Autor: Stre

  • Kylian Mbappé mit “viel Lust” zurück bei Real Madrid

    Kylian Mbappé mit “viel Lust” zurück bei Real Madrid


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    Kylian Mbappé mit “viel Lust” zurück bei Real Madrid

    La Liga

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  • Bayer Leverkusen: Falkenberg wird Direktor Fußball

    Bayer Leverkusen: Falkenberg wird Direktor Fußball


    Seit 2018 im Verein 

    Bayer Leverkusen: Falkenberg wird Direktor Fußball

    ©IMAGO

    Bayer Leverkusen hat Kim Falkenberg zum Direktor Fußball befördert. Der 36-Jährige war zuvor als Leiter der Scouting-Abteilung tätig und wird den neuen Posten am 1. März antreten. „Kim Falkenberg hat in den zurückliegenden Jahren die nachhaltige Entwicklung von Bayer 04 entscheidend mitgestaltet“, sagte Geschäftsführer Simon Rolfes in der Vereinsmitteilung.

    Falkenberg spielte einst selbst in der Jugend von Bayer Leverkusen, ehe er über Oberhausen und Fürth den Sprung in den Profibereich schaffte. Insgesamt absolvierte er 106 Zweitliga-Partien für Fürth, Oberhausen, Sandhausen und Aachen. Nach seinem Karriereende beim VfL Osnabrück im Jahr 2018 durchlief er mehrere Stationen im Scouting der Werkself und war seit 2022 Kaderplaner sowie Leiter der Scouting-Abteilung.

    „Die Qualität unseres aktuellen Kaders beruht auch auf seiner Arbeit und der seiner Mitarbeiter, die Kim auf motivierende, effektive und umsichtige Art lenkt. Er ist ein wichtiger Teil unseres starken Führungsteams und wir freuen uns, dass wir auf Kims sportliche Expertise bauen können“, so Rolfes. Seitdem Falkenberg im Sommer 2022 zum Kaderplaner ernannt wurde, steigerte sich der Kaderwert von Bayer um fast 40 Prozent auf 637 Millionen Euro.

    „Ich empfinde es als Auszeichnung, nun als Direktor Fußball bei Bayer 04 agieren zu dürfen. Die enge Zusammenarbeit mit Simon Rolfes basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Ich freue mich sehr darauf, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen mit dem Ziel, neue Erfolge zu erreichen und den Verein langfristig in der deutschen und europäischen Spitze zu etablieren“, kommentierte Falkenberg seine Beförderung.



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  • Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum

    Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum


    Pleitenserie geht weiter

    Werder erlebt Debakel – Bremen geht unter


    Aktualisiert am 22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder.Vergrößern des Bildes

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder. (Quelle: Harry Langer)

    Nach zwei Niederlagen in Serie wollte Werder Bremen in Freiburg die Trendwende schaffen. Doch es kam anders für die Norddeutschen.

    Werder Bremen hat in Freiburg ein Debakel erlebt. Das Team von Trainer Ole Werner kassierte am Freitagabend eine 0:5-Klatsche zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags. Dabei verschoss Werder sogar beim Stand von 2:0 für Freiburg einen Elfmeter. Die Treffer für die Breisgauer, die vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz springen, erzielten Kiliann Sildillia (15. Minute), Vincenzo Grifo (33. und 57.) sowie Ritsu Dōan (76. und 90.+2).

    “Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert”, hatte Bremens Coach Ole Werner mit Blick auf das 0:1 vor heimischer Kulisse Anfang Oktober erklärt. Freiburg sei sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. “Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten”, so der 36-Jährige.

    Sein Plan war es offenbar, die Freiburger bereits in ihrem Aufbauspiel zu stören. Werder übte Druck aus und die Gastgeber reagierten darauf mit langen Bällen, die in der Anfangsphase oftmals zu ungenau waren. Aber auch in der Offensive machte Bremen auf sich aufmerksam. Bei einem Schuss von Silva musste sich SC-Keeper Noah Atubolu gewaltig strecken (8.).

    Allerdings leisteten sich die Grün-Weißen auffällig viele Ballverluste. Zudem hatten sie Probleme mit der Standfestigkeit. In Front gingen die Breisgauer nach einem Eckball von Grifo. Werder verteidigte den Standard nicht gut und Sildillia vollendete kunstvoll. Auf der Gegenseite verpasste Justin Njinmah, der für Marvin Ducksch in der Startelf stand, die schnelle Antwort.

    Grifo wollte seinem französischen Teamkollegen nach etwas mehr als einer halben Stunde indes in nichts nachstehen und zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Doch Ruhe kehrte dadurch nicht ein. Im Gegenteil: Werder bekam die große Chance, zu verkürzen. Nach Betrachtung der Videobilder hatte Schiedsrichter Max Burda nach einem Handspiel von Sildillia auf Strafstoß entschieden – den Atubolu gegen Silva jedoch entschärfte.

    Nach dem Seitenwechsel legte Grifo nach. Dōan beseitigte später die letzten Zweifel am zwölften Saisonsieg der Freiburger.

    Denn auch in der Schlussphase fand Werder kein Mittel – trotz einiger Wechsel und der Hereinnahme von Stürmer Ducksch.



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  • Fragezeichen hinter Einsatz von Mattias Svanberg

    Fragezeichen hinter Einsatz von Mattias Svanberg


    Mattias Svanberg ist nicht ganz unbeschadet aus dem Pokalspiel gegen RB Leipzig (0:1) gekommen. Ob er dem VfL Wolfsburg schon am Samstagnachmittag fürs Duell mit Werder Bremen wieder zur Verfügung steht, ist noch nicht gesichert.


    „Svanberg hat ein bisschen Probleme im Knie und einen leichten Erguss von einen Schlag“, berichtete Wölfe-Coach Ralph Hasenhüttl am Vortag der Partie. Immerhin sei das Knie ansonsten aber stabil. Dennoch: „Da ist noch so ein kleines Fragezeichen.“

    Lage bei Arnold unverändert

    Ein Ausfall käme zur Unzeit, muss Wolfsburg in Maximilian Arnold doch schon auf einen anderen wichtigen Spieler fürs Mittelfeldzentrum verzichten. Beim ebenfalls am Knie verletzten Mannschaftskapitän ist die Situation unverändert. Hasenhüttl: „Maxi ist nach wie vor raus und es kann auch noch ein bisschen dauern.“

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Gladbach-Profi vor Sommer-Transfer? „Weiß vom

    Gladbach-Profi vor Sommer-Transfer? „Weiß vom


    1. Gladbach-Profi vor Sommer-Transfer? „Weiß vom Interesse“  GladbachLIVE
    2. M‘gladbach: Umworbener Ullrich reagiert auf Interesse  FussballTransfers.com
    3. Borussia Mönchengladbach: Seoane lobt Entwicklung von Ullrich  LigaInsider
    4. Augsburg-Spiel als Auslöser Seoane lässt mit Konkurrenz-Ansage aufhorchen! Fohlen bald außen vor?  GladbachLIVE



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    Hier ist eine mögliche FAQ zu dem Thema:

    FAQ: Gladbach-Profi vor Sommer-Transfer?

    Frage 1: Wer ist der Gladbach-Profi, der vor einem Sommer-Transfer steht?
    Antwort: Der genaue Name des Spielers ist derzeit nicht bekannt, da es sich um Gerüchte handelt. Die Medien berichten jedoch über verschiedene Spieler des Vereins.

    Frage 2: Welche Gründe könnten für einen Transfer sprechen?
    Antwort: Mögliche Gründe für einen Transfer könnten sportliche Perspektiven, finanzielle Überlegungen oder der Wunsch des Spielers sein, eine neue Herausforderung anzunehmen.

    Frage 3: Welche Clubs zeigen Interesse?
    Antwort: Bislang wurden keine konkreten Clubs benannt, die Interesse an dem Spieler zeigen, aber in der Regel sind es häufig Vereine aus höheren Ligen oder Clubs, die in der UEFA Champions League spielen.

    Frage 4: Wann könnte der Transfer stattfinden?
    Antwort: Ein Transfer könnte im Laufe des Sommer-Transferfensters, das üblicherweise von Juni bis Ende August dauert, stattfinden.

    Frage 5: Wie reagiert der Verein auf die Gerüchte?
    Antwort: Der Verein hat sich möglicherweise noch nicht offiziell zu den Gerüchten geäußert. Oftmals halten sich Clubs in solchen Situationen zurück.

    Frage 6: Welche Auswirkungen könnte ein Transfer auf die Mannschaft haben?
    Antwort: Der Abgang eines Schlüsselspielers könnte sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Mannschaft haben, abhängig von den Qualitäten des neuen Spielers und der Tiefe des Kaders.

    Frage 7: Gibt es eine Möglichkeit, dass der Spieler bleibt?
    Antwort: Ja, es besteht immer die Möglichkeit, dass der Spieler sich entscheidet, bei Borussia Mönchengladbach zu bleiben, insbesondere wenn ihm ein neuer Vertrag angeboten wird oder wenn sich die sportlichen Perspektiven im Verein verbessern.

    Bitte beachten Sie, dass alle Informationen auf dem Stand von Oktober 2023 basieren und Änderungen unterliegen können. Halten Sie sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

  • Augsburg in Nöten: »Wir laufen auf dem Grundstock«

    Augsburg in Nöten: »Wir laufen auf dem Grundstock«


    Eine durchwachsene Vorbereitung haben die Augsburger hinter sich. Das Lazarett hat sich nach der Winterpause nicht wie erhofft gelichtet. Im Gegenteil: “Uns erwischt zurzeit eine Hiobsbotschaft nach der anderen”, stöhnt Cheftrainer Tobias Strobl. Mit Routinier Lukas Aigner und Nick Rasoulinia haben sich gleich zwei arrivierte Innenverteidiger verletzt abgemeldet. Auch Linksverteidiger Tobias Horn hat es erwischt. Der 20-Jährige fällt ebenfalls auf unbestimmte Zeit aus. Zu allem Überfluß ist beim wegweisenden Auftakt beim Tabellennachbarn in Ansbach auch noch Kapitän Hendrik Hofgärtner gesperrt. “Wir laufen auf dem Grundstock. Wir müssen derzeit von Woche zu Woche schauen”, meint demzufolge Tobias Strobl.

    Auf massig Verstärkung aus der U19 kann der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber in der aktuellen Situation auch nicht bauen, denn auch bei den A-Junioren von Markus Feulner sind die Reihen überschaubar. “Wir versuchen uns zu helfen, wo wir können, damit wir am Samstag zwei spielfähige Kader zusammenbekommen”, erklärt Strobl. Die Generalprobe gegen Türkspor Augsburg ging vergangene Woche mit 0:2 in die Hose. Was dem Augsburger Übungsleiter allerdings Hoffnung machen dürfte: Im Hinspiel hatten seine Schützlinge die Ansbacher fest im Griff und schossen die SpVgg mit 7:1 aus dem Rosenaustadion. Freilich unter anderen Vorzeichen…



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    Gerne! Bitte teile mir mit, zu welchem Thema du die FAQ erstellen möchtest, damit ich dir gezielt helfen kann.

  • Mehr Vaterfigur als „Harter Hund“

    Mehr Vaterfigur als „Harter Hund“


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    Niko Kovač bringt frischen Wind nach Dortmund. Der neue BVB-Coach setzt auf harte Arbeit und Vertrauen. Wird er den Umschwung schaffen?

    Dortmund – Während Borussia Dortmund in der Champions League gegen Schachtar Donezk einen Heimsieg erspielte, wurde bekannt, dass Niko Kovač den Trainerposten von Interimscoach Mike Tullberg und Vorgänger Nuri Şahin übernehmen würde.

    Spät an diesem Januar-Abend sah sich der Klub in Person von Lars Ricken gezwungen, ein Statement abzugeben, in dem der Sportchef die Einigung mit dem Kroaten bestätigte. Kovač hatte nach Şahins Abgang schnell die Favoritenrolle übernommen, sein Dementi im französischen Fernsehen war rein taktischer Natur.

    Niko Kovač unterzeichnete in Dortmund einen Vertrag bis 2026

    Die Verhandlungen hätten höchstens an der Vertragsdauer scheitern können. Schließlich einigten sich Dortmund und Kovač auf eine Laufzeit von anderthalb Jahren, wobei die FIFA Klub-WM im Sommer entscheidenden Einfluss für beide Parteien hatte. Offiziell heißt es beim BVB, dass die Vertragsdauer in den Gesprächen mit Kovač kein großes Thema gewesen sei.

    Ein Vertrag für die kommende Saison garantiert ohnehin nicht, dass Dortmund diese tatsächlich mit Kovač bestreiten wird. Der Trainer muss in den nächsten Monaten Ergebnisse liefern, das Team in den Europapokal führen und vor allem Stabilität schaffen. Nach vier Wochen im Amt ist es selbstverständlich noch zu früh für eine endgültige Bewertung. Die ersten Eindrücke sind jedoch durchaus positiv.

    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck.
    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Das Schlüsselwort beim BVB lautet Vertrauen

    Borussia Dortmund erfindet unter Niko Kovač den Fußball nicht neu. Der ehemalige Trainer der kroatischen Nationalmannschaft, von Eintracht Frankfurt, dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg wurde jedoch auch gar nicht aus diesem Grund geholt. Die Richtung gab der 53-Jährige bereits in seiner ersten Pressekonferenz vor einem Spieltag vor.

    „Keep it simple. Wenn man es einfach hält – die Jungs haben Titel geholt, Nationalmannschaft gespielt, da muss man den Spielern das Vertrauen geben, dass sie gewisse Sachen selbständig regeln können“, erklärte Kovač vor seinem Debüt. Obwohl dieses in einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart endete, hatte der Trainer damit das entscheidende Wort des ersten Monats beim BVB ausgesprochen: Vertrauen.

    Kovač bietet seinen Spielern eine starke Schulter

    Einige Kritiker spekulierten darüber, welchen großen Namen Kovač beim BVB als Erstes „rasieren“ würde. Der Trainer erkannte jedoch sofort, dass die Mannschaft eine starke Schulter benötigt. Anstelle des oft angekündigten „Harten Hunds“ hat mit Kovač eher eine Vaterfigur das Ruder übernommen. Er stellt sich auf eine Weise vor die Mannschaft, die manchmal fast übertrieben wirkt.

    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um.
    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um. © IMAGO/Madeleine Fantini

    Kovač nahm bewusst in Kauf, für Schönrederei kritisiert zu werden. Er erkannte, dass im BVB noch viel Qualität steckt. Diese lässt sich jedoch nicht erzwingen, sondern die Spieler müssen in die Lage versetzt werden, diese Qualität selbst zu entfalten.

    Erinnerungen an „berüchtigten“ BVB-Assistenten von Jürgen Klopp werden wach

    Zwischen der Außendarstellung und der täglichen Arbeit muss jedoch unterschieden werden. Auf dem Trainingsplatz werden die BVB-Profis stärker gefordert als in der jüngeren Vergangenheit. Einige im Verein fühlen sich an die Zeiten erinnert, als Željko Buvač, Co-Trainer von Jürgen Klopp, für die Trainingsgestaltung verantwortlich war.

    Der Bosnier war bei den BVB-Profis vor allem für die sogenannte „Schweineübung“ berüchtigt: Meistens gegen Ende der intensiven Trainingslager ließ Buvač die Spieler 60 Minuten lang Steigerungsläufe mit Ball absolvieren, die selbst die fittesten Kicker an ihre Grenzen brachten.

    Kovač ordnet mitten in der Saison einen Laktattest an

    So intensiv ist das Training unter Kovač derzeit natürlich nicht, zumal sein Start beim BVB aufgrund des Spielplans von Englischen Wochen geprägt war. Bemerkenswert ist jedoch, dass der Cheftrainer laut Medienberichten kürzlich einen Laktattest beim BVB durchführen ließ, um den Fitnesszustand seiner Spieler besser einschätzen zu können. Eine solche Maßnahme mitten in der Saison ist keineswegs üblich.

    Dies zeigt, dass Kovač in Dortmund nichts dem Zufall überlassen möchte. Und es passt zu dem Bild, das der Klub in den ersten Wochen von seinem Coach gewonnen hat. Die Bezeichnung „Akribischer Arbeiter“ ist keine Floskel, wenn es um Kovač geht. Der gebürtige Berliner und sein Bruder Robert verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf dem Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel.

    Von Dortmund hat Kovač bisher nicht viel gesehen

    Obwohl Robert Kovač als ehemaliger Abwehrspieler des BVB die schönen Ecken der Ruhr-Metropole kennt, hat er seinem Bruder Niko wahrscheinlich noch nicht viele davon gezeigt. Der Trainer kennt nur die Strecke zwischen Hotel, Trainingsgelände und Signal Iduna Park bestens.

    Für Kovač sind harte Arbeit und Seriosität Grundvoraussetzungen. Er neigt nicht zur großen Emotionalität, die viele seiner Vorgänger auszeichnete. In der schwierigen Situation des BVB setzte die Klubführung um Lars Ricken auf diesen Konterpunkt. Der „Impuls von außen“ war entscheidend, um die aus den Fugen geratene Saison möglicherweise doch noch zu retten.

    Der Aufwärtstrend des BVB unter Kovač ist noch zart

    Ergebnistechnisch ist der Erfolg bisher nur bedingt sichtbar. Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League sowie das 6:0 gegen Union Berlin sind Highlights. Zuvor kassierte Kovač jedoch als erster BVB-Trainer nach über 40 Jahren zwei Bundesliga-Niederlagen zu Beginn seiner Amtszeit. Am Samstag muss Dortmund endlich in der Liga zum Serientäter werden, um von einem echten Aufwärtstrend sprechen zu können: Ein Sieg beim FC St. Pauli ist nahezu Pflicht.

    Damit würde sich ein Eindruck von Kovač verfestigen, der im Umfeld des BVB bereits vorherrscht: Dass der Trainer mit seiner Erfahrung, Ruhe und Ausstrahlung genau der richtige Mann war, um den freien Fall zu stoppen und wieder ein solides Leistungsfundament zu schaffen. Ob Kovač auch der richtige Mann ist, um im zweiten Schritt darauf aufzubauen, muss der BVB derzeit noch nicht entscheiden.



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  • Salih Özcan vor St. Pauli: „Von der ersten Minute zeigen, dass wir gewinnen wollen“

    Salih Özcan vor St. Pauli: „Von der ersten Minute zeigen, dass wir gewinnen wollen“


    Die Ende Januar besiegelte Rückkehr an die alte Wirkungsstätte in Dortmund begreift der 27-Jährige als neue Chance, wie er im Gespräch mit BVB-TV erklärt: „Ich fühle mich sehr, sehr gut. Ich bin da, wenn das Team mich braucht und versuche, jeden Tag Gas zu geben und mich zu beweisen.“ Wie vom Trainerstab erhofft, benötigte Özcan keine lange Anlaufphase. Nur wenige Tage nach seinem Abschied als Leihspieler aus Wolfsburg feierte er beim 2:1-Sieg am 1. Februar in Heidenheim für knapp 20 Minuten sein Comeback im schwarzgelben Trikot. Weitere Kurzeinsätze gegen Lissabon, Bochum und Union Berlin folgten.

    Nach einem Monat beim BVB verspürt Özcan Rückenwind. Vor allem die starke Leistung der Mannschaft beim 6:0-Kantersieg am vergangenen Samstag gegen die Berliner stärkte seinen Glauben an eine Trendwende: „Ich bin voll davon überzeugt, dass es jetzt erfolgreiche Wochen werden.“ Doch Özcan weiß aus eigener Erfahrung, was den BVB im Duell mit dem FC St. Pauli am Samstag erwartet. Schließlich bekam er die hitzige Atmosphäre am Millerntor bereits in der Hinrunde beim 0:0 seines ehemaligen Klubs aus Wolfsburg für 90 Minuten hautnah zu spüren. „Ein Selbstläufer wird das nicht, das sollten wir wissen. Es ist immer eklig, dort zu spielen“, warnte Özcan.

    Große Lauffreude, engagierte Zweikämpfe und hohes Pressing würden nach seiner Einschätzung auch in Hamburg die Chance auf einen Erfolg erhöhen: „Wir müssen klar bei uns bleiben, klar unser Muster durchspielen und versuchen – wie im letzten Heimspiel – den Gegner einfach reinzudrücken und die Bälle früh vorne abzufangen. Wir müssen von der ersten Minute an zeigen, dass wir gewinnen wollen und eklig sein.“

    Zwei aufeinanderfolgende Bundesliga-Siege gelangen dem BVB in dieser Saison noch nicht. Özcan hofft, dass diese Serie am Samstag in Hamburg zu Ende geht. Das würde nicht nur die Aussichten auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Meisterschaft, sondern auch das Selbstvertrauen für das erste Achtelfinal-Duell in der UEFA Champions League drei Tage später gegen OSC Lille verbessern. „Wenn du mit zwei Siegen in die Champions-League-Woche gehst, umso besser“, sagte der BVB-Rückkehrer.



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  • Kylian Mbappé nach OP wieder zurück

    Kylian Mbappé nach OP wieder zurück


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    Mbappé nach OP wieder zurück

    Trainer Carlo Ancelotti kann am Wochenende wieder auf den französischen Superstar zurückgreifen.

    Um auf das Level von Cristiano Ronaldo zu kommen muss Kylian Mbappe noch hart an sich arbeiten, meint Real-Trainer Carlo Ancelotti. Der Franzose schoss Man City beinahe im Alleingang per Hattrick aus der Champions League.

    Trainer Carlo Ancelotti kann am Wochenende wieder auf den französischen Superstar zurückgreifen.

    Superstar Kylian Mbappé steht Real Madrid gegen Betis Sevilla nach einer Weisheitszahn-OP wieder zur Verfügung. „Mbappés Zahn? Nun, ich denke, der ist weg, und er wird ihn nicht zurückbekommen“, scherzte Real-Trainer Carlo Ancelotti auf der Pressekonferenz vor dem Liga-Spiel am Samstag (18.30 Uhr).

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    „Aber abgesehen davon geht es ihm sehr gut, er ist bereit zu spielen, mit viel Lust.“

    Eine gute Nachricht für den spanischen Meister im engen La-Liga-Titelrennen. Vor dem 26. Spieltag liegen die Königlichen auf Rang zwei nach Punkten mit dem Spitzenreiter FC Barcelona gleichauf (beide 54). Mit 28 Toren in 39 Einsätzen ist Mbappé der beste Torjäger der Madrilenen.

    Ohne den noch geschonten französischen Superstar hatte der Champions-League-Sieger unter der Woche den Grundstein zum Einzug ins Pokalfinale gelegt (1:0 bei Real Sociedad San Sebastián). In der kommenden Woche trifft Real im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse auf den Stadtrivalen Atlético Madrid.



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  • Ex-Profi Jelle van Damme wird Rad-Profi

    Ex-Profi Jelle van Damme wird Rad-Profi


    Jelle van Damme ist kein Mann für halbe Sachen. War er noch nie. Schon während seiner Zeit als Fußballprofi ging er dorthin, wo es wehtut. Inzwischen ist der Belgier 41 Jahre alt und bastelt an der Karriere nach der Karriere: Der einstige Verteidiger des SV Werder Bremen will Rad-Profi werden, trainiert eifrig für den Unbound Gravel, die Weltmeisterschaft auf unbefestigtem Untergrund. „Einmal ein Athlet, immer ein Athlet“, sagte van Damme kürzlich, der mit einer Aussage ganz besonders überraschte: „Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich Radrennfahrer werden – trotz allem, was ich im Fußball erlebt habe.“

    Van Damme wurde niederländischer Meister

    Und das ist eine ganze Menge. Rückblick: Mit Ajax Amsterdam wurde der Mann aus Lokeren einst niederländischer Meister, auch in seiner belgischen Heimat gelang ihm mit dem RSC Anderlecht die Krönung. Darüber hinaus stemmte der Defensivakteur den Pokal sowie Superpokal mehrfach in die Höhe, war in 31 Partien für die Nationalmannschaft im Einsatz. An der Weser lief es für ihn nicht ganz so erfolgreich, lediglich zehn Spiele bestritt er nach einer Leihe vom FC Southampton in der Saison 2005/2006 für Werder – damals, als noch ein grüner Diagonalbalken das Trikot schmückte, der zugehörige Sponsor „kik“ hieß und unter der Woche regelmäßig die Champions-League-Hymne in Bremen erklang. Lang, lang ist es her.

    Trotz der wenigen Auftritte erarbeitet sich van Damme schnell den Ruf des robusten Abwehrreckens. Eine Qualität, die ihm auch jetzt helfen soll. „Genau wie beim Fußball kann ich auf dem Rad leiden. Ich kann zusammenbrechen, aber ich werde mich schnell erholen“, versprach er. „Als Sportler will ich mehr, wenn ich sehe, dass ich besser werde.“ Genau deshalb quält er sich im Sattel, gemeinsam mit Landsmann Greg Van Avermaet, der 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold im Straßenrennen gewann, spult er Kilometer um Kilometer ab. Immer mit dem Ziel vor Augen, noch einmal etwas ganz Großes zu erreichen.

    Einen Spitznamen hat sich der Belgier dabei schon in Windeseile verdient. „Meine Familie nennt mich Kamikaze, weil ich von Null auf Höchstgeschwindigkeit durch die Kurven fliege“, erklärte Jelle van Damme nicht ohne Stolz und schob hinterher: „Ich kann manchmal ein richtiger Mistkerl sein. So war ich als Fußballer, und so bin ich auch jetzt, wenn ich auf dem Rad sitze.“ Vorteil: Beim Tritt in die Pedale stellt sich ihm kein Schiedsrichter in den Weg, der für ein vorzeitiges Ende der Tortur sorgen könnte. Im Fußball war das noch anders, van Damme hat im Laufe seiner Karriere die durchaus stattliche Anzahl von zwölf Platzverweisen erreicht.

    An Selbstbewusstsein mangelt es Jelle van Damme – und das ist wenig überraschend – natürlich nicht. „Ich vergleiche mich immer mit dem belgischen Profi Tim Declercq. Ich bin niemand, der Rennen gewinnen will, sondern ein zuverlässiger Teamkollege, der anderen hilft, ihre besten Platzierungen zu erreichen“, schilderte der frühere Bremer. „Meine Leidenschaft für den Sport ist erheblich gewachsen. Ich habe einen Trainer engagiert und bin nun vollständig gesponsert, mit dem Ziel, in diesem Jahr beim Unbound-Event in den USA zu glänzen.“ Die Zwischenetappen der Entwicklung stimmen van Damme jedenfalls mehr als positiv. „Ich habe mit meinen Brüdern und Cousins damit begonnen, zunächst Strecken von 40 bis 50 Kilometern zu fahren. Jetzt bewältige ich mühelos Distanzen von 120 Kilometern“, berichtete der Mann, der seine Fußballschuhe 2020 offiziell beim KSC Lokeren an den Nagel gehängt hatte. „Als Athlet ist der Drang zur Verbesserung immer präsent.“

    Mit höherem Tempo kannte sich van Damme jedenfalls auch schon zu seiner Zeit bei Werder aus – was zu einem besonders denkwürdigen Moment führte. Es war im Februar 2006, als der Belgier nach einem Sieg gegen Mainz plötzlich ein Sondertrikot übergestreift hatte. Zu sehen war die Rückennummer 135, darüber stand der Name „Micoud“. Der legendäre französische Mittelfeldstar des SVW war kurz zuvor mit eben jener Geschwindigkeit auf der Kurfürstenallee in Bremen geblitzt worden, was van Damme zur scherzhaften Sonderanfertigung animierte. „Joe fand das sehr lustig“, hatte Jelle van Damme hinterher mit einem Lächeln erklärt. Nun will der Ex-Profi für das nächste Grinsen in der Sportwelt sorgen.

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