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  • Römer Klubs jubeln spät und Fiorentina zittert – Europa

    Römer Klubs jubeln spät und Fiorentina zittert – Europa


    Die AS Roma feierte einen späten Sieg. © ANSA / ETTORE FERRARI

    In der Europa League haben die Römer Klubs späte Siege bejubelt. Eine europäische Klasse darunter kassierte die Fiorentina einen Dämpfer.

    Die AS Roma schlug in der Europa League Athletic Club mit 2:1. Die Römer drehten im Olimpico das Spiel gegen die Basken und gewannen in der Nachspielzeit durch das Tor von Shomurodov in der Nachspielzeit. Allerdings erwartet die Ranieri-Truppe im Rückspiel in Bilbao ein heißer Tanz. Athletic Club hat ein sehr talentiertes Team und mit Europameister Nico Williams einen echten Superstar.

    Zudem findet das Europa-League-Finale heuer in Bilbao statt. Auf die Römer wartet in einer Woche im San Mamés also ein heißer Tanz. Auch Romas Stadtrivale Lazio hat einen späten Sieg gelandet. Die Truppe von Marco Baroni erzielte das 2:1 bei Victoria Pilsen gar erst in der 98. Minute und steht nun mit einem Bein im Viertelfinale.

    Moise Kean und die Fiorentina verloren in Athen. © ANSA / GEORGIA PANAGOPOULOU

    In der Conference League muss der zweimalige Final-Teilnehmer Fiorentina um den Einzug in die Runde der letzten acht bangen. Die Viola verlor bei Panathinaikos in Athen mit 2:3. Für Fiorentina traf unter anderem Juve-Neuzugang Fagioli. Top-Favorit Chelsea gewann in Kopenhagen hingegen mit 2:1.

    Europa League: Achtelfinal-Hinspiele

    Alkmaar – Tottenham 1:0
    Bukarest – Lyon 1:3
    Fenerbahce – Rangers 1:3
    Real Sociedad – Manchester United 1:1
    Ajax – Eintracht Frankfurt 1:3
    AS Roma – Athletic Bilbao 2:1
    Bodo/Glimt – Olympiacos 3:0
    Pilzen – Lazio 1:2

    Conference League: Achtelfinal-Hinspiele

    Betis Sevilla – Vitoria Guimaraes 2:2
    Kopenhagen – Chelsea 1:2
    Molde – Legia 3:2
    Panathinaikos – Fiorentina 3:2
    Borac Banja Luka – Rapid 1:1
    Celje – Lugano 1:0
    Jagliellonia – Cercle Brugge 3:0
    Pafos – Djurgarden 1:0



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  • FC Bayern zittert sich gegen Celtic ins Achtelfinale

    FC Bayern zittert sich gegen Celtic ins Achtelfinale


    Leverkusen oder Atlético wartet 

    FC Bayern zittert sich gegen Celtic ins Achtelfinale

    ©IMAGO

    102 Tage vor dem Finale dahoam hat sich der FC Bayern München mit Ach und Krach ins Achtelfinale der Champions League gerettet. Alphonso Davies sorgte nach dem Rückstand-Schock für den Ausgleich in der Nachspielzeit beim 1:1 (0:0) gegen Celtic Glasgow. Das reichte nach dem 2:1 in Schottland für das Weiterkommen. Im Achtelfinale, das am Freitag ausgelost wird, sind die verunsicherten Münchner gegen Pokal-Bezwinger Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid in einer Verfassung wie im Playoff-Rückspiel nur Außenseiter.

    Nach dem 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Leverkusen präsentierten sich die Münchner in Europas Fußball-Königsklasse weit weg von einer Form für das ersehnte Finale in der Allianz Arena am 31. Mai. Ohne den zur Pause ausgewechselten Hinspiel-Torschützen Harry Kane musste der FC Bayern durch den früheren Münchner Amateurspieler Nicolas Kühn nach einem massiven Abwehrversagen den Rückstand hinnehmen (63.). Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit wendete der Gastgeber vor 75.000 Zuschauern im Endspiel-Stadion noch die Verlängerung ab, als Davies den Ball ins Tor drückte.

    „Wir sind ready für das Spiel“, hatte Trainer Vincent Kompany über die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den Außenseiter aus Schottland gesagt. Umso verwunderter dürfte der Belgier ob des viel zu sorglosen Auftretens in der Anfangsphase gewesen sein. Denn die Münchner, die beim 0:0 im Topspiel bei Bayer Leverkusen noch ein Bollwerk aufgezogen hatten, leisteten sich erschreckende Abwehrschwächen und ermöglichten dem schottischen Meister gleich vier hochkarätige Chancen. Erst setzt Callum McGregor den Ball nach einem Fehler von Michael Olise knapp über das Tor (7.), dann klärte Raphaël Guerreiro einen Schuss von Kühn gerade noch vor der Torlinie (16.), ehe Daizen Maeda zweimal für erhöhte Betriebstemperatur bei den Münchnern sorgte (17./18.).

    Und die Bayern? Ein Kopfball von Serge Gnabry (4.) und ein Schuss von Harry Kane (22.), der im Abschlusstraining ein wenig angeschlagen noch gefehlt hatte, ließen den eigenen Anhang in der eiskalten Allianz Arena aufspringen. Die Überraschungsmomente und die Dynamik fehlte den Münchnern trotz hoher Ballbesitz-Anteilen allerdings. Entsprechend grimmig schaute Kompany in der Coaching-Zone drein. Es war ein behäbiger Auftritt der Bayern gegen einen Gegner, der in der Hauptrunde noch bei Borussia Dortmund 1:7 untergegangen war. Auch Jungstar Jamal Musiala, der gerade erst seinen Vertrag bis 2030 verlängert hat, gelang nicht viel. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es ein wenig besser. Joshua Kimmich setzte einen Schuss knapp neben das Tor (38.), Kane traf die Latte (45.) – der Torschrei blieb allerdings aus.

    Es war zugleich die letzte Aktion von Kane, dessen Wade offenbar doch noch zwickte. Der englische Nationalmannschaftskapitän blieb in der Kabine und machte Platz für Kingsley Coman. Der Franzose fügte sich gleich gut ein, als er Leon Goretzka in Szene setzte. Der Mittelfeldspieler scheiterte aber an dem starken Celtic-Keeper Kasper Schmeichel. Ein Offensiv-Feuerwerk war es auch weiterhin nicht.

    Der deutsche Rekordmeister agierte dominanter, ohne für die große Gefahr zu sorgen. Der müde Auftritt sollte sich rächen, als sich die Bayern-Abwehr einen Komplett-Aussetzer leistete. Nach einem Fehlpass von Stanisic und einem schlechten Stellungsspiel von Guerreiro setzte Maeda seinen Kollegen Kühn in Szene, der aus halbrechter Position Neuer keine Chance ließ. Kühn hatte einst das Trikot der Bayern-Amateure getragen. Umso bitterer für den Deutschen, dass er kurz darauf verletzt vom Feld musste.

    Ungeduld machte sich in der Arena breit. Sollten die Bayern womöglich frühzeitig den Traum vom Finale dahoam verspielen? Goretzka (74.), der eingewechselte Leroy Sané (76.) und Kimmich (79.) hätten für Beruhigung sorgen können, doch das Trio scheiterte knapp.



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