Der Coach richtet den Fokus gleich auf die nächste Aufgabe in der Liga am Sonntag.
Dino Toppmöller trat nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League erst einmal auf die Euphoriebremse. “Wir können das alles einschätzen, auch die beiden Niederlagen davor. Da waren wir nicht am Boden zerstört”, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem 2:1 (1:1) seiner Mannschaft bei Ajax Amsterdam: “Von uns fliegt hier heute keiner aus dem Stadion und glaubt, wir sind schon weiter.”
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Die SGE landete in Amsterdam einen dringend benötigten Befreiungsschlag und geht mit einer guten Ausgangslage ins Rückspiel kommenden Donnerstag (18.45 Uhr/RTL) in Frankfurt. “Aber das ist jetzt auch erstmal wieder aus dem Kopf raus”, meinte Toppmöller, “zumindest bei mir relativ schnell. Denn jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel am Sonntag gegen Union Berlin.”
In der Liga hatte die SGE zuletzt zwei deutliche Pleiten kassiert, gegen Berlin am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) sollen nun die nächsten Punkte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation her. “Wir müssen uns jetzt fokussieren in der Bundesliga”, forderte Torschütze Ellyes Skhiri, der das Spiel gegen Ajax mit seinem Treffer (70.) entschieden hatte.
Am Sonntag erwarte er “noch ein schwieriges Spiel mit einer sehr intensiven Mannschaft und vielen Zweikämpfen. Ich hoffe, die Mannschaft ist bereit”.
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Denn die Quoten, die auf der Merkur Bets App und anderen vergleichbaren Angeboten für einen Sieg der Hausherren gehandelt werden, sind wahrlich nicht hoch.
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Denn die Gäste aus der Brianza sollten am Samstag im Giuseppe Meazza auf dem Weg nach vorne wenig bis gar nichts zustande kriegen …
Im Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FSV Mainz 05 steht der ruhige Gerardo Seoane dem Trainer-Vulkan Bo Henriksen gegenüber.
Mönchengladbach – Am Freitagabend (20.30 Uhr) stehen sich Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 gegenüber. Spannend wird nicht nur das Duell zwischen beiden Mannschaften, sondern auch das Verhalten ihrer Cheftrainer.
Bricht der Trainer-Vulkan der Bundesliga auch in Gladbach aus?
Gerardo Seoane zeigt sich zwar gelegentlich von einer emotionaleren Seite, bleibt jedoch meist ein ruhiger, nüchterner und sachlicher Coach. Im Gegensatz dazu hat sich Bo Henriksen als Trainer-Vulkan der Bundesliga etabliert, seit er im Februar 2024 vom FC Zürich zu den Mainzern gewechselt ist.
Bereits vor Spielbeginn saugt Henriksen die Atmosphäre im Stadion auf, sprintet zum Fanblock und feuert die Anhänger lautstark an. Sobald das Spiel beginnt, kennt seine Energie keine Grenzen mehr.
„In Midtjylland wurde mir am Spieltag mal ein Tracker angelegt, und es kam heraus: Von der Busankunft bis zum Verlassen des Stadions nach Spielende hatte ich 13 Kilometer zurückgelegt“, erzählte Henriksen dem kicker im Februar über sein intensives Verhalten in der Coachingzone, das keinesfalls folgenlos bleibt: „Wenn wir am Freitagabend spielen, dann bin ich am Samstag praktisch tot und verbringe die meiste Zeit des Tages auf der Couch.“
Henriksen „passt einfach perfekt“ nach Mainz
Das Wochenende im Hause Henriksen wird wohl ruhig verlaufen, denn in Gladbach wird sich der 50-jährige Däne erneut verausgaben. Im heimlichen Spitzenspiel des 25. Bundesliga-Spieltags kann Mainz den vierten Tabellenplatz verteidigen, während Borussia bei einer Niederlage mit nur einem Punkt Rückstand vorläufig auf den fünften Platz vorrücken könnte.
Die Rheinhessen haben unter ihrem aktuellen Trainer das Verlieren fast verlernt. Von 38 Pflichtspielen gingen nur neun verloren, während 19 Siege und zehn Unentschieden zu Buche stehen. In der laufenden Saison erreicht Henriksen einen Punkteschnitt von 1,78 pro Spiel und gehört damit zu den erfolgreichsten Trainern der Bundesliga.
Vor einem Jahr gelang Mainz und Henriksen der Klassenerhalt. Trotz einiger Rückschläge zwischen September und November 2024 verlängerte der Klub im Januar den Vertrag mit ihm vorzeitig bis 2027. „Bo hat mit seiner positiven, emotionalen Art auch den gesamten Verein und die Stadt auf diesem Weg mitgenommen – er passt einfach perfekt zu uns“, erklärte Sportvorstand Christian Heidel.
Trainer-Vulkan Henriksen teilt auch intern aus
Henriksen hat Mainz wachgerüttelt. Jonathan Burkardt erzielte 14 Saisontore und absolvierte mittlerweile zwei Länderspiele für Deutschland. Paul Nebel könnte nach seinem Formanstieg eine Überraschung für Bundestrainer Julian Nagelsmann werden.
Der Coach sieht Kaishu Sano als einen der besten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga an. Nach seiner Ankunft von den Kashima Antlers im vergangenen Sommer war der Japaner noch zu zurückhaltend. „Einmal habe ich sogar mit Wucht auf ein Taktikboard gehauen, um ihm zu verdeutlichen, wie er in die Zweikämpfe gehen soll“, so Henriksen, der auch intern für Emotionen sorgt.
Dennoch musste der Mainzer Erfolgstrainer lernen, seine Ausbrüche zu zügeln. Am 14. Januar erhielt er beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen einen Platzverweis, am 31. Januar folgte der nächste gegen Werder Bremen.
Gladbach hofft gegen Mainz, „dass der Kessel brennt“
Seoane muss sich auf eine laute Atmosphäre von der benachbarten Bank einstellen, sieht darin jedoch kein Problem. „Jeder Coach versucht, seiner Mannschaft mit seiner Art und Authentizität zu helfen. Es ist wichtig, dass du es schaffst, dich mit den Spielern zu verbinden – in welcher Form auch immer. Wichtig ist, dass es zu deiner Persönlichkeit und deinem Glauben passt“, sagte der Gladbacher Trainer in Bezug auf Henriksen.
Sport-Geschäftsführer Roland Virkus hofft unterdessen, den Trainer-Vulkan mit der Unterstützung der Fans im Borussia-Park eindämmen zu können. „Es wird wichtig werden, dass der Kessel brennt“, betonte Virkus am Mittwoch und fügte hinzu, „dass wir gute Gastgeber sind, aber nicht freundlich.“
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FAQ: Trainer-Vulkan der Bundesliga macht in Gladbach
Frage 1: Was bedeutet „Trainer-Vulkan“?
Antwort: Der Begriff „Trainer-Vulkan“ beschreibt einen Trainer, der durch explosive Emotionen, leidenschaftliche Spielweise und taktische Raffinesse auffällt. Diese Trainer zeichnen sich oft durch ihren Ehrgeiz aus und können sowohl ihre Mannschaft als auch die Fans faszinieren.
Frage 2: Wer ist der Trainer-Vulkan, der in Gladbach tätig ist?
Antwort: Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir keinen spezifischen Namen, da die Trainerpositionen in der Bundesliga häufig wechseln. Bitte verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten aus der Bundesliga für die neuesten Informationen über den Trainer von Borussia Mönchengladbach.
Frage 3: Welche Erfolge hat dieser Trainer in der Vergangenheit erzielt?
Antwort: Viele Trainer, die als „Vulkan“ bezeichnet werden, haben in ihren bisherigen Karrieren beeindruckende Erfolge erzielt, darunter Meisterschaften, Pokalsiege und internationale Teilnahmen. Details zu den spezifischen Erfolgen des aktuellen Trainers von Gladbach finden Sie in Sportnachrichten oder auf der offiziellen Vereinswebsite.
Frage 4: Wie stellt der Trainer seine Spieltaktik auf?
Antwort: Trainer-Vulkane sind bekannt für ihre dynamischen und anpassungsfähigen Spieltaktiken. Typischerweise legen sie großen Wert auf intensiven Pressing, schnelle Umschaltsituationen und eine offensive Spielweise. Für genaue Details zu seiner Spielweise ist es wichtig, die Pressekonferenzen oder Spielanalysen zu verfolgen.
Frage 5: Welche Herausforderungen könnte der Trainer in Gladbach haben?
Antwort: Herausforderungen können die Anpassung an die Bundesliga, die Integration neuer Spieler, die Entwicklung der Mannschaft und die Ansprüche der Fans sein. Zudem kann der Druck, Ergebnisse zu liefern, gerade in einer wettbewerbsintensiven Liga wie der Bundesliga hoch sein.
Frage 6: Wie reagiert das Publikum auf den Trainer?
Antwort: Die Reaktionen des Publikums auf einen Trainer können unterschiedlich sein. Während einige Fans seine Leidenschaft und seinen Einsatz feiern, können andere skeptisch sein, insbesondere wenn die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben. In der Regel wird die Unterstützung jedoch steigen, wenn die Mannschaft gute Leistungen zeigt.
Frage 7: Wo kann ich aktuelle Informationen über den Trainer und die Mannschaft finden?
Antwort: Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website von Borussia Mönchengladbach, in Sportnachrichten, auf sozialen Medien und in Fußballforen. Auch spezialisierte Sportberichterstattung bietet regelmäßig Updates zu Trainern und Vereinsentwicklungen.
Frage 8: Wie lange könnte der Trainer in Gladbach bleiben?
Antwort: Die Vertragslaufzeiten von Trainern variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Leistungen der Mannschaft und der Vereinsziele. In der Bundesliga sind Wechsel jedoch nicht ungewöhnlich, sodass es schwer vorherzusagen ist, wie lange der Trainer bei Gladbach bleiben wird.
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Im BVB-Mittelfeld zeichnet sich durch eine eindeutige Rollenverteilung aus. Eine vom Trainer durchgeführte Zettel-Aktion hat wohl dazu beigetragen.
Dortmund – Bei Borussia Dortmund fehlt mit Felix Nmecha seit einigen Wochen ein Profi, der in dieser schwierigen Saison einen bedeutenden Entwicklungsschritt gemacht hat. Der Mittelfeldspieler etablierte sich als Sechser unter Ex-Trainer Nuri Şahin und kehrte sogar in den Kreis des DFB-Teams zurück.
Nach dem Wechsel zu Trainer Niko Kovač galt Nmecha als potenzieller Gewinner, da er den Kroaten bereits aus der gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg kennt. Der 24-Jährige wird voraussichtlich jedoch frühestens Ende des Monats wieder einsatzbereit sein. In seiner Abwesenheit setzt Kovač auf das Duo Pascal Groß und Marcel Sabitzer.
Klare Rollenverteilung im BVB-Mittelfeld
Die Rollenverteilung im Mittelfeld von Borussia Dortmund überrascht dabei viele Beobachter. Groß übernimmt trotz seiner Tempodefizite und strategischen Fähigkeiten die offensiveren Aufgaben. Sabitzer hingegen wird erstmals als vollwertiger Sechser vor der Abwehr betrachtet.
„Er sieht sich auf der Sechs, weil er mit seiner Ruhe, seiner Technik, seiner Übersicht viele Sachen im Vorhinein durch gute Vororientierung regeln kann“, erklärte Cheftrainer Kovač vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli über Sabitzer. Dass der Österreicher selbst diese Position bevorzugt, spielt dabei offenbar eine unerwartet große Rolle.
‚Zettel-Ewald‘ war Kult in der Bundesliga
Wie die WAZ berichtet, basiert die Entscheidung auch auf Sabitzers eigenem Wunsch. Kovač habe nach seinem Amtsantritt Zettel in der Kabine verteilt, auf denen die Spieler ihre bevorzugte Position ankreuzen sollten. Sabitzer wählte die Sechs, und seitdem spielt er dort.
In der Bundesliga war Ewald Lienen einst als ‚Zettel-Ewald‘ Kult – nun scheint es beim BVB einen ‚Zettel-Niko‘ zu geben!
Der Vergleich hinkt zugegebenermaßen, da Lienen seinen Spitznamen fürs akribische Notizenschreiben während der Spiele erhielt. Die Aktion von Kovač war bisher nicht öffentlich bekannt.
Niko Kovač lobt Sabitzer als seinen „Verbindungsspieler“ beim BVB
Wie ist sie zu bewerten? Dass ein Trainer seine Spieler nach ihrer Selbsteinschätzung fragt, ist sicher nicht ungewöhnlich. Es wäre jedoch bemerkenswert, wenn Kovač nur aufgrund dieser Aktion Sabitzer als Sechser ausgewählt hätte.
Die Aussagen des Trainers deuten aber darauf hin, dass er Sabitzers Profil auch unabhängig davon für diese Rolle in Betracht gezogen hätte. „Er hat ein sauberes, gutes Passspiel, eine aggressive Zweikampfführung, ist einer, der dort der Korrektor ist. Er hat dort die Fäden in der Hand“, so Kovač. „Er ist der Verbindungsspieler von vorne nach hinten.“
Sabitzer wurde 2023 genau als jener Verbindungsspieler vom FC Bayern verpflichtet, wobei diese Rolle damals anders definiert war. „Er entspricht exakt dem Profil, das wir gesucht haben: ein zentraler Mittelfeldspieler, der uns als Box-to-Box-Akteur sowohl defensiv als auch offensiv verstärken wird“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl zum BVB-Transfer.
Sabitzer hatte Ärger mit Ex-BVB-Trainer Nuri Şahin
Bis zu Nmechas Verletzung spielte Sabitzer vornehmlich als Achter für den BVB. Seine Leistungen waren teils herausragend, womit er wesentlich zum Einzug ins Champions-League-Finale der Vorsaison beitrug, teils blieb der Nationalspieler jedoch auch arg unauffällig.
Zu Beginn der Saison unter Şahin war Sabitzer unzufrieden, da er keine feste Rolle hatte und oft auf dem Flügel aushelfen musste. Nach öffentlichen Äußerungen zu diesem Thema erhielt er einen Tadel von Sportchef Lars Ricken.
Beim 1:1 des BVB gegen Lille macht Sabitzer einen entscheidenden Fehler
Unter Kovač besteht das Problem im Augenblick nicht mehr. Wie sich die Situation entwickelt, wenn Nmecha zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Der Trainer wird vorerst an seiner aktuellen Aufstellung festhalten, auch nach dem 1:1 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den OSC Lille, bei dem Sabitzer eine Fehlerkette in Gang setzte, die den Ausgleich für die Franzosen ermöglichte.
Insgesamt zeigt Sabitzers Entwicklung unter Kovač eine positive Tendenz. Ein erster Torerfolg in dieser Saison würde ihm jedoch spürbar guttun. Dafür müsste er möglicherweise gelegentlich offensiver agieren, als es ein klassischer Sechser normalerweise tut.
In Unterzahl ist es Barcelona im Champions-League-Achtelfinale gelungen, bei Benfica Lissabon in Führung zu gehen und im Hexenkessel das 1:0 über die Bühne zu bringen. Die perfekte Ausgangslage für das anstehende Heimspiel am Dienstag.
Doch erst einmal gilt es, zuhause einen Dreier gegen Osasuna klarzumachen, um die La-Liga-Tabellenführung zu verteidigen.
Ich habe den Sieg der Katalanen auf dem Zettel, sichere mich aber mittels „Doppelter Chance 1X“ ab und nehme das Tor beider Teams bei Betway dazu, denn der anstehende Gegner ist nicht ohne!
Die Frage dürfte mittlerweile nicht mehr sein, ob Liverpool 2025 englischer Meister wird. Es ist vermutlich nur noch der Zeitpunkt, über den diskutiert wird! Mein Liverpool Southampton Tipp ist der Inbegriff einer „David gegen Goliath“-Kategorie.
Der Erste empfängt den Letzten. Daher geht es für mich eigentlich nur darum, wie hoch der Heimsieg ausfallen wird. Deshalb habe ich für euch in der Merkur Bets App die geeignete Wette herausgesucht, die zu einer Quote von 1,80 lautet: Liverpool gewinnt mit mindestens zwei Toren Vorsprung!
Amsterdam (dpa) – Dino Toppmöller blieb sich trotz aller Freude über den 2:1-Sieg von Eintracht Frankfurt bei Ajax Amsterdam im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League wie immer treu. „Wir sollten alles immer in die richtige Relation setzen. Wir waren nach den zwei Niederlagen gegen Bayern München und Bayer Leverkusen nicht am Boden zerstört. Und heute fliegt auch keiner aus dem Stadion heraus nach dem Sieg und glaubt, dass wir schon weiter sind“, sagte der Trainer des hessischen Fußball-Bundesligisten.
Sportvorstand Markus Krösche wollte den verdienten Erfolg ebenfalls nicht überbewerten. „Es ist eine gute Ausgangsposition, mehr aber auch nicht. Es wird definitiv ein enges Rückspiel“, sagte Krösche. Der Sieg sei aber „sehr wichtig und ein gutes Zeichen. Man hat gesehen, welche Qualität und Widerstandskraft diese Mannschaft hat“, lobte der 44-Jährige.
Von einer Vorentscheidung im Duell mit dem niederländischen Rekordmeister wollten auch die Eintracht-Profis nicht sprechen. „Das war erst die erste Hälfte. Nächste Woche wird es noch mal schwer“, warnte Ansgar Knauff. Der stark agierende Mittelfeldspieler hatte den Siegtreffer von Ellyes Skhiri (70. Minute) vorbereitet. Zuvor hatte Hugo Larsson (27.) den frühen Rückstand durch Brian Brobbey (10.) ausgeglichen.
Trotz aller Zurückhaltung sieht Knauff dem Rückspiel zuversichtlich entgegen: „Natürlich gibt uns der Sieg Selbstvertrauen für die kommenden Wochen. Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet und setzen nächste Woche alles daran, mit unseren Fans im Rücken ins Viertelfinale einzuziehen.“
Schwere Zeiten für BVB-Leihgabe Youssoufa Moukoko: Bei OGC Nizza spielt der Stürmer keine Rolle mehr. Die Rückkehr nach Dortmund im Sommer steht bevor.
Schon vor dem Anpfiff merkte man, wie auch das gesamte Spiel über, dass für die Gäste aus Lille Spiele mit der CL-Hymne noch etwas Besonderes sind. Der Gästeblock rappelvoll, im Oberrang alle in roten Plastikgewändern, der Stehplatzblock in Weiß. Dazu ein nettes Pyrointro und viel Gehüpfe und Gespringe. Zwar gab es während des Spiels auch immer wieder leisere Phasen, aber gelegentlich waren sie auch mit einer ordentlichen Portion Lautstärke unterwegs. Nett. Durchaus nett. Die Stimmung auf Dortmunder Seite war dagegen einmal mehr nicht wirklich europapokalwürdig. Allerdings merkte man eine spürbare Anspannung auf den Tribünen und eine gewisse Fokussierung auf den Spielverlauf. Vor allem in der ersten Halbzeit gab es einige Zweikämpfe, die direkt zu lautem Szenenapplaus führten.
Und damit wären wir dann auch mitten auf dem Platz. Trainer Kovac baute gegenüber dem Erfolg am Millerntor um und brachte mit Gittens und Brandt zwei Spieler, denen man zuvor attestierte, dringend eine Pause zu brauchen. Spoiler: beide Spieler zeigten, dass die Pause durchaus länger dauern darf. Gittens verzettelte sich wieder einmal viel zu oft in aussichtslosen Eins-gegen-alle-die-hier-so-rumlaufen-Aktionen, Brandt lieferte ein wahres Fehlpassspektakel. Egal, ob einfach oder kompliziert, hart oder weich, kurz oder lang – er schaffte es auf wunderbare Weise fast immer, den Ball zum Gegner zu spielen.