wpDiscuz
Source link

wpDiscuz
Source link

Perfekte Woche für den FC Bayern!
Das 3:0 gegen den neuen Erzrivalen Leverkusen war ein großer Schritt Richtung Champions-League-Viertelfinale und das Finale Dahoam in München. Durch die Vertrags-Verlängerung mit Joshua Kimmich (30) ist zudem klar, wer DER Führungsspieler in den nächsten Jahren ist.
Der taktische Schachzug des Aufsichtsrates mit Hainer, Rummenigge & Hoeneß, am 24. Februar zunächst das Angebot zurückziehen, um im Poker den Entscheidungsdruck auf Kimmich zu erhöhen, hat sich ausgezahlt. Danach ging es plötzlich ganz schnell.
Source link

Florian Wirtz gilt als einer der besten Fußballer Deutschlands.Bild: dpa / Federico Gambarini
Bundesliga
“Florian Wirtz ist für mich der beste Spieler Deutschlands.” Diese Aussage tätigte Bayerns Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der “Abendzeitung”, wenige Tage bevor sich die Bayern im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayer Leverkusen durchsetzten (3:0).
Für viele verständlich, birgt die Aussage jedoch auch Konfliktpotential. Mit Jamal Musiala verlängerte zuletzt ein ähnlich begabter Spieler beim deutschen Rekordmeister bis 2030. In der dazugehörigen Pressemitteilung fielen Worte wie “absoluter Ausnahmespieler”, “herausragende Fähigkeiten” oder “Unterschiedsspieler”.
Wer nun am Ende wirklich der beste deutsche Spieler ist, kann final nicht beantwortet werden. Musiala nahm es Rummenigge nicht übel – oder zumindest zeigte er es nicht öffentlich, als er nach dem Leverkusen-Spiel bei Dazn darauf angesprochen wurde.
Er lächelte die Aussage weg: “Ich habe gar nichts selbst mitbekommen. Ich glaube, jeder hat seine Meinung. Für mich ist immer wichtig, meine Arbeit zu machen und Schritte nach vorne zu machen.”
Bei Musiala ist klar, dass er diese Schritte in München machen wird. Um Wirtz gibt es immer wieder Gerüchte, dass er Leverkusen verlassen könnte. Der Ausnahmespieler hat zwar einen Vertrag bis 2027 bei der Werkself, früher oder später wird er aber wohl bei einem der absoluten Top-Klubs unterschreiben.
Kein Wunder also, dass die Bayern von ihm schwärmen und ihn am liebsten verpflichten wollen. Das fügte Rummenigge nach seinem Lob noch in der “Abendzeitung” an: “Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass es ganz klar unser Ziel sein muss, Wirtz zu verpflichten.”
Den Plan, Wirtz zu verpflichten, haben die Münchner aber nicht alleine. Regelmäßig wird anderen europäischen Schwergewichten ein Interesse am gebürtigen Pulheimer nachgesagt. Zuletzt hatte die “Sport Bild” davon berichtet, dass der italienische Spielervermittler Giovanni Branchini ein Mandat von Manchester City erhalten habe, um die Verpflichtung von Wirtz für City in die Wege zu leiten.
Demnach werde Branchini vom englischen Top-Klub zugetraut, die Eltern von Wirtz für einen City-Wechsel zu sensibilisieren. Hans und Karin Wirtz beraten ihren Sohn bislang selbst, gegen Spielerberatern und Unterhändlern sollen sie sehr skeptisch sein. Deshalb sei ein einfühlsames Vorgehen der Engländer geplant.
Ein Bericht von “fussballtransfers.com” dementiert den Vorgang rund um Branchini allerdings. Der Italiener kommt darin zu Wort und stellt klar, dass das “Fake News” seien. Er sei “überhaupt nicht” in irgendwelche Bemühungen um Wirtz involviert.
Das schließt allerdings nicht aus, dass City über andere Wege Kontakt mit Wirtz aufbauen könnte. Zumindest, um ein erstes Interesse von Wirtz abzuklopfen, wäre das nichts Außergewöhnliches.
Ähnliche Bemühungen könnten aber zumindest auf Seiten der Bayern bald starten. Im Interview mit der “Sport Bild” hatte Bayerns Sportvorstand zuletzt gesagt, dass Wirtz zu den “besten Fußballern in Europa” in seinem Alter zählen würde. “Dass Bayern München immer überlegt, wie man die Mannschaft für die Zukunft verstärken kann, ist normal.”
Eberl betonte aber auch, dass die Münchner die “harten Fakten der Realität” beachten müssen. Damit wird er sicherlich die Ablösesumme meinen. Wirtz hat aktuell einen Marktwert von 140 Millionen Euro. Zuletzt hieß es in der “Abendzeitung”, dass die Münchner Vereinsbosse optimistisch seien, Wirtz unter diesem Wert verpflichten zu können.
Da Wirtz aber noch zweieinhalb Jahre Vertrag hat, ist es eher unrealistisch, dass Leverkusen einem Deal zustimmt, der dem Klub eine geringere Summe als den Marktwert sichert.
Nach langem Hin und Her konnte der FC Bayern am Valentinstag endlich Vollzug vermelden: Jamal Musiala hat beim FC Bayern seinen Vertrag verlängert. Der Youngster ist nun bis 2030 an die Münchener gebunden.

06.03.2025, 05:58 Uhr
Supertrainer Xabi Alonso ist für den FC Bayern doch nicht unbesiegbar. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League erlebt Bayer Leverkusen in München einen Abend, der schrecklicher nicht laufen kann.
Xabi Alonso ahnte an diesem Mittwochabend offenbar schon früh, dass es sehr unangenehm für ihn und seine Fußballer von Bayer Leverkusen werden könnte. Elegant gekleidet wie immer, fuchtelte er bereits in den ersten Minuten des Achtelfinalhinspiels mit seinen Händen an der Seitenlinie herum, diskutierte mit seinem Co-Trainer Sebastián Parrilla und versuchte dringend einzugreifen. Denn anders als noch vor rund zweieinhalb Wochen, als sich der FC Bayern und Leverkusen in der BayArena zum Liga-Gipfel getroffen hatten, wollte der Matchplan des entthronten Supertrainers nicht aufgehen: Das erste von zwei Duellen in der Champions League endete mit einem vernichtenden 0:3 (0:1).
Wieder einmal hatte Alonso darauf verzichtet, einen richtigen Stürmer aufzustellen. So einen, der vielleicht nicht der wildeste Hund im Pressing ist, wie die nervtötenden Nathan Tella, Jeremie Frimpong, Florian Wirtz und Amine Adli. Aber einer, dem man mal eine Flanke servieren kann, oder der auch mal einen Ball festmacht, damit ein paar Spieler nachrücken können. Mit Patrik Schick und Victor Boniface hat Leverkusen zwei herausragende Fachkräfte in Anstellung. Aber Alonso schickt sie dieser Tage in wichtigen Spielen in Teilzeit oder hat erst gar keine Verwendung für sie. Der Plan, die Münchner abermals früh zu attackieren und ins Arbeiterhemdchen zu zwingen, verpuffte ratzfatz, weil die Münchner auch den langen Ball als probates Gegenmittel nicht scheuten.
Alonso dirigierte und jagte Anweisungen im Akkord auf den Platz. Aber er erreichte seine Fußballer an diesem Abend offenbar nicht, die vielleicht das schwächste Spiel der Saison zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt auf den Rasen brachten. Die Leverkusener war beeindruckt von der Wucht, die die Bayern ihnen entgegenstellten. Und sie waren erschüttert von den eigenen Fehlern, von denen es in solch einem Spitzenspiel viel zu viele gab. Drei wurden knallhart bestraft. Beim 0:1 hatte Flankengeber Michael Olise zu viel Ruhe und Bayers Abwehrmann Nordi Mukiele Superstürmer Harry Kane nicht bemerkt. Beim 0:2 flutschte eine nicht furchteinflößende Hereingabe von Joshua Kimmich dem Torwart Matej Kovar durch die Finger. Den Abpraller versenkte Jamal Musiala. Dann sah Mukiele Gelb-Rot, nach einem wilden Tritt in völlig ungefährlicher Position gegen Kingsley Coman. Schließlich rang Edmond Tapsoba Kane so ungeschickt im Strafraum nieder, dass es zu einem Elfmeter kam, den Kane selbstverständlich versenkte. Das machte er ja immer. Der Serientäter.
Ein solch fürchterlichen Abend mit so vielen kaum zu fassenden Akten der Selbstzerstörung hatten Xabi Alonso und Bayer Leverkusen in ihrer gemeinsamen Zeit noch nicht erlebt. Es ging doch immer nur nach oben. Es tobte eine Party, die nie zu Ende gehen wollte. Und wenn es dafür auch öfter die maximale Dehnung der Sperrstunde brauchte. Nun aber droht das Aus im Achtelfinale der Champions League, in der Meisterschaft hechelt Bayer den Bayern ebenfalls hinterher. Das Märchen einer großen Wachablösung droht schneller zu enden, als es den Autoren lieb ist. Das in der Mottenkiste eigentlich verschlossene Vizekusen-Monster streckt seine Greifarme langsam wieder aus.
Die Niederlage in München – sie hinterlässt Spuren bei Bayer. Der Unbesiegbare, Xabi Alonso, wurde zum ersten Mal von einem Bayern-Trainer entzaubert. Und der Spanier war danach einigermaßen ratlos, warum sein Team so auftrat, wie es auftrat. “Wir haben zu viele Fehler gemacht und viel für dieses Ergebnis getan. In diesem Wettbewerb entscheiden die Details, die wir heute nicht umsetzen konnten. Wir waren heute nicht erwachsen genug. Natürlich ist es bitter, aber wir haben wirklich viel dafür getan, dass Bayern gewinnt.”
Womöglich wäre das Spiel anders gelaufen, hätte Jeremie Frimpong nach 13 Minuten ausgeglichen, aber er scheiterte an Manuel Neuer. Sonst war da wenig bis nichts, was diesen Abend für Bayer hätte besser gestalten können. Nur in Momenten, die maximal in My-Dimensionen gemessen werden konnten, hatte die Mannschaft mal Kontrolle über das Spiel. “Insgesamt waren die Bayern intensiver in den Zweikämpfen, waren wacher und galliger”, befand Innenverteidiger Jonathan Tah. “Die Tore, die wir bekommen, insbesondere die letzten beiden und die Rote Karte, sind sehr unglücklich. Ich glaube nicht, dass wir so ein schlechtes Spiel gemacht haben, dass wir 0:3 verlieren hätten müssen.”
Niemand mochte an diesem Abend seine Form finden. Sobald der umworbene Spielmacher Florian Wirtz den Ball am Fuß hatte, wurde er bedingungslos attackiert. Joshua Kimmich nahm sich dem Youngster an, den die alten Granden des FC Bayern, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, in bester Störfeuer-Gepflogenheit vor dem Gipfel als Transferziel Nummer eins markiert hatten. Obwohl die Ablöse mit dem derzeit nicht mehr prall gefüllten, legendären Festgeldkonto kaum zu stemmen ist. Wirtz war irgendwo anwesend, aber scheinbar nicht in der Allianz Arena. Alles um ihn herum schien ihn zu nerven. Er kam aus dem Abwinken und abfällige Gesten machen nicht mehr heraus. Und machte auf der Bank weiter, auf der er in der Schlussphase sitzen musste.
Der sonst so schnelle und lustvolle Frimpong wurde von Alphonso Davies völlig außer Dienst gestellt. Adli hatte auch nichts auf der Habenseite. Und wenn es mal einen durchstartenden Angriff gab, dann landete der Ball dort, wo ein echter Stürmer stehen sollte. Dort, wo ein echter Stürmer stehen könnte. Aber den gab es ja ganz lange nicht. Erst kurz vor Ende, schon in Unterzahl, kam Schick. Einen guten Ball sah er nicht. Bayer bekam keine Ruhe ins Spiel, keine Struktur, wurde ständig gestresst. Dann passierten die Fehler. Hatte man selten gesehen. Und mit jedem zerbrach der Mythos der Unbesiegbarkeit von Xabi Alonso ein kleines bisschen mehr. Mit jedem wurde er wütender und verzweifelter. So wahnsinnig viel Druck liegt auf diesem Duell, in dem es umso viel mehr geht, als um das Weiterkommen. Es geht um die Antwort, wer die beste deutsche Mannschaft ist. Und vielleicht auch darum, welcher Trainer hier die größeren Hymnen gesungen bekommt.
Im Duell um den Goldenen Otto der Unzufriedenheit duellierte sich Wirtz indes mit Granit Xhaka, der in den Katakomben richtig schlechte Laune zur Schau trug: “Wir waren trotz des frühen Rückstand gut im Spiel, wir waren stabil. Und dann kriegen wir eine unnötige Rote Karte. So etwas darf uns nicht passieren”, schimpfte er. “Unsere dicke Chance zum 1:1 Ausgleich konnten wir leider auch nicht nutzen und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Ich glaube, es gibt auch andere Geschichten, worüber man reden muss.” Es ging um die eigenen Fehler und den Schiedsrichter. Den Elfmeter an Kane hätte Xhaka nie gegeben. Das gehöre zum Fußball auch dazu, befand er und kritisierte Vorgänge auf dem Platz, konkreter wollte er nicht werden. Er war einfach nur genervt und ging.
Er ging mit dem Glauben, dass am Dienstag noch etwas möglich ist. So wie sein Trainer Xabi Alonso: “Wir schauen ab morgen wieder nach vorne und regenerieren. Im Fußball sind schon viele Wunder geschehen, weshalb wir auf ein Wunder am nächsten Dienstag hoffen.” Vielleicht ja auch mit einem wundersamen Plan? Vielleicht ja gar mit Schick in der Spitze. Oder mit Boniface. Oder mit beiden?
Source link

Der Transferpoker um Florian Wirtz und den FC Bayern ist längst ein Dauerthema. Wechselt er doch schon im Sommer nach München?
Ein Wechsel von Bayer Leverkusens Florian Wirtz zum FC Bayern München im kommenden Sommer galt zuletzt als unwahrscheinlich. Die Münchner Abendzeitung (AZ) attestiert dem deutschen Rekordmeister jedoch eine “realistische Chance” auf einen Transfer zu diesem Zeitpunkt.
Source link

Diesen Leverkusen-Stars droht eine bittere Sperre
Aktualisiert am 04.03.2025 – 08:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vor dem deutschen Achtelfinale in der “Königsklasse” muss Leverkusen-Trainer Xabi Alonso eine wichtige Entscheidung treffen. Es geht um seine Top-Stars.
Bayer Leverkusens Bilanz gegen den FC Bayern lässt sich sehen. Unter Trainer Xabi Alonso ist die Werkself noch ungeschlagen, sie warf die Münchner zuletzt aus dem DFB-Pokal – und dominierte Mitte Februar beim 0:0 in der Bundesliga den Gegner nach Belieben. Nun plant der Double-Sieger, beim deutschen Achtelfinale der Champions League nachzulegen. Doch Trainer Alonso steht vor einem möglichen taktischen Dilemma.
Mit Aleix García, Robert Andrich, Jeremie Frimpong, Granit Xhaka und Florian Wirtz sind gleich mehrere seiner Leistungsträger von einer Gelbsperre bedroht. Besonders die drei Letztgenannten sind im Leverkusener Spiel absolute Schlüsselfiguren. Nach zwei Gelben Karten stehen sie allerdings unter Beobachtung, würden mit einer weiteren das Rückspiel am 11. März in Leverkusen verpassen.
Die Bayern hingegen sind im Vergleich weniger gefährdet: Nur Leroy Sané und Serge Gnabry haben zwei Gelbe Karten auf dem Konto. Für Leverkusen stellt sich nun die Frage, ob Alonso seine Spieler trotz des Risikos am Mittwoch in Bestbesetzung auflaufen lässt.
In der Vergangenheit zumindest hatte sich der Spanier nicht von möglichen Sperren beeinflussen lassen. So setzte er beim Ligaspiel gegen Holstein Kiel (2:0) auf die ebenfalls vorbelasteten Edmond Tapsoba und Piero Hincapié. Tatsächlich sah der Ecuadorianer Gelb und fehlte beim 4:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt.
Auch Granit Xhaka machte in der Vorsaison deutlich, dass er trotz drohender Sperre nicht geschont werden wollte. Vor dem Spiel gegen Darmstadt (2:0) im Februar teilte der Mittelfeldstratege seinem Trainer mit: “Ich habe ein klares Zeichen gegeben, dass ich inzwischen mehr Erfahrung habe und mit der Hilfe der Mannschaft so wenig wie möglich versuche, in die Zweikämpfe zu gehen.”
Das Achtelfinalhinspiel in der Allianz Arena startet um 21 Uhr. Hier erfahren Sie, wo Sie die Partie live verfolgen können.
Source link

Bayern München
Aktualisiert am 03.03.2025, 13:54 Uhr

Florian Wirtz und Jamal Musiala sind für ihre Teams oftmals die entscheidenden Spieler.
© Getty Images/Lars Baron & Alex Grimm
Das Champions League Achtelfinale zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen ist auch das Duell zwischen Jamal Musiala und Florian Wirtz. Doch wer ist besser? Die Experten sind sich weitestgehend einig.
Jamal Musiala (22) und Florian Wirtz (21) könnten die Unterschiedsspieler sein, wenn der FC Bayern München und Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Champions League (Hinspiel am Mittwoch um 21 Uhr) aufeinandertreffen. Umso mehr stellt sich die Frage: Wer ist besser?
Der ehemalige Bayern-Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge, der noch immer im Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters sitzt, überraschte aus Vereinssicht mit seiner Einschätzung. “Florian Wirtz ist für mich der beste Spieler Deutschlands”, sagte er in einem Interview mit der “Abendzeitung“. Der frühere Bayern-Spieler Stefan Effenberg stimmte Rummenigge im “Sport1 Doppelpass” zu: “Er sagt die Wahrheit. Wirtz ist der beste Spieler.”
Tatsächlich gibt es einige Experten, die Wirtz im direkten Vergleich einen Tick besser einschätzen. Der Sky-Experte Erik Meijer, der früher für Bayer Leverkusen spielte, sagte kürzlich im Interview mit unserer Redaktion: “Es ist unglaublich, dass wir in der Bundesliga zwei so starke junge Spieler aus Deutschland haben. Beide sind dribbelstark, nehmen in ihrer Mannschaft eine dominante Rolle ein und sind von internationaler Klasse.”
Kleine Unterschiede gäbe es dennoch: “Musiala ist noch etwas mehr auf eigene Aktionen aus, während Wirtz der etwas bessere Vorlagengeber ist. Mir persönlich gefällt Wirtz noch einen Tick besser, weil ich ihn auch einfach gerne spielen sehe.”
Auch der Sky-Experte und frühere Bayern-Spieler Didi Hamann bevorzugt Wirtz und sagte bei “Sky 90“: “Für mich ist Wirtz im Moment verglichen mit Musiala in einer anderen Liga. Wirtz macht jeden Spieler seiner Mannschaft besser. Ich glaube nicht, dass Musiala viele Spieler besser macht. Er macht die Mannschaft besser, wenn das, was er macht, funktioniert. Im Vergleich zu Wirtz ist er ein Einzelspieler.” Allerdings räumte Hamann ein, dass “Musiala wahrscheinlich der beste Dribbler der Welt auf engem Raum” ist.
Der frühere Leverkusener Stümer Patrick Helmes sieht ebenfalls Wirtz vorne: “Ich bin Didis Meinung, ich finde, dass Flo noch einmal eine Etage über Musiala ist, er wirkt schon wesentlich reifer und gibt einer Mannschaft mehr. Wenn ich mir anschaue, wie er arbeitet, ist er diese Nuance besser.”
Jonathan Tah von Bayer Leverkusen ist zwar der Vereinskamerad von Wirtz, kennt aber auch Jamal Musiala von der deutschen Nationalmannschaft gut. Im Gespräch mit unserer Redaktion machte der Verteidiger einen Vergleich: “Beide haben extrem viel Talent, und auch noch sehr viel Potenzial. Wobei jeder seine eigene Spielweise hat und die Dinge anders umsetzt. Flo ist noch mehr der Spielertyp, der den entscheidenden Pass spielt. Jamal geht öfter selber ins Dribbling und in das Eins-gegen-Eins.”
Josip Stanisic war vergangene Saison Mitspieler von Wirtz in Leverkusen, nun ist er beim FC Bayern der Vereinskamerad von Musiala. Er sieht von der Mentalität her vor allem Parallelen und sagte im Interview mit unserer Redaktion: “Beide haben immer den Drang, Tore zu schließen. Jamal ist sauer, wenn er einmal schlecht spielt – der will immer besser werden. Bei Flo ist das genauso – auch beim Training. Wenn es im Training einmal schlecht läuft, schaltet er gefühlt noch einen Gang hoch und will es umso mehr wissen.”
Der Vergleich zwischen Musiala und Wirtz beschäftigt sogar die Experten im Ausland. Als der frühere Liverpool-Profi und heutige TV-Experte Jamie Carragher im Interview mit der “Sport Bild” gefragt wurde, welchen Spieler er als Trainer lieber in seiner Mannschaft hätte, antwortete er: “Vor dieser Saison hätte ich Musiala gesagt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich schaue ihm so gerne zu, vor allem in den großen Turnieren mit der deutschen Nationalmannschaft. Da ist er etwas Besonderes.”
Aber Carragher sagt auch: “Diese Saison hat er noch nicht seine Bestform gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass seine Entwicklung ein wenig stagniert. Vielleicht liegt das an der Heim-EM und dem neuen Trainer. Wirtz spielt dagegen fantastisch. Wegen der aktuellen Form würde ich momentan eher Wirtz nehmen.”
Doch was sagen die Zahlen? In der laufenden Bundesliga-Saison erzielt Musiala pro Spiel im Schnitt 0,64 Tore, während Wirtz auf 0,43 Treffer pro Spiel kommt. Dafür bereitet Wirtz im Schnitt 0,58 Treffer pro Spiel vor, während Musiala lediglich 0,23 Torvorlagen pro Spiel verbucht. Musiala ist also etwas effektiver im Abschluss, dafür ist Wirtz der bessere Vorlagengeber.
Dazu passt auch, dass Wirtz pro Spiel durchschnittlich 7,4 Pässe oder Dribblings in den gegnerischen Strafraum hinbekommt (Quelle: kicker). Musiala gelang dies nur 2,1-Mal pro Spiel. Zudem erobert Wirtz mit 4,5 etwas mehr Bälle als Musiala (3,8). Andererseits hat Musiala mit 57,3 Prozent eine bessere Zweikampfquote als Wirtz (47,0 Prozent) vorzuweisen.
Es ist wohl davon auszugehen, dass beide Spieler den deutschen Fußball für eine lange Zeit prägen werden. Momentan allerdings scheinen die meisten Experten Wirtz leicht stärker einzuschätzen.
Source link

wpDiscuz
Source link

Was sich gestern bereits angedeutet hatte, ist nun wohl besiegelt. Wie der ‚kicker‘ am Montagmorgen vermeldet, hat Florian Wirtz seinen Vertrag bei Bayer Leverkusen verlängert. Der 21-Jährige habe bereits seine Unterschrift gesetzt.
Das zuvor bis 2027 datierte Arbeitspapier sei um mindestens eine weitere Saison ausgedehnt worden. Wirtz soll im Zuge des Deals zum alleinigen Spitzenverdiener der Werkself avancieren und zum ersten Spieler der Vereinsgeschichte, der ein zweistelliges Millionengehalt kassiert.
Dennoch verdiene Wirtz jährlich unter 20 Millionen Euro und damit weniger als er bei den zahlungskräftigen Interessenten hätte einstreichen können. Diese, darunter Bayern München, Real Madrid und Manchester City, müssen sich nun mindestens ein weiteres Jahr gedulden.
Update (11:09 Uhr): Bayer 04 reagiert gegenüber ‚Sky‘ auf die Wirtz-Meldung des ‚kicker‘ und teilt mit: „Bayer 04 pflegt seit Jahren schon ein sehr vertrauensvolles und enges Verhältnis zu Florian Wirtz und dessen Familie. Vertragsangelegenheiten werden dabei nach wie vor und ausschließlich zwischen der Bayer 04 Geschäftsführung und der Familie Wirtz besprochen. Sollte sich an der aktuellen vertraglichen Situation (bis 2027) etwas ändern, wird Bayer 04 dies selbstverständlich wie bisher und im Einvernehmen mit der Familie Wirtz transportieren. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu diesem Thema nicht mehr weitergehend äußern werden.“
Source link



Source link