis aussteht, dass die Mannschaft einen wirklichen Lerneffekt erzielt hat. Kovač scheint immerhin recht optimistisch. Das gesteigerte Selbstvertrauen sei in der Trainingswoche „augenscheinlich“ gewesen: „Das sind alles Menschen, die gerne erfolgreich sind, dann ist die Stimmung jedes Einzelnen besser. Dieser Sieg war nicht nur dahingehend wichtig, dass wir drei Punkte geholt haben, sondern die Art und Weise, wie wir agiert haben.“
Gegen Union habe der BVB „sehr dynamisch gespielt, intensiv, aggressiv verteidigt und den Gegner gestresst, viele gute Momente gehabt. Das zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können. Wir müssen es abrufen“, forderte Kovač, der in seiner BVB-Aufstellung gegen St. Pauli kurzfristig auf einen Stammspieler verzichten muss.
Wenn das Abrufen nicht beim Tabellen-15. der Bundesliga gelingt, ist mit Blick auf das happige Restprogramm des BVB sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren. St. Pauli ist ein historischer Lieblingsgegner von Dortmund, verlor zuletzt obendrein drei Spiele in Folge in der Bundesliga.
Stärke von BVB-Gegner St. Pauli klar in der Defensive
Auf die leichte Schulter nimmt der BVB-Coach freilich keinen Gegner. „Sie schießen nicht viele Tore, lassen aber auch verdammt wenig zu“, sprach Kovač an, dass St. Pauli nach Treffern die schwächste Offensivabteilung stellt, aber die drittwenigsten Gegentore kassiert hat.
„Wir werden uns hart bemühen müssen, damit wir Chancen kreieren. Sie verteidigen im kompakten Verbund, in dem sich jeder Einzelne in den Dienst der Mannschaft stellt. Das bedeutet für uns, wir müssen die Positionen gut belegen, zusehen, dass wir sie irgendwo in Disbalancen bringen. Wir wollen fortsetzen, was wir gegen Union angefangen haben.“ Wenn das zum ersten Mal in der laufenden Saison gelingt, ist vielleicht doch noch ein Happy End für den BVB möglich.
Und Kovač würde sich gewiss gerne auf die neue Statistik ansprechen lassen.
Rot-Weiss Essen gastiert am Samstag (1. März, 14 Uhr) bei Borussia Dortmund II. Das sagte Uwe Koschinat vor dem Spiel.
Rot-Weiss Essen fährt am Samstag (1. März, 14 Uhr, RevierSport-Liveticker) mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen nach Dortmund. Die U23 der Borussia ist auch gut drauf. Zuletzt folgten vier Zähler aus zwei Begegnungen.
Für Uwe Koschinat ist der BVB-Nachwuchs zu einem ungünstigen Zeitpunkt wieder in Form: “Der Gegner hat es in sich. Der BVB hat vor diesem Derby seine Ergebniskrise beendet. Sie haben zuletzt ein extrem emotionales Erfolgserlebnis in Aachen gefeiert und sind vor dieser großen Kulisse nach einem 0:2 noch zu einem 2:2-Remis gekommen. Das gibt zusätzliche Kraft.”
Der RWE-Trainer stellt sich auf eine kleine Wundertüte ein. Koschinat: “Es ist immer schwierig zu prognostizieren, mit welcher Mannschaft ein U23-Team antritt. Ich befürchte, dass es keine Abstellungen nach oben geben wird. Über uns hat sich der BVB auch nur spärlich geäußert.”
Drei Punkte liegen die Dortmunder aktuell vor RWE und fünf Zähler über dem Strich. Wie verrückt der Abstiegskampf ist, verdeutlicht auch noch einmal diese Aussage von Koschinat: “Die Dortmunder sind sich der Tatsache bewusst, dass sie mit einem Heimsieg und dann 36 Punkten einen sehr kurzen Weg zum Klassenerhalt hätten. Die Schwere der Situation im Abstiegskampf zeigt, dass wir einen Punkt aus Dortmund mitnehmen und trotzdem unter den Strich fallen könnten.”
So oder so: Alle 3856 Gästetickets sind vergriffen. RWE wird ein gefühltes Heimspiel haben. Dementsprechend wollen die Gäste auch auftreten. “Die Herangehensweise sollte wie in einem Heimspiel sein. Die Zuschauer werden hinter uns stehen. Es wird wichtig sein, dass wir die Dinge wie Kampfbereitschaft und Widerstandsfähigkeit auf den Rasen transportiert bekommen. Das ist uns zuletzt sehr gut gelungen. Dann müssen wir immer richtigen Moment zuschlagen und auch wieder intelligente Wechsel vollziehen. Dann bin ich guter Dinge.”
Neben Manuel Wintzheimer, Torben Müsel, Ekin Celebi und Nils Kaiser muss Koschinat auch auf Gianluca Swajkowski – RevierSport berichtete – verzichten. Ansonsten stehen dem Coach alle RWE-Profis zur Verfügung.