Beim 0:0 gegen den FC Bayern München wurde Amine Adli in der 85. Minute für Nathan Tella eingewechselt. Für den Marokkaner waren es die ersten Minuten seit seinem im Oktober erlittenen Wadenbeinbruch. Bereits beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg stand der 24-Jährige im Bayer-Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
2. Fußball-Bundesliga
Fiél-Aus bei Hertha BSC besiegelt
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Cristian Fiél ist nicht mehr Trainer bei Hertha BSC. Die jüngste Niederlagen-Serie zwingt die Berliner zum Handeln.
Cristian Fiél ist nicht mehr Trainer von Fußball-Zweitligist Hertha BSC. Nach gerade acht Monaten muss der 44-Jährige seinen Posten beim Hauptstadt-Club schon wieder räumen. Die Berliner gaben die Trennung nach dem 1:2 am Samstagabend bei Fortuna Düsseldorf bekannt – der vierten Pleite nacheinander.
Abstiegskampf statt Aufstiegstraum
Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, versicherte Sportdirektor Benjamin Weber. Die Nachfolge ließ die Hertha-Spitze zunächst offen. “Manchmal erfordert der Fußball schwierige Entscheidungen, und ich respektiere den Entschluss des Vereins”, sagte Fiél laut Mitteilung des Clubs.
Von der Zielerfüllung und einer Rückkehr in die Bundesliga entfernte sich der Immer-Wieder-Krisenclub seit Dezember. Zwischenzeitig hatte die Hertha als Sechster am 10. Spieltag mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang noch voll im Soll gelegen. Doch Fortschritte machte die Mannschaft nicht wirklich, im Gegenteil.
Abgerutscht auf Platz 13 nach dem 22. und für Fiél letzten Spieltag muss der Club statt um den Aufstieg nun gegen den Abstieg kämpfen. Einer der Tiefpunkte unter dem Coach, der den Posten erst im Sommer von Immer-Wieder-Hertha-Trainer Pal Dardai übernommen hatte, war die desaströse 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg Anfang dieses Monats. Zuletzt wurde Fiél nicht selten von den eigenen Fans ausgepfiffen – auch beim 0:1 in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Ballbesitz- statt Umschaltfußball
Nachdem Dardai mal wieder ausgedient hatte, sollte Fiél die Mannschaft weiterentwickeln. Dominanz wollte die Hertha ausstrahlen, Ballbesitzfußball demonstrieren. Angeblich sollen die Berliner dem 1. FC Nürnberg sogar eine sechsstellige Summe gezahlt haben, um den Coach ins Westend zu locken. Er hatte einen Vertrag bis Mitte 2026 bekommen.
Auf dem Papier haben die Berliner einen der besten Kader der zweiten Liga, trotz der finanziell bedingten Abgänge von Marc Kempf und Haris Tabakovic im Sommer. Verletzungen und Ausfälle machten ihnen aber zu schaffen. Allen voran fehlte Fabian Reese monatelang, gegen Kaiserslautern hatte er das erste Mal in dieser Saison durchgespielt.
Hoher Trainerverschleiß bei der Hertha
Einen dringend benötigten Angreifer konnte aus wirtschaftlichen Gründen im Winter nicht verpflichtet werden. Hertha will nicht nur den Berliner Weg weitergehen, den der vor gut einem Jahr gestorbene damalige Vereinspräsident Kay Bernstein ausgerufen hatte, Hertha muss es. Seit 2015 verschliss der Club eine Reihe von Trainer, gleich dreimal in dieser Zeit musste allein Dardai ran.
Nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart ist die kleine Euphoriewelle bei Borussia Dortmund nach zuvor drei ungeschlagenen Spielen verflogen. Die Aufholjagd auf die internationalen Plätze dürfte nun immer schwieriger werden.
Während die direkte Konkurrenz aus Stuttgart weiter fleißig Punkte sammelt, könnte sich bei den Schwaben im Sommer eine große Veränderung anbahnen. Ein Weltstar könnte schon bald in die Bundesliga wechseln – und Borussia Dortmund dabei eine entscheidende Rolle spielen!
Borussia Dortmund: Wird Fabregas zum Hoeneß-Nachfolger?
Der VfB Stuttgart hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Während man vor gut eineinhalb Jahren noch knapp dem Abstieg in die zweite Liga entkam, spielt man in dieser Saison in der Champions League und gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams. Der Macher dieser Erfolgsstory: Sebastian Hoeneß. Der VfB-Coach hat den Verein komplett auf links gekrempelt. Eine Entwicklung, die andernorts nicht unbemerkt bleibt.
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Sollte der gebürtige Münchener im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und einen Tapetenwechsel anstreben, soll der VfB Stuttgart nun einen möglichen Nachfolger auserkoren haben – und der hört auf den Namen Cesc Fabregas. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach sei der ehemalige Weltklassespieler, der unter anderem für Barcelona und Chelsea kickte, ein Kandidat in Stuttgart, sollte Hoeneß im Sommer tatsächlich weg sein.
Hoeneß beim BVB im Gespräch?
Fabregas wäre ohne Zweifel eine mutige Wahl der Stuttgarter Verantwortlichen, schließlich hat der 37-Jährige noch nicht sonderlich viel Erfahrung als Übungsleiter. Derzeit trainiert er den italienischen Erstligaufsteiger Como 1907, leistet dort mit aktuell Tabellenplatz 15 solide Arbeit. Klar ist jedoch auch: Geht es nach dem VfB, bleibt Hoeneß den Schwaben erhalten.
Doch der könnte andere Pläne haben. Denn mit Bayer Leverkusen und RB Leipzig sollen gleich mehrere Klubs an den Diensten des 42-Jährigen interessiert sein. Interessant: Vor der Installation von Niko Kovac wurde auch Borussia Dortmund ein Interesse an Hoeneß nachgesagt. Liefert Kovac jetzt nicht ab, könnte das Thema im Sommer möglicherweise neu aufgerollt werden.
Frankfurt/Main (dpa) – Die Erleichterung über das Ende der kleinen Remis-Serie war bei den Profis von Eintracht Frankfurt spürbar. Mit dem lockeren 3:1 (2:0) gegen Schlusslicht Holstein Kiel festigten die Hessen den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga und holten sich Rückenwind für die anstehenden Topspiele bei Tabellenführer Bayern München und gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen.
„Klar war das heute wichtig im Hinblick auf die kommenden Wochen. Momentan sieht die Tabelle natürlich schön aus“, sagte Torwart Kevin Trapp. Und Sportvorstand Markus Krösche stellte fest: „Es war wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein Pflichtsieg.“
Nach zuvor drei Unentschieden trafen Hugo Larsson in der 18. Minute, Tuta (37.) und Can Uzun (60.) vor 57.700 Zuschauern zum nie gefährdeten Sieg für die Hessen. Das Tor von Finn Porath (73.) hatte nur statistischen Wert. Dennoch monierte Krösche: „Nach dem dritten Tor haben wir zu wenig gemacht, da waren wir zu passiv. Das ärgert mich.“
Frankfurt mit kleinem Polster
Hugo Ekitiké (45.) vergab sogar noch einen Handelfmeter für die klar überlegenen Frankfurter, die jetzt 42 Punkte aufweisen und sich im Kampf um einen Champions-League-Platz etwas Luft vor den Verfolgern RB Leipzig (37), SC Freiburg (36) und VfB Stuttgart (35) verschafften.
Nach einer kurzen Findungsphase zu Beginn nahm die Partie schnell den erwarteten Verlauf. Die Eintracht dominierte und erarbeitete sich schon in der Anfangsviertelstunde zwei gute Gelegenheiten, die Ekitiké jedoch nicht verwerten konnte. Erst verzog der Franzose knapp, dann scheiterte er an Kiels Ersatztorwart Thomas Dähne.
Beim Führungstor der Hessen war der 31-Jährige, der den erkrankten Stamm-Keeper Timon Weiner vertrat und damit sein Bundesligadebüt feierte, jedoch machtlos. Auf Vorlage von Nathaniel Brown traf Larsson in seinem 50. Bundesligaspiel per Knie aus Nahdistanz.
Kiel chancenlos
Zwar bot sich den Gästen durch Armin Gigovic, dessen zu schwacher Schuss Eintracht-Torwart Kevin Trapp vor keine Probleme stellte, die Möglichkeit zur schnellen Antwort. Spielbestimmend blieb aber die Eintracht.
Uzun traf aus rund 20 Metern nur den Pfosten, den Nachschuss von Rasmus Kristensen entschärfte Dähne. Der musste allerdings noch vor der Pause ein zweites Mal hinter sich greifen. Nach einer weiten Flanke von Uzun kam der Ball zu Tuta, der per Direktabnahme vollendete.
Parierte bei seinem Bundesligadebüt einen Elfmeter: Kiels Torwart Thomas Dähne. (Foto: Arne Dedert/dpa)
Wenig später zeigte Dähne dann seine Klasse, als er einen Strafstoß von Ekitiké entschärfte. „Ich hatte mir vor dem Spiel einige Elfmeter von Ekitiké angeschaut und wusste, wenn er einen Zwischenschritt macht, schießt er gerne gerade“, berichtete Dähne. Schiedsrichter Christian Leicher hatte nach einem Handspiel von Kiels Abwehrspieler Ivan Nekic und Ansicht der Videobilder auf den Punkt gezeigt.
Uzun krönt starken Auftritt
Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Frankfurt hatte die Partie sicher im Griff und gestatte den harmlosen Gästen nichts. Nach einem katastrophalen Fehlpass von David Zec erhöhte Uzun vielmehr mit einem überlegten Schlenzer ins Eck.
„Can hatte eine gute Trainingswoche. Insofern war sein Startelf-Einsatz eine Belohnung dafür, was er in den vergangenen Wochen gezeigt und investiert hat“, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller über den 19 Jahre alten Offensivspieler, der seine starke Leistung mit dem Treffer krönte. „Es war ein gutes Spiel von mir, vom Team. Ich freue mich darüber. Darauf können wir aufbauen“, sagte Uzun.
Bei Borussia Dortmund ist die Stimmung derzeit am Tiefpunkt. Während einige Fans vor wenigen Tagen nach dem 3:0-Erfolg gegen Sporting Lissabon noch auf einen möglichen Turnaround gehofft hatten, lässt die jüngste Niederlage gegen den VfL Bochum jeglichen Optimismus verschwinden.
Zu allem Überfluss könnte Borussia Dortmund nun abseits des Rasens eine weitere Hiobsbotschaft erreichen. Der nächste Top-Klub soll sein Interesse an einem BVB-Star signalisiert haben – ist ein Abgang jetzt nur noch eine Frage der Zeit?
Borussia Dortmund: Arsenal an Adeyemi dran
Auch in dieser Saison konnte Karim Adeyemi der Durchbruch beim BVB noch nicht gelingen. Die 30 Millionen Euro Ablöse, die Schwarz-gelb im Sommer 2022 für den 23-Jährigen hinblätterte, haben sich auf sportlicher Ebene bislang wohl noch nicht rentiert. Auch der Spieler selbst dürfte mit seiner Zeit in Dortmund nicht zufrieden sein, sogar ein Winter-Wechsel stand in den vergangenen Wochen im Raum.
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Letztendlich hat sich dieser nicht bewahrheitet, der vierfache deutsche Nationalspieler wird auch in der Rückrunde für den BVB spielen. Wie die Portale „fichajes.net“ und „CaughtOffside“ nun berichten, könnte es im Sommer allerdings mit einem Wechsel so weit sein. Demnach soll mit dem FC Arsenal das nächste Premier-League-Schwergewicht Interesse an dem Dortmunder Flügelflitzer zeigen.
BVB hofft auf Mega-Ablöse
Arsenal reiht sich damit in eine prominente Interessentenliste für Adeyemi ein. Neben den „Gunners“ sollen auch Liverpool und der FC Chelsea großes Interesse an den Diensten des BVB-Stars haben. Weil die englischen Top-Klubs in der Regel als zahlungsfreudig gelten, könnte der BVB auf eine Mega-Ablöse hoffen.
Der „Sport Bild“ zufolge sollen die Vorstellungen der Dortmunder Bosse bei etwa 60 Millionen Euro Ablösesumme für Adeyemi liegen. Ein Preis, mit dem viele BVB-Fans mit Sicherheit gut leben könnten.
Atlético Madrid hat den Sprung an die Tabellenspitze von LaLiga nach dem Ausrutscher von Stadtrivale Real am Samstagabend verpasst, aber dennoch viel Lob von Trainer Diego Simeone erhalten. Gegen Celta Vigo erkämpften sich die Colchoneros ein 1:1 (0:0) trotz fast 90 Minuten in Unterzahl. Die noch vor wenigen Wochen so steil nach oben zeigende Formkurve ist dennoch wieder auf dem Weg nach unten.
„Wenn ich eine Zahl von eins bis zehn angeben müsste? Dann würde ich meinen Spielern ganz klar eine zehn geben“, sagte Simeone nach dem Abpfiff über seine Mannschaft. Alexander Sørloth hatte in der 81. Minute den 0:1-Rückstand von Iago Aspas (68., Foulelfmeter) ausgeglichen, nachdem sich Pablo Barrios schon nach sieben Minuten eine Rote Karte wegen grobem Foulspiel eingehandelt hatte.
„Fast 90 Minuten mit einem Mann weniger zu spielen, das habe ich selten erlebt. Wir haben hervorragend verteidigt und die Angriffe des Gegners unter Kontrolle gehabt. Abgesehen vom Elfmeter hatten sie nur wenige Chancen. Die Jungs sind in einer guten Phase. Das, was ich nach der Roten Karte auf dem Platz gesehen habe, waren Gladiatoren.“
Zumindest auf die Ergebnisse bezogen ist die gute Phase aber vorbei. Von Ende Oktober bis Mitte Januar hatte Atlético 15 Spiele in Serie gewonnen und sich an die Tabellenspitze der Liga gesetzt. Seitdem wurde von den letzten fünf Partien in LaLiga nur eine gewonnen. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen, aber weil wir zu zehnt waren, ist der ganze Plan für diese Woche ins Wasser gefallen“, bemängelte Koke, der nach dem Platzverweis schon in der 10. Minute eingewechselt wurde. Der Rückstand auf Real, das gegen CA Osasuna ebenfalls in Unterzahl nur 1:1 spielte, bleibt bei einem Punkt, der FC Barcelona kann am Montagabend von Platz drei an die Spitze springen.
Der italienische Fußball-Meister Inter Mailand hat den erneuten Ausrutscher von Spitzenreiter SSC Neapel genutzt und den Rückstand auf seinen Vorgänger als italienischer Meister auf nur noch einen Punkt verkürzt. Gegen Champions-League-Kandidat AC Florenz und seinen deutschen Ex-Spieler Robin Gosens siegte der Titelverteidiger am Montag 2:1 (1:1).
Vier Tage nach 0:3 -Niederlage bei der Fortsetzung des nach dem Kollaps von Edoardo Bove unterbrochenen Hinspiels in der Toskana unterstrich Inter durch den Erfolg nach einem Eigentor von Marin Pongracic (28. Minute) und einem Treffer von Marko Arnautovic (54.) – beides frühere Bundesliga-Profis – seine Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Fiorentina, für die Gosens in der Anfangsformation stand, kam eine Minute vor der Pause durch einen Handelfmeter von Rolando Mandragora nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
Serie A, 24. Spieltag
Pfeil rechts
Neapel lässt auch gegen Udine Punkte liegen
Die SSC Neapel hatte am Sonntag zum zweiten Mal in Folge Punkte liegen gelassen. Der Spitzenreiter kam gegen Udinese Calcio nur zu einem 1:1 (1:1), eine Woche zuvor hatte es bereits bei der AS Rom nur ein Remis gegeben.
Scott McTominay (37.) hatte Napoli per Kopf verdient in Führung gebracht, nur drei Minuten später gelang dem früheren Berliner Jurgen Ekkelenkamp (40.) per Schlenzer aber der sehenswerte Ausgleich.
Kolo Muani trifft doppelt bei Sieg von Juventus
Der ehemalige Bundesligaprofi Randal Kolo Muani hat Juventus Turin mit einem Doppelpack zum Erfolg bei Como 1907 geschossen. Der französische Nationalspieler, den Juve bis Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen hat, traf beim 2:1 (1:1)-Sieg – und damit auch im dritten Spiel für den italienischen Fußball-Rekordmeister. Insgesamt kommt Kolo Muani seit seinem Wechsel in die Serie A bereits auf fünf Tore.
Elfmeter bringt den Sieg
Der 26-Jährige hatte Turin in Führung gebracht (34. und nach dem Ausgleich durch Assane Diao (45.+1) auch kurz vor Schluss vom Punkt die Nerven behalten: Kolo Muani verwandelte in der 89. Minute einen Foulelfmeter zum Sieg.
Am Sonntag verbuchte Frankfurt einen 3:1-Erfolg gegen die KSV. Die SGE war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Das Hinspiel bei Holstein Kiel hatte Eintracht Frankfurt schlussendlich mit 4:2 für sich entschieden.
Hugo Larsson brachte Kiel in der 18. Minute ins Hintertreffen. Tuta versenkte die Kugel mit dem rechten Fuß zum 2:0 für Frankfurt (37.). Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Bei der KSV kam zu Beginn der zweiten Hälfte Dominik Javorček für Timo Becker in die Partie. In der 59. Minute stellten die Gäste personell um: Per Doppelwechsel kamen Andu Kelati und Shuto Machino auf den Platz und ersetzten Lewis Holtby und Phil Harres. Mit dem rechten Fuß baute Uzun den Vorsprung der SGE in der 60. Minute aus. Für das 1:3 von Holstein Kiel zeichnete Finn Porath verantwortlich (73.). Nach der Beendigung des Spiels durch Schiedsrichter Robert Hartmann feierte Eintracht Frankfurt einen dreifachen Punktgewinn gegen Kiel.
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Mit dem souveränen Sieg gegen die KSV festigte Frankfurt die dritte Tabellenposition. Die SGE präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 49 geschossene Treffer gehen auf das Konto von Eintracht Frankfurt. Frankfurt weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von zwölf Erfolgen, sechs Punkteteilungen und vier Niederlagen vor. Sieben Spiele ist es her, dass die SGE zuletzt eine Niederlage kassierte.
Holstein Kiel steht nach 22 Spieltagen an letzter Position des Klassements. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von Kiel ist deutlich zu hoch. 57 Gegentreffer – kein Team der Bundesliga fing sich bislang mehr Tore ein. Nun musste sich die KSV schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem fünften Spiel in Folge ohne Dreier wird Holstein Kiel nach unten durchgereicht.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse von Kiel. Nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt ist die KSV aktuell das defensivschwächste Team der Bundesliga.
Am kommenden Sonntag tritt Frankfurt beim FC Bayern München an, während Holstein Kiel einen Tag zuvor Bayer 04 Leverkusen empfängt.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
So hatte er sich sein Comeback wahrlich nicht vorgestellt. Keine volle Halbzeit war gespielt, da mutierte die Begegnung zwischen Bochum und Borussia Dortmund für Niklas Süle zum Albtraum-Startelf-Comeback. Dem Verteidiger unterlief ein folgenschwerer Schnitzer.
Die Fans hatten bei Bochum – Borussia Dortmund anschließend den Kaffee auf. Nicht, weil es sich um einen Fehler von Niklas Süle handelte – sondern weil es einer Situation aus der Vorwoche haargenau ähnelte.
Bochum – Borussia Dortmund: Süle mit Katastrophen-Pass
Einige Fans hatten es schon befürchtet: Nach der Champions-League-Gala unter der Woche, roch es mal wieder nach einem fetten Bundesliga-Tiefschlag. Und der BVB wusste die „Erwartungen“ in der ersten Halbzeit zu erfüllen. Das Team von Niko Kovac überließ dem Tabellenletzten über weite Phasen der ersten 45 Minuten das Spielgeschehen.
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Das rächte sich erstmals nach 33 Minuten. Einen Schuss von Philipp Hofmann drückte Georgios Masouras über die Linie – das Ruhrstadion in Ekstase. Und was sollte man keinesfalls machen, wenn man gerade das 0:1 kassiert hat? Gleich das zweite Gegentor verursachen.
Doch genau das passierte bei Bochum gegen Borussia Dortmund. Comebacker Süle spielte einen katastrophalen Rückpass, den Masouras abfing und frei stehend vor Kobel zum 0:2 verwandelte.
Wie Anton gegen Stuttgart
Angesichts der Leistung der Dortmunder fluchten die Fans vor den heimischen TV-Geräten bereits. Doch was beim Süle-Fehler besonders schwer wiegte: Exakt die gleiche Szene war bereits eine Woche zuvor gegen Stuttgart passiert.
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Dort hatte Waldemar Anton einen Ball zu Gregor Kobel passen wollen. VfB-Stürmer Undav ging dazwischen und hatte die große Chance auf ein Tor. Wo gegen Stuttgart aber noch Emre Can eingreifen konnte, war gegen Bochum kein Verteidiger mehr da.
Entsprechen entgeistert reagierte der schwarz-gelbe Anhang bei Bochum gegen Borussia Dortmund. Wieder einmal zeigt der BVB sein schlimmes Bundesliga-Gesicht.
Tottenham Hotspur hat das Krisen-Duell mit Manchester United gewonnen. Der Siegtreffer fiel schon früh, weitere in einem rasanten Spiel nicht mehr. Das lag auch an Mathys Tel.
Das einzige Tor des Abends durch James Maddison.
IMAGO/Action Plus
Der Tabellen-14., Tottenham, empfing nach zwei geplatzten Titelträumen in den Pokal-Wettbewerben den noch prominenteren Tabellen-13., Manchester United – nach Krisen-Duell sah das in London aber nicht unbedingt aus.
Vor allem nicht seitens der Spurs, die wesentlich aktiver begannen, was sie vorerst auch bleiben sollten. Dennoch ging die erste Chance an das lauernde United – es war gleich eine Dreifachchance: Höjlund und Garnacho scheiterten an Vicario im Spurs-Tor, danach blockte Davies gegen Dalot (10.).
Maddison staubt ab
Ein Ausnahmemoment, kam aus dem Spiel heraus von passiven Red Devils sonst wenig. Maddisons Abstauber-Tor auf der Gegenseite hatte sich wenig später zwar auch nicht zwingend angedeutet, verdient war es durch die Spielanteile trotzdem (13.). Die Hausherren investierten insgesamt einfach mehr.
Immerhin eine gute Phase hatten die Red Devils vor der Pause. Sie verzeichneten mehrere hohe Ballgewinne, nach einem ergab sich für Garnacho die Riesenchance zum Ausgleich. Doch der Youngster jagte den Ball in die Wolken (23.). Kurz darauf diktierte wieder Tottenham – um Mittelstürmer Tel – das Spiel. Derartige Kontrolle hatte Manchester nie.
Premier League – 25. Spieltag
Im zweiten Abschnitt galt das auch für Tottenham. Zunächst schien alles so weiterzugehen wie bisher, grob ab der 55. Minute entwickelte sich aber ein rasantes Wechselspiel. Eine gute, relativ zwingende Phase der einen Mannschaft folgte stets auf eine gute, relativ zwingende Phase der anderen.
Tel macht keine glückliche Figur
So erschien vieles möglich und greifbar, weitere Treffer wollten aber auf beiden Seiten nicht fallen. Garnacho scheiterte zweimal am stark aufgelegten Vicario (55., 58.), auf der Gegenseite durfte Tel immer wieder abschließen. Aus ganz unterschiedlichen Positionen und Lagen, allerdings nie wirklich gut.
United hatte im zweiten Durchgang Augenhöhe, hielt in einem immer wilderen Hin und Her gleichwertig mit. Weil Zirkzee einen aussichtsreichen Kopfball aber nicht aufs Tor bekam (72.), wurde die Zeit in einer nun unterhaltsamen Partie allmählich knapp.
Spieldaten
Tottenham
ManUnited
Spielinfo
Stadion
Tottenham Hotspur Stadium
Zuschauer
61.383
In der Schlussphase kamen beide Teams nicht mehr über gute Ansätze hinaus, sodass ein potenzielles Vier-Tore-Spiel keine weiteren Treffer zu bieten hatte. Tottenham arbeitete sich dadurch punktetechnisch etwas weiter ins Niemandsland der Tabelle vor – während United sogar auf Rang 15 abrutschte.