Schlagwort: Xabi Alonso

  • Bayer Leverkusen: Alonso jagt diesen Nationalspieler |

    Bayer Leverkusen: Alonso jagt diesen Nationalspieler |

    Bayer Leverkusen: Alonso jagt diesen Nationalspieler

    Einleitung

    Im Mittelpunkt der aktuellen Transfergerüchte steht Bayer Leverkusen und der neue Trainer Xabi Alonso. Der ehemalige Weltklasse-Spieler und Champions-League-Sieger hat große Ambitionen mit dem Team aus der BayArena. Aktuell wird besonders ein Name heiß diskutiert: der junge Nationalspieler Florian Wirtz. Seine Verbundenheit mit der Region und sein Talent stehen im Fokus. Doch wie realistisch sind die Spekulationen um einen möglichen Wechsel? In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Hintergründe dieser Transfersituation und analysieren, warum Wirtz für Alonso und Leverkusen so wichtig sein könnte.

    Xabi Alonso — Der neue Impulsgeber

    Xabi Alonso hat in seiner ersten Saison als Trainer von Bayer Leverkusen bereits eindrucksvoll bewiesen, dass er ein Gespür für Talente hat. Nach einer erfolgreichen Spielerkarriere hat er den Sprung auf die Trainerbank gewagt und sofort für frischen Wind gesorgt. Sein taktisches Verständnis und seine Fähigkeit, Spieler zu entwickeln, haben das Team in der vergangenen Saison weit nach vorn gebracht. Mit seinem Fokus auf Offensive und schnelles Umschaltspiel hat er Bayer in die oberen Tabellenregionen der Bundesliga und in die internationalen Wettbewerbe geführt.

    Florian Wirtz — Ein Juwel im deutschen Fußball

    Florian Wirtz ist eines der größten Talente, die der deutsche Fußball in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Mit gerade einmal 20 Jahren kann der offensive Mittelfeldspieler bereits auf zahlreiche Erfolge zurückblicken: Er hat nicht nur in der Bundesliga für Aufsehen gesorgt, sondern auch die deutsche Nationalmannschaft verstärkt. Wirtz gilt als Spielmacher, der Spiele mit seiner Kreativität und seinen präzisen Zuspielen entscheiden kann.

    Wirtz’ vergangene Leistungen

    Die vergangene Saison war für Wirtz von entscheidender Bedeutung. Er hat in der ersten Saisonhälfte mit seiner technischen Raffinesse und seinem Gespür für Tore die Herzen der Fans erobert. Trotz seiner Verletzung, die ihn wochenlang zur Pause zwang, hat er bewiesen, dass er zu den besten Mittelfeldspielern Europas gehört. Die Fähigkeit, das Spiel an sich zu reißen und den Takt vorzugeben, ist nicht nur für Bayer Leverkusen, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft von unverzichtbarem Wert.

    Realistische Überlegungen zu einem Wechsel

    Die Frage, die sich nun aufdrängt, ist: Wie realistisch ist ein Wechsel von Wirtz? Zahlreiche Faktoren spielen dabei eine Rolle – von den finanziellen Möglichkeiten Bayer Leverkusens bis hin zu den Ambitionen des Spielers selbst. Ein Wechsel ins Ausland, beispielsweise in die Premier League oder La Liga, könnte für Wirtz interessant sein. Jedoch könnte ein Verbleib in der Bundesliga unter Alonso auch bedeutende Vorteile mit sich bringen.

    Die Rolle des Vereins

    Bayer Leverkusen hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich als ernstzunehmender Titelanwärter positioniert. Mit Alonso steht ein Trainer an der Spitze, der mit seiner Erfahrung Spieler weiterentwickeln kann. Ein Verbleib von Wirtz könnte dem Verein nicht nur helfen, den nächsten Schritt zu gehen, sondern auch den eigenen Erfolg langfristig abzusichern. Wirtz hat das Potenzial, zum Rückgrat des Teams zu werden, und könnte mit seinen Leistungen entscheidend zur Titeljagd beitragen.

    Spielerische und finanziellen Überlegungen

    Aktuell könnte die Ablösesumme eine entscheidende Rolle spielen. Wirtz wird von vielen Klubs beobachtet, und der Marktwert könnte schnell steigen – aber für Leverkusen könnte dies auch eine Chance sein, die besten Spieler zu halten. Ein Wechsel nur für den finanziellen Anreiz erscheint ausgeschlossen, da der Spieler selbst auch sportliche Erfolge anstrebt.

    Fazit

    Die Situation rund um Florian Wirtz und Bayer Leverkusen bleibt spannend. Xabi Alonso hat das Potenzial, durch seine Vision und Strategie die besten Talente an den Verein zu binden und die Mannschaft weiterzuentwickeln. Wirtz könnte ein zentraler Bestandteil dieser Zukunft sein, während die Gerüchte um einen Wechsel nicht verstummen.

    In einer Zeit, in der Spieler und Trainer wie Alonso eine Schlüsselrolle im modernen Fußball einnehmen, wird deutlich, dass Bayer Leverkusen sich auf einem vielversprechenden Weg befindet. Die Frage bleibt: Wird Florian Wirtz in der kommenden Saison weiterhin im Trikot von Bayer Leverkusen auflaufen und mit Alonso gemeinsam in den nächsten großen Erfolg aufbrechen? Der Fußball bleibt spannend und zeigt uns immer wieder, dass die nächsten Monate die entscheidende Bedeutung für die Karrieren von Spielern und Trainern haben können.

  • Bayer Leverkusen: Rolfes’ Klartext zur Alonso-Zukunft:

    Bayer Leverkusen: Rolfes’ Klartext zur Alonso-Zukunft:

    Bayer Leverkusen: Rolfes’ Klartext zur Alonso-Zukunft

    Einleitung

    Die Zukunft eines Fußballklubs wird oft durch die Entscheidungen seiner Verantwortlichen geprägt – so auch bei Bayer Leverkusen. Insbesondere die Trainerfrage steht im Fokus, besonders in Anbetracht der kürzlichen Leistung des Teams. Mit der Ernennung von Xabi Alonso als Trainer schlug Bayer Leverkusen ein neues Kapitel auf. Doch wie sieht die Zukunft des ehemaligen Weltklasse-Spielers bei der Werkself aus? In einem offenen und ehrlichen Interview hat der Geschäftsführer Sport, Jonas Oczik Rolfes, jetzt Klartext über die Perspektiven von Alonso gesprochen. Warum das für Fans, Spieler und die gesamte Bundesliga von Bedeutung ist, erfahren Sie hier.

    Alonsos Amtszeit: Ein Blick zurück

    Zunächst ist es wichtig, einen Blick auf die bisherige Amtszeit von Xabi Alonso zu werfen. Seit seiner Übernahme im Oktober 2022 hat der Spanier die Mannschaft in eine attraktive Spielweise geführt, die sowohl defensive Stabilität als auch offensiven Schwung verspricht. Unter seiner Leitung zeigt Bayer Leverkusen ansprechende Leistungen, was sich in der Tabelle und in den Reaktionen der Medien und Fans niederschlägt.

    Ein Schlüsselmoment war sicherlich das erfolgreiche Abschneiden in der letzten Saison, als die Mannschaft nicht nur die Champions-League-Qualifikation sicherte, sondern auch für einige Fußball-Highlights sorgte. Doch trotz dieser Erfolge bleibt die große Frage: Wie lange bleibt Alonso Leverkusen erhalten?

    Rolfes’ Einschätzungen: Vertrauen in Alonso

    In einem kürzlichen Interview machte Rolfes deutlich, dass das Vertrauen in Alonso enorm groß ist. „Xabi hat eine klare Vision für den Verein und das Team“, so Rolfes. Seine Philosophie, die auf Teamarbeit, Disziplin und einer attraktiven Spielweise basiert, scheint bei der Mannschaft Anklang zu finden. Dies ist nicht nur wichtig für den sportlichen Erfolg, sondern auch für die Entwicklung junger Talente, die im derzeitigen Kader zu finden sind.

    Rolfes betont, dass man sich nicht unter Druck setzen lassen will, sondern auf eine langfristige Beziehung hofft. „Wir wollen gemeinsam wachsen, und das braucht Zeit“, erklärt er. Diese Aussage zeigt, dass der Verein bereit ist, Alonso die Zeit zu geben, die er benötigt, um seine Ideen umzusetzen und das Team weiterzuentwickeln.

    Perspektiven für die Zukunft: Herausforderungen und Chancen

    Die Bundesliga: Ein hartes Pflaster

    Die Bundesliga ist bekannt für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Einmal müssen sich Teams wie Bayer Leverkusen nicht nur gegen die Rivalen im oberen Tabellendrittel behaupten, sondern auch gegen die Teams im unteren Bereich, die häufig unangenehme Überraschungen bereithalten. Rolfes erkennt diese Herausforderungen und ist sich bewusst, dass die Erwartungen an den Verein hoch sind. „Jeder sieht uns als Titelfavoriten, und das ist ein Druck, mit dem wir umgehen müssen“, sagt er.

    Die Europa-League: Ein Schlüssel zur Entwicklung

    Für Alonso und Leverkusen spielt auch der Wettbewerb in der Europa League eine entscheidende Rolle. Der Trainer kann auf europäischer Bühne wertvolle Erfahrungen sammeln und seine Taktik weiter verfeinern. Rolfes hebt hervor, dass die internationale Bühne eine unerlässliche Chance für die jungen Spieler im Kader ist, um sich zu beweisen. „Erfahrung auf höchstem Niveau ist wichtig für das Wachstum eines jeden Spielers“, fügt er hinzu.

    Kaderentwicklung und Spielertransfers

    An anderer Stelle spricht Rolfes auch über die Kaderentwicklung. Das Team hat einige vielversprechende Talente hervorgebracht, und es bleibt abzuwarten, ob diese Spieler in der kommenden Transferperiode gehalten oder gar durch neue Top-Spieler ergänzt werden können. “Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, den Kader zu verbessern, ohne unsere Philosophie aus den Augen zu verlieren“, erklärt Rolfes. Dies bedeutet, dass auch in Zukunft Transfers im Sinne von Alonso getätigt werden könnten, die die Mannschaft längerfristig stärken.

    Fazit

    Die Aussagen von Rolfes zur Zukunft von Xabi Alonso bei Bayer Leverkusen zeigen, dass es sich hierbei um einen strategischen Prozess handelt, der sowohl Zeit als auch Geduld erfordert. Alonso hat bereits bewiesen, dass er das Potenzial hat, den Verein weiterzuentwickeln und erfolgreich zu gestalten. Rolfes drückt das Vertrauen in den Trainer und dessen Vision aus, was ein gutes Zeichen für die kommenden Herausforderungen ist.

    Die nächsten Monate werden entscheidend für die Entwicklung der Werkself und die Stabilität der Zusammenarbeit zwischen Vereinsführung und Trainer. Die Fans dürfen also gespannt sein, wie sich Bayer Leverkusen unter Alonso weiterhin entwickeln wird und ob sie in naher Zukunft in der Lage sind, den nächsten Schritt hin zu nationalen und internationalen Erfolgen zu gehen. Eines steht fest: In Leverkusen bleibt das Thema Alonso weiterhin brisant und spannend.

  • Bayer Leverkusen: Schale und Pokal: Bayer kämpft ums

    Bayer Leverkusen: Schale und Pokal: Bayer kämpft ums

    Bayer Leverkusen: Schale und Pokal – Der Kampf um die Titel

    Bayer Leverkusen, der traditionsreiche Fußballverein aus der Werkselfstadt, ist heiß auf Erfolge. Die aktuelle Saison bietet den Fans sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal viel Grund zur Hoffnung. Aber was macht diesen Moment so besonders? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Stärken der Mannschaft, die Herausforderungen, vor denen sie steht, und die Perspektiven auf die begehrte Schale und den Pokal. Diese Themen sind nicht nur für die Anhänger von Bayer Leverkusen von Interesse, sondern für alle Fußballfans, die sich von der packenden Atmosphäre im deutschen Fußball mitreißen lassen wollen.

    Der aktuelle Status der Werkself

    Bayer Leverkusen hat in den letzten Jahren eine beachtliche Entwicklung durchgemacht. Unter dem neuen Trainer hat sich das Team nicht nur taktisch, sondern auch in der Spielerentwicklung stark verbessert. Talente wie Florian Wirtz und Moussa Diaby haben sich zu Schlüsselspielern entwickelt, deren Leistungen den Unterschied in wichtigen Spielen ausmachen können. Zahlreiche Experten sind sich einig: Leverkusen hat das Potenzial, in dieser Saison sowohl die Bundesliga zu gewinnen als auch im DFB-Pokal weit zu kommen.

    Die Bundesliga: Hochspannung an der Spitze

    Die Bundesliga ist in dieser Saison spannender denn je. Angeführt von starken Konkurrenten wie Bayern München und Borussia Dortmund, steht Bayer Leverkusen vor der Herausforderung, konstant gute Leistungen zu zeigen. Der Kampf um die Meisterschale ist hart, und jeder Punkt zählt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Balance zwischen Offensive und Defensive. Die Werkself hat in der ersten Saisonhälfte bereits viele Tore erzielt, aber auch gelegentlich Defensivschwächen gezeigt.

    Die Rückrunde wird zeigen, ob die Spieler aus ihren Fehlern gelernt haben und ob sie ihre Form bis Saisonende halten können. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Titel. Solche Spiele haben oft das Potenzial, die Richtung der Meisterschaft entscheidend zu beeinflussen.

    Der DFB-Pokal: Die Chance auf den Titel

    Neben der Bundesliga steht für Bayer Leverkusen der DFB-Pokal auf dem Programm. Dieser Wettbewerb hat seine eigenen Gesetze, und gerade in der K.O.-Phase sind Überraschungen keine Seltenheit. Leverkusen hat in der Vergangenheit bereits einige Male im Pokal gejubelt, und die Fans träumen von einem weiteren Titel. In der Regel ist der Pokal eine Chance für die Mannschaft, Druck abzubauen und den Burnout aus der Liga zu kompensieren.

    Historie im DFB-Pokal

    Bayer Leverkusen hat in der Geschichte des DFB-Pokals mehrmals für Furore gesorgt. Bei einigen Gelegenheiten schafften sie es bis ins Finale, holten sich aber nie den begehrten Titel. Diese bittere Erfahrung könnte jedoch Anreiz genug sein, es diesmal besser zu machen. Die aktuelle Mannschaft hat das nötige Selbstvertrauen, um bis ins Finale zu kommen, aber sie muss auch die Herausforderungen der frühen Runden meistern.

    Schlüsselspiele im Pokal

    Der Wettbewerb wird oft von dramatischen Momenten und emotionalen Höhepunkten geprägt. Die Schlüssel zu einem erfolgreichen Pokal run liegen nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im mentalen. Ein starker Teamgeist und die Fähigkeit, in Drucksituationen zu bestehen, sind entscheidend. Bayer Leverkusen hat das Potenzial, in dieser Hinsicht zu glänzen. Kommt es in entscheidenden Momenten auf die individuelle Klasse an, könnte ein Spieler den Unterschied ausmachen, und die Fans werden ihn in die Geschichtsbücher des Klubs eintragen.

    Herausforderungen und Gegner

    Natürlich stehen der Werkself nicht nur die eigenen Ambitionen im Weg. Starke Gegner wie Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund besitzen ebenfalls den Willen, den Titel zu gewinnen. Vor allem im Pokal können auch unterklassige Mannschaften für Überraschungen sorgen. Leverkusen muss also jede Herausforderung ernst nehmen und konzentriert auftreten, um in beiden Wettbewerben erfolgreich zu sein.

    Verletzungsrisiko und Kaderbreite

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gesundheit der Spieler. In einer langen Saison können Verletzungen entscheidend sein und die Chancen auf den Titel gefährden. Die Kaderbreite spielt eine entscheidende Rolle, besonders wenn es um die Belastung der Spieler geht. Bayer Leverkusen hat einige junge Talente in der Hinterhand, die das Potenzial haben, im Falle von Verletzungen wichtige Rollen zu übernehmen.

    Fazit: Der Traum von Schale und Pokal

    Die Aussichten für Bayer Leverkusen sind sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal vielversprechend. Mit einer talentierten Mannschaft, die in der Lage ist, große Leistungen zu zeigen, stehen die Chancen gut, dass die Werkself einen Titel nach Hause bringt. Die Fans, die seit Jahren auf eine Meisterschaft oder einen Pokalsieg warten, tragen ein Stück weit zum Mythos des Vereins bei.

    Die nächsten Monate werden entscheidend sein. Ob Bayer Leverkusen am Ende der Saison mit einer Schale in der Hand oder mit dem DFB-Pokal in den Himmel jubeln kann, hängt nicht nur vom Können der Spieler ab, sondern auch von deren mentaler Stärke und Teamgeist. Die Werkself hat es in der eigenen Hand, die Geschichte neu zu schreiben – und die Fans sind bereit für diese dramatische Reise.

  • Bayer Leverkusen: Klartext zur Trainer-Zukunft: Simon

    Bayer Leverkusen: Klartext zur Trainer-Zukunft: Simon

    Bayer Leverkusen: Klartext zur Trainer-Zukunft – Ein Blick auf Simon Rolfes und seine Vision

    Bayer Leverkusen ist ein Verein, der in den letzten Jahren oft im Schatten der großen Fußballnamen gestanden hat, jedoch immer wieder beweist, dass er mit frischen Ideen und einem klaren Plan in die Zukunft strebt. Mit dem Wechsel von Trainer Simon Rolfes hat der Club jedoch einen mutigen Schritt unternommen, der sowohl für Aufregung als auch für Sorgen unter den Fans sorgt. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Trainer-Zukunft von Bayer Leverkusen unter Simon Rolfes und diskutieren, welche Weichen für den Club gestellt werden müssen, um in der Bundesliga und auf internationaler Ebene erfolgreich zu sein.

    Simon Rolfes: Der neue Mann an der Seitenlinie

    Simon Rolfes, der ehemalige Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen, wurde in einer entscheidenden Phase der Saison zum Trainer ernannt. Als Spieler hatte Rolfes eine erfolgreiche Karriere und bringt damit nicht nur Erfahrung, sondern auch enormes Engagement mit. Die Tatsache, dass er aus den eigenen Reihen kommt, könnte sich als Vorteil für den Club herausstellen, da er die Vereinsphilosophie und die Kultur bestens kennt.

    Eine frische Perspektive

    Rolfes’ Ernennung wurde von vielen als ein Schritt in die richtige Richtung gewertet. Er hat das Potenzial, frischen Wind in die Mannschaft zu bringen und den Fokus auf die Entwicklung junger Talente zu legen. Dies ist besonders wichtig für einen Verein wie Bayer Leverkusen, der oft als Sprungbrett für talentierte Spieler fungiert und gleichzeitig versucht, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen.

    Herausforderungen und Chancen für Bayer Leverkusen

    Jeder Trainerwechsel bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Unter Rolfes wird es entscheidend sein, die Mannschaft schnellstmöglich auf seine Spielweise einzustellen und die Stärken der Spieler optimal zu nutzen.

    Teamstruktur und Taktik

    Eine der zentralen Fragen wird sein, wie Rolfes seine taktischen Vorstellungen umsetzen kann. Die Erwartung ist, dass er ein offensives, attraktives Fußballspiel promoviert, das die Fans von Bayer Leverkusen begeistert. Hierbei muss er gleichzeitig auf eine solide Defensive achten, vor allem in einer Liga wie der Bundesliga, in der die Konkurrenz nicht schläft.

    Die Rolle der Leistungsträger

    Besonders wichtig wird es für Rolfes sein, die Leistungsträger in der Mannschaft zu mobilisieren. Namen wie Florian Wirtz oder Charles Aránguiz könnten unter seiner Anleitung zu Schlüsselspielern werden. Das Vertrauen in ihre Fähigkeiten und die richtige Nutzung ihrer Fertigkeiten werden ausschlaggebend dafür sein, wie schnell sich die Spieler an die neue Philosophie gewöhnen können.

    Die Fans im Fokus

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung der Fans. Bayer Leverkusen hat eine leidenschaftliche Anhängerschaft, die gemeinsam mit dem Team durch Höhen und Tiefen geht. Das Verhältnis zwischen Trainer, Spielern und Fans ist ein Schlüsselfaktor für den langfristigen Erfolg.

    Kommunikation und Transparenz

    Eine offene Kommunikation von Rolfes gegenüber den Fans könnte dazu beitragen, Unsicherheiten abzubauen und das Vertrauen in seine Ansätze zu stärken. Dies könnte durch regelmäßige Interviews, Pressekonferenzen und den Austausch auf Social Media erfolgen. Die Fans von Bayer Leverkusen sind stolz auf ihre Tradition und möchten aktiv in die Entscheidungen des Clubs einbezogen werden.

    Langfristige Vision und Entwicklung

    Ein vereinbarkeitlicher Aspekt, den Rolfes im Auge behalten sollte, ist die langfristige Entwicklung des Vereins. Eine klare Vision hilft nicht nur dabei, in der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch auf internationalem Parkett eine Rolle zu spielen.

    Trainingsmethoden und Talenteförderung

    Fortschrittliche Trainingsmethoden und die Förderung junger Talente müssen ebenfalls Teil von Rolfes‘ Agenda sein. Bayer Leverkusen hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es ein Nährboden für junge Spieler ist, die in der Bundesliga glänzen können. Diese Kultur sollte er weiterführen und intensivieren.

    Vermeidung von kurzfristigen Lösungen

    In einer Zeit, in der Trainer oft nach wenigen Misserfolgen kritisiert und entlassen werden, ist es wichtig, Rolfes die notwendige Zeit und Unterstützung zu geben, um eine nachhaltige Strategie zu entwickeln. Der Club sollte sich darauf konzentrieren, einen Prozess zu etablieren, anstatt kurzfristige Lösungen zu suchen, die möglicherweise nicht den gewünschten Erfolg bringen.

    Fazit: Die Zukunft von Bayer Leverkusen unter Simon Rolfes

    Die Trainer-Zukunft von Bayer Leverkusen unter Simon Rolfes ist eine aufregende Perspektive für den Verein. Mit seiner Leidenschaft und seinem Wissen hat er die Möglichkeit, das Team neu zu definieren und das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen. Die Herausforderungen sind groß, doch die Chancen sind ebenso vielversprechend. Um im nationalen und internationalen Fußball erfolgreich zu sein, müssen die Weichen richtig gestellt werden – und genau hier kann Rolfes eine entscheidende Rolle spielen.

    Eine klare Kommunikation, die Nutzung von Talenten und die Etablierung einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie sind entscheidend, um Bayer Leverkusen in die nächste Ära zu führen. Als Fan und Beobachter bleibt es spannend zu sehen, wie sich dieser Prozess entwickeln wird. Die kommende Saison könnte für den Verein einen Wendepunkt darstellen.

  • Bayer Leverkusen: Xabi Alonso will IHN als neue Nummer

    Bayer Leverkusen: Xabi Alonso will IHN als neue Nummer

    Bayer Leverkusen: Xabi Alonso will IHN als neue Nummer Eins

    In der Welt des Fußballs sind Trainerwechsel, Transfers und Spielerentwicklungen an der Tagesordnung. Ein aktuelles Thema, das die Fans des Bundesligisten Bayer Leverkusen in Aufregung versetzt, ist die künftige Nummer Eins im Tor. Trainer Xabi Alonso hat klare Vorstellungen in Bezug auf die Torwartposition und möchte einen neuen Keeper verpflichten, um die Defensive seines Teams weiter zu stärken. Doch warum ist gerade dieser Wechsel so wichtig und welcher Spieler könnte zum zentralen Faktor im Kader von Bayer Leverkusen werden?

    Xabi Alonso: Ein Trainer mit Vision

    Xabi Alonso ist nicht nur ein ehemaliger Weltklasse-Spieler, sondern auch ein aufstrebender Trainer, dessen taktische Fähigkeiten und Analyse des Spiels beeindruckend sind. Sein Engagement bei Bayer Leverkusen hat bereits für frischen Wind gesorgt und die Mannschaft auf ein neues Level gehoben. Die Ambitionen des Clubs, vor allem im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb, erfordern eine solide Defensive. Daher ist es kein Wunder, dass Alonso über eine Verstärkung für die Torwartposition nachdenkt.

    Warum ein neuer Torwart?

    Die Leistungen des bisherigen Torwarts haben in der letzten Saison für Schlagzeilen gesorgt. Zwar hat der Stammkeeper einige starke Spiele gezeigt, doch waren auch Tage dabei, an denen Unsicherheiten in seinem Spiel und damit verbundene Gegentore zu beobachten waren. Solche Patzer können sich in der Bundesliga rächen und die gesamte Mannschaft belasten. Ein stabiler und zuverlässiger Torhüter ist für jedes Team von entscheidender Bedeutung, insbesondere für einen Verein, der an der Spitze mitspielen möchte.

    Mögliche Kandidaten: Wer könnte die neue Nummer Eins werden?

    Angesichts der Suche nach einem neuen Torwart hat Bayer Leverkusen einige potenzielle Kandidaten ins Visier genommen. Zu den Top-Optionen zählen sowohl erfahrene Spieler als auch vielversprechende Talente.

    1. Gino Infantino: Der talentierte Nachwuchs

    Ein Name, der in den letzten Wochen immer wieder diskutiert wurde, ist Gino Infantino, ein vielversprechender Keeper aus den eigenen Reihen. Infantino hat in der U-21-Mannschaft eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht und könnte die Chance nutzen, sich im Profiteam zu beweisen. Alonso sieht in ihm das Potential, zum nächsten großen Torwart heranzuwachsen. Ein Wechsel auf der Torwartposition würde ihm die Möglichkeit geben, wertvolle Erfahrungen auf der großen Bühne zu sammeln.

    2. Yann Sommer: Erfahrung und Stabilität

    Ein weiterer Kandidat, der immer wieder in den Medien erwähnt wird, ist Yann Sommer. Der erfahrene Schweizer Torhüter könnte eine sofortige Lösung für die Probleme im Tor sein. Sommer hat sich in der Bundesliga und auf internationalem Niveau bereits bewährt und wäre eine hervorragende Ergänzung für das Team von Alonso. Seine Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins und seine starken Reflexe könnten der Defensive von Bayer Leverkusen den nötigen Rückhalt geben.

    3. Diogo Costa: Ein Juwel aus Portugal

    Ein weniger bekannter, aber vielversprechender Name ist Diogo Costa vom FC Porto. Er hat sich durch gute Leistungen in der Primeira Liga und in der UEFA Champions League einen Namen gemacht. Sein Alter und seine Entwicklung könnten ihn zu einer langfristigen Lösung für die Torwartposition machen. Alonso könnte eine strategische Wette auf die Zukunft eingehen, indem er Costa ins Team holt und ihn Schritt für Schritt auf das nächste Level hebt.

    Die Herausforderung der Integration

    Die Verpflichtung eines neuen Torwarts birgt jedoch auch Herausforderungen. Es ist entscheidend, dass der neue Spieler schnell in das Team integriert wird und das Vertrauen der Abwehrspieler gewinnt. Xabi Alonso hat in seiner kurzen Zeit bei Bayer Leverkusen bereits gezeigt, dass er ein feines Gespür für Teamdynamik hat, und es wird entscheidend sein, wie er den neuen Keeper in die Mannschaft einbindet.

    Das Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung

    Bayer Leverkusen steht an einem entscheidenden Punkt. Die Suche nach einem neuen Torwart ist nicht nur eine vorübergehende Maßnahme, sondern ein strategischer Schritt, um die Ambitionen des Vereins zu untermauern. Xabi Alonso hat mit seiner Erfahrung und seinem Taktikverständnis die Möglichkeit, nicht nur einen neuen Spieler zu verpflichten, sondern auch das gesamte Team auf ein neues Level zu heben.

    Die richtigen Entscheidungen in der Transferperiode könnten über den Erfolg der kommenden Saison entscheiden. Egal, wer letztendlich als neue Nummer Eins zwischen den Pfosten stehen wird – die Fans von Bayer Leverkusen dürfen auf spannende Entwicklungen gespannt sein.

    In der Welt des Fußballs ist es nicht nur das Gewinnen, was zählt, sondern auch die Art, wie man es tut. Xabi Alonso ist bestrebt, mit Bayer Leverkusen nicht nur Erfolge zu feiern, sondern auch einen attraktiven und erfolgreichen Fußball zu präsentieren. Welcher Torwart letztendlich die neue Nummer Eins wird, bleibt abzuwarten, doch die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange – und die Zukunft sieht vielversprechend aus.

  • Vergrault Alonso seinen Torjäger? Der Schick-Frust |

    Vergrault Alonso seinen Torjäger? Der Schick-Frust |


    Er ist mit seiner Treffer-Quote die Nr. 1 in Europa. Aber in den wichtigsten Spielen sitzt er auf der Bank.

    Leverkusen-Star Patrik Schick (29) ist schwer gefrustet. In der Champions League wurde er im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Bayern (0:3) trotz seiner Top-Form wieder erst in der Schlussphase eingewechselt.

    „Werde nicht lügen“: Auffällige Kompany-Aussage bei PK

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL07.03.2025

    So war es schon beim 0:0 in der Liga gegen die Münchner. Bayer verpasste es in dem Spiel, auf fünf Punkte an den Tabellenführer heranzukommen und noch einmal den Meisterkampf zu eröffnen.

    Hinzu kommt, dass Trainer Xabi Alonso (43) eine sehr klare Führung hat. Er erklärt nicht jedem Spieler, warum der nicht in der ersten Elf steht. Für den ehemaligen Weltstar von Liverpool, Real Madrid und Bayern München gehört es auf höchstem Niveau dazu, das wegzustecken. Den sensiblen Schick zieht es runter.

    Vergrault Alonso seinen Top-Torjäger?



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Champions League: So denkt Bayer-Star Granit Xhaka über

    Champions League: So denkt Bayer-Star Granit Xhaka über


    Seit Granit Xhaka (32) im Sommer 2023 vom FC Arsenal nach Leverkusen kam, hat er unglaubliche 87 Pflichtspiele für Bayer absolviert.

    Nur zweimal wurde er in der Europa League geschont, nur eine Liga-Partie verpasste Xhaka in der Meister-Saison wegen einer Gelb-Sperre. Was für eine Bilanz.

    Dauerspieler Xhaka ist einer von vier Leverkusen-Profis, die mit zwei Gelben Karten vorbelastet ins Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern (Mittwoch, 21 Uhr/DAZN und hier im Live-Ticker) gehen. Dem Schweizer und seinen Team-Kollegen Aleix Garcia (27), Jeremie Frimpong (24) und Florian Wirtz (21) droht eine Gelb-Sperre fürs Rückspiel in Leverkusen am 11. März. Robert Andrich (30) hat ebenfalls zwei „Gelbe“ auf dem Konto, fehlt in München jedoch wegen einer Grippe.

    Granit Xhaka während der Bayer-Pressekonferenz in München

    Granit Xhaka während der Bayer-Pressekonferenz in München

    Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images

    Leverkusen ohne die Unverzichtbaren? Ohne Xhaka, ohne Wirtz? Das mag kein Bayer-Fan aussprechen.

    Was sagt Xhaka selbst zur Gelb-Gefahr?

    „Ich habe mittlerweile schon so viele Spiele hinter mir. Mit meiner Erfahrung mache ich mir jetzt nicht allzu große Gedanken“, erklärt der Schweizer Rekord-Nationalspieler.

    Bayers Mittelfeld-Stratege betont: „Ich gehe in jedes Spiel so rein, als wäre es das Letzte, dementsprechend auch gegen Bayern. Auf jeden Fall müssen wir ein bisschen aufpassen, weil es doch einige Spieler mit den Gelben Karten sind. Aber wenn du im Achtelfinale der Champions League mit diesen Gedanken ins Spiel gehst, hast du keine Chance.“

    Der Kapitän der Schweizer Nationalelf sagt ganz ruhig, aber bestimmt: „Wir werden alles dafür tun, dass wir natürlich ohne Gelbe Karte aus dem Spiel kommen, aber wir werden auch alles tun, um ein gutes Ergebnis zu holen.“

    Leverkusens Trainer Xabi Alonso (43) meint: „Es ist eine Situation, in der wir intelligent sein müssen, um zu kontrollieren, wenn es möglich ist. Wir werden sehen. Wir haben auch einen guten Schiedsrichter – Michael Oliver hat eine große Erfahrung.“



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  • Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage


    Champions-League-Achtelfinale

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Aktualisiert am 06.03.2025 – 13:26 UhrLesedauer: 4 Min.

    Bayern München - Bayer LeverkusenVergrößern des Bildes

    Der Anführer und Mann des großen Bayern-Abends: Harry Kane. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

    Mia san wieder da. Die Bayern brechen den Alonso-Fluch und rücken gegen Leverkusen die Kräfteverhältnisse zurecht. Kane ist auf einer Mission, Neuer fällt verletzt aus, Kimmich positioniert sich.

    Nach dem größten und eindrucksvollsten Sieg der Saison verkniffen sich die stolzen Bayern-Stars um den imposanten Anführer Harry Kane überzogenes Triumphgehabe. Trotzdem war nach dem mächtigen 3:0-Statement gegen den nationalen Rivalen Bayer Leverkusen in der Champions League nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören, wie sehr die Münchner gerade auch für ihr Ego diesen Fußball-Abend gebraucht haben.

    Frei nach dem Vereinsmotto: Mia san wieder da! 87 Tage vor dem Endspiel in der eigenen Arena unterfütterte Trainer Vincent Kompany mit seinem Team um Doppelpacker Kane und den 2:0-Torschützen Jamal Musiala, dass der ausgerufene “Titel dahoam” nicht nur Wunschdenken ist, sondern 13 Jahre nach der bitteren Finalniederlage in der Allianz Arena gegen den FC Chelsea wirklich in Erfüllung gehen könnte.

    “Der Druck war da – und wir sind rausgekommen mit der richtigen Intensität, mit dem richtigen Fokus”, frohlockte Kane. “Die Hälfte des Jobs ist erledigt.” Aber auch nicht mehr, wie der 31-jährige Engländer eindringlich wissen ließ.

    Sechsmal nacheinander hatten die Bayern nicht gegen Bayer gewonnen. “Das hatten wir alle im Kopf”, sagte Joshua Kimmich: “Es ging viel um die Duelle – und da hat man schon gemerkt, dass wir da waren, dass wir griffig waren.” Der verflixte Fluch gegen Leverkusens Meister-Coach Xabi Alonso ist beendet. Und ein Viertelfinale, wahrscheinlich gegen Inter Mailand, ist vorgezeichnet.

    Erstmals zerschellten Alonsos Taktik-Kniffe und Personalentscheidungen komplett an Kompanys galligem Ensemble. “Ruhig bleiben”, verordnete der Belgier trotzdem. “Wir reden nicht vom technischen K.o.”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach der Machtdemonstration. “Wir wollen nicht überziehen und sagen, wir haben alles zurechtgerückt. Es war ein wichtiger Schritt. Aber den zweiten müssen wir am Dienstag gehen. Es wird nochmal ein heißer Ritt.”

    Mentalität, Intensität, Aggressivität, zweite Bälle, Schlüsselmomente und Fehlervermeidung – in allen Punkten waren die Bayern besser. Kapitulieren aber mochte beim abgewatschten Double-Gewinner weder Coach Alonso (“Es ist nicht vorbei, bis es nicht vorbei ist”) noch der mächtig angefressene Anführer Granit Xhaka: “Wir werden nicht aufgeben. Wenn wir in Führung gehen im Rückspiel, kann alles passieren.” Im Fußball sei schon so vieles passiert.

    Direkt nach dem Schlusspfiff war Bayern-Stratege Kimmich darum auch “ein bisschen sauer, dass wir nicht noch ein Tor mehr gemacht haben”. Nach der Gelb-Roten Karte für den 62 Minuten lang irrlichternden Bayer-Verteidiger Nordi Mukiele war das in Überzahl mehrmals drin, zuletzt in der Nachspielzeit beim Lattenschuss von João Palhinha.

    “Mit einem vierten Tor wäre es nahezu entschieden gewesen. Drei Tore kann man schon aufholen”, meinte Kimmich. Der 30-Jährige stand nach dem Spiel in den Stadion-Katakomben im Fokus. Er demonstrierte nach einem Spiel Pause wegen einer Sehnenreizung seinen Wert als Führungskraft und empfahl sich für einen neuen Millionen-Vertrag, den ihm Sportvorstand Eberl auch geben will.



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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