Autor: Stre

  • Auslosung Champions League: FC Bayern trifft auf Bayer Leverkusen

    Auslosung Champions League: FC Bayern trifft auf Bayer Leverkusen


    Champions League

    Deutscher Kracher: FC Bayern trifft auf Bayer Leverkusen – machbares Los für den BVB

    In der Champions League gibt es ein deutsch-deutsches Duell: Im Achtelfinale treffen der FC Bayern und Bayer Leverkusen aufeinander. Borussia Dortmund erwischte ein dankbares Los.

    In der Champions League kommt es zum deutschen Fußball-Gipfel zwischen Rekordmeister FC Bayern München und Meister Bayer Leverkusen. Die beiden Bundesligisten treffen im Achtelfinale am 4./5. und 11./12. März aufeinander. Sie treten damit nach zwei Liga-Duellen und einem Pokalspiel zum vierten und fünften Mal in dieser Spielzeit gegeneinander an. Borussia Dortmund bekommt es in der Runde der letzten 16 mit OSC Lille aus Frankreich zu tun, wie die Auslosung der Europäischen Fußball-Union Uefa ergab.

    Das Hinspiel findet in München statt, weil die Bayern in der Gruppenphase schlechter abgeschnitten haben und den Umweg über die Playoffs nehmen mussten. Die Entscheidung fällt dann eine Woche später in Leverkusen. Die beiden Bundesliga-Duelle endeten Unentschieden. Im DFB-Pokal gewann Bayer mit 1:0 in München und gilt dort seither als großer Titelfavorit.

    17. Februar 2025,12:20

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    Für die beiden deutschen Top-Clubs gab es bei dem reformierten Champions-League-Modus nur jeweils zwei Gegneroptionen. Statt zwei spanisch-deutschen Duellen kommt es nun zum Bundesliga-Duell. Real Madrid und Atlético Madrid ermitteln indes im Stadtderby einen Viertelfinalisten.

    FC Bayern: Max Eberl wollte gegen Atlético Madrid spielen

    “Wir werden sehen, was kommt. Wenn man sagt Europapokal, dann würde man gerne international spielen”, hatte Bayerns Sportvorstand Max Eberl vorab zur Auslosung gesagt und damit eine leichte Präferenz für Atlético geäußert. Leverkusen bekommt es zwar mit dem größten nationalen Rivalen zu tun, entgeht aber einem Duell mit dem Titelverteidiger um Superstar Kylian Mbappé.

    Auch der weitere Turnierbaum bis zum Finale am 31. Mai in München wurde gelost. Der Sieger aus Bayern gegen Leverkusen wird im Viertelfinale gegen Inter Mailand oder Feyenoord Rotterdam spielen. Im Halbfinale wären der FC Barcelona oder Dortmund mögliche Gegner.

    Machbares Los in der Champions League für den BVB

    Der BVB bekommt es nach Sporting Lissabon in den Playoffs auch im Achtelfinale mit einem Widersacher zu tun, der nicht zum Favoritenkreis gehört. “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl zur Losung. Als Elfter der Bundesliga ist Dortmund derzeit vor allem national stark unter Druck. Gegen Lille spielt der BVB zunächst zu Hause.

    DPA

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  • Diese Kovac-Statistik bereitet dem BVB Sorgen

    Diese Kovac-Statistik bereitet dem BVB Sorgen


    Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale auf Lille, einen vermeintlich leichten Gegner. Cheftrainer Niko Kovac warnt, wohl auch wegen einer persönlich schwachen Statistik.

    Borussia Dortmund hat bei der Auslosung zum Achtelfinale der Champions League vermeintlich Losglück. Der BVB trifft mit Lille auf den vom Papier her leichtesten Gegner der direkten Achtelfinalteilnehmer.

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    Doch eine Statistik könnte Dortmund vor dem Duell mit dem französischen Team dennoch Sorge bereiten – Cheftrainer Niko Kovac ist gegen Lille noch sieglos.

    Als Trainer der AS Monaco traf Kovac in der französischen Liga dreimal auf den viermaligen französischen Meister und konnte kein Spiel gewinnen. In Lille setzte es im Dezember 2020 eine 1:2-Niederlage.

    Im heimischen Stadion reichte es immerhin zu zwei Unentschieden. Das Rückspiel der Saison 2020/21 endete 0:0. Im Hinspiel der Saison 2021/22 coachte Kovac ein spektakuläres 2:2. Zu einem vierten Duell kam es dann nicht mehr, weil Kovac im Dezember 2021 in Monaco entlassen wurde.

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    Champions League: Kovac warnt vor Lille

    Der Kroate kennt diese Statistik wohl auch. Dementsprechend warnend zeigte er sich auf der PK nach der Auslosung.

    „Sie haben in der Champions League einige Hochkaräter besiegt. Das wird also ganz sicher ein schwerer Brocken”, erklärte Kovac: „Wir dürfen nicht denken, dass es, weil wir die Bundesligamannschaft sind, eine einfache Aufgabe wird oder zwei einfache Spiele. Ganz im Gegenteil: Das wird ein hartes Stück Arbeit.“

    Er kenne den Gegner aus seiner Zeit in Frankreich gut. Für ihn sei Lille deshalb durchaus ein attraktiver Gegner. „Ich weiß, welche Qualität in dem Klub steckt. Als ich in Monaco war, sind sie Meister geworden. Klar sind da jetzt schon einige Spieler weg, aber dieser Klub hat immer sehr gute Spieler und aktuell einen Trainer, der Großartiges leistet“, lobte Kovac den Gegner weiter.

    Und dann ist da neben der Qualität des Gegners auch noch die Negative-Bilanz von Kovac. Der BVB dürfte vor dem Achtelfinal-Duell mit Lille also definitiv gewarnt sein.



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  • Union Berlin: Tim Skarke warnt vor dem BVB – “Nicht drumherum reden”

    Union Berlin: Tim Skarke warnt vor dem BVB – “Nicht drumherum reden”


    In den letzten Wochen hat Union Berlin sich stabilisiert. Einem beachtenswerten Remis gegen RB Leipzig folgte ein rauschender Sieg in Hoffenheim. Doch auch bei der Heim-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach war ein Aufwärtstrend erkennbar.

    Diese Aufwärtstrend schreibt Union Berlins Offensivspieler Tim Skarke (28) auch seinem neuen Trainer Steffen Baumgart zu. Unter dem gehörte der gebürtige Heidenheimer zuletzt dreimal zur Startelf. Vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund sprach er im Interview mit BERLIN LIVE über den neuen Trainer, den Abstiegskampf und seine Verbindung in den Ruhrpott.

    Union Berlin: Skarke warnt vor dem BVB

    BERLIN LIVE: Herr Skarke, sie kamen zu Beginn der Saison oft nur von der Bank, mittlerweile sind Sie in der Startelf fest dabei. Sehen Sie sich als Gewinner des Trainerwechsels?

    Tim Skarke: Für mich ist es erstmal so, dass ich jedes Mal meine Leistung auf dem Platz bringen will und den Vorteil hatte, dass ich viel gespielt habe. Beim Trainer davor hatte ich auch viele Einsatzzeiten, auch von Anfang an. Aber ich muss schon sagen, dass ich die letzten Spiele viel gespielt habe und froh bin, dass ich so viel Zeit bekomme, um mich zu zeigen. Ich muss aber trotzdem weiter hart an mir arbeiten, dass es so bleibt. Das ist erstmal das Wichtigste für mich, dass ich da weiter dranbleibe. Der Trainer gibt mir viele Vorschläge, was ich noch verbessern muss, was ich gut mache. Es ist ein guter Austausch und es ist perfekt für meine Entwicklung.

    Können Sie beschreiben, wie Steffen Baumgart die Mannschaft verändert hat?

    Ich muss schon sagen, dass wir mehr als Team auftreten. Dass wir klarer nach vorne spielen, einen klareren Plan nach vorne haben. Wir trainieren auch ein bisschen individueller und er kann uns als Mannschaft gut anpacken. Für uns ist wichtig, dass wir Woche für Woche unser Spiel auf den Platz bekommen. Wir hatten jetzt schon einige Spiele wie in Hoffenheim, wo wir uns gezeigt haben, wie gut wir als Team sind, was wir für eine Mannschaft haben, was wir von der Qualität im Kader haben. Ich finde, wir haben oft unterm Wert gespielt. Jetzt bekommen wir unsere positive Energie wieder mehr auf den Platz.

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    Sie haben jetzt zehn Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Gucken Sie noch nach unten?

    Natürlich! Wir sind da noch lange nicht raus. Wir müssen jede Woche die Punkte sammeln. Wir haben noch viel zu tun, wir sind trotzdem mitten im Abstiegskampf drin, da gibt es noch einiges zu tun. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass wir da so schnell wie möglich raus sind. Dafür müssen wir unsere Punkte sammeln.

    Die nächste Chance gibt es gegen Borussia Dortmund, die vor allem in der Liga aktuell große Probleme haben. Wie kann ein Team, das eigentlich so eine Qualität hat, so abstürzen?

    Es ist für mich brutal schwer, sowas von der Ferne aus zu sagen. Das kann an so vielen Faktoren liegen. Man braucht auf jeden Fall nicht drumherum reden, dass die Mannschaft eine brutale Qualität hat, was für Einzelspieler die Mannschaft hat. Da muss man dann schon aufpassen, denn so eine Mannschaft ist zu vielem in der Lage und kann auch schnell wieder einen Umschwung schaffen.

    Auf welchen BVB bereitet sich Union vor?

    In der Champions League hat der BVB auch schonmal ein anderes Gesicht gezeigt. Auf welchen BVB bereiten Sie sich als Team vor?

    Wir spielen am Samstag 18.30 Uhr in Dortmund. Für einen Fußballspieler wie mich gibt es nichts Schöneres als ein Samstagabendspiel vor so einer Kulisse zu haben. Wir werden uns gut vorbereiten und das Trainerteam wird uns einen Plan mitgeben, den wir einstudieren und dann versuchen am Samstag umzusetzen.

    Sie haben schonmal in Dortmund gespielt. Was macht diese Kulisse mit einem Fußballer?

    Für mich ist es absolut schön da zu spielen. Da ist so viel Power, so viel Energie. Von Union werden uns wahrscheinlich wieder richtig viele Auswärtsfahrer unterstützen. Das ist immer krass zu sehen, wie viele da mitkommen. Für mich ist das immer das Coolste, wenn man in einem geilen Stadion spielt mit vielen Fans und die Lautstärke da ist. Das ist einfach etwas Besonderes.

    Tim Skarke schwärmt von den Union-Fans

    Sie haben die Auswärtsfahrer angesprochen. Auch in der Alten Försterei stehen die Union-Fans für Stimmung. Was bedeuten Ihnen die Fans?

    Sie bedeuten uns alles eigentlich. Man merkt in den Heimspielen, aber auch auswärts, dass die Fans uns immer unterstützen, egal was passiert. Auch wenn wir auch mal eine Phase hatten, wo es ein bisschen schlechter lief, haben sie trotzdem zu uns gehalten. Das ist einzigartig in Berlin. Ich habe hier, glaube ich, noch nie jemanden pfeifen gehört. Wenn du auf dem Platz alles gibst, pushen sie dich von den Rängen bis zum „Geht-nicht-mehr“. Wir müssen aber auch als Mannschaft weiter alles geben, um die Fans mitzunehmen. Ich glaube, das ist ein gutes Miteinander.

    Ein halbes Jahr haben Sie auch für den FC Schalke gespielt. Ist die Partie gegen den BVB daher für Sie noch einmal auf andere Art und Weise besonders?

    Auf jeden Fall. Das ist schon was Besonderes. Vor allem weil meine Freundin und ihre Familie aus dem Ruhrpott kommen. Die haben mich dann auch im Stadion und bei den Spielen unterstützt. Für mich war es auch das erste Mal, dass ich zu so einem großen Klub gegangen bin und das hat mir schon sehr viel bedeutet, für diesen Klub zu spielen, das muss man einfach sagen. Die Fans, das Stadion, das war schon sehr besonders. Ein halbes Jahr hört sich jetzt nicht so lange an, aber mich hat die Zeit sehr geprägt. Daher macht es natürlich schon Spaß jetzt in Dortmund zu spielen. Aber wir spielen da mit Union Berlin und ich will dort wie jedes Wochenende alles geben. Die Motivation ist eh bei 100%.

    Verfolgen Sie Schalke weiterhin?

    Auf jeden Fall. Ich verfolge schon immer viel von dem, was da abgeht. Ich würde sogar gern mal wieder ins Stadion gehen, aber es geht halt zeitlich einfach nicht.


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    Wie nehmen Sie die aktuelle Entwicklung auf Schalke wahr?

    Das ist auch wieder schwer zu sagen von außen. Ich bin ja kein Teil mehr davon, sondern ich bin Teil von Union Berlin und konzentriere mich auf diesen Verein. Aber ich verfolge es schon, habe gesehen, dass es anfangs so gar nicht lief, mit ein paar Transfers dann besser. Am Wochenende haben sie auch wieder gewonnen. Ich glaub, das Wichtigste ist, genau wie hier bei Union, dass die Jungs als Team auftreten. Auch auf Schalke gehen die Fans durchs Feuer, die reißen alles ab. Das ist ein ambitionierter Klub, der gerade in einer Phase ist, wo man dabei ist, sich zu ordnen, aber ich glaube, dass man da langsam wieder auf einem guten Weg ist.



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  • SC Freiburg 3:0 SV Werder Bremen

    SC Freiburg 3:0 SV Werder Bremen


    Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für SC Freiburg. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen

    ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.



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  • Borussia Dortmund: Kovac gibt bitteres Update – „Rechne nicht damit“

    Borussia Dortmund: Kovac gibt bitteres Update – „Rechne nicht damit“


    Ende Januar erreichte Borussia Dortmund die bittere Nachricht: Felix Nmecha hat sich eine Bänderverletzung im Knie zugezogen. Seitdem fehlt der Mittelfeldspieler dem BVB – und mit einem schnellen Comeback ist nicht zu rechnen.

    Er „wird wochenlang ausfallen“, hieß es damals seitens des BVB. Nun ist klar, wie lange Felix Nmecha noch fehlen wird. Vor dem Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon gab Trainer Niko Kovac ein bitteres Update.

    Borussia Dortmund: Nmecha fehlt noch länger

    Im Heimspiel gegen Werder Bremen passierte es. Nach einem Zweikampf mit Bremens Marco Grüll blieb Nmecha am Boden liegen, hielt sich das Knie und humpelte schließlich vom Platz. Schon nach 12 Minuten musste der Mittelfeldspieler verletzt ausgewechselt werden.

    +++ Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: Entscheidung steht! UEFA verkündet sie offiziell +++

    Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich danach allerdings nicht: Nmecha zog sich keinen Kreuzbandriss, sondern nur eine nicht näher definierte Bänderverletzung im Knie zu. Auch zur Ausfallzeit machte der BVB bislang keine genaueren Angaben, sprach nur von mehreren Wochen.

    +++ Borussia Dortmund: Kovac tritt auf die Bremse – „Noch zu früh“ +++

    Nun hat sich Kovac zu Nmecha geäußert. „Felix wird noch eine Zeit lang ausfallen. Ich rechne nicht damit, dass er im Februar wiederkommt“, stellte er klar. Wenn alles gut laufe, würde Nmecha wohl Mitte bis Ende März zurückkommen. Anpeilen dürfte man beim BVB also die Länderspielpause im März. Ein Comeback scheint frühstens am 30. März gegen Mainz realistisch.


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    „Er ist ein richtig guter Fußballer“

    Wenn Nmecha dann aber wieder da ist, dürfte er unter Kovac eine wichtige Rolle einnehmen. „Ich kenne ihn aus Wolfsburg, er ist ein richtig guter Fußballer und wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine gute Rolle spielen, sobald er wieder fit ist“, so der neue BVB-Coach.



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  • Wann platzt der Knoten? Lamine Yamal monatelang ohne

    Wann platzt der Knoten? Lamine Yamal monatelang ohne


    Nach der eroberten Tabellenführung steht für Barça am Samstagabend das Auswärtsspiel bei Las Palmas an. Beendet Lamine Yamal dabei seine Torflaute von zehn Spielen?

    Wohl kein Fußballer stand in den vergangenen zwölf Monaten so sehr im Rampenlicht wie Lamine Yamal. Dem 17-jähringen Wunderknaben schienen dabei die schwierigsten Dinge mit einer fast schon lächerlichen Leichtigkeit zu gelingen. Neben seinen Außenrist-Vorlagen und Slalom-Dribblings konnte sich der junge Europameister vor allem durch drei eigene Treffer gegen Real Madrid auszeichnen.

    Starke Statistiken

    Doch gegen eben jenes Madrid gelang Yamal sein bislang letzter Treffer in LaLiga. Der 4:0-Erfolg im Clásico liegt jetzt schon fast vier Monate zurück (26. Oktober) und seitdem markierte Barcelonas Nummer 19 in zehn Liga-Einsätzen kein einziger Treffer. Dafür bereitete der Rechtaußen fünf Tore vor und netzte parallel in der Champions League, im spanischen Pokal und beim spanischen Supercup jeweils doppelt.

    In Summe kommt der talentierte Linksfuß wettbewerbsübergreifend auf elf Tore und 15 Vorlagen in 32 Einsätzen. Von einer schlechten Leistung kann daher nicht gesprochen werden. Vor allem nicht, da Yamal trotzt mehrerer Ausfälle auf eine Torbeteiligung pro 100 Spielminuten kommt. Trotzdem ist sein fünfter Ligatreffer schon satte 833 Spielminuten her.

    Für Hansi Flick ist die Torflaute übrigens aber kein Grund zur Sorge: „Das Beste ist, dass er weiterhin im Training an seinen Abschlüssen arbeitet. Er muss trainieren, hart arbeiten und dann im Spiel zeigen, was er kann. Er spielt gut und greift an, kreiert Chancen und schließt auch ab. Derzeit fehlt ihm aber das nötige Glück, doch das wird zurückkommen.“

    Auch Weltfußballer mit Torflaute

    Es ist übrigens jedoch nicht nur Yamal, welcher trotz starker Leistungen lange auf ein Erfolgserlebnis in der Meisterschaft warten muss. Vinícius Júnior vom Erzrivalen wartet seit Ende November auf sein neuntes LaLiga-Tor, der amtierende Weltfußballer blieb seither in sechs Einsätzen ohne eigenen Torjubel.

    Vinícius hat in der Zwischenzeit einmal im Pokal und dreimal in der Königsklasse getroffen. Mit 28 Scorern in 31 Spielen spielt der Brasilianer eine ähnlich starke Saison wie der Spanier. Der 24-jährige Südamerikaner benötigte bisher jedoch nur 89 Minuten pro Torbeteiligung.



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  • Borussia Dortmund – Union Berlin: Vor Anpfiff verkündet DFB Entscheidung

    Borussia Dortmund – Union Berlin: Vor Anpfiff verkündet DFB Entscheidung


    Endlich raus aus der Krise – nach dem Tiefschlag in Bochum (0:2) und dem Gruselkick gegen Sporting Lissabon (0:0) will Borussia Dortmund gegen Union Berlin den Bock umstoßen und den zweiten Bundesliga-Sieg des Jahres einfahren.

    Eine Entscheidung ist nun gefallen. Wie der DFB verkündet, wird Bastian Dankert die Partie Borussia Dortmund – Union Berlin pfeifen. Eine Seltenheit, denn keinen Bundesligisten pfiff der Schweriner so selten wie den BVB.  Warum das so ist? Der Schiedsrichter-Sprecher gibt Auskunft.

    Borussia Dortmund – Union Berlin: Seltener Dankert-Auftritt beim BVB

    Fußballfans wissen: Nicht jeder Fußballer pfeift jeden Verein. Sven Jablonski wird als Bremer nie ein Spiel des SV Werder leiten. Und Felix Zwayer bekommt seit dem Skandalspiel zwischen BVB und Bayern aus Schutz (vorerst) keine Partie der Dortmunder mehr zugeteilt. Bastian Dankert hat Borussia Dortmund schon gepfiffen. Der Blick in die Statistik zeigt aber: sehr selten.

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    Erst zehnmal war er Schiedsrichter eines BVB-Spiels. Keinen Bundesligisten pfiff er so selten. Mit der geballten Erfahrung von 363 Profi-Spielen, davon 169 im deutschen Oberhaus, erstaunlich wenig. Zum Vergleich: Auf Bayern München und den FC Augsburg traf er bereits 26 Mal, auf St. Pauli 24 Mal, es folgen Mainz, Wolfsburg (beide 23) und Stuttgart (22). Selbst die schon vor sechs Jahren abgestiegenen Hannoveraner pfiff er in der 1. Liga häufiger.

    DFB-Sprecher klärt auf

    Was steckt dahinter? Nichts, verrät Alex Feuerherdt. Der Sprecher der DFB-Schiedsrichter erklärt auf Anfrage von DER WESTEN: „Es hat keinen konkreten oder besonderen Grund, dass Bastian Dankert den BVB bislang seltener gepfiffen hat als manch anderen Klub.“


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    Und so sah der DFB auch keinen Grund, warum am Wochenende nicht Dankerts elfter BVB-Einsatz folgen sollte. Der 44-Jährige leitet Borussia Dortmund – Union Berlin. Hier mehr zum Spiel.



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  • Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär

    Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär


    Stand: 21.02.2025 20:52 Uhr

    In der Champions League nur noch Zuschauer, und Meister wird ein anderer: Manchester City ist ein Klub in der Krise. Längst hat sie auch den Trainer Pep Guardiola erreicht. Sein Wirken wird auch im Premier-League-Spiel gegen den FC Liverpool am Sonntag (23.02.2025, ab 17.30 Uhr im Live-Ticker) unter Beobachtung stehen.

    Tim Beyer

    In einer anderen Zeit, lange bevor Josep Guardiola, den alle nur Pep nennen, nach Manchester zog, noch vor seiner Zeit in München, war sein Name eng mit dem FC Barcelona verbunden. Er war dort erst Jugendspieler, dann Profi, später Trainer. In dieser Funktion arbeitete er vier Jahre sehr erfolgreich für den Klub. Zusammen gewannen sie vierzehn Titel, zum Beispiel zweimal die Champions League und dreimal die Meisterschaft. Gerne trat Guardiolas Barcelona gegen Real Madrid an: Von 15 Duellen gegen den großen Rivalen gewann “Barca” neun und verlor zwei, aber nie in Madrid.

    Seitdem wird Guardiola ausgepfiffen, wann immer er als Trainer auf Real Madrid trifft. So war es in den drei Jahren, in denen er von 2013 an den FC Bayern trainierte (7 Titel), so ist es ihm seit 2016 als Trainer von Manchester City (19 Titel) ergangen. Natürlich wurde Guardiola auch ausgepfiffen, als er am Mittwoch mit City in den Playoffs für das Achtelfinale der Champions League in Madrid antrat. Er wird sich daran gewöhnt haben. Ärgern dürfte er sich eher über das, was an diesem Abend noch passierte.

    Schon wie es begonnen hat: Es lief die 4. Minute, als sich Manchesters Verteidiger Ruben Dias nach einem langen Ball verschätzte. Davon profitierte Kylian Mbappe, er hob den Ball über Torhüter Ederson hinweg ins Tor zur Führung für Real. Mbappe traf anschließend noch zweimal, er allein war für Manchester ein einziges Ärgernis. Nur war er nicht allein: Jude Bellingham dirigierte, Vinicius Junior dribbelte, Fede Valverde flankte.

    Manchester City hat mehr als nur ein Spiel verloren

    An der Seitenlinie stand Guardiola, 54, die Fernsehkameras fingen ihn gelegentlich ein. Meist hatte er die Arme vor der Brust verschränkt. Manchmal schüttelte er den Kopf. Zufrieden sah er nicht aus, eher nachdenklich. Er sah, wie seine Fußballer um Kontrolle bemüht waren, das Spiel aber nie kontrollierten. Am Ende verlor Manchester City 1:3, nach Hin- und Rückspiel stand es 3:6.

    Es hat diese Paarung in der Champions zuletzt oft gegeben, zum fünften Mal in den vergangenen fünf Spielzeiten. Es waren mitreißende Spiele, geprägt mal vom feinen Fußball von Manchester City, dann wieder von der Wucht, auch der taktischen Finesse von Real Madrid. Fast immer war es knapp. Diesmal war es einseitig.

    Was bleibt, ist der Eindruck, dass in diesen beiden Spielen mehr gekippt ist als nur die Statistik zugunsten von Real, das zum dritten Mal in diesem Zeitraum gegen City weiterkam. Sogar die “BBC”, der Freude am Boulevardesken eher unverdächtig, schrieb, Manchester City, die Mannschaft des “Perfektionisten Guardiola”, sei aktuell von “Perfektion so weit entfernt, wie es nur geht.”

    Beim Aufstieg von Manchester City spielten Zweifel mit

    Es liegt noch nicht lange zurück, da wäre eine solche Schlagzeile außerhalb des Schreibbaren gewesen. City hat in der Premier League sechs der vergangenen sieben Meisterschaften gewonnen. Im Sommer 2023 triumphierte der Klub zum ersten Mal in der Champions League. Manchester City war ganz oben angekommen.

    Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne das Geld von Abu Dhabis Scheich Mansour nicht möglich gewesen wäre. Als er 2008 bei Manchester City einstieg, war der Klub weit weg von großen Erfolgen, und beliebt vor allem in der Region. Heute ist das anders. Fans hat der Klub überall auf der Welt. Es ist ein Aufstieg, der möglicherweise auch auf Regelverstöße zurückzuführen ist, und zwar bei den Finanzen – der Zweifel spielt mit.

    Entscheidend beteiligt am Aufstieg von Manchester City war aber auch Pep Guardiola. Er hat als Trainer immer schon Mannschaften geformt, die ansehnlichen Fußball spielten. So war das in Barcelona und später bei den Bayern. So war es es auch in Manchester. Seine Spieler haben oft den Ball und wissen meist etwas mit ihm anzufangen, das ist der Kern. Er ist unverhandelbar.

    Den Rest hat Guardiola immer wieder durchdacht und manchmal neu erfunden. Das bekannteste Beispiel: Er zog Lionel Messi beim FC Barcelona ins Angriffszentrum, als alle in ihm einen Außenspieler sahen. Plötzlich wollten alle eine “falsche Neun”. Seitdem gilt Guardiola vielen als ein Visionär des Fußballs. Gerade steckt der Visionär in einer Schaffenskrise.

    Als Man City plötzlich 4-4-2 spielte

    In Madrid entschied sich Guardiola für ein 4-4-2, für das er sich zuvor nur in Ausnahmefällen entschieden hatte. So wollte er die Abwesenheit von Erling Haaland (Knieprobleme) kompensieren. Der Plan ging nicht auf: Chancen erspielte sich City kaum.

    Und im Mittelfeld leidet Manchester noch immer unter dem Ausfall des Strategen Rodri, Europameister mit Spanien und Weltfußballer des Jahres 2024. Er fehlt seit September, mit ihm fehlt im Spiel von City die Balance. Einen Ersatz hat Guardiola lange gesucht. Nun darf dort Nico Gonzalez spielen, ein Winterneuzugang, der Rodri zumindest von der Statur her ähnelt. Guardiola nannte ihn zuletzt einen “Mini-Rodri”.

    In Madrid erzielte Gonzalez nach einem Freistoß den einzigen Treffer für City, fiel sonst aber vor allem dadurch auf, dass er zu Beginn der zweiten Halbzeit die Hose von Viniucs Junior einem intensiven Materialtest unterzog.

    Guardiola sagt: “Nichts ist für die Ewigkeit”

    Für Guardiola könnte die neunte Saison in Manchester die zweite ohne einen Titel werden. Realistische Titelchancen hat City nur noch im FA-Cup, ein Trost wäre das kaum. Champions-League-Sieger wird ein anderer Klub. Und in der Premier League dürfte in diesem Jahr eine andere Mannschaft jubeln, vielleicht ja der FC Liverpool. Vor dem direkten Duell am Sonntag hat City ein Spiel weniger absolviert, aber als Tabellenvierter eben auch 17 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool.

    Die Frage ist nun, wie Guardiola reagiert. Ob es ihm noch einmal gelingt, den Fußball von Manchester City neu zu erfunden. Auch das war Thema, nachdem der Klub in der Champions League gescheitert war. Guardiola wurde gefragt, ob das auch das Ende eines fußballerischen Zyklus gewesen sei. Er sagte: “Nichts ist für die Ewigkeit.”



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