Monat: Februar 2025

  • Kehl zu Lille-Los: Viertelfinale «Anspruch» des BVB

    Kehl zu Lille-Los: Viertelfinale «Anspruch» des BVB


    Champions League

    Kehl zu Lille-Los: Viertelfinale “Anspruch” des BVB

    Aktualisiert am 21.02.2025 – 13:28 UhrLesedauer: 1 Min.

    Borussia Dortmund - Sporting LissabonVergrößern des Bildes

    Das Erreichen des Viertelfinals in der Königsklasse ist das Ziel von Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nach der Auslosung. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Dortmund hat im Achtelfinale der Königsklasse einen machbaren Gegner erwischt. Es kommt zum Wiedersehen mit einem früheren BVB-Profi.

    Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sieht den OSC Lille als interessanten und machbaren Gegner im Achtelfinale der Champions League. “Auch wenn wir das Hinspiel zu Hause bestreiten, ist es unser Anspruch und klares Ziel, diese herausfordernde Hürde zu nehmen und uns für das Viertelfinale zu qualifizieren”, sagte der 45-Jährige nach der Auslosung.

    Zu unterschätzen sind die Franzosen nicht. “Lille ist ein sehr spannender Gegner, der in der Vorrunden-Abschlusstabelle als Siebter knapp vor uns lag”, sagte Kehl. Er beschreibt das Team um den früheren Dortmunder Thomas Meunier und Kylian Mbappés Bruder Ethan als “eine sehr defensivstarke Mannschaft, die in der Ligue 1 im Schnitt nur ein Gegentor pro Spiel kassiert.”

    Der BVB spielt am 4. oder 5. März zunächst im heimischen Stadion und tritt am 11. oder 12. März in Lille an. Zweiter möglicher Gegner wäre Aston Villa gewesen. Die Engländer treffen nun auf den FC Brügge.



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  • Neuer Modus: So läuft die Europa League ab 2024/25

    Neuer Modus: So läuft die Europa League ab 2024/25



    Mit der Champions League und der Europa Conference League ändert sich ab 2024/25 auch die Europa League grundlegend – schon wieder. Ein Überblick.

    Das Objekt der Begierde auch ab 2024/25: die Europa-League-Trophäe.


    Das Objekt der Begierde auch ab 2024/25: die Europa-League-Trophäe.

    IMAGO/Nicolo Campo


    Durch die Einführung der Europa Conference League hatte die Europa League erst zur Saison 2021/22 ihr Gesicht deutlich verändert und war unter anderem von 48 auf 32 Teilnehmer geschrumpft. Jetzt steht die nächste Reform bevor – eng angelehnt an die neue Champions League.

    TEILNEHMER DER NEUEN EUROPA LEAGUE


    Künftig nehmen 36 statt 32 Mannschaften an der Endrunde der Europa League teil, die sich zusammensetzen aus:


    – dem Conference-League-Sieger der Vorsaison


    – je zwei Klubs aus den Ligen, die in der UEFA-Fünfjahreswertung die Plätze eins bis fünf belegen, so wie auch die Bundesliga


    – je einem Klub aus den Ligen, die in der UEFA-Fünfjahreswertung die Plätze sechs und sieben belegen


    – fünf Klubs, die im Meisterweg der Champions-League-Play-offs gescheitert sind


    – sechs Klubs, die im Ligaweg der Champions-League-Qualifikation gescheitert sind


    – zwölf Klubs aus der Europa-League-Qualifikation


    Neu ist außerdem: Ist der Conference-League-Sieger bereits über die Liga qualifiziert, darf der laut UEFA-Koeffizient beste Klub der Europa-League-Qualifikation die Quali umgehen.

    Die Europa League ab 2024/25:



    • 36 statt 32 Teams


    • Eine Liga statt acht Gruppen


    • Dabei acht unterschiedliche Gegner ohne Hin- und Rückspiel


    • Kein Abstieg mehr in die Conference League möglich


    • K.-o.-Runden-Play-offs vor dem Achtelfinale


    • Fester Turnierbaum nach der Ligaphase


    • Eine exklusive EL-Woche inkl. Spielen am Mittwoch

    MODUS DER NEUEN EUROPA LEAGUE

    Gruppenphase:


    Die Gruppenphase ist Geschichte, ab 2024/25 sind alle 36 Teams Teil einer gemeinsamen Liga. Statt in Hin- und Rückspiel auf drei Gegner zu treffen, bestreitet jeder Teilnehmer dann je ein Spiel gegen acht Gegner, wobei jeder viermal zu Hause und viermal auswärts antritt.


    Die Gegner werden durch eine Auslosung bestimmt, bei der die 36 Klubs in vier gleich große Töpfe aufgeteilt werden. Dabei werden die Töpfe absteigend nach UEFA-Koeffizientenliste besetzt. Der erste Topf enthält also die auf dem Papier neun stärksten Klubs. 




    Jedem Team werden aus jedem Topf zwei Mannschaften – jeweils ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel – zugelost und damit acht Gegner. In der Liga gibt es wie gehabt drei Punkte für einen Sieg, einen für ein Remis und keinen für eine Niederlage.


    Spiele gegen Mannschaften aus demselben Verband sind grundsätzlich ausgeschlossen. Theoretisch könnte es aber für Ligen, die vier oder mehr Klubs stellen, eine Ausnahme geben, sollte nur so eine Pattsituation bei der Auslosung zu verhindern sein.

    K.-o.-Phase:


    Die besten acht Teams nach der Liga-Phase qualifizieren sich direkt fürs Achtelfinale. Die Teams auf den Plätzen neun bis 16 spielen in K.-o.-Runden-Play-offs – zunächst auswärts – gegen die Teams auf den Plätzen 17 bis 24 um die weiteren acht Achtelfinaltickets. Die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 scheiden aus und steigen auch nicht länger in die Conference League ab.


    Im Achtelfinale treffen die acht direkt qualifizierten Teams – zunächst auswärts – auf die Gewinner der K.-o.-Runden-Play-offs.


    Für die gesamte K.-o.-Runde gibt es schon im Vorfeld einen festen Turnierbaum und damit keine klassische Auslosung mehr. Stattdessen bilden je zwei Tabellennachbarn der 24 Teams, die die Liga-Phase überstanden haben, ein Paar – also der Tabellenerste mit dem -zweiten, der -dritte mit dem -vierten usw. Diese Paare werden dann jeweils auf die unterschiedlichen Turnierhälften verteilt, sodass etwa der Tabellenerste frühestens im Finale auf den -zweiten treffen kann.


    Bis auf das Finale werden alle Runden in Hin- und Rückspielen ausgetragen. Schon ab den K.-o.-Runden-Play-offs können Teams aus derselben Liga aufeinandertreffen.

    TERMINE DER NEUEN EUROPA LEAGUE


    Für alle 36 Teilnehmer gibt es künftig garantiert acht statt bisher sechs Europa-League-Spiele. Diese werden an acht Spieltagen ausgetragen, die sich von September bis in den Januar erstrecken. Gespielt wird weiterhin donnerstags um 18.45 Uhr und 21 Uhr, bei bestimmten Zeitzonen ist vereinzelt auch weiterhin eine Anstoßzeit um 16.30 Uhr möglich.


    Aber: Ab 2024/25 erhält jeder der drei Europapokal-Wettbewerbe eine Woche exklusiv, in der die anderen beiden Ligen pausieren. Deswegen gibt es insgesamt vor den K.-o.-Runden zehn Europapokal-Wochen und damit vier mehr als vorher. In dieser exklusiven Woche wird in der Europa League ausnahmsweise zusätzlich am Mittwoch gespielt (25./26. September).


    Alle K.-o.-Runden gehen – abgesehen vom Finale – in jeweils zwei Wochen über die Bühne, ebenfalls donnerstags. Was gleich bleibt: Das Endspiel steigt an einem Mittwoch und einem neutralen Ort. 2025 findet es es am 21. Mai in Bilbao statt.



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  • Union Berlin: Juranovic hofft auf Punkt-Premiere beim BVB

    Union Berlin: Juranovic hofft auf Punkt-Premiere beim BVB



    Die aktuelle Saison war für Josip Juranovic wegen einer Verletzung im Sommer lange ein einziger Horror. Erst 2025 schaffte er den Sprung zurück in die Startelf von Union Berlin.

    Darf Josip Juranovic am Samstag die ersten Union-Punkte in Dortmund bejubeln?


    Darf Josip Juranovic am Samstag die ersten Union-Punkte in Dortmund bejubeln?

    IMAGO/Eibner


    Gerade einmal zwei Jahre spielt Josip Juranovic für den 1. FC Union Berlin. Der Rechtsverteidiger hat mit den Köpenickern dennoch schon einige Hochs und Tiefs erlebt: Europa-League, Champions League und Bundesliga-Abstiegskampf. Aber noch nie war er in der Hauptstadt so lange außen vor wie in der ersten Halbserie dieser Spielzeit. Mitten in der Hochphase der Sommervorbereitung verletzte sich der Kroate schwer am linken Fuß.


    Wochenlang humpelte er mit einem Spezialschuh durch die Gegend. “Unglücklicherweise habe ich mich in der Vorbereitung verletzt. Ich war für drei, vier Monate raus. Das war schwierig für mich”, sagte Juranovic in einer Medienrunde. “Es war nicht einfach für mich, die Spiele von der Tribüne aus zu sehen. Ich wollte meinen Mitspielern helfen.”



    Keine Gedanken an Konkurrenz-Kampf


    Das konnte er erstmals wieder am 30. November 2024 bei der 1:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen. Inzwischen stehen acht Saisoneinsätze zu Buche. In den letzten fünf durfte Juranovic unter Trainer Steffen Baumgart immer von Beginn an ran.


    Aktuell scheint er im Dauer-Duell mit Kapitän Christopher Trimmel die Nase vorn zu haben. Juranovic hegt aber keine Konkurrenz-Gedanken. “Wir haben ein wirklich gutes Verhältnis. Wenn ich spiele, hilft er mir – genauso ist es auch umgekehrt. Das war schon immer so. Er ist ein guter Mensch und eine Union-Legende”, erklärte Juranovic.


    Der Vertrag von Juranovic bei Union ist bis 2027 datiert. Eine weitere eiserne Erfolgsgeschichte könnte er am Sonnabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in der Partie bei Borussia Dortmund mitschreiben.

    Premiere in Dortmund?


    Denn noch nie konnte der FCU im Signal Iduna Park punkten. “Als ich 2023 zu Union kam, haben wir eines meiner ersten Auswärtsspiele mit 1:2 in Dortmund verloren. Aber wir hatten unsere Möglichkeiten”, sagte Juranovic. “Die Stimmung bei uns ist sehr gut. Wir können den Anpfiff kaum erwarten, nach dem wir zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach (1:2, d. Red.) verloren haben.”


    Unions Punkt-Premiere in Dortmund und weitere ordentliche Spiele im Verein könnten Juranovic auch das Comeback im Nationaltrikot von Kroatien bescheren. Wegen seiner Verletzung erlebte der WM-Dritte von 2022 das letzte seiner 39. Länderspiele bei der EM beim bitteren Last-Minute-Vorrundenaus gegen Italien (1:1) am 24. Juni 2024 in Leipzig.


    Jetzt könnten wieder weitere Einsätze winken. “Ich will so schnell wie möglich wieder dabei sein. In vier Wochen ist Länderspielpause. Wir spielen zweimal gegen Frankreich”, schaut Juranovic sehnsuchtsvoll auf das Viertelfinale der Nations League.



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  • FC Bayern fordert Bayer Leverkusen in der Champions

    FC Bayern fordert Bayer Leverkusen in der Champions


    4 – Zum vierten Mal kommt es in der Champions League zu einem deutschen Duell – 1997/98 setzte sich Dortmund im Viertelfinale gegen den FC Bayern durch, 1997/98 (Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern) und 2012/13 (Finale gegen Borussia Dortmund) jeweils der FC Bayern. Bekannte. #UCL

    — Opta Franz (@optafranz.optajoe.com) 2025-02-21T11:26:13.227Z



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  • BVB muss in der Champions League gegen Lille ran: Fans schon in Sorge

    BVB muss in der Champions League gegen Lille ran: Fans schon in Sorge


    Mit Spannung hat Borussia Dortmund am Freitag (21. Februar) Richtung Nyon zur Achtelfinal-Auslosung der Champions League geschaut. Der Gegner steht auch schon fest: Der BVB muss gegen den OSC Lille ran.

    Dabei kommt es auch zu einem Wiedersehen mit einem ehemaligen BVB-Star: Thomas Meunier wird nach seinem Abschied 2024 erstmals wieder nach Dortmund zurückkehren. Die Borussen-Fans haben nur eine Sorge.

    BVB: Wiedersehen mit Meunier perfekt

    Vier Jahre lang hat Thomas Meunier das BVB-Trikot getragen und 2021 den DFB-Pokal gewonnen. Vor rund einem Jahr entschied er sich dann für einen Wechsel in die Türkei, ehe er anschließend zu OSC Lille wechselte. Dort ist der Belgier seit dieser Saison gesetzt und ein Leistungsträger.


    Auch interessant: BVB-Coach Niko Kovac spricht Klartext – „Der entscheidende Faktor“


    In der Champions League war das französische Team eine große Überraschung in der Ligaphase und setzte sich direkt fürs Achtelfinale durch, während Borussia Dortmund in die Playoffs musste. Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gegen Sporting Lissabon durchgesetzt hatte, kommt es nun zum Duell gegen Lille.

    Damit kehrt Meunier erstmals wieder nach Dortmund in den Signal-Iduna-Park zurück. Das Hinspiel findet dort statt, zum Rückspiel geht es dann für die Schwarzgelben nach Frankreich.

    Fans haben große Sorge

    Auch wenn Lille für den BVB ein machbarer Gegner ist im Vergleich zu Aston Villa, haben die Anhänger des Revierklubs große Sorgen, und das eben vor Meunier. „Ich sehe es schon kommen, wie Meunier gegen uns trifft“, „Hattrick von Meunier. Hier habt ihr es zuerst gelesen“ und „Wenn der Meunier uns nicht rausschmeißt, dann weiß ich auch nicht mehr“, heißt es in den sozialen Netzwerken.

    In der Vergangenheit war es schon oft der Fall, dass Ex-Spieler gegen den BVB getroffen haben. Meunier ist als Rechtsverteidiger jetzt nicht für seine Torjägerqualitäten bekannt, in Dortmund verbreitet er anscheinend schon jetzt Angst und Schrecken.


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    Übrigens: Sollte sich der Bundesligist im Achtelfinale durchsetzen, könnte es im Viertelfinale zum nächsten Wiedersehen kommen. Der Gegner könnte dann der FC Barcelona mit Ex-BVB-Stürmer Robert Lewandowski sein. Allerdings müssten die Katalanen vorher Benfica Lissabon ausschalten.



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  • Schweres Los für Eintracht Frankfurt im

    Schweres Los für Eintracht Frankfurt im


    Nächste Runde ausgelost 

    Schweres Los für Eintracht Frankfurt im Europa-League-Achtelfinale

    ©IMAGO

    Eintracht Frankfurt ist für das Achtelfinale der Europa League ein schwerer Gegner zugelost worden. Die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller, die in der Ligaphase unter die ersten acht Teams kam, bekommt es mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Das ergab die Auslosung im UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon am Freitagmittag. Die Alternative war der rumänische Rekordchampion FCSB. Die Hessen sind die letzten verbliebenen Vertreter aus der Bundesliga im zweitwichtigsten europäischen Pokalwettbewerb. Die Achtelfinals finden am 6. und 13. März 2025 statt, das Endspiel steigt am 21. Mai im Stadion San Mamés in Bilbao.

    Alle Infos zu den weiteren Spielen und den Runden folgen



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  • Deutsches Duell, BVB gegen Lille: Hammerlos in der Champions

    Deutsches Duell, BVB gegen Lille: Hammerlos in der Champions



    Update
    Deutsches Duell, BVB gegen Lille

    Hammerlos in der Champions League: Bayern fordert Leverkusen

    Erstes deutsches Duell im Achtelfinale der Champions League jemals: Die Auslosung der UEFA bringt Fans im Europapokal den Bundesliga-Kracher zwischen dem FC Bayern und dem Deutschen Meister Bayer Leverkusen. Borussia Dortmund misst sich mit OSC Lille aus Frankreich.

    In der Champions League kommt es zum deutschen Fußball-Gipfel zwischen Rekordmeister FC Bayern München und Meister Bayer Leverkusen. Die beiden Bundesligisten treffen im Achtelfinale – das erste deutsche Duell in dieser Runde jemals, weil im alten Modus der Königsklasse Teams aus denselben Ländern erst im Viertelfinale aufeinandertreffen konnten – am 4./5. und 11./12. März aufeinander. Sie treten damit nach zwei Liga-Duellen und einem Pokalspiel zum vierten und fünften Mal in dieser Spielzeit gegeneinander an. Borussia Dortmund bekommt es in der Runde der letzten 16 mit OSC Lille aus Frankreich zu tun, wie die Auslosung der Europäischen Fußball-Union UEFA ergab.

    Das Hinspiel findet in München statt, weil die Bayern in der Gruppenphase schlechter abgeschnitten haben und den Umweg über die Playoffs nehmen mussten. Die Entscheidung fällt dann eine Woche später in Leverkusen. Die beiden Bundesliga-Duelle endeten Unentschieden. Im DFB-Pokal gewann Bayer mit 1:0 in München und gilt dort seither als großer Titelfavorit.

    Für die beiden deutschen Top-Klubs gab es bei dem reformierten Champions-League-Modus nur jeweils zwei Gegneroptionen. Statt zwei spanisch-deutschen Duellen kommt es nun zum Bundesliga-Duell. Real Madrid und Atlético Madrid ermitteln indes im Stadtderby einen Viertelfinalisten. Zu einem Kracher kommt es in Paris: PSG trifft auf den FC Liverpool, den Ex-Klub von Jürgen Klopp.

    Eberl hatte Präferenz für Atlético

    “Wir werden sehen, was kommt. Wenn man sagt Europapokal, dann würde man gerne international spielen”, hatte Bayerns Sportvorstand Max Eberl vorab zur Auslosung gesagt und damit eine leichte Präferenz für Atlético geäußert. Leverkusen bekommt es zwar mit dem größten nationalen Rivalen zu tun, entgeht aber einem Duell mit dem Titelverteidiger um Superstar Kylian Mbappé.

    Auch der weitere Turnierbaum bis zum Finale am 31. Mai in München wurde gelost. Der Sieger aus Bayern gegen Leverkusen wird im Viertelfinale gegen Inter Mailand oder Feyenoord Rotterdam spielen. Im Halbfinale wären der FC Barcelona oder Dortmund mögliche Gegner.

    Der BVB bekommt es nach Sporting Lissabon in den Playoffs auch im Achtelfinale mit einem Widersacher zu tun, der nicht zum Favoritenkreis gehört. “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl zur Auslosung. Als Elfter der Bundesliga ist Dortmund derzeit vor allem national stark unter Druck. Gegen Lille spielt der BVB zunächst zu Hause.



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  • Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert

    Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert


    Auszeichnung für den Schach-Nachwuchs des SV Werder Bremen: Mit den beiden Junioren Collin Colbow und Max Weidenhöfer wurden gleich zwei Spieler für die anstehende U 20-Weltmeisterschaft im montenegrinischen Petrovac von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler nominiert.

    Für Werders Cheftrainer David Lobzhanidze ist die Berufung seiner beiden Spieler der Lohn jahrelanger Arbeit: „Es ist wirklich eine große Ausnahme, dass gleich zwei Spieler aus einem Verein nominiert wurden.“ Er habe sich besonders für die beiden Spieler gefreut, die in der jüngsten Vergangenheit große Erfolge gefeiert haben. Wurde Collin Colbow, Jahrgang 2005, 2023 Deutscher U18-Meister, belegte Max Weidenhöfer, Jahrgang 2006, bei der deutschen U 18-Meisterschaft 2024 den dritten Platz. „Das sind tolle Jungs, die gut gelaunt sind“, freut sich Trainer Lobzhanidze. „Wir legen bei uns großen Wert auf die Jugendarbeit, besonders wollen wir Eigengewächse aus der Region weiterbringen. Das ist eine große Anerkennung für uns“, betont der gebürtige Georgier.

    Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert.

    Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler möchte die Jugendarbeit des Vereins vom Osterdeich herausstellen. „Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert“, lobt Vökler gegenüber dem WESER-KURIER den SV Werder.

    Stark besetztes Turnier

    Die WM im malerischen Adria-Küstenort Petrovac, die an diesem Sonntag startet und mit insgesamt elf Runden im Schweizer System bis zum 8. März gespielt wird, gilt als das höchste Jugend-Turnier im Schachsport. Mehrere 100 Teilnehmer kommen in einem stark besetzten Feld mit 13 Schach-Großmeistern im Hotel Palas zusammen. „Der Druck ist natürlich groß“, sagt Lobzhanidze, „die Jungs haben aber genug Erfahrung, um konzentriert zu bleiben und auch über die Länge des Turniers erfolgreich zu sein.“ Das sei ein Vorteil, der sich oft schon ausgezahlt hätte, so der Werder-Coach.

    Dabei könnte Collin Colbow, der hinter dem derzeit besten deutschen Junioren Leonardo Costa als deutsche Nummer zwei an den Start gehen wird, sogar ein Platz unter den besten zehn winken. „Wir würden uns darüber sehr freuen. Er hat das Zeug dazu, das zu schaffen. Unter die Top 15 zu kommen, wäre aber auch schon stark“, schätzt Lobzhanidze die Chancen seines Schützlings ein, der auf der Setzliste auf Rang 32 eingestuft wird.

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler setzt große Hoffnungen auf den Werder-Spieler. „Collin hat sich in den vergangenen drei Jahren sehr stabilisiert“, so Vökler. Für Colbow ginge es auch darum, dass er die Großmeister-Norm ein zweites Mal erfüllt, um dann bei einem weiteren Mal den Titel als Großmeister zu erhalten. Erst im Juli vergangenen Jahres hatte der damals 19-Jährige das Großmeister-Turnier im tschechischen Budweis gewonnen und die erste Norm geschafft. „Es geht seit Jahren bergauf bei ihm, deswegen freue ich mich, ihn mitzunehmen“, sagt Vökler.

    Chancen, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln

    Einen anderen Input wünscht sich der Bundesnachwuchstrainer bei Max Weidenhöfer. Der Weyher gilt laut Vökler als „unkoventioneller Kopf“, der auch aufgrund seiner Tätigkeit als Streamer – er analysiert Höhepunkte seiner Partien in Videos im Internet – viele Kontakte in die internationale Schachszene knüpfen konnte. „Ich war sehr überrascht über die Einladung“, gibt der 18-Jährige zu. Der Weyher sorgte zuletzt bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Wintersportort Willingen für Aufsehen, als er hinter zwei Ukrainern in der Altersklasse U18 den dritten Platz belegte und somit bester Deutscher wurde. „Das oberste Ziel ist nun eine Norm zu spielen für den Internationalen Meister“, sagt Weidenhöfer.

    Werders Schachleiter Oliver Höpfner sieht die WM-Teilnahme auch als großen Vorbildcharakter für die weiteren Jugendspieler im Verein. „Das sind ganz besondere Entwicklungen bei den beiden Jungs und zeigt den Jüngeren, was möglich ist“, so Höpfner. Max Weidenhöfer freut sich zudem sehr, mit Collin Colbow anzutreten, der auch gleichzeitig sein Trainer ist: „Wir kennen uns schon so lange. Das hilft mir natürlich ungemein, wenn er dabei ist.“

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  • Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus

    Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus


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    Erneute Zwangspause

    VfL Wolfsburg: Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus

    Wolfsburg. Nach schwerer Knieverletzung war Camilla Küver gerade auf dem Weg zum Comeback, jetzt gibt es den nächsten schweren Rückschlag. Die Innenverteidigerin des VfL Wolfsburg zog sich im Training eine Verletzung des Sprunggelenks zu. Wie der Verein bestätigte, fällt die 21-Jährige damit erneut für mehrere Wochen aus.

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    Während die ebenfalls wegen einer langen Knieverletzung fehlende Kristin Demann bereits wieder auf dem Trainingsplatz steht und die zuletzt angeschlagene Luca Papp zur ungarischen Nationalmannschaft reisen konnte, muss Küver damit nun eine erneute Zwangspause einlegen. 2023 war die ehemalige U-Nationalspielerin von Eintracht Frankfurt zum VfL gewechselt, wurde nach Kreuzband- und Meniskusriss in Wolfburg aufgebaut, ehe sie im Sommer erneut Knieprobleme hatte. Für den VfL kam sie so erst auf fünf Pflichtspieleinsätze in der ersten Mannschaft, den letzten vor knapp elf Monaten beim Pokal-9:0 gegen Essen. Ihr einziges Spiel über 90 Minuten hatte sie kurz davor für die Wolfsburger U20 absolviert.

    Auch Hendrich ist angeschlagen

    Küver sollte eigentlich die Abwehrformation des VfL ergänzen, in der zuletzt Janina Minge und Caitlin Dijkstra an der Seite von Marina Hegering oder Kathy Hendrich agierten. Hendrich musste beim 6:1-Sieg in der Bundesliga gegen Frankfurt mit Oberschenkel-Problemen ausgewechselt werden und kann auch bei den Nations-League-Spielen der Nationalmannschaft nicht zum Einsatz kommen.

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    Nach der Länderspielpause geht es für das VfL-Team mit enorm wichtigen Partien weiter. Der „heiße März“ beginnt mit den Liga-Auswärtsspielen bei RB Leipzig (8. März) und Bayern München (14. März), dann folgt das Champions-League-Viertelfinale gegen Barcelona – am 19. März in der VW-Arena (18.45 Uhr) und am 27. März in Spanien.

    Letzter März-Gegner der Wolfsburgerinnen ist dann die SGS Essen, die am Freitag eine überraschende Personalie vermeldete: Trainer Markus Högner verlässt den Klub am Saisonende und wird neuer Coach bei den Fußballerinnen von Borussia Dortmund. Der BVB ist aktuell Tabellenführer der viertklassigen (!) Westfalen-Liga (ein Punkt vor Schalke) und peilt mittelfristig zumindest den Sprung in die 2. Liga an.

    Högners Verpflichtung darf als Zeichen dafür gewertet werden, dass die Borussia in Sachen Frauenfußball Ernst macht. Mit Unterbrechung von 2016 bis 2019, als er Co-Trainer der Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg war, arbeitete Högner insgesamt zwölf Jahre bei der SGS, formte unter anderem Top-Spielerinnen wie Lena Oberdorf oder Lea Schüller.

    AZ/WAZ



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  • BVB, mögliche Gegner auf dem Weg ins Finale: So sieht der Turnierbaum des BVB in der Champions League nach dem Achtelfinale aus

    BVB, mögliche Gegner auf dem Weg ins Finale: So sieht der Turnierbaum des BVB in der Champions League nach dem Achtelfinale aus


    Der BVB steht im Achtelfinale der Champions League. Hier erfahrt Ihr, wer die möglichen Gegner auf dem Weg ins Finale sind.

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    Von ursprünglich fünf Bundesligisten haben es drei ins Achtelfinale der Champions League geschafft. Neben Bayer Leverkusen, das es unter die ersten Acht im neu eingeführten Liga-System geschafft hatte und dem FC Bayern, der sich in den Playoffs gegen Celtic Glasgow durchsetzen konnte, ist auch Borussia Dortmund noch mit dabei. Der Vorjahresfinalist trifft in der Runde der letzten 16 auf OSC Lille.

    SPOX zeigt Euch im folgenden Absatz den Turnierbaum des FC Bayern und nennt die möglichen Gegner bis ins Finale.



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