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  • Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und

    Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und


    In Mönchengladbach gibt es ab sofort einen neuen Verein: Eintracht Gladbach! Der ehemalige Jugend-Bundesliga-Spieler Tim Schlippes steckt mit ehemaligen Weggefährten hinter der Gründung – und die Ziele sind hoch! Die Eintracht will direkt den Aufstieg in die Kreisliga B packen und in naher Zukunft zu den besten Klubs der Stadt zählen. Allerdings gibt es auch soziale Pläne, denn die Gladbacher wollen den Slogan “Ein Klub für alle” auch verkörpern.

    Eintracht Gladbach hat bis zum offiziellen Saisonwechsel zum 1. Juli 2025 noch einige Aufgaben zu bewältigen. So ist der frisch gegründete Verein noch auf Platzsuche, führt hierzu aber schon Gespräche mit der Stadt. Gemeinsam mit Max und Luis Lisiecki bildet Schlippes den Gründungsvorstand. Das Trio hat gemeinsam beim 1. FC Mönchengladbach gekickt und eine tiefe Freundschaft entwickelt, schließlich ist eine Vereinsgründung keine Schnapsidee.

    Schlippes und Max Lisiecki spielten in der Jugend-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach, Schlippes stand auch mal im Regionalliga-Kader der Fohlen. Luis Lisiecki hat für den 1. FC zwischen der Ober- und Bezirksliga in allen Klassen auf dem Platz gestanden. Das Netzwerk der Drei ist folglich enorm und soll auch genutzt werden: Geplant ist ein Qualitätskader, der, wenn er so zustande kommt, auf Anhieb der beste der Kreisliga C sein dürfte.

    Doch bis zum ersten Pflichtspiel kann noch viel passieren, das ist den Gründern von Eintracht Gladbach auch bekannt. Der Klub plant Zusammenarbeiten mit Kinderheimen, beeinträchtigten Menschen und eigene Benefizveranstaltung, denn es soll nicht nur um sportliche Höhenflüge gehen.

    Freunde gründen Verein

    Präsident Schlippes gibt im Gespräch mit FuPa erste Eindrücke über die Pläne und Ziele von Eintracht Gladbach.

    Schlippes über…

    … die Hintergründe, einen eigenen Verein zu gründen: „Wir sind eine Freundesgruppe, die seit mehreren Jahren gemeinsam in Mönchengladbach Fußball spielt. Wir haben uns beim 1. FC kennengelernt und sind seitdem enge Freunde. In unserer WhatsApp-Gruppe kam uns im vergangenen Jahr die Idee, einen neuen Fußballverein zu gründen. Wir haben Lust, auf ein spannendes Projekt, wollen den Fußball einfach wieder attraktiv machen.”

    Eintracht Gladbach will sich sozial engagieren

    … die Ziele von Eintracht Gladbach: „Wir wollen gerne ein Verein für alle sein. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Wir werden in Zukunft mit beeinträchtigten Menschen und Jugendlichen aus einem Kinderheim zusammenarbeiten, um auch wirklich allen Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Vereinsgefühl zu entwickeln. Des Weiteren werden wir mehrere Benefizveranstaltungen planen, um somit Spenden zu sammeln. Wir würden ebenfalls gerne eine Frauenmannschaft gründen und in die Jugend investieren.“

    … die sportlichen Pläne: „Für die kommende Saison gilt ganz klar: Aufstieg in die Kreisliga B. In den nächsten Jahren würden wir uns gerne mindestens in der Kreisliga A etablieren und dann irgendwann zu den Top drei der Herrenmannschaften in Mönchengladbach zu gehören. Ambitioniert? Definitiv! Aber wir würden das Ganze nicht machen, wenn wir nicht von uns und unserem Projekt überzeugt wären.“

    Hochkaräter Kader in Planung

    … den Trainer und den Kader: „Wir führen derzeit mit einem Trainerteam Gespräche und sind auch davon überzeugt, dass wir im Sommer gemeinsam starten werden. Der Stamm des Kaders besteht aus Spielern, die bereits in der Oberliga, Landesliga und Bezirksliga gespielt haben. Dazu kommen noch Spieler aus den Kreisliga aus Mönchengladbach. Da wir allerdings noch nicht wissen, ob die Spieler mit ihren aktuellen Vereinen gesprochen haben, können wir natürlich auch noch keine genauen Namen nennen. Wir suchen aber auch noch weitere Spieler, um eine gewisse Kadertiefe zu haben.“

    Schlippes ergänzt: „Auch wenn wir extremst ambitioniert sind, wissen wir, dass wir in der Kreisliga spielen und möchten unseren Spielern auch ermöglichen, ihre Freizeit vollumfänglich leben zu können. Solange alles kommuniziert ist, haben wir auch kein Problem da mit, wenn man mal keine Lust auf‘s Training hat. Wir wollen als Wohlfühloase wie ein zweites Zuhause für unsere Spieler sein.“

    FuPa wird Eintracht Gladbach in den kommenden Monaten begleiten und über neue Zwischenstände berichten.

    >>> Das ist Tim Schlippes

    >>> Das ist Max Lisiecki

    >>> Das ist Luis Lisiecki



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    FAQ: Eintracht Gladbach stellt sich vor – Große Ziele und Ambitionen

    1. Was ist die Eintracht Gladbach?
    Die Eintracht Gladbach ist ein Fußballverein aus Mönchengladbach, der in der höchsten deutschen Liga, der Bundesliga, spielt. Der Verein hat eine lange Tradition und ist bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und beeindruckenden Leistungen im deutschen Fußball.

    2. Welche Ziele hat die Eintracht Gladbach für die kommende Saison?
    Die Eintracht Gladbach strebt an, sich in den oberen Tabellenregionen der Bundesliga zu platzieren und sich für europäische Wettbewerbe zu qualifizieren. Zudem liegt ein Fokus darauf, jungen Talenten Spielzeit zu geben und die sportliche sowie wirtschaftliche Stabilität des Vereins weiter zu fördern.

    3. Wie hat sich die Eintracht Gladbach in den letzten Jahren entwickelt?
    In den letzten Jahren hat sich die Eintracht Gladbach kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl sportlich als auch infrastrukturell. Der Verein hat in eine modernisierte Trainingsinfrastruktur investiert und sich bemüht, eine starke und wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubauen.

    4. Wer sind die Schlüsselspieler der Eintracht Gladbach?
    Die Schlüsselspieler variieren von Saison zu Saison, aber der Verein legt großen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Die aktuellen Kaderinformationen sind auf der offiziellen Website einsehbar.

    5. Welche Rolle spielen die Fans bei Eintracht Gladbach?
    Die Fans der Eintracht Gladbach sind eine essenzielle Säule des Vereins. Ihre Unterstützung, sowohl im Stadion als auch außerhalb, trägt erheblich zur Motivation der Spieler und zur Atmosphäre während der Spiele bei. Der Verein pflegt eine enge Beziehung zu seiner Fangemeinde.

    6. Gibt es besondere Projekte oder Initiativen, die die Vereinsführung plant?
    Ja, die Vereinsführung plant verschiedene Projekte, darunter Nachwuchsakademien zur Förderung junger Talente, Umweltinitiativen sowie soziale Projekte zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft.

    7. Wie kann ich Eintracht Gladbach unterstützen?
    Fans können den Verein unterstützen, indem sie Spiele besuchen, Mitglied im Verein werden, Merchandise kaufen oder sich in sozialen Medien engagieren. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, den Verein stärker zu machen.

    8. Wo finde ich die neuesten Informationen über Eintracht Gladbach?
    Aktuelle Informationen, Nachrichten und Updates über Eintracht Gladbach finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins, in sozialen Medien und in den gängigen Sportnachrichten.

    9. Welche Veranstaltungen bietet die Eintracht Gladbach zusätzlich zu den Spielen an?
    Neben den Pflichtspielen organisiert die Eintracht Gladbach verschiedene Veranstaltungen, darunter Fan-Treffen, Familienfestivals und Trainingsbesuche, um die Bindung zwischen dem Verein und seinen Anhängern zu stärken.

    10. Wie sieht die Zukunft der Eintracht Gladbach aus?
    Die Eintracht Gladbach hat sich ambitionierte Ziele gesetzt und arbeitet hart daran, die sportlichen Erfolge weiter auszubauen. Der Verein setzt auf eine starke Jugendförderung, auf Nachhaltigkeit und darauf, die Fangemeinschaft weiter auszubauen, um eine erfolgreiche Zukunft zu gewährleisten.

    Haben Sie weitere Fragen? Zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren oder die offizielle Webseite zu besuchen!

  • BVB-Neuzugang erreicht eigene Ziele nicht

    BVB-Neuzugang erreicht eigene Ziele nicht


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    Nach dem beeindruckenden 6:0 gegen Union Berlin setzt Borussia Dortmund auf eine Schubwirkung. Dies gilt insbesondere für Pascal Groß.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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