Monat: Februar 2025

  • Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist

    Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist


    Stand: 20.02.2025 23:56 Uhr

    Wieder ohne Ex-Weltmeister Mats Hummels hat der italienische Fußball-Erstligist AS Rom in der Europa League das Achtelfinale erreicht.

    Im Playoff-Rückspiel gegen den FC Porto setzte sich das Team aus der Ewigen Stadt nach dem 1:1 im Hinspiel dank seines argentinischen Matchwinners Paulo Dybala und in Überzahl mit 3:2 (2:1) durch.

    Hummels wieder nur Bankdrücker

    Hummels blieb zum sechsten Mal nacheinander ohne Einsatzminute. Nach der Gästeführung durch Samu (2.) hatte Weltmeister Dybala die Hausherren mit einem Doppelpack (35. und 39.) noch vor der Pause auf die Siegerstraße gebracht.

    Gegen die von einer Roten Karte gegen Stephen Eustáquio (51./grobes Foulspiel) dezimierten Portugiesen sorgte Niccolò Pisilli (83.) für die Entscheidung zugunsten der Römer. Devyne Rensch gelang für Porto in der Nachspielzeit (90.+6) nur noch der Anschlusstreffer.

    Alkmaar schaltet Galatasaray aus

    Das Achtelfinale verpasst hat Galatasaray. Nach der 1:4-Packung im Playoff-Hinspiel gegen AZ Alkmaar kamen die Türken im Rückspiel in Istanbul nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Die Nord-Holländer waren durch Seiya Maikuma (42.) und Denso Kasius (55.) mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Victor Osimhen (56.) und Roland Sallai (70.) zumindest noch für das Remis sorgten.

    Tor-Spektakel bringt Bodo/Glimt ins Achtelfinale

    Ein Last-Minute-Krimi samt Sieben-Tore-Spektakel brachte das norwegische Team von Bodo/Glimt gegen Twente Enschede aus den Niederlanden in die K.o.-Runde. Völlig verrückt: Drei der sieben Treffer beim 5:2 (0:1, 3:2) nach Verlängerung waren Eigentore, drei Tore fielen in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit.

    Der Reihe nach: Twente hatte das Hinspiel 2:1 gewonnen und ging auch im Rückspiel durch ein Eigentor von Fredrik Sjovold in Führung (26.). Kasper Hogh glich in der 56. Minute aus, dann führte plötzlich der Gastgeber durch ein spätes Eigentor von Mees Hilgers (90.+2), was die Verlängerung bedeutet hätte. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit traf Brice Wembangomo sogar zum 3:1 – plötzlich wäre Bodo/Glimt weiter gewesen.

    Enschede schlug aber nochmal zurück, Sem Steijn (90.+6) traf zum 2:3, das Tor wurde fast zwei Minuten lang überprüft und dann doch gegeben – es ging in die Overtime. Da nahm dann das Unheil für Twente endgültig Gestalt an: Sondre Fet sorgte in der 111. Minute für das 4:2, das nächste Eigentor, diesmal von Arno Verschueren, bedeutete dann in der 114. Minute den 5:2-Endstand.

    San Sebastian schaltet Midtjylland aus

    Ebenefalls sieben Tore sahen die Fans in San Sebastian. Real Sociedad bezwang den FC Midtjylland mit 5:2 (3:2) und ließ nach dem 2:1-Hinspielsieg keine Zweifel am Erreichen des Achtelfinale aufkommen. Nach den Treffern von Brais Méndez (5.) und Luka Sučić (18.) glichen die Dänen zwar durch Adam Buksa (24.) und Dario Osorio (38.) aus. Danach traf aber nur noch der Gastgeber erneut durch Sučić (45.+2), Mikel Oyarzabal (73.) und Orri Óskarsson (90.). In der 69. Minute hatte sich der Klub aus Herning durch die Rote Karte für Dani Silva auch selbst dezimiert.

    Pilsen souverän gegen Ferencváros

    Deutlich klarer verlief die Partie zwischen Viktoria Pilsen und Ferencváros. Nach dem 1:0 für Budapest im Hinspiel hieß es diesmal 3:0 (3:0) für die Tschechen, schon vor der Pause hatten Rafiu Durosinmi (27./39.) und dazwischen Pavel Šulc (35.) die Verhältnisse geklärt.

    Fenerbahce profitiert vom Hinspiel

    Mit einem beruhigenden 3:0-Polster aus dem Hinspiel war das Starensemble von Fenerbahce nach Anderlecht gereist – und letztlich geriet das Weiterkommen für das Team von José Mourinho beim 2:2 (1:1) auch nie in Gefahr. Luis Vázquez (19./55.) drehte zwar das 0.1 durch Youssef En-Nesyri (4.) in eine 2:1-Führung für RSC, doch spätestens nach dem Ausgleich durch Yusuf Akçiçek (63.) war die Hoffnung der Belgier verflogen. Überschattet wurde die Partie durch eine Massenschlägerei auf der Tribüne, die in der ersten Halbzeit zu einer 20-minütigen Unterbrechung geführt hatte.

    Ajax weiter – trotz Unterzahl ab der 25. Minute

    Ein Krimi bis in die 128. Minute war das Duell zwischen Ajax Amsterdam und Union St. Gilloise, das Ajax letztlich trotz einer 1:2-Niederlage ins Achtelfinale brachte. Im Hinspiel hatte Amsterdam auswärts mit 2:0 gewonnen.

    St. Gilloise, das Überraschungsteam aus Belgien, war aber drauf und dran, den Favoriten noch auszuschalten. Kevin Mac Allister traf in der 16. Minute zur Gäste-Führung, dann sah Ajax-Mittelfeldspieler Davy Klaassen in der 25. Minute Rot wegen Handspiels. Kurz danach nutzte Promise David den daraus resultierenden Strafstoß zum 2:0.

    Danach hatten die Gäste viele Chancen, die Partie noch höher für sich zu gestalten, doch es ging in die Verlängerung. Da kam Ajax schließlich in der 93. Minute per Strafstoß durch Kenneth Taylor zum 1:2 – und die Dramatik nahm minütlich zu. In der 6. Minute der Nachspielzeit der zweiten Verlängerung überprüfte der VAR eine Aktion von Ajax-Keeper Remko Pasveer, der am Ball vorbeigefaustet und dabei St.-Gilloise-Stürmer Mohammed Fuseini die Nase blutig gebost hatte. Dafür gab es dann aber kurioserweise keinen Elfmeter – die Gründe blieben im Dunkeln.



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  • WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar

    WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar


    Stand: 20.02.2025 17:58 Uhr

    U17-Welt- und Europameister Almugera Kabar hat beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund einen Profivertrag erhalten.

    Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028. Der 18-Jährige Kabar absolvierte bereits vier Bundesligaspiele für den BVB und debütierte im Oktober des vergangenen Jahres im deutschen Fußball-Oberhaus.

    “Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. Der U19-Nationalspieler ist nach Kjell Wätjen (19), Cole Campbell (19) und Filippo Mane (19) das nächste Talent, das der BVB langfristig an sich gebunden hat.

    Kabar, der unter dem aktuellen Trainer der DFB-Frauen Christian Wück 2023 den U17-Weltmeistertitel und auch den Europameistertitel gewonnen hatte, spielt seit 2019 in Dortmund. Sein unglückliches Profidebüt feierte er im vergangenen Oktober im Bundesligaspiel beim FC Augsburg (1:2), 22 Minuten nach seiner Einwechslung sah Kabar die Gelb-Rote Karte.

    Unsere Quellen:

    • Deutsche Presse-Agentur (dpa)
    • Sport Informations-Dienst (sid)



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  • 1:2 gegen Saint-Gilles: Ajax möglicher SGE-Gegner

    1:2 gegen Saint-Gilles: Ajax möglicher SGE-Gegner



    Ajax hat als letztes Team das Achtelfinal-Ticket der Europa League gebucht. Die Amsterdamer kämpften sich nach zwei Gegentoren und einer Roten Karte in die Verlängerung, in der Taylor vom Punkt zum entscheidenden 1:2 traf.

    Jordan Henderson (r.) beglückwünscht Torschütze Kenneth Taylor.


    Jordan Henderson (r.) beglückwünscht Torschütze Kenneth Taylor.

    IMAGO/Pro Shots


    Auf diesen Moment hatten die sonst so erfolgsverwöhnten Ajax-Fans lange warten müssen: Am 10. Februar übernahmen die Amsterdamer in der Liga erstmals nach 827 Tagen wieder die Tabellenführung in der Eredivisie, die sie durch ein 4:0 am Samstag gegen Almelo sogar ausbauten.


    Dementsprechend gingen die “Söhne der Götter” nach fünf Siegen in Serie mit breiter Brust in das Play-off-Rückspiel gegen Saint-Gilles. Doch die gute Laune der Ajax-Anhänger wich schnell der Nervosität – es wurden einige Fingernägel gekaut. Denn schon in den ersten 28 Minuten verspielten die Hausherren den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel: Erst nickte Mac Allister eine Freistoßflanke ins Eck (16.), ehe David vom Punkt die Nerven behielt (28.).

    Klaassen verhindert per Handspiel ein Gegentor


    Ausgerechnet Routinier Klaassen hatte der verunsicherten Mannschaft bei dem Elfmeter einen Bärendienst erwiesen. Denn anstatt Niangs Treffer zuzulassen, verhinderte er kurz vor der Torlinie den Einschlag mit dem Arm. So musste Ajax neben dem 0:2 auch die Rote Karte für den Kapitän hinnehmen (25.). Von diesen Rückschlägen erholten sich die Gastgeber zunächst nicht, sodass Union Saint-Gilloise auf den nächsten Treffer drängte. Dennoch rettete sich Ajax ohne weiteres Gegentor in die Pause, in der Francesco Farioli die richtigen Änderungen vornahm.


    Amsterdams Trainer wechselte gleich dreimal – unter anderem ersetzte Kaplan den anfälligen Rugani. Dadurch standen die Hausherren in der Defensive deutlich sicherer als noch in den ersten 45 Minuten. Den kopflos anrennenden Brüsselern lief die Zeit davon. Dafür wären sie beinahe noch in der regulären Spielzeit bestraft worden. Doch bei der ersten Torannäherung von Ajax seit dem 0:1 war Moris gegen Traoré zur Stelle (82.).


    Damit schob der Schlussmann das Tor jedoch nur in die Verlängerung auf: Taylor nutzte Burgess’ Handspiel im Sechzehner per Elfmeter eiskalt aus (93.). Das 1:2 verteidigte die Farioli-Elf mit der Unterstützung ihrer lautstarken Anhänger leidenschaftlich und mit einer Position Glück – in der letzten Aktion pfiff Referee Christopher Kavanagh nach Schlussmann Pasveers Einsteigen gegen Rodriguez keinen Elfmeter. Im Achtelfinale könnte der Spitzenreiter der niederländischen Liga auf Frankfurt oder Lyon treffen. Dies entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag.



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  • “Da hilft auch kein Schamane mehr”: Niko Kovac liegt beim

    “Da hilft auch kein Schamane mehr”: Niko Kovac liegt beim


    Der BVB klammert sich an den Glauben an Besserung. Doch damit liegt Trainer Niko Kovac falsch – und nicht nur bei diesem Ansatz.

    Kaum im Amt, schon hätte Niko Kovac in die Historie von Borussia Dortmund eingehen können. Mit einem Erfolg gegen Sporting wäre für den BVB der höchste Gesamtsieg in einer K.o-Runde der Champions League gestanden. Stattdessen gab’s gegen biedere und ersatzgeschwächte Portugiesen ein ebenso biederes 0:0, das ein weiteres Mal aufzeigte, wie unheimlich schwach die Westfalen seit Wochen auftreten.

    “Wir versuchen, auch heute das Positive mitzunehmen. Müssen wir”, sagte Kapitän Emre Can bei DAZN. Auch Kovac klammerte sich an den Glauben, dass demnächst alles besser würde. “Ich bin guter Dinge, dass die Jungs in den nächsten Spielen durch gute Ergebnisse auch mehr Selbstvertrauen bekommen. Ich glaube daran – ich als Trainer muss auch daran glauben.”



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  • Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund

    Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund


    Steffen Baumgart lauert mit Union Berlin auf seine Chance beim Gastspiel in Dortmund.

    Trainer Steffen Baumgart will mit Union Berlin den ersten Bundesligasieg von Niko Kovac als Chefcoach von Borussia Dortmund vertagen. “Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten”, sagte Baumgart vor dem Gastspiel bei Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

    Es müsse viel für Union laufen, “um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen”, sagte Baumgart, “dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.”

    Von seiner Mannschaft forderte Baumgart einen “mutigen” Auftritt: “Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.”



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  • Europa League: Auf wen Eintracht Frankfurt treffen kann

    Europa League: Auf wen Eintracht Frankfurt treffen kann


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    Auf wen Frankfurt jetzt treffen kann

    Die Playoffs in der Europa League sind Geschichte. Nun steht das Achtelfinale an. Wen zieht Eintracht Frankfurt? SPORT1 gibt den Überblick.

    Die Fans von Eintracht Frankfurt sind mal wieder zahlreich zu einem Auswärtsspiel im Europapokal gereist. Das Ziel? Die italienische Hauptstadt Rom.

    Die Playoffs in der Europa League sind Geschichte. Nun steht das Achtelfinale an. Wen zieht Eintracht Frankfurt? SPORT1 gibt den Überblick.

    Eintracht Frankfurt hat sich nach einer souveränen Ligaphase mit 16 Punkten auf Platz fünf direkt für das Achtelfinale der Europa League qualifiziert. Nun wartet die nächste Herausforderung.

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    Nach den Playoffs steht fest, auf wen der die Hessen im Achtelfinale treffen können. Der Europa-League-Sieger der Saison 2021/22 bekommt es mit dem FCSB Bukarest oder Ajax Amsterdam zu tun.

    Team 1 (Sieger Playoffs)

    Team 2 (Top 8 Ligaphase)

    Ajax Amsterdam

    Eintracht Frankfurt oder Olympique Lyon

    AS Rom

    Lazio Rom oder Athletic Bilbao

    Viktoria Pilsen

    Athletic Bilbao oder Lazio Rom

    Real Sociedad

    Manchester United oder Tottenham Hotspur

    AZ Alkmaar

    Tottenham Hotspur oder Manchester United

    FCSB Bukarest

    Olympique Lyon oder Eintracht Frankfurt

    Fenerbahce Istanbul

    Olympiakos Piräus oder Glasgow Rangers

    Bodö Glimt

    Glasgow Rangers oder Olympiakos Piräus

    Europa League: Viertelfinal-Kracher für die Eintracht?

    Im Viertelfinale würde auf die Eintracht dann ein echter Brocken warten: Die SGE bekäme es entweder mit einem der Premier-League-Teams (Manchester United oder Tottenham Hotspur) zu tun, oder einem der beiden Außenseiter (AZ Alkmaar oder Real Sociedad).

    Der zweite deutsche Vertreter – die TSG Hoffenheim – war bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Die TSG belegte mit neun Punkten den 27. Rang und verpassten damit die Playoffs (Platz 9 bis 24 Ligaphase) um Haaresbreite.

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    Gegen wen es im Achtelfinale geht, entscheidet sich am Freitag (ab 13 Uhr) bei der Auslosung in Nyon.



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  • Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC

    Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC



    Madrid droht, Superduell auch

    Für Bayer und den FC Bayern kommt’s auf jeden Fall knüppeldick

    Bayern gegen Bayer als Königsklassen-Doppelpack mit K.-o.-Charakter im März? Oder folgt das große deutsche Kräftemessen mit den Topklubs aus Madrid? Vor der Auslosung des Achtelfinals der Champions League am Freitag (12 Uhr) bei der UEFA in Nyon sind die Optionen für die drei deutschen Starter zwar begrenzt – doch Spannung ist garantiert. Der FC Bayern trifft in der nächsten Runde auf Meister Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid, die einzige Alternative für den Werksklub zu den Münchnern ist Rekordsieger Real Madrid – eine harte Auswahl. Deutlich machbarer geht es für den BVB weiter. Der Vorjahresfinalist trifft nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon nun auf OSC Lille aus Frankreich oder den Premier-League-Klub Aston Villa.

    Wieso kennen die Klubs ihre Gegneroptionen für das Achtelfinale – und sogar darüber hinaus?

    Der neue Modus macht es möglich. Anders als bislang wird nicht aus zwei Töpfen mit je acht Teams nur die nächste K.-o.-Runde gelost. Abhängig von der Platzierung in der Vorrunde haben alle Teams eine Setznummer. Bayer wurde 6. Die Dortmunder 10. und die Bayern 12. Jedem Team werden ähnlich zum Setzbaum beim Tennis zwei Gegneroptionen zugeordnet. Die Top-Teams FC Liverpool (1) und FC Barcelona (2) spielen zum Beispiel gegen die Nummer 15, Paris Saint-Germain oder 16, Benfica Lissabon. So wird ein Tableau bis zum Finale am 31. Mai in der Münchner Allianz Arena vorgegeben.

    Sind weitere deutsche Duelle möglich?

    Ja, aber sehr begrenzt. Neben dem Achtelfinal-Kracher Bayern gegen Bayer sind folgende Paarungen möglich: Bayern gegen Dortmund ist nur im Halbfinale denkbar, nicht aber davor oder im Endspiel, da beide Teams fix in der unteren Setz-Hälfte sind. Eine Neuauflage des Finals von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich. Trifft Leverkusen nicht auf die Bayern, wäre das deutsche Top-Duell hingegen erst im Finale möglich, da Leverkusen dann in die vordere Turnierbaum-Hälfte mit Real wandern würde. Leverkusen gegen Dortmund könnte es erst im Halbfinale oder Finale heißen.

    Wie ginge es für Bayern, Bayer und den BVB im Viertelfinale und bis zum Endspiel weiter?

    Nach den Achtelfinal-Spielen am 4./5. und 11./12. März, in denen die Bayern und Dortmund zuerst zu Hause, Leverkusen hingegen zuerst auswärts spielt, ginge es für das deutsche Trio im Erfolgsfall so weiter:

    Die möglichen Bayern-Gegner:

    Im Viertelfinale wären entweder der FC Arsenal oder Inter Mailand und in jedem Fall Feyenoord Rotterdam die Kandidaten. Für das Halbfinale gibt es noch sechs Optionen, darunter auch Liverpool und Barcelona und den BVB. Erst im ersehnten “Finale dahoam” könnte es unter anderem gegen Real oder wie 2020 gegen Paris St. Germain gehen.

    Die möglichen Bayer-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es auch für Bayer gegen Arsenal, Inter oder Feyenoord. Zusätzliche Option wäre die PSV Eindhoven. Für den Werksklub gibt es bislang noch je acht mögliche Gegner für Halbfinale und bis Freitag sogar 15 für das Endspiel, diese Anzahl reduziert sich mit der Loszeremonie auch auf acht.

    Die möglichen Dortmund-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es für den BVB gegen Benfica Lissabon oder Barcelona oder Liverpool weiter. Ob Barça oder Liverpool möglich ist, entscheidet sich am Freitag. Im Halbfinale sind, Stand jetzt, die Bayern und Feyenoord und entweder Arsenal oder Inter und Leverkusen oder Atlético mögliche Kontrahenten. Für das Finale gibt es auch noch zwölf Optionen, ab Freitag nur noch acht.

    Was wird sonst noch gelost am Freitag?

    Letztmals werden in dieser Saison Kugeln in Nyon gezogen. Das Tableau ist am Freitag fix. Festgelegt per Los werden für Viertel- und Halbfinale auch, wer zuerst zu Hause antritt und wer entsprechend im Rückspiel Heimrecht hat. Für das Finale in München wird aus formalen und organisatorischen Gründen ein mögliches Heimteam bestimmt.



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  • „Unser Ziel, dort zu gewinnen“

    „Unser Ziel, dort zu gewinnen“


    Irgendwann ist immer das erste Mal. Wenn der 1. FC Union Berlin am Sonnabend (18.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund gastiert, wollen die Köpenicker die persönliche Horrorbilanz beim kommenden Gegner unbedingt durchbrechen. Fünfmal reisten die Eisernen seit dem Aufstieg im Mai 2019 in den Signal-Iduna-Park, fünfmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Mal chancenlos, mal wirklich unverdient, mal eine Pleite nach eigener Führung – gefühlt war schon jede Dramaturgie Teil der Niederlage. 5:17 lautet das Torverhältnis. Im Schnitt mehr als drei Gegentore musste Union, stets von Urs Fischer betreut, beim letztjährigen Champions-League-Finalisten also hinnehmen.

    Jetzt darf sich mit Steffen Baumgart erstmals ein anderer Trainer versuchen, einen, vielleicht ja sogar drei Punkte mit auf die Rückreise in den Südosten Berlins zu bringen. Die 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende hat zwar keine weiteren Zähler in der Tabelle gebracht, dafür aber die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft innerhalb eines Spiels steigern kann, und zwar ganz deutlich. Baumgart und die Spieler betonten später unisono, dass man auf die Darbietung in der zweiten Halbzeit aufbauen wolle.

    Einer, der bei dieser Aufbauarbeit abermals nicht helfen wird, ist der einstige Abwehrchef Kevin Vogt. Der 33-Jährige plagt sich schon seit Wochen mit Kniebeschwerden. In Dortmund könnte er zwar wieder im Union-Kader stehen, ein Einsatz ist aber selbst in diesem Fall unwahrscheinlich. Im Hinspiel Anfang Oktober vergangenen Jahres war er noch der Hauptdarsteller beim 2:1-Sieg. Mit seinem verwandelten Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:0 beendete er eine eigentlich unfassbare Torlos-Serie von 3640 Tagen. In diesen zehn Jahren hatte er 275 Spiele in der Bundesliga bestritten, 21 davon für die Köpenicker, die er vor etwas mehr als einem Jahr mitten im Abstiegskampf entscheidend stabilisiert hatte.

    Baumgart allerdings setzt eher auf die Viererkette, in der Diogo Leite links und Danilho Doekhi rechts innen verteidigen. Mit Leopold Querfeld – nach seiner Einwechslung zuletzt gegen Gladbach fast fehlerlos – lauert zudem ein junger Back-up auf seine Chance. „Es läuft bei ihm in die richtige Richtung“, sagte Baumgart auf Nachfrage, wie weit Vogt bei seinen Comeback-Arbeiten denn schon sei. „Trotzdem“, fügte der Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz an, „ist er immer noch in der Anpassung.“

    Robert Skov und Aljoscha Kemlein fallen verletzungsbedingt aus

    Definitiv nicht im Kader werden Robert Skov und Aljoscha Kemlein stehen. Der Däne verletzte sich gegen Mönchengladbach und musste schon nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Baumgart wollte zur Ausfallzeit keine genaue Prognose abgeben, im schlimmsten Fall aber müsse Union möglicherweise bis zur nächsten Länderspielpause Ende März auf Skov verzichten. Um Kemleins Verletzung, der zu Beginn der Amtszeit von Steffen Baumgart im zentralen Mittelfeld gesetzt war, macht der Klub weiterhin ein großes Geheimnis. „Wir planen von Tag zu Tag“, war dem Trainer im Hinblick auf den Youngster lediglich zu entlocken.

    Für Skov dürfte auf der linken Seite der ehemalige Dortmunder Tom Rothe beginnen. Im Mittelfeld-Zentrum hatte sich in den letzten Wochen das Duo aus Rani Khedira und Janik Haberer gefunden. András Schäfer und Lucas Tousart, der nach seiner Einwechslung beim 4:0-Sieg in Hoffenheim überzeugen konnte, müssen sich wohl weiter hinten anstellen.

    Beim Blick auf den Gegner fällt auf, dass in Dortmund ganz besonders nach erfolgreichen Champions-League-Spielen unter der Woche regelmäßig ein Kater im Ligaalltag einkehrt. Das war nicht nur beim Hinspiel in der Alten Försterei so, als die Borussia vier Tage zuvor Celtic Glasgow mit 7:1 aus dem Stadion geschossen hatte, sondern auch bei den Niederlagen in Stuttgart (Sieg zuvor in Brügge), Mainz (Sieg zuvor gegen Graz) und zuletzt in Bochum (Sieg zuvor bei Sporting Lissabon). Nun hat die Mannschaft von Trainer Niko Kovac das Rückspiel gegen Sporting beim torlosen Remis zwar nicht gewonnen, mit dem Sprung ins Achtelfinale aber dennoch die große Kritik der vergangenen Wochen ein klein wenig eindämmen können.

    „Sie haben Fehler gemacht, die ihnen immer wieder sehr ins Kontor schlagen. Es muss für uns am Wochenende viel passieren, aber wir wollen sie dahin bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten“, gab sich Baumgart gewohnt angriffslustig und sprach erst gar nicht davon, nur einen Punkt holen zu wollen. „Es ist unser Ziel, dort zu gewinnen“, betonte der 53-Jährige. Mit einem Dreier würden die Eisernen sich einen weiteren Schritt aus der Abstiegszone entfernen, in der die Konkurrenten aus Bochum (beim VfL Wolfsburg), Heidenheim (bei RB Leipzig) und Kiel (gegen Bayer Leverkusen) ausnahmslos als klare Außenseiter in ihre Partien am 23. Spieltag gehen.



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  • Mourinho und Fener nach Eklat im Europa-League-Achtelfinale

    Mourinho und Fener nach Eklat im Europa-League-Achtelfinale


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    Mourinho und Fener nach Eklat im Europa-League-Achtelfinale

    Wegen einer Massenprügelei musste das Spiel der Türken beim RSC Anderlecht für rund 20 Minuten unterbrochen werden.

    Mit Fener im Achtelfinale: Jose Mourinho

    © AFP/SID/SIMON WOHLFAHRT

    Wegen einer Massenprügelei musste das Spiel der Türken beim RSC Anderlecht für rund 20 Minuten unterbrochen werden.

    Überschattet von einer Spielunterbrechung wegen Fanausschreitungen haben Startrainer Jose Mourinho und sein Team Fenerbahce Istanbul in der Europa League das Achtelfinale erreicht. Beim 2:2 (1:1) der Türken in Belgien bei RSC Anderlecht hatte die Begegnung nach der frühen Gästeführung offenbar wegen einer Massenschlägerei auf der Tribüne für rund 20 Minuten unterbrochen werden müssen.

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    Aufgrund des 3:0-Hinspielsieges reichte Istanbul das Remis zum Einzug in die Runde der besten 16. Im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale trifft Fener entweder auf die Glasgow Rangers oder Olympiakos Piräus.

    Nach Wiederbeginn des Spiels drehte Luis Vasquez Anderlechts Rückstand nach der Gästeführung durch Youssef En-Nesyri (4.) mit einem Doppelpack (19. und 55.) in eine Führung und ließ die belgischen Anhänger auf eine erfolgreiche Aufholjagd der Hausherren hoffen. Doch Yusuf Akcicek (63.) beseitigte mit Istanbuls zweitem Treffer alle Zweifel am Weiterkommen von Mourinhos Mannschaft.



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  • Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel

    Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel


    Mann stirbt bei Dortmunder Champions-League-Spiel – FOCUS online

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