Autor: Stre

  • Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |

    Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |


    Klaus Filbry, Vietnams Botschafter Vu Quang Minh, und Dominik Kupilas (Leiter Fan & Business Development) trafen sich am Samstag (v. l. n. r.; Foto: WERDER.DE).

    Auftakt zu gemeinsamen Aktivitäten anlässlich 50 Jahren diplomatischer Beziehungen

    Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim besuchten Vietnams Botschafter in Berlin, Vu Quang Minh, sowie Dang Hoang Linh, Konsul für Politik und Wirtschaft, die Grün-Weißen. Dabei tauschten sich unter anderem Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung beim SVW, mit den Gästen über die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit und die zukünftigen Aktivitäten aus.

    Der Besuch war Auftakt der Aktivitäten des SV Werder rund um das 50-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen. Weitere Maßnahmen, wie eine Fortsetzung des Football Development-Programms, mehrere Reisen ins Land, diverse Aktivitäten für die Community in Vietnam an Schulen und gemeinsam mit sozialen Trägern, folgen über das gesamte Jahr verteilt. Die Maßnahmen gipfeln in einer Delegationsreise der Stadt Bremen, die vermutlich im letzten Quartal des Jahres stattfinden wird und an der dann auch Werder teilnehmen würde.

    Neben Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, traf Botschafter Vu Quang Minh auch Werder-Kapitän Marco Friedl direkt am Spielertunnel sowie die grün-weißen Ikonen Tim Borowski und Ailton. Ganz nah dran am Geschehen im Weserstadion zog Vu Quang Minh ein positives Fazit seines Besuchs. “Ich möchte mich beim SV Werder stellvertretend für alle Vietnamesen und Vietnamesinnen für den Einsatz in Vietnam bedanken. Wir sind sehr dankbar, was der Verein für unsere Menschen leistet, und sehen das nicht als Selbstverständlichkeit an. Ich freue mich, wenn ich bei den zukünftigen Aktivitäten unterstützen kann.” Und weiter: “Der Ansatz, direkt in der Community zu wirken schafft bei den Menschen in Vietnam großes Vertrauen.”

    Zum Abschluss sprach der Botschafter Klaus Filbry sowie Dominik Kupilas, Leiter Fan & Business Development und verantwortlich für die internationale Ausrichtung des SV Werder, eine Einladung zum Gegenbesuch in Berlin im März aus.



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  • Borussia Dortmund in der Krise: Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Borussia Dortmund in der Krise: Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Dortmund – Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    Rangnick erinnert an Ära Klopp

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

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  • Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: UEFA verkündet Entscheidung

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: UEFA verkündet Entscheidung


    Wenn es in der Bundesliga schon nicht läuft, will Borussia Dortmund wenigstens weiter in der Champions League erfolgreich sein. Das funktionierte bislang ganz ordentlich, und gegen Sporting Lissabon soll am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) das Achtelfinalticket gelöst werden.

    Nach dem 3:0-Sieg aus dem Hinspiel sieht es für Borussia Dortmund sehr gut aus. Doch im Rückspiel wird Sporting Lissabon alles geben, um die große Überraschung doch noch zu schaffen. Vor der Partie hat die UEFA verkündet, wer das Spiel leiten wird.

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: UEFA macht es offiziell

    Die Generalprobe für das Rückspiel gegen Sporting Lissabon hat Borussia Dortmund schonmal ordentlich vermasselt. Gegen den VfL Bochum gab es eine blamable 0:2-Pleite. Aber auch der portugiesische Tabellenführer kam nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Arouca hinaus.


    Auch interessant: Champions-League-Wahnsinn: Bahnt sich der nächste UEFA-Hammer an?


    Sporting wird das wenig Selbstvertrauen für die Partie im Signal-Iduna-Park geben. Die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel war schon ein brutaler Rückschlag für das Team um Shootingstar Viktor Gyökeres. Der BVB hingegen wird sich große Hoffnungen machen, in die nächste Runde einzuziehen.

    Für die Begegnung hat die UEFA nun auch verkündet, wer die Partie leiten wird. Der Italiener Davide Massa wird der Schiedsrichter des Rückspiels zwischen den Dortmundern und den Lissabonnern sein. Ein Name, den der Revierklub kennt.

    Beide Teams kennen Massa

    Denn es ist die dritte Partie mit der Beteiligung des Schiedsrichters. Massa pfiff schon das Spiel zwischen Borussia Dortmund und Manchester City (0:0) im Oktober 2022. Außerdem leitete er im Juli 2016 auch die Begegnung in der Europa-League-Qualifikation beim Wolfsberger AC, die der BVB mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Sporting Lissabon hat keine allzu positiven Erinnerungen an Massa.


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    Zwei Spiele leitete der italienische Unparteiische, beide Champions-League-Partien wurden verloren: 2021 gegen Ajax Amsterdam (2:4) und 2022 gegen Olympique Marseille (1:4). Folgt jetzt die dritte Niederlage für Sporting oder kann der portugiesische Traditionsverein gegen den BVB für eine große Überraschung sorgen?



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  • DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:

    DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:


    Stand: 12.02.2025 20:23 Uhr

    Die TSG Hoffenheim beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal mit einer leidenschaftlichen Leistung. Erstmals seit 2014 wird der Pokalsieger nicht VfL Wolfsburg heißen.

    Die TSG Hoffenheim hat im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg 1:0 (0:0) gewonnen und steht unter den letzten vier Teams. Ereleta Memeti sorgte in der 52. Minute für das Tor des Tages.

    Es war ein Ergebnis historischen Ausmaßes. Zehn Mal in Folge hatte der VfL den Pokal gewonnen, insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden. Der letzte Pokalsieger vor den Wölfinnen war 2014 der 1. FFC Frankfurt.

    Hoffenheim hält von Beginn an dagegen

    Beide Teams starteten ohne großes Abtasten ins Spiel. Wolfsburgs Alexandra Popp wurde in der 5. Minute im letzten Moment geblockt. Doch auch die TSG präsentierte sich drei Tage nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern mit Offensivgeist. Nach rund einer Viertelstunde bot sich der Mannschaft von Trainer Theodoros Dedes die große Möglichkeit zur Führung, doch Selina Cerci wurde praktisch auf der Torlinie am Abschluss gehindert (16.).

    Die TSG agierte weiter aggressiv, presste hoch – und wäre beinahe dafür bestraft worden. Nach einem langen Ball kam Svenja Huth frei zum Flanken, doch Keeperin Martina Tufekovic parierte Popps Kopfball (19.). Fünf Minuten später konnte sich Tufekovic gegen Sveindis Jonsdottir erneut auszeichnen, den Abpraller traf die Ex-Hoffenheimerin Jule Brand nicht richtig.

    Bis zur Pause blieb das Duell intensiv, die ganz großen Chancen fehlten aber zunächst. Das änderte sich in der 44. Minute: Memeti setzte sich über die rechte Seite durch und flankte in die Mitte, wo Cerci aus kurzer Distanz zur vermeintlichen TSG-Einführung einköpfte. Die Linienrichterin zeigte jedoch an, dass der Ball vor der Flanke im Toraus gewesen sei – eine äußerst knappe Entscheidung.

    Memeti lässt die TSG-Fans jubeln

    Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte Wolfsburg. Doch Popps Kopfball konnte Tufekovic parieren (48.). In der 52. Minute sorgte Memeti für die umjubelte Führung der Hoffenheimerinnen. Nach einem Konter wurde die 25-Jährige auf der linken Seite in Szene gesetzt und ließ Anneke Borbe im Wolfsburger Tor mit ihrem platzierten Linksschuss keine Chance. Die Wölfinnen antworteten mit wütenden Angriffen, Huth scheiterte kurze Zeit später an Tufekovic.

    Wolfsburg baute nun mächtig Druck auf, die TSG-Defensive hielt aber – auf Kosten zahlreicher Eckbälle – stand. In der 57. Minute zog Wolfsburgs Lynn Wilms vom Strafraum ab, der abgefälschte Ball wurde zur tückischen Bogenlampe, doch Tufekovic zeigte sich auf dem Posten. Hoffenheim boten sich gegen das anrennende Gästeteam Räume zum Kontern. In der 71. Minute hatte Melissa Kössler die große Chance aufs 2:0, doch sie wurde im letzten Moment am Abschluss gehindert.

    Wolfsburg rannte an, biss sich an einem leidenschaftlich verteidigenden TSG-Team aber bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichterin Karoline Wacker die Zähne aus. Der Rest war ausgelassener Jubel im Dietmar-Hopp-Stadion.

    Hoffenheim empfängt Leverkusen

    Neben Hoffenheim zogen auch der FC Bayern (4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt), Werder Bremen (1:0 bei Bayer Leverkusen) und der Zweitligist Hamburger SV (2:0 gegen Borussia Mönchengladbach) ins Halbfinale ein. Der vierte Teilnehmer wird im Topspiel zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt ermittelt.

    Die Halbfinals werden am 22./23. März ausgetragen. In der Bundesliga geht es für die TSG am Sonntag (16.02.2025) mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen weiter. Anpfiff ist um 14 Uhr. Am selben Tag empfängt der VfL Wolfsburg Spitzenreiter Eintracht Frankfurt zum Topspiel (16:45 Uhr).

    Sendung am Mi., 12.2.2025 18:40 Uhr, SWR1 Baden-Württemberg



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  • Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite machen, blamiert Dortmund vollends

    Was BVB-Verlierer und Kovac nach Pleite machen, blamiert Dortmund vollends


    Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bochum steht Borussia Dortmund heftig in der Kritik. Die Stars verweigern Interviews, Trainer Kovac gibt dafür eine blamable Erklärung. Experte Didi Hamann findet klare Worte – und fordert drastische Konsequenzen.

    Borussia Dortmund steckt nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum tief in der Krise. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte eine desolate Leistung. Vielleicht noch schwächer als der Auftritt auf dem Platz: Nach dem Spiel verkrochen sich die Spieler, stellten sich keinen Interviews (nur das Pflichtprogramm für TV-Rechteinhaber wurde gemacht). 

    Auf die Frage eines Reporters dazu an Kovac, gab der eine beschämende Antwort. Der Reporter fragte in der Pressekonferent: “In der Mixed Zone war keiner Ihrer Spieler, da bekommt das Gefühl, als würde keiner Verantwortung übernehmen. Wie sehen Sie das?”

    Kovac blamiert BVB mit Aussage, wieso sich Verlierer vor Interviews drückten

    Die Antwort von Kovac: “Die Jungs haben ihr Programm, sie spielen wieder in vier Tagen, glaube ich, da ist es klar, dass die Jungs dementsprechend Maßnahmen unternehmen, damit sie so schnell wie möglich regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht ja.”

    Eine krampfhafte Aussage, die den desolaten Zustand des BVB in aller Klarheit beschreibt. 

    Hamann: „Wie von allen guten Geistern verlassen“

    „Ich bin sprachlos“, sagte auch Sky-Experte nach dem BVB-Spiel über das gesamte Auftreten der Dortmunder. Noch wenige Tage zuvor hatte der BVB mit einem souveränen Sieg in der Champions League noch überzeugt, doch in Bochum wirkte das Team wie ausgewechselt. 

    „Sie machen ein schönes Spiel in Lissabon, wo es nicht einfach ist zu gewinnen. Und heute sind sie wieder wie von allen guten Geistern verlassen.“

    Besonders in der Kritik stand Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler fand gegen Bochum kaum ins Spiel, verlor viele Bälle und leistete sich eine schwache Passquote. Hamann nahm kein Blatt vor den Mund: „Was Brandt heute gespielt hat, war unterirdisch.“

    Während der TV-Experte Kapitän Emre Can und Verteidiger Nico Schlotterbeck zumindest für ihren Einsatz lobte, sah er bei anderen Akteuren kaum Hoffnung. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität oder Leidenschaft waren nicht zu sehen“, urteilte er und fügte hinzu: „Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Der BVB hat wohl zu viele „Schönspieler“, findet Hamann

    Für den TV-Experten steht fest: Beim BVB muss sich grundlegend etwas ändern. Die Mannschaft habe zu viele „Schönspieler“, die dem Team nicht weiterhelfen würden. Er forderte daher einen personellen Umbruch: „Du musst irgendwann mal sagen bei diesen Spielern: ‚Es ist genug!‘ Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen.“

    Doch dieser Neuanfang könnte teuer werden. Dietmar Hamann glaubt, dass Dortmund sich von bis zu acht Spielern trennen müsste – eine Herausforderung, gerade wenn die Qualifikation für die Champions League verpasst wird. Dennoch sei das für ihn keine Ausrede: „Mit der Truppe, so wie sie zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    Die Krise in Dortmund spitzt sich weiter zu. Während die Fans auf eine Reaktion der Mannschaft hoffen, stellt sich die Frage, ob die Vereinsführung Hamanns drastische Einschätzung teilt – und ob sie bereit ist, die von ihm geforderten Konsequenzen zu ziehen.



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  • 1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter

    1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter


    Nach der Blamage in Alkmaar droht Galatasaray in der Europa League das Zwischenrunden-Aus. Ein elementares Problem scheint dabei die Defensive zu sein, denn nicht nur international, sondern allgemein bleibt man in dieser Saison nur selten ohne Gegentreffer.

    Trotz der Tabellenführung in der heimischen Süper Lig, kann man nicht sagen, dass in Galatasarays Saison bislang alles rosig verläuft. Die Qualifikation für die Champions League ist nicht geglückt und in der Europa League droht nach dem 1:4 gegen AZ Alkmaar das Aus bereits nach der Zwischenrunde. Ein erhebliches Problem, dass der türkische Rekordmeister hat, ist dabei eine ungewohnte defensive Anfälligkeit.

    In dieser Saison bereits 54 Gegentreffer

    Der Schnitt ist nicht gut! In bislang 36 Pflichtspielen in dieser Saison musste Galatasaray schon bemerkenswerte 54 Gegentore schlucken, was eine für einen selbsternannten Spitzenklub und Titelkandidaten in allen Wettbewerben auffallend schwache Quote ist. In gerade einmal sieben Partien blieb man ohne Gegentreffer. Ein Schnitt von 1,5 Gegentreffern pro Spiel spricht eine klare Sprache und sind auch ein deutliches Signal an alle Gegner: Man kann Galatasaray recht leicht wehtun! Für die eigene Außenwirkung ist dies natürlich eine verheerende Aussage.

    International im Schnitt knapp 2,2 Gegentore pro Spiel

    Gerade in der Europa League sieht die Bilanz schwach aus. In neun Spielen fing man sich bislang 20 Gegentore, also im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel. Zählt man dann noch die beiden Niederlagen in der Champions-League-Qualifikation gegen die Young Boys aus Bern hinzu, kommt man in Europa auf 24 Gegentreffer in elf Spielen. In keinem einzigen internationalen Spiel blieb die eigene Weste weiß. Bedenkt man dazu noch den Umstand, dass man die letzten fünf Spiele in der Europa League ohne Sieg blieb, dann kann das den eigenen Ansprüchen nicht genügen.

    Schwache Defensive wird durch starke Offensive aufgefangen

    Die eigene Defensivschwäche wird wiederum bislang von einer starken Offensive aufgefangen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Gelb-Roten in besagten 36 Pflichtspielen auch beeindruckende 85 Tore erzielen konnten. Doch, wie eine alte Fußball-Binsenweisheit sagt: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel!“ Demnach müsste sich Galatasaray ernsthaft Gedanken machen.

    Wintertransfers sollen vor allem Defensive stärken

    Mit unter anderem Carlos Cuesta, Eren Elmalı, Mario Lemina und Przemyslaw Frankowski hat man im Winter vor allem auch die Defensive gestärkt. Für diese Spieler allein musste man allerdings bislang 15 Millionen Euro hinlegen, mögliche Bonuszahlungen und Kaufoptionen nicht mit eingerechnet. Welchen Effekt das haben wird, wird man erst nach einer Weile wirklich beobachten können.

    Frage nach zukünftigem Stammtorhüter

    In Zukunft wird es ebenfalls spannend sein, wie man auf der Position des Torhüters verfahren wird. Der ewige Fernando Muslera, der so lange Zeit eigentlich ein sicherer Rückhalt der Mannschaft war und für seine regelmäßigen weißen Westen gefeiert wurde, wird den Klub nach der Saison nach dann 14 Jahren verlassen. Ein geeigneter Ersatz, der die Vereinslegende langfristig ersetzen soll, ist bislang noch nicht gefunden.

    Foto: Getty Images / Ahmad Mora



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  • FC-Bayern-Frauen treffen auf Hoffenheim – HSV gegen

    FC-Bayern-Frauen treffen auf Hoffenheim – HSV gegen


    Halbfinale im DFB-Pokal der Frauen

    Schweres Los für FC Bayern – Nordderby in Hamburg

    Aktualisiert am 18.02.2025 – 07:35 UhrLesedauer: 1 Min.

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    Lea Schüller: Die Stürmerin steht mit dem FC Bayern vor einer harten Aufgabe im Pokal. (Quelle: IMAGO/Oryk HAIST/imago)

    Im Halbfinale des DFB-Pokals treffen die Frauen des FC Bayern auf die Mannschaft, die den Titelverteidiger ausgeschaltet hat. Ein Zweitligist freut sich derweil auf ein Derby.

    Die Halbfinal-Paarungen im DFB-Pokal der Frauen stehen fest. Der deutsche Meister FC Bayern München empfängt mit Ligakonkurrent TSG 1899 Hoffenheim einen echten Hochkaräter. Das zweite Spiel in der Runde letzten Vier ist derweil ein Derby. Zweitligist Hamburger SV trifft im Nordduell auf den SV Werder Bremen. Das ergab die Auslosung am Montag, die live vom Pay-TV-Sender Sky übertragen worden war.

    Die Spiele sind für den 22. und 23. März angesetzt. Das Finale findet am 1. Mai im Kölner Rheinenergiestadion statt.

    Hoffenheim hatte sich im Viertelfinale mit einem 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt und damit die 52 Spiele andauernde Pokal-Siegesserie des Rekordchampions beendet. Die letzten zehn Titel im DFB-Pokal waren an die “Wölfinnen” gegangen. Bayern zog nach einem 4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt ins Halbfinale ein.

    Werder Bremen gewann sein Viertelfinalspiel etwas überraschend mit 1:0 bei Bayer Leverkusen. Der HSV setzte sich im Zweitliga-Duell gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 durch. Die Partie der “Rothosen” hatte vor einer Rekordkulisse von 16.529 Fans im Volksparkstadion stattgefunden. Der HSV bestätigte auf seiner Website bereits, dass auch das Halbfinale gegen Werder wieder im Volksparkstadion ausgetragen werde.



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  • Borussia Dortmund – Sporting Lissabon im TV: Wer überträgt die Champions League? | Sport

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon im TV: Wer überträgt die Champions League? | Sport


    Ablenkung vom tristen Liga-Alltag?

    Im Rückspiel der Champions-League-Playoffs trifft Borussia Dortmund am frühen Mittwochabend auf Sporting Lissabon. Kann der BVB nach der Bochum-Schlappe (0:2) ins Achtelfinale einziehen? Anstoß ist um 18.45 Uhr. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Livestream und Live-Ticker verfolgen können.

    Champions League im TV: Wer zeigt Dortmund – Lissabon?

    Die Champions-League-Partie zwischen dem BVB und Sporting Lissabon wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter DAZN (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 18.45 Uhr, die Übertragung bei DAZN beginnt bereits um 18 Uhr.

    Sie können die Champions League nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein DAZN-Abo? Kein Problem! Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Dortmund und Lissabon kostenlos verfolgen.



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  • 4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl: Hansi Flick und Barça

    4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl: Hansi Flick und Barça



    4:1 beim FC Sevilla in Unterzahl

    Hansi Flick und Barça stürmen in Richtung La-Liga-Spitze

    Weil das Madrider Stadtderby zwischen Real und Atletico am Samstag ohne Sieger endet, hat Barcelona mit Supertrainer Flick in Sevilla die Chance, ins Titelrennen zurückzukehren. Das gelingt natürlich souverän und das, obwohl Barca lange Zeit in Unterzahl spielen muss. Flick weiß, was jetzt zu tun ist.

    Der FC Barcelona hat in der spanischen Primera División den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hansi Flick gewann beim FC Sevilla mit 4:1 (1:1) und nutzte damit das Remis der Madrider Stadtrivalen tags zuvor aus. Im Topspiel des 23. Spieltags hatten sich Real und Atlético bei den Königlichen mit einem 1:1 getrennt.

    Im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán erwischte Barcelona einen Start nach Maß dank Robert Lewandowski. Der ehemalige Bundesliga-Star traf in der siebten Minuten zur 1:0-Führung. Eine Minute später stand es aber bereits 1:1 – für die andalusischen Gastgeber war Ruben Vargas zur Stelle. Direkt nach dem Seitenwechsel brachte der zur Pause eingewechselte Fermín López (46.) die Flick-Mannschaft wieder in Führung, neun Minuten später erhöhte Raphinha.

    Flick: Rote Karte war eine gute Übung

    Die letzte halbe Stunde der Partie musste Barça dann in Unterzahl überstehen. Nach einer Entscheidung des Videoschiedsrichters sah Torschütze López die Rote Karte (62.). Dennoch gelang den Gästen durch Eric García in der 89. Minute ein weiterer Treffer. “Mit unserer Leistung heute bin ich richtig zufrieden”, sagte der ehemalige Bundestrainer Flick nach dem Spiel. “Wir haben gut gespielt und für die drei Punkte gekämpft.”

    Nicht einmal dem Platzverweis konnte Flick nur negative Seiten abgewinnen. “Klar. Es ist ein anderes Spiel mit nur zehn Mann, aber wir haben das richtig gut gemacht. Fermi war natürlich enttäuscht nach seiner Roten Karte, aber er hat ein wichtiges Tor geschossen. Solche Dinge passieren und für uns war es eine gute Übung, im 4-4-1 zu spielen und zu verteidigen.

    In der Tabelle bleibt der FC Barcelona auf Platz drei. Mit 48 Punkten sind die Katalanen aber um zwei Punkte näher an Spitzenreiter Real gerückt. Atlético ist als Zweiter nur noch einen Zähler besser. “Wir stehen jetzt besser da als noch vor einiger Zeit. Aber wir fokussieren uns nur auf uns. Wir müssen die Spiele gewinnen und dürfen nicht auf die anderen schauen”, sagte Flick.



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  • Sancho, was zur Hölle machst du?

    Sancho, was zur Hölle machst du?


    Der frühere Dortmunder Jadon Sancho bekommt von einer Chelsea-Legende eine verbale Breitseite ab.

    Jadon Sancho hat beim FC Chelsea einen starken Start hingelegt – und dann ebenso stark nachgelassen, moniert eine Legende der Blues. John Obi Mikel ist von dem ehemaligen Dortmunder schwer enttäuscht. Und fühlt sich sogar hintergangen: „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden.“

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    Im „Obi One Podcast“ schimpfte der frühere Chelsea-Spieler ungehalten über Sancho: „Er ist von der Bildfläche verschwunden.“

    Mikel, der mit den Blues unter anderem die Champions League gewann, listete Sanchos angebliche Schwächen detailliert auf: „Er nimmt den Ball, er geht an niemandem mehr vorbei. Er kreiert keine Chancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es sollte.“

    „Sancho, du hättest grätschen sollen“

    Eine Sancho-Szene beim 0:3 gegen Brighton vor einigen Tagen verärgerte Mikel besonders: „Sancho, beim ersten Tor hättest du grätschen sollen. Da war niemand, der gesagt hat: ‚Sancho, was zur Hölle machst du?‘“

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    Der Gescholtene, der von Manchester United an Chelsea ausgeliehen ist, kommt in 23 Spielen auf zwei Tore und sechs Assists. Unmittelbar nach seiner Ankunft hatte er in drei Spielen in Folge je einen Treffer vorbereitet.

    Dieses Level konnte er aber nicht halten. Trotzdem sammelte der 24-Jährige in dieser Saison schon 1.401 Einsatzminuten. In der Premier League befindet sich Chelsea nach 25 Spieltagen auf Rang sechs.



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