Autor: Stre

  • Borussia Dortmund nur 1:1 in der Champions League gegen Lille

    Borussia Dortmund nur 1:1 in der Champions League gegen Lille


    Achtelfinale der Champions League

    Adeyemi-Knaller nicht genug: BVB nach Hinspiel-Remis unter Druck

    Borussia Dortmund muss nach einem heftigen Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit gegen den OSC Lille um den erneuten Einzug in die Champions League bangen. Das Team von Trainer Niko Kovac spielte im Achtelfinal-Hinspiel nur 1:1 (1:0) gegen den Tabellenfünften aus Frankreich, der erstmals mit Ethan Mbappé, dem erst 18 Jahre alten Bruder von Real Madrids Weltstar Kylian Mbappé, in der Startelf in der Fußball-Königsklasse angetreten war.

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    Karim Adeyemi (22. Minute) hatte die vor der Pause spielbestimmenden Dortmunder in Führung geschossen. Nach der Pause traf Hakon Haraldsson (68.) für die nun stärkeren Gäste zum Ausgleich. Das Rückspiel in Nordfrankreich findet am kommenden Mittwoch statt. Sollte Dortmund das Weiterkommen schaffen, könnte es in der Runde der letzten Acht zum Duell mit dem FC Barcelona und Trainer Hansi Flick kommen.

    Lille mit Mbappé-Bruder erst nach der Pause besser

    Mit zuletzt zwei Bundesligasiegen am Stück und einer neuen defensiven Stabilität unter Kovac, der den taumelnden Revier-Riesen erst vor einem Monat übernommen hatte, ging der BVB mit Rückenwind in das Hinspiel im eigenen Stadion. Zunächst war der Bundesligazehnte auch spielbestimmend. Lille dagegen wirkte beim ersten Achtelfinalspiel in der Königsklasse seiner Geschichte nervös. Erst im zweiten Durchgang wurden die von rund 8000 Fans begleiteten Franzosen deutlich mutiger.

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    Bei Lille spielte Ethan Mbappé etwas überraschend von Beginn an, konnte jedoch keine Akzente setzen. Der jüngere Bruder von Weltstar Kylian wurde in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Die Gäste erinnerten erst nach der Pause an die Leistungen der Vorrunde, in der sie sich als Siebter im Gegensatz zum BVB direkt für das Achtelfinale qualifiziert hatten. Dort hatten sie unter anderem gegen Real Madrid und Atlético Madrid gewonnen.

    Adeyemi trifft per Direktabnahme

    Die Führung für die Schwarz-Gelben gelang durch eine satte Direktabnahme Adeyemis aus rund 18 Metern. Der Ball war dem 23-Jährigen nach einer Ecke vor die Füße gesprungen. Es war das fünfte Champions-League-Tor in dieser Saison für den Nationalstürmer. Die nachfolgenden, teils gravierenden Fehler Lilles im Aufbau nutzte der BVB bis zur Pause aber nicht mehr für weitere Treffer. Das vermeintliche 2:0 durch Pascal Gross erneut nach einer Ecke wurde wegen Abseits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht gegeben.

    Dass der BVB vor der Pause nicht konsequenter war, rächte sich. Lille wurde nach der Pause mutiger und wirkte längst nicht mehr so gehemmt. Beim Ausgleich agierte auch die zuletzt so sattelfeste Abwehr Dortmunds alles andere als souverän. Auch nach vorne lief nichts mehr zusammen beim BVB.

    RND/dpa



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  • UEFA Champions League: Borussia Dortmund – LOSC Lille –

    UEFA Champions League: Borussia Dortmund – LOSC Lille –


    Wann: 04.03.2025, 21:00 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Letzte Bundesliga Spiel 2:0 gegen St. Pauli gewonnen, in der CL 0:3 & 0:0 gegen Sporting Lissabon durchgesetzt.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer, Lotka – Anton, Süle, Svensson, Yan Couto, Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Nmecha, Mane

    OSC Lille:
    4:1 in der Liga gegen PSG verloren, in der CL auf Platz 7 liegend die Playoffs übersprungen.

    Voraussichtliche Aufstellung
    Chevalier – Meunier, Diakite, Alexsandro, Gudmundsson – Andre, Bouaddi – Mukau, Sahraoui, Haraldsson – David

    Bank:
    Mannone, Caillard – Mandi, Bakker, Ismaily, A. Gomes, E. Mbappe, Angel Gomes, Cabella, Sahraoui, Fernandez-Pardo, Akpom

    Ausfälle/Fraglich:
    Umtiti, T. Santos, Bentaleb, Zhegrova

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. OSL Lille. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—



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  • Dortmund holt gegen Lille nur ein Unentschieden

    Dortmund holt gegen Lille nur ein Unentschieden


    Real gewinnt gegen Atlético im «Derbi madrileño» und verschafft sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Arsenal besiegt Eindhoven gleich mit 7:1.

    Karim Adeyemi von Borussia Dortmund im Zweikampf mit Ngalayel Mukau von OSC Lille.

    Karim Adeyemi von Borussia Dortmund im Zweikampf mit Ngalayel Mukau von OSC Lille.

    Bahho Kara / Imago

    (sda) Im Champions-League-Achtelfinal zwischen Borussia Dortmund und Lille ist noch nichts entschieden. Die Deutschen verpassten im Heimspiel eine gute Ausgangsposition und mussten sich mit einem 1:1 begnügen.

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    Nach dem Führungstreffer durch Karim Adeyemi zogen sich die Dortmunder in der zweiten Halbzeit immer weiter zurück. Dies bestraften die Gäste aus Frankreich in Person von Hakon Arnar Haraldsson. Der 21-jährige Isländer entwischte seinen Bewachern und bezwang den Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel mit einem platzierten Schuss.

    Das sei «überhaupt nicht gut» gewesen, sagte BVB-Kapitän Emre Can: «Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es weh tut. Wir müssen mutiger sein. Das können wir besser.» Trotzdem fahre man «mit breiter Brust nach Lille», so der Abwehrchef: «Wir glauben dran, dass wir dort weiterkommen können.» Ähnlich sah es Nationalspieler Pascal Gross: «Es ist noch alles drin. Wir wollen dort gewinnen und weiterkommen.»

    Bei Lille spielte Ethan Mbappé etwas überraschend von Beginn an, konnte jedoch keine Akzente setzen. Es war das erste Mal, dass der erst 18 Jahre alte Bruder von Weltstar Kylian Mbappé in der Startelf der Königsklasse antrat.

    Niederlage für Jashari und Brügge

    Das Überraschungsteam aus Brügge muss gegen Aston Villa eine Enttäuschung hinnehmen. Die Belgier verlieren daheim 1:3.

    In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit sorgte ein Eigentor für den Unterschied. In der 82. Minute versuchte Brandon Mechele eine Flanke zu klären und lenkte den Ball ins eigene Netz. Kurz nach diesem Missgeschick agierte Christos Tzolis im eigenen Strafraum naiv und traf einen Gegenspieler am Bein. Den fälligen Penalty verwandelte Villas Marco Asensio sicher. Das Duell in der Ligaphase im November hatte Brügge an gleicher Stätte 1:0 gewonnen.

    Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari leitete für Brügge den einzigen Treffer ein.

    Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari leitete für Brügge den einzigen Treffer ein.

    Paul Childs / Reuters

    Die Belgier hatten zu Beginn des Spiels eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand (3. Minute) gezeigt und in der 12. Minute ausgeglichen. Ausgangspunkt war der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari, der mit einem langen Ball Tzolis lancierte. Dieser fand Aussenverteidiger Maxim De Cuyper, der zum 1:1 einschob. Durch die Niederlage ist der mögliche Einzug in den Viertelfinal für den belgischen Meister in weite Ferne gerückt.

    Real setzt sich im «Derbi madrileño» durch

    Das Achtelfinal-Hinspiel zwischen den beiden Klubs aus Madrid entscheidet Real für sich. Die «Königlichen» besiegen Atlético im Heimspiel 2:1.

    Das Spiel im Bernabéu war von schönen Toren geprägt. Nach den Schlenzern von Rodrygo und Julian Alvarez in der ersten Halbzeit war es Brahim Diaz, der in der 55. Minute den Siegtreffer erzielte. Der Marokkaner tanzte sich durch den Strafraum und schob den Ball souverän ins lange Eck. Damit gab es nach drei 1:1-Unentschieden in Folge wieder einen Sieger im «Derbi madrileño».

    Für Real war es zudem eine starke Reaktion auf den Dämpfer am vergangenen Wochenende, als der Rekordmeister bei Betis Sevilla 1:2 verlor und hinter Atlético auf den dritten Tabellenplatz zurückfiel. Der knappe Vorsprung lässt für das Rückspiel allerdings noch alles offen.

    Der PSV Eindhoven ging derweil im Heimspiel gegen Arsenal mit 1:7 unter. Unmittelbar nachdem Eindhovens Ismael Saibari aus kurzer Distanz nur die Querstange getroffen hatte, brachte ausgerechnet der bei Ajax Amsterdam ausgebildete Niederländer Jurriën Timber die Gäste in Führung. Danach spielten sich die Londoner in einen Rausch. Der einzige PSV-Treffer fiel kurz vor der Pause per Penalty.

    Die Rückspiele finden kommende Woche am Mittwoch, 12. März, statt.



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  • Champions League: Deftige Klatsche für Ex-BVB-Trainer gegen

    Champions League: Deftige Klatsche für Ex-BVB-Trainer gegen


    Das hat sich Ex-BVB-Trainer Peter Bosz (Juli bis Dezember 2017 beim BVB) sicher auch ganz anders vorgestellt!

    Die PSV Eindhoven kommt gegen den FC Arsenal mit 1:7 unter die Räder, steht vor dem Rückspiel mit dem Rücken zur Wand.

    Der FC Arsenal marschiert dagegen weiter durch die Champions League!

    Nach der MEGA-Gruppenphase (nur 1 Niederlage aus 8 Spielen) überrollen die „Gunners“ im Achtelfinale auch die PSV Eindhoven mit 6:1.

    Bereits in der ersten Hälfte bringen Timber (18.), Nwaneri (21.) und Merino (31) die Engländer komfortabel in Führung, nach Anschlusstreffer von Lang (43.) machen Ödegaard (47.) und Trossard (48.) mit Doppelschlag zum 5:1 alles klar. Später schnürt Ödegaard sogar einen Doppelpack. Calafiori setzt den Schlusspunkt zum 7:1 (85.).

    Das dritte Arsenal-Tor fällt kurios: Im eigenen Strafraum kann Eindhoven den Ball nicht klären, nach wildem Gestocher landet der Ball bei PSV-Verteidiger Flamingo. Der fliegt aber plötzlich einfach um – und Merino muss für Arsenal nur noch einschieben.

    Slapstick-Tor vom Feinsten – und eine riesige Panne des holländischen Innenverteidigers!

    Flamingo (22/am Boden) fliegt zur Seite und legt für Merino (28) auf

    Flamingo (22/am Boden) fliegt zur Seite und legt für Merino (28) auf

    Foto: Getty Images

    Die Holland-Abwehr wirkt generell sehr fahrig, einfachste Fehler und Abstimmungsfehler bringen Arsenal zum Erfolg – und lassen PSV-Trainer Peter Bosz verzweifeln.

    Der Holländer war von Juli bis Dezember 2017 BVB-Trainer, holte in 15 Bundesligaspielen mit den Schwarz-Gelben 6 Siege.

    Peter Bosz (61) erlebte einen Abend zum Vergessen

    Peter Bosz (61) erlebte einen Abend zum Vergessen

    Foto: AP

    Auch ohne die Offensiv-Stars Havertz, Saka und Gabriel Jesus zeigen die Londoner, was sie draufhaben! Bereits in der Gruppenphase verlor Arsenal nur gegen Inter Mailand, schlug unter anderem PSG und die AS Monaco. Gegen die Holländer bringt sich Arsenal jetzt in eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel am 12. März in London.

    Starke Serie: Arsenal hat in den letzten 15 Spielen gegen Holland-Klubs nur EIN EINZIGES MAL verloren (2007 gegen PSV Eindhoven). Ansonsten gab es 6 Siege und 8 Remis.

    Für PSV Eindhoven sieht es dagegen richtig bitter aus: Das Team von Ex-BVB-Trainer Bosz kassiert zwar erst die zweite Heim-Pleite in dieser Saison, steht aber trotzdem vor dem Aus!



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  • Borussia Dortmund vs. Lille – Lichtblick Adeyemi, Brandt und Gittens nutzen Chance nicht

    Borussia Dortmund vs. Lille – Lichtblick Adeyemi, Brandt und Gittens nutzen Chance nicht


    Borussia Dortmund hat im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League gegen Lille nur ein 1:1-Unentschieden erreicht. Dabei war einmal mehr Torschütze Karim Adeyemi der einzig wirkliche Lichtblick. ran zeigt die Noten und Einzelkritik zu den BVB-Stars.

    Von Christoph Gailer

    Borussia Dortmund hat im Hinspiel des Achtelfinals in der Champions League einen Sieg verpasst.

    Gegen Lille verspielte der Bundesligist eine 1:0-Pausenführung noch und musste sich letztlich trotz einer starken ersten Halbzeit mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

    Im Team von Niko Kovac fiel in der Partie am Dienstagabend zwar keiner seiner Spieler leistungstechnisch komplett ab, als wirklicher Lichtblick dient aber einmal mehr nur der immer stärker werdende Karim Adeyemi.

    Das Wichtigste zur Champions League in Kürze

    ran zeigt die Noten und Einzelkritik zu den BVB-Stars.

    Gregor Kobel

    Dortmunds Keeper erlebt in der Partie gegen Lille einen sehr angenehmen Abend – mit wenig Arbeit. Erst nach gut einer halben Stunde muss Gregor Kobel überhaupt erstmals eingreifen und das auch nur bei einem harmlosen Distanzschuss. Beim späteren Gegentor in der zweiten Halbzeit ist der Schweizer dann chancenlos. ran-Note: 3

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    Julian Ryerson

    Der Norweger kehrt statt Yan Couto zurück in die BVB-Startelf und macht einen soliden Job, zumindest defensiv. Nach vorne geht über Julian Ryerson nicht wirklich viel, vor allem in der Anfangsphase hat er noch einige Abstimmungs- und auch Abspielfehler in Kombination mit Adeyemi. ran-Note: 4

    Emre Can

    Der Kapitän der Borussia erfüllt die Rolle des Aushilfsinnenverteidigers mittlerweile auch auf Champions-League-Niveau durchaus ordentlich. In der Zweikampfführung zumeist schnörkellos, im Spielaufbau fehlerlos. Zudem wäre Emre Can beinahe noch Vorlagengeber geworden, aber das Groß-Tor zum vermeintlichen 2:0 wird wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Einziges Manko: Vor dem Lille-Ausgleich rückt er zu aggressiv aus der Viererkette nach vorne und genau in diese Lücke kommt anschließend der Ball. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Zusammen mit Can bildet der Nationalspieler am Dienstagabend lange ein sehr gutes Abwehrduo. Zudem kann Nico Schlotterbeck ab und an auch offensiv für Gefahr sorgen, etwa bei einem Distanzschuss kurz vor der Pause, der nur knapp das Tor verfehlt. Beim Tor für Lille ist er dann einen Schritt zu langsam, um noch in den Zweikampf mit David zu kommen. ran-Note: 3

    Daniel Svensson

    Auch links in der Viererkette nimmt Coach Kovac im Vergleich zum Sieg auf St. Pauli einen Wechsel vor und schenkt Winter-Neuzugang Daniel Svensson das Vertrauen. Er ist zwar nach vorne eher verhalten, aber in der Defensive durchaus wichtig. In der 53. Minute blockt er einen David-Schuss mutig und wohl entscheidend am Fünfmeterraum. Das wäre ansonsten wohl der noch frühere Ausgleich für Lille geworden. In der Schlussphase wird er von Andre Gomes böse gefoult und verletzt sich dabei, kann nicht weitermachen. ran-Note: 3

    Jose Mourinho und seine Skandal-Akte: Die legendärsten Szenen von “The Special One”

    <strong>Jose Mourinho und seine legendärsten Ausraster</strong><br>
                <em>Wutausbrüche, VAR-Kritik, Rote Karten. Star-Trainer Jose Mourinho hat in seiner langen Karriere schon für so einige Schlagzeilen gesorgt, die unter anderem auch Sperren zur Folge hatten. Nun wird ihm in der Türkei sogar Rassismus vorgeworfen. <strong>ran</strong> zeigt die bisher größten Verfehlungen des Portugiesen.</em>

    © imago images

    Jose Mourinho und seine legendärsten Ausraster
    Wutausbrüche, VAR-Kritik, Rote Karten. Star-Trainer Jose Mourinho hat in seiner langen Karriere schon für so einige Schlagzeilen gesorgt, die unter anderem auch Sperren zur Folge hatten. Nun wird ihm in der Türkei sogar Rassismus vorgeworfen. ran zeigt die bisher größten Verfehlungen des Portugiesen.

    <strong>Klage gegen Galatasaray Istanbul</strong><br>Neueste Schlagzeilen schreibt "The Special One" mit einer Klage gegen Galatasaray Istanbul. Wie sein Verein Fenerbahce Istanbul via "X" mitteilte, fordert er einen "moralischen Schadenersatz" von 50.000 Euro. Mehr dazu später, erst einmal drehen wir die Uhr ein paar Jahre zurück.

    © 2025 Getty Images

    Klage gegen Galatasaray Istanbul
    Neueste Schlagzeilen schreibt “The Special One” mit einer Klage gegen Galatasaray Istanbul. Wie sein Verein Fenerbahce Istanbul via “X” mitteilte, fordert er einen “moralischen Schadenersatz” von 50.000 Euro. Mehr dazu später, erst einmal drehen wir die Uhr ein paar Jahre zurück.

    <strong>Anders Frisk beendete nach Anschuldigungen seine Karriere</strong><br>
                Als Trainer des FC Chelsea stellte sich Mourinho 2004 als "The Special One" vor, mit dem damaligen Barcelona-Trainer Frank Rijkaard (r.) pflegte er schon bald eine intensive Rivalität. Bei einem Champions-League-Spiel im Februar 2005 unterstellte Mourinho dem Niederländer, in der Halbzeit Schiedsrichter Anders Frisk beeinflusst zu haben. Leidtragender war vor allem der schwedische Referee, der in einen derartigen Shitstorm geriet, dass er seine Karriere beendete. Mourinho wurde für die beiden Viertelfinal-Partien gegen den FC Bayern München gesperrt. Dass er sich trotzdem in einem Wäschekorb ins Olympiastadion schmuggeln ließ, ist eine andere Geschichte.

    © 2006 Getty Images

    Anders Frisk beendete nach Anschuldigungen seine Karriere
    Als Trainer des FC Chelsea stellte sich Mourinho 2004 als “The Special One” vor, mit dem damaligen Barcelona-Trainer Frank Rijkaard (r.) pflegte er schon bald eine intensive Rivalität. Bei einem Champions-League-Spiel im Februar 2005 unterstellte Mourinho dem Niederländer, in der Halbzeit Schiedsrichter Anders Frisk beeinflusst zu haben. Leidtragender war vor allem der schwedische Referee, der in einen derartigen Shitstorm geriet, dass er seine Karriere beendete. Mourinho wurde für die beiden Viertelfinal-Partien gegen den FC Bayern München gesperrt. Dass er sich trotzdem in einem Wäschekorb ins Olympiastadion schmuggeln ließ, ist eine andere Geschichte.

    <strong>Die Schande von London</strong><br>
                Ein anderer Trainer, mit dem Mourinho die Rivalität auf die Spitze trieb, war Arsene Wenger (l.). Der Portugiese unterstellte dem Arsenal-Coach 2005, ein Voyeur zu sein, der mehr auf den vom ihm trainierten FC Chelsea als auf seine eigene Mannschaft schaue. Die Provokationen gingen nach Mourinhos Rückkehr nach London weiter, am 5. Oktober 2014 stürmte Wenger bei einem Premier-League-Duell in Mourinhos Coaching Zone und schubste den Trainer. Weitere Handgreiflichkeiten konnten verhindert werden, aber der Vorfall ist als "Schande von London" unvergessen.

    © imago images/Shutterstock

    Die Schande von London
    Ein anderer Trainer, mit dem Mourinho die Rivalität auf die Spitze trieb, war Arsene Wenger (l.). Der Portugiese unterstellte dem Arsenal-Coach 2005, ein Voyeur zu sein, der mehr auf den vom ihm trainierten FC Chelsea als auf seine eigene Mannschaft schaue. Die Provokationen gingen nach Mourinhos Rückkehr nach London weiter, am 5. Oktober 2014 stürmte Wenger bei einem Premier-League-Duell in Mourinhos Coaching Zone und schubste den Trainer. Weitere Handgreiflichkeiten konnten verhindert werden, aber der Vorfall ist als “Schande von London” unvergessen.

    <strong>Mourinhos Jubellauf in Barcelona</strong><br>
                Unvergessen ist auch Mourinhos theatralischer Jubellauf im Camp Nou, nachdem er am 28. April 2010 trotz einer 0:1-Niederlage beim FC Barcelona mit Inter Mailand ins Finale der Champions League eingezogen war. Barca-Torwart Victor Valdes (M.) versuchte, die Provokationen zu beenden, wieder wurden Handgreiflichkeiten nur knapp vermieden.

    © imago images/Domenic Aquilina

    Mourinhos Jubellauf in Barcelona
    Unvergessen ist auch Mourinhos theatralischer Jubellauf im Camp Nou, nachdem er am 28. April 2010 trotz einer 0:1-Niederlage beim FC Barcelona mit Inter Mailand ins Finale der Champions League eingezogen war. Barca-Torwart Victor Valdes (M.) versuchte, die Provokationen zu beenden, wieder wurden Handgreiflichkeiten nur knapp vermieden.

    <strong>Mourinho suchte die Schuld sogar bei UNICEF</strong><br>
                Als Mourinho wenig später Trainer von Real Madrid wurde, konnte er seine Abneigung gegen den FC Barcelona erst so richtig ausleben. Nachdem er im Frühjahr 2011 im Halbfinale der Champions League mit Real gegen Barca ausschied, suchte er die Schuld einmal mehr bei den Schiedsrichtern. Den deutschen Unparteiischen um Wolfgang Stark warf er vor, Barca zu bevorzugen, selbst Barcas Trikotsponsor UNICEF sei an einer großen Verschwörung gegen Real beteiligt. Der Vierte Offizielle Thorsten Kinhöfer (r.) schickte Mourinho während des Spiels auf die Tribüne, im Anschluss wurde er für fünf Spiele gesperrt.

    © 2011 Getty Images

    Mourinho suchte die Schuld sogar bei UNICEF
    Als Mourinho wenig später Trainer von Real Madrid wurde, konnte er seine Abneigung gegen den FC Barcelona erst so richtig ausleben. Nachdem er im Frühjahr 2011 im Halbfinale der Champions League mit Real gegen Barca ausschied, suchte er die Schuld einmal mehr bei den Schiedsrichtern. Den deutschen Unparteiischen um Wolfgang Stark warf er vor, Barca zu bevorzugen, selbst Barcas Trikotsponsor UNICEF sei an einer großen Verschwörung gegen Real beteiligt. Der Vierte Offizielle Thorsten Kinhöfer (r.) schickte Mourinho während des Spiels auf die Tribüne, im Anschluss wurde er für fünf Spiele gesperrt.

    <strong>Stich ins Auge</strong><br>
                Im August 2011 stand der nächste Clasico an, wieder ging es hoch her. Bei einer Rudelbildung nach dem Spiel stach Mourinho dem damaligen Barca-Co-Trainer Tito Vilanova (r.) mit dem Finger ins Auge. Dafür wurde er zwei Spiele gesperrt.

    © imago sportfotodienst

    Stich ins Auge
    Im August 2011 stand der nächste Clasico an, wieder ging es hoch her. Bei einer Rudelbildung nach dem Spiel stach Mourinho dem damaligen Barca-Co-Trainer Tito Vilanova (r.) mit dem Finger ins Auge. Dafür wurde er zwei Spiele gesperrt.

    <strong>10.000 Pfund Strafe für ein vergiftetes Schiedsrichterlob</strong><br>
                Eine Geldstrafe von 10.000 Pfund (damals etwa 12.000 Euro) erhielt Mourinho 2014 nach seiner Rückkehr zu Chelsea, als er Schiedsrichter Mike Dean sarkastisch zu einer "großartigen Leistung" gratulierte und diesem die Schuld an einer Niederlage gegen den AFC Sunderland gab. Dean hatte Mourinho vom Platz geschickt, wieder waren Handgreiflichkeiten an der Seitenlinie nur mit Mühe vermieden worden.

    © imago images/Shutterstock

    10.000 Pfund Strafe für ein vergiftetes Schiedsrichterlob
    Eine Geldstrafe von 10.000 Pfund (damals etwa 12.000 Euro) erhielt Mourinho 2014 nach seiner Rückkehr zu Chelsea, als er Schiedsrichter Mike Dean sarkastisch zu einer “großartigen Leistung” gratulierte und diesem die Schuld an einer Niederlage gegen den AFC Sunderland gab. Dean hatte Mourinho vom Platz geschickt, wieder waren Handgreiflichkeiten an der Seitenlinie nur mit Mühe vermieden worden.

    <strong>Schlammschlacht mit der Teamärztin</strong><br>
                Chelseas Teamärztin Eva Carneiro war zeitweise selbst ein Star. Als Eden Hazard 2015 verletzt auf dem Platz liegen blieb, spurtete Carneiro los, um ihn zu behandeln. Mourinho passte das gar nicht, er unterstellte der Ärztin, zu früh losgelaufen zu sein. Der Portugiese nannte Carneiro dumm und naiv und unterstellte ihr, das Spiel nicht zu verstehen. Es kam zu einer Schlammschlacht, die mit der Suspendierung der Ärztin und einem Gerichtsprozess endete. Den Prozess gewann Carneiro, sie soll eine Millionensumme als Entschädigung bekommen haben.

    © imago images/Shutterstock

    Schlammschlacht mit der Teamärztin
    Chelseas Teamärztin Eva Carneiro war zeitweise selbst ein Star. Als Eden Hazard 2015 verletzt auf dem Platz liegen blieb, spurtete Carneiro los, um ihn zu behandeln. Mourinho passte das gar nicht, er unterstellte der Ärztin, zu früh losgelaufen zu sein. Der Portugiese nannte Carneiro dumm und naiv und unterstellte ihr, das Spiel nicht zu verstehen. Es kam zu einer Schlammschlacht, die mit der Suspendierung der Ärztin und einem Gerichtsprozess endete. Den Prozess gewann Carneiro, sie soll eine Millionensumme als Entschädigung bekommen haben.

    <strong>Handgemenge nach Derby-Niederlage</strong><br>
                Im Sommer 2016 übernahm Mourinho Manchester United und lebte auch hier die Derby-Rivalität mit ganzem Herzen. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Manchester City feierten die Gäste in den Katakomben des Old Trafford lautstark, was Mourinho offensichtlich provozierte. Es kam zu einem Handgemenge, von dem allerdings keine Filmaufnahmen existieren. Unter anderem soll Mourinho mit einer Milchpackung beworfen worden sein. Verbrieft ist aber nur, dass Citys Co-Trainer Mikel Arteta eine Platzwunde erlitt.

    © imago images/Shutterstock

    Handgemenge nach Derby-Niederlage
    Im Sommer 2016 übernahm Mourinho Manchester United und lebte auch hier die Derby-Rivalität mit ganzem Herzen. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Manchester City feierten die Gäste in den Katakomben des Old Trafford lautstark, was Mourinho offensichtlich provozierte. Es kam zu einem Handgemenge, von dem allerdings keine Filmaufnahmen existieren. Unter anderem soll Mourinho mit einer Milchpackung beworfen worden sein. Verbrieft ist aber nur, dass Citys Co-Trainer Mikel Arteta eine Platzwunde erlitt.

    <strong>Mourinho provozierte Juventus-Fans und -Spieler</strong><br>
                Während Mourinho nicht besonders gut einstecken kann, teilt er selbst gerne aus. Als Manchester United im November 2018 das Champions-League-Spiel bei Juventus Turin durch zwei späte Tore gewann, provozierte Mourinho Spieler und Fans mit Gesten. "Juventus, ich höre nichts", lautete die Botschaft. Woraufhin unter anderem Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci den Trainer zur Rede stellte. Er sei 90 Minuten beleidigt worden und habe sich lediglich gewehrt, verteidigte sich Mourinho, dessen ständige Provokationen natürlich auch ein Teil seines Erfolgsgeheimnisses sind.

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    Mourinho provozierte Juventus-Fans und -Spieler
    Während Mourinho nicht besonders gut einstecken kann, teilt er selbst gerne aus. Als Manchester United im November 2018 das Champions-League-Spiel bei Juventus Turin durch zwei späte Tore gewann, provozierte Mourinho Spieler und Fans mit Gesten. “Juventus, ich höre nichts”, lautete die Botschaft. Woraufhin unter anderem Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci den Trainer zur Rede stellte. Er sei 90 Minuten beleidigt worden und habe sich lediglich gewehrt, verteidigte sich Mourinho, dessen ständige Provokationen natürlich auch ein Teil seines Erfolgsgeheimnisses sind.

    <strong>"Schwerwiegende Anspielungen" sorgen für nächste Geldstrafe</strong><br>2021 war Mourinho wieder in Italien tätig und führte die AS Rom zu alter Stärke. Doch auch als Roma-Coach leistete er sich schnell seine bekannten Ausraster. Nach dem Heimspiel gegen Hellas Verona im Februar 2022 wurde er für zwei Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Mourinho habe - natürlich - "schwerwiegende Anspielungen" in Richtung des Schiedsrichters getätigt und außerdem drohend das Spielfeld betreten. Vom Unparteiischen gab es daraufhin die Rote Karte.

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    “Schwerwiegende Anspielungen” sorgen für nächste Geldstrafe
    2021 war Mourinho wieder in Italien tätig und führte die AS Rom zu alter Stärke. Doch auch als Roma-Coach leistete er sich schnell seine bekannten Ausraster. Nach dem Heimspiel gegen Hellas Verona im Februar 2022 wurde er für zwei Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Mourinho habe – natürlich – “schwerwiegende Anspielungen” in Richtung des Schiedsrichters getätigt und außerdem drohend das Spielfeld betreten. Vom Unparteiischen gab es daraufhin die Rote Karte.

    <strong>Mourinho wittert Schiedsrichterverschwörung</strong><br>
                Ende Februar 2023 verlor die Roma überraschend mit 1:2 gegen den Tabellenletzten US Cremonese und Mourinho flog nach einem Streit mit dem Vierten Offiziellen Marco Serra vom Platz. Nach dem Spiel kündigte Mourinho an, rechtliche Schritte gegen den Schiedsrichter prüfen zu wollen. "Ich möchte herausfinden, ob es eine Tonaufzeichnung gibt. Ich will nicht darauf eingehen, dass Serra aus Turin kommt und wir am Sonntag gegen Juventus spielen", sagte der 60-Jährige, der eine Verschwörung witterte. Mourinho wurde für zwei Spiele gesperrt und musste zudem eine Strafe von 10.000 Euro blechen.

    © IMAGO/ZUMA Wire

    Mourinho wittert Schiedsrichterverschwörung
    Ende Februar 2023 verlor die Roma überraschend mit 1:2 gegen den Tabellenletzten US Cremonese und Mourinho flog nach einem Streit mit dem Vierten Offiziellen Marco Serra vom Platz. Nach dem Spiel kündigte Mourinho an, rechtliche Schritte gegen den Schiedsrichter prüfen zu wollen. “Ich möchte herausfinden, ob es eine Tonaufzeichnung gibt. Ich will nicht darauf eingehen, dass Serra aus Turin kommt und wir am Sonntag gegen Juventus spielen”, sagte der 60-Jährige, der eine Verschwörung witterte. Mourinho wurde für zwei Spiele gesperrt und musste zudem eine Strafe von 10.000 Euro blechen.

    <strong>Mourinho sieht Rot gegen Ex-Klub Manchester United</strong><br>Wegen seiner Roten Karte in der Europa League gegen Ex-Klub Manchester United wurde Jose Mourinho Anfang November 2024 für eine Partie gesperrt. Daher verpasste der Portugiese das Auswärtsspiel seines Vereins Fenerbahce Istanbul bei AZ Alkmaar.

    © 2024 Getty Images

    Mourinho sieht Rot gegen Ex-Klub Manchester United
    Wegen seiner Roten Karte in der Europa League gegen Ex-Klub Manchester United wurde Jose Mourinho Anfang November 2024 für eine Partie gesperrt. Daher verpasste der Portugiese das Auswärtsspiel seines Vereins Fenerbahce Istanbul bei AZ Alkmaar.

    <strong>VAR kritisiert: Türkischer Verband sperrt Mourinho</strong><br>Wenige Tage nach der Sperre durch die UEFA folgte in der Türkei ein Urteil des Fußballverbandes TFF. Weil der Portugiese beim 3:2-Sieg von Fenerbahce gegen Trabzonspor die Leistung des Videoschiedsrichters kritisierte, wurde "The Special One" ebenfalls für eine Partie gesperrt. Zudem musste er wegen der Aussagen gegen den VAR sowie dem schlechten Verhalten gegenüber den Trabzonspor-Fans eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet etwa 71.000 Euro bezahlen.

    © 2024 Getty Images

    VAR kritisiert: Türkischer Verband sperrt Mourinho
    Wenige Tage nach der Sperre durch die UEFA folgte in der Türkei ein Urteil des Fußballverbandes TFF. Weil der Portugiese beim 3:2-Sieg von Fenerbahce gegen Trabzonspor die Leistung des Videoschiedsrichters kritisierte, wurde “The Special One” ebenfalls für eine Partie gesperrt. Zudem musste er wegen der Aussagen gegen den VAR sowie dem schlechten Verhalten gegenüber den Trabzonspor-Fans eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet etwa 71.000 Euro bezahlen.

    <strong>Galatasaray erhebt Rassismus-Vorwurf gegen Mourinho</strong><br>Die Galatasaray-Bank sei "wie Affen" herumgesprungen, sagte Fenerbahe-Coach Jose Mourinho im Februar 2025 nach dem Topspiel der Süper Lig. Dies fasste Galatasaray als rassistische Beleidigung auf. "Jose Mourinho, der sich seit Beginn seiner Tätigkeit in der Türkei regelmäßig abfällig über die türkische Bevölkerung geäußert hat, hat seinen unmoralischen Äußerungen nun eine unmenschliche Rhetorik hinzugefügt", hieß es in einem Galatasaray-Statement. Mourinhos Klub Fenerbahce beruft sich darauf, dass die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen wurden und nicht rassistisch gemeint gewesen seien.

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    Galatasaray erhebt Rassismus-Vorwurf gegen Mourinho
    Die Galatasaray-Bank sei “wie Affen” herumgesprungen, sagte Fenerbahe-Coach Jose Mourinho im Februar 2025 nach dem Topspiel der Süper Lig. Dies fasste Galatasaray als rassistische Beleidigung auf. “Jose Mourinho, der sich seit Beginn seiner Tätigkeit in der Türkei regelmäßig abfällig über die türkische Bevölkerung geäußert hat, hat seinen unmoralischen Äußerungen nun eine unmenschliche Rhetorik hinzugefügt”, hieß es in einem Galatasaray-Statement. Mourinhos Klub Fenerbahce beruft sich darauf, dass die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen wurden und nicht rassistisch gemeint gewesen seien.

    <strong>Mourinho gesperrt - Klage gegen Galatasaray</strong><br>Als Folge der Vorwürfe von Galatasaray nach dem 0:0 wurde Jose Mourinho vom türkischen Fußball-Verband (TFF) für vier Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 42.000 Euro bedacht. Er habe gegen die "sportliche Ethik" verstoßen. Die Reaktion des Portugiesen? Er reichte nach Angaben seines Vereins Fenerbahce eine Klage gegen Galatasaray ein. Der Rekordmeister habe seine Persönlichkeitsrechte verletzt, deshalb fordere "Mou" einen "moralischen Schadenersatz" von 50.000 Euro.

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    Mourinho gesperrt – Klage gegen Galatasaray
    Als Folge der Vorwürfe von Galatasaray nach dem 0:0 wurde Jose Mourinho vom türkischen Fußball-Verband (TFF) für vier Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 42.000 Euro bedacht. Er habe gegen die “sportliche Ethik” verstoßen. Die Reaktion des Portugiesen? Er reichte nach Angaben seines Vereins Fenerbahce eine Klage gegen Galatasaray ein. Der Rekordmeister habe seine Persönlichkeitsrechte verletzt, deshalb fordere “Mou” einen “moralischen Schadenersatz” von 50.000 Euro.

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher übernimmt auf der Doppelsechs den etwas defensiveren Part und ist dort recht unauffällig – aber auch ohne große Fehler. In der Phase, in der der BVB dominant auftritt, gelingt es Marcel Sabitzer nur selten, Akzente nach vorne zu setzen. Defensiv kaum gefordert, als er aber gebraucht wird, macht er eine schlechte Figur. Rückt vor dem Gegentor zu früh nach vorne und findet sich beim entscheidenden Pass im Niemandsland – so geht die Lücke erst auf. ran-Note: 5

    Pascal Groß

    Der spielstarke Sechser weicht im Ballbesitz des BVB taktisch clever oft weit nach links aus, um dort eine Überzahl-Situation herzustellen. Zudem wäre Pascal Groß beinahe Torschütze geworden, aber sein Treffer zum vermeintlichen 2:0 wird wegen einer Abseitsstellung kurz vor der Pause aberkannt. ran-Note: 3

    Karim Adeyemi

    Beim Flügelflitzer des BVB zeigt die Formkurve weiter nach oben, bezeichnend, dass er per Traumtor das zwischenzeitliche 1:0 erzielt und auch schon davor einige gute Offensivaktionen vorweisen kann. Durch seine Antrittsschnelligkeit ist er im Eins gegen Eins oftmals nur durch Fouls zu stoppen für die Lille-Spieler. Einmal mehr bester Dortmund-Akteur des Abends. ran-Note: 2

    Julian Brandt

    Der Routinier darf statt Reyna von Beginn an ran, doch er schafft es nur selten, das Spiel auf der Zehn an sich zu reißen. Die auffälligste Szene hat er nach etwa einer halben Stunde gegen den Ball, als er das Leder durch gutes Pressing knapp außerhalb des Strafraumes erobert und so eine im Ansatz gute Chance schafft. Dennoch ist der Auftritt von Julian Brandt insgesamt eher überschaubar. ran-Note: 4

    FC Bayern wird 125 Jahre: Die Top-Elf der Vereinsgeschichte mit Müller Beckenbauer und Co.

    <strong>Die historische Top-Elf des FC Bayern</strong><br>
                <em>Von "Kaiser" Franz Beckenbauer über "Bomber" Gerd Müller bis hin zu "Titan" Oliver Kahn: In der 125-jährigen Geschichte des Klubs trugen so viele begnadete Fußballer das Trikot des FC Bayern München, dass es äußerst schwer ist, die besten elf herauszusuchen. Wir haben es trotzdem versucht. <strong>ran</strong> präsentiert die historische Top-Elf des FC Bayern.</em>

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    Die historische Top-Elf des FC Bayern
    Von “Kaiser” Franz Beckenbauer über “Bomber” Gerd Müller bis hin zu “Titan” Oliver Kahn: In der 125-jährigen Geschichte des Klubs trugen so viele begnadete Fußballer das Trikot des FC Bayern München, dass es äußerst schwer ist, die besten elf herauszusuchen. Wir haben es trotzdem versucht. ran präsentiert die historische Top-Elf des FC Bayern.

    
                <strong>Tor: Oliver Kahn</strong><br>
                Im Tor setzt sich Oliver Kahn knapp gegen Sepp Maier und Manuel Neuer durch. Maier gewann mit den Bayern in den 70er Jahren drei Mal in Folge den Europokal der Landesmeister und ist Rekordkeeper der Roten, und Neuer gilt als der beste Torhüter der Gegenwart. Doch kein Torwart lebte das "Mia san mia" des Vereins wohl so sehr wie der "Titan". Kahns Satz "Weiter, immer weiter" nach der Last-Minute-Meisterschaft 2001 in Hamburg und seine drei gehaltenen Elfmeter im Champions-League-Finale in Mailand eine Woche später werden den Bayern-Fans vermutlich ewig in Erinnerung bleiben.

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    Tor: Oliver Kahn
    Im Tor setzt sich Oliver Kahn knapp gegen Sepp Maier und Manuel Neuer durch. Maier gewann mit den Bayern in den 70er Jahren drei Mal in Folge den Europokal der Landesmeister und ist Rekordkeeper der Roten, und Neuer gilt als der beste Torhüter der Gegenwart. Doch kein Torwart lebte das “Mia san mia” des Vereins wohl so sehr wie der “Titan”. Kahns Satz “Weiter, immer weiter” nach der Last-Minute-Meisterschaft 2001 in Hamburg und seine drei gehaltenen Elfmeter im Champions-League-Finale in Mailand eine Woche später werden den Bayern-Fans vermutlich ewig in Erinnerung bleiben.

    
                <strong>Linke Verteidigung: Paul Breitner</strong><br>
                Zwischen 1970 und 1974 sowie 1978 und 1983 kam Paul Breitner auf insgesamt 255 Bundesliga-Spiele für den deutschen Rekordmeister. Der Querdenker und Revoluzzer nahm nie ein Blatt vor den Mund und kritisierte Entscheidungen des Vereins teilweise öffentlich. Als der konservative FCB-Präsident Wilhelm Neudecker Breitner 1973 loswerden wollte, wehrte sich die Mannschaft vehement dagegen. Breitner durfte ein weiteres Jahr bleiben und gewann mit den Roten durch ein 4:0 gegen Atletico Madrid den Europapokal. 1979 wurde er von Trainer Pal Csernai sogar zum Kapitän befördert. Im Jahr 2004 wählte ihn Pele unter die 125 besten noch lebenden Fußballer. Bis vor kurzem war Breitner Markenbotschafter der Münchener. 

    © imago sportfotodienst


    Linke Verteidigung: Paul Breitner
    Zwischen 1970 und 1974 sowie 1978 und 1983 kam Paul Breitner auf insgesamt 255 Bundesliga-Spiele für den deutschen Rekordmeister. Der Querdenker und Revoluzzer nahm nie ein Blatt vor den Mund und kritisierte Entscheidungen des Vereins teilweise öffentlich. Als der konservative FCB-Präsident Wilhelm Neudecker Breitner 1973 loswerden wollte, wehrte sich die Mannschaft vehement dagegen. Breitner durfte ein weiteres Jahr bleiben und gewann mit den Roten durch ein 4:0 gegen Atletico Madrid den Europapokal. 1979 wurde er von Trainer Pal Csernai sogar zum Kapitän befördert. Im Jahr 2004 wählte ihn Pele unter die 125 besten noch lebenden Fußballer. Bis vor kurzem war Breitner Markenbotschafter der Münchener. 

    
                <strong>Innenverteidigung: Franz Beckenbauer</strong><br>
                Er muss eigentlich in jede Top-Elf. Franz Beckenbauer gilt als einer der besten Fußballer der Geschichte. Ballbeherrschung und Übersicht des "Kaisers" setzten neue Maßstäbe im Weltfußball. 1964 als 18-Jähriger mit seinem Debüt in der ersten Mannschaft des FCB, entwickelte sich Beckenbauer Anfang der 70er Jahre zum Taktgeber und Spielmacher der Roten - und das als Libero. Vor allem seine Außenristpässe aus dem Fußgelenk sind legendär. Pele bezeichnete Beckenbauer einst als seinen "deutschen Bruder". Er war Kapitän der Bayern-Mannschaft, die zwischen 1974 und 1976 den europäischen Fußball dominierte. Und auch in der historischen Top-Elf des FCB bekommt der "Kaiser" die Binde.

    © imago sportfotodienst


    Innenverteidigung: Franz Beckenbauer
    Er muss eigentlich in jede Top-Elf. Franz Beckenbauer gilt als einer der besten Fußballer der Geschichte. Ballbeherrschung und Übersicht des “Kaisers” setzten neue Maßstäbe im Weltfußball. 1964 als 18-Jähriger mit seinem Debüt in der ersten Mannschaft des FCB, entwickelte sich Beckenbauer Anfang der 70er Jahre zum Taktgeber und Spielmacher der Roten – und das als Libero. Vor allem seine Außenristpässe aus dem Fußgelenk sind legendär. Pele bezeichnete Beckenbauer einst als seinen “deutschen Bruder”. Er war Kapitän der Bayern-Mannschaft, die zwischen 1974 und 1976 den europäischen Fußball dominierte. Und auch in der historischen Top-Elf des FCB bekommt der “Kaiser” die Binde.

    
                <strong>Innenverteidigung: Hans-Georg Schwarzenbeck</strong><br>
                Der "Putzer des Kaisers". Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos, als Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer. "Katsche" und der "Kaiser" ergänzten sich perfekt. Während Beckenbauer als Libero das Spiel eröffnete, hielt ihm Schwarzenbeck als Vorstopper den Rücken frei. Bei den Europapokalspielen der Bayern gegen Ajax Amsterdam 1973 wurde er von einem niederländischen Reporter als "half mens, half stier" (halb Mensch, halb Stier) beschrieben. Oft im Schatten von Beckenbauer, Breitner, Müller und Co., war Schwarzenbeck mit der wichtigste Spieler in Bayerns legendärer 1970er-Mannschaft. 

    © imago sportfotodienst


    Innenverteidigung: Hans-Georg Schwarzenbeck
    Der “Putzer des Kaisers”. Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos, als Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer. “Katsche” und der “Kaiser” ergänzten sich perfekt. Während Beckenbauer als Libero das Spiel eröffnete, hielt ihm Schwarzenbeck als Vorstopper den Rücken frei. Bei den Europapokalspielen der Bayern gegen Ajax Amsterdam 1973 wurde er von einem niederländischen Reporter als “half mens, half stier” (halb Mensch, halb Stier) beschrieben. Oft im Schatten von Beckenbauer, Breitner, Müller und Co., war Schwarzenbeck mit der wichtigste Spieler in Bayerns legendärer 1970er-Mannschaft. 

    
                <strong>Rechte Verteidigung: Philipp Lahm</strong><br>
                1995 kam Philipp Lahm im Alter von zwölf Jahren zum FC Bayern. Die Leihe zum VfB Stuttgart zwischen 2003 und 2005 ausgenommen, trägt er seitdem ununterbrochen das Trikot der Roten. Ob als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld, in kaum einem seiner über 300 Spiele für den FCB brachte Lahm nicht seine Leistung. Pep Guardiola nannte ihn einmal "den klügsten Spieler, den ich je trainieren durfte". Vor allem seine außergewöhnliche Zweikampfstärke und sein hervorragendes Stellungsspiel machten den Kapitän der Triple-Mannschaft 2013 zu einem der besten Abwehrspieler der Welt. Wir hätten Lahm auf drei Positionen aufstellen können, doch bei uns spielt er rechts hinten. Sorry, Willy Sagnol!

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    Rechte Verteidigung: Philipp Lahm
    1995 kam Philipp Lahm im Alter von zwölf Jahren zum FC Bayern. Die Leihe zum VfB Stuttgart zwischen 2003 und 2005 ausgenommen, trägt er seitdem ununterbrochen das Trikot der Roten. Ob als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld, in kaum einem seiner über 300 Spiele für den FCB brachte Lahm nicht seine Leistung. Pep Guardiola nannte ihn einmal “den klügsten Spieler, den ich je trainieren durfte”. Vor allem seine außergewöhnliche Zweikampfstärke und sein hervorragendes Stellungsspiel machten den Kapitän der Triple-Mannschaft 2013 zu einem der besten Abwehrspieler der Welt. Wir hätten Lahm auf drei Positionen aufstellen können, doch bei uns spielt er rechts hinten. Sorry, Willy Sagnol!

    
                <strong>Zentrales Mittelfeld: Lothar Matthäus</strong><br>
                Heute würde Uli Hoeneß Lothar Matthäus nicht mal mehr zum Greenkeeper in der Allianz Arena machen, doch einst war der deutsche Rekordnationalspieler eine der wichtigsten Personen beim FCB. 303 Bundesliga-Spiele bestritt Matthäus für die Roten, viele davon als Kapitän. Die Erfolge sind zahlreich: sieben deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokale und der UEFA Cup. Fast gewann Matthäus mit den Bayern auch  die Champions-League, doch was in der Nachspielzeit des Finals 1999 passierte, ist bekannt. Bevor sich die Roten 2001 den Henkelpott endlich sicherten, war Matthäus bereits nach New York gewechselt, war dort allerdings weniger "lucky". Trotzdem setzt er sich bei uns auf der Doppelsechs knapp gegen Stefan Effenberg durch.

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    Zentrales Mittelfeld: Lothar Matthäus
    Heute würde Uli Hoeneß Lothar Matthäus nicht mal mehr zum Greenkeeper in der Allianz Arena machen, doch einst war der deutsche Rekordnationalspieler eine der wichtigsten Personen beim FCB. 303 Bundesliga-Spiele bestritt Matthäus für die Roten, viele davon als Kapitän. Die Erfolge sind zahlreich: sieben deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokale und der UEFA Cup. Fast gewann Matthäus mit den Bayern auch  die Champions-League, doch was in der Nachspielzeit des Finals 1999 passierte, ist bekannt. Bevor sich die Roten 2001 den Henkelpott endlich sicherten, war Matthäus bereits nach New York gewechselt, war dort allerdings weniger “lucky”. Trotzdem setzt er sich bei uns auf der Doppelsechs knapp gegen Stefan Effenberg durch.

    
                <strong>Zentrales Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger</strong><br>
                ... Fußballgott! Keine Frage, Bastian Schweinsteiger muss einfach in die historische Top-Elf der Bayern. 13 Jahre, fast 400 Spiele. Dabei acht deutsche Meisterschaften, sieben Pokalsiege, UEFA Supercup, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und natürlich der Champions-League-Titel 2013. "Schweini" hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Erst auf der Außenbahn zu Hause, zog ihn Louis van Gaal ins zentrale Mittelfeld. Zusammen mit Javi Martinez bildete er in der Triple-Saison wohl die beste Doppelsechs der Welt. Neben seiner Weltklasse auf dem Platz blieb Schweinsteiger auch neben dem Feld immer bescheiden und höflich. Ein echter Champion eben.

    © 2013 Getty Images


    Zentrales Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger
    … Fußballgott! Keine Frage, Bastian Schweinsteiger muss einfach in die historische Top-Elf der Bayern. 13 Jahre, fast 400 Spiele. Dabei acht deutsche Meisterschaften, sieben Pokalsiege, UEFA Supercup, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und natürlich der Champions-League-Titel 2013. “Schweini” hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Erst auf der Außenbahn zu Hause, zog ihn Louis van Gaal ins zentrale Mittelfeld. Zusammen mit Javi Martinez bildete er in der Triple-Saison wohl die beste Doppelsechs der Welt. Neben seiner Weltklasse auf dem Platz blieb Schweinsteiger auch neben dem Feld immer bescheiden und höflich. Ein echter Champion eben.

    
                <strong>Linkes Mittelfeld: Franck Ribery</strong><br>
                Bayern hat wieder einen König. Publikumsliebling Ribery erfreut die FCB-Fans seit 2007 mit Dribblings, Tricks und Toren. Die Scherze und Späße, die der "Filou" mit seinen bemitleidenswerten Mannschaftskollegen treibt, sind ein zusätzlicher Grund, warum der Franzose in der Südkurve so beliebt ist. Als der von Real Madrid umworbene Ribery bei der Meisterschaftsfeier 2010 verkündete, er habe mit Monsieur Rummenigge "gemacht fünf Jahre mehr", brach der gesamte Marienplatz in tosenden Jubel aus. Nicht erst einmal hat Ribery betont, der FC Bayern sei für ihn wie eine Familie. Auch nach seiner aktiven Karriere will der 34-Jährige den Münchenern erhalten bleiben. Bayern hat also wohl noch eine ganze Weile einen König.

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    Linkes Mittelfeld: Franck Ribery
    Bayern hat wieder einen König. Publikumsliebling Ribery erfreut die FCB-Fans seit 2007 mit Dribblings, Tricks und Toren. Die Scherze und Späße, die der “Filou” mit seinen bemitleidenswerten Mannschaftskollegen treibt, sind ein zusätzlicher Grund, warum der Franzose in der Südkurve so beliebt ist. Als der von Real Madrid umworbene Ribery bei der Meisterschaftsfeier 2010 verkündete, er habe mit Monsieur Rummenigge “gemacht fünf Jahre mehr”, brach der gesamte Marienplatz in tosenden Jubel aus. Nicht erst einmal hat Ribery betont, der FC Bayern sei für ihn wie eine Familie. Auch nach seiner aktiven Karriere will der 34-Jährige den Münchenern erhalten bleiben. Bayern hat also wohl noch eine ganze Weile einen König.

    
                <strong>Rechtes Mittelfeld: Mehmet Scholl</strong><br>
                Vor Ribery trug Mehmet Scholl die Nummer 7. Auf die Frage nach dem Warum antwortete der gebürtige Karlsruher einst, weil er "in diesem Alter mit dem Rauchen aufgehört" habe. Ein Alleskönner am Ball, ein Fußballer, der sich selbst nie zu ernst nahm (und das heute auch nicht tut), für Ottmar Hitzfeld und sicher alle Bayern-Fans schlichtweg eine "Legende". Zwischen 1992 und 2007 mit mehr als 400 Spiele für den deutschen Rekordmeister. Fast wäre auch Teil zwei der Flügelzange "Robbery" in unsere Top-Elf gekommen, aber Arjen Robben musste "Scholli" am Ende einfach den Vortritt lassen.

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    Rechtes Mittelfeld: Mehmet Scholl
    Vor Ribery trug Mehmet Scholl die Nummer 7. Auf die Frage nach dem Warum antwortete der gebürtige Karlsruher einst, weil er “in diesem Alter mit dem Rauchen aufgehört” habe. Ein Alleskönner am Ball, ein Fußballer, der sich selbst nie zu ernst nahm (und das heute auch nicht tut), für Ottmar Hitzfeld und sicher alle Bayern-Fans schlichtweg eine “Legende”. Zwischen 1992 und 2007 mit mehr als 400 Spiele für den deutschen Rekordmeister. Fast wäre auch Teil zwei der Flügelzange “Robbery” in unsere Top-Elf gekommen, aber Arjen Robben musste “Scholli” am Ende einfach den Vortritt lassen.

    
                <strong>Offensives Mittelfeld: Thomas Müller</strong><br>
                Im Angriff der historischen Top-Elf der Bayern müllert es gewaltig. Hinter der Spitze agiert "Raumdeuter" Thomas Müller, der manchmal selbst nicht zu wissen scheint, was er da gerade macht, am Ende aber doch irgendwie immer richtig steht. "Müller spielt immer", sagte Louis van Gaal einst über seinen Lieblingsspieler. Auch bei uns. Ganz einfach, weil Thomas Müller Thomas Müller ist.

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    Offensives Mittelfeld: Thomas Müller
    Im Angriff der historischen Top-Elf der Bayern müllert es gewaltig. Hinter der Spitze agiert “Raumdeuter” Thomas Müller, der manchmal selbst nicht zu wissen scheint, was er da gerade macht, am Ende aber doch irgendwie immer richtig steht. “Müller spielt immer”, sagte Louis van Gaal einst über seinen Lieblingsspieler. Auch bei uns. Ganz einfach, weil Thomas Müller Thomas Müller ist.

    
                <strong>Angriff: Gerd Müller</strong><br>
                540 Spiele, 477 Tore. 40 Tore in einer Saison. "Kleines, dickes Müller", "Bomber der Nation". Kein anderer kann in der historischen Top-Elf des FC Bayern stürmen, wenn nicht Gerd Müller. Neben Pele der effektivste Angreifer, den die Fußballwelt je gesehen hat.

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    Angriff: Gerd Müller
    540 Spiele, 477 Tore. 40 Tore in einer Saison. “Kleines, dickes Müller”, “Bomber der Nation”. Kein anderer kann in der historischen Top-Elf des FC Bayern stürmen, wenn nicht Gerd Müller. Neben Pele der effektivste Angreifer, den die Fußballwelt je gesehen hat.

    
                <strong>Trainer: Ottmar Hitzfeld</strong><br>
                Der FC Bayern hatte in seiner 117-jährigen Karriere eine ganze Reihe exzellenter Trainer. Tschik Cajkovski, Dettmar Cramer, Pal Csernai, Giovanni Trapattoni, Felix Magath, Pep Guardiola, Jupp Heynckes, Udo Lattek. Doch wohl keiner hatte das Starensemble der Münchener über Jahre so gut im Griff wie er: Ottmar Hitzfeld. Fünf deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale, die Champions League und der Weltpokal 2001: Mit Gentleman Hitzfeld erklomm der FCB um die Jahrtausendwende die Spitze im internationalen Fußball. Der Grundstein für die heutige Ausnahmestellung der Bayern in Deutschland, Europa und der Welt.

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    Trainer: Ottmar Hitzfeld
    Der FC Bayern hatte in seiner 117-jährigen Karriere eine ganze Reihe exzellenter Trainer. Tschik Cajkovski, Dettmar Cramer, Pal Csernai, Giovanni Trapattoni, Felix Magath, Pep Guardiola, Jupp Heynckes, Udo Lattek. Doch wohl keiner hatte das Starensemble der Münchener über Jahre so gut im Griff wie er: Ottmar Hitzfeld. Fünf deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale, die Champions League und der Weltpokal 2001: Mit Gentleman Hitzfeld erklomm der FCB um die Jahrtausendwende die Spitze im internationalen Fußball. Der Grundstein für die heutige Ausnahmestellung der Bayern in Deutschland, Europa und der Welt.

    
                <strong>Ersatzbank</strong><br>
                Sepp Maier (Tor), Bixente Lizarazu (Linke Verteidigung), Stefan Effenberg (Zentrales Mittelfeld), Arjen Robben (Rechtes Mittelfeld), Giovane Elber (Angriff).

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    Ersatzbank
    Sepp Maier (Tor), Bixente Lizarazu (Linke Verteidigung), Stefan Effenberg (Zentrales Mittelfeld), Arjen Robben (Rechtes Mittelfeld), Giovane Elber (Angriff).

    Jamie Gittens

    Der Engländer darf gegen Lille statt Beier links auf dem Flügel ran und gerade am Anfang hat Jamie Gittens auch die eine oder andere gute Szene. So bereitet er per Steckpass auf Guirassy die erste Topchance des BVB vor. Danach taucht er aber etwas ab und muss in der 65. Minute für Beier weichen. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Für den Mittelstürmer ist es ein schwieriger Abend gegen Lille, weil Serhou Guirassy nur wenige Bälle am oder gar im Strafraum erhält. So muss er viel gegen den Ball arbeiten. Seine einzige Chance findet Guirassy in der Anfangsphase vor, verfehlt dabei aber das Tor aus ungefähr zehn Meter knapp. ran-Note: 4

    Maximilian Beier

    Der Neuzugang des vergangenen Sommers wird in der 65. Minute für Gittens eingewechselt – in einer Phase, in der Dortmund etwas die Kontrolle die Partie verliert. Entsprechend hat Maximilian Beier dann auch kaum noch Aktionen in der Offensive und bleibt insgesamt unauffällig. ran-Note: 4

    Ramy Bensebaini

    Er kommt in der 83. Minute für Svensson ins Spiel. ran-Note: ohne Bewertung

    Giovanni Reyna

    Der US-Amerikaner wird in der 83. Minute für Brandt eingewechselt. ran-Note: ohne Bewertung

    Yan Couto

    Für ihn beginnt der Arbeitstag in der 83. Minute, er ersetzt Ryerson. ran-Note: ohne Bewertung



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  • VfB Stuttgart | Faninfo Borussia Dortmund-VfB Stuttgart 2324

    VfB Stuttgart | Faninfo Borussia Dortmund-VfB Stuttgart 2324


    Die VfB-Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte rund um den Stadionbesuch in Dortmund zusammengestellt.


    Liebe VfB-Fans,

    beim kommenden Auswärtsspiel ist unser VfB am Samstagabend von 18:30 Uhr an in Dortmund zu Gast. Wie gewohnt vor einem Auswärtsspiel erhaltet ihr alle aktuellen Infos von der Fanbetreuung:

    Unser VfB wird von circa 8.000 Fans unterstützt. Vor Ort gibt es keine Gästekarten mehr.

    Wetterprognose: bis zu 25 Grad, sonnig.

    Anfahrt Informationen PKW/Bus

    Mit dem Auto

    • Aus Norden: A1 bis Kreuz Dortmund-Unna, A44/B1 Richtung Dortmund                                                       
    • Aus Osten: A2 bis Kreuz Dortmund-Nordost, B236 Richtung Schwerte, B1 Richtung Dortmund                          
    • Aus Süden: A45 bis Kreuz Dortmund-Süd, B54 Richtung Dortmund                                                      
    • Aus Westen: A40/B1 Richtung Dortmund

    Parkmöglichkeiten

    Es stehen zahlreiche gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten rund um den Signal-Iduna-Park und die Westfalenhallen zur Verfügung (siehe grau schraffierte Flächen auf der Anfahrtsskizze). Für Gäste sind die Parkflächen E1-E3 vorgesehen. Die Parkgebühren belaufen sich für Busse auf 30€ und für PKW auf 8€, Bullis ab 2,8 Tonnen zahlen 20€.

    Adresse für Navigationsgeräte: Remydamm, 44139 Dortmund

    Zur Anfahrtsskizze


    Des Weiteren gibt es auf dem Gelände der Universität (Otto-Hahn-Straße) weitere kostenpflichtige Parkplätze. Von hier aus fährt ein Shuttlebus zum Stadion und nach Spieleende wieder zurück.

    Anfahrt mit dem Zug

    Regelzugverbindungen nach Dortmund findet ihr unter www.bahn.de.

    Ab Hauptbahnhof geht es entweder mit dem Regionalzug zum Bahnhof SIGNAL IDUNA PARK oder mit der U-Bahn bis Westfalenhalle/Stadion.

    Die SVGmbH setzt nach Dortmund ihren Fanzug ein. Wichtige Info für die Zugfahrer: Ausstieg ist bei der Hinfahrt im Haltepunkt SIGNAL IDUNA PARK, der Zustieg für die Rückfahrt im Hauptbahnhof Dortmund. Der Fanzug ist ausverkauft!

    Alle Infos für Gäste-Fans in Dortmund

    Erlaubt sind folgende Fanutensilien

    • Fahnen (max. 2m Stocklänge und 3cm Durchmesser)
    • Zaunfahnen (soweit Platz vorhanden ist)
    • Megafone
    • Trommeln (unten offen uns einsehbar – nur im Stehplatzbereich)
    • Schwenkfahnen (mit einem Teleskopstab oder einer Länge von max. 2m)
    • Doppelhalter (mit einer Stocklänge max. 2m und Durchmesser 3cm)

    Plastikrohre sind nur in Verbindung mit Fahnen erlaubt und dürfen nicht zum Aufbau von Fahnenkonstruktionen o.ä. verwendet werden.

    Nicht erlaubt sind:

    • Kameras mit Wechselobjektiven und Kamerastative
    • Pyrotechnik jeglicher Art
    • Taschen, Tüten, Stoffbeutel, Rucksäcke mit größerem Format als DIN A4
    • Flaschen
    • Getränke und Speisen aller Art
    • Selfie-Sticks


    Um die Materialkontrolle am Gästeeingang zu vereinfachen, wurde ein abgezäunter, aber einsehbarer Bereich geschaffen, in dem die Materialkontrollen am Spieltag nun stattfinden. Die Fanbeauftragten des Gastvereins haben weiterhin die Möglichkeiten, die Kontrollen zu begleiten.

    Stadioninformationen / Allgemeine Informationen

    Im Nahbereich des Stadions besteht dauerhaft ein Glasflaschenverbot.

    Stadionöffnung: 2,5 Stunden (13:00 Uhr) vor Anpfiff

    Der Einlassbereich ist: Nord/Blöcke 55 – 59, 60/61 

    Einlass / Abgabe Rucksäcke und Taschen / Mitnahme Kameras

    Die Blöcke 08, 60 und 61 (Stehplatz) im Unterrang der Nordtribüne und die Blöcke 70 und 75 (Sitzplätze) im Oberrang sind die Gästeblöcke. Innerhalb der Gästeblöcke sind die Auf- und Abgänge freizuhalten.

    Es gibt die Möglichkeit, Taschen und Rucksäcke, die das Format DIN A4 überschreiten, in der „Abgabestelle  Gast“ zum Preis von 0,50€ abzugeben. Diese befinde sich gegenüber des Gästeeingang an der Nordseite des Stadions. Nach Spielende ist die „Abgabestelle Gast“ noch 30 Minuten lang geöffnet, damit abgegebene Taschen abgeholt werden können. Bitte beachtet auch die Info zur Größe von Taschen. Sollte diese irgendwann voll sein, wird auch die Abgabestelle am Turnweg geöffnet.


    Kameras

    Digitalkameras und Fotoapparate (nur für den privaten Gebrauch – keine Profiausrüstung, keine Wechselobjektive) sind erlaubt.

    Essen & Trinken

    Im Gastbereich kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden. Auch besteht weiterhin die Möglichkeit, einen „Stadiondeckel“ zu erwerben, mit welchem bargeldlos bezahlt werden kann. Ab der 60. Minute kann das Restguthaben an den ausgewiesenen Entladestellen ausgezahlt werden.

    Alkoholkontrollen

    Eine Promillegrenze gibt es im Signal-Iduna-Park nicht. Der Ordnungsdienst von Borussia Dortmund behält sich jedoch vor, offensichtlich angetrunkenen Gästen den Einlass zu verwehren.

    Barrierefreiheit

    Alle relevanten Informationen zum Thema Barrierefreiheit

    Stadionordnung

    Bitte beachtet die Stadionordnung


    Sonstiges

    Seit der Saison 2019/2020 wird ein Teil der Ordner mit einer sogenannten „Bodyflag“ ausgestattet. Damit unterstützt der Ordnungsdienst die eingesetzten Sanitäter bei einem eventuellen medizinischen Notfall auf den Stehplatztribünen, so auch im Gästeblock. Zukünftig wird die Bodyflag zur Ausstattung des Ordnungsdienstes auch auf dem Vorplatz und an den Eingängen gehören, die bei Bedarf eine Orientierung für Sanitäter zum Einsatzort gibt.

    „Wo geht’s nach PANAMA?“ – Sofortige Hilfe in jeder Situation

    „PANAMA“ richtet sich an alle, die sich unsicher, bedroht oder bedrängt fühlen, Diskriminierungen jeglicher Form begegnen, sexuelle Gewalt, Sexismus oder körperliche Übergriffe erfahren haben.

    Wenn Hilfe benötigt wird, können alle Mitarbeitenden im Stadion angesprochen werden und man bekommt die gewünschte Hilfe.

    Weitere Informationen zu „PANAMA“ erhaltet ihr hier: www.bvb.de/panama

    VfB-Fanmobil

    Unser Fanmobil wird am kommenden Samstag ab 15:00 Uhr in Dortmund vor Ort sein. Der Standplatz befindet sich auf der Strobelallee, direkt vor dem Stadion Rote Erde am Signal Iduna Park. Als Special für unsere Auswärtsfahrer haben wir den VfB-Schal Brustring Auswärts für €10.- statt €17,99 an Bord

    Die Tourdaten unseres Fan-Mobils

    Fanarbeit

    Alle Fanbeauftragten und das Fanprojekt (Jannis und Patrick) sind eure Ansprechpartner in Dortmund. Die Faninformation wird aufgrund der uns übermittelnden Gästeinformationen von Borussia Dortmund erstellt.



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  • Mit seinem Fehler fing das Unglück an

    Mit seinem Fehler fing das Unglück an


    Borussia Dortmund kommt in der Champions League gegen OSC Lille nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach einer starken ersten Halbzeit schaltet der BVB im zweiten Durchgang in den Verwaltungsmodus. Die SPORT1-Einzelkritik.

    Borussia Dortmund verpasst es, sich in der Champions League gegen OSC Lille für eine dominante erste Halbzeit zu belohnen und kommt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus.

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    Die BVB-Fans hatten sich zu Hause deutlich mehr erhofft. Die Quittung für ihre Profis folgte prompt nach Abpfiff. Einige Pfiffe hallten den Dortmunder entgegen, ehe sich die Fans dann doch für aufmunternde Anfeuerungsrufe entschieden hatten.

    Sabitzer patzt folgenschwer

    Der einzige Gegentreffer des Tages war laut Experte Benedikt Höwedes vermeidbar, im Mittelpunkt: Marcel Sabitzer. „Der Fehler beginnt natürlich mit Sabitzer, der einfach nach vorne stürzt, ohne den Gegner richtig zu stellen”, sagte Höwedes bei Amazon Prime.

    „Sabitzer, der blind rausstürzt und überhaupt nicht in den Zweikampf kommt. Wenn er seinen Gegenspieler hinten stellt und ihn bedrängt, passiert gar nichts. So hat er die Möglichkeit, den Steckpass zu spielen“, resümierte der Ex-Schalker. Auch Emre Can und Julian Ryerson hätten in besagter Situation nicht energisch genug verteidigt.

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    Fakt ist: Der BVB muss sich am nächsten Mittwoch in Lille strecken, um in die Runde der besten acht Mannschaften in Europa einzuziehen. Die SPORT1-Einzelkritik zum BVB-Remis:

    BVB: Innenverteidiger-Duo überzeugt

    GREGOR KOBEL: Erlebte trotz Gegentor und mehr Ballbesitz des Gegners einen ruhigen Abend. Bei einem Mukau-Distanzschuss bewies er gutes Auge und guckte den Ball ins Aus. (27.). Eine eher strengere Flanke von Mbappé war das Einzige, was er aktiv fangen musste. Beim Gegentor machtlos. Immerhin: Mit dem Ball am Fuß fehlerlos. SPORT1-Note: 3

    JULIAN RYERSON (bis 83.): Gewohnt giftig in den Zweikämpfen, auch wenn er nur knapp die Hälfte davon gewinnen konnte. Wollte es offensiv das ein oder andere Mal so machen wie Adeyemi vor ihm und seine Gegenspieler außen überlaufen. Doch ein paar km/h fehlten ihm für die Double-Rolle. Wies Svensson bei einem Lille-Freistoß ordentlich zurecht. Eine seiner Ecken missglückte und wurde dadurch fast noch überraschend gefährlich (45.). SPORT1-Note: 3

    NICO SCHLOTTERBECK: Hätte ein weiteres Zu-Null-Spiel verdient. Ließ mit seinem kongenialen Partner Emre Can lange Zeit nichts anbrennen. Beim Gegentor war der Fehler des herausstürmenden Sabitzers nicht mehr zu verteidigen. Spielte immer wieder öffnende, vertikale Bälle und tauchte auch einmal gefährlich offensiv auf. Wie Jamie Gittens zog er in die Mitte und schloss mit seinem schwächeren rechten Fuß ab – der Ball sauste nur knapp links am Lille-Gehäuse vorbei (38.). Trotz Gegentor: Kovac hat sein Traum-Innenverteidiger-Duo gefunden! SPORT1-Note: 2,5

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    EMRE CAN: Zeigte Lilles David direkt von Beginn an, wer Chef im Strafraum ist und eroberte mit vollem Körpereinsatz den Ball (9.). Verteidigte auch sonst mehrmals nach vorne und das ohne Foulspiel. Nahm so Mitspieler und Fans mit. Sorgte für ein Raunen, als er eine Flanke von der halbrechten Seite ins Aus ließ und seinen durchstartenden Gegenspieler kurz irritierte – wenn das gewollt war: Chapeau! Rückte beim Gegentor aus der Kette, weil Sabitzer fehlte. Die Bestrafung folgte umgehend: Ausgleich. SPORT1-Note: 2,5

    DANIEL SVENSSON (bis 83.): Ließ sich im Spielaufbau – wie gewohnt – auf die Doppelsechs fallen. Der Bruder von Kylian Mbappé hatte es schwer gegen ihn. Erschrak nach rund einer Stunde bei einem Lille-Freistoß, als ihn Ryerson am Kragen packte und um ein paar Meter weiter nach hinten positionierte. Machte aber auch eine schmerzhafte Erfahrung, als er nach einem Zweikampf mit André Gomes am linken Knie behandelt werden musste. Kurz danach musste er wegen dieser Verletzung ausgewechselt werden. Dennoch: Mit seiner intensiven Art und Weise gewinnt er immer mehr die Herzen der BVB-Fans. Das von Kovac hat er bereits. SPORT1-Note: 3

    Sabitzer ziellos und übermotiviert

    MARCEL SABITZER: Agierte erneut als klarer Abräumer, häufig auch am Rande des Erlaubten und darüber hinaus. Sein Fehler leitete das Unglück ein: Beim Gegentor sprintete er ziellos und übermotiviert nach vorne und machte so in seinem Rücken Platz für die Lille-Angreifer. In der Folge war das nicht mehr zu verteidigen. SPORT1-Note: 5

    PASCAL GROSS: Entnervte ein ums andere Mal seinen Gegenspieler Mukau und stand ihm dicht auf den Fersen. Dirigierte viel im Mittelfeld und ärgerte sich auch mal lautstark. Nicht so oft in Flanken-Positionen und in Strafraumsituationen wie zuletzt. Sein Abstauber-Tor nach einem Can-Kopfball kurz vor der Halbzeit zählte zu Recht nicht – Abseits. SPORT1-Note: 4

    So lief es für Rückkehrer Gittens

    JAMIE GITTENS (bis 66.): Kovac schonte ihn zuletzt und versprach sich davon Spritzigkeit und Frische – er sollte sie bekommen. Dribbelte immer wieder gefährlich an und zog einige Gegenspieler. Sein Frust der letzten Wochen wich der Spielfreude: Sein Beinschuss gegen André (15.) verzückte die Fans. Bis auf einen ungenauen Seitenwechsel ein durchaus positiver Auftritt. Musste nach etwa einer Stunde für Beier Platz machen. Wirkte platt. Von Kovac gab es Applaus. SPORT1-Note: 4

    KARIM ADEYEMI: Wenn das Selbstbewusstsein da ist, funktioniert (fast) alles. Per Dropkick wuchtete er den zweiten Ball nach einer BVB-Ecke mit seinem starken linken Fuß trocken ins Eck (22.). Auch die Entstehung ging auf seine Kappe, denn er selbst holte die Standardsituation mit einem Tempo-Dribbling heraus. SPORT1-Note: 2,5

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    Brandt? Das Glück ist nicht auf seiner Seite

    JULIAN BRANDT (83.): Seine Teamkollegen Groß und Guirassy zeigten es ihm an: Lange Flanke. Doch Brandt wollte zu viel klein-klein und spielerisch lösen. Wie nach rund einer halben Stunde, als er kurz vor dem Lille-Kasten ins Nichts ablegte (32.) – da wäre so viel mehr drin gewesen. Das Glück ist weiterhin nicht auf seiner Seite. SPORT1-Note: 4,5

    SERHOU GUIRASSY: Fast schon ungewohnt, dass es Guirassy nicht auf die Anzeigetafel schaffte. Traf zu Beginn nur das Außennetz (9.). Ließ sich diesmal immerhin nicht von leichteren Trikot-Zupfen stoppen und versuchte auf den Beinen zu bleiben. Viel Arbeit, wenig Ertrag. SPORT1-Note: 4

    Ab 66. MAXMILIAN BEIER: Sollte für neuen Schwung sorgen. So richtig gelingen wollte ihm das nicht. Arbeitete aber deutlich fleißiger zurück als Gittens. SPORT1-Note: Ohne Bewertung.

    Ab 83. YAN COUTO: Gleich nach seiner Hereinnahme bekam er mehrmals Pfiffe der BVB-Fans ab, weil er das Spiel verzögerte. SPORT1-Note: Ohne Bewertung.

    Ab 83. RAMY BENSEBAINI: SPORT1-Note: Ohne Bewertung.

    Ab 83. GIOVANNI REYNA: SPORT1-Note: Ohne Bewertung.



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  • UEFA Champions League: Borussia Dortmund – LOSC Lille –

    UEFA Champions League: Borussia Dortmund – LOSC Lille –


    Wann: 04.03.2025, 21:00 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Letzte Bundesliga Spiel 2:0 gegen St. Pauli gewonnen, in der CL 0:3 & 0:0 gegen Sporting Lissabon durchgesetzt.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer, Lotka – Anton, Süle, Svensson, Yan Couto, Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Nmecha, Mane

    OSC Lille:
    4:1 in der Liga gegen PSG verloren, in der CL auf Platz 7 liegend die Playoffs übersprungen.

    Voraussichtliche Aufstellung
    Chevalier – Meunier, Diakite, Alexsandro, Gudmundsson – Andre, Bouaddi – Mukau, Sahraoui, Haraldsson – David

    Bank:
    Mannone, Caillard – Mandi, Bakker, Ismaily, A. Gomes, E. Mbappe, Angel Gomes, Cabella, Sahraoui, Fernandez-Pardo, Akpom

    Ausfälle/Fraglich:
    Umtiti, T. Santos, Bentaleb, Zhegrova

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. OSL Lille. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—



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  • VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin, Bundesliga, 11.

    VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin, Bundesliga, 11.


    Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin verliert ihre Auswärtspartie beim VfL Wolfsburg mit 0:1. Trotz zahlreicher Möglichkeiten auf Seiten der Unioner sind es die Gastgeber, die durch Ridle Baku in Minute 71 das Tor des Tages erzielen.

    VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer, Vavro, Koulierakis, Mæhle, Dardai (79. Gerhardt), Arnold – Baku (90.+3 Zesiger), Wimmer (63. Wind), Tomás (63. Nmecha) – Amoura (79. Özcan)

    1. FC Union Berlin: Rönnow – Trimmel, Doekhi, Vogt, Leite (9. Querfeld), Skov (46. Rothe) – Kemlein, Khedira (82. Bénes) – Haberer (70. Jeong), Siebatcheu, Vertessen (46. Hollerbach)

    Personal: Nach der Länderspielpause und dem zuletzt torlosen Unentschieden gegen den Sport-Club aus Freiburg sah Union-Cheftrainer Bo Svensson kaum Anlass, seine Startformation zu ändern und wechselte lediglich auf zwei Positionen: Jordan Siebatcheu und Janik Haberer starteten für Wooyeong Jeong und Benedict Hollerbach.

    Zuschauer:  23.861

    Tore:  1:0 Baku (71.)

    Kaum Torraumszenen – Abwehrreihen dominieren

    Bei winterlichen Temperaturen mussten die Anhänger beider Vereine in der Anfangspartie hinnehmen, dass es auf beiden Seiten wenig Offensivaktionen gab. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Berlin vereitelten eine mögliche Torgefahr bereits vor dem letzten Drittel. Lediglich Standards zwangen die Schlussmänner der Mannschaften zum Einsatz. Bitter für die Eisernen war der frühe verletzungsbedingte Wechsel in der Defensive: Bei einer Grätsche blieb Diogo Leite im Rasen hängen und konnte die Partie nicht fortführen. Für ihn übernahm Leopold Querfeld die linke Abwehrseite (9.).

    In den Folgeminuten konnten die Wölfe zwar über lange Zeit den Ball in den eigenen Reihen halten, schafften es aber nur ein einziges Mal einen Weg durch die kompaktstehenden Reihen der Unioner zu finden: Mit einem Kurzpassspiel bezwangen sie die Abwehrreihe und Tiago Tomás kam im Strafraum zum Abschluss, der Unions Nummer 1 jedoch vor keine Probleme stellte (25.).

    Die Schlussphase der ersten Hälfte war angebrochen und während sich die Hausherren an der Taktik des Teams von Bo Svensson gegen den Ball die Zähne ausbissen, versuchten die Eisernen zudem eigene Offensivaktionen zu kreieren. Ein schnelles Umschaltspiel der Werkself ließ die Arena aufjubeln. Der Abschluss von Ridle Baku ließ das Netz jedoch nur von außen wackeln (37.).

    Gefährlich sollte es immer nach ruhendem Ball werden: Nach einem Kopfball-Pingpong landete das Spielgerät bei Amoura, der es an der linken Strafraumecke mit dem Schuss aus zweiter Reihe versuchte. Doch diese Halbchance sollte keinen Weg in das Tor von Frederik Rönnow finden und landete stattdessen auf dem Netz. So ging es mit einem torlosem Remis und zwei Minuten Nachspielzeit in die Halbzeitpause.

    Mehr Chancen auf beiden Seiten – Union glücklos

    Für die zweite Halbzeit nahm das Trainerteam der Berliner zwei Wechsel vor: Benedict Hollerbach und Tom Rothe ersetzten Robert Skov und Yorbe Vertessen. Dies änderte jedoch nichts an der Taktik der Unioner. Sie standen weiter kompakt, wurden nun aber mutiger in den Offensivaktionen und beschäftigten die Abwehrreihe des VfL. Der erste nennenswerte Abschluss ließ dennoch einige Minuten auf sich warten: In der 59. Spielminute konnte Schlussmann Grabara erst im Nachfassen den abgefälschten Schuss von Aljoscha Kemlein parieren. Keine Zeigerumdrehung später war es wieder Kemlein, der nach starker Vorarbeit von Hollerbach von Jordan Siebatcheu bedient wurde, den Abschluss aus der zweiten Reihe aber über den Querbalken setzte.

    Auf der Gegenseite stahl sich Tomás abseitsverdächtig vor Rönnow, hatte aber das Nachsehen gegen den starken Keeper, der sich breit machte und den Gegentreffer mit der Brust verhinderte. Im Nachgang zeigte der Assistent regelkonform die Abseitsstellung des Offensivspielers an (62.).

    In der 71. Spielminute begann dann aus dem Nichts die Lichtshow in der Volkswagen Arena: Etwas glücklich landete das runde Leder im Strafraum bei Baku, der den Ball aus zweiter Reihe im Tor versenkte und seine Mannschaft in Führung brachte. Doch Union schüttelte den Gegentreffer schnell ab und erhöhte die Schlagzahl. Erst war es Rani Khedira, der im vollen Lauf den Ball leicht verzog, ehe Siebatcheu von Kapitän Christopher Trimmel mit dem Rücken zum Tor bedient wurde und in der Drehung Schlussmann Grabara zu einer Parade zwang (74.).

    Die Schlussminuten waren geprägt von zahlreichen Flanken, Eckstößen und Abschlüssen der Eisernen. Letztere waren jedoch meist nicht zwingend genug und stellten die Abwehr vor VfL-Torhüter Grabara vor keine größeren Probleme. Nach fünf Nachspielminuten endeten sowohl der zweite Durchgang als auch das Spiel beim Stand von 0:1 aus Unioner Sicht.

    Stimmen nach dem Spiel

    “Das war ein schwieriges Spiel, in dem wir defensiv besonders in der ersten Halbzeit gut agiert haben. Offensiv hingegen waren wir nicht gut mit dem Ball. Das wurde zwar nach dem Seitenwechsel besser, aber Wolfsburg hat halt das Tor gemacht. Insgesamt war es im letzten Drittel zu ungenau”, resümierte Christoper Trimmel das Spielgeschehen.

    “Das Erspielen von Chancen und die Effizienz, beides gehört dazu. Unsere Defensive stand gut, die Umschaltsituationen müssen wir aber besser ausspielen. Wenn wir den Ball geholt haben, war er ziemlich schnell wieder weg. Am Ende ist das so zu wenig”, so Aljoscha Kemlein nach dem Abpfiff.

    “Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Da waren wir zu passiv und hatten nach vorne keinen Mut und keine guten Abläufe. Im zweiten Durchgang wurde es besser, auch durch die Wechsel und ich denke, es war am Ende eher ein Unentschieden-Spiel. Jetzt müssen wir durch Training und Analyse weiterarbeiten”, so die Worte von Cheftrainer Bo Svensson.

    Ausblick auf die kommenden Tage

    Wie gewohnt findet das morgige Regenerations- und Spielersatztraining unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ehe es für die Mannschaft von Cheftrainer Bo Svensson mit einem freien Tag in die neue Woche geht. Am Dienstag starten die Eisernen mit einer öffentlichen Trainingseinheit um 10:30 Uhr in Vorbereitung auf das kommende Bundesliga-Heimspiel. Die Partie gegen den amtierenden deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen wird am Sonnabend, dem 30.11.2024 um 15:30 angepfiffen.



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  • BVB-Einzelkritik: Für Nationalspieler haben Fans nur zynisches Kopfschütteln übrig

    BVB-Einzelkritik: Für Nationalspieler haben Fans nur zynisches Kopfschütteln übrig


    Borussia Dortmund verpasst im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einen Heimsieg gegen den OSC Lille und steht nun vor einer schweren Aufgabe. Der BVB in der Einzelkritik.

    Lange sah es nach einem souveränen Spiel der Borussia aus, doch nun steht der BVB doch noch vor einer schweren Aufgabe im Achtelfinal-Rückspiel im Norden Frankreichs. Gegen den OSC Lille verpassten es die Dortmunder, das zweite Tor zu erzielen. Die Spielkontrolle ging flöten und die Gäste glichen aus. 1:1 heißt es am Ende.

    Der BVB gegen Lille in der Einzelkritik

    Gregor Kobel – Note 3: Wie bewertet man einen Torhüter, der nichts zu halten hat? Es kam kaum etwas aufs Tor, beim Ausgleich ist er dann machtlos. Ein undankbares Spiel für den Keeper.

    Julian Ryerson (bis 82. Minute) – Note 4: Stand defensiv stabil, fiel aber mit dem Ball durch mehrere Ungenauigkeiten und schwache Flanken auf. Kein gutes Spiel des Außenverteidigers. 

    Emre Can – Note 2: Ich zähle nicht zu den größten Fans des Fußballers Emre Can, aber was der Nationalspieler seit Wochen in Dortmund zeigt, nötigt mir großen Respekt ab. In der ersten Halbzeit war er der beste Mann auf dem Feld, verteidigte alles souverän weg und wurde beinahe noch zum Torvorbereiter, wenn Groß nicht knapp im Abseits gestanden hätte. Auch nach der Pause stets aufmerksam und giftig in den Zweikämpfen.

    Nico Schlotterbeck – Note 2: Musste öfters in höchster Not und als letzter Mann verteidigen, machte das aber in jeder Situation abgezockt und souverän. Hatte aus der Distanz sogar fast das 2:0 auf dem Fuß.

    Daniel Svensson (bis 82. Minute) – Note 2: Super Spiel des Schweden! Eine Balleroberungsmaschine. Fühlt sich wohl in seiner Doppelrolle als Linksverteidiger (gegen den Ball) und Sechser (mit dem Ball). Musste nach einem üblen Tritt verletzt ausgewechselt werden.

    Sabitzer enttäuscht, Adeyemi mit Traumtor

    Marcel Sabitzer – Note 5: Wenn du als zentraler Mittelfeldspieler wenig positive Aktionen hast, solltest du zumindest nicht negativ auffallen. Aber: Beim Gegentor rückte er zu aggressiv und mit einem ungünstigen Winkel raus und sorgte für das große Loch vorm Sechzehner. Ansonsten war er zu selten am Spiel beteiligt und dadurch ein Grund, warum der BVB die Spielkontrolle verlor.

    Julian Brandt muss in dieser Szene gegen Lille das 2:0 auflegen, verpasst aber sämtliche Mitspieler

    Julian Brandt muss in dieser Szene gegen Lille das 2:0 auflegen, verpasst aber sämtliche Mitspieler Imago

    Pascal Groß – Note 3: Im ersten Durchgang noch unauffällig, schoss er dann mit dem Pausenpfiff das vermeintliche 2:0, stand aber im Abseits. Deutlich verbessert nach dem Seitenwechsel, aktiv gegen und am Ball.

    Karim Adeyemi – Note 2: Der größte Aktivposten in der Offensive, nicht nur aufgrund seines Traumtores. Ein Volley-Dropkick aus der zweiten Reihe genau ins untere Eck, ein Genuss! Auch defensiv fleißig. Im zweiten Durchgang haben die Lille-Verteidiger ihn dann vermehrt aus dem Spiel genommen. 

    Bei Brandt schütteln BVB-Fans zynisch die Köpfe

    Julian Brandt (bis 82. Minute) – Note 5: Nach zwei Spielen wieder in der Startelf, konnte das Vertrauen aber nicht zurückzahlen. Brandt MUSS das 2:0 auflegen, verpasste aber im Strafraum voller Anspielstationen jeden seiner gelben Freunde. Da schütteln die BVB-Anhänger vor mir auf den Rängen nur zynisch mit den Köpfen. In der zweiten Halbzeit gab es bereits vereinzelt Pfiffe bei Brandt-Aktionen.

    Jamie Gittens (bis 66. Minute) – Note 5: Mal Außenrist hier, mal Hacke da. Wollte unbedingt das Besondere, wirkte aber oft überheblich und zu lässig. Ihm gelang nicht viel an diesem Abend, weshalb Kovac den Flügelspieler früh runternahm. 

    Serhou Guirassy – Note 4: Seine einzige echte Chance vergab der Angreifer gleich zu Beginn. Der Stürmer hatte vorne einen schweren Stand, konnte sich kaum in Szene setzen. 

    Maximilian Beier (ab 66. Minute) – Note 4: Hätte in der 74. Minute gleich den Adeyemi machen können, seine Direktabnahme misslang aber. Konnte dann wenig Akzente setzen.

    Gio Reyna (ab 82. Minute) – ohne Note.

    Yan Couto (ab 82. Minute) – ohne Note.

    Ramy Bensebaini (ab 82. Minute) – ohne Note.

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