Monat: Februar 2025

  • Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen

    Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen


    Wolfsburg/Mannheim. So schnell kann es gehen im Eishockey! Bis zum Sonntag herrschte bei den Grizzlys noch Trübsal. Nach dem spektakulären 6:5-Comeback-Sieg im Nordderby hat sich die Stimmung beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten aber gedreht. In das nächste schwere Spiel in Mannheim am Mittwoch (19.30 Uhr) gehen die Niedersachsen deshalb mit einem guten Gefühl. „In der letzten Zeit haben wir uns schwergetan, Tore zu schießen. Fünf Treffer gegen Bremerhaven – ich hoffe, die Jungs kriegen dadurch mehr Selbstvertrauen und wir werden vor dem Tor effizienter“, sagt Grizzlys-Trainer Mike Stewart.

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    Sein Team reist mit Rückenwind nach Mannheim, wo es gegen das nächste Top-Team geht. Die Kurpfälzer sind Tabellendritter, haben die letzten fünf Spiele gewonnen. Die Grizzlys sind durch den Comeback-Sieg gegen Bremerhaven wieder auf Pre-Playoff-Platz neun gesprungen, haben allerdings immer noch ein Spiel mehr als die Konkurrenz aus Schwenningen (Platz zehn) und Frankfurt (11.) absolviert. Der Erfolg im Nordderby war aber nicht nur für die Tabelle besonders.

    Zum letzten Mal 2015 Drei-Tore-Rückstand aufgeholt

    Die Grizzlys haben am Sonntag beinahe Historisches geschafft. Zum ersten Mal seit 2015 (!) holten sie einen Drei-Tore-Rückstand auf. Der Gegner damals: Adler Mannheim. In der Quadratestadt gewann Wolfsburg nach einem 1:4-Rückstand noch mit 5:4 nach Penaltyschießen. Den Anfang zur Aufholjagd in der SAP-Arena machte ein gewisser Gerrit Fauser, der am Dienstag sein Karriereende für den Sommer bekanntgab. Den entscheidenden Penalty verwandelte Sebastian Furchner.

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    Dass die Grizzlys einen Drei-Tore-Rückstand in einen Sieg drehen, kam in der bisherigen DEL-Geschichte sehr selten vor. Inklusive Sonntag haben die Niedersachsen das erst achtmal geschafft. Im Gegenzug haben es die Wolfsburger schon zwölfmal vollbracht, eine Führung von mindestens drei Toren noch zu verspielen. In Mannheim wollen die Grizzlys am besten beides vermeiden. In dieser Saison sind beide Teams bereits dreimal aufeinander getroffen, zweimal verließen die Grizzlys als Sieger das Eis.

    „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    Mike Stewart

    Trainer der Grizzlys Wolfsburg

    O’Connor noch keine Option

    Personell stehen Stewart die gleichen Spieler zur Verfügung wie am Sonntag. Ryan O’Connor trainiert zwar schon wieder, ist aber noch keine Option. Gegen Bremerhaven schossen die Wolfsburger zwar fünf Tore, aber ein Spieler konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen: Matt White. Dabei ist der US-Amerikaner der Top-Scorer der Grizzlys. Aber seit sieben Spielen wartet er auf einen Treffer. „Er ist nicht alleine. Solange wir uns die Chancen rausspielen, mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe, dass die Jungs, die gegen Bremerhaven getroffen haben, jetzt das Momentum mitnehmen und mit mehr Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor agieren“, sagt Stewart.

    In dieser DEL-Saison geht es im Kampf um die (Pre-)Playoff-Plätze sehr eng zu. Zwischen Platz sieben (Nürnberg) und Platz elf (Frankfurt) liegen nur drei Punkte. Schauen die Grizzlys da mehr auf das nächste Spiel oder die Tabelle? „Wir schauen auf beides. Natürlich müssen wir uns auf unsere Partie fokussieren. Aber mir müssen auch eine Idee haben, was um uns herum passiert“, meint Stewart. Der 52-Jährige glaubt, dass der Kampf um die Playoffs bis zum letzten Spieltag spannend bleibt.

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    Erstmal bereitet er sein Team auf die Partie in der SAP-Arena vor. Die Mannheimer haben einen Lauf, gewannen die letzten fünf Partien allesamt. „Sie sind in allen Mannschaftsteilen mehr als solide aufgestellt. Alle drei Partien gegen sie waren eng. Beide Mannschaften kennen sich, es gibt keine Überraschungen mehr”, so der Headcoach, der fordert: „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    AZ/WAZ



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  • BVB-Trainer Kovac macht Profis Ansage: „Werde dafür sorgen“

    BVB-Trainer Kovac macht Profis Ansage: „Werde dafür sorgen“


    Dortmund. Wegducken, wenn es schwierig wird? Dortmunds Spieler standen am Wochenende massiv in der Kritik. Zurecht, findet Trainer Niko Kovac.



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  • Eintracht Frankfurt knackt Marke von 150.000

    Eintracht Frankfurt knackt Marke von 150.000


    Als erst vierter deutscher Klub 

    Eintracht Frankfurt knackt Marke von 150.000 Mitgliedern

    ©IMAGO

    Als erst vierter deutscher Verein hat Eintracht Frankfurt die Marke von 150.000 Mitgliedern geknackt. Das gaben die Hessen auf einer Versammlung am Montagabend bekannt. Aber auch andere Klubs legten in den letzten Monaten kräftig zu, darunter Meister Bayer Leverkusen und Vize VfB Stuttgart. Unangefochten an der Spitze thront der FC Bayern mit mehr als 150.000 Mitgliedern Vorsprung auf Borussia Dortmund.

    „Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar“, sagte Frankfurts Vizepräsident Moritz Theimann, stellvertretend für den erkrankten Präsidenten Mathias Beck. Erst vor drei Jahren hatten die Hessen die Schallmauer von 100.000 Mitgliedern durchbrochen. Danach folgte unter anderem der Triumph in der Europa League 2022 mit anschließender erstmaliger Teilnahme an der Champions League.

    Doch nicht nur die Eintracht machte nach aktuellem Stand der Datenlage zuletzt einen großen Sprung, auch die Mitgliederzahlen des FC St. Pauli, Leverkusens und Stuttgarts wuchsen nach deren erfolgreichen Saisons signifikant an: Beim Kiezklub aus Hamburg ging’s im Zuge des Aufstiegs von 40.000 auf um die 50.000, bei der Werkself von 55.000 auf 70.000 und beim VfB von 100.000 auf rund 120.000. Die Schwaben überholten damit Borussia Mönchengladbach (101.982) und den Hamburger SV (110.000), während sich die Rheinländer an Werder Bremen (56.000), Hertha BSC (58.147) und Union Berlin (69.276) vorbeischoben.

    Im Vergleich aller deutschen Profiklubs liegen die Münchner mit 382.000 Mitgliedern nach wie vor klar an der Spitze. Der BVB folgt mit 218.493 eingetragenen Anhängern. In der Top-5 der mitgliederstärksten Klubs befinden sich aber auch zwei Zweitligisten mit Schalke 04 (190.400) und dem 1. FC Köln (140.000), in den Top-20 sind es sogar sieben. Mit Dynamo Dresden (30.693) und Hansa Rostock (28.600) ist zudem zweimal die 3. Liga in dieser Auswahl vertreten.

    Deutsche Profiklubs mit den meisten Mitgliedern



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  • BVB-Trainer Kovac spricht Klartext – “Der entscheidende Faktor”

    BVB-Trainer Kovac spricht Klartext – “Der entscheidende Faktor”


    In der Bundesliga pfui, in der Champions League hui. So lief es für den BVB in dieser Saison immer mal wieder. Während international phasenweise gezaubert wurde, folgte in der Liga sofort eine große Enttäuschung.

    So war es auch nach dem 3:0-Sieg in dem Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon der Fall gewesen. Vor dem Rückspiel warnt BVB-Coach Niko Kovac seine Mannschaft und spricht gleichzeitig auch Klartext.

    BVB: Niko Kovac warnt sein Team

    Selbst bei einer 3:0-Führung kann viel schiefgehen. Vor dem Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon hat der BVB eigentlich gute Karten, um ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Cheftrainer Niko Kovac warnt vor der Begegnung am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) seine Mannschaft dennoch.


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    „Wir haben erst den ersten Teil überstanden und gehen mit vollem Fokus in die Partie“, sagte Kovac. „Das Entscheidende ist, wieder aufzustehen. Das ist die Schwierigkeit. Manchmal braucht man etwas länger, manchmal geht es schneller. Wir brauchen Zusammenhalt in der Mannschaft. Ich bleibe dabei: Unser Kader hat eine große Qualität. Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor. Da geht es darum, dass man das etwas aufweicht. Es geht nur um Erfolgsmomente im Training und im Spiel.“

    Seit Kovac da ist, gab es gleich zwei bittere Pleiten. Beim Debüt gegen den VfB Stuttgart (1:2) und die blamable Niederlage am vergangenen Wochenende beim Bundesliga-Schlusslicht VfL Bochum, als Borussia Dortmund mit 0:2 kein Land im Ruhrstadion sah.

    Wie geht Kovac gegen Lissabon vor?

    Für Kovac gibt es allerdings keinen Grund, an der Aufstellung gegen Sporting Lissabon etwas zu verändern. „Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben. Es geht darum, dass der Spieler dieses Vertrauen spürt. Wir haben in den drei Spielen nicht viel gewechselt. Wir versuchen schon, gewisse Automatismen reinzubekommen. Als Trainer sehe ich natürlich die Ergebnisse, aber auch die guten Sachen“, so der BVB-Coach.


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    Beim Rückspiel kann Kovac wieder auf Ramy Bensebaini und Neuzugang Carney Chukwuemeka setzen, die beide wieder zur Verfügung stehen. Felix Nmecha hingegen wird den Dortmundern weiterhin fehlen und vermutlich erst in mehreren Wochen wieder auf dem Platz stehen können.



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  • BVB im Krisenmodus: Ratlosigkeit wegen fehlender Kontinuität

    BVB im Krisenmodus: Ratlosigkeit wegen fehlender Kontinuität


    Spieler von Borussia Dortmund sammeln sich auf dem Spielfeld

    Rückschlag in der Liga gegen Bochum: BVB-Ratlosigkeit

    Quelle: imago


    Psychologen sprechen bei solch eklatanten Symptomen gern von Self-Fulfilling Prophecies: Sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Immer dann, wenn Borussia Dortmund in der Champions League vorgespielt hat, darf der geübte Beobachter mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass im Liga-Alltag ein Rückschlag folgt.
    Aufgefallen: BVB

    Am Mittwoch spielt Borussia Dortmund in der Champions League gegen Sporting Lissabon. International läuft es zuletzt besser als in der Bundesliga, wo der BVB nur Elfter ist.18.02.2025 | 1:30 min


    “Und täglich grüßt das Murmeltier”: Neun Mal trat das börsennotierte Fußballunternehmen aus dem Ruhrgebiet in dieser Saison in der Königsklasse an, acht Mal gelang danach kein Sieg. Die einzige Ausnahme bildete der 2:1-Erfolg in Heidenheim, den letzten krachenden Rückschlag gab es am Samstag: 0:2 beim Tabellenletzten aus Bochum.

    Ist Dortmund ein Fall für die Couch?

    Borussia Dortmund ein Fall für die Couch? Sämtliche Symptome deuten darauf hin. Bosz, Stöger, Favre, Terzic (zwei Mal), Rose, Sahin und nun Kovac: Egal, wer in der Nachfolge der Trainer-Granden Jürgen Klopp und Thomas Tuchel auf der Dortmunder Bank Platz nahm, keiner von ihnen konnte einem mit Nationalspielern gespickten Ensemble jene Wankelmütigkeit austreiben, die seit mittlerweile siebeneinhalb Jahren zum Dortmunder Alltag gehört.

    Georgio Masouras jubelt nach seinem Treffer zum 2:0.

    Bei Borussia Dortmund ist der vermeintliche Befreiungsschlag schon wieder verpufft. Im Revier-Duell beim VfL Bochum lässt die Elf von Trainer Niko Kovac alles vermissen.17.02.2025 | 9:45 min


    Nun also Niko Kovac, der sich nahtlos in die bekannten Muster einfügt: Zum Einstand eine Heimniederlage in Stuttgart, drei Tage später eine mitreißende zweite Halbzeit bei Sporting Lissabon, dem beim 0:2 in Bochum ein solch blutleerer und uninspirierter Auftritt folgte, dass allenthalben Kopfschütteln zu sehen war.

    Ist der BVB schlichtweg untrainierbar?

    Einmal mehr drängt sich die Frage auf: Ist diese Mannschaft schlichtweg untrainierbar? Zumindest scheint es nicht an den regelmäßig wechselnden Übungsleitern zu liegen, wie nicht nur Manndecker Nico Schlotterbeck vermutet: “Es ist egal, welcher Trainer draußen steht”, sagte er nach der Pleite von Bochum bei “Sky”:

    Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen ganz schnell den Turnaround schaffen. Jeder Einzelne muss sich anschauen und bessere Leistungen bringen.

    Nico Schlotterbeck, Fußball-Profi

    Dabei hatte Lars Ricken, Vereinsikone und seit dem vergangenen Mai Geschäftsführer Sport beim BVB, nach dem Sieg in Lissabon noch verkündet, Kovac komme “in die Köpfe und Beine” seiner Akteure. Übersetzt in die Sprache der Fußballer heißt das: “Der Trainer erreicht die Spieler.”

    Die Dortmunder verstecken sich

    Nur wenige Tage nach diesem Statement waren diese Eindrücke bereits von der tristen Gegenwart eingeholt worden. Nach der Niederlage im kleinen Revierderby tauchten nicht nur Ricken, sondern auch sämtliche anderen Dortmunder Alphatiere ab, die das mutlose Gekicke ihrer sündhaft teuren Belegschaft mit versteinerter Miene auf der Tribüne verfolgt hatten.

    Zudem blieben sich die Kicker, die sich auf dem Rasen bis zur Unkenntlichkeit versteckt hatten, treu, indem sie in der Mixed Zone des Bochumer Ruhrstadions durch Abwesenheit glänzten.

    Pascal Groß und Karim Adeyemi beim Torjubel

    Erst mit etwas Glück, dann mit Klasse: Borussia Dortmund holt den ersten Sieg unter Trainer Niko Kocac und kann für das Achtelfinale planen. Enthält virtuelle Bandenwerbung.12.02.2025 | 2:59 min


    Gute Nachricht in tristen BVB-Zeiten

    Die Sprachlosigkeit von Spielern und Entscheidungsträgern ist ein beredter Beleg dafür, wie groß Ernüchterung und Ratlosigkeit im Dortmunder Lager inzwischen sind. Immerhin, eine gute Nachricht gibt es in tristen Zeiten der Mittelmäßigkeit: Am Mittwoch (18.45 Uhr) geht im größten Stadion der Republik wieder das Flutlicht an.

    Wenn Sporting Lissabon zum Rückspiel ins Revier kommt, werden sich die Gastgeber mit Sicherheit leichter tun als bei den lästigen Pflichtaufgaben gegen Bochum oder wenige Tage später gegen Union Berlin.

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    Quelle: Reuters


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  • Lovro Majer trainiert individuell auf dem Platz

    Lovro Majer trainiert individuell auf dem Platz


    Licht am Ende des Tunnels bei Lovro Majer: Der Offensivspieler des VfL Wolfsburg, der sich im November einer Sprunggelenks-OP unterziehen musste und seither ausfällt, steht wieder auf dem Trainingsplatz. Wie AZ/WAZ berichtet, machte der 27-Jährige am Dienstag Übungen mit dem Reha-Trainer.


    Als grober Rückkehrzeitpunkt steht derzeit Anfang März im Raum. Wie schnell er dann wieder für Bundesliga-Einsätze berücksichtigt werden kann, bleibt abzuwarten.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Niko Kovač kritisiert Dortmund-Spieler nach Bochum-Spiel

    Niko Kovač kritisiert Dortmund-Spieler nach Bochum-Spiel


    BVB-Trainer geht eigene Mannschaft an

    “Werde dafür sorgen, dass das nicht mehr passiert”

    18.02.2025 – 16:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Niko Kovač auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Sporting: Der Trainer ist schwach in seine Amtszeit gestartet. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/imago)

    Dass seine Spieler sich nach der Pleite in Bochum nicht den Medien stellten, ärgerte BVB-Trainer Niko Kovač. Der 53-Jährige reagierte jetzt deutlich.

    Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum blieb Borussia Dortmunds Mannschaft gegenüber den Journalisten stumm – sehr zum Ärger von Trainer Niko Kovač. Vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting Lissabon kündigte er an, dass es so etwas künftig nicht mehr geben werde.

    “In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen”, stellte Kovač auf einer Pressekonferenz klar. Nach der Niederlage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn hatten sich fast alle Profis den Medien entzogen. Lediglich zwei Spieler erfüllten ihre vertraglichen Pflichten und stellten sich zumindest den TV-Kameras.

    “Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war”, erklärte Kovač. “Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.”

    Auf die sportliche Leistung seiner Mannschaft wollte der Trainer jedoch nicht allzu kritisch blicken. “Ich sehe die Ergebnisse. Aber ich sehe auch das, was es an guten Sachen gibt”, so Kovač. Mit zwei Niederlagen in den ersten beiden Bundesliga-Spielen hatte er einen Fehlstart hingelegt – so schlecht hatte kein Dortmunder Trainer seit über 40 Jahren in der Liga seine Amtszeit begonnen. Dennoch betonte er: “Wenn wir als Trainerteam jetzt auch noch draufhauen, ist niemandem geholfen.”

    Während der BVB in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterherläuft, steht das Team in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal geht Borussia Dortmund mit einer guten Ausgangslage in das Rückspiel mit Sporting Lissabon (Mittwoch, ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).



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  • „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“

    „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“


    Nach drei Jahren bei Borussia Dortmund steht Marcel Lotka vor dem Abschied. Der 23-Jährige will den nächsten Karriereschritt machen – doch wohin führt sein Weg?

    Marcel Lotka gilt als einer der besten Torhüter der 3. Liga und war in dieser Saison bereits 19-mal für Borussia Dortmund II im Einsatz. Doch für die Profimannschaft des BVB kam der 23-Jährige in seinen zweieinhalb Jahren im Verein noch kein einziges Mal zum Zuge. Da die Konkurrenz mit Stammkeeper Gregor Kobel und Ersatzmann Alexander Meyer zu groß ist, bleibt Lotka nur die Rolle des dritten Torwarts – eine Perspektive, die ihn kaum zufriedenstellt.

    „Ich weiß natürlich, dass mein Vertrag ausläuft. Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben. Wir werden sehen, was im Sommer passiert“, erklärte er nach dem letzten Sieg des BVB II gegenüber den Ruhr Nachrichten.

    Sein Vertrag bei Borussia Dortmund endet im Sommer 2025, doch ein Verbleib bei den Schwarz-Gelben ist so gut wie ausgeschlossen. Lotka will sich weiterentwickeln und auf höherem Niveau spielen als in der 3. Liga. Ein Wechsel im Winter schien bereits möglich, doch Gespräche mit dem 1. FC Heidenheim verliefen ergebnislos. Auch der FC Augsburg und der 1. FC Köln wurden als mögliche Interessenten gehandelt.

    BVB-Keeper Lotka mit Bundesliga-Erfahrung

    Trotz der ungewissen Zukunft gibt sich der Torhüter gelassen: „Alles entspannt. Ich bin noch jung, ich habe noch Entwicklungspotenzial. Ich glaube, Borussia Dortmund ist einer der besten Vereine in Deutschland. Ich versuche, in jedem Training Gas zu geben, an meinen Schwächen zu arbeiten und mich weiterzuentwickeln.“

    Dabei bringt Lotka durchaus Bundesliga-Erfahrung mit: In der Saison 2021/22 stand er zehnmal für Hertha BSC zwischen den Pfosten. Seit seinem Wechsel nach Dortmund im Sommer 2022 sammelte er jedoch ausschließlich Einsätze in der U23. In der 3. Liga hat er inzwischen 77 Spiele absolviert und sich dabei oft als starker Rückhalt für seine Mannschaft bewiesen.

    Da Marcel Lotka im Sommer ablösefrei zu haben ist, dürfte er für viele Klubs eine interessante Option sein. Sein Ziel ist klar: Er will den nächsten Karriereschritt gehen und sich auf einem höheren Level beweisen. Bei welchem Verein er in der kommenden Saison spielen wird, bleibt abzuwarten.



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  • Friedl & Co.: Sommer-Umbruch in der

    Friedl & Co.: Sommer-Umbruch in der



    Zwei Verträge laufen schon jetzt im Sommer aus, drei weitere Verteidiger stehen vor dem letzten Vertragsjahr. Wie Werder diese Situation in der Defensive aktuell angeht.

    Noch bis 2026 in Bremen unter Vertrag: Die Werder-Verteidiger Marco Friedl und Niklas Stark.


    Noch bis 2026 in Bremen unter Vertrag: Die Werder-Verteidiger Marco Friedl und Niklas Stark.

    Getty Images


    Nachdem Niklas Stark an fast allen Interview-Stationen Halt gemacht hatte, waren in der Mixed Zone des Weserstadions nur noch ein paar letzte Diktiergeräte verblieben, die die Worte des Werder-Profis aufzeichneten. Und einer Frage griff der 29-Jährige dabei vorsorglich selbst vor: “Klar, jetzt kommt wieder das Jahr 2025 – das habe ich heute schon fünfmal gehört, glaube ich.”


    Worauf Stark bereits mehrfach angesprochen wurde, war offenbar also die recht dürftige Gesamtausbeute des SV Werder Bremen seit dem Jahreswechsel in der Bundesliga: sieben Partien – ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen. Auch das 1:3 gegen 1899 Hoffenheim reihte sich nun ein in diesen Negativtrend.


    Seine Einschätzung gab der Innenverteidiger dann übrigens trotzdem noch ein weiteres Mal ab: “Es gibt immer ein paar Schwankungen in einer Saison, das ist leider normal.” Wichtig sei aktuell “nur, dass man die richtigen Schlüsse da rauszieht”, ergänzte Stark und verwies darauf, dass die Bremer “als Mannschaft zusammenstehen und einfach weiterarbeiten” müssten. Nächste Gelegenheit dazu besteht bereits am Freitagabend in Freiburg …

    Jung und Veljkovic spielen um ihre Werder-Zukunft


    Am vergangenen Sonntag jedenfalls konnte Stark selbst alle drei Hoffenheimer Gegentreffer nicht entschieden verhindern, den Toren zum 1:1 und 1:2 ging jeweils ein Tunnel voraus: “Es sind zwei ähnliche Situationen: Ich versuche, die Mitte zu schließen und Richtung Ball zu gehen – dann geht der Ball halt zweimal durch die Beine.”


    Beim 1:3 entwischte ihm dann noch TSG-Angreifer Gift Orban im Rücken, traf am langen Pfosten: “Muss ich mir noch mal anschauen, ob ich da etwas besser machen kann”, so Stark, “und dann muss ich ehrlich mit mir sein.”


    Zur Wahrheit gehörte diesmal allerdings auch, dass seine Nebenmänner in der Bremer Dreierkette, Anthony Jung und der zur Halbzeit ausgewechselte Milos Veljkovic, ebenfalls keine gute Figur abgaben an diesem 22. Spieltag. Dabei spielen beide aktuell auch um eine weitere Zukunft am Osterdeich – ihre Verträge laufen nach jetzigem Stand mit Saisonende aus.

    Niemeyer: “Themen werden nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”


    Ob es auch darüber hinaus zu einer weiteren Zusammenarbeit kommt, dazu hält sich Peter Niemeyer derzeit bedeckt: “Es ist klar kommuniziert worden, dass wir die Gespräche führen – und da muss man jetzt abwarten, was die nächsten Wochen so bringen. Wir wollen da nicht immer wieder neue Wasserstandsmeldungen abgeben”, sagt der Leiter Profifußball.




    Und weiter: “Wir haben gerade die Winter-Transferphase hinter uns gebracht, jetzt kommt die Rückrunde und die Saison läuft noch ein gutes Stück”, so Niemeyer, “aber klar werden die Themen nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”.


    Zumal auch die Personalien Stark, Amos Pieper und Marco Friedl eine gewisse planerische Relevanz besitzen, deren Verträge nur ein Jahr länger laufen, bis 2026. Einzig Innenverteidiger Julian Malatini ist längerfristig gebunden. Nicht unwahrscheinlich, dass im Sommer in der Werder-Defensive ein größerer Umbruch zu erwarten ist. Zumal Pieper in dieser Saison bislang nur zu vier Startelfeinsätzen gekommen ist.

    Friedl? “Nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr”


    Auch mit Kapitän Friedl sind Vertragsgespräche noch nicht konkret angelaufen, es handelt sich bislang um den üblichen Austausch. Was Niemeyer jedoch deutlich macht, ist, “dass wir die Situation im Blick haben. Denn grundsätzlich wollen wir mit dem Kapitän nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr gehen.”



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  • Welche Reaktion zeigt Niko Kovač gegen Sporting?

    Welche Reaktion zeigt Niko Kovač gegen Sporting?


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    Der BVB steht mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League. Im Playoff-Rückspiel gegen Sporting will Niko Kovač nicht stolpern. Wie stellt er den BVB auf?

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der laufenden Champions-League-Saison bereits mehrfach die Wunden geleckt, die eine desolate Bundesliga-Spielzeit hinterlassen hat. Nach der 0:2-Niederlage im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum steht am Mittwochabend (18.45 Uhr, alle TV-Infos) das Rückspiel in der Playoff-Runde gegen den portugiesischen Meister Sporting an.

    Im Hinspiel unter der vergangenen Woche triumphierte Dortmund überraschend deutlich mit 3:0 und schuf sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte das Team von Neu-Trainer Niko Kovač bei dessen Dortmunder Champions-League-Debüt eine beeindruckende Leistung.

    Nach der Blamage in Bochum befürchten jedoch viele Fans, dass Dortmund den sicher geglaubten Einzug ins Achtelfinale noch verspielen könnte. Doch es gibt zumindest positive Nachrichten in Bezug auf das Personal.

    BVB-Trainer Niko Kovač wird gegen Sporting nicht die Rotationsmaschine anschmeißen.
    BVB-Trainer Niko Kovač wird gegen Sporting nicht die Rotationsmaschine anschmeißen. © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto

    BVB-Coach Niko Kovač warnt: „Es ist erst Halbzeit“

    Kovač kann wieder auf Julian Ryerson zurückgreifen, der in Bochum gesperrt war und dort von Niklas Süle unglücklich vertreten wurde. Im Vergleich zur peinlichen Niederlage sind grundsätzlich mehrere Änderungen denkbar, auch weil die Mannschaft ihr viertes Pflichtspiel innerhalb von zwölf Tagen bestreitet und Kovač bisher nur minimal rotiert hat.

    „Ich bin Fußballer. Die Runde ist noch nicht vorbei, es ist erst Halbzeit. Ich erwarte ein hartes Spiel für uns, wir gehen da mit 100 Prozent an die Sache. Es gibt kein Kalkulieren, wir wollen das Spiel gewinnen. Gehen Sie davon aus, dass wir nicht zu viel verändern werden“, erklärte Kovač am Dienstag allerdings auf der UEFA-Pressekonferenz. „Wir sind nicht so dumm zu sagen, dass die Sache schon durch ist.“

    BVB soll „gewisse Automatismen reinbekommen“

    Neben Ryerson stehen dem Trainer auch Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka wieder zur Verfügung, die in Bochum mit Blessuren fehlten. Beim öffentlichen Abschlusstraining am Dienstagvormittag wurde nur der noch länger verletzte Felix Nmecha vermisst. Bensebaini und Chukwuemeka sind Optionen für den Kader im Rückspiel gegen Sporting.

    „Es ist noch zu früh, sie in die Startelf zu schicken. Wir haben Pläne, dass sie Minuten bekommen, aber der Ausblick geht eher in die nächsten Spiele“, betonte Kovač. Der Trainer deutete zudem an, dass zuletzt schwächelnde Spieler wie Julian Brandt oder Marcel Sabitzer in der Startelf bleiben dürften.

    „Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben. Zum einen holt man sich das über gute Trainingseinheiten, gute Spiele und Siege, aber es geht auch darum, dass der Spieler das Vertrauen spürt. Wir haben drei Spiele gespielt und nicht viel gewechselt. Wir versuchen schon, gewisse Automatismen reinzubekommen in der Kürze der Zeit“, erklärte Kovač.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB im Heimspiel gegen Sporting

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Kovačs Aussagen lassen darauf schließen, dass nur Ryerson in die Startelf zurückkehren dürfte, während die anderen Spieler eine weitere Chance erhalten. Es gibt Alternativen, insbesondere in der Offensive mit den jungen Maximilian Beier, Julien Duranville oder Giovanni Reyna. Auch ist es denkbar, dass Salih Özcan anstelle des erneut enttäuschenden Sabitzer beginnt, um mehr Physis ins Spiel zu bringen.



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