Autor: Stre

  • BVB: Das verdienen Süle, Guirassy, Schlotterbeck, Adeyemi und Co. 

    BVB: Das verdienen Süle, Guirassy, Schlotterbeck, Adeyemi und Co. 



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    Borussia Dortmund bleibt seiner finanziellen Strategie auch in der Saison 2024/25 treu: eine ausgewogene Gehaltsstruktur, die erfahrene Leistungsträger belohnt und gleichzeitig jungen Talenten Entwicklungsperspektiven bietet. Der Verein besitzt dabei ein geschätztes Gesamtbudget von rund 150 Millionen Euro für Spielergehälter. 

    Wer verdient bei Borussia Dortmund am meisten?

    An der Spitze der Gehaltspyramide steht Innenverteidiger Niklas Süle, der mit einem Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro zu den Topverdienern zählt. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger wechselte im Sommer 2022 ablösefrei vom FC Bayern zum BVB.

    Die Erwartungshaltung an Süle sind entsprechend hoch, doch seine Leistungen und Einsatzzeiten bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Zudem geriet er aufgrund von Fitness- und Gewichtsproblemen in die Kritik. Diese Umstände werfen die Frage auf, ob das hohe Gehalt im Verhältnis zu seiner Leistung steht.

    Ihm folgen BVB-Stürmer Serhou Guirassy sowie Torhüter Gregor Kobel mit etwa zehn Millionen Euro pro Jahr. Auch Kapitän Emre Can gehört mit einem Gehalt von rund 8,5 Millionen Euro zu den bestbezahlten Spielern des BVB.  

    Wieviel verdienen Schlüsselspieler wie Adeyemi oder Schlotterbeck?

    Trotz seiner überzeugenden Leistungen bei der Fußball-EM 2024 zählt Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund nicht zu den Topverdienern. Der Innenverteidiger verdient beim BVB rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr, was einem monatlichen Einkommen von etwa 375.000 Euro entspricht. Im vereinsinternen Gehaltsgefüge liegt er damit im Mittelfeld, während andere Abwehrspieler wie Niklas Süle deutlich höhere Summen erhalten.

    Dennoch stellt dieses Gehalt für Schlotterbeck einen erheblichen finanziellen Sprung dar. In seiner Zeit beim SC Freiburg lag sein Verdienst bei etwa 19.000 Euro pro Monat, was einem Jahresgehalt von rund 250.000 Euro entsprach. 

    Karim Adeyemi stand bei RB Salzburg ursprünglich bis 2024 unter Vertrag und verdiente dort rund vier Millionen Euro pro Jahr. Mit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund erhöhte sich sein Gehalt spürbar. Demnach soll der Offensivspieler beim BVB ein Jahresgehalt von etwa sechs Millionen Euro beziehen, was einem monatlichen Einkommen von rund 500.000 Euro entspricht.

    BVB setzt auf Entwicklung junger Talente

    Parallel dazu setzt der BVB auf junge Talente, die in die Mannschaft integriert werden. Spieler wie Jamie Gittens, der rund drei Millionen Euro pro Jahr verdient oder Julien Duranville, der mit einem Jahresgehalt von etwa 240.000 Euro noch im unteren Gehaltsbereich angesiedelt ist. Sie stehen für die langfristige Strategie des Klubs: Nachwuchsspieler frühzeitig fördern. 

    Die Gehaltsstruktur des BVB zeigt dabei eine klare Linie: Während die Spitzenverdiener mit anderen Top-Klubs konkurrieren können, bleibt der Verein seiner Philosophie treu und setzt auf eine Balance zwischen Investitionen in Profis und die Entwicklung junger Talente.

    Droht Spieler Gehaltsreduktion bei Verpassen der Champions League?

    Der BVB rangiert aktuell nur auf Platz elf in der Bundesliga und hat sieben Punkte Rückstand auf Rang vier – die wohl entscheidende Position für die Qualifikation zur Champions League. Zwar bleiben noch 13 Spieltage, um diesen Rückstand aufzuholen, doch das Risiko, die Königsklasse zu verpassen, ist real. Sollten die Einnahmen aus der Champions League 2025/26 tatsächlich ausbleiben, würde das die finanziellen Zwänge noch weiter verschärfen.

    In diesem Fall könnten Transfers von Leistungsträgern wie Gregor Kobel, Jamie Gittens oder Karim Adeyemi unumgänglich werden. Laut „Sport Bild“ enthalten die Verträge der meisten BVB-Profis Klauseln, die ihre Gehälter bei Misserfolgen um bis zu 15 Prozent reduzieren. Dies würde dem Verein Einsparungen von rund 15 Millionen Euro bringen. 

    Aktuelle Gehälter bei Borussia Dortmund:

    Niklas Süle
    Innenverteidiger
    14.000.000 Euro
    Serhou Guirassy  
    Stürmer 
    10.000.000 Euro
    Gregor Kobel
    Torwart
    10.000.000 Euro
    Sébastien Haller
    Stürmer   
    10.000.000 Euro
    Emre Can
    Mittelfeld 
    8.500.000 Euro
    Youssoufa Moukoko
    Stürmer
    8.500.000 Euro
    Marcel Sabitzer  
    Mittelfeld 
    8.000.000 Euro
    Julian Brandt 
    Mittelfeld 
    8.000.000 Euro
    Felix Nmecha 
    Mittelfeld 
    6.000.000 Euro
    Donyell Male
    Flügelspieler 
    6.000.000 Euro
    Karim Adeyemi 
    Flügelspieler 
    6.000.000 Euro
    Maximilian Beier
    Stürmer
    5.500.000 Euro
    Waldemar Anton 
    Verteidiger
    5.000.000 Euro
    Julian Ryerson 
    Verteidiger  
    5.000.000 Euro
    Pascal Groß
    Mittelfeld
    4.500.000 Euro
    Salih Özcan
    Mittelfeld 
    4.500.000 Euro
    Nico Schlotterbeck
    Innenverteidiger
    4.500.000 Euro
    Ramy Bensebaini 
    Verteidiger  
    4.000.000 Euro
    Giovanni Reyna
    Mittelfeld
    3.500.000 Euro
    Jamie Gittens
    Flügelspieler
    3.000.000 Euro
    Yan Couto
    Verteidiger
    1.170.000 Euro
    Alexander Meyer
    Torwart
    1.000.000 Euro
    Kjell Wätjen
    Verteidiger
    280.000 Euro
    Marcel Lotka
    Torwart
    240.000 Euro
    Julien Duranville
    Flügelspieler
    €240.000 Euro
    Cole Campbell
    Mittelfeld
    €180.000 Euro
    Almugera Kabar
    Verteidiger
    €180.000 Euro
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    Der Spanier Lamine Yamal gilt als größtes Fußball-Versprechen der Zukunft. Der 16-Jährige bricht einen Rekord nach dem anderen. Beim FC Barcelona kann sich Trainer Hansi Flick freuen, so einen Spieler zu haben. Alles zu Karriere, Titel, Gehalt, Vermögen und Privates.

    Zehn Jahre nach dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher am 29. Dezember 2013 fragen sich alle Formel-1-Fans weiterhin, wie es ihrem Idol geht. Schumacher-Anwalt Felix Damm erklärt, warum es keine Nachrichten zum Gesundheitszustand von Schumi gibt.



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  • Er hätte zur Legende werden können

    Er hätte zur Legende werden können


    Jonas Hofmann erlebt derzeit die schwierigste Phase seiner Karriere. Zwar konnte sich der 32-Jährige in Leverkusen seinen Titeltraum erfüllen, doch sportlich spielt er unter Trainer Xabi Alonso gar keine Rolle mehr.

    Xabi Alonso ist ein Freund großzügiger Rotationen. Mal tauscht er fünf Spieler aus, mal sechs, manchmal sogar noch mehr. Im vergangenen Double-Jahr erwies sich diese Vorgehensweise schließlich als Erfolgsformel. Der Spanier begründete sein munteres Wechselspiel einerseits damit, dass die Belastung inmitten der unzähligen englischen Wochen nur so zu bewältigen sei.

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    Zum anderen gebe es Konkurrenz auf fast allen Positionen. Ausfälle wirkten sich daher deutlich weniger auf die Qualität des Spiels der Werkself aus.

    Auch in der vorigen Woche war wieder die ganze Breite des Kaders gefragt, um die Strapazen des eng gestrickten Terminkalenders zu bewältigen. Am Sonntag das 3:1 gegen Hoffenheim, am Mittwoch 3:2 im Derby gegen Köln, dem einen kräftezehrende Verlängerung vorausging, Samstag schon das nächste Duell gegen Wolfsburg.

    Eine Radikalrotation folgte, gleich achtmal baute Alonso seine Startelf in Niedersachsen um. Auffällig dabei: Alle einsatzbereiten Spieler durften in diesen doch stressigen Tagen mindestens einmal von Beginn an ran. Bis auf einen: Jonas Hofmann.

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    Der 32-Jährige macht in Leverkusen offensichtlich keine leichte Zeit durch. Nachdem er bereits in der Rückrunde des Vorjahres seinen Stammplatz verloren hatte, geriet Hofmann nach einer schwereren Oberschenkelverletzung im Dezember völlig ins Hintertreffen und kämpft seitdem um sein Ansehen in der Mannschaft.

    Gerade mal 34 Minuten stand er nach der Winterpause und seinem Comeback auf dem Rasen. Natürlich viel zu wenig für einen früheren Nationalspieler, der vor gut eineinhalb Jahren noch als absoluter Leistungsträger über den Rhein wechselte.

    Hofmann? „Es ist nicht einfach für ihn“

    Woran das liegt? „Er braucht Spielzeit. Es ist nicht einfach für ihn, diese Zeit zu haben“, sagte Alonso zuletzt, „wir haben gesprochen. Jonas ist bereit, wenn wir ihn brauchen.“ Nur braucht er ihn offenbar nicht mehr so richtig.

    Zumindest war das im vollgepackten Januar selten der Fall. „Er hat die Erfahrung, er hatte aber auch diese einmonatige Verletzung im Dezember“, ergänzte der Baske mit Blick auf seinen Schützling, bevor er die Lage eindeutig beschrieb: „Aber ja, er braucht ein bisschen mehr Einsätze. Ich hoffe, dass er sie bekommt. Seine Stimmung ist dementsprechend – natürlich wollen alle spielen.“

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    Fraglich ist allerdings, wann Hofmann in Leverkusen überhaupt wieder Spielpraxis sammeln und seinen Rhythmus finden kann. Selbst als mit Amine Adli und Martin Terrier die direkten Konkurrenten um den Platz im offensiven Mittelfeld neben dem gesetzten Zauberer Florian Wirtz verletzungsbedingt ausfielen, nutzte Alonso die Dienste des gebürtigen Heidelbergers nur mit kurzen Ausnahmen.

    Adli ist nun zurück, er rückte in Wolfsburg (0:0) erstmals nach seinem Wadenbeinbruch wieder in den Kader. Zudem holte Bayer im Winter mit Emiliano Buendía einen weiteren spielintelligenten Zehner.

    Keine guten Aussichten für Hofmann. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine ohnehin geringen Spielanteile weiter sinken statt steigen, scheint groß. Zumal Leverkusen die Belastung von vier englischen Wochen in Folge erst einmal hinter sich gebracht hat.

    Bis Anfang März wird es ruhiger, Alonsos Rotationen dürften entsprechend kleiner ausfallen. Eine verzwickte Lage, die der Betroffene realisiert hat. Hofmann lässt sich zwar nicht hängen, macht seinem Unmut aber zunehmend Luft.

    Bei den letzten Heimspielen ging er stets als Erster aus dem Stadion. Wortlos, mit finsterer Miene, wenige Minuten nach Spielschluss, selbst bei positivem Endergebnis.

    Hofmann kann seinen Frust nicht verbergen

    Auch ein Frustschlag gegen die Kabinentür war dabei. Verübeln kann man ihm das wohl nicht, immerhin hatte sich Hofmann für die laufende Saison eine Menge vorgenommen.

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    Nicht nur bei Bayer, auch beim Thema Nationalmannschaft. Dorthin wollte der zuletzt immer wieder schwächelnde Offensivspieler, der von Bundestrainer Julian Nagelsmann letztmals im November 2023 nominiert wurde, gerne zurückkehren.

    Doch die Realität sieht anders aus. Selten war er wohl so weit vom DFB-Team entfernt wie in diesen Tagen – angesichts seiner Veranlagung ein mittelgroßes Fiasko. Leicht provokant könnte man inzwischen meinen: Hofmann hat sich schlichtweg verwechselt.

    Natürlich erfüllte sich Hofmann seinen großen Lebenstraum von Titelgewinnen, sowohl die Meisterschale als auch den DFB-Pokal hielt er seit seinem vor gut anderthalb Jahren so viel diskutierten Wechsel zu Bayer Leverkusen in den Händen.

    Dazu durfte er sich wieder auf internationaler Ebene, der Europa League und Champions League, präsentieren, was bei den in den letzten Jahren sportlich hinterherhinkenden Gladbachern nicht möglich gewesen wäre. Nur war das Investment im Nachhinein ein großes.

    Titel statt Fußballromantik

    In Gladbach hätte Hofmann ein absoluter Fixpunkt sein können. Geschäftsführer Roland Virkus bemühte sich intensiv, eine Mannschaft um ihn herum aufzubauen.

    Wie einst Tony Jantschke, Patrick Herrmann oder Lars Stindl hätte Hofmann zu einer Legende werden können, die dem Verein auch in schwierigen Zeiten die Treue hält. Allerdings stellte er die Fußballromantik hinten an, stattdessen räumte er zwei Trophäen ab, die ihm niemand mehr nehmen kann.

    Einziger Haken: Rein sportlich droht der Offensivspieler langsam in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Mehr als 533 Pflichtspielminuten waren ihm in der laufenden Saison noch nicht vergönnt.

    Adli, Buendía, Nathan Tella und Terrier haben Hofmann, dessen Vertrag bis 2027 läuft, in Leverkusen allesamt den Rang abgelaufen. Sollten sich die Wege schon im Sommer wieder trennen, wäre sicherlich niemand überrascht.



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  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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  • FC Bayern zeigt sich nach mutmaßlichem Anschlag erschüttert

    FC Bayern zeigt sich nach mutmaßlichem Anschlag erschüttert


    Der FC Bayern hat auf den mutmaßlichen Anschlag in München reagiert. In einem offiziellen Statement drückt der Rekordmeister seine Anteilnahme aus.

    Der FC Bayern hat mit Bestürzung auf den mutmaßlichen Anschlag in der Münchner Innenstadt reagiert. Wie der Verein am Donnerstagabend mitteilte, sei der Rekordmeister „in tiefer Anteilnahme bei den Betroffenen und ihren Familien“, heißt es in einem Statement, das auf der klubeigenen Homepage veröffentlicht wurde.

    „München ist unsere Heimatstadt, und unsere Heimat wurde heute schwer erschüttert. Die Gedanken der FC Bayern-Familie sind mit den Betroffenen und ihren Angehörigen“, wird FCB-Präsident Herbert Hainer zitiert. „Wir wünschen allen von Herzen, dass sie schnell wieder gesund werden und dass sich die Betroffenenzahlen nicht noch weiter erhöhen.“

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    Anschlag am Münchner Stiglmaierplatz

    Am Donnerstag war ein Mann gegen 10:30 Uhr am Stiglmaierplatz in München mit seinem Auto in eine Gruppe von mehreren Menschen gefahren. Zu diesem Zeitpunkt fand dort nach Angaben der Polizei eine Demonstration der Gewerkschaft ver.di statt.

    Ein Polizeisprecher sagte, der Fahrer des Wagens sei hinter der Gruppe und einem Polizeiauto hergefahren, habe diesen dann überholt, beschleunigt und sei in das Ende der Gruppe gerast.

    Nach Angaben der Feuerwehr wurden mindestens 28 Menschen verletzt. Darunter seien auch Schwer- und Schwerstverletzte. Bei einigen könne Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.



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  • Dortmund: BVB-Fan Jürgen will letztes Mal seine Jungs anfeuern

    Dortmund: BVB-Fan Jürgen will letztes Mal seine Jungs anfeuern



    Einmal noch den Wind am Meer spüren, einmal noch in der ersten Reihe eines Theaters sitzen oder der Hochzeit der eigenen Enkelin beiwohnen – wenn das Leben sich dem Ende neigt, bleiben oft nur noch wenige, aber umso bedeutendere Wünsche. Der sogenannte Wünschewagen macht genau das möglich: Er erfüllt todkranken Menschen ihre letzten Herzenswünsche und schenkt ihnen unvergessliche Erlebnisse. So auch Jürgen. Doch sein Traum zog ihn in eine ganz andere Richtung: Ins Stadion nach Dortmund. Der eingefleischte BVB-Fan wollte seine Jungs noch einmal live anfeuern. Was dann passierte, konnte keiner ahnen. Dortmund: Es geschah ein letztes Mal An einem Samstag im November machte sich das Wünschewagen-Team auf den Weg zum Hospiz, wo Jürgen bereits voller Vorfreude wartete. Sein Ziel: Der Signal Iduna Park in Dortmund, das Herzstück seines Lieblingsvereins Borussia Dortmund. Schon auf der Fahrt war die Aufregung spürbar, doch als er schließlich das Stadion betrat, traute er seinen Augen kaum.„Es war, als ob all seine Sorgen für einen Moment verschwunden waren“, schreibt das Wünschewagen-Team auf Facebook. Und es sollte noch besser kommen.Dortmund: BVB-Fan traut seinen Augen kaum Mit leuchtenden Augen verfolgte Jürgen das Spiel. Gemeinsam mit seinem Bruder fieberte er mit, feuerte die Mannschaft an – und dann geschah es: Borussia Dortmund erzielte ein Tor! In diesem Moment schien die Zeit stillzustehen. „Wir konnten die Freude und den Stolz in Jürgens Augen sehen“, beschreibt das Wünschewagen-Team den Gänsehaut-Moment.+++Dortmund: Bittere Gewissheit! Jetzt ist jede Hoffnung zerstört+++Doch die Krönung des Tages ließ nicht lange auf sich warten. Am Ende durfte Jürgen nicht nur ein aufregendes Spiel erleben, sondern auch einen Sieg seiner Mannschaft feiern! „Wir wussten, dass dieser Tag für Jürgen der perfekte Abschluss war“, fassen die ehrenamtlichen Wunscherfüller zusammen.
    Inhalt von Facebook anzeigen An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Facebook der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.
    Mehr Themen haben wir heute hier für dich zusammengestellt: Auf Facebook löst die Geschichte großes Mitgefühl aus. Unter dem Beitrag häufen sich emotionale Kommentare. „Danke für eure tolle Arbeit und euren Einsatz!“, schreibt ein User. Ein anderer ergänzt: „Ihr seid einfach wunderbare Engel!“



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  • HSV: Hefti verrät Aufstiegsformel! So kommt der HSV in die…

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    Jetzt live: Vier Kanzlerkandidaten stellen sich Bürgerfragen — kommt jetzt der München-Zoff?

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  • BVB-Notfallplan ohne Champions League: Diese Topstars dürfen gehen



    ruhr24BVBStand: 13.02.2025, 14:09 UhrVon: Nicolas LuikBericht: Ohne Champions League ist Jamie Gittens einer der Transfer-Kandidaten beim BVB. © Bahho Kara/Kirchner-MediaErreicht der BVB die Champions League nicht, muss anderweitig Geld her. Drei Spieler sind dann nicht unverkäuflich.Dortmund – Aktuell hat Borussia Dortmund in der Bundesliga sechs Punkte Rückstand auf Rang vier. Sieben Plätze trennen den BVB vom begehrten Champions-League-Platz. Was passiert, wenn die Königsklasse dieses Jahr nicht erreicht wird?BVB-Notfallplan ohne Champions League: Diese Topstars dürfen gehen„Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot“, sagte Boss Hans-Joachim Watzke kürzlich auf der SPOBIS-Konferenz. Aber welche Profis bringen dem kriselnden Verein überhaupt noch reichlich Geld ein? Laut Sport Bild soll ein Star verkauft werden, sollte die Qualifikation für die Königsklasse misslingen. Die Namen der potenziellen Verkaufskandidaten lauten demnach: Karim Adeyemi, Gregor Kobel und Jamie Gittens. BVB ohne Champions League: Karim Adeyemi, Gregor Kobel und Jamie Gittens sind Transfer-KandidatenSchon im Winter hatte die SSC Neapel einen Transfer von Karim Adeyemi angestrebt. Weil der Spieler absagte, kam der Deal nicht zustande, obwohl die Italiener Medienberichten zufolge über 40 Millionen Euro geboten haben.Im Sommer werden die Karten neu gemischt. Karim Adeyemi soll auf einen Transfer nach England hoffen. Und die BVB-Verantwortlichen träumen laut Sport Bild von bis zu 60 Millionen Euro Ablöse inklusive sämtlicher Boni. BVB bildet aus: 09 prominente Eigengewächse von Borussia DortmundFotostrecke ansehenBVB-Transfers ohne Champions League: 50 Millionen Euro Ablöse für Gregor Kobel?Noch mehr Geld erhofft man sich in Dortmund dem Bericht zufolge, sollte Gregor Kobel den Verein verlassen. Der 27-jährige Stamm-Torwart hat einen Vertrag, der sogar noch ein Jahr länger als jener von Karim Adeyemi gültig ist. Eigentlich will der BVB den Schweizer nicht abgeben. Sollte aber die Champions-League-Qualifikation verpasst werden und Gregor Kobel einen Wechsel-Wunsch äußern, dann würden sich die Verantwortlichen ab einer Ablöse von 50 Millionen Euro mit einem Verkauf beschäftigen. BVB-Transfers ohne Champions League: Bis zu 100 Millionen Euro Ablöse für Jamie Gittens?Noch teurer würde Jamie Gittens werden (Vertrag läut ebenfalls bis 30. Juni 2028). Der 20-Jährige hat bisher noch keine Anstalten gemacht, Dortmund verlassen zu wollen. Allerdings rechne die Borussia damit, dass im Sommer werthaltige Angebote für den talentierten Offensivspieler eingehen. Eine Ablöse im Bereich von 80 bis 100 Millionen Euro müssten interessierte Klubs auf den Tisch legen (alle Transfer-News zum BVB auf RUHR24)..



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  • Frauen-Trainer Horsch verlässt Werder Bremen am Saisonende

    Frauen-Trainer Horsch verlässt Werder Bremen am Saisonende


    Bremen – Die Fußball-Frauen des SV Werder Bremen müssen sich einen neuen Trainer suchen. Einen Tag nach dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale teilte der Verein mit, dass Trainer Thomas Horsch nach der Saison den Verein verlassen wird. 

    Clemens Fritz: „Müssen wir natürlich akzeptieren“

    „Thomas hat in den letzten vier Jahren zusammen mit Birte Brüggemann ein sehr starkes Fundament bei den Werder-Frauen gelegt und hat ein Team entwickelt, das sich in der Bundesliga etabliert hat“, sagte Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball, in einer Club-Mitteilung: „Seine nun getroffene Entscheidung müssen wir natürlich akzeptieren und auch respektieren.“

    Der gebürtige Bremer Horsch hatte über lange Zeit bei Werder in den verschiedenen Positionen gearbeitet, unter anderem auch als Co-Trainer bei den Männern in der Bundesliga. „Ich hatte achteinhalb tolle Jahre bei Werder, zunächst bei den Männern in der 3. Liga, dann in der Bundesliga und jetzt die letzten vier Jahre bei den Frauen. Das ist eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich ganz viel mitnehmen werde“, sagte Horsch. Jetzt sei der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

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  • BVB in der Bundesliga: VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV sehen | Sport

    BVB in der Bundesliga: VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV sehen | Sport



    Nach dem ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) soll nun der erste Erfolg in der Bundesliga her.In den Champions-League-Playoffs konnte Kovac mit 3:0 in Lissabon gewinnen. Zuvor hatte es in der Liga einen 1:2-Fehlstart gegen Stuttgart gegeben.Jetzt geht es nach Bochum. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Livestream und Live-Ticker verfolgen können. VfL Bochum gegen Borussia Dortmund im TV sehenDie Bundesliga-Partie zwischen Bochum und Dortmund wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 15.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 15.15 Uhr.Sie können die Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD.de-Liveticker können Sie das Pott-Duell kostenlos verfolgen.Lesen Sie auchBorussia Dortmund konnte sich am Dienstagabend bei Sporting Lissabon (3:0) durchsetzen. Dank einer starken zweiten Halbzeit durfte der neue Trainer seinen ersten Sieg feiern. Kovac: „Man kann nicht hierherkommen und Sporting direkt an die Wand spielen. Wir haben im ersten Durchgang aber viel zu langsam Fußball gespielt. Nach der Pause haben wir das Balltempo erhöht und fantastische Tore herausgespielt.“Weiter meint Kovac: „Die Mannschaft hat Körperlichkeit und Mentalität gezeigt. Am Wochenende haben wir das nächste wichtige Spiel in Bochum, da müssen wir wieder Vollgas geben!“Das Hinspiel in Bochum konnte der BVB übrigens gewinnen. Unter Ex-Trainer Nuri Şahin (36) gab es am 5. Spieltag ein 4:2 vor heimischer Kulisse.Millionen Komplimente: Model begeistert ihre FansQuelle: BILD/ Instagram @nicola13.02.2025Startet Niko Kovac eine Siegesserie und geht der Negativtrend der Bochumer weiter?Für Tabellenschlusslicht Bochum geht es ums nackte Überleben. Der VfL steht nach 21 Spieltagen mit 11 Zählern auf Rang 18.Seit vier Spielen wartet man in Bochum auf einen Sieg. Von den letzten sechs Bundesliga-Duellen konnte nur gegen St. Pauli (1:0) ein Erfolg gefeiert werden.Anstoß 15.30 Uhr (Samstag, 15. Februar)WettbewerbBundesliga, 22. SpieltagSpielortBochumFree-TV–Pay-TVSKY/WOWBeginn der Übertragung15.15 Uhr



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  • Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…

    Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…


    Stand: 13.02.2025 20:08 Uhr

    Durch den jüngst abgeschlossenen Aktienverkauf erhöht der 1. FC Union das Stammkapital seiner Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro. Ein Erfolg? Sportökonom Christoph Breuer beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Wie viele Aktien wurden verkauft und was bedeutet das für das Stammkapital des Vereins?

    Der 1. FC Union Berlin hat die Zeichnungsphase für neue Aktien der “An der Alten Försterei” Stadionbetriebs AG abgeschlossen. Vom 26. November bis zum 5. Februar wurden von den Mitgliedern, Sponsoren und Partnern mehr als 49.000 neue Aktien gezeichnet.
     
    Allein der 1. FC Union Berlin e. V. nutzte sein Bezugsrecht für 40.000 Aktien. 900 Bestandsaktionäre zeichneten weitere 1.500 Aktien. Hinzu kommen rund 7.900 Wertpapiere für 5.900 Neuaktionäre. Der 1. FC Union Berlin e. V. hält künftig 75,75 Prozent der Anteile. Der Streubesitz, bestehend aus Bestands- und Neuaktionären, umfasst nun 24,25 Prozent.
     
    Konkret bedeutet das: Der Verein hat durch seinen Aktienkauf selbst für eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro gesorgt. Hinzu kommen etwa 4,7 Millionen Euro durch Bestands- und Neuaktionäre und das bereits vorhandene Stammkapital.
     
    Der Stadion AG des Fußball-Bundesligisten steht nach der Eintragung der Kapitalerhöhung somit ein Stammkapital von mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll in die geplanten Baumaßnahmen des Vereins fließen, insbesondere in das Stadion An der Alten Försterei, dessen Kapazität bis zum Sommer 2027 erweitert werden soll.
     
    “Wir sind unserem Ziel, das Stadion An der Alten Försterei für die nächsten Generationen zu sichern, ein sehr wichtiges Stück nähergekommen”, wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Vereinsmitteilung zitiert. “Die Stadion AG geht, dank einer nun sehr robusten Bilanz- und Eigenkapitalstruktur, gut gerüstet in die Zukunft.”

    Aktienbüro auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne im Stadion An der Alten Försterei am letzten Tag der Zeichungsfrist. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

    Union Berlin erhöht Stammkapital der Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro

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    Wie viele Mitglieder waren zeichnungsberechtigt?

    Zu Beginn der Zeichnungsphase hatte der 1. FC Union Berlin rund 68.000 Mitglieder, von denen 60.000 zeichnungsberechtigt waren. Vereinsangaben zufolge hätten 120.000 Aktien herausgegeben werden können. Stückpreis: 500 Euro.
     
    Auf der Jahreshauptversammlung seiner Stadionbetriebs AG hatte der 1. FC Union im November angekündigt, durch die Kapitalerhöhung mithilfe der Aktien bis zu 60 Millionen Euro einnehmen zu wollen.

    Welche Schlüsse lassen sich aus der (mangelnden) Beteiligung der Mitglieder ziehen?

    “Erstmal muss man sagen, dass es für Union gut und wichtig ist, das Stadion auszubauen und zu modernisieren. Es ist auch gut und interessant, dafür eine vernünftige Eigenkapitalbasis zu schaffen”, meint Sportökonom Christoph Breuer, der als Professor für Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig ist. Man müsse differenzieren: “Die Idee, vinkulierte Namensaktien [Schmuckaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden; Anm. d. Red.] für den Stadionausbau an die Mitglieder zu verkaufen, war nicht blöd. Aber: Wenn ich zumindest das implizite Ziel hatte, 120.000 neue Aktien an den Mann oder die Frau zu bringen, und dann ‘nur’ rund 49.000 Aktien verkaufen konnte, habe ich dieses Ziel natürlich nicht erreicht.”
     
    Zumal man von den 120.000 Aktien ja noch die 40.000 abziehen müsse, “die der Verein selbst gezeichnet hat. Das heißt: von den verbleibenden 80.000 wurden keine 10.000 erworben. Das zeigt, dass diese Art der Finanzierung, die eine Liebhaberfinanzierung für Mitglieder ist, dann doch an enge Grenzen stößt und sich dadurch nicht beliebig viel Geld eintreiben lässt.”
     
    Zusammenfassend könne man sagen, “dass dieses Angebot nur für etwa jedes zehnte Vereinsmitglied überzeugend und interessant war. Eine Erklärung könnte sein, dass viele Mitglieder funktionale Mitglieder sind: Sie sind primär Mitglied, um überhaupt an Tickets zu kommen”, so Breuer. “Das scheint die zentrale Motivation zu sein. Durch den Erwerb einer Aktie komme ich eben nicht leichter an Tickets – da steht der emotionale und symbolische Wert im Vordergrund.”

    Ein weiteres Indiz für das überschaubare Interesse der Mitglieder ist, dass die Zeichnungsfrist ursprünglich schon am 10. Januar enden sollte – dann aber bis zum 5. Februar verlängert wurde. “Anscheinend sind nicht so viele Mitglieder bereit gewesen, diesen Weg mitzugehen”, sagt Sportökonom Breuer. Nichtsdestotrotz habe man die Eigenkapitalbasis gestärkt. Man sei aber noch weit von dem Investment entfernt, das für den Stadionausbau zu tätigen sei. “Wenn man von den 100 Millionen Euro ausgeht, die kolportiert wurden, ist man davon noch relativ weit weg. Zumindest dürfte es der Stadionbetriebs AG durch die Stärkung des Eigenkapitals aber besser gelingen, an Kredite für den Stadionausbau zu kommen.”

    Was haben die Trikots der Eisernen mit all dem zu tun?

    In der laufenden Saison hat der FCU bislang auf einen Haupt- und Trikotsponsor im klassischen Sinne verzichtet – und stattdessen auf der Arbeitskleidung der Spieler Werbung in eigener Sache betrieben. “proAF – Alte Försterei”, lautete bis zuletzt der Schriftzug auf den Trikots der Eisernen. So stehen rund 4,7 Millionen Euro, die der Verein durch den Aktienverkauf für den Stadionausbau eingenommen hat, auf der einen Seite – und fehlende Einnahmen in Millionenhöhe durch einen Haupt- und Trikotsponsor auf der anderen Seite.
     
    Oder wie es Christoph Breuer formuliert: “Der Eigenkapitalerhöhung stehen auch Ausgaben gegenüber: klassische Werbeausgaben, Ausgaben für rechtliche und bankwirtschaftliche Beratung – und eben der Verzicht auf Einnahmen aus dem Trikotsponsoring. Letzteres steht zwar nicht explizit in den Büchern, sind aber klassische Opportunitätskosten, wenn Union in der ersten Saisonhälfte keine Einnahmen durch einen Trikotsponsor generiert.”

    Unions ehemaliger Kapitän Torsten Mattuschka mit der neuen "Alte-Försterei-Aktie" (Quelle: IMAGO / Matthias Koch)

    Wie Union-Mitglieder mit der “Alte-Försterei-Aktie” einen Teil des Stadions besitzen können

    Vereinsmitglieder des 1. FC Union können sich seit Dienstag Anteile am Stadion An der Alten Försterei sichern. Der Verein erhofft sich Einnahmen in Millionenhöhe, die in den Stadionumbau fließen sollen. Fragen und Antworten zur “Alte-Försterei-Aktie”.mehr

    Welche übergeordneten Erkenntnisse bringt Unions Stadionaktienverkauf mit sich?

    Im Großen und Ganzen lasse sich aus Unions Aktienverkauf eine Erkenntnis ziehen, die Breuer als “wichtigste Message” bezeichnet: “Fans sind offensichtlich nur begrenzt bereit, zur Finanzierung des Profifußballs beizutragen, wenn die Gegenleistung überschaubar bleibt.”
     
    Auf der Habenseite stehe, dass die Ausgangsposition für die Stadionmodernisierung verbessert wurde. “Auf der anderen Seite steht aber, dass weniger Geld als erwartet eingenommen wurde. Die Fans können also nur ein Teil der Finanzierung des Profifußballs sein. Auch wenn man es im sozialromantischen Fußballbusiness vielleicht nicht so gerne hören mag: Ohne Banken und klassische Investoren geht es nicht – gerade bei Stadionmodernisierungen.”

    Sendung: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 12.02.2025, 18 Uhr



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