Autor: Stre

  • Fußball-Bundesliga: Sieg gegen Kiel: Eintracht bleibt auf…

    Fußball-Bundesliga: Sieg gegen Kiel: Eintracht bleibt auf…


    Eintracht Frankfurt hat seine kleine Remis-Serie beendet und mit einem lockeren 3:1 (2:0) gegen Schlusslicht Holstein Kiel den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga gefestigt. Nach zuvor drei Unentschieden trafen Hugo Larsson in der 18. Minute, Tuta (37.) und Can Uzun (60.) vor 57.700 Zuschauern zum nie gefährdeten Sieg für die Hessen. Das Tor von Finn Porath (73.) hatte nur statistischen Wert. 

    Hugo Ekitiké (45.) vergab sogar noch einen Handelfmeter für die klar überlegrenen Frankfurter, die jetzt 42 Punkte aufweisen und sich im Kampf um einen Champions-League-Platz etwas Luft vor den Verfolgern RB Leipzig (37), SC Freiburg (36) und VfB Stuttgart (35) verschafften. 

    Frankfurt dominiert von Beginn an 

    Nach einer kurzen Findungsphase zu Beginn nahm die Partie schnell den erwarteten Verlauf. Die Eintracht dominierte und erarbeitete sich schon in der Anfangsviertelstunde zwei gute Gelegenheiten, die Ekitiké jedoch nicht verwerten konnte. Erst verzog der Franzose knapp, dann scheiterte er an Kiels Ersatztorwart Thomas Dähne.

    Beim Führungstor der Hessen war der 31-Jährige, der den erkrankten Stamm-Keeper Timon Weiner vertrat und damit sein Bundesligadebüt feierte, jedoch machtlos. Auf Vorlage von Nathaniel Brown traf Larsson in seinem 50. Bundesligaspiel per Knie aus Nahdistanz.

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    Zwar bot sich den Gästen durch Armin Gigovic, dessen zu schwacher Schuss Eintracht-Torwart Kevin Trapp vor keine Probleme stellte, die Möglichkeit zur schnellen Antwort. Spielbestimmend blieb aber die Eintracht. Uzun traf aus rund 20 Metern nur den Pfosten, den Nachschuss von Rasmus Kristensen entschärfte Dähne. 

    Kiel chancenlos

    „Er ist ein erfahrener Spieler, wo ich mir überhaupt keine Gedanken mache, dass er es heute gut macht“, hatte Kiels Trainer Marcel Rapp vor dem Anpfiff über Dähne gesagt. Der musste allerdings noch vor der Pause ein zweites Mal hinter sich greifen. Nach einer weiten Flanke von Uzun kam der Ball zu Tuta, der per Direktabnahme vollendete. 

    Wenig später zeigte Dähne dann seine Klasse, als er einen Strafstoß von Ekitiké entschärfte. Schiedsrichter Christian Leicher hatte nach einem Handspiel von Kiels Abwehrspieler Ivan Nekic und Ansicht der Videobilder auf den Punkt gezeigt.

    Uzun krönt starken Auftritt

    Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Frankfurt hatte die Partie sicher im Griff und gestatte den harmlosen Gästen nichts. Nach einem katastrophalen Fehlpass von David Zec erhöhte Uzun vielmehr mit einem überlegten Schlenzer ins Eck. 

    „Can hatte eine gute Trainingswoche. Insofern war sein Startelf-Einsatz eine Belohnung dafür, was er in den vergangenen Wochen gezeigt und investiert hat“, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller über den 19 Jahre alten Offensivspieler, der seine starke Leistung mit dem Treffer krönte.

    Erst als die Hausherren im Vorgefühl des sicheren Sieges etwas nachlässiger wurden, kam Kiel besser ins Spiel und zum Ehrentor. Porath traf im dritten Versuch, nachdem er zuvor zweimal an Trapp gescheitert war.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377184/1

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  • BVB: Hamann rasiert Dortmund-Versager! Bis zu acht Spieler sollten im Sommer gehen! | Fußball

    BVB: Hamann rasiert Dortmund-Versager! Bis zu acht Spieler sollten im Sommer gehen! | Fußball


    Nur wenige Tage nach dem Sieg im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sporting Lissabon (3:0) kassiert der BVB am Samstag überraschend eine 0:2-Pleite bei Schlusslicht Bochum.

    Sky-Experte Didi Hamann (51) findet nach der Vorstellung der Dortmunder klare Worte – für weite Teile der Mannschaft.

    HAMMER-URTEIL VON HAMANN.

    Der Experte: „Die zeigen die Leistung vielleicht alle drei Wochen. Du musst alle drei Tage in Dortmund Leistung bringen und so werden sie bezahlt und für das wurden sie auch eingekauft. Irgendwann musst du mal zu dem Schluss kommen … Wenn es nicht geht oder keine Besserung in Sicht ist, du siehst ja keine Entwicklung, dann musst du irgendwann mal einen Schnitt machen. Ich glaube, vor der Entscheidung stehen sie jetzt bei fünf, sechs, sieben, acht Spielern … Mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, da ist Hopfen und Malz verloren.“

    Heißt: Von bis zu acht Spielern sollte sich der Klub im Sommer trennen, denkt Hamann!

    „Ich kann nicht anders“: Kruse verhöhnt Kovac auf Instagram!

    „Ich kann nicht anders“: Kruse verhöhnt Kovac auf Instagram!

    Quelle: Instagram @max.kruse1015.02.2025

    Fakt ist: Der BVB kassiert in Bochum bereits die 9. Saison-Pleite in der Liga, dümpelt im Niemandsland nur auf Platz 11 rum. Auch unter Neu-Trainer Niko Kovač kommt bislang keine Konstanz rein. Einem guten Spiel in Lissabon folgt ein totaler Ausfall in Bochum. Das sieht auch Hamann so und fordert Konsequenzen.

    Besonders BVB-Star Julian Brandt (28) kritisiert die Liverpool-Legende deutlich.



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  • Premier-League-Klubs klagen Manchester City an: Hört auf zu

    Premier-League-Klubs klagen Manchester City an: Hört auf zu


    Eine besondere Bitte aus Manchester trifft bei den Liga-Konkurrenten nicht nur auf taube Ohren. Die Premier-League-Klubs fordern von den Man-City-Bossen sogar: „Hört auf zu jammern!“

    Was war passiert?

    Die Skyblues und Chelsea treten vor der Saison 2025/26 bei der Klub-Weltmeisterschaft in den USA an. City hatte daher eine Verschiebung des Saisonstarts erbeten. Geschäftsführer Ferran Soriano versuchte diese Woche während eines Premier-League-Aktionärstreffens, Unterstützer für diesen Vorstoß zu finden.

    Wie The Times berichtet, ließ Citys Anliegen die restlichen Teilnehmer aber völlig kalt. Und nicht nur das: Die Manager wiesen sogar ausdrücklich darauf hin, dass es keine Verpflichtung zur Teilnahme an der Klub-WM gibt. Rumms!



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  • Borussia Mönchengladbach: Europa-Befehl von Tim Kleindienst

    Borussia Mönchengladbach: Europa-Befehl von Tim Kleindienst


     ER ist Gladbachs Tor-Garant – und mit ihm ballerte Borussia sogar den Union-Fluch weg!

    Borussen-Stürmer Tim Kleindienst (29) erzielte beim 2:1 bei Union Berlin, dem ersten Fohlen-Sieg in der Bundesliga im Stadion „An der Alten Försterei“ überhaupt, bereits sein 14. Saisontreffer. „Serien-Täter“ Kleindienst traf damit auch im 5. Spiel in Folge.

    Ausgerechnet …: Ex-Herthaner frustriert die Eisernen

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Borussias Top-Torjäger: „Wichtig, dass wir mittlerweile in der Lage sind, auch solche Spiele für uns zu entscheiden. Was wir uns ankreiden müssen, ist, dass wir den Sack nicht so richtig zugemacht haben. Wir hätten zur Pause auch 4:0 führen können.“

    Gladbach pirscht sich nach 10 Punkten aus den letzten 4 Partien immer weiter an die Plätze für das internationale Geschäft.

    Kleindienst: „Wir sind momentan auf einem sehr guten Weg und können damit die Richtung bestimmen, in die es gehen sollen. Das Gute ist, wir haben diese Doppelbelastungen nicht mehr. Wir sind sehr optimistisch.“



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  • Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…

    Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…


    Die Eintracht ist bereit für das Topspiel!

    Frankfurt schlägt Aufsteiger Kiel problemlos mit 3:1, holt nach zuletzt drei Liga-Remis in Folge beim Heimspiel wieder einen Dreier und schießt sich schon mal für die Knaller-Partie gegen die Bayern am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) warm.

    Mit dem Sieg rücken die Hessen auf fünf Punkte an Leverkusen auf Rang zwei ran und liegen fünf Punkte vor Leipzig auf Platz vier. Jetzt scheint auch die Vizemeisterschaft hinter den Bayern möglich!

    Vor dem Spiel hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller (44) seine Jungs aufgefordert, die Unentschieden-Serie endlich zu beenden. Der Coach: „Schluss mit den Unentschieden, wir wollen endlich wieder gewinnen!“

    Gesagt, getan – weil sich die Frankfurter richtig reinknien!

    18. Minute: Eine Kristensen-Flanke landet bei Brown, der die Kugel mit dem Kopf zurücklegt. Hugo Larsson (20) steht richtig, erwischt den Ball im Sprung mit dem Knie und trifft zum 1:0. In seinem 50. Bundesliga-Spiel erzielt der Schwede sein fünftes Tor.

    Die Eintracht bleibt dran, ist das klar bessere Team. Und belohnt sich noch vor der Pause mit dem zweiten Treffer.

    37. Minute: Uzuns Flanke wird von Kiels Remberg verlängert und landet bei Frankfurt-Verteidiger Tuta (25). Der Brasilianer hämmert den Ball volley zum 2:0 rein. Schon beim Hinspiel-Sieg (4:2) hatte er getroffen.

    Nach einem Strafraum-Handspiel von Nekic vergibt Hugo Ekitiké (22) sogar noch die Chance auf den dritten Frankfurt-Treffer vor der Pause. Seinen Elfmeter kann Kiel-Keeper Dähne, der den verletzten Weiner vertritt und sein erstes Bundesliga-Spiel absolviert, jedoch parieren (45.).

    Hilft Kiel aber auch nicht weiter. Nach Katastrophen-Fehlpass von Zec trifft Can Uzun (19) zum 3:0 (60.), Porath erzielt zumindest noch den Ehrentreffer (73.).

    Während Frankfurt Champions-League-Platz drei festigt, rutschen die Kieler durch die Pleite nach dem Bochumer Sieg vom Samstag (2:0 gegen Dortmund) auf Platz 18 ab …



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  • Dortmund verstrickt sich in Widersprüche

    Dortmund verstrickt sich in Widersprüche


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Kapitän Emre Can
    Aus dem BVB-Spiel gegen Bochum gehen 5 Erkenntnisse hervor. Es geht auch um Kapitän Emre Can. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Noch immer liegt die BVB-Pleite schwer im Magen der Dortmund-Anhänger. Ein ideenloser Auftritt wirft viele Fragen auf – aber liefert auch Einsichten.

    Dortmund – Auch einen Tag nach der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum ist noch nicht so recht zu fassen, was die Profis der Schwarz-Gelben auf dem Platz abgeliefert haben. RUHR24-Redakteurin Katharina Küpper zieht 5 Erkenntnisse aus der Pleite gegen den Abstiegskandidaten.

    5 BVB-Erkenntnisse nach Bochum-Pleite: Dortmund verstrickt sich in Widersprüche

    Erkenntnis 1: Dem BVB fehlt die Effizienz: Borussia Dortmund beendete das Spiel mit 69 Prozent Ballbesitz, lief mehr Kilometer, spielte prozentual mehr zielgenaue Pässe. Der BVB hatte sechs Ecken mehr (8). Und dennoch endete die Partie mit einer Niederlage. Den schwarz-gelben Westfalen fehlt die Effizienz.

    „Ich bin der Meinung: Umso mehr Ballbesitz du hast, umso weniger Gegentore kassierst du“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck noch im Sommertrainingslager. Doch in dieser Saison beweisen die Dortmunder das Gegenteil. Nicht nur bei der Pleite gegen den VfL Bochum führten sie, was den Ballbesitz angeht. Gleiches gilt für alle bisherigen Bundesliga-Niederlagen im Jahr 2025.

    Der BVB hatte gegen Bayer Leverkusen, Holstein Kiel, Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart zum Teil deutlich mehr Ballbesitz. Dennoch kassierten sie bis zum 16. Februar 13 Gegentore. Den Dortmundern gelingt es offenbar nicht, den Ballbesitz in Tore umzuwandeln. Die Effizienz fehlt. Ebenso wie die Kreativität.

    5 BVB-Erkenntnisse nach Blamage in Bochum: Beim VfL ist für Dortmund selten was zu holen

    Erkenntnis 2: Bochum ist auswärts Angstgegner: Der BVB tut sich schwer beim Reviernachbarn. Im Ruhrstadion konnten die Dortmunder in insgesamt 35 Bundesliga- und DFB-Pokal-Begegnungen nur siebenmal als Sieger hervorgehen.

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    Neben der jüngsten bitteren Pleite gegen den abstiegsbedrohten VfL wog in der jüngsten Vergangenheit das Unentschieden am 30. Spieltag der Saison 2022/23 schwer. Mitunter die fehlenden zwei Punkte haben Borussia Dortmund letztendlich die Meisterschaft gekostet.

    5 BVB-Erkenntnisse: Das Ziel „Champions League“ wackelt bedrohlich

    Erkenntnis 3: Das Ziel „Champions League“ rückt in weite Ferne: Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Nur sieben Punkte fehlen dem BVB für eine Champions-League-Platzierung. Rechnerisch scheint es machbar zu sein.

    Die Krux jedoch ist: Die Schwarz-Gelben sind nicht in der Lage, das Straucheln der Konkurrenz zu nutzen. Leipzig, Bayern und Leverkusen spielten allesamt unentschieden, VfB Stuttgart hat verloren. Borussia Dortmund konnte die Chance nicht nutzen, um nach oben aufzuschließen. Anders als die Vereine aus dem direkten Tabellenumfeld. Wolfsburg, Gladbach und Freiburg siegten. Mainz spielte Unentschieden.

    Mit Blick auf das anstehende Liga-Programm wird es für die Westfalen nicht leichter, eine so oft angepriesene Siegesserie zu starten. Ab Mitte März spielen die Dortmunder gegen vier der Top-5 aus der Tabelle, darunter der Erstplatzierte FC Bayern München und der amtierende Meister Bayer Leverkusen.

    5 BVB-Erkenntnisse nach dem Spiel in Bochum: Spieler und Verantwortliche verschanzen sich

    Erkenntnis 4: Der BVB verschanzt sich im falschen Moment: Nach dem Spiel gegen Bochum ist vom BVB ist niemand in die Mixed Zone gekommen. Ungewöhnlich. Und ein alarmierendes Zeichen.

    Es macht natürlich keinen Spaß, sich nach einer Niederlage immer wieder Kritik anhören zu müssen, sich den Fragen zu stellen und seine eigenen Fehler aufzeigen zu lassen. Aber nur mit dem Finger in der Wunde kann es Verbesserung geben.

    5 BVB-Erkenntnisse: Emre Can als positiver Ausblick

    Erkenntnis 5: Emre Can etabliert sich zum unverzichtbaren Verteidiger: Um noch einen positiven Ausblick zu geben: Der oft kritisierte BVB-Kapitän Emre Can mausert sich zu einem unverzichtbaren Innenverteidiger. Auf der neuen Position geht er voran, wirft sich in die Zweikämpfe und klärte bereits des Öfteren als letzte Instanz.

    In der RUHR24-Einzelkritik gegen Bochum bekam Can als einziger BVB-Profi die Note 2. Wenn sich seine Mitspieler jetzt noch von ihrem Kapitän eine Scheibe abschneiden, könnten zumindest die Gegentore zeitnah reduziert werden.



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  • Frankfurterinnen gehen im Topspiel in Wolfsburg unter

    Frankfurterinnen gehen im Topspiel in Wolfsburg unter


    Nach einem desaströsen Auftritt müssen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt die Tabellenführung in der Bundesliga abgeben. Im Spitzenspiel des 15. Spieltages unterlagen die Hessinnen beim VfL Wolfsburg überraschend deutlich mit 1:6 (0:5). Neuer Spitzenreiter ist der FC Bayern (38 Punkte) dank eines 1:0-Sieges gegen Werder Bremen, dahinter folgen Frankfurt und Wolfsburg (beide 35).

    Die frühere DFB-Kapitänin Alexandra Popp (3. Minute) per Kopf und Lineth Beerensteyn (8.) schockten das Team von Eintracht-Coach Niko Arnautis früh, Janina Minge (28./Handelfmeter), Lena Lattwein (45.+1/Foulelfmeter) und Pia-Sophie Wolter (45.+7/Eigentor) sorgten schon zur Pause für die Entscheidung vor 8.793 Fans in der VW-Arena. Nach dem Wechsel erhöhte Vivien Endemann (60.) auf 6:0.

    Für weitgehend harmlose Frankfurterinnen erzielte Carlotta Wamser (85.) in der Schlussphase das Ehrentor. Laura Freigang (87.) scheiterte – passend zum gesamten Gästevortrag – mit einem von Sveindis Jonsdottir an Wamser verursachten Foulelfmeter an der neuen VfL-Stammtorhüterin Anneke Borbe.

    Doorsoun verletzt ausgewechselt

    Dass Nationalspielerin Sara Doorsoun bereits nach zwölf Minuten verletzt vom Platz musste, sorgte zusätzlich für Verunsicherung in der Frankfurter Defensive. Für einen gnadenlosen wie effektiven VfL war Endemann kurz vor ihrem Tor zum 6:0 noch am Innenpfosten gescheitert. „Oh, wie ist das schön“, sangen die VfL-Fans vergnügt.

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    Die von Coach Tommy Stroot perfekt eingestellten Wolfsburgerinnen rehabilitierten sich damit eindrucksvoll für das enttäuschende Pokal-Aus unter der Woche in Hoffenheim (0:1), während die Eintracht nach dem Pokal-K.o. in München (1:4 n.V.) dem nächsten Spitzenteam unterlag.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377173/1

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  • Das Debakel in Bochum spricht Bände über den BVB-Kader

    Das Debakel in Bochum spricht Bände über den BVB-Kader


    1. Soester Anzeiger
    2. Sport
    3. BVB 09

    Im Fiasko des BVB in Bochum unterläuft Niklas Süle ein schwerwiegender Fehler. Sein Einsatz spricht Bände über den Kader.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Fußball-Bundesliga: Eintracht-Frauen kassieren Klatsche in…

    Fußball-Bundesliga: Eintracht-Frauen kassieren Klatsche in…


    Stand: 16.02.2025 18:46 Uhr

    Die Fußball-Frauen von Eintracht Frankfurt leisten sich im Bundesliga-Spitzenspiel in Wolfsburg eine denkwürdige Niederlage. Vorne wie hinten war das Team völlig überfordert und musste die Tabellenführung abgeben.

    Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt haben beim Bundesliga-Gipfeltreffen ein Debakel erlebt und die Tabellenführung eingebüßt. Sie SGE ging am Sonntag mit x:x (0:5) beim VfL Wolfsburg unter und rutschte vom ersten auf den zweiten Platz ab.

    Denn zuvor hatte Bayern München mit 1:0 gegen Bremen gewonnen und eroberte mit 38 Punkten die Spitzenposition. Frankfurt als Zweiter hat 35 Punkte auf dem Konto. Wolfsburg schloss mit nun ebenfalls 35 Punkten als Dritter zur Eintracht auf.

    Für Wolfsburg trafen Alexandra Popp (3.), Lineth Beerensteyn (8.), Janina Minge (28./Handelfmeter), Lena Lattwein (45.+1/Foulelfmeter) und Pia-Sophie Wolter per Eigentor (45.+7). Nach der Pause erhöhte Endemann (60.) und Carlotta Wamser gelang der Ehrentreffer für Frankfurt (85.). Laura Freigang verschoss noch einen Foulelfmeter (87.).

    Katastrophaler Start

    Vier Tage nach dem bitteren Pokal-Aus der Frankfurterinnen beim FC Bayern München stand für sie in Niedersachsen das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Die Gastgeberinnen wechselten dafür extra ins große Stadion herüber. Dort erwischten sie dann auch den bessern Start und sorgten für eine katastrophalen Beginn aus Sicht der Gäste.

    Bereits nach drei Minuten musste Torhüterin Stina Johannes bereits das erste Mal hinter sich greifen. Lynn Wilms schlug eine mustergültige Flanke und VfL-Stürmerin Popp nutzte ihre Kopfballstärke und versenkte den Ball völlig freistehend zur Führung. SGE-Verteidigerin Sara Doorsoun war zu weit weg und konnte Popp nicht am Kopfball hindern.

    Nur fünf Minuten später zeigte der VfL-Angreifer seiner Vollstrecker-Qualitäten. Sara Linder bediente Beerensteyn mit einem Steilpass an auf die Reise, im Laufduell setzte sie sich gegen Doorsoun durch und traf mit einem Schuss vom Fünf-Meter-Raum überlegt in die lange Ecke. Doorsoun musste wenig später verletzt ausgewechselt werden. Für sie kam Jella Veit rein.

    Zwei Treffer in der Nachspielzeit von Hälfte eins

    Und die Horror-Halbzeit ging weiter: Minge verwandelte einen Handelfmeter (28.) und damit war die Partie frühzeitig entschieden. Wolter war zuvor der Ball an die Hand gesprungen. Es war eine harte Entscheidung gegen die Eintracht. Lattwein erhöhte auf 4:0 durch einen Foulelfmeter (45.+1). Zuvor hatte Nina Lührßen Vivien Endemann zu Fall gebracht.

    Zu allem Überfluss gab es sogar noch ein Eigentor. Nach einer verunglückten Abwehr-Aktion von SGE-Torfrau Johannes versuchte Wolter zu klären, köpfte den Ball aber ins eigene Tor (45.+7).

    Mit fünf Gegentoren war die Eintracht sogar noch gut bedient. Denn mit mehr Entschlossenheit und Zielgenauigkeit hätte Wolfsburg noch weitere Treffer erzielen können. Die SGE enttäuschte defensiv wie offensiv auf ganzer Linie.

    Halbes Dutzend nach der Pause erreicht

    Nach der Pause machte Wolfsburg mit dem Toreschießen weiter. Endemann nutzte die Unordnung im Frankfurter Strafraum und schoss unbedrängt zum 6:0 ein (60.). Carlotta Wamser gelang wenigstens noch der Ehrentreffer mit einem feinen Volleyschuss (85.).

    Für die Eintracht war es eine denkwürdige Pleite. Das Team mit der besten Offensive und Defensive der Liga holte zuletzt zehn Siege in Folge. Die bislang einzige Niederlage der Bundesligasaison setzte es Mitte Oktober beim 0:1 gegen Bremen.

    Im nächsten Bundesligaspiel empfangen die Eintracht-Frauen am 7. März die SGS Essen (18.30 Uhr).  

    VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 6:1 (5:0)

    Wolfsburg: Borbe – Hegering (46 .Hendrich, 75. Peddemors), Minge,   Dijkstra – Wilms (67. Wedemeyer), Huth, Lattwein, Linder (46. Jonsdottir)- Beerensteyn, Popp (81. Blomqvist), Endemann
    Frankfurt: Johannes – Wolter (46. Riesen), Doorsoun (12.Veit), Aehling, Lührßen (75. Wamser) – Pawollek, Senß (75. Chiba), Gräwe, Freigang – Anyomi (46. Prasnikar), Reuteler

    Tore: 1:0 Popp (3.), 2:0 Beerensteyn (8.), 3:0 Minge (28.), 4:0 Lattwein (45.+1 Elfmeter), 5:0 Wolter (45.+7 Eigentor), 6:0 Endemann (60.), 6:1 Wamser (85.)
    Gelbe Karten: Linder, Beerensteyn / Lührßen, Veit

    Besonderes Vorkommnis: Freigang scheitert mit Foulelfmeter an Borbe (87.)
    Schiedsrichterin: Hussein (Bad Harzburg



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