Schlagwort: Zetterer

  • Werder-Keeper Zetterer: “Das gehört zum

    Werder-Keeper Zetterer: “Das gehört zum



    Das 1:2 gegen Wolfsburg nahm er auf die eigene Kappe, beim 2:0 in Leverkusen hatte auch er seinen Anteil: Werder-Keeper Michael Zetterer wollte zeigen, “was ich draufhabe”.

    Bremer Auswärtssieg in Leverkusen: Werder-Keeper Michael Zetterer.


    Bremer Auswärtssieg in Leverkusen: Werder-Keeper Michael Zetterer.

    IMAGO/Nico Herbertz


    In der ersten Halbzeit war es ein parierter Abschluss aus kurzer Distanz gegen Emiliano Buendia (26.), in der zweiten Halbzeit erst ein entschärfter Distanzschuss von Exequiel Palacios (72.) und kurz darauf ein Schlenzer des Argentiniers, der Michael Zetterer bei seiner Parade (74.) endgültig alles abverlangte.


    Und mit dieser Aktion war dann wohl auch einer der von Ole Werner im Nachgang erwähnten “Supersaves” gemeint, mit dem der Bremer Torwart die 1:0-Führung auf dem Weg zum 2:0-Auswärtssieg in Leverkusen zwischenzeitlich bewahrte: “Er war in den richtigen Momenten da und hat wie die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt”, so der Werder-Cheftrainer.

    Zetterer: “Das nehme ich auf meine Kappe”


    Wobei Letzteres für Zetterer noch mal umso mehr galt angesichts des 1:2 zuletzt gegen den VfL Wolfsburg: Den Treffer zum 0:1 hatte die Bremer Nummer eins vor einer Woche noch arg begünstigt – und berichtete nun auch, dass er sich diese Niederlage im Nachgang intern selbst ankreidete: “Das habe ich den Jungs auch gesagt: Ganz klar, das nehme ich auf meine Kappe.”


    Deshalb sei es Zetterer für die Partie in Leverkusen ein persönliches Anliegen gewesen, eine genau solche “Reaktion zu zeigen”, wie er selbst sagte: “Und zu zeigen, was ich draufhabe.”


    Nach überzeugenden Auftritten in der Hinrunde hatte sich in den vergangenen Wochen ja auch der Keeper dem fatalen Abwärtstrend seiner Mannschaft nicht entziehen können. Seine Schwächen häuften sich, Torwarttrainer Christian Vander führte gegenüber dem kicker aus, dass das “Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt”.

    Die “Erfahrung” gegen Wolfsburg


    Und dann hätte der in den Tagen zuvor kränkelnde Zetterer gegen Wolfsburg offenbar nicht mal im Tor stehen sollen, wie er andeutete: “Es war wahrscheinlich nicht sehr schlau, da gespielt zu haben.”


    Der Werder-Keeper sprach von einer “Erfahrung, die ich jetzt gemacht habe”, zumal er auch zu Beginn der neuen Trainingswoche zunächst krank gefehlt hatte. Und doch wollte Zetterer seine Worte nicht als Ausrede verstanden wissen: “Wenn ich das Go gebe, dann gebe ich es aus Überzeugung und dann will ich wie jeder andere auch als fitter Spieler gesehen werden.”

    Kritik und Fehler? “Keiner ist perfekt”


    Dazu zählt dann freilich auch eine entsprechend kritische Betrachtungsweise. “Das gehört zum Bundesliga-Torwart-Dasein einfach dazu”, befand Zetterer. Und weiter: “Ich glaube, keiner ist perfekt. Trotzdem sollen so Spiele wie letzte Woche natürlich möglichst nicht vorkommen.” Auch Coach Werner sagte: “Zetti ist jetzt ein bisschen schlauer, man lernt aus Fehlern.”


    Was nach zuvor vier Liganiederlagen in Folge sowie dem Ausscheiden im DFB-Pokal-Viertelfinale auch für die insgesamt stabilisierte Bremer Mannschaft galt – dank tiefem, diszipliniertem Verteidigen beim amtierenden Deutschen Meister. “Wie auch im letzten Jahr schon können wir eine Reaktion zeigen, wenn viel gegen uns läuft”, meinte Zetterer. Allerdings ließ diese dann doch ziemlich lange auf sich warten.



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  • Werder Bremen: Zwei Krisen gestoppt: Zetterer wird in

    Werder Bremen: Zwei Krisen gestoppt: Zetterer wird in


    Zwei Kisten Bier wurden flugs nach dem Bier in die Kabine gebracht. Belohnung für einen großen Werder-Nachmittag in Leverkusen. 2:0 (1:0) gewinnen die Bremer völlig überraschend beim Double-Sieger und stoppen damit die Krise (fünf Pflichtspiel-Pleiten in Folge).

    Werder zeigt eine starke Mannschaftsleistung, bei der auch der Torwart einen Sahne-Tag erwischt. Michael Zetterer (29) zeigt eine fehlerfreie Leistung, rettet den Sieg mit zahlreichen Paraden. Bremens Nr.1: „Wir sind mega glücklich, diese Negativ-Serie endlich gerissen zu haben.“

    „War ein Scheiß-Tag“: So kennt man Xabi Alonso nicht

    Teaser-Bild

    Quelle: Youtube@bayerleverkusenpk08.03.2025

    Zetterer stoppt zwei Krisen

    Werders Stammkeeper stoppt auch das eigene Tief, das zuletzt offensichtlich wurde. Vor einer Woche hatte er beim 1:2 gegen Wolfsburg das erste Gegentor verschuldet und insgesamt unsicherer gewirkt. Der Tiefpunkt einer Phase mit Spielen, in denen er nicht der zuvor gewohnt sichere Rückhalt war.

    Zetterer: „Die Niederlage gegen Wolfsburg nehme ich auf meine Kappe, das habe ich den Jungs auch gesagt. Ich wollte eine Reaktion zeigen und beweisen, was ich drauf habe. Ich bin froh, dass es gelungen ist und zeigen konnte, warum ich hinten drin stehe.“

    Werders Torwart in Leverkusen mit einem fetten Ausrufezeichen, nachdem er zuvor geschwächelt hatte. Auch körperlich. Gegen Wolfsburg stand er – von einer Erkältung geschwächt – im Kasten. Ein Fehler. „Es war nicht sehr schlau, da gespielt zu haben. Es war eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Keine Ausrede“, sagt Zetterer.



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  • Michael Zetterer überragend in Leverkusen!

    Michael Zetterer überragend in Leverkusen!


    Der SV Werder Bremen hat gegen Bayer 04 Leverkusen einen überraschenden 2:0 (1:0)-Sieg eingefahren. Die Spieler in der Einzelkritik – mit Noten!

    Michael Zetterer: War bei der Großchance von Buendia zur Stelle und entschärfte die Situation (26.). Strahlte auch darüber hinaus Ruhe und Sicherheit aus und zeigte wichtige Paraden gegen Palacios (71./74.). Seinen Fehler aus dem Wolfsburg-Spiel hat er gut weggesteckt. Note 1,5

    Werder Bremen-Noten gegen Bayer Leverkusen: Michael Zetterer stark, Innenverteidiger auch gut

    Amos Pieper: Absolvierte sein 50. Bundesligaspiel für Werder Bremen und beackerte die rechte Abwehrseite. Ganz wichtig seine Rettungstat nach einer Flanke von Tella (10.). Agierte insgesamt diszipliniert und unaufgeregt. Probierte sich im Spielaufbau hier und da an Diagonalbällen. Note 2

    Milos Veljkovic: Der 29-Jährige ersetzte den verletzten Stark in der Abwehrmitte und führte Werder als Kapitän auf den Platz. Vermied in seinen Aktionen jegliches Risiko und lieferte eine aufmerksame Vorstellung ab. Konnte nach heftigem Zusammenstoß mit Hradecky (40.) weitermachen. Note 2

    Anthony Jung: Den schnellen Leverkusenern begegnete der Routinier mit gutem Stellungsspiel. Ließ sich nur selten in Laufduelle verwickeln. In den Zweikämpfen entschlossen. Note 2,5

    Mitchell Weiser: War auf der rechten Seite viel unterwegs, blieb aber weitestgehend unauffällig. Holte sich nach einem Tritt gegen Wirtz die fünfte Gelbe Karte ab, womit er noch gut bedient war. Wurde danach bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen und fehlt nun gegen Gladbach. Note 3,5

    Senne Lynen (bis 78.): Werders Sechser lief vor der Abwehr immer wieder verlässlich Löcher zu, was Leverkusen den Spielaufbau sichtlich erschwerte. Mit Ball am Fuß blieb er aber nicht fehlerlos, nicht jeder Pass kam an. Holte sich früh Gelb ab (18.) und musste danach höllisch aufpassen. Note 3

    Werder Bremen in Noten gegen Bayer Leverkusen: Felix Agu mit bärenstarker Leistung

    Felix Agu: Erhielt erneut den Vorzug auf der linken Außenbahn und rechtfertigte das mit einer sehr wachen Vorstellung. Legte den Fokus im Duell mit Adli auf die defensiven Aufgaben, suchte aber auch immer wieder den Weg nach vorne. Rettete in letzter Sekunde stark vor Frimpong (70.). Note 1,5

    Romano Schmid (bis 90.+3): Kehrte nach auskuriertem Infekt zurück und unterstrich früh, wie wichtig er ist: Blieb beim 1:0 vor Hradecky eiskalt (7.). Suchte mit seinen Pässen immer wieder die Tiefe, auch wenn längst nicht alle Ideen aufgingen. Nach der Pause unauffälliger. Note 2

    Jens Stage: Legte Schmid mit viel Übersicht und Selbstlosigkeit das 1:0 auf. Gefiel darüber hinaus in der Zentrale mit körperlicher Präsenz und gutem Kopfballspiel. Ließ in einigen Offensivaktionen zwar das nötige Tempo vermissen, war aber dennoch der Anführer seiner Mannschaft. Note 2

    Oliver Burke (bis 69.): Stand zum zweiten Mal in Folge in der Startelf und spulte etliche Meter ab. War vorne ununterbrochen in Bewegung und lief seine Gegenspieler sehr hoch an. Unterstützte auch immer wieder die Defensive. Einziges Manko: Torgefahr strahlte er nicht aus. Note 3

    Werder Bremen-Einzelkritik mit Noten gegen Bayer Leverkusen: Justin Njinmah trifft

    André Silva (bis 78.): Brachte nach einem Fehlpass von Hermoso überlegt das 1:0 auf den Weg. War in der Sturmspitze immer anspielbar, verpasste in Ballbesitz aber wiederholt den richtigen Moment oder traf die falsche Entscheidung. Note 3

    Justin Njinmah (ab 69.): Kam als Joker zu Beginn der Schlussphase und machte mit dem späten 2:0 den Deckel drauf (90.+4). Note –

    Leonardo Bittencourt (ab 78.): Trug mit enormem Willen dazu bei, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Bildete in den letzten Minuten an der Seite von Stage die Bremer Doppel-Sechs. Note –

    Marco Grüll (ab 78.): Kam für Silva, sortierte sich auf dem Platz aber deutlich weiter hinten ein und verstärkte Werders Spiel gegen den Ball. Note –

    Keke Topp (ab 90.3): Kam für die letzten Minuten und legte Njinmah das 2:0 auf. Note –

    Weiter mit dem Aufstellungs-Text:

    Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: Ein wichtiger Startelf-Rückkehrer und Erfahrung in der Abwehr

    Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30) auf Bayer Leverkusen. So sieht die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner heute aus.

    Update vom 8. März 2025 (14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da – Romano Schmid ist zurück, Oliver Burke stürmt wieder neben André Silva. Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen!

    Bremen – Ohne drei seiner ganz zentralen Akteure muss der SV Werder Bremen am Samstag während des Auswärtsspiels beim Deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auskommen. Während ein Einsatz für Innenverteidiger Niklas Stark nach seiner Blessur aus dem Wolfsburg-Spiel noch zu früh kommt, fehlen Stürmer Marvin Ducksch und Kapitän Marco Friedl weiterhin verletzt. Heißt: Cheftrainer Ole Werner wird seine Startelf-Aufstellung vor dem 25. Spieltag einmal mehr anpassen müssen.

    Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: Michael Zetterer dürfte in der Startelf stehen

    Für die Position zwischen den Pfosten gilt das allerdings ausdrücklich nicht. Am Status von Stammtorhüter Michael Zetterer gibt es für Werner trotz dessen Patzers gegen die Wölfe nichts zu rütteln. Zumal der 29-Jährige seine Erkältung inzwischen vollständig auskuriert haben soll. Vor dem Schlussmann dürfte die Bremer Dreierkette aus Amos Pieper, Milos Veljkovic und Anthony Jung bestehen. Vieles spricht dafür, dass Werder Bremen gegen Leverkusen in der Defensive auf Erfahrung setzt. Julian Malatini wäre mit seinem Tempo zwar eine denkbare Startelf-Alternative für die rechte Seite, hatte zuletzt während des Pokal-Aus in Bielefeld aber große Schwächen offenbart.

    Auf der rechten Schienenposition führt in der Aufstellung des SV Werder Bremen weiterhin kein Weg an Mitchell Weiser vorbei. Nach seinem vierten Saisontor gegen Wolfsburg dürfte dem 30-Jährigen zusätzlich Auftrieb verleihen, dass es nun gegen seinen Ex-Club geht. Für die linke Seite hat Werner die Wahl zwischen Felix Agu, Derrick Köhn und Issa Kaboré. Agu hat die Nase im Vergleich zu seinen Konkurrenten aktuell leicht vorn. Zentral vor der Abwehr ist Senne Lynen in der Startelf gesetzt.

    Die mögliche Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen.
    Die mögliche Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen. © DeichStube

    Mögliche Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: André Silva und Oliver Burke erneut in der Startelf

    Gleiches gilt für Jens Stage auf der Achterposition. An der Seite des Dänen wird Romano Schmid nach auskuriertem Infekt in die Startelf zurückkehren. Sein Auftrag: Kreativität ins Spiel bringen und die Bremer Angreifer mit Bällen füttern. Gegen Wolfsburg hatten André Silva und Nebenmann Oliver Burke einen ordentlichen Einstand als Werder Bremens Sturmduo gefeiert. In Leverkusen dürften sie nun zum zweiten Mal in der Aufstellung stehen. (dco)



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  • War Zetterer gegen Wolfsburg nicht spielfähig?

    War Zetterer gegen Wolfsburg nicht spielfähig?


    Die letzten Tage dürften für Michael Zetterer nicht gerade angenehm gewesen sein. Zum einen litt der Stammtorwart des SV Werder Bremen zu Wochenbeginn noch unter einer Erkältung, zum anderen prasselte nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg viel Kritik auf ihn ein. Im Vergleich zu den lobenden Worten, die der Keeper am Jahresende 2024 noch eingeheimst hatte, ein denkbar scharfer Kontrast. „Lob oder Kritik von außen sind immer ein Ergebnis der Leistung, die man auf den Platz bringt“, sagte Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr) zu den teils scharfen medialen Bewertungen über seinen Torhüter.

    Dass diese Kritik nicht spurlos an Michael Zetterer vorbeiging, deutete Werner an: „Es ist nicht nur für uns als Mannschaft, sondern auch für viele Spieler aktuell keine leichte Phase.“ Aus Sicht des Cheftrainers gibt es nur eine Lösung, um die kritischen Stimmen wieder in Lobeshymnen zu verwandeln: „Jeder von uns muss sich aus dieser schwierigen Phase herausarbeiten. Der Blick geht deshalb nach vorne. Dass er es besser kann, wissen wir – und das weiß Zetti selbst auch“, betonte Werner. Sein Vertrauen in die Fähigkeiten des Stammtorwarts hat der Werder-Trainer trotz zuletzt schwächerer Auftritte der Nummer 1 keineswegs verloren: „Ich bin mir sicher, dass er, wenn er gut arbeitet, auch wieder seine Leistung zeigen wird.“

    Wenn ein Stammspieler sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.

    Werder-Trainer Ole Werner

    Neben harter Arbeit dürfte dabei auch die gesundheitliche Komponente eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Nach dem Wolfsburg-Spiel, bei dem Zetterer das frühe 0:1 verschuldet hatte, stellte sich die Frage, inwieweit die vorherige Erkältung seine Leistung beeinflusst haben könnte. Eine endgültige Antwort darauf konnte auch Ole Werner nicht liefern, der 36-Jährige betonte aber, dass „weder wir noch er die Erkältung als Ausrede benutzen“. Zudem habe sich Zetterer selbst für das Spiel fit gemeldet, wie Werner bestätigte: „Wenn ein Stammspieler – dazu noch auf der Torwartposition, auf der nicht so schnell gewechselt wird – sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.“ Und von Fans sowie Beobachtern entsprechend beurteilt. „Jeder, der auf dem Platz steht, wird so bewertet, als wäre er bei 100 Prozent – auch wenn er es vielleicht manchmal nicht ist.“

    Fest steht: Mittlerweile hat Zetterer seine Erkältung vollständig überwunden, gegen Leverkusen dürfte er körperlich wieder bei 100 Prozent sein. Ole Werner jedenfalls glaubt an eine schnelle Leistungssteigerung seines Schlussmannes: „Es geht jetzt darum, dass jeder an den Themen arbeitet, die ihm gerade schwerfallen – und das macht Zetti.“

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  • So geht Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer mit

    So geht Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer mit


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    Die Leistungen von Werder Bremens Torwart Michael Zetterer schwanken. Torwarttrainer Christian Vander erklärt die Situation und den Umgang der Nummer eins mit Fehlern.
    Die Leistungen von Werder Bremens Torwart Michael Zetterer schwanken. Torwarttrainer Christian Vander erklärt die Situation und den Umgang der Nummer eins mit Fehlern. © gumzmedia

    Auch Keeper Michael Zetterer befindet sich bei Werder Bremen in einer Formkrise. Torwarttrainer Christian Vander spricht über Zetterers Umgang mit Fehlern und den Weg zurück zur Bestform.

    Bremen – Er kennt Michael Zetterer so gut wie kaum ein Zweiter. Schon bevor der gebürtige Münchener vor etwas mehr als zehn Jahren zum SV Werder Bremen wechselte, hatten sich ihre Wege gekreuzt. Damals, bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Christian Vander hatte einige Zeit vorher seine aktive Karriere beendet und arbeitete inzwischen als Torwarttrainer beim DFB-Nachwuchs, Zetterer galt zeitgleich als eines der größten Talente seiner Zunft. Es war der Beginn einer vertrauensvollen Arbeit, die bis heute tagtäglich fortgeführt wird – längst am Osterdeich. Und somit weiß Vander auch ganz genau, was in dem Bremer Schlussmann vorgeht, der zuletzt gegen den VfL Wolfsburg, aber auch schon in einigen Partien zuvor nicht immer den sattelfestesten Eindruck gemacht hatte.

    Christian Vander glaubt an Steigerung von Michael Zetterer bei Werder Bremen: „Er ist stabil genug“

    „Natürlich haben die letzten Wochen und die Gesamtsituation etwas mit ihm gemacht“, schildert Christian Vander im Gespräch mit dem „kicker“. „Er nimmt sich das alles sehr zu Herzen – was menschlich ist. Trotzdem lautet die Aufgabe jetzt, als Einzelner damit umgehen zu müssen.“ Michael Zetterer ergeht es somit nicht anders als dem Großteil seiner Kollegen, die sich ebenfalls auf der Suche nach ihrer Bestform befinden und gegen die Enttäuschung der vergangenen Wochen anarbeiten müssen, um wieder ein gemeinschaftliches Erfolgsmodell zu schaffen. Vander ist aber zuversichtlich, dass sich die Nummer eins des SV Werder Bremen aus dieser Phase herauskämpfen wird. „Er hat so viel erlebt, wenn ich nur mal an all seine Verletzungen denke. Deswegen bin ich überzeugt, dass er stabil genug ist.“

    Schwache Statistiken von Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer 2025: „Muss sich da rausarbeiten“

    Die Zahlen verdeutlichen, wie schwer es Michael Zetterer aktuell hat. Wie der „kicker“ auflistet, lag der Gegentorschnitt pro Partie im Vorjahr noch bei 1,39 – in 2025 ist er auf beträchtliche 2,6 nach oben geschnellt. Allein in fünf Spielen gab es mehr als drei Gegentreffer, was zweifellos aber nicht nur dem Schlussmann anzukreiden ist. Und dennoch: Zetterers Quote an gezeigten Paraden liegt im laufenden Kalenderjahr auch nur noch bei 59,5 Prozent und wird von keinem anderen Torhüter der Liga unterboten. Vorher sind es noch 64,8 Prozent gewesen. „Wir werden weiter an seinen Potenzialen in allen Bereichen arbeiten“, kündigt Christian Vander an, der bei aller Kritik aber auch auf die Momente verweist, in denen sein Schützling absolut überzeugt hat. Während der 0:3-Pleite des SV Werder Bremen beim FC Bayern München vor einigen Wochen zum Beispiel. „Was er da alles gehalten hat und wie er sich mit dem Ball hinten herausbewegt hat – da haben nachher alle gesagt: ,Wahnsinn, war das stark.‘“

    Die Schwankungen in seinen Leistungen gehen an Michael Zetterer nicht spurlos vorbei, man merke „dass es im Moment in Zetti arbeitet“, berichtet Vander, der auch den Umstand nicht außer Acht lassen will, dass das „Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt“. Zur Erinnerung: Erst in der Vorsaison löste der Keeper die einstige Stammkraft Jiri Pavlenka ab und erlebt erst jetzt bei Werder Bremen seine erste richtige Serie als Dauerlösung zwischen den Pfosten. „In dieser Rolle über 24 Spieltage Woche für Woche zu performen – das hatte er so noch nicht“, meint Christian Vander. „Und es gibt bei jedem Torwart Aufs und Abs. Da muss man dann zeigen, dass man die Situation annimmt und sich wieder da rausarbeitet.“ (mbü)



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  • Wo Werder Bremens Torhüter Zetterer schwächelt

    Wo Werder Bremens Torhüter Zetterer schwächelt



    Michael Zetterer führt die Patzer-Liste der Bundesliga an, “gerettete Punkte” haben aktuell Seltenheitswert: Werder-Torwarttrainer Christian Vander spricht über die Rolle des Bremer Keepers, “die er so noch nicht hatte”.

    Werders Schlussmann Michael Zetterer


    Werders Schlussmann Michael Zetterer

    IMAGO/Sven Simon


    Eigentlich wusste Michael Zetterer ja Bescheid, was passieren würde bei dieser Wolfsburger Ecke von der rechten Seite: Ganz Ähnliches hatte gerade in der Vorwoche erst Bochum-Keeper Timo Horn erfahren müssen; im letzten Bundesligaspiel des Jahres 2024 wurde auch BVB-Torwart Gregor Kobel auf diese Weise überwunden – genauso wie Zetterer selbst im Übrigen, nämlich bereits in der Hinrunde beim VfL.

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  • Stammkeeper Michael Zetterer legt Trainingspause ein

    Stammkeeper Michael Zetterer legt Trainingspause ein


    Michael Zetterer wurde am Dienstag nicht auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen vorstellig: Wie der Nordklub mitteilte, setzte die Nummer eins krankheitsbedingt aus.


    Ob Zetterer ein Ausfall im Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen droht, bleibt abzuwarten. Sollten alle Stricke reißen, steht Mio Backhaus als Ersatz bereit.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Werner bangt für Wolfsburg-Spiel um Michael Zetterer

    Werner bangt für Wolfsburg-Spiel um Michael Zetterer


    Der Einsatz von Michael Zetterer im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) ist fraglich. Wie Werder Bremen am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie mitteilte, kränkelt die Nummer eins.




    Erst kurz vor der Veranstaltung habe er erfahren, dass Zetterer krank ist, verriet Chefcoach Ole Werner. Ob sein Keeper bis Samstag wiederhergestellt sein wird, dazu könne er „noch nicht so wahnsinnig viel“ sagen, so Werner, „aber da bin ich jetzt mal optimistisch“.

    Als Vertreter steht Mio Backhaus bereit.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Werder Bremen: Torwart patzt: Macht Nagelsmann Zetterer

    Werder Bremen: Torwart patzt: Macht Nagelsmann Zetterer


    Schon wieder hat ein krasser individueller Fehler Werder auf die Verliererstraße gebracht.

    Beim 1:2 in Bielefeld war es Julian Malatini, der mit seinem Ballverlust Arminias Führung und das Pokal-Aus einleitete. Beim 1:2 gegen Wolfsburg leistete sich Michael Zetterer (29) vor der frühen Führung der Gäste einen Schnitzer. Bremens Keeper schob bei einer Ecke VfL-Stürmer Wind aus dem Fünfmeter-Raum, kam dann zu spät zu Torschütze Wimmer, der den Ball mit dem Hintern ins Tor beförderte – 0:1 (6.). Während Wolfsburgs Torwart Marius Müller einen Sahne-Tag erwischte, griff Zetterer daneben. Schon nach 18 Sekunden hatte er beinahe den Ball an Wolfsburgs Amoura vertändelt.

    Trainer Ole Werner: „Das 0:1 ist ein Fehler, der uns so nicht passieren sollte.“ Profi-Chef Peter Niemeyer: „Zum Fußball gehören Fehler. Das Selbstbewusstsein ist aktuell nicht so da.“ Auch nicht bei Werders Nr. 1, dessen Einsatz wegen Grippe-Symptomen lange fraglich war.

    Was macht Zetterer da?: Werders Horror-Start

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    Quelle: Bild01.03.2025

    Macht Nagelsmann Zetterer zum Zitterer?

    Schon in den vergangenen Spielen zeigte Zetterer nicht mehr die teils herausragenden Leistungen der Hinserie, die ihn sogar von der Nationalmannschaft träumen ließen. Es soll in der Hinrunde sogar Kontakt zum DFB-Team rund um Nationaltrainer Julian Nagelsmann gegeben haben, der ihm Hoffnung auf eine Nominierung gemacht hat.

    „Der Traum ist ständig da, wenn man damit mal in Verbindung gebracht wurde. Ich versuche, Spiel für Spiel Werbung in eigener Sache zu machen“, sagt Zetterer.



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