Borussia Dortmund empfängt im Rückspiel der Playoffs der Champions League Sporting aus Lissabon. So verfolgt ihr das Hinspiel live im TV, Stream und Ticker.
In der Bundesliga hinkt Borussia Dortmund weiterhin hinterher, kassierte mit dem 0:2 beim VfL Bochum einen weiteren herben Rückschlag, aber in der Champions League ist der Vorjahres-Finalist auf Kurs.
Der BVB steht in den Playoffs der Königsklasse und hat dort nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel bei Sporting Lissabon beste Karten, um das Achtelfinale zu erreichen.
Mit dem klaren Erfolg in Portugals Hauptstadt – nach den Toren von Serhou Guirassy, Pascal Groß und Karim Adeyemi – hat der neue BVB-Coach Niko Kovac seinen ersten Erfolg beim Traditionsklub aus dem Ruhrpott in der Tasche. Zuvor verlor Kovac bei seinem BVB-Einstand in der Bundesliga zuhause noch mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart.
In der Königsklasse präsentierten sich die Borussen in der laufenden Saison zuhause unter Ex-Coach Nuri Sahin durchaus als hartnäckiger Gegner. In der Ligaphase gab es drei Siege gegen Celtic Glasgow (7:1), Sturm Graz (1:0) und Shakhtar Donetsk (3:1). Nur gegen den FC Barcelona mussten sich die Dortmunder mit 2:3 im Signal Iduna Park geschlagen geben.
Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon live: Läuft das Spiel heute im Free-TV?
Nein, erst das Finale der CL-Saison 2024/25 wird wieder im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.
Dortmund gegen Sporting Lissabon: Wer überträgt heute live im Pay-TV?
DAZN auf seinem linearen Kanal. Um die Kanäle zu empfangen, könnt ihr diese bei einem bereits bestehenden Vertrag hinzubuchen.
BVB vs. Sporting heute live: Champions League im Ticker
Falls ihr das Spiel nicht schauen könnt, werft einen Blick auf ran.de oder in die ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store). Dort stellen wir neben unserem dem Bayern-Ticker auch eine Live-Konferenz mit allen zeitgleich stattfindenden Spielen der Champions League bereit.
Bayern-Leihgabe Zaragoza empfängt mit Osasuna Real Madrid um Vinícius – Collage: Getty Images, REAL TOTAL
Die Ausgangslage
Zwischen den beiden Playoff-Spielen in der Champions League gegen Manchester City liegt der 24. Spieltag in LaLiga! Für Real Madrid geht es am Samstagnachmittag (16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN) in Pamplona gegen CA Osasuna. Der spanische Rekordmeister setzte sich am vergangenen Dienstagabend in Manchester mit 3:2 durch und will nun in der Primera División das nächste Erfolgserlebnis – nicht zuletzt auch, um Selbstvertrauen hinsichtlich des Rückspiels am Mittwoch (21 Uhr) im Estadio Santiago Bernabéu gegen Pep Guardiola und die Citizens zu tanken. Die Blancos sind in LaLiga nach wie vor Tabellenerster mit 50 Punkten, Atlético (49) und der FC Barcelona (48) folgen nur knapp dahinter. Spannender als in Spanien könnte der Meisterschaftskampf aktuell gar nicht sein. Dementsprechend birgt dieser aber auch Gefahren, denn jeder Patzer könnte davor sorgen, dass die Tabellenführung futsch ist. Was für einen Sieg gegen Osasuna spricht: Real verlor in LaLiga keines der letzten 19 Spiele gegen die Basken, stattdessen gab es 14 Siege (davon zuletzt vier in Folge) und fünf Remis. Zudem haben die Madrilenen im Estadio El Sadar keines ihrer letzten neun Auswärtsspiele in LaLiga verloren, die Merengues siegten dabei sechsmal und spielten dreimal remis.
Der Gegner
Während Real Madrid vor dem 24. Spieltag von der Tabellenspitze grüßt, belegt CA Osasuna den neunten Tabellenplatz. In der Vorsaison landeten die Basken am Ende auf dem elften Tabellenrang, 2023 schaffte es der Klub sogar bis ins Endspiel der Copa del Rey – doch dort scheiterte man ausgerechnet an Real. In der Hinserie der laufenden Spielzeit kassierte die Mannschaft von Neu-Coach Vicente Moreno gegen den spanischen Rekordmeister eine deutliche Niederlage: im Estadio Santiago Bernabéu verlor man mit 0:4. Ob Osasuna gegen Real nun der Überraschungssieg gelingt? Das letzte Mal, dass dieser gelang, war am 30. Januar 2011, als sich die Basken in der Primera División gegen José Mourinho und die Blancos mit 1:0 durchsetzten. Aber selbst ein Punktgewinn dürfte für Osasuna einen Erfolg darstellen. Mit Remis kennt sich die Truppe von Trainer Moreno in dieser Saison aus, denn der Klub aus Pamplona spielte in sieben seiner letzten zehn LaLiga-Spiele unentschieden, daneben verzeichnete man einen Sieg und zwei Niederlagen. Insgesamt hat Osasuna in dieser Spielzeit von allen Mannschaften im Wettbewerb mit zehn Remis die meisten eingefahren. Immerhin konnte Moreno schon zweimal gegen Real Madrid gewinnen – und zwar 2021 mit Espanyol (2:1) und 2019 mit Mallorca (1:0). Übrigens: Bryan Zaragoza ist vom FC Bayern München an Osasuna verliehen, nach einem Mittelfußbruch steht er inzwischen wieder auf dem Platz und könnte gegen Real Madrid mitwirken und den viertbesten LaLiga-Torjäger bedienen: Ante Budimir traf schon zwölf Mal – das Spiel des Teams mit den drittmeisten Luftzweikämpfen in LaLiga (Real hat die wenigsten) liegt dem Kroaten.
Personelles und voraussichtliche Aufstellung
Wie schon in Manchester muss Carlo Ancelotti auch in Pamplona im Kader ohne fünf Stars auskommen – allesamt aus der verletzungsgeplagten Defensive. So werden David Alaba und Antonio Rüdiger bis Montag weiter individuell arbeiten, ebenso Lucas Vázquez. Die beiden Langzeitverletzten Daniel Carvajal und Éder Militão fehlen natürlich weiter, alle anderen sind dabei und mehr oder weniger fit. Wie Ancelotti auf der Pressekonferenz vor der Reise ins Baskenland verriet, sollen aber sowohl Alaba als auch Rüdiger und Vázquez pünktlich zum Champions-League-Rückspiel wieder zum Kader stoßen, auch wenn nur Rüdiger Startelf-Chancen hat. Immerhin sorgen einige Canteranos für Konkurrenzkampf und potenzielle Rotation: Neben Raúl Asencio sind auch Lorenzo Aguado und Jacobo Ramón mit dabei. Angesichts der Verletzungsmisere und der dadurch enorm angespannten personellen Lage in der Abwehr stehen Asencios Chancen, wieder von Beginn an aufzulaufen, mehr als gut. Aber auch ansonsten stellt sich das Team zumindest defensiv quasi von alleine auf. Ob Ancelotti in der Offensive rotiert? Womöglich rutscht nur Brahim Díaz in die Startelf und Rodrygo Goes dafür raus.
Mit dieser Elf könnte Real Madrid gegen CA Osasuna beginnen – Grafik: REAL TOTAL
Die Stimmen zum Spiel
Carlo Ancelotti (Cheftrainer Real Madrid):„Wir sind motiviert. Es ist eine Chance, um Tabellenführer zu bleiben. Das ist unser Ziel. Es wird natürlich schwierig, aber wir sind gut aus dem vergangenen Spiel hervorgegangen und müssen das jetzt bestätigen. Es ist ein Spiel, in dem wir alles Gute aus dem City-Spiel wiederholen müssen.“
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Vicente Moreno (Cheftrainer CA Osasuna):„Es ist nie ein guter Zeitpunkt, gegen einen so starken Gegner wie Real Madrid zu spielen. Doch es muss auch eine Motivation sein, denn man hat nicht immer die Möglichkeit, gegen diese Teams zu spielen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was von uns abhängt, nämlich das bestmögliche Spiel zu machen, das Beste aus jedem von uns herauszuholen und das Spiel als Familie anzugehen. Wir müssen hoffen, dass sie nicht den Tag haben, auch wenn das nicht einfach ist.“
Statistiken und Besonderes
GESAMTBILANZ: Real Madrid und CA Osasuna standen sich bislang in 90 Pflichtspielen gegenüber. Dabei fällt die Bilanz klar zugunsten des spanischen Rekordmeisters aus, der 90 Siege feierte. Während 19 Aufeinandertreffen remis endeten, holte der Verein aus Pamplona in 13 Duellen den Sieg. Torbilanz: 200 zu 83 aus Sicht von Real Madrid.
BEENDET VINÍCIUS DIE TORFLAUTE IN LALIGA? Vinícius Júnior hat in seinen zehn LaLiga-Duellen gegen Osasuna acht Tore erzielt. Ob der Brasilianer auch diesmal trifft? In dieser Saison traf der amtierende FIFA-Weltfußballer in der Primera División letztmals im November – ausgerechnet mit einem Dreierpack gegen Osasuna. Auch Ancelotti hat eine beachtliche Bilanz, denn er hat keines seiner neun LaLiga-Spiele gegen die Basken verloren, stattdessen sechs Siege und drei Remis verbucht.
GELB-ALARM: Dani Ceballos steht momentan bei vier Gelben Karten und muss dementsprechend aufpassen. Bei der nächsten wäre der Mittelfeldstratege gesperrt. Für Real Madrid geht es am kommenden Spieltag gegen den FC Girona (23. Februar, 16:15 Uhr).
SCHIEDSRICHTER: Geleitet wird die Partie von José Luis Munuera Montero. Der 41-Jährige ist in Jaén (Andalusien) geboren und seit 2019 FIFA-Schiedsrichter. Sein Debüt in LaLiga gab er im August 2016. In dieser Saison pfiff er bislang zwei Spiele von Real Madrid: am 6. Spieltag gegen Espanyol (4:1) und im Achtelfinale der Copa del Rey gegen Celta (5:2 n. V.).
WIEDERSEHEN: Für Osasunas Lucas Torró wird es eine spezielle Begegnung, denn der 30-jährige Mittelfeldspieler spielte ab 2012 zunächst ein Jahr für Real Madrids U19, anschließend absolvierte er 52 Spiele für die Castilla. Der ehemalige Canterano ist unumstrittener Stammspieler in Pamplona.
Das Objekt der Begierde: Der Pokal für den Sieger der UEFA Conference League.
Quelle: dpa
Wie funktioniert die Conference League?
Mit den Reformen der Conference League steigt nicht nur die Anzahl der Mannschaften von 32 auf 36, sondern auch die Gruppenphase wird von einer Ligaphase abgelöst – wie auch in der Europa League und der Champions League. Jeder Klub trifft auf sechs verschiedene Mannschaften – drei Mal im eigenen Stadion, drei Mal auswärts.
Die besten acht Teams sichern sich einen direkten Platz im Achtelfinale, während die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 24 in einer Play-off-Runde antreten müssen. Durch ein Losverfahren werden die Ränge 17 bis 24 den Rängen 9 bis 16 zugeteilt. Es gibt ein Hin- und Rückspiel. Der Sieger kommt ins Achtelfinale. Die Plätze 25 bis 36 scheiden nach der Ligaphase direkt aus dem Wettbewerb aus.
Wann und gegen wen spielt Heidenheim?
3. Oktober 2024: NK Olimpija Ljubljana (Heimspiel)
24. Oktober: Paphos FC (Auswärtsspiel)
7. November: Heart of Midlothian (Auswärtsspiel)
28. November: Chelsea FC (Heimspiel)
12. Dezember: Istanbul Başakşehir FK (Auswärtsspiel)
19. Dezember: FC St.Gallen (Heimspiel)
Wann findet die K.o.-Phase statt?
Play-offs zur K.o.-Runde: 13. & 20. Februar 2025
Achtelfinale: 6. & 13. März
Viertelfinale: 10. & 17. April
Halbfinale: 1. & 8. Mai
Finale: 28. Mai
Europa und Conference League
:Heidenheim trifft auf Chelsea, SGE auf Rom
Prominenter Besuch für den 1. FC Heidenheim in der Conference League: Bei der Auslosung erwischte das Team von Frank Schmidt den FC Chelsea als Heimgegner.
Welche Prämien winken den Teams?
Während der Ligaphase erhalten die 36 Teams eine Startprämie von 3,17 Millionen Euro. Dieser Betrag setzt sich aus einer Anzahlung von 3,05 Millionen Euro und einer Restzahlung von 120.000 Euro zusammen. Zusätzlich zu den regulären Prämien erhalten die Mannschaften 400.000 Euro für einen Sieg und 133.000 Euro für ein Unentschieden. Darüber hinaus erhalten die Teams, die die Plätze 1 bis 8 in der Ligaphase belegen, jeweils 400.000 Euro, während die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 16 jeweils 200.000 Euro erhalten.
Ab dem Achtelfinale werden die Prämien erheblich attraktiver. Bereits hier gibt es eine Prämie von 800.000 Euro für den Einzug. Für das Viertelfinale sind 1,3 Millionen Euro vorgesehen, für das Halbfinale 2,5 Millionen Euro und für den Einzug ins Finale 7 Millionen Euro. Der Sieger erhält zusätzlich 4 Millionen Euro.
Der 1. FC Heidenheim spielt erstmals international. Trainer Frank Schmidt blickt voraus.20.08.2024 | 4:34 min
Wenn der Sieger dieses Wettbewerbs sich nicht über die nationale Meisterschaft für die Champions League qualifiziert hat, erhält er die Chance, in der nächsten Saison an der Gruppenphase der Europa League teilzunehmen.
Wo und wann findet das Finale statt?
Am 28. Mai 2025 wird das Finale der Conference League im Stadion Wrocław in Breslau, Polen, ausgetragen. Das Stadion bietet Platz für 45.000 Zuschauer und wird seit 2011 von Śląsk Breslau genutzt. Bei der Fußball-EM 2012 wurden dort drei Vorrundenspielen gespielt.
Wie hat es der FCH in die Conference League geschafft?
Zur Saison 2023/2024 schaffte es der Verein aus der etwa 50.000 Einwohner zählenden Kleinstadt in der Region Ostalb erstmals in die Bundesliga. Nachdem der Klub den achten Platz belegt hatte, gelang es ihm sofort, sich für die Europacup-Plätze zu qualifizieren.
Der Bolzplatz über die Faktoren, warum es der 1. FC Heidenheim von der sechsten Liga in die Bundesliga und in den Europapokal geschafft hat.26.09.2024 | 12:36 min
Wer ist der Topfavorit?
Chelsea befindet sich derzeit in einem umfassenden Kaderumbau, mit Top-Spielern wie Cole Palmer, João Félix und Christopher Nkunku.Ziel ist es, sich wieder in die Champions League zurück zu kämpfen. Der englische Klub hat die Champions League bereits zweimal gewonnen, in den Saisons 2011/12 und 2020/21, sowie die Europa League in den Saisons 2012/13 und 2018/19.
Quelle: Reuters
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Borussia Dortmund steht vor dem Rückspiel gegen Sporting mit anderthalb Beinen im Achtelfinale der Champions League. Ein Ausscheiden wäre historisch.
Dortmund – Die Champions League ist für Borussia Dortmund in der laufenden Saison so etwas wie eine Wohlfühloase. Aus neun Spielen holte der BVB sechs Siege, vor dem Rückspiel in der Playoff-Runde gegen Sporting am Mittwoch (18.45 Uhr, alle TV-Infos) steht das Team von Trainer Niko Kovač schon mit anderthalb Beinen im Achtelfinale.
Beim portugiesischen Meister und aktuellen Tabellenführer hatte Dortmund in der Vorwoche überraschend deutlich mit 3:0 gewonnen. Jedoch ist dem BVB einmal mehr misslungen, den Schwung aus dieser Partie mit in den tristen Alltag in der Bundesliga zu nehmen. Nach der 0:2-Blamage im kleinen Revierderby beim VfL Bochum unken viele Fans, dass der Truppe selbst das Verspielen des Vorsprungs gegen Sporting zuzutrauen ist.
Niko Kovač warnt Dortmund: „Es ist erst Halbzeit“
Dabei handelt es sich freilich vor allem um Galgenhumor, dessen sich die Fans bedienen, um die desaströse Bundesliga-Saison zu ertragen. Ernsthaft an ein Aus des BVB gegen Sporting glaubt kaum jemand. Chefcoach Kovač warnte seine Mannschaft dennoch eindringlich davor, bereits mit dem Achtelfinale zu planen.
„Ich bin Fußballer. Die Runde ist noch nicht vorbei, es ist erst Halbzeit. Ich erwarte ein hartes Spiel für uns, wir gehen da mit 100 Prozent an die Sache. Es gibt kein Kalkulieren, wir wollen das Spiel gewinnen. Gehen Sie davon aus, dass wir nicht zu viel verändern werden“, schloss Kovač am Dienstag in der UEFA-Pressekonferenz Rotation, um Kräfte zu schonen, aus. „Wir sind nicht so dumm zu sagen, dass die Sache schon durch ist.“
Ein BVB-Aus wäre ein historisches Novum
Ein Aus des BVB hätte jedoch absolut historische Ausmaße.
In der Geschichte der Champions League, die seit 1992/93 unter dieser Bezeichnung firmiert, hat es in K.-o.-Runden erst sechs Duelle gegeben, in denen die Mannschaft, die im Rückspiel auswärts antreten musste, einen Rückstand noch aufgeholt und sich durchgesetzt hat. Dazu trug auch die inzwischen in allen Europapokalen abgeschaffte Auswärtstorregel bei.
Sollte der BVB tatsächlich eine Drei-Tore-Führung verspielen, wäre es ein völliges Novum: Das größte Auswärtscomeback in der Geschichte der Königsklasse legte Manchester United im Achtelfinale der Saison 2018/19 gegen Paris Saint-Germain hin. Der englische Rekordmeister verlor das Hinspiel daheim mit 0:2, gewann aber in Frankreich wegen eines späten Handelfmeters mit 3:1 und dankte somit der Auswärtstorregel fürs Weiterkommen.
Die fünf übrigen Fälle von Comebacks der Gästeteams im Rückspiel einer K.-o.-Runde geschahen nach Heimniederlagen mit nur einem Treffer Unterschied.
Immer wieder Barça: Die heftigsten Comebacks
Selbst wenn die Portugiesen am Mittwochabend Heimrecht hätten, wäre derweil ein Comeback von Sporting eine historische Angelegenheit: In lediglich drei K.-o.-Duellen konnten Heimteams einen Drei-Tore-Unterschied noch umbiegen.
2003/04 gelang Deportivo La Coruña nach einem 1:4 bei der AC Mailand im Rückspiel ein 4:0
2017/18 gelang der AS Rom nach einem 1:4 beim FC Barcelona im Rückspiel ein 3:0 (Auswärtstorregel)
2018/19 gelang dem FC Liverpool nach einem 0:3 beim FC Barcelona im Rückspiel ein 4:0
Das größte Comeback der Champions-League-Historie ist indes so außergewöhnlich, dass es unter einem eigenen Namen bekannt ist: Barça legte im März 2017 gegen PSG ‚La Remontada‘ hin. Die Katalanen verloren das Hinspiel in Paris mit 0:4, im Camp Nou schien es bis tief in die Schlussphase hinein, als würde sich PSG ins Viertelfinale der Königsklasse retten. Durch Treffer von Neymar (88., 90.+1) sowie Sergi Roberto (90.+5) gelang Barça das legendärste Comeback der Champions League.
Sporting ist ohne zwei Topstars angereist
Der Glaube an ein ähnliches Wunder von Sporting, noch dazu beim Auswärtsspiel in Dortmund, ist nicht sonderlich ausgeprägt. Der portugiesische Meister reist sogar ohne zwei seiner besten Spieler an. Stürmer Viktor Gyökeres und Mittelfeldmann Trincão, die es in dieser Saison zusammen auf 63 Scorerpunkte bringen, sind in Lissabon geblieben.
Dass sich Sporting vor allem um die Titelverteidigung in der Liga kümmert, hatte Ricardo Granada, Experte bei der portugiesischen Sportzeitung Record, gegenüber fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, bereits vor dem Hinspiel erläutert.
Nachdem der amtierende Meister am Wochenende gegen den FC Arouca nur Remis spielte, ist der Vorsprung gegenüber dem ärgsten Verfolger Benfica auf nur noch zwei Zähler zusammengeschrumpft. Für die Mini-Chance auf ein historisches Comeback gegen den BVB will Trainer Rui Borges keine Risiken bei seinen wichtigsten Spielern eingehen. Trincão stand bei 38 Saisonspielen 37 Mal in der Startelf und soll eine Pause erhalten, Gyökeres hat zuletzt eine Oberschenkelblessur auskuriert.
Der spanischen LALIGA ist laut eigenen Angaben ein Schlag gegen illegales Sport-Streaming gelungen. Zahlreiche IP-Adressen seien gesperrt worden.
Seit Jahren ist illegales Streaming von Sportevents, vor allem Fußball, ein Problem für Rechteinhaber. Fast jedes Top-Spiel wird zigfach illegal im Netz gestreamt.
Auch wenn es ein Kampf gegen Windmühlen ist, vermeldet LALIGA (das spanische Pendant zur deutschen Bundesliga) laut eigenen Angaben einen Schlag gegen solche Plattformen. So habe man erfolgreich die Sperrung von IP-Adressen durch Internetdienstanbieter erwirkt. Diese Sperren wurden auf Anfrage von LALIGA organisiert, um den illegalen Zugriff auf die Fußball-Inhalte zu bekämpfen.
Ein Spezialistenteam habe die Operation während der Liga-Spiele am vergangenen Samstag durchgeführt. So wurden die Übertragungen der Spiele auf illegalen Plattformen wie Dazcfutbolios abgebrochen, bei Zuschauern blieb fortan der Bildschirm schwarz.
Vorwürfe gegen US-Unternehmen Cloudflare
Der Vorwurf der spanischen Liga, die zugleich auch Inhaberin der Sportrechte ist, richtet sich gegen das US-Unternehmen Cloudflare, das es ermöglicht haben soll, „wissentlich kriminelle Organisationen aus Profitgründen“ zu schützen.
Die Aktion zielte speziell auf IP-Adressen ab, die für den illegalen Zugriff auf LALIGA-Inhalte verwendet und von Cloudflare gesichert wurden. LALIGA habe dabei nicht nur bewirkt, dass Fußball-Inhalte nicht mehr übertragen werden. Zwei von Cloudflare verdeckte IP-Adressen seien zudem identifiziert worden, die Zugriff auf Kinderpornografie ermöglichten, hieß es in einem Statement. Diese Beweise seien vollständig dokumentiert und der Polizei übermittelt worden.
Allgemein würden mehr als 50 Prozent der Piraten-IPs, die illegal LALIGA-Inhalte verbreiten, von Cloudflare geschützt. Trotz mehrfacher formeller Aufforderungen von LALIGA an Cloudflare, seine Zusammenarbeit mit Piratenseiten einzustellen, habe das Unternehmen dies verweigert und stattdessen weiterhin von den kriminellen Aktivitäten profitiert, hieß es.
Cloudflare hat Zusammenarbeit abgelehnt
LALIGA habe sich wiederholt an Cloudflare gewandt und um freiwillige Zusammenarbeit gebeten. Am Freitag, 7. Februar, reagierte das US-Technologieunternehmen jedoch und verteidigte seine Maßnahmen mit – aus der Sicht von LALIGA – „unplausiblen und inkohärenten technischen Ausreden“. Damit sei LALIGA keine andere Wahl geblieben, als direkt einzugreifen.
Das Problem sei nicht nur in Spanien zu beobachten: In anderen Ländern wurden ähnliche Maßnahmen ergriffen, um die Piraterie von Sportinhalten zu bekämpfen. LALIGA werde mit der Unterstützung der Justiz nicht nachlassen in seinen Bemühungen, den Fußball und die Interessen seiner Vereine vor kriminellen Handlungen im Zusammenhang mit „Betrug und digitaler Geldwäsche“ zu schützen.
Im Bremer Schach sind am Wochenende alle Blicke auf das Hotel Atlantic an der ehemaligen Trabrennbahn gerichtet: Neben dem Bundesliga-Heimspielwochenende der Schachmannschaft des SV Werder wird dort auch das 275. Turnier der Jugendserie ausgetragen – mit rund 100 jungen Schachspielern der Jahrgänge U8 bis U16. Je nach Teilnehmerfeld können vor Ort weitere Altersklassen angeboten oder zusammengelegt werden.
Das Jugendturnier beginnt am Sonnabend um 10 Uhr. Eine halbe Stunde vorher sind die Anmeldungen vor Ort möglich. Das Startgeld beträgt fünf Euro bei Voranmeldung bis zum Donnerstag, 20. Februar. Bei einer Nach- oder Ummeldung am Turniertag sind es acht Euro. Eine Online-Anmeldung ist über die Homepage der Jugendserien möglich und sollte bis Donnerstag erfolgen. Als Preise gibt es drei Siegerpokale pro Altersklasse und einen Sonderpreis für das beste Mädchen der Altersklassen U14 und U16. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält zudem eine Urkunde.
Der Modus der Jugendserie: Sieben Runden Schweizer System à 15 Minuten plus fünf Sekunden Schnellschachpartien. Das Turnierende ist gegen 15 Uhr geplant. Das Turnier wird ausgewertet nach der Jugendserienwertungszahl JWZ. Für die Teilnahme gibt es 10 Bonuspunkte.
Parallel zur Jugendserie wird ein Turnier für Mädchen der U12 stattfinden (Jahrgang 2013 oder junger). Anmeldungen zu diesem Turnier sind per Mail möglich an [email protected].
Die Teilnehmer an dem Jugendserien-Turnier haben am Sonnabend zudem kostenfreien Eintritt zu den Wettkämpfen der ersten Schach-Bundesliga (die Runden neun und zehn). Hier spielt Werder um 14 Uhr gegen SK Kirchweyhe, parallel tritt der FC St. Pauli gegen SV Mühlheim Nord an. Am Sonntag spielt Werder gegen um 10 Uhr gegen Mühlheim Nord, die parallele Partie ist Kirchweyhe gegen St. Pauli.
Aus der 2. Bundesliga-Nord werden zudem die Runden acht und neun am Wochenende in Bremen gespielt. Die Spiele der Mannschaften Werder II, Solingen II, Wolfhagen und Porz beginnen ebenfalls am Sonnabend um 14 Uhr sowie am Sonntag um 10 Uhr.
Spätestens seit dem Doppelpack für Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC ist Talent Dzenan Pejcinovic in aller Munde. Im Sommer kehrt das Sturmjuwel zum VfL Wolfsburg zurück – in veränderter Rolle.
Auf dem Weg nach oben: Dzenan Pejcinovic traf für Fortuna Düsseldorf in dieser Saison fünfmal, im Sommer kehrt er zum VfL Wolfsburg zurück.
picture alliance/dpa
Frei bedeutete für ihn nicht frei. Wer an Ruhetagen für die Profis beim VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison doch mal einen Blick auf den Trainingsplatz warf, der sah dort nicht selten einen jungen Stürmer, der an seinen Abschlüssen feilte. Mit dem starken linken Fuß, mit dem rechten, mit dem Kopf. Dzenan Pejcinovic legte Sonderschichten ein. Ein Angreifer, der sich nicht zufriedengab mit dem Status quo. Gehandelt als Top-Talent, herausragend in sämtlichen Nachwuchsteams, egal ob auf Klub- oder Verbandsebene. Ein junger Mann, der auf seine Chance in der Bundesliga hoffte. Und arbeitete. Tag für Tag. Auch wenn er gar nicht musste.
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Kovac überrascht mit Aussagen zum Rückspiel gegen Lissabon – Ansage an BVB-Spieler
Von wegen klare Sache: BVB-Coach Niko Kovac widerspricht öffentlichen Erwartungen über sein Team in der Champions League. Vor dem Rückspiel gegen Lissabon machte der Trainer seinen Spielern zudem eine Ansage.
Dortmund.Kaum Rotation gegen Sporting Lissabon. Im Play-off-Rückspiel der Champions League am Abend (18.45 Uhr/DAZN) will Trainer Niko Kovac trotz des 3:0 im Hinspiel keine Kräfte schonen. „Sie können davon ausgehen, dass wir nicht so viel wechseln werden“, kündigte Kovac auf einer Pressekonferenz an. „Wir sind nicht so dumm, davon auszugehen, dass es schon vorbei ist.“
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Anders als die meisten Beobachter sieht er sein Team noch nicht im Achtelfinale. „Es ist noch nicht das Ende dieser Runde. Das ist nur die Halbzeit. Ich erwarte eine harte Partie“, meinte Kovac, der abgesehen vom Sieg in Lissabon die ersten beiden Bundesligaspiele zum Einstand in Dortmund verloren hatte. In der Liga sind die Westfalen als Elfter derzeit weit vom internationalen Geschäft entfernt.
Wohl auch deshalb nimmt Kovac die Partie gegen den Tabellenführer aus Portugal sehr ernst. „Wir wollen das Spiel gewinnen“, sagte der 53-Jährige.
Kovac-Ansage an BVB-Spieler nach Irritationen in Bochum
Außerdem rüffelte Kovac seine Spieler bei der Pressekonferenz für ihr Verhalten nach dem 0:2 am Wochenende beim VfL Bochum. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nur mit Fernsehjournalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben. Er selbst werde dafür sorgen, sagte Kovac.
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„In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte Kovac weiter. Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor TV-Kameras getreten. Den Fragen der anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
Im Playoff-Rückspiel der Königsklasse gegen Brügge brennen bei Atalanta-Kapitän Toloi sämtliche Sicherungen durch.
Frust pur bei Rafael Toloi. Dem Kapitän des italienischen Topklubs Atalanta Bergamo sind in der Schlussphase des Playoff-Rückspiels in der Champions League gegen den FC Brügge die Sicherungen durchgebrannt.
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Als ihn sein Gegenspieler Maxim De Cuyper bei einem Einwurf in der 87. Minute kurz checkte, verlor der 34-Jährige komplett die Nerven. Erst wollte der Abwehrspieler seinen Kontrahenten mit dem Ball abwerfen – als er dann selbst ausrutschte, rappelte sich Toloi wieder auf, sprintete von hinten auf den Belgier zu und checkte ihn um.
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Referee Felix Zwayer zeigte augenblicklich die Rote Karte und verwies den Kapitän der Gastgeber des Feldes.
Bergamo scheitert unerwartet
Für Bergamo ist die Reise in der Königsklasse überraschend früh beendet. Als Neunter der Vorrunde hatten die Italiener nur knapp den direkten Sprung ins Achtelfinale verpasst, Brügge rutschte derweil als 24. Team gerade noch so in die Playoffs.
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Dort glückte dem Außenseiter bereits im Hinspiel ein 2:1-Sieg, das Rückspiel in Italien gewann das Team mit 3:1.