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Borussia Dortmund kann im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr) wieder auf Außenverteidiger Julian Ryerson setzen. Der Norweger war am Samstag beim 2:0 in der Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli wegen eines Infekts ausgefallen. «Julian ist morgen dabei. Es ist soweit alles wieder in Ordnung bei ihm», sagte BVB-Coach Niko Kovač am Montag (03.03.) nach dem Training.
BVB live bei Radio 91.2
Dagegen ist der Einsatz von Carney Chukwuemeka fraglich. Der Winter-Neuzugang von Borussia Dortmund hat nach einem Zusammenprall Oberschenkelprobleme und konnte nur individuell trainieren. «Da werden wir schauen, wie sich das über Nacht entwickelt. Das werden wir erst sehr kurzfristig entscheiden können», sagte Kovač dazu. Anstoß ist am Dienstag (04.03.) um 21 Uhr. Radio 91.2 überträgt das Spiel wie immer live.
Kaum ein Nicht-Transfer hat bei Borussia Dortmund für so viel Wirbel gesorgt! Rayan Cherki war der Wunschspieler des BVB, sollte im vergangenen Sommer kommen. Doch der Wechsel scheiterte. Auch im Winter sollte es einfach nicht klappen.
Den nächsten Versuch wird Borussia Dortmund dann nach dem Saisonende unternehmen. Das große Problem: Es gibt noch viele weitere Interessenten. Läuft es richtig bitter, wird Cherki in der kommenden Saison gegen den BVB spielen!
Borussia Dortmund: Alarm um Cherki
Wollen die Konkurrenten da etwa Borussia Dortmund ärgern? Denn in der vergangenen Winter-Transferperiode ist ein Wechsel von Rayan Cherki zum BVB geplatzt, weil sich sein Klub Olympique Lyon nicht an eine Abmachung mit dem Mittelfeldspieler hielt. Demnach durfte er für eine Summe in Höhe von 22,5 Millionen Euro wechseln.
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Das Transfer-Theater sorgte für viele Schlagzeilen. Und auch einen Monat später ist Cherki weiterhin das große Thema beim BVB. Allerdings ist der Revierklub nicht allein. Denn aus der Bundesliga haben es jetzt noch zwei weitere Klubs aus Cherki abgesehen.
Ausgerechnet der FC Bayern München und Bayer Leverkusen wollen den offensiven Mittelfeldmann von Lyon. Schließlich hat der dribbelstarke Franzose in den vergangenen Jahren gezeigt, was er drauf hat. Allein in dieser Spielzeit kommt er auf sieben Tore und 12 Vorlagen.
Im Sommer in die Bundesliga?
Im vergangenen Winter gaben Bayern München und Bayer Leverkusen kein Angebot ab. Dafür aber könnte er im Sommer wieder interessant werden. Schaut Borussia Dortmund dann womöglich in die Röhre? Aktuell sind die beiden anderen Bundesligisten deutlich attraktiver als der BVB, der in einer Krise steckt.
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Sollte dann auch noch die Katastrophe eintreffen, dass die Dortmunder die Teilnahme an der Champions League verpassen, wird es besonders bitter. Dann würde vermutlich nicht nur Geld fehlen. Sebastian Kehl und Co. müssten viel Überzeugungsarbeit leisten, um Cherki in die Revierstadt locken zu können.
Sponsoring-Deal mit dem BVB: Rüstungskonzern Rheinmetall
Quelle: ddpa images
Drei Tage vor dem wichtigsten Spiel der Saison hat Borussia Dortmund einen Sponsoring-Deal bekannt gegeben, der zu Diskussionen führen könnte. Der Rüstungskonzern Rheinmetall steigt wie bereits kolportiert beim Fußball-Bundesligisten als Sponsor ein. Das Unternehmen und der Verein teilten am Mittwoch mit, die drei Jahre laufende Partnerschaft umfasse unter anderem die Nutzung reichweitenstarker Werbeflächen, Vermarktungsrechte oder Event-Angebote im Stadion und auf dem Vereinsgelände.
Über das finanzielle Volumen sei Stillschweigen vereinbart worden. Laut “Handelsblatt” geht es um einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag pro Jahr. Das Logo von Rheinmetall wird erstmals während der Vorbereitung von Dortmund auf das Champions-League-Finale gegen Real Madrid sichtbar sein.
Vor allem wegen des Ukraine-Krieges und der daraus folgenden hohen Nachfrage nach Rüstungsgütern hat Rheinmetall seinen Umsatz im ersten Quartal um 16 Prozent steigern können. 14.05.2024 | 1:34 min
BVB-Chef: “Öffnen uns für einen Diskurs”
BVB-Chef Hans-Joachim Watzke wies darauf hin, dass Sicherheit und Verteidigung Eckpfeiler der Demokratie seien. “Deshalb halten wir es für die richtige Entscheidung, uns sehr intensiv damit zu beschäftigen, wie wir diese Eckpfeiler schützen.” Man freue sich auf die Zusammenarbeit und öffne sich “als Borussia Dortmund ganz bewusst für einen Diskurs”.
Der von Watzke angesprochene Diskurs könnte für die Dortmunder zu einem ungünstigen Zeitpunkt erfolgen und von sportlichen Themen vor dem Spiel gegen Real ablenken. “Es gibt jetzt nur noch ein einziges Thema, und das ist dieses Finale”, hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl noch am Dienstag gesagt: “Ich würde mir wünschen, dass wir uns auf dieses Spiel konzentrieren.”
Kritik am Sponsoren-Deal
Es dürfte das erste Mal sein, dass ein Rüstungskonzern einen Bundesligaklub sponsert – dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) ist kein vergleichbarer Fall bekannt. Unter den Fußballfans dürfte der schwarz-gelbe Schulterschluss mit der Waffenschmiede kontrovers aufgenommen werden, in sozialen Medien brandete am Mittwoch Kritik auf.
Auch in anderen Teilen der Gesellschaft gab es negative Reaktionen. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen forderte am Mittwoch, den Deal zu kippen. “Ein Waffenhersteller als Sponsor passt nicht zu den Werten, die der BVB – und Fußball insgesamt – vertritt”, hieß es von den Pazifisten.
Das Sponsoring eines Sportklubs ist kein Neuland für den Rüstungskonzern. Rheinmetall ist bereits Sponsor des Handball-Klubs Bergischer HC aus Solingen unweit von Düsseldorf.
Rheinmetall ist mit seinen rund 30.000 Beschäftigten auf Wachstumskurs, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine schnellte die Nachfrage nach Munition, Panzern und Flugabwehr-Geschützen in die Höhe. Der Aktienkurs von Deutschlands größter Waffenschmiede verfünffachte sich seither in etwa. Der Umsatz soll in diesem Jahr zehn Milliarden Euro erreichen – fast doppelt so viel wie im Jahr 2021.
Aus einem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für die Bundeswehr bekommt Rheinmetall nach eigener Schätzung Schritt für Schritt etwa 30 Milliarden – dies verteilt auf einen Zeitraum von mehreren Jahren, was bei Rüstungsaufträgen üblich ist.
Doch bei Borussia Dortmund dreht die Stimmung nach quälenden Monaten der Dunkelheit ins Frühlingshafte – und der BVB träumt wieder von strahlenden Champions-League-Nächten. Wie wäre es im Viertelfinale mit dem FC Barcelona?
Aber die Götter der Lostöpfe werfen dem Finalisten des Vorjahres fiese “Spiegel-Spiele” in den Weg. Der OSC Lille bringt keinen donnernden Weltruf mit, keine Superstars, er schwächelt.
Er stellt dem gleichsam wankelmütigen BVB vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) die Falle, schlagbar zu wirken.
Kovac und die “Medizin des Siegens”
Also dürfen sich die Dortmunder nach zwei Bundesliga-Siegen mit insgesamt 8:0 Toren und drei Spielen in Folge ohne Gegentreffer selbst keinen Stock in die Speichen stecken.
“Wir müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen”, mahnte Sport-Boss Lars Ricken, “jetzt geht es darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen.” Trainer Niko Kovac gab den Arzt: Von der Medizin des Siegens “brauchen wir noch viel mehr”, betonte er.
Der BVB wird gegen den französischen Tabellenfünften nicht nur nach Meinung des Trainers selbst darüber entscheiden, ob er weiterkommt. “Der Name des Gegners ist dann relativ egal”, sagte Ricken, gleichwohl “nehmen wir Lille extrem ernst.”
Kovac schenkt BVB-Spielern Vertrauen zurück
Sicher biete sich eine “Riesenchance”, wieder in den Edel-Klub der besten Acht einzuziehen, aber der frühere Champions-League-Held sieht noch eine andere Dimension: “In unserer Situation wären nicht nur viele deutsche, sondern auch europäische Vereine gerne.”
Grüße an Bayern München und Bayer Leverkusen, die sich in einem Knaller-Achtelfinale gegenseitig rauskegeln müssen.
Der BVB, bei dem Julian Ryerson wieder fit ist, liefert dazu die Ouvertüre. Mit einer Stabilität, die vor wenigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. “Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser”, analysierte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck: “Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus.”
Ähnlich sah es auch Stürmer Karim Adeyemi: “Wenn man das Vertrauen vom Trainer hat, kommt die Leichtigkeit nach ein paar Spielen von selbst.”
Lille ähnlich schwankend wie der BVB
Und so erscheinen am Horizont Umrisse eines Kovac-Effekts. Defensiv fester, im Mittelfeld zupackend, offensiv kälter – so stellt der Kroate sich den BVB vor. Dass Adeyemis Formkurve steil ansteigt, ist dabei eine große Hilfe. “Das Stadion wird brennen – und wir werden auf das Spiel brennen”, kündigte er an.
Sportdirektor Sebastian Kehl hatte sich vorgenommen, nach dem Sieg beim FC St. Pauli (2:0) das Lille-Spiel bei Paris Saint-Germain zu schauen.
Was er sah: Die Mannschaft des früheren BVB-Profis Thomas Meunier ging geradezu unter, lag beim 1:4 nach 37 Minuten 0:4 hinten.
Ein Achterbahn-Team, das Großes vermag: Bei Atlético Madrid zu siegen, Feyenoord Rotterdam abzuschießen. Ein Team aber auch, das brechen kann, das zu Hause im Pokal gegen einen Zweitligisten verlor. Das schwankt. Der BVB könnte sich darin wiedererkennen.
Seit geraumer Zeit wird Borussia Dortmund immer wieder Interesse an einer Verpflichtung von Enzo Millot nachgesagt, der zuletzt seine Zukunft beim VfB Stuttgart offen ließ. Nun macht allerdings ein Medienbericht die Runde, der vermuten lässt, dass sich der BVB im Sommer nicht erneut um den Offensivspieler bemühen wird.
In den ergangenen Wochen und Monaten wurde der BVB immer wieder mit einer Verpflichtung von Enzo Millot vom VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Bereits im Januar hatte die “Sport Bild” über mögliche Uneinigkeit in der Führungsebene berichtet. Diese sollen laut “L’Équipe” weiterhin bestehen.
Demnach seien die BVB-Bosse von den sportlichen Qualitäten des 22-Jährigen zwar überzeugt, man mache sich jedoch Sorgen, dass man mit dem Franzosen einen neuen Problemfall an das Westfalenstadion holen würde. Der französischen Sportzeitung zufolge machte der Offensivspieler in der Vergangenheit mit disziplinarischen Verfehlungen auf sich aufmerksam.
VfB Stuttgart: BVB noch nicht restlos von Millot überzeugt
Mehrfach sei Millot beim VfB Stuttgart zu spät zu Übungseinheiten erschienen, heißt es. Zwar habe sich das Verhalten des VfB-Stars in den vergangenen Monaten der “L’Équipe” zufolge verbessert, die Zweifler in der Führungsetage von Borussia Dortmund soll das aber noch nicht restlos von einer Verpflichtung überzeugt haben.
Daher ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass der BVB keine Versuche im Sommer unternehmen wird, sich die Dienste des französischen U21-Nationalspielers zu sichern, dessen Zukunft in Bad Cannstatt trotz eines Vertrages bis 2028 offen ist. Im Sommer kann Millot den Traditionsverein dank einer Ausstiegsklausel für 18 Millionen Euro verlassen.
Auf ein klares Bekenntnis zum VfB verzichtete er zuletzt. “Mein Vertrag läuft bis 2028. Ich bin Spieler des VfB und wir haben große Ziele in der Champions League und der Bundesliga. Ich denke jetzt nicht von Sommer zu Sommer, sondern an die Ziele des Vereins”, hatte er vor dem Champions-League-Ligaphasenduell gegen Paris Saint-Germain (1:4) gesagt.
Laut “kicker” gehen die Bosse aber davon aus, dass der Spieler nach der Saison einen Wechselwunsch äußern wird.
Nach einer Verschnaufpause, die sich bei Jamie Gittens in den vergangenen beiden Partien in Form einer deutlichen Reduzierung seiner Spielzeit bemerkbar machte, steht der Offensivmann wieder bereit, um frisch anzugreifen. Der 20-Jährige könnte im Champions-League-Duell mit Lille in der Startelf stehen.
„Jamie hatte in der Hinrunde im Vergleich zur restlichen Mannschaft sicherlich overperformt. Er war der Lichtblick. In den Jahren zuvor kam er immer von der Bank, jetzt hat er viel gespielt. Es ist ein Prozess, einem Spieler in seinem Alter auch mal zu erlauben, dass es eine Delle gibt“, erklärte Cheftrainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz am Montag über Gittens, den er gegen Union und St. Pauli lediglich in den Schlussminuten einsetzte.
„Es kann auch mal zu einem körperlichen Problem werden, wenn man auf diesem Niveau alle drei Tage spielt“, berichtete der Coach, der dem Engländer eine Auszeit verordnete. „Deswegen haben wir ihm die nötigen Minuten auf der Bank gegeben, damit er zu Kräften kommt.“
Gittens bietet sich als Alternative an
Diesen Prozess habe Gittens nun hinter sich gebracht, wie Kovač durchblicken ließ. „Ich habe in dieser Woche gesehen, dass Jamie hungrig ist, sich beweisen und spielen will. Er hat wieder die Leichtigkeit und Spritzigkeit, die man sich erhofft“, so der Übungsleiter, der Gittens fortan auch wieder mehr Spielzeit in Aussicht stellt.
„Mit Sicherheit ist er nicht nur morgen, sondern auch in den nächsten Spielen wieder eine Alternative, weil er ganz einfach ausgeruht ist. Und wenn er ausgeruht ist, kann er das geben, was er leisten kann“, gab Kovač zu Protokoll und führte aus: „Seine Tiefenläufe und Dribblings – das ist es, was wir von ihm benötigen und das werden wir auch in Zukunft wieder sehen.“
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
+++ Update, 3. März, 17:10 Uhr: Nicht alle Bosse überzeugt? Daher zögert BVB wohl bei Millot +++
Bei Borussia Dortmund wurde VfB-Star Enzo Millot nach seiner starken Vorsaison in Stuttgart wohl als möglicher Neuzugang gehandelt. Laut “L’Equipe” soll das Thema mittlerweile aber nicht mehr so heiß sein beim BVB. Grund dafür dürften unterschiedliche Meinungen der Dortmunder Führung über Millot sein.
Zwar gibt es wohl weiterhin Verantwortliche, die von den Qualitäten des Franzosen überzeugt sind, allerdings auch Personen in der BVB-Führung, die Zweifel an Millot haben. Dies liege wohl unter anderem an disziplinarischen Verfehlungen des 22-Jährigen in der Vergangenheit.
Konkret werden im Bericht mehrere Fälle genannt, in denen Millot zu spät zum Training der Schwaben erschienen sein soll. Millots Vertrag in Stuttgart läuft noch bis zum 30. Juni 2028.
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+++ Update, 2. März, 14:45 Uhr: Sebastian Kehl bestätigt: Gittens ist sichtlich frustriert +++
Bei Nuri Sahin war er noch gesetzt. Nun ist Jamie Gittens unter Niko Kovac nur noch Ergänzungsspieler bei Borussia Dortmund und das frustriert den jungen Flügelspieler.
Laut der “Bild” äußerte sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli über den 20-Jährigen: “Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”
In der Bundesliga stand er zuletzt bei der 0:2-Niederlage in Bochum in der Startelf. Seitdem kam er nur für Kurzeinsätze gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli auf den Rasen. Der BVB gewann beide Spiele zu Null.
Wettbewerbsübergreifend steht der Engländer bei 36 Einsätzen in denen er elf Tore und vier Assists zum Teamerfolg beifügte. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Als er zum Anfang der Saison für Furore sorgte, wurde der Engländer schnell als teurer Abgang im dreistelligen Millionenbereich gehandelt.
+++ Update, 26. Februar, 14:11 Uhr: Emre Can darf offenbar doch auf Vertragsverlängerung hoffen +++
Emre Can gehört zweifellos zu den Gewinnern bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Seit der Kroate Anfang Februar beim BVB übernommen hat, spielt der Kapitän in der Innenverteidigung so stark, dass nun sogar eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus im Raum steht.
Wie die “Bild” berichtet, findet gerade ein Umdenken in der Führungsriege des BVB statt. Während man bis vor wenigen Wochen einen Verkauf des 31-Jährigen favorisiert habe, sei man nun offenbar dazu bereit, über eine Verlängerung des Kontrakts nachzudenken.
Allerdings gebe es eine Voraussetzung dafür. Nur wenn die Dortmunder, derzeit auf Platz zehn der Tabelle, noch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffe, habe Can Chancen zu bleiben. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt bereits sieben Punkte, auf Platz sechs sind es aktuell sechs Zähler.
+++ Update, 20. Februar, 09:55 Uhr: Topklub bastelt wohl an Adeyemi-Transfer +++
Verabschiedet sich Karim Adeyemi schon bald aus Dortmund? Laut Transferinsider Fabrizio Romano bastelt Juventus Turin an einer Verpflichtung des Flügelspielers.
“Adeyemi hat den Berater gewechselt und Juve hat ihn für den Juli angerufen”, erklärte Romano bei “Viva El Futbol”.
Bereits im vergangenen Winter wurde immer wieder über einen Abgang des 23-Jährigen spekuliert, Hauptziel war dabei allerdings die SSC Neapel.
Deren Sportdirektor Giovanni Manna sagte später, man sei sich prinzipiell mit dem BVB einig gewesen. Der Deal scheiterte aber, weil der gebürtige Münchner nicht zu Napoli wechseln wollte und erst überzeugt werden musste.
Adeyemis Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2027.
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt offenbar Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
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+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
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In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
Bank: Mannone, Caillard – Mandi, Bakker, Ismaily, A. Gomes, E. Mbappe, Angel Gomes, Cabella, Sahraoui, Fernandez-Pardo, Akpom
Ausfälle/Fraglich: Umtiti, T. Santos, Bentaleb, Zhegrova
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