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Eintracht Frankfurt verliert das zweite Spitzenspiel in Folge. Gegen Leverkusen reicht die Steigerung nach der Pause längst nicht aus. Die Champions-League-Konkurrenz kommt näher – und dem Abwehrchef brummt auch noch der Schädel.

Eintracht-Torwart Kevin Trapp ist bedient.
Bild © Imago Images
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15:12 Min. |01.03.25|hr


Bild © hessenschau.de
Die Topspiel-Wochen sind für Eintracht Frankfurt dann tatsächlich zu Flopspiel-Wochen geworden: Nach dem 0:4 in München kassierte der hessische Fußball-Bundesligist auch gegen Bayer Leverkusen eine klare wie verdiente Niederlage. Am Samstag unterlag der Tabellendritte im eigenen Stadion dem Zweiten mit 1:4 (1:3). Gerade in den ersten 35 Minuten traten die Frankfurter seltsam energielos auf, die anschließende Leistungssteigerung sollte gegen solch ein Topteam, wie es die Rheinländer sind, schlicht zu wenig sein.
Zwar liegt die Eintracht schon seit dem neunten Spieltag auf einem Champions-League-Rang, der Vorsprung aber ist fast aufgebraucht. Mainz 05 als Vierter ist den Frankfurtern mit nur einem Zähler Rückstand auf die Pelle gerückt, der aktuelle Fünfte aus Freiburg kann am Sonntagabend sogar punktemäßig gleichziehen mit den Hessen.
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06:19 Min. |02.03.25|hr


Bild © hr
Gegen Leverkusen gerieten die in der ersten Hälfte teils überforderten Frankfurter zwischenzeitlich mit 0:3 in Rückstand. Nathan Tella (26. Spielminute), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) schossen die auch in der Höhe nicht unverdiente Gästeführung heraus. Frankfurts Torjäger Hugo Ekitiké nutzte immerhin eine Nachlässigkeit in der Bayer-Hintermannschaft zum 1:3 (37.). Spätestens nach dem vierten Leverkusener Tor von Aleix Garcia aber war die Partie entschieden (62.).
Nicht ganz überraschend hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller erstmals die Winterverpflichtung Elye Wahi in der Startelf aufgeboten. Der Franzose sollte Schwung in die Konter bringen. Einzig verfing sich die Idee über weite Strecken des Spiels nicht. Zum einen, weil Wahi selten richtig am Spiel teilnahm, er in der ersten Hälfte nur 13 Ballaktionen sammelte. Zum anderen, weil die Frankfurter kaum konterten. Ein harmloser Abschluss von Ekitiké sollte lange Zeit die einzige Offensivaktion der Hessen bleiben (11.).
Ansonsten spielte nur Bayer. Gerade Mittelfeldspieler Granit Xhaka zerlegte die Eintracht-Defensive mit präzisen Pässen in die Spitze. In der Anfangsphase konnte aus Eintracht-Sicht vor allem Robin Koch, just zurückgekehrt nach überstandener Schulterblessur, noch Schlimmeres verhindern, der Verteidiger warf sich furchtlos in Duelle wie Schüsse. Nach 26 Minuten jedoch war der Tor-Bann gebrochen.
Tella hatte sich ausgerechnet im Rücken von Koch davongestohlen und perfekt eingesetzt von Xhaka zur Führung vollendet. Als die Gäste dann auch noch durch Verteidiger Mukiele (29.), der nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus traf, sowie Stürmer Schick (33.), der einen starken Angriff ins Netz vollstreckte, auf 3:0 erhöhten, schien die Partie endgültig entschieden.
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00:41 Min. |01.03.25
Die Eintracht aber kam immerhin zurück – unter Mithilfe der Rheinländer. Mukiele verdaddelte einen Rückpass, Ekitiké sprintete dazwischen, dribbelte Torhüter Lukas Hradecky aus und ließ mit seinem 13. Saisontor neue Hoffnung bei den Gastgebern aufflammen (37.). Zumal die Eintracht plötzlich drin war im Spiel, das erste Mal überhaupt. Bis zur Pause drückten die Hessen auf ihren zweiten Treffer.
Und auch nach dem Seitenwechsel machte die Toppmöller-Elf erstmal dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Sie piesackte den Favoriten mit leidenschaftlichem Einsatz, brachte nun eine ganz andere Energie auf dem Platz. Endlich, wollte man anfügen. Einige Halbchancen sprangen für die Frankfurter dabei heraus.
Die Gäste jedoch ließen sich kaum beeindrucken und bewiesen, warum sie trotz ihres Acht-Punkte-Rückstands auf die Münchner Bayern derzeit als formstärkste Mannschaft des Landes gelten. Garcia traf mit einem wuchtigen Fernschuss, den Frankfurts Ellyes Skhiri zu zaghaft verteidigte, zur Entscheidung (62.). Zu allem Überfluss musste Eintracht-Abwehrboss Koch noch mit brummendem Schädel ausgewechselt werden, er war mit einem Leverkusener zusammengestoßen. Alles in allem: Ein bitterer Abend für die Eintracht.
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In das Duell gegen Bayer 04 Leverkusen gehen die Bremer am Samstag (15:30 Uhr) als krasse Außenseiter. Die Leverkusener sind in der Liga seit 22 Spielen ungeschlagen.
Nach dem Jahreswechsel sind die Bremer brachial abgestürzt. Aus neun Spielen holten sie nur einen Sieg und zwei Unentschieden. Sechsmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Mit fünf Zählern liegen sie in der Jahrestabelle 2025 auf dem 18. Platz.
Der amtierende Deutsche Meister hat in dieser Bundesliga-Saison erst einmal verloren. Am 2. Spieltag unterlag Bayer 04 im Heimspiel gegen RB Leipzig mit 2:3. Seitdem sind sie allerdings in der Liga seit 22 Partien ungeschlagen.
Leverkusens Patrik Schick ist in dieser Saison aus dem Spiel heraus mit deutlichem Abstand der gefährlichste Stürmer der Liga. 16-mal war der Tscheche bereits erfolgreich. Bayerns Harry Kane liegt mit 21 Toren zwar noch vor ihm in der Torjägerliste, doch der Engländer hat neun seiner Treffer per Elfmeter erzielt.
Seit der Winterpause sind die Bremer in der Defensive extrem anfällig. 24-mal musste Torwart Michael Zetterer bereits hinter sich greifen. In acht von neun Partien kassierte Werder mindestens zwei Gegentore.
Von den vergangenen neun Spielen in der BayArena hat Werder lediglich zwei verloren. Fünfmal endete die Partie mit einem Unentschieden. Zweimal holten die Bremer einen Sieg.
Dieses Thema im Programm:
Sportblitz, 7. März 2025, 18:06 Uhr
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Das ist eine durchaus gewagte Vorhersage!
Am heutigen Mittwochabend treffen der FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in der Allianz Arena aufeinander. Anpfiff ist um 21 Uhr (DAZN und auf bild.de im Live-Ticker). Zum Rückspiel kommt es dann am Dienstag in einer Woche zur gleichen Zeit.
Und Ex-Bayern-Star Markus Babbel (52/1991 bis 1992 und 1994 bis 2000 bei den Münchnern) gibt einen absolut unerwarteten Tipp für das Hinspiel ab!
Leverkusen-Star Florian Wirtz (21/r.) und Bayern-Juwel Jamal Musiala (22) im Duell
Bei der Präsentation seines Buches „Das Leben nach den besten Jahren“ in Berlin sagte Babbel am Dienstagabend: „Ich spüre, dass den Bayern etwas ganz Außergewöhnliches gelingt. So ein 4:0 oder 5:0.“
Diese Prognose ist ziemlich kühn. Die Bayern haben zuletzt im September 2022 (4:0) gegen Leverkusen gewonnen. In den letzten sechs Pflichtspielen der beiden Top-Klubs holte Leverkusen drei Siege, drei Partien endeten Unentschieden. In der aktuellen Saison gewann Bayer im DFB-Pokal-Achtelfinale mit 1:0 in München, die anderen beiden Partien blieben ohne Sieger (1:1/0:0).
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Die Verletzung von Manuel Neuer ist das Schlimmste, was den Bayern in dieser Saisonphase passieren konnte. Mindestens bis zur Länderspielpause, vielleicht sogar noch ein, zwei Spiele darüber hinaus, muss der Rekordmeister auf Neuer verzichten. Das heißt: Auch im Rückspiel gegen Bayer Leverkusen nächste Woche ist Deutschlands ehemalige Nummer eins nicht dabei. Und das sollte den Bayern große Sorgen bereiten.
Jonas Urbig, der Neuer wohl ersetzen wird, ist erst seit dem Winter in München. Zuvor saß er auf der Ersatzbank in Köln, hat die letzten Wochen nur trainiert und wurde im Hinspiel gegen Leverkusen nun ins kalte Wasser geworfen. Ein Debüt unter absolut stressigen Bedingungen – und dafür machte es Urbig sogar recht gut. Aber so ehrlich muss man auch sein: Leverkusen erwischte einen absolut schwachen Tag und hatte kaum Torchancen. Jonas Urbig wurde wenig gefordert.
Ab sofort muss er aber liefern. Die weiteren Torhüter, Sven Ulreich und Daniel Peretz, sind seit Wochen aus verschiedenen Gründen außen vor, für die Startelf sind wohl beide vorerst keine Option. Bayern muss auf Urbig setzen. Entscheidend wird nun sein, wie der 21-Jährige mit dem unfassbaren Druck umgeht. Vor allem im Rückspiel gegen Leverkusen.
Das 3:0-Hinspielergebnis sollte die Bayern etwas ruhiger schlafen lassen. Aber dass die Abwehr gelegentlich für einen Wackler gut ist, hat sie in dieser Saison schon einige Male gezeigt. Und dann haben die Bayern einen jungen, unerfahrenen Torwart im Kasten, der möglicherweise einen Fehler ausbügeln muss. Das Risiko, dass er dem nicht gewachsen ist, ist groß.
Für Jonas Urbig ist der Ausfall von Manuel Neuer zwar eine Chance – diese kann aber sowohl Fluch als auch Segen bedeuten.
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In der Hinrunde bot Oythe den Bayer-Damen trotz seiner 1:3-Niederlage ordentlich Paroli; einen ähnlichen Widerstand erwartet Sauermann auch am Samstag. „Das ist eine erfahrene Mannschaft mit einer dominanten Linkshänderin“, weiß Sauermann.
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Bayer 04 Leverkusen muss höchstwahrscheinlich auch im Spiel gegen den SV Werder Bremen auf Robert Andrich verzichten. Der Mittelfeldspieler ist an einem grippalen Infekt erkrankt und fühlt sich nach Angaben seines Trainers Xabi Alonso „nicht gut für morgen.“
Bereits das Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern München hatte Andrich verpasst. Neben Granit Xhaka könnte am Samstag (15:30 Uhr) Aleix García im Mittelfeldzentrum auflaufen, da davon auszugehen ist, dass Alonso in seiner Startformation vor dem Rückspiel gegen die Bayern rotieren wird. In diesem Fall würde Exequiel Palacios zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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Er ist mit seiner Treffer-Quote die Nr. 1 in Europa. Aber in den wichtigsten Spielen sitzt er auf der Bank.
Leverkusen-Star Patrik Schick (29) ist schwer gefrustet. In der Champions League wurde er im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Bayern (0:3) trotz seiner Top-Form wieder erst in der Schlussphase eingewechselt.
So war es schon beim 0:0 in der Liga gegen die Münchner. Bayer verpasste es in dem Spiel, auf fünf Punkte an den Tabellenführer heranzukommen und noch einmal den Meisterkampf zu eröffnen.
Hinzu kommt, dass Trainer Xabi Alonso (43) eine sehr klare Führung hat. Er erklärt nicht jedem Spieler, warum der nicht in der ersten Elf steht. Für den ehemaligen Weltstar von Liverpool, Real Madrid und Bayern München gehört es auf höchstem Niveau dazu, das wegzustecken. Den sensiblen Schick zieht es runter.
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