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Spannendes Unentschieden auf dem Tivoli! Alemannia Aachen und Borussia Dortmund II trennen sich mit einem 2:2.
Die Partie beginnt mit viel Elan seitens der Gastgeber. Bentley Bahn bringt Alemannia Aachen in der 36. Minute nach einem schönen Querpass von Soufiane El-Faouzi in Führung. In der zweiten Halbzeit legt Anas Bakhat in der 53. Minute nach, als er eine Hereingabe von El-Faouzi ins lange Eck nickt.
Doch Borussia Dortmund II gibt nicht auf. In der 72. Minute bringt Ayman Azhil sein Team nach einer Hereingabe von Danylo Krevsun wieder ins Spiel. Dann, in der 86. Minute, gelingt António Fóti der Ausgleich. Eine Hereingabe von der linken Seite schirmt Rodney Elongo-Yombo ab, und Fóti trifft aus der Drehung ins lange Eck.
In der Nachspielzeit kassieren António Fóti, Marcel Lotka und Prince Aning von Borussia Dortmund II jeweils Gelb. Trotz intensiver Bemühungen beider Teams bleibt es beim 2:2.
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Heute kommt es in Kiel zum Duell der Gegensätze. Meister Leverkusen ist bei Schlusslicht Holstein zu Gast. Gladbach und Bochum wollen ihre Aufwärtstrends fortsetzen, Mainz empfängt St. Pauli. Verfolgen Sie die Spiele hier im Liveticker.
Am Freitag hatte der SC Freiburg seine Siegesserie fortgesetzt. Angeführt von den Doppeltorschützen Vincenzo Grifo und Ritsu Doan gewann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 5:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen. Es war der vierte Freiburger Erfolg nacheinander – jeweils ohne Gegentor. Zuvor hatten sie drei 1:0-Siege in Serie bejubelt.
Während die heimstarken Breisgauer zum Auftakt des 23. Spieltags auf einen Champions-League-Platz vorrückten und weiter von der Rückkehr in den Europapokal träumen dürfen, mussten die Gäste durch die dritte Niederlage in Folge den nächsten Dämpfer hinnehmen.
„Sehr, sehr schön“ sei der Blick auf die Tabelle, sagte SC-Keeper Noah Atubolu bei DAZN. „Erschreckend“ fand Bremens Verteidiger Amos Pieper die Leistung der Hanseaten. Es habe „an allem gefehlt“, meinte er. „Das geht nicht.“
Kiliann Sildillia brachte den SC vor 34.700 Zuschauern nach einer Viertelstunde per Fallrückzieher in Führung. Grifo legte nach 33 Minuten mindestens genauso sehenswert nach. Die Bremer boten über weite Strecken einen Auftritt auf Augenhöhe, vergaben aber durch André Silva per Handelfmeter die große Chance, zu verkürzen (39.). Nach dem Seitenwechsel mussten sie auch noch das 0:3 durch Grifo (57.) und zwei Treffer von Doan hinnehmen (76./90.+2).
Der Ton bei Werder wird rauer, die Worte von Clemens Fritz waren nach der seiner Ansicht nach „desolaten“ Vorstellung deutlich. „Für das, was wir abgeliefert haben, können wir uns nur entschuldigen“, sagte der Geschäftsführer: „Die Freiburger mussten wirklich nicht hoch springen, weil sie auf einen Gegner getroffen sind, der nicht wirklich da war.“
Unverzüglich könne man zur Tagesordnung nicht übergehen, so Fritz weiter. Doch viel Zeit bleibt nicht. Schon am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) steht für die Mannschaft von Coach Ole Werner das Viertelfinale im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld auf dem Programm. „Wir werden das analysieren, Ole wird die Fehler ansprechen. Es ist ja auch wirklich nicht so, dass es etwas zum Schönreden gibt“, sagte Fritz.
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Bochum. Auch der derzeit verletzte Myron Boadu verteilt vor dem Spiel in Wolfsburg Fiege und Snacks an die Fans. Polizei löst Stau vor dem Ruhrstadion auf.
VfL Bochum: Mit Derby-Schwung zum ersten Auswärtssieg?
Die Profis des VfL Bochum hatten sich zum Auswärtsspiel in Wolfsburg als Dankeschön für ihre Fans eine besondere Aktion ausgedacht. Sie finanzierten Fiege-Bier, Snacks und 120 Fan-Schals, die sich die Fans vor der Abfahrt nach Wolfsburg am Vonovia Ruhrstadion abholen konnten.
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Angedacht war die Aktion unter dem Motto „Don‘t stop believin“ von 8 bis 10.30 Uhr. Weil die Fans aber sehr früh dran waren, nur für die ersten PKW gab es einen Fan-Schal, staute sich der Verkehr vor dem Kreisverkehr am Ruhrstadion zurück bis zur Autobahn. Die Polizei musste eingreifen.
Sie bat darum, dass die Aktion schon eher losgeht, damit sich der Rückstau auflöst. Um 7.40 Uhr ging es dann 20 Minuten eher los, um 8.10 Uhr war der große Andrang bereits vorbei. Zwischenzeitlich hatten die Volunteers des VfL Bochum in zwei Reihen die Autofahrer mit Fiege-Bier und Snacks versorgt. Sie hatten Tüten vorbereitet, reichten sie in die Autos. Später kam auch Myron Boadu dazu. Der derzeit verletzte Angreifer gab ebenso die vorbereiteten Proviant-Tüten an die Fans weiter.
Der VfL Bochum hatte reichlich Proviant-Tüten für die Fan-Aktion vorbereitet.
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Norman Niemeyer war einer, der sich einen Schal sichern konnte. Er hatte sich früh auf den Weg gemacht. „Ich wohne nicht so weit weg vom Stadion. Ich bin um 7.35 Uhr losgefahren. Als ich dann das Ruhrstadion in Sichtweite hatte, habe ich auch schon den Rückstau gesehen.“

Niemeyer, der Dauerkarten für Heim- und auch die Auswärtsspiele hat, findet die Aktion sehr gut. „Die Fans begleiten den VfL Bochum zuverlässig und treu. Wir sind teilweise bis zu 16 Stunden unterwegs für 90 Minuten Fußball und Ergebnissen, die selten erfreuen. Deshalb sehe ich die Aktion als wichtiges Zeichen von den Profis an die Fans.“
Genauso wollten es die Profis, allen voran Kapitän Anthony Losilla als Ideegeber, verstanden wissen. „Wir wollen uns mit der Aktion bei den Fans dafür bedanken, was sie seit Jahren für uns machen“, sagte er. „Die Unterstützung ist immer da. Wir wollten als Mannschaft etwas zurückgeben.“

Auch Torwart Patrick Drewes, der seinen Stammplatz an Timo Horn verloren hat, lebt vor, dass es im Kampf gegen den Abstieg nur gemeinsam geht. „Es beginnt die heiße Phase, in der es darum geht, dass alle zusammenstehen“, sagte er. „Egal, welcher Fan ins Stadion kommt, jeder drückt dem VfL die Daumen und wünscht sich nichts sehnlicher als den Klassenerhalt. Es geht uns darum, alle zusammenzuholen. Das gilt nicht nur für die Mannschaft, sondern auch im Zusammenspiel mit den Fans.“
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Großes Aufatmen bei Borussia Dortmund! Nach zuletzt schwachen Leistungen ist das Achtelfinale in der Champions League perfekt. Dafür reichte ein glanzloses 0:0-Unentschieden im Rückspiel gegen ein mehr als nur harmloses Sporting Lissabon.
Doch von einer Trendwende ist noch lange nicht die Rede. Im Gegenteil: Die jüngste 0:2-Niederlage beim VfL Bochum beschäftigt Borussia Dortmund weiterhin. Nach der Partie gegen Sporting Lissabon sprach Sportdirektor Sebastian Kehl Klartext und nahm dabei die Spieler in die Pflicht.
In der Champions League ins Achtelfinale eingezogen, in der Bundesliga nur noch Mittelmaß. Mittlerweile ist Borussia Dortmund auf Platz 11 abgerutscht. Sebastian Kehl erklärte, dass jetzt jeder beim BVB gefordert sei. „Denn ich glaube, dass viele Spieler im Moment unter ihrer Form spielen und dass die Mannschaft deutlich mehr Qualität besitzt. Aber das müssen wir vor allem auf dem Platz sehen“, sagte der Sportdirektor nach dem Lissabon-Spiel bei DAZN.
Auch interessant: BVB-Trainer Kovac spricht Klartext – „Der entscheidende Faktor“
An Julian Brandt und Co. hat er eine klare Forderung: „Das heißt, die Spieler müssen vor allem Verantwortung übernehmen für die Dinge auf dem Platz. Sie müssen Verantwortung übernehmen für ihre eigene Leistung.“
Die Niederlage gegen Bochum sei „sehr kritisch miteinander besprochen worden“. Ein Versprechen für die Fans gab es von Kehl dann auch noch: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“
Trotz der heftigen Krise in der Liga gibt Kehl noch nicht auf und hofft auf einen Turnaround bei Borussia Dortmund. „Wir haben insgesamt noch zwölf Bundesliga-Spieltage. Da wollen wir noch ein bisschen was gut machen“, so der ehemalige Profi.
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Auf die internationalen Plätze hat Dortmund tatsächlich „nur“ sechs Zähler Rückstand. Eine Siegesserie sollte reichen und schon dürfte der BVB wieder auf einem dieser begehrten Plätze sein. Allerdings dürfen sich die Schwarzgelben keine weiteren Fehler leisten – wie etwa gegen den VfL Bochum am vergangenen Wochenende. „Alle leiden in der aktuellen Situation“, betont Kehl abschließend.
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8 Min Lesezeit
Borussia Dortmunds U19 hat beim FSV Mainz 05 einen Teilerfolg errungen. Die Gastgeber waren den Dortmundern körperlich deutlich überlegen und wählten häufig lange Bälle. „Die mussten meine Jungs durchgehend verteidigen. Außerdem ist Mainz gegen den Ball vorne Mann gegen Mann draufgegangen“, berichtete BVB-U19-Trainer Mike Tullberg.
Sein Team war vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Eigene Chancen kreierten die Borussen nur ganz selten, weil sie sich im vorderen Drittel kaum durchsetzen konnten. Dafür ließen sie allerdings auch nur eine Mainzer Möglichkeit zu, als Luca Reggiani einen Ball des Gegners falsch einschätzte. Doch bei BVB-Torwart Robin Lisewski (65.) war für die Nullfünfer Endstation. Auf der Gegenseite wurde es nach einem direkt verwandelten Eckball von Nick Cherny (78.) gefährlich, den der FSV-Keeper letztlich noch bereinigen konnte.
Die Schlussphase bestritten die Schwarzgelben in Unterzahl, da Ousmane Diallo wegen Meckerns (80.) die Gelb-Rote Karte sah. Das war ihm in dieser Saison auch schon im Dezember beim 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf passiert. „Es war vollkommen in Ordnung, hier 0:0 zu spielen. Es freut mich, dass die Jungs in so einem schwierigen Spiel bestehen konnten. Sie müssen noch lernen, sich künftig in den Eins-gegen-Eins-Duellen besser durchzusetzen. Dafür war dieses Spiel sehr wertvoll“, befand Mike Tullberg.
BVB-U19: Lisewski – Rashidi, Reggiani, Benkara, Feddersen – Cherny, Kaba – Etcibasi (59. Albert), Inacio (74. Degener), Diallo – Kegni (46. Dzonga/74. Niziolek)
Mit dem Bus ist die U19 des BVB am Freitagnachmittag zur Auswärtspartie gegen den FSV Mainz 05 gefahren. Am Samstagmittag um 12 Uhr erwartet dann das Team von Trainer Mike Tullberg die vierte Partie der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Die Borussia ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gestartet und rangiert hinter RB Leipzig auf Platz zwei der Sechserliga. „Wir wollen schon am Ende unter die ersten Zwei kommen, dann haben wir in der ersten Runde der K.o.-Phase definitiv ein Heimspiel“, sagt Tullberg. Der Gegner kommt dann aus der Gruppe C. Aktuell wäre der Drittplatzierte Bayer Leverkusen der Konkurrent.
Das ist die Zukunft. Die Gegenwart heißt Mainz 04. „Das ist eine erwachsene Mannschaft, die sehr reif ist, gute Standards schießt und sehr entschlossen ist“, beschreibt Tullberg den Gegner. Mit der Defensivarbeit seines jungen Teams ist er zufrieden, er verlangt aber ein besseres Umschaltspiel und mehr Gefahr in der Offensive.
Die junge Mannschaft muss auf die Verletzen Tyler Meiser, Joshua Burstedde und Thierry Fidjeu Tazemeta verzichten. Nico Adamczyk ist angeschlagen. „Wir gucken weiter auf die Ausbildung und dürfen nicht vergessen, dass wir überwiegend mit U16-, U17- und U18-Spielern auflaufen. Deshalb wird es spannend sein zu sehen, wie wir uns gegen solch eine erwachsene Mannschaft wie Mainz schlagen werden“, sagt Tullberg.
Vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen am Samstag (14 Uhr) hat Husten und Keuchen Hochkonjunktur bei Borussia Dortmunds U23. „Die Grippewelle hat bei uns richtig zugeschlagen“, sagt Trainer Jan Zimmermann im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Dann zählt er auf: Neben dem ohnehin verletzten Julian Hettwer plagen sich auch Babis Drakas, Franz Roggow, Prince Aning und Paul Besong mit einer Erkältung herum.
Damit nicht genug: Auch Zimmermann selbst, Co-Trainer Marcel Schmelzer und die beiden Physiotherapeuten Markus Langer und Daniel Zolinski hat es erwischt. „Wir konnten nicht das volle Pensum trainieren, das wir uns vorgenommen hatten“, bekennt Zimmermann und schiebt direkt hinterher: „Dennoch werden wir in Aachen gut vorbereitet sein.“
In Almugera Kabar, Kjell Wätjen und Cole Campbell haben dafür gleich drei Youngster in dieser Woche regelmäßig mittrainiert. Filippo Mane ist dagegen nach seiner in Osnabrück erlittenen Verletzung in der Reha. Mit ihrem Einsatz ist gegen Aachen zu rechnen. „Alemannia ist aggressiv und kampfstark. Am Tivoli herrscht eine tolle Atmosphäre und zugleich schlechte Platzverhältnisse. Dadurch werden unsere spielerischen Qualitäten nicht so zum Tragen kommen. Es wird deshalb darauf ankommen, dass wir uns in den Zweikämpfen behaupten. Das wird ein guter Test für meine junge Mannschaft, wie gut sie mit diesen intensiven Bedingungen zurechtkommt“, sagt Jan Zimmermann.
Sein Arbeitsauftrag ist klar formuliert: „Ich erwarte von meinen Jungs, dass sie sich wehren und durchsetzen können.“ Nach dem 1:0 gegen den SV Sandhausen soll die BVB-U23 bei den Remis-Königen der 3. Liga in Aachen (schon zwölf Unentschieden) nachlegen.
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
BVB-U19: Lisewski – Rashidi, Benkara, Reggiani (46. Mahjoubi), Feddersen – Degener – Cherny (61. Etcibasi), Inacio (82. Adamczyk) – Albert (71. Niziolek), Kegni (61. Ngambia), Diallo
Tore: 1:0 Alkan (5.), 1:1 Kegni (6.), 2:1 Sliskovic (19., Elfmeter), 2:2 Diallo (72.), 2:3 Niziolek (77.), 2:4 Diallo (82.)
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
27. Spieltag: 1860 München – BVB-U23 (Sonntag, 9. März, 13.30 Uhr)
28. Spieltag: Dynamo Dresden – BVB-U23 (Mittwoch, 12. März, 19 Uhr)
29. Spieltag: BVB-U23 – Viktoria Köln (Samstag, 15. März, 14 Uhr)
30. Spieltag: Waldhof Mannheim – BVB-U23 (Samstag, 29. März, 14 Uhr)
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
25. Spieltag: BVB – FC Augsburg (Samstag, 8. März, 15.30 Uhr)
26. Spieltag: RB Leipzig – BVB (Samstag, 15. März, 18.30 Uhr)
27. Spieltag: BVB – FSV Mainz 05 (Sonntag, 30. März, 17.30 Uhr)
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Bei Borussia Dortmund spielten bereits echte Top-Stars. Diese elf Profis bilden das historisch teuerste BVB-Team. Kostenpunkt: 780 Millionen Euro.












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Borussia Dortmund empfängt Union Berlin zum Topspiel in der Bundesliga. In der BVB-Aufstellung kann sich Niko Kovac über einen Rückkehrer freuen.
Dortmund – Borussia Dortmund ist am Samstag (22. Februar) nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Serie zum Siegen verdammt. Auch Trainer Niko Kovac verwies auf der Pressekonferenz am Freitag (21. Februar) auf die Bedeutung der BVB-Partie gegen Union Berlin. Mut macht ein Blick auf die mögliche Aufstellung.
Der Übungsleiter kann gegen die Eisernen nämlich wieder auf Julian Ryerson setzen. Der Norweger hatte bei der jüngsten 0:2-Pleite des BVB beim VfL Bochum aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre passen müssen.
Für ihn spielte Niklas Süle, der ein Comeback zum Vergessen erlebte. Carney Chukwuemeka war bereits unter der Woche gegen Sporting Lissabon wieder Teil des Spieltagskaders, ist aber wohl keine Option für die Start-Aufstellung des BVB gegen Union Berlin. Im Bereich des Möglichen liegt ein Kurzeinsatz.
Sichere Ausfälle gibt es bis auf Felix Nmecha keine bei den Schwarzgelben. Viele Wechsel in der Anfangsformation zeichnen sich daher nicht ab.
Vor Torhüter Gregor Kobel werden wohl erneut Emre Can und Nico Schlotterbeck die Innenverteidigung bilden. Als Linksverteidiger wird voraussichtlich Daniel Svensson agieren und auf der rechten Seite Julian Ryerson.
Marcel Sabitzer und Pascal Groß werden dann das zentrale Mittelfeld in der BVB-Aufstellung gegen Union abdecken. Davor bleibt Julian Brandt auf der Spielmacher-Position.
Auch in der Offensive drängen sich keine Wechsel auf, zumal Kovac in den vergangenen Spielen nur äußerst sporadisch Änderungen in der Startelf vorgenommen hat. Somit sind in der BVB-Aufstellung gegen Union wieder Karim Adeyemi und Jamie Gittens auf den Flügeln zu erwarten, ebenso wie Serhou Guirassy im Sturm.
RUHR24 tippt daher auf diese Startelf von Borussia Dortmund gegen Union Berlin:
Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß, Brandt – Adeyemi, Gittens – Guirassy
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Wie Brüder und Vater
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Top-Talent Bence Dárdai vom VfL Wolfsburg will wie schon seine Brüder Márton (23) und Palkó (25, beide Hertha BSC) sowie Vater Pál für die ungarische Nationalmannschaft auflaufen. Der 19-Jährige, der bisher von der U16 bis zur U19 für die DFB-Jugendauswahlen gespielt hatte und dort bei der EM-Qualifikation im November noch auf dem Feld stand, teilte am Samstag einen entsprechenden Social-Media-Post des ungarischen Verbandes.
„Bence Dárdai in der ungarischen Nationalmannschaft! Der Wolfsburger Mittelfeldspieler will künftig die Mannschaft von Marco Rossi verstärken. Die FIFA hat die notwendige Genehmigung erteilt“, so der MLSZ. Nationalcoach Rossi meinte: „Wir wissen schon lange, welches Potenzial in ihm steckt, aber wir wollten ihm Zeit geben, damit er sich gut in sein neues Team einfügt und als junger Spieler diese schwierige und äußerst verantwortungsvolle Entscheidung in Ruhe und Selbstvertrauen treffen kann.“
Dárdai selbst sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich in Zukunft der ungarischen Nationalmannschaft angehöre. Natürlich freue ich mich auch auf das erste Heimspiel, denn ich habe von meinen Brüdern gehört, dass in der Puskás-Arena immer eine fantastische Atmosphäre für die Nationalmannschaft herrscht.“
Dárdai hat sich nach seinem Sommertransfer von Jugendklub Hertha bei den Wölfen in dieser Saison auf Anhieb zu einem wichtigen Kaderspieler entwickelt und seinen Marktwert im Dezember auf 6 Millionen Euro gesteigert. Auch aufgrund von Verletzungen im Kader von Trainer Ralph Hasenhüttl stand er zwischen dem neunten und 18. Spieltag neunmal in der Startelf, erzielte ein Tor und drei Vorlagen.

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Kovac jagt ersten Bundesliga-Sieg als BVB-Coach!
Heute Abend um 18.30 Uhr empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Union Berlin zum 23. Bundesliga-Spieltag. Für den neuen BVB-Coach Niko Kovac (53) geht es um den ersten Liga-Sieg seit seinem Amtsantritt. Verfolgen Sie das Spiel HIER im Live-Ticker!
Bislang blieb der erhoffte Trainereffekt bei den Dortmundern aus. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) stehen Kovac und seine Mannschaft unter Druck. Zwar zog der BVB unter der Woche mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon ins Achtelfinale der Champions League ein, doch der Auftritt war alles andere als überzeugend.
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