Autor: Stre

  • BVB: Ralf Rangnick zerlegt Dortmund nach Pleite

    BVB: Ralf Rangnick zerlegt Dortmund nach Pleite


    Ralf Rangnick galt zuletzt als möglicher Trainerkandidat in Dortmund. Nun sparte Österreichs Nationaltrainer nicht an Kritik am BVB – und rätselte auch über Marcel Sabitzers zwei Gesichter.

    Borussia Dortmund steckt in der Bundesliga in der Krise. Mittendrin ist auch Mittelfeldmann Marcel Sabitzer, der seiner Bestform in Dortmund schon länger hinterherläuft.

    Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kann sich Sabitzers BVB-Auftritte im Interview mit “BildTV” nur schwer erklären: “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen.”

    An der häufig gestellten Mentalitätsfrage wolle Rangnick die Krise nicht festmachen. “Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall”, so der 66-Jährige, der im Interview auch Gespräche mit dem BVB bestätigte, allerdings absagte, bevor die Borussia Niko Kovac als Trainer verpflichtete.

    Es müsse “Gründe geben, warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders”.

    Ralf Rangnick: BVB fehlt die Spielidee

    Eine Problematik beim BVB sehe er in einer mangelnden Spielidee im Verein seit dem Abgang von Trainer Jürgen Klopp.

    “Man hat nicht stringent nach einer bestimmten Vorstellung, wie man Fußball spielen will, den Kader zusammengestellt”, so Rangnick zur Klopp-Ära.

    Inzwischen habe man jedoch nicht mehr das Gefühl, “dass es um die Frage geht: Wie wollen wir spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden?”

    Den Spielern könne man da keinen Vorwurf machen. Es liege stattdessen daran, “dass schon seit Jahren der Fixpunkt fehlt. Dass seit Jahren nicht mehr anhand der Spielidee eines Trainers die Frage verfolgt wird: Wie wollen wir spielen?”



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  • Über 4.400 Anklagen von der AfD

    Über 4.400 Anklagen von der AfD


    “Dieser braune Mist”

    Ex-Frankfurt-Boss: “Habe über 4.400 Anklagen von der AfD”

    16.02.2025 – 23:06 UhrLesedauer: 1 Min.

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt.Vergrößern des Bildes

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt. (Quelle: IMAGO/osnapix / Hirnschal/imago-images-bilder)

    Der langjährige Klubchef der Eintracht äußert sich bei einer Veranstaltung zu seinem Kampf gegen Rechts – und erhält besonders für eine Äußerung großen Applaus.

    Er ist bekannt für seine politischen Statements, nahm noch nie ein Blatt vor den Mund – besonders im Kampf gegen Rechtsextremismus und die AfD. Nun hat Peter Fischer, der frühere Vereinspräsident von Bundesligist Eintracht Frankfurt, mit einer erneut klaren Positionierung und einer Aussage Aufsehen erregt. Dies berichtet die “Bild”.

    Demnach habe der 68-Jährige an einer Demonstration der Christopher-Street-Day-Bewegung in Frankfurt teilgenommen – und für eine Rede großen Applaus von den fast 20.000 Teilnehmern erhalten. Fischer bezeichnete die in Teilen gesichert rechtsextreme AfD als “dieser braune Mist” und forderte die Gesellschaft zum Handeln auf, rechten Strömungen entgegenzuwirken: “Setzt ein klares Zeichen in dieser Stadt!”

    Mehr noch: Fischer erklärte auch unter dem Jubel der Zuschauer, er habe “mittlerweile über 4.400 Anklagen von der AfD. Ich bin nicht stolz drauf, aber mir werfen diese Penner vor, dass ich gegen ihre Lügen kämpfe.” Fischer kündigte an: “Sie werden keinen Prozess gewinnen.” Seinen Auftritt auf der Demonstration schloss er mit einem emotionalen “Ich liebe Euch.”

    Fischer, der von 2000 bis 2024 Präsident der Hessen war und den DFB-Pokalsieg 2018 sowie den Europa-League-Erfolg 2022 miterlebte, hatte sich schon in der Vergangenheit mit klaren Statements deutlich geäußert. Für seine Erklärung in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” im Jahr 2017, nach dem er keine AfD-Mitglieder bei der Eintracht haben wolle, erntete der Unternehmer viel Zuspruch.



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  • Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball

    Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball


    Zweites Bundesliga-Spiel von Niko Kovac als BVB-Trainer – zweite Pleite …

    Und diese tut besonders weh: Dortmund blamiert sich beim Ruhrgebiets-Derby bei Kellerkind VfL Bochum mit 0:2!

    Eine besonders bittere Niederlage auch für Aki Watzke (65) bei seinem Jubiläumsspiel. Vor genau 20 Jahren am 15. Februar 2004 wurde der BVB-Boss Sportgeschäftsführer in Dortmund. Jetzt sieht er entsetzt die Pleite von der VIP-Tribüne.

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Foto: Gerd Scheewel

    Beim BVB feiert Niklas Süle nach seiner schweren Syndesmose-Verletzung und acht Wochen Pause ein Comeback in der Startelf.

    Doch die Rückkehr wird zum Alptraum: Gegen Bochum leistet sich der Kovac-Liebling einen Mega-Bock, spielt einen Rückpass in die Beine von Masouras, der zum 2:0 trifft (35.). Irre: Der Grieche hatte bereits zwei Minuten zuvor das 1:0 gemacht.

    Nach den ersten beiden Bundesligatoren des Winterneuzugangs läuft Sirtaki als Tormusik, das ganze Stadion feiert. Bochum war lange an Masouras dran, schon unter Ex-Sportdirektor Marc Lettau. Diesen Winter hat’s dann geklappt.

    Im Hinspiel hatten die Dortmunder einen 0:2-Rückstand zu einem 4:2-Sieg gedreht. Klappt jetzt gar nicht. Fast hätte Masouras sogar seinen Dreierpack geschnürt, doch Kobel rettet (69.).

    Am Ende geht der BVB verdient im Derby unter …



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  • LIVE! Setzt Kolo Muani seine Serie im Derby d’Italia gegen

    LIVE! Setzt Kolo Muani seine Serie im Derby d’Italia gegen



    Im Derby d’Italia hat sich Juventus Turin gegen Inter Mailand durchgesetzt. Den entscheidenden Treffer von Francisco Conceicao bereitete Kolo Muani sehenswert vor.

    Torschütze und Assistgeber: Francisco Conceicao und Randal Kolo Muani (v. li.).


    Torschütze und Assistgeber: Francisco Conceicao und Randal Kolo Muani (v. li.).

    AFP via Getty Images


    Unter der Woche waren die Turiner im Hinspiel der Champions-League-Play-offs in Eindhoven erfolgreich gewesen (2:1), auch in der Liga hatte man zuvor zweimal siegen können. Trainer Thiago Motta wechselte viermal und ließ Savona, Koopmeiners, Thuram sowie Francisco Conceicao statt Kelly, Locatelli, Yildiz (alle Bank) und Douglas Luiz (nicht im Kader) beginnen.


    Die Gäste aus Mailand stehen in der Königsklasse bereits sicher im Achtelfinale und hatten in der Liga zuletzt mit 2:1 gegen Florenz gewonnen. Mit der Tabellenspitze in greifbarer Nähe setzte Coach Simone Inzaghi auf Dumfries, Dimarco und Taremi statt Darmian, Carlos Augusto und Thuram (alle Bank).

    Sommer vereitelt Taremis Fallrückzieher


    Das Derby d’Italia begann durchaus vielversprechend, indem Gonzalez nach nur drei Minuten eine aussichtsreiche Juve-Chance vergab. In der Folge aber stockte der Motor auf beiden Seiten erstmal, sodass weitere Möglichkeiten im Allianz Stadium vorerst auf sich warten ließen.


    Mit einer Doppelchance der Nerazzurri, im Zuge derer Taremi per Fallrückzieher an Sommer scheiterte und Dumfries knapp über das Tor köpfte (19.), nahm die Partie schließlich wieder an Fahrt auf. Inter-Keeper Sommer musste sich gegen Francisco Conceicao auszeichnen (22.) und hatte Glück, dass Kolo Muani aufgrund Pavards Block knapp drüber schoss (32.).

    Dumfries offensivfreudig – Keine Tore zur Pause


    Die Schlussphase des ersten Durchgangs gehörte schließlich den Gästen, die vor allem über Dumfries häufig Gefahr entwickelten. Eine flache Hereingabe des Niederländers konnte Lautaro nicht verwerten (35.), zudem traf der rechte Schienenspieler kurz vor der Pause selbst nur den Außenpfosten (43.).


    Den Schwung aus dem ersten Abschnitt konnte Inter nicht mit in und aus der Kabine nehmen, stattdessen prüfte Renato Veiga Schlussmann Sommer kurz nach Wiederanpfiff (48.). Weitere Gelegenheiten blieben daraufhin vorerst Mangelware, doch ein torloser Abend sollte es in Turin nicht bleiben.

    Überragender Assist von Kolo Muani


    In der 74. Minute fasste sich Kolo Muani ein Herz und drehte an der Strafraumkante unter größter Bedrängnis eine Pirouette. Der Franzose behauptete sich sehenswert, leitete weiter auf Francisco Conceicao und avancierte nach dessen platziertem Linksschuss zum Vorlagengeber des 1:0.


    Mit der Führung im Rücken, die sich die Alte Dame durchaus erarbeitet hatte, hielten die Bianconeri den Druck aufrecht. In höchster Not rettete der auf der Linie klärende Dumfries die Mailänder vor dem zweiten Gegentreffer und dem Doppelschlag (76.).

    Inter bleibt auf Rang zwei


    Mit Ausnahme vereinzelter Torannäherungen auf beiden Seiten endete das nicht unbedingt atemberaubende, aber qualitativ hochwertige Duell im 1:0-Erfolg der Gastgeber. Während die Nerazzurri den Sprung an die Tabellenspitze damit verpassten, kletterte Juve auf Rang vier.


    Die Alte Dame ist bereits am kommenden Mittwoch (21 Uhr) im Rückspiel der Champions-League-Play-offs in Eindhoven gefordert, ehe am Sonntag (20.45 Uhr) das nächste Gastspiel in der Liga bei Cagliari Calcio wartet. Inter empfängt am Sonntag zeitgleich Genua.



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  • Schlägt Borussia Dortmund wieder in der Bundesliga zu? Erste…

    Schlägt Borussia Dortmund wieder in der Bundesliga zu? Erste…


    Borussia Dortmund erlebt in der Bundesliga eine enttäuschende Saison. Schon jetzt ist klar, dass im Sommer einiges passieren dürfte, um die Qualität, aber auch die Mentalität des Kaders aufzufrischen. Kein Wunder, dass bereits jetzt erste Gerüchte aufkommen.

    In den vergangenen Jahren bediente sich Borussia Dortmund (hier mehr lesen) gerne bei anderen Vereinen aus der Bundesliga, holte Spieler wie Felix Nmecha, Serhou Guirassy oder Waldemar Anton. Kommt in Kürze etwa auch ein Spieler von Union Berlin dazu?

    Borussia Dortmund: Interesse an Hollerbach?

    Benedict Hollerbach hat in den letzten Jahren einen steilen Aufstieg hingelegt. 2023 war er ein relativ unbeschriebenes Blatt, dann explodierten seine Leistungen in der Relegation. Mit drei Toren in Hin- und Rückspiel schoss er Wehen Wiesbaden wieder in die 2. Liga – und machte Vereine aus dem Oberhaus auf sich aufmerksam. Union Berlin erhielt letztlich den Zuschlag.

    +++ BVB-Fans staunen Bauklötze! Ex-Star vollzieht irren Wandel +++

    Dem großen Sprung von der 3. Liga in die Bundesliga zollte er zunächst Tribut. Seine Torquote ist seither längst nicht mehr so überragend wie in Wiesbaden. Zuletzt machte er mit einem Doppelpack gegen Hoffenheim wieder auf sich aufmerksam.

    Und zack, kommen Gerüchte um ein angebliches Interesse von Borussia Dortmund ans Tageslicht. Laut des spanischen Portals „fichajes.net“ befasse sich der BVB mit einer möglichen Verpflichtung des Stürmers.

    Günstige Alternative

    Angeblich sehe man Hollerbach bei der Borussia als „interessante Alternative“ für den Sturm, weil der 23-Jährige auch als hängende Spitze spielen könne. Ob und wenn ja, wie viel Wahrheit diesem Gerücht beizumessen ist, bleibt allerdings höchst fraglich.


    Noch mehr Nachrichten liest du hier:


    Denn den vermutlich einzigen Vorteil, den Hollerbach für den BVB aktuell mitbringen würde, ist, dass er eine sehr günstige Alternative wäre. Bereits vergangenen Sommer hat man für 30 Millionen Euro Maximilian Beier verpflichtet, der ein ähnliches Profil mit sich bringt – bisher bei Borussia Dortmund aber selten als hängende Spitze agierte. Ob man da gleich noch mehr Geld in eine Position steckt, die nur selten bespielt wird, ist daher aktuell zweifelhaft.



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Bittere Nachricht – Verletzung zerstört Pläne

    Bochum – Borussia Dortmund: Bittere Nachricht – Verletzung zerstört Pläne


    Nach der großen Champions-League-Gala will der BVB jetzt auch im Derby nachlegen. In den letzten Jahren strauchelte Borussia Dortmund in Bochum allerdings regelmäßig. Gibt es am Samstag (15. Februar) den erneuten Rücksetzer?

    Besonders gern dabei geholfen, den BVB zu ärgern, hätte sicherlich Felix Passlack. Immerhin ist Bochum gegen Borussia Dortmund das Duell mit seinem Ex-Verein. Aus dem Wiedersehen wird allerdings nichts.

    Bochum – Borussia Dortmund: Passlack fehlt

    Das verkündete der VfL auf der eigenen Homepage. Demnach falle Passlack mit einer Verletzung aus. Es handle sich dabei um eine leichte Verletzung am Auge, die sich der Verteidiger im Spiel gegen Holstein Kiel zugezogen hatte.

    +++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++

    Des Weiteren habe sich Passlack einem „kleineren operativen Eingriff“ unterziehen müssen. Dieser sei am Mittwoch (12. Februar) bereits erfolgreich über die Bühne gegangen. Dazu, ob Passlack nur für die Partie zwischen Bochum und Borussia Dortmund (hier mehr zum BVB lesen) ausfällt, machte der Verein keinerlei Angaben.

    Wiedersehen fällt ins Wasser

    Das Wiedersehen zwischen dem 26-Jährigen und seinem ehemaligen Verein fällt damit ins Wasser. Passlack, geboren in Bottrop, kam bereits 2012 in die schwarz-gelbe Nachwuchsabteilung. In der damals als nächste goldene Generation von Borussia Dortmund gehandelten Altersklasse holt er erst zweimal die B-Jugendmeisterschaft und anschließend auch zweimal die den Titel in der A-Jugend.


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    Darüber hinaus schaffte er es bis zu den Profis, wo ihm der ganz große Durchbruch allerdings verwehrt blieb. Zwar absolvierte er insgesamt nur 55 Profispiele für den BVB, darf sich aber immerhin auch zweifacher DFB-Pokalsieger nennen. Nach mehreren Leihen (Hoffenheim, Norwich City und Fortuna Sittard) lief sein Vertrag 2023 aus. Danach ging es zum VfL Bochum – dem er an diesem Wochenende gegen Borussia Dortmund von der Tribüne aus die Daumen drücken muss.



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  • Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0

    Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0


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    Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0 | 25. Spieltag Serie A 2024/2025

    Serie A

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  • Klatsche im Topspiel – Wolfsburg demontiert Frankfurt

    Klatsche im Topspiel – Wolfsburg demontiert Frankfurt


    Dicke Überraschung

    Klatsche im Topspiel: Wolfsburg nimmt Frankfurt auseinander

    16.02.2025 – 22:36 UhrLesedauer: 1 Min.

    Gefühlswelten: Jubel bei den Wolfsburgerinnen, Trauer bei den Frankfurterinnen.Vergrößern des Bildes

    Gefühlswelten: Jubel bei den Wolfsburgerinnen, Trauer bei den Frankfurterinnen. (Quelle: IMAGO/Ines Hähnel/imago-images-bilder)

    Das Duell mit den “Wölfinnen” endet für die SGE in einem Debakel. Schon in der ersten Halbzeit nimmt das Unglück seinen Lauf.

    Nach einem desaströsen Auftritt müssen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt die Tabellenführung in der Bundesliga abgeben. Im Spitzenspiel des 15. Spieltages unterlagen die Hessinnen beim VfL Wolfsburg überraschend deutlich mit 1:6 (0:5). Neuer Spitzenreiter ist der FC Bayern (38 Punkte) dank eines 1:0-Sieges gegen Werder Bremen, dahinter folgen Frankfurt und Wolfsburg (beide 35).

    Die frühere DFB-Kapitänin Alexandra Popp (3. Minute) per Kopf und Lineth Beerensteyn (8.) schockten das Team von Eintracht-Coach Niko Arnautis früh, Janina Minge (28./Handelfmeter), Lena Lattwein (45.+1/Foulelfmeter) und Pia-Sophie Wolter (45.+7/Eigentor) sorgten schon zur Pause für die Entscheidung vor 8.793 Fans in der VW-Arena. Nach dem Wechsel erhöhte Vivien Endemann (60.) auf 6:0.

    Für weitgehend harmlose Frankfurterinnen erzielte Carlotta Wamser (85.) in der Schlussphase das Ehrentor. Laura Freigang (87.) scheiterte – passend zum gesamten Gästevortrag – mit einem von Sveindis Jonsdottir an Wamser verursachten Foulelfmeter an der neuen VfL-Stammtorhüterin Anneke Borbe.

    Dass Nationalspielerin Sara Doorsoun bereits nach zwölf Minuten verletzt vom Platz musste, sorgte zusätzlich für Verunsicherung in der Frankfurter Defensive. Für einen gnadenlosen wie effektiven VfL war Endemann kurz vor ihrem Tor zum 6:0 noch am Innenpfosten gescheitert. “Oh, wie ist das schön”, sangen die VfL-Fans vergnügt.

    Die von Coach Tommy Stroot perfekt eingestellten Wolfsburgerinnen rehabilitierten sich damit eindrucksvoll für das enttäuschende Pokal-Aus unter der Woche in Hoffenheim (0:1), während die Eintracht nach dem Pokal-K.o. in München (1:4 n.V.) dem nächsten Spitzenteam unterlag.



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  • Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum

    Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum


    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum 0:2 (0:2) und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer – der Aufschwung vom 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon ist schon wieder verpufft.

    Dank des Doppeltorschützen Georgios Masouras (33./35.) feierte der kleine Nachbar nicht nur den ersten Heimsieg im B1-Duell seit 18 Jahren, sondern gab auch zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten ab. Dortmund verliert dagegen nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Bundesligaspielen die Rückkehr in die Königsklasse aus den Augen.

    Der 31-jährige Masouras, in der Winterpause von Olympiakos Piräus ausgeliehen, traf bei seinem Heimdebüt innerhalb von zwei Minuten doppelt – zunächst in Abstaubermanier auf der Torlinie, dann nach einem kapitalen Fehler von Niklas Süle.

    Der Abwehrspieler gab beim BVB nach mehr als zwei Monaten sein Comeback in der Startelf: Der 29-Jährige hatte vor seiner Syndesmoseverletzung Anfang Dezember zuletzt von Beginn an gespielt. Der 49-malige Nationalspieler ersetzte den gesperrten Julian Ryerson als rechter Außenverteidiger.

    Noch länger war die Pause für Timo Horn gewesen: Der Torhüter rückte für den erkrankten Bochumer Stammkeeper Patrick Drewes zwischen die Pfosten – in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022, damals für seinen Heimatklub 1. FC Köln. Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-Jährige vor neun Monaten für RB Salzburg in Österreich bestritten.

    Süle und Co. hatten zunächst enorme Probleme mit dem hoch anlaufenden VfL, der mit Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte zu den ersten Chancen kam: Masouras scheiterte zweimal an BVB-Keeper Gregor Kobel (4./9.). Doch auch Horn konnte sich früh auszeichnen, als er einen Schuss von Serhou Guirassy entschärfte (11.). Immer wieder pfiff Kovac an der Seitenlinie und versuchte zu korrigieren.

    Doch vergeblich: Nach starkem Pass von Tom Krauß schoss Philipp Hofmann aufs BVB-Tor, Masouras drückte den Ball über die Linie. Der BVB hatte sich noch nicht wieder sortiert, da traf der Grieche erneut – nach einem katastrophalen Rückpass von Süle. Das Ruhrstadion tanzte Sirtaki.

    Kurz vor der Pause hatte zwar Guirassy eine Dortmunder Großchance (41.), doch die Gastgeber hielten weiter mit Kampfkraft und taktischer Disziplin dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bochumer vor dem Tor zielstrebiger. Masouras vergab nach Fehler von Yan Couto die Chance auf sein drittes Tor (69.).

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die Champions League die nächste bittere Heimniederlage hinnehmen müssen und den Sprung auf Rang vier verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verlor am Samstag trotz einer dominanten zweiten Halbzeit und Führung mit 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg wären die Schwaben an RB Leipzig vorbeigezogen, der VfB bleibt stattdessen Fünfter.

    Der Ex-Stuttgarter Tiago Tomás (77.) und Mohamed Amoura (88., Handelfmeter nach Videobeweis) schossen die Niedersachsen entgegen des Spielverlaufs zum ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. Joker Nick Woltemade (72.) hatte Stuttgart nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Solo in Führung gebracht.

    Zwölf Spieltage vor Saisonende bleiben die Stuttgarter damit weiter Jäger, der Rückstand auf Leipzig auf Rang vier beträgt zwei Zähler. Die auswärtsstarken Wölfe näherten sich den Plätzen für die internationalen Wettbewerbe wieder an.

    Hoeneß konnte gegen die Wölfe auf Nationalspieler Deniz Undav bauen. Der Angreifer hatte nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund zu Wochenbeginn erkältet im Training gefehlt, machte nach seiner Rückkehr laut seines Trainers aber „einen guten Eindruck“. Gegenüber Ralph Hasenhüttl musste auf Kapitän Maximilian Arnold verzichten, der wichtige Mittelfeldmann laboriert an einer Innenbandverletzung.

    Auch ohne ihren Anführer erwischten die Gäste einen guten Start. Die Hasenhüttl-Elf, die vor dem 22. Spieltag bereits fünf Auswärtssiege eingefahren hatte, erspielte sich ein leichtes Übergewicht, bevor auch Stuttgart besser ins Spiel kam. Die erste Chance gehörte den Wölfen, Jeff Chabot konnte aber rechtzeitig vor dem einschussbereiten Patrick Wimmer (22.) klären.

    Wolfsburg blieb am Drücker. Amoura zog im Strafraum an mehreren Stuttgartern vorbei, anstatt den Abschluss zu suchen, entschied sich der Angreifer aber dafür, nach einem leichten Kontakt am Knöchel zu fallen. Schiedsrichter Tobias Welz ließ weiterspielen (26.).

    Ein Weckruf für den VfB, der DFB-Pokal-Halbfinalist übernahm nun die Kontrolle gegen kompakte Niedersachsen. Große Chancen blieben Mangelware. Der Kopfball von Undav (33.) war zu drucklos, der von Atakan Karazor (44.) flog knapp über die Latte.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stuttgart den Druck. Der auffällige Nationalspieler Chris Führich suchte immer wieder den Weg zur Grundlinie, einen Volley von Josha Vagnomans lenkte VfL-Schlussmann Marius Müller über die Latte (54.). Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Hoeneß brachte deshalb Woltemade für Undav – und der Joker stach sofort, nachdem er mehrere Wolfsburger austanzte. Zum Sieg reichte es aber nicht, stattdessen kam es richtig bitter für den VfB, als Vagnoman einen Schuss mit dem Arm blockte.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Der SC Freiburg pirscht sich still und heimlich an die Champions-League-Ränge heran. Das Team von Trainer Julian Schuster trotzte beim 1:0 (0:0)-Sieg beim FC St. Pauli selbst seiner schwarzen Serie vom Elfmeterpunkt – und schiebt sich immer näher an Platz vier heran. Die Kiezkicker kassierten dagegen durch das späte Gegentor am Ende einer emotionalen Woche mit großen Diskussionen um ihre Stadionhymne einen schmerzlichen Rückschlag. Philipp Treu lenkte in der 89. Minute einen Schuss von SC-Kapitän Christian Günter unglücklich ins eigene Tor.

    In einem umkämpften und selten hochklassigen Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga scheiterte zunächst Vincenzo Grifo in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kläglich vom Elfmeterpunkt (45.+1). Grifo versuchte es in Panenka-Manier – doch St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und fing den Ball. Freiburg hat damit sechs Elfmeter in Serie in der Bundesliga verschossen, jubelte nach dem späten Treffer aber dennoch.

    Es ging am Millerntor schon vor dem Anpfiff hoch her. Mit lauten Pfiffen, aber auch Applaus reagierten die Fans der Braun-Weißen auf die Entscheidung des Klubs für einen vorübergehenden Verzicht auf die inoffizielle Hymne „Das Herz von St. Pauli“. „Wir verstehen die Emotionen und nehmen das sehr ernst. Genau wie die Recherchen zu dem Texter des Liedes, Josef Ollig“, sagte Präsident Oke Göttlich über das Stadionmikro und appelliert auch an den Zusammenhalt für das große sportliche Ziel Klassenerhalt. Mit lauten „Sankt Pauli“-Sprechchören stimmten sich die Fans dann auf die Partie ein, die temporeich begann.

    St. Pauli suchte vor allem über die linke Seite mit Dribbler Elias Saad den Weg in den Freiburger Strafraum, doch die erste große Chance gehörte den Gästen. Freiburg, mit der Empfehlung von zwei 1:0-Siegen in Folge in den Norden gereist, konterte über Ritsu Doan, der allerdings zu zentral auf Torhüter Nikola Vasilj abschloss (13.). Danach lieferten sich beide Teams viele Zweikämpfe im Mittelfeld ohne großen Offensiv-Ertrag – und auch im Brüderduell zwischen St. Pauli-Stürmer Johannes Eggestein und Freiburgs Taktgeber Maximilian Eggestein waren keine Vorteile zu ermitteln.

    Nach der Halbzeitpause blieb Freiburg am Drücker, Grifos Freistoß war deutlich hochwertiger als sein Versuch aus elf Metern, doch erneut war Vasilj auf dem Posten (57.). Auch Merlin Röhl (64.) näherte sich dem Führungstreffer an, zielte aber zu hoch.



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  • Liveticker | TSG Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen 1:0 |

    Liveticker | TSG Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen 1:0 |


    Die TSG rettet die knappe Führung über die Zeit. Für Bayer bedeutet die Niederlage das vierte sieglose Pflichtspiel in Folge. Damit verabschiedet sich Leverkusen wohl vorzeitig aus dem Meisterrennen.


    Abpfiff


    Steiner kommt für Grabowska


    Bragstad kommt für Kramer


    Skinnes Hansen kommt für Vilhjalmsdottir


    Jill Janssens


    Janou Levels


    Delacauw kommt für Memeti


    Dongus kommt für Feldkamp


    65′
    Der Pfosten rettet für Hoffenheim: Zdebels erster Versuch wird noch von Diehm geblockt, doch die Leverkusenerin kommt erneut zum Abschluss und scheitert aus etwa 16 Metern am linken Innenpfosten.


    Jana Feldkamp


    Selina Cerci


    Leverkusen macht das Spiel, doch die TSG geht in Führung: Repohl spielt kurz auf Turanyi, die im Spielaufbau aber die anlaufende Kössler übersieht. Die Hoffenheimerin spitzelt in ihren Querpass und leitet die Kugel weiter auf die eingewechselte Cerci, die frei vor Repohl cool bleibt und zum 1:0 trifft.


    Cerci kommt für Hickelsberger


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Torlos geht es in die Pause. Bayer ist das bessere Team, konnte diese Überlegenheit aber noch nicht in Tore ummünzen. Kramer und Kögel verpassten nach guten Hereingaben nur knapp, zudem stand Kehrer vor ihrem Treffer deutlich im Abseits. Auf der Gegenseite zögerte Hickelsberger bei der besten TSG-Chance zu lange, so dass Torhüterin Repohl noch rechtzeitig eingreifen konnte.


    Halbzeitpfiff


    Anpfiff


    Gäste-Trainer Roberto Pätzold tauscht nach der 0:1-Heiniederlage gegen Werder ebenfalls zweimal: Vilhjalmsdottir und Kehrer rücken für Grant sowie Boboy (beide Bank) in die Startelf.


    TSG-Coach Theodoros Dedes wechselt nach dem Pokalcoup gegen die Wölfinnen (1:0) doppelt: Stammkeeperin Dick rückt für Tufekovic ins Tor. Außerdem startet Hickelsberger anstelle von Cerci, die wie die Torhüterin auf der Bank Platz nimmt.


    Bayer hingegen sammelte hingegen in den vergangenen zwei Ligaspielen nur einen Punkt und musste zur Spitze abreißen lassen. Um die Titelambitionen am Leben zu halten, muss Leverkusen, das zudem am Mittwoch im Pokal gegen Bremen ausschied, heute dringend wieder dreifach punkten.


    Die Gastgeberinnen fuhren in den letzten sechs Pflichtspielen fünf Siege ein und fügten unter der Woche dem VfL Wolfsburg im Viertelfinale überraschend die erste Pokal-Niederlage seit 2013 zu.


    In der ersten Sonntagspartie des 15. Spieltags treffen mit der TSG Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen zwei Teams aufeinander, deren aktuelle Formkurven kaum gegensätzlicher verlaufen könnten.



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