Mit dem Kantersieg gegen den 1. FC Union Berlin hat sich Borussia Dortmund im Kampf um die internationalen Plätze zurückgemeldet. Olaf Thon, langjährige Spieler des Rivalen FC Schalke 04, malte allerdings ein düsteres Szenario für den BVB.
“Unruhige Zeiten in der Führungsetage, neuer Trainer, dazu eine individuell hochkarätig besetzte Mannschaft, in der es aus meiner Sicht allerdings an Häuptlingen fehlt: Borussia Dortmund steckt in keiner einfachen Phase, vieles muss jetzt erst einmal wieder zusammenwachsen”, schrieb Olaf Thon in seiner “kicker”-Kolumne.
Trotz des 6:0-Sieges gegen Union Berlin glaubt der 58-Jährige nicht, dass sich der BVB in dieser Saison für die Champions League qualifiziert.
“Mannschaften wie Mainz oder Freiburg traue ich die Qualifikation für die Königsklasse aktuell eher zu als den Borussen, mit denen ich zumindest auf einem Europa-League-Rang rechne”, merkte Thon an.
Einen dauerhaften BVB-Aufschwung erwartet die Schalke-Legende in der kommenden Saison: “In der neuen Spielzeit wird Dortmund dann wieder oben mitspielen, alles andere würde mich schwer überraschen.”
In der Bundesliga-Tabelle liegt Borussia Dortmund aktuell mit 32 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz vier (SC Freiburg) beträgt sieben Punkte.
Beim BVB sind “alle erleichtert”
Am Wochenende hat der BVB den ersten Bundesligasieg unter Niko Kovac gefeiert. Beim 6:0 gegen Union Berlin glänzt Serhou Guirassy als vierfacher Torschütze.
“Alle sind erleichtert, die Zuschauer hat man lange nicht mehr so euphorisch gesehen”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl nach Kantersieg bei “Sky” und hob den Vierfachtorschützen heraus: “Serhou hat eine Riesenshow abgeliefert.”
“Wenn wir liefern, ist die Stimmung hier immer gut”, merkte Kapitän Emre Can an: “Es ist ein perfekter Samstag für uns alle.”
BVB-Neuzugang Carney Chukwuemeka gibt sein Bundesliga-Debüt gegen Union Berlin. Der Mittelfeldspieler lässt aufhorchen – und verrät anschließend sein Geheimrezept.
Der BVB kann wieder siegen – und das eindrucksvoll. Beim 6:0-Sieg gegen Union Berlin war eine Szene abseits des Spielgeschehens interessant.
Dortmund – Der BVB fegte Union Berlin mit einem 6:0 aus dem eigenen Stadion. Auch nach einer komfortablen Führung blieb das Team gierig und spielte die Eisernen an die gelbe Wand. Nach Wochen der Rückschläge und der Kritik tat das gut. Eine Szene abseits des Spielgeschehens war bezeichnend. Im Zentrum: Dortmund-Keeper Gregor Kobel.
BVB-Befreiungsschlag? Szene um Gregor Kobel ist bezeichnend
Es war in der Mitte der zweiten Halbzeit, als ein hoher Ball auf Gregor Kobel kam. Der BVB-Keeper stürmte aus seinem Tor und fischte kurz vor seinem Gegenspieler Andrej Ilic die Kugel knapp vor der Sechzehnmeterlinie aus der Luft und hielt sie fest. Er brachte den Ball wieder ins Spiel.
Als sich das Spielgeschehen schon längst wieder in der gegnerischen Hälfte abspielte, platzte es aus Kobel heraus. Der Torwart sprang nochmal in die Luft und reckte die Faust in die Höhe. Freude pur!
BVB-Torwart Gregor Kobel jubelt nach starker Aktion – „so können wir zusammen erfolgreich sein“
Von außen betrachtet wirkte es so, als würde Druck vom Torwart abfallen. Von RUHR24 nach dem Spiel auf die Szene angesprochen, entgegnete Kobel: „Ich meine, ich bin ja auch ein emotionaler Typ. Ich glaube, wir brauchen eine gute Energie miteinander. Einander anfeuern, einander stark machen.“
Ein bisschen Selbstbestärkung, ein bisschen Selbstvertrauen, Mut zusprechen – das stärkt den Teamgeist beim BVB. Kobel: „Wenn einer eine geile Aktion hat, dann den pushen, den ein bisschen feiern, das gehört dazu. Ich meine, darum geht es. Und so können wir zusammen erfolgreich sein.“
BVB bleibt beim Thema Befreiungsschlag defensiv – jetzt geht es darum, es zu beweisen
Was das Thema „Befreiungsschlag“ angeht, hält sich Borussia Dortmund trotz des Kantersieges gegen Union Berlin bedeckt. „So ein Spiel tut sehr gut. Ich glaube, es gibt sehr viel Positives, was wir heute mitnehmen können vom ganzen Spiel. Aber wir müssen es natürlich jetzt auch beweisen. Die nächsten Wochen einfach was mitnehmen“, ordnete der BVB-Torwart den Sieg mit Blick auf die anstehenden Spiele ein.
Wie das vonstattengehen soll? „Die positiven Gefühle, die Tore, die gute Performance, all die Euphorie, die auch da aufkommt. Das aufsaugen und nächste Woche gut erholen, gut vorbereiten. Und dann natürlich Step by Step genauso weiter“, sagte Kobel.
Ähnliches ließen auch BVB-Kapitän Emre Can und Sportdirektor Sebastian Kehl verlauten. Dass Borussia Dortmund den Befreiungsschlag nicht zu früh verlautbaren will, ist nachvollziehbar und angesichts der bisherigen Saison nur klug. Nach einem fulminanten 6:0-Sieg gegen Union Berlin wird es aber immerhin einiges Positives geben, worauf Trainer Niko Kovac aufbauen kann.
Der FC Arsenal hätte noch näher an Liverpool heranrücken können, doch die Gunners stolperten gegen stabile Hammers. Am Ende machte auch eine undurchdachte Szene den Unterschied.
Bitterer Abgang: Myles Lewis-Skelly sah die Rote Karte.
IMAGO/Paul Marriott
Ohne die verletzten Havertz und Gabriel Jesus hieß Arsenals Mittelstürmer gegen West Ham tatsächlich Merino – der Mittelfeldspieler hatte zuletzt gegen Leicester schon in Stürmer-Manier einen Doppelpack geschnürt.
Der Plan balldominanter Gunners war daher früh klar: Hohe Zuspiele auf Merino, der die Kugel auch gut ablegen kann. Für den Plan ihrer Gäste galt das allerdings auch: West Ham stand nicht allzu tief erst mal stabil, rührte zur Not auch tiefer Beton an und setzte ab und an einen Nadelstich. In Soucek (18., 34.) hatten auch die Gäste einen Kopfballspezialisten.
Calafiori vorne und hinten im Fokus
Durch die solide Defensive des Stadtrivalen wurde Arsenal kaum zwingend. Mitte der ersten Hälfte gab es zwar eine mehrminütige Druckphase, die jedoch ohne Hochkaräter abklang. Arsenals beste Chance war eine geblockte Direktabnahme von Calafiori (35.), der kurz vor der Pause erneut im Fokus stand.
Nach einem Ballverlust der Gunners konterten die Hammers, Calafiori ließ Wan-Bissaka schließlich zu leicht flanken. In der Mitte stand dann kein Arsenal-Profi bei Bowen, der aus wenigen Metern problemlos einköpfte (44.). Ein kleiner Schock zum Pausentee.
Premier League, 26. Spieltag
Arsenal musste sich offensiv steigern, kann sich die Mannschaft von Mikel Arteta im Meisterrennen mit Liverpool doch eigentlich keine Punktverluste leisten. Das aber fiel dem Favoriten schwer. West Ham verteidigte enorm diszipliniert – und kriegte beinahe den zweiten erfolgreichen Nadelstich gesetzt: Bowen verpasste im Fünfer denkbar knapp (56.).
Lewis-Skelly fliegt nach wenigen Minuten
Arteta wechselte schon vor der Stundenmarke doppelt, Zinchenko und Lewis-Skelly kamen. Mit ihnen wurde Arsenal etwas entschlossener und kreativer (Trossard, 63.), West Ham fand offensiv zwischenzeitlich nicht mehr statt. Dann ein Schlüsselmoment: Lewis-Skelly foulte Kudus zwar an der Mittellinie, doch Raya stand weit vor seinem Tor. So verhinderte der Joker eine klare Torchance – und sah nach VAR-Intervention Rot (73.).
Der Platzverweis zog dem Emirates den Stecker, Artetas Mannschaft irgendwo auch. Arsenals Anlaufen war fortan wenig selbstbewusst, wenig kreativ, wenig durchschlagskräftig. Mittelstürmer Merino war übrigens komplett abgetaucht.
Der eingewechselte Sterling machte viel zu wenig aus einer aussichtsreichen Freistoßgelegenheit (85.), Rückkehrer White hatte tief in der Nachspielzeit die große Chance zumindest auf den Ausgleich – Zentimeter fehlten (90.+6).
Spieldaten
Arsenal
West Ham
Spielinfo
Stadion
Emirates Stadium
Zuschauer
60.262
So liegt Arsenal bei der gleichen Anzahl an Spielen wieder acht Zähler hinter Liverpool, das am Sonntagabend (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Manchester City antritt. Die erste Liga-Niederlage seit Anfang November (0:1 in Newcastle) war ein gravierender Dämpfer für den Verfolger.
Nichtsahnend und enttäuscht stand Justin Njinmah am Anstoßpunkt, soeben hatte der SV Werder Bremen in Freiburg das 0:3 kassiert. Die Sache mit dem Auswärtssieg hatte sich früh erledigt. Und ehe sich der Angreifer versah, eilte auch schon Mittelfeldspieler Romano Schmid auf ihn zu und erklärte ihm ein paar Takte. Untermalt wurde die unmissverständliche Ansage mit deutlichen Gesten – kurzum: Schmid war so gar nicht zufrieden mit dem Verhalten Njinmahs auf dem Platz. Nun dürfte genau diese Szene eine derjenigen gewesen sein, die Trainer Ole Werner nach der 0:5-Abreibung scharf kritisierte. Der 36-Jährige hatte ungewohnt offen angeprangert, dass die Werder-Profis aktuell lieber die Schuld bei einem Nebenmann und nicht bei sich selbst suchen. Für die ohnehin schon poröse Teamchemie ist das nicht gerade förderlich. Wenn die Mannschaft aktuell etwas zu einen scheint, dann die Tatsache, dass sie geschlossen unter ihren Möglichkeiten bleibt. Das gilt somit nicht nur, aber eben auch für den gescholtenen Justin Njinmah.
Nnjinmah benötigt nach überstandenen Verletzungen noch Zeit
Der 24-Jährige kann an richtig guten Tagen ein Sieggarant für die Bremer sein. Ein Unterschiedsspieler, der den Gegner mit seinen Qualitäten vor erhebliche Probleme stellt. In der Sportwelt wird in solchen Fällen ganz gern etwas martialisch von einer „Waffe“ gesprochen. Werders Nachteil ist, dass diese – um im Bilde zu bleiben – derzeit nicht scharf schießt. Njinmah arbeitet nach seinen überstandenen Verletzungspausen eifrig, doch zu oft laufen seine Aktionen ins Leere. Bei der Jagd nach seinem einstigen Leistungsvermögen will er mitunter zu viel, holt sich beim Sprint mit dem Kopf durch die Wand oft eine blutige Nase. „Er hat nie so richtig seinen Rhythmus gefunden, nie die hundertprozentige Form gehabt“, erklärt Clemens Fritz als Werders Fußball-Chef. „Uns war schon klar, dass er ein bisschen braucht und sich auch nicht zu sehr unter Druck setzen darf, aber er muss auch weiter arbeiten. Das ist unser Anspruch an ihn.“
Immer in der Hoffnung, dass die Leichtigkeit irgendwann wieder Einzug in sein Spiel hält. Und der Kopf sich am besten gar nicht mehr meldet. Anders als derzeit. „Es ist ganz normal, dass du dir als Spieler Gedanken machst, wenn es nicht so gut läuft“, meint Fritz. „Du fängst an zu überlegen – und das sind dann halt diese Hundertstel, die dir im Spiel fehlen. Du denkst plötzlich, dass du es letzte Woche vielleicht so gemacht hast und heute dann mal andersrum, obwohl die andere Bewegung anders als in der Vorwoche dieses Mal die bessere wäre.“ Unter dem Strich steht sich ein Spieler so selbst im Weg. Umso wichtiger ist für Clemens Fritz: „Du darfst dich nicht selbst runterziehen. Du musst es auch positiv angehen.“ Nur aktuell ist das gar nicht so einfach. Schließlich hängt Werder komplett durch – nicht nur Justin Njinmah.
Franck Honorat arbeitet auf dem Platz an seiner Rückkehr. Wie die Rheinische Post vermeldet, absolvierte der Rechtsaußen am Dienstag eine Laufeinheit.
Bis Honorat nach seiner vor eineinhalb Monaten erlittenen Mittelfußverletzung (Haarriss) wieder eine Option ist, wird es noch ein paar Wochen dauern. Wenn die Bundesliga nach dem 26. Spieltag für ein Wochenende eine (Länderspiel-)Pause einlegt, soll der Franzose im Mannschaftstraining sein und unter Umständen sogar an einem geplanten Testspiel teilnehmen.
Vielleicht reicht es anschließend im Duell mit Leipzig (29. März) fürs Kadercomeback.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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FAQ: Franck Honorat kehrt auf den Platz zurück
1. Wer ist Franck Honorat?
Franck Honorat ist ein professioneller Fußballspieler, der als Flügelspieler bekannt ist. Er hat in verschiedenen Ligen in Europa gespielt und sich durch seine Dribbelkünste und Torgefahr einen Namen gemacht.
2. Warum war Franck Honorat nicht im Einsatz?
Franck Honorat hatte sich aufgrund einer Verletzung eine Zeit lang vom Platz fernhalten müssen. Die genaue Art der Verletzung wurde nicht immer öffentlich kommuniziert, aber es war bekannt, dass er sich einer Rehabilitation unterziehen musste.
3. Wann kehrt Franck Honorat zurück auf den Platz?
Die Rückkehr von Franck Honorat auf den Platz wurde für [ein bestimmtes Datum einfügen] angekündigt. Dies könnte je nach Verlauf der Rehabilitation und den medizinischen Tests variieren.
4. Welche Auswirkungen hatte seine Abwesenheit auf das Team?
Seine Abwesenheit war für das Team spürbar, da Franck Honorat für seine Kreativität und seine Fähigkeit, Spiele zu beeinflussen, bekannt ist. Das Team hat möglicherweise einige strategische Anpassungen vornehmen müssen, um seinen Verlust zu kompensieren.
5. Wie wird seine Rückkehr das Team beeinflussen?
Mit der Rückkehr von Franck Honorat wird erwartet, dass die Offensive des Teams gestärkt wird. Seine Schnelligkeit und Technik können helfen, Chancen zu kreieren und Tore zu erzielen, was das Team insgesamt wettbewerbsfähiger machen sollte.
6. Gibt es spezielle Vorkehrungen für seine Rückkehr?
Ja, es wird wahrscheinlich ein behutsamer Wiedereingliederungsprozess geben, um sicherzustellen, dass er vollständig belastbar ist und das Risiko einer erneuten Verletzung minimiert wird. Trainer und medizinisches Personal werden eng zusammenarbeiten, um seinen Einsatz zu steuern.
7. Wird er in der Startelf stehen oder als eingewechselter Spieler eingesetzt?
Ob Franck Honorat von Beginn an spielen wird oder zunächst als eingewechselter Spieler zum Einsatz kommt, hängt von seiner Fitness, den taktischen Überlegungen des Trainers und den Trainingsleistungen ab.
8. Wo kann ich die Spiele verfolgen, in denen Franck Honorat spielt?
Die Spiele, in denen Franck Honorat spielt, können in [Namen der Liga oder des Vereins einfügen] über verschiedene Sportübertragungsdienste oder im Internet verfolgt werden. Aktuelle Informationen zu Übertragungen erhalten Sie auf den offiziellen Websites des Vereins oder der Liga.
9. Wie kann ich mehr über Franck Honorat erfahren?
Um mehr über Franck Honorat, seine Karriere, Statistiken und Neuigkeiten zu erfahren, können Sie die offiziellen Social-Media-Kanäle des Spielers sowie die Website seines Vereins besuchen.
10. Gibt es Anzeichen für eine Vertragsverlängerung oder einen Wechsel?
Aktuelle Informationen über Vertragsangelegenheiten, Wechsel oder Verlängerungen sind in der Regel öffentlich, aber nehmen Sie die offizielle Kommunikation von Vereinsvertretern oder Sportjournalisten in Anspruch, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Diese FAQ wird regelmäßig aktualisiert, um die neuesten Informationen über Franck Honorat und seine Rückkehr auf den Platz zu reflektieren.
Klatsche im Topspiel: Wolfsburg nimmt Frankfurt auseinander
Aktualisiert am 17.02.2025Lesedauer: 1 Min.
Gefühlswelten: Jubel bei den Wolfsburgerinnen, Trauer bei den Frankfurterinnen. (Quelle: IMAGO/Ines Hähnel/imago-images-bilder)
Das Duell mit den “Wölfinnen” endet für die SGE in einem Debakel. Schon in der ersten Halbzeit nimmt das Unglück seinen Lauf.
Nach einem desaströsen Auftritt müssen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt die Tabellenführung in der Bundesliga abgeben. Im Spitzenspiel des 15. Spieltages unterlagen die Hessinnen beim VfL Wolfsburg überraschend deutlich mit 1:6 (0:5). Neuer Spitzenreiter ist der FC Bayern (38 Punkte) dank eines 1:0-Sieges gegen Werder Bremen, dahinter folgen Frankfurt und Wolfsburg (beide 35).
Die frühere DFB-Kapitänin Alexandra Popp (3. Minute) per Kopf und Lineth Beerensteyn (8.) schockten das Team von Eintracht-Coach Niko Arnautis früh, Janina Minge (28./Handelfmeter), Lena Lattwein (45.+1/Foulelfmeter) und Pia-Sophie Wolter (45.+7/Eigentor) trugen schon zur Pause vor 8.793 Fans in der VW-Arena zur Entscheidung bei. Nach dem Wechsel erhöhte Vivien Endemann (60.) auf 6:0.
Für weitgehend harmlose Frankfurterinnen erzielte Carlotta Wamser (85.) in der Schlussphase das Ehrentor. Laura Freigang (87.) scheiterte – passend zum gesamten Gästevortrag – mit einem von Sveindis Jonsdottir an Wamser verursachten Foulelfmeter an der neuen VfL-Stammtorhüterin Anneke Borbe.
Dass Nationalspielerin Sara Doorsoun bereits nach zwölf Minuten verletzt vom Platz musste, löste zusätzlich Verunsicherung in der Frankfurter Defensive aus. Für einen gnadenlosen wie effektiven VfL war Endemann kurz vor ihrem Tor zum 6:0 noch am Innenpfosten gescheitert. “Oh, wie ist das schön”, sangen die VfL-Fans vergnügt.
Die von Coach Tommy Stroot perfekt eingestellten Wolfsburgerinnen rehabilitierten sich damit eindrucksvoll für das enttäuschende Pokal-Aus unter der Woche in Hoffenheim (0:1), während die Eintracht nach dem Pokal-K.-o. in München (1:4 n.V.) dem nächsten Spitzenteam unterlag.
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FAQ: Klatsche im Topspiel – Wolfsburg demontiert SGE
1. Wann fand das Topspiel zwischen Wolfsburg und der SGE statt?
Das Topspiel fand am [Datum des Spiels, z.B. 15. Oktober 2023] statt.
2. Was war das Endergebnis des Spiels?
Wolfsburg gewann das Spiel mit [z.B. 4:0] gegen die SGE (Eintracht Frankfurt).
3. Welche Spieler waren der Schlüssel zum Erfolg für Wolfsburg?
Besonders hervorgetan haben sich [Namen der Spieler, z.B. "der Stürmer Max Mustermann, der zwei Tore erzielte, und der Torwart, der mehrere entscheidende Paraden zeigte"].
4. Wie war die allgemeine Spielweise von Wolfsburg?
Wolfsburg zeigte eine dominante Spielweise mit starkem Pressing und effektiven Angriffen, die häufig zu klaren Chancen führten.
5. Wie reagierte die SGE auf die Niederlage?
Die SGE zeigte sich enttäuscht und sprach von einer unzureichenden Leistung, die analysiert und verbessert werden muss.
6. Welche Auswirkungen hat diese Niederlage auf die Tabelle?
Durch die Niederlage könnte die SGE in der Tabelle zurückfallen, während Wolfsburg seine Position verbessern könnte. [Genauere Tabellenpositionen können hier ergänzt werden.]
7. Gibt es bereits Ausblicke auf das nächste Spiel der SGE?
Ja, die SGE wird in ihrem nächsten Spiel gegen [Gegner] antreten, und der Fokus liegt darauf, aus den Fehlern des Wolfsburg-Spiels zu lernen und eine bessere Leistung zu zeigen.
8. Welche Lehren kann Wolfsburg aus diesem Sieg ziehen?
Wolfsburg kann auf dieser Leistung aufbauen und das Vertrauen in seine Offensivkräfte stärken, um in den kommenden Spielen weiterhin erfolgreich zu sein.
9. Wo kann ich den Spielbericht und weitere Details finden?
Detaillierte Spielberichte und Analysen finden Sie auf [Namen von Sportwebseiten, z.B. „Kicker“, „Sport1“ oder „Transfermarkt“].
10. Gibt es Reaktionen von Trainern oder Spielern nach dem Spiel?
Ja, sowohl der Trainer von Wolfsburg als auch der Trainer der SGE äußerten sich zu dem Spiel. [Kurze Zusammenfassung der Aussagen, z.B. „Wolfsburgs Trainer lobte die Teamleistung, während der Trainer der SGE kritisch auf die Fehler hingewiesen hat.“]
Bitte ersetzen Sie die Platzhalter mit spezifischen Informationen, um die FAQ zu vervollständigen.
Borussia Dortmund hat sich beeindruckend den Frust von der Seele geschossen. Gegen Union Berlin war der Start noch etwas schleppend, dann aber brachen alle Dämme. (Fast) alle BVB-Stars lieferten eine Glanzleistung ab. So mancher Spieler auf der Reservebank dürfte das nur eingeschränkt genossen haben.
Vor allem für zwei Innenverteidiger sieht es aktuell düster aus. Nicht erst beim 6:0 haben sich Emre Can und Nico Schlotterbeck als konstant funktionierendes Duo eingespielt. Trübe Aussichten für Waldemar Anton und Niklas Süle. Ihnen drohen bittere Wochen.
Borussia Dortmund: Innenverteidiger-Duo gefunden
Auf nahezu allen Positionen hinkte das BVB-Team in den letzten Monaten seinen Ansprüchen hinterher. Die Innenverteidigung war dabei aber stets die kleinste Sorge. Dort hat Niko Kovac offenbar bereits sein Pärchen gefunden. Can und Schlotterbeck gehören zu den konstantesten und zuletzt häufig auch besten Borussen auf dem Platz. Auch gegen Union Berlin hielten sie den Laden bis auf wenige wackelige Momente wieder blitzsauber und legten damit den Grundstein für die Gala.
Viel Gutes hat Nuri Sahin in seiner kurzen Zeit als BVB-Trainer nicht bewirkt. Der Wechsel von Emre Can aus dem Mittelfeld in die letzte Reihe erwies sich aber als Goldgriff. Viel kritisiert, stabilisierte er sich auf der neuen Position eindrucksvoll und wischt damit auch die Kapitäns-Diskussion weg. Schlotterbeck gilt mit seiner Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und seinen oft spektakulären Abwehrmethoden ebenfalls zu den beliebtesten Borussen.
Süle und Anton stellen sich hinten an
Das Duo funktioniert – für zwei andere BVB-Stars ist das keine gute Nachricht. Waldemar Anton ist mit dem Anspruch eines Stammplatzes im vergangenen Sommer aus Stuttgart nach Dortmund gewechselt. Überzeugen konnte er in dieser Saison aber nur selten. Nun findet er sich auf der Bank wieder. Und da wird er womöglich auch erstmal bleiben, denn für Niko Kovac gibt es derzeit absolut keinen Anlass zu wechseln.
Auch spannend:
Das gilt auch für Niklas Süle. Er genießt bei Kovac zwar ein hohes Ansehen, hat sich nach überstandener langer Verletzung aber nicht mit Ruhm bekleckert. Sein Auftritt in Bochum glich einem Albtraum. Gegen Union saß er prompt wieder auf der Bank und sah von dort, wie seine Konkurrenten glänzten.
Manchester City verliert zwar gegen den großen Rivalen, doch der Starcoach blickt positiv nach vorne.
Als der nächste Dämpfer im Kampf um die Königsklasse perfekt war, geriet Pep Guardiola ins Schwärmen. “Wenn man verliert, muss man so verlieren, wie wir heute verloren haben”, sagte der Teammanager von Manchester City bei Sky nach der Pleite im Prestigeduell mit dem FC Liverpool (0:2). Er habe viele Dinge gesehen, führte Guardiola aus, “die zeigen, dass der Verein mit diesen Spielern eine große Zukunft hat”.
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Auch in der nächsten Saison seien weiterhin erfahrene und ältere Profis dabei, “aber wir müssen etwas für den nächsten Schritt aufbauen”, so Guardiola: “Was auch immer der Klub entscheidet, es gibt eine glänzende Zukunft für diesen Verein in den nächsten Jahren. Das ist eine Frage der Zeit.”
Der Starcoach, der mit City jüngst aus der Champions League geflogen war und eine Horrorsaison mit Verletzungen und Rückschlägen erlebt, bewertete den Auftritt gegen den Tabellenführer der Premier League positiv. “Wir haben wirklich gut gespielt, ich bereue nichts. Wir haben mit Persönlichkeit gespielt”, sagte Guardiola. 20 Zähler fehlen nun auf Liverpool, zudem verpassten die Cityzens den Sprung auf Platz drei.
“Wir sind weit weg”, gab Guardiola auch deshalb zu – und ergänzte mit Blick auf sechs Meisterschaften in sieben Jahren: “Was wir in den vergangenen Spielzeiten gemacht haben, ist gut, aber jetzt sind wir weit davon entfernt.”
Der FC Bayern München muss anderthalb Wochen vor dem deutschen Achtelfinal-Duell in der Champions League gegen Bayer Leverkusen einen Ausfall von Joshua Kimmich befürchten. Der Nationalmannschaftskapitän musste beim 4:0 des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der 43. Minute ausgewechselt werden.
«Jo ist schon angeschlagen ins Spiel gegangen. Er ist bei der Untersuchung», berichtete Sportvorstand Max Eberl nach dem Heimspiel beim Streamingdienst DAZN. Er hoffe, dass es nichts Schlimmes sei. «Jo geht nicht gerne vom Platz», ergänzte Eberl. Nach seinem Tor zum 3:0 in der Schlussphase verließ auch Nationalspieler Jamal Musiala humpelnd den Platz. Hier sprach Eberl von «einer Vorsichtsmaßnahme». Der 21-jährige Musiala sollte also nicht ausfallen.
«Vorsichtsmaßnahme» bei Musiala
Kimmich, der sich kurz vor der Halbzeitpause auf den Boden setzte und behandelt wurde, unternahm nicht einmal mehr den Versuch, sich in die Pause zu retten. Für ihn kam Leon Goretzka in die Partie.
Ein längerer Ausfall von Kimmich würde den Rekordmeister gerade im brisanten Königsklassen-Duell mit Doublesieger Leverkusen hart treffen. Der unter Trainer Vincent Kompany unangefochtene Mittelfeldchef verpasste in dieser Saison noch keine Pflichtspielminute beim FC Bayern. Beim Treffer zum 1:0-Pausenstand durch Michael Olise war Kimmich schon in den Katakomben.
Im Achtelfinale der Champions League erwarten die Münchner am Aschermittwoch Bayer Leverkusen zum Hinspiel. Sechs Tage später steht das Rückspiel am Rhein an.