Autor: Stre

  • Liveticker | RSC Anderlecht – Fenerbahce SK 2:2 | Play-offs

    Liveticker | RSC Anderlecht – Fenerbahce SK 2:2 | Play-offs


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  • BVB in Champions League: Immerhin kein neues Desaster

    BVB in Champions League: Immerhin kein neues Desaster


    Sollten Statistiker irgendwann auf die Idee kommen, ein Ranking mit den unspektakulärsten Champions-League-Spielen von Borussia Dortmund zu erstellen, dann hätte das 0:0 gegen Sporting Lissabon vom Mittwochabend gute Aussichten, weit vorne zu landen. Nach dem 3:0-Sieg des BVB aus dem Hinspiel hatten die Portugiesen keine Ambitionen mehr, auch die Dortmunder haben „keinen Zauberfußball“ geboten, sagte Trainer Niko Kovač. Und Kapitän Emre Can verkündete, dass seine Mannschaft „nicht mehr als nötig“ gemacht habe, die Südtribüne applaudierte dennoch wohlwollend.

    Borussia Dortmund befindet sich in einem Zustand, in dem bereits diese Sorte grauer Fußballalltag als heilsam empfunden wird: immerhin kein neues Desaster. Aber innerlich haderten sie schon mit diesem Abend, der eben auch eine verpasste Chance war. Sportdirektor Sebastian Kehl und Torwart Gregor Kobel hoben zwar genau wie der Trainer eher das Positive hervor, die seriöse Defensivleistung, das Zu-null.

    Julian Brandt hingegen räumte recht deutlich ein, dass der BVB wieder nicht an dieses kostbare Heilmittel herangekommen war, das so dringend notwendig ist für den Weg aus der Krise: „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr“, sagte der Offensivspieler.

    „Versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“

    Siege jedoch bleiben rar. Von vier Partien unter Kovač wurde nur eine gewonnen, von acht Halbzeiten war eigentlich nur die zweite im Hinspiel in Lissabon wirklich überzeugend. Ja, der neue Trainer hatte noch keine vollständige Trainingswoche mit dem Team, und dass es sich hier um einen besonders schweren Krisenfall handelt, ist auch längst klar.

    Aber eine günstigere Gelegenheit für einen Sieg mit ein paar Toren wird sich in den kommenden Wochen kaum ergeben. „Wir sind jetzt etwas mehr als zwei Wochen hier, versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovač, als erkenne er langsam, dass dort aufwendigere Reparaturen notwendig sind als angenommen. „Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu“, ergänzte Brandt.

    Für Gittens wird es „schwieriger“

    Nicht einmal der in der Champions League sonst so zuverlässige Torjäger Serhou Guirassy traf, als er zu einem Foulelfmeter antreten durfte (59. Minute). Und auch beim Blick auf die Einzelspieler sind kaum Fortschritte erkennbar, die Lasten wiegen schwer. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation“, sagte Brandt über das mäßige Spielniveau gerade in der Offensive. „Ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur.“

    Brandt durchläuft eine Formkrise, genau wie Karim Adeyemi, der unter Kovač immer in der Startelf stand und der immer enttäuschte. Ähnliches gilt für Jamie Gittens, doch der Engländer gehört stets zu den Ersten, die Kovač auswechselt. „Es wird für ihn jetzt schwieriger werden aufgrund der Gesamtgemengelage“, sagte der Trainer auf die Frage nach der Situation des vielleicht größten Talentes im Kader.

    Gittens’ Entwicklung ist auch deshalb wichtig, weil er mit einem Vereinswechsel jene Millionen in die Klubkasse spülen könnte, die beim Verpassen der kommenden Champions-League-Auflage fehlen würden. Doch dazu muss er performen, auf keinen Fall darf er zu einem dieser potentiellen Unterschiedspieler ohne Vertrauensverhältnis zum Trainer werden, die es in Kovač-Teams öfter gab.

    Immer deutlicher wird zudem, dass der neue Trainer die Doppelsechs vor der Abwehr konsequent mit Marcel Sabitzer und Pascal Groß besetzt. Aus fußballerischer Sicht ist das nachvollziehbar, offen ist, ob die physischen Schwächen dieser beiden Profis im Zentrum des Spiels irgendwann zum Problem werden. Doch Can ist unter Kovač Innenverteidiger, Felix Nmecha wird nach seiner Knieverletzung erst Ende März zurückerwartet, Salih Özcan spielt keine Rolle. Und der Winterzugang Carney Chukwuemeka saß gegen Lissabon 90 Minuten auf der Bank.

    Immerhin gehörte Sabitzers Auftritt zu den erfreulichen Aspekten dieses Abends, genau wie die Leistung des neuen Linksverteidigers Daniel Svensson, dem noch der Respekt vor der großen Bühne anzumerken ist, der sich aber taktisch klug verhält und viele gute Lösungen findet. Es ist bezeichnend, dass dieser 23 Jahre alte Neuzugang bislang der größte Gewinner unter Kovač ist.

    Nach vier Partien mit dem neuen Chefcoach ist deutlich geworden, dass es sich nicht um einen dieser Trainerwechsel handelt, in dessen Folge sofort alles besser wird, weil alle sich befreit fühlen. Im Gegenteil, die Schwere ist allgegenwärtig. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) spielt der BVB gegen Union Berlin vor einem Dortmunder Publikum, das seit fünf Partien auf einen Heimsieg in der Bundesliga wartet.



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  • Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage

    Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage


    In der Europa League kommt es zwischen AS Rom und dem FC Porto zu einem kuriosen Platzverweis. Der VAR bringt Licht ins Dunkel und deckt eine Schauspieleinlage auf.

    Kurioser Platzverweis in der Europa League: Stephen Eustáquio vom FC Porto wurde bei der Niederlage gegen AS Rom (2:3) mit glatt Rot vom Feld geschickt und war damit mitverantwortlich für das Ausscheiden der Portugiesen.

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    Was war passiert? In der 50. Minute war Eustáquio mit Gegenspieler Leandro Paredes auf Höhe der Mittellinie in ein Scharmützel verwickelt – fernab vom Ball.

    Schauspieleinlage von Roma-Profi

    Paredes hatte den rechten Arm ausgefahren, um Eustáquio zu blocken. Plötzlich holte der Kanadier zu einem Faustschlag aus und traf Paredes an der Schulter und am Arm – woraufhin der Argentinier die Hände vors Gesicht nahm und theatralisch zu Boden ging.

    Schiedsrichter Francois Letexier entschied zunächst auf Foulspiel von Eustáquio, wurde allerdings kurze Zeit später zum Monitor gebeten, nachdem der VAR sich eingeschaltet hatte.

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    Letexier bewertete die Aktion nach Ansicht der VAR-Bilder als Tätlichkeit und zückte glatt Rot!

    Kurios: Auch die Schauspieleinlage von Paredes wurde vom französischen Unparteiischen geahndet und der Argentinier sah die Gelbe Karte.

    Daraufhin kam es zu Rudelbildungen, bis die Partie schließlich fortgesetzt werden konnte.

    Europa League: Roma im Achtelfinale – Hummels schaut zu

    Ein möglicher Grund, weshalb Eustáquio die Sicherungen durchbrannten, war ein vorheriges Foul von Paredes an ihm, welches nicht geahndet wurde. Mit beiden Händen drückte der Roma-Spieler Eustáquio weg, berührte ihn dabei auch im Gesicht, das Spiel lief allerdings weiter.

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    Schlussendlich setzte sich die Roma mit 3:2 (2:1) durch und zog nach dem 1:1 im Hinspiel ins Achtelfinale der Europa League ein. Mats Hummels war erneut zum Zuschauen verdammt.



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  • Heute vor 38 Jahren: Die längste Bundesliga-Winterpause

    Heute vor 38 Jahren: Die längste Bundesliga-Winterpause



    Unser “Heute vor” blickt auf den 18. Spieltag der Saison 1986/87 zurück. Endlich wieder Bundesliga! So hieß es im kicker am 21. Februar 1987, als am Wochenende zuvor mit 77 Tagen die längste Pause zu Ende gegangen war.

    Auf der Suche nach festem Stand: Bayerns Doppelpacker Roland Wohlfarth gegen Michael Zorc (am Boden) und Günter Kutowski.


    Auf der Suche nach festem Stand: Bayerns Doppelpacker Roland Wohlfarth gegen Michael Zorc (am Boden) und Günter Kutowski.

    imago images/Horstmüller


    Der Auftakt in die Rückrunde erfolgte nicht für alle Klubs an jenem 21. Februar 1987. Der Winter war damals eben noch Winter und schlug manchem nach Fußball lechzenden Fan an drei Spielorten ein Schnippchen.


    Anzeigetafel im Neckarstadion am 21. Februar 1987


    Neustart verschoben: Anzeigetafel im Neckarstadion am 21. Februar 1987.
    imago images/Pressefoto Baumann


    In Stuttgart hatte Schneefall die Spielabsage zur Folge, auch im Westen – so in Uerdingen und auf Schalke – konnte aus demselben Grund nicht performt werden und so wurde auch dort die Enthaltsamkeit der heimischen und Gäste-Fans unfreiwillig verlängert. Gespielt werden konnte am Rhein, wo sich Düsseldorf und Frankfurt beim Neustart einen turbulenten Schlagabtausch lieferten.

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  • BVB-Aktie im Blick: Drama in Dortmund – BVB vergibt Elfer, steht aber im Achtelfinale

    BVB-Aktie im Blick: Drama in Dortmund – BVB vergibt Elfer, steht aber im Achtelfinale


    Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine.

    Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.

    Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen”, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel.

    Grimmige Mienen von Watzke und Co.

    Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.

    Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. “Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein”, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams.

    Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. “Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist”, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.

    Kovac stärkt seine Profis zunächst

    So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.

    Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.

    Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.

    Guirassy scheitert kläglich vom Punkt

    Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.

    Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.

    Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.

    ‘Egal’: BVB-Sportdirektor Kehl gibt nicht viel auf Auslosung



    Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt zählt erst einmal nur die Bundesliga. Selbst die Achtelfinal-Auslosung der Champions League interessiert Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nur am Rande. “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen”, sagte Kehl nach dem 0:0 am Abend im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. Das Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.

    Wenn am Freitag in Nyon dem BVB der OSC Lille oder Aston Villa als Achtelfinalgegner zugelost werden, sind die Dortmunder längst in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel einen Tag später gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky). “Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen”, sagte Kehl.

    Erstmals seit 2015/2016 Champions League wieder ohne BVB?

    Er hätte auch sagen können: Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die selbst ernannte zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga tatsächlich nur auf Platz elf. Und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier.

    Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklassen-Fußball in Dortmund. “Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben”, sagte Kehl dazu bei DAZN.

    Ganz so uninteressant ist die Champions League für den BVB dann also natürlich doch nicht. Zumal die Auslosung günstig und ein Weiterkommen auch in der nächsten Runde absolut möglich erscheint. “Natürlich wollen wir auch die weitere Runde überstehen”, sagte Kehl dazu. Das Achtelfinal-Hinspiel findet bereits in zwei Wochen, das Rückspiel in drei Wochen statt.

    Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel



    Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben.

    Der Mann war demnach seit knapp zwölf Jahren als Volunteer bei Dortmunder Heimspielen im Einsatz. Er hinterlasse eine Frau und zwei Töchter.

    So bewegt sich die BVB-Aktie



    Die BVB-Aktie zeigt sich im XETRA-Handel am Donnerstag zeitweise 2,15 Prozent tiefer bei 3,18 Euro.




    DORTMUND (dpa-AFX)

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  • Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist

    Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist


    Stand: 20.02.2025 23:56 Uhr

    Wieder ohne Ex-Weltmeister Mats Hummels hat der italienische Fußball-Erstligist AS Rom in der Europa League das Achtelfinale erreicht.

    Im Playoff-Rückspiel gegen den FC Porto setzte sich das Team aus der Ewigen Stadt nach dem 1:1 im Hinspiel dank seines argentinischen Matchwinners Paulo Dybala und in Überzahl mit 3:2 (2:1) durch.

    Hummels wieder nur Bankdrücker

    Hummels blieb zum sechsten Mal nacheinander ohne Einsatzminute. Nach der Gästeführung durch Samu (2.) hatte Weltmeister Dybala die Hausherren mit einem Doppelpack (35. und 39.) noch vor der Pause auf die Siegerstraße gebracht.

    Gegen die von einer Roten Karte gegen Stephen Eustáquio (51./grobes Foulspiel) dezimierten Portugiesen sorgte Niccolò Pisilli (83.) für die Entscheidung zugunsten der Römer. Devyne Rensch gelang für Porto in der Nachspielzeit (90.+6) nur noch der Anschlusstreffer.

    Alkmaar schaltet Galatasaray aus

    Das Achtelfinale verpasst hat Galatasaray. Nach der 1:4-Packung im Playoff-Hinspiel gegen AZ Alkmaar kamen die Türken im Rückspiel in Istanbul nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Die Nord-Holländer waren durch Seiya Maikuma (42.) und Denso Kasius (55.) mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Victor Osimhen (56.) und Roland Sallai (70.) zumindest noch für das Remis sorgten.

    Tor-Spektakel bringt Bodo/Glimt ins Achtelfinale

    Ein Last-Minute-Krimi samt Sieben-Tore-Spektakel brachte das norwegische Team von Bodo/Glimt gegen Twente Enschede aus den Niederlanden in die K.o.-Runde. Völlig verrückt: Drei der sieben Treffer beim 5:2 (0:1, 3:2) nach Verlängerung waren Eigentore, drei Tore fielen in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit.

    Der Reihe nach: Twente hatte das Hinspiel 2:1 gewonnen und ging auch im Rückspiel durch ein Eigentor von Fredrik Sjovold in Führung (26.). Kasper Hogh glich in der 56. Minute aus, dann führte plötzlich der Gastgeber durch ein spätes Eigentor von Mees Hilgers (90.+2), was die Verlängerung bedeutet hätte. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit traf Brice Wembangomo sogar zum 3:1 – plötzlich wäre Bodo/Glimt weiter gewesen.

    Enschede schlug aber nochmal zurück, Sem Steijn (90.+6) traf zum 2:3, das Tor wurde fast zwei Minuten lang überprüft und dann doch gegeben – es ging in die Overtime. Da nahm dann das Unheil für Twente endgültig Gestalt an: Sondre Fet sorgte in der 111. Minute für das 4:2, das nächste Eigentor, diesmal von Arno Verschueren, bedeutete dann in der 114. Minute den 5:2-Endstand.

    San Sebastian schaltet Midtjylland aus

    Ebenefalls sieben Tore sahen die Fans in San Sebastian. Real Sociedad bezwang den FC Midtjylland mit 5:2 (3:2) und ließ nach dem 2:1-Hinspielsieg keine Zweifel am Erreichen des Achtelfinale aufkommen. Nach den Treffern von Brais Méndez (5.) und Luka Sučić (18.) glichen die Dänen zwar durch Adam Buksa (24.) und Dario Osorio (38.) aus. Danach traf aber nur noch der Gastgeber erneut durch Sučić (45.+2), Mikel Oyarzabal (73.) und Orri Óskarsson (90.). In der 69. Minute hatte sich der Klub aus Herning durch die Rote Karte für Dani Silva auch selbst dezimiert.

    Pilsen souverän gegen Ferencváros

    Deutlich klarer verlief die Partie zwischen Viktoria Pilsen und Ferencváros. Nach dem 1:0 für Budapest im Hinspiel hieß es diesmal 3:0 (3:0) für die Tschechen, schon vor der Pause hatten Rafiu Durosinmi (27./39.) und dazwischen Pavel Šulc (35.) die Verhältnisse geklärt.

    Fenerbahce profitiert vom Hinspiel

    Mit einem beruhigenden 3:0-Polster aus dem Hinspiel war das Starensemble von Fenerbahce nach Anderlecht gereist – und letztlich geriet das Weiterkommen für das Team von José Mourinho beim 2:2 (1:1) auch nie in Gefahr. Luis Vázquez (19./55.) drehte zwar das 0.1 durch Youssef En-Nesyri (4.) in eine 2:1-Führung für RSC, doch spätestens nach dem Ausgleich durch Yusuf Akçiçek (63.) war die Hoffnung der Belgier verflogen. Überschattet wurde die Partie durch eine Massenschlägerei auf der Tribüne, die in der ersten Halbzeit zu einer 20-minütigen Unterbrechung geführt hatte.

    Ajax weiter – trotz Unterzahl ab der 25. Minute

    Ein Krimi bis in die 128. Minute war das Duell zwischen Ajax Amsterdam und Union St. Gilloise, das Ajax letztlich trotz einer 1:2-Niederlage ins Achtelfinale brachte. Im Hinspiel hatte Amsterdam auswärts mit 2:0 gewonnen.

    St. Gilloise, das Überraschungsteam aus Belgien, war aber drauf und dran, den Favoriten noch auszuschalten. Kevin Mac Allister traf in der 16. Minute zur Gäste-Führung, dann sah Ajax-Mittelfeldspieler Davy Klaassen in der 25. Minute Rot wegen Handspiels. Kurz danach nutzte Promise David den daraus resultierenden Strafstoß zum 2:0.

    Danach hatten die Gäste viele Chancen, die Partie noch höher für sich zu gestalten, doch es ging in die Verlängerung. Da kam Ajax schließlich in der 93. Minute per Strafstoß durch Kenneth Taylor zum 1:2 – und die Dramatik nahm minütlich zu. In der 6. Minute der Nachspielzeit der zweiten Verlängerung überprüfte der VAR eine Aktion von Ajax-Keeper Remko Pasveer, der am Ball vorbeigefaustet und dabei St.-Gilloise-Stürmer Mohammed Fuseini die Nase blutig gebost hatte. Dafür gab es dann aber kurioserweise keinen Elfmeter – die Gründe blieben im Dunkeln.



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  • WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar

    WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar


    Stand: 20.02.2025 17:58 Uhr

    U17-Welt- und Europameister Almugera Kabar hat beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund einen Profivertrag erhalten.

    Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028. Der 18-Jährige Kabar absolvierte bereits vier Bundesligaspiele für den BVB und debütierte im Oktober des vergangenen Jahres im deutschen Fußball-Oberhaus.

    “Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. Der U19-Nationalspieler ist nach Kjell Wätjen (19), Cole Campbell (19) und Filippo Mane (19) das nächste Talent, das der BVB langfristig an sich gebunden hat.

    Kabar, der unter dem aktuellen Trainer der DFB-Frauen Christian Wück 2023 den U17-Weltmeistertitel und auch den Europameistertitel gewonnen hatte, spielt seit 2019 in Dortmund. Sein unglückliches Profidebüt feierte er im vergangenen Oktober im Bundesligaspiel beim FC Augsburg (1:2), 22 Minuten nach seiner Einwechslung sah Kabar die Gelb-Rote Karte.

    Unsere Quellen:

    • Deutsche Presse-Agentur (dpa)
    • Sport Informations-Dienst (sid)



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  • 1:2 gegen Saint-Gilles: Ajax möglicher SGE-Gegner

    1:2 gegen Saint-Gilles: Ajax möglicher SGE-Gegner



    Ajax hat als letztes Team das Achtelfinal-Ticket der Europa League gebucht. Die Amsterdamer kämpften sich nach zwei Gegentoren und einer Roten Karte in die Verlängerung, in der Taylor vom Punkt zum entscheidenden 1:2 traf.

    Jordan Henderson (r.) beglückwünscht Torschütze Kenneth Taylor.


    Jordan Henderson (r.) beglückwünscht Torschütze Kenneth Taylor.

    IMAGO/Pro Shots


    Auf diesen Moment hatten die sonst so erfolgsverwöhnten Ajax-Fans lange warten müssen: Am 10. Februar übernahmen die Amsterdamer in der Liga erstmals nach 827 Tagen wieder die Tabellenführung in der Eredivisie, die sie durch ein 4:0 am Samstag gegen Almelo sogar ausbauten.


    Dementsprechend gingen die “Söhne der Götter” nach fünf Siegen in Serie mit breiter Brust in das Play-off-Rückspiel gegen Saint-Gilles. Doch die gute Laune der Ajax-Anhänger wich schnell der Nervosität – es wurden einige Fingernägel gekaut. Denn schon in den ersten 28 Minuten verspielten die Hausherren den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel: Erst nickte Mac Allister eine Freistoßflanke ins Eck (16.), ehe David vom Punkt die Nerven behielt (28.).

    Klaassen verhindert per Handspiel ein Gegentor


    Ausgerechnet Routinier Klaassen hatte der verunsicherten Mannschaft bei dem Elfmeter einen Bärendienst erwiesen. Denn anstatt Niangs Treffer zuzulassen, verhinderte er kurz vor der Torlinie den Einschlag mit dem Arm. So musste Ajax neben dem 0:2 auch die Rote Karte für den Kapitän hinnehmen (25.). Von diesen Rückschlägen erholten sich die Gastgeber zunächst nicht, sodass Union Saint-Gilloise auf den nächsten Treffer drängte. Dennoch rettete sich Ajax ohne weiteres Gegentor in die Pause, in der Francesco Farioli die richtigen Änderungen vornahm.


    Amsterdams Trainer wechselte gleich dreimal – unter anderem ersetzte Kaplan den anfälligen Rugani. Dadurch standen die Hausherren in der Defensive deutlich sicherer als noch in den ersten 45 Minuten. Den kopflos anrennenden Brüsselern lief die Zeit davon. Dafür wären sie beinahe noch in der regulären Spielzeit bestraft worden. Doch bei der ersten Torannäherung von Ajax seit dem 0:1 war Moris gegen Traoré zur Stelle (82.).


    Damit schob der Schlussmann das Tor jedoch nur in die Verlängerung auf: Taylor nutzte Burgess’ Handspiel im Sechzehner per Elfmeter eiskalt aus (93.). Das 1:2 verteidigte die Farioli-Elf mit der Unterstützung ihrer lautstarken Anhänger leidenschaftlich und mit einer Position Glück – in der letzten Aktion pfiff Referee Christopher Kavanagh nach Schlussmann Pasveers Einsteigen gegen Rodriguez keinen Elfmeter. Im Achtelfinale könnte der Spitzenreiter der niederländischen Liga auf Frankfurt oder Lyon treffen. Dies entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag.



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  • “Da hilft auch kein Schamane mehr”: Niko Kovac liegt beim

    “Da hilft auch kein Schamane mehr”: Niko Kovac liegt beim


    Der BVB klammert sich an den Glauben an Besserung. Doch damit liegt Trainer Niko Kovac falsch – und nicht nur bei diesem Ansatz.

    Kaum im Amt, schon hätte Niko Kovac in die Historie von Borussia Dortmund eingehen können. Mit einem Erfolg gegen Sporting wäre für den BVB der höchste Gesamtsieg in einer K.o-Runde der Champions League gestanden. Stattdessen gab’s gegen biedere und ersatzgeschwächte Portugiesen ein ebenso biederes 0:0, das ein weiteres Mal aufzeigte, wie unheimlich schwach die Westfalen seit Wochen auftreten.

    “Wir versuchen, auch heute das Positive mitzunehmen. Müssen wir”, sagte Kapitän Emre Can bei DAZN. Auch Kovac klammerte sich an den Glauben, dass demnächst alles besser würde. “Ich bin guter Dinge, dass die Jungs in den nächsten Spielen durch gute Ergebnisse auch mehr Selbstvertrauen bekommen. Ich glaube daran – ich als Trainer muss auch daran glauben.”



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  • Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund

    Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund


    Steffen Baumgart lauert mit Union Berlin auf seine Chance beim Gastspiel in Dortmund.

    Trainer Steffen Baumgart will mit Union Berlin den ersten Bundesligasieg von Niko Kovac als Chefcoach von Borussia Dortmund vertagen. “Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten”, sagte Baumgart vor dem Gastspiel bei Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

    Es müsse viel für Union laufen, “um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen”, sagte Baumgart, “dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.”

    Von seiner Mannschaft forderte Baumgart einen “mutigen” Auftritt: “Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.”



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