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  • DFB-Pokal: Arminia Bielefeld wirft Bayer Leverkusen

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld wirft Bayer Leverkusen

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld wirft Bayer Leverkusen aus dem Wettbewerb

    Der DFB-Pokal ist bekannt für seine spannenden und oft überraschenden Begegnungen – ein Wettbewerb, in dem sich Underdogs gegen große Namen behaupten und unvergessliche Momente schaffen können. In der aktuellen Saison sorgte Arminia Bielefeld für ein großes Zeichen, indem sie Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal warfen. In diesem Artikel analysieren wir diese überraschende Wendung, beleuchten die Hintergründe und die Auswirkungen dieses Spiels auf beide Mannschaften.

    Ein überraschendes Duell

    Im Viertelfinale des DFB-Pokals kam es zum Duell zwischen Arminia Bielefeld und Bayer Leverkusen, das viele Experten als klare Angelegenheit für die Werkself betrachteten. Die Leverkusener hatten eine hervorragende Saison in der Bundesliga hingelegt und gingen als Favorit in die Partie. Doch der Pokal hat seine eigenen Gesetze, und an diesem Abend zeigte die Arminia, dass sie bereit war, den Favoriten zu bezwingen.

    Die Ausgangslage vor dem Spiel

    Arminia Bielefeld, als Zweitligist, kämpfte in dieser Saison um den Wiederaufstieg in die Bundesliga und ist sich der Herausforderungen bewusst, die damit verbunden sind. Ein gutes Abschneiden im DFB-Pokal kann nicht nur zusätzlichen Ruhm bringen, sondern auch finanzielle Vorteile für den Verein. Bayer Leverkusen hingegen war in der Bundesliga obenauf und hatte sich bereits als heißer Anwärter auf den Titel herauskristallisiert. Doch die Spannung und der Druck im Pokal können selbst die stärksten Teams in die Knie zwingen.

    Das Spiel: Taktik und Spannungsmomente

    Das Spiel begann mit viel Action, und die Zuschauer konnten sich auf eine intensive Partie freuen. Bielefeld setzte auf eine kompakte Defensive und schnelle Konter, während Leverkusen den Ballbesitz übernehmen wollte, um ihre Offensivkraft auszuspielen. In der ersten Halbzeit war es ein hart umkämpftes Spiel, bei dem beide Teams klare Chancen hatten. Doch während Leverkusen trotz ihrer Bemühungen zu vielen Abschlussmöglichkeiten kam, war es Bielefelds kämpferische Leistung, die sich auszahlte.

    In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spieldramaturgie rasant. Nach einem klugen Spielzug über die Flügel erzielte Bielefeld überraschend das erste Tor, was nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Leverkusener Fans in Schock versetzte. Das Team von Trainer Xabi Alonso musste nun aufholen, was zu unkonzentrierten Aktionen führte. Sie verloren den Fokus und die Bielefelder nutzten diese Lücken eiskalt aus.

    Der entscheidende Moment: Das 2:0 für Bielefeld

    Der entscheidende Moment dieses Spiels war ein weiterer Treffer der Arminia, der kurz nach dem 1:0 fiel. Ein Konter, der blitzschnell ausgespielt wurde, führte zu einem unhaltbaren Schuss aus 16 Metern, der das 2:0 für Bielefeld bedeutete. Die Kulisse im Stadion war elektrisierend – die Bielefelder Fans feierten, während vor allem die Leverkusener Spieler frustriert und geschockt wirkten.

    Die Auswirkungen auf Arminia Bielefeld

    Der Sieg über Bayer Leverkusen war ein herausragender Moment für die Arminia. Die Spieler, der Trainer und die Fans waren euphorisiert und feierten diesen großartigen Pokalabend. Die Mannschaft bewies nicht nur, dass sie auf einem hohen Niveau konkurrieren kann, sondern gab auch der Vereinsführung einen Schub, um weitere Schritte in Richtung Bundesliga-Rückkehr zu gehen.

    Der Erfolg im DFB-Pokal öffnete neue Türen für Bielefeld. Die positive Stimmung und die gestärkte Teamdynamik könnten entscheidend für die restliche Saison in der 2. Bundesliga sein. Darüber hinaus wird ein gutes Abschneiden im Pokal oft mit finanziellen Zuwächsen verbunden, die für einen kleineren Verein wie Bielefeld enorm wichtig sind.

    Die Lehren für Bayer Leverkusen

    Der frühe Ausscheid aus dem DFB-Pokal ist für Bayer Leverkusen ein großer Rückschlag. Die Mannschaft muss sich nun fragen, wie sie gegen solch vermeintlich schwächere Gegner effektiver spielen kann. Trainer Xabi Alonso wird gefordert sein, seine Spieler zu motivieren und ihnen klarzumachen, dass sie ihre Leistung in entscheidenden Momenten steigern müssen. Der DFB-Pokal erinnert nicht nur an die Notwendigkeit von technischem Können, sondern auch an die Bedeutung von Mentalität und Teamgeist.

    Die Werkself muss sich nun auf die verbleibenden Bundesliga-Spiele konzentrieren und versuchen, den Liga-Erfolg nicht durch diesen Rückschlag zu gefährden. Sie haben die Chance, aus dieser Niederlage zu lernen und gestärkt zurückzukommen.

    Fazit: Der Zauber des DFB-Pokals

    Das Ausscheiden von Bayer Leverkusen im DFB-Pokal durch Arminia Bielefeld ist ein weiteres Beispiel für die Magie und Unberechenbarkeit, die diesen Wettbewerb auszeichnen. Während Bielefeld sich einen Traum erfüllt und in eine neue Runde einzieht, muss Leverkusen die Lehren aus diesem Spiel ziehen, um gestärkt in die Zukunft zu gehen.

    Der DFB-Pokal bietet nicht nur spannende Spiele, sondern auch Geschichten über unerwartete Wendungen und die unbesiegbare Leidenschaft des Fußballs. Bielefeld hat mit diesem Sieg nicht nur ein Zeichen gesetzt, sondern auch wieder einmal verdeutlicht, dass im Fußball alles möglich ist.

  • DFB: U21 ohne BVB-Profi Beier – Klub-WM wirft Schatten

    DFB: U21 ohne BVB-Profi Beier – Klub-WM wirft Schatten

    DFB: U21 ohne BVB-Profi Beier – Klub-WM wirft Schatten

    Die deutsche U21-Nationalmannschaft steht vor einer wichtigen Herausforderung, doch ein prominenter Spieler wird nicht dabei sein: Der BVB-Profi Ansgar Beier ist aus dem Kader gestrichen worden. Dies wirft Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Klub-Weltmeisterschaft, die möglicherweise Auswirkungen auf den Einsatz junger Talente hat.

    Beier bleibt Zuhause: Gründe und Konsequenzen

    Die Entscheidung, Beier nicht für die U21-Qualifikationsspiele zu nominieren, überrascht viele Fans und Experten. Trainer Antonio di Salvo hat seit Monaten auf die Entwicklung des jungen Talents gesetzt. Doch die zeitliche Kollision mit der Klub-Weltmeisterschaft wirft einen Schatten auf die Planung des DFB. Ein Wechselspiel zwischen den Anforderungen des Bundesligisten Borussia Dortmund und den Erwartungen der U21-Nationalmannschaft wird für die Fußballszene zum Thema.

    Beier hat in der letzten Saison sein Potenzial sowohl in der Bundesliga als auch in europäischen Wettbewerben unter Beweis gestellt. Sein Fehlen könnte der U21 einen entscheidenden Nachteil im Wettkampf um die Qualifikation für das kommende Turnier bescheren.

    Der Einfluss der Klub-Weltmeisterschaft

    Die Klub-Weltmeisterschaft stellt eine bedeutende Belastung für viele Profis dar, insbesondere für zentrale Spieler, die in der Nationalmannschaft gefragt sind. Die Tatsache, dass sowohl große Vereine als auch Nationalmannschaften in einen Wettlauf um Spielberechtigungen und Einsatzzeiten verwickelt sind, zeigt die Komplexität des heutigen Fußballs.

    Die UEFA hat bereits betont, dass sie die Partiepläne für zukünftige internationale Turniere anpassen möchte, um die Trainer nicht in die Enge zu treiben. Dies bleibt jedoch ein Thema, das im Fußball noch viel Raum für Diskussionen bietet.

    U21 ohne Beier: Ein Blick auf die Alternativen

    Ohne Beier muss Trainer Di Salvo unsere Talente umstrukturieren. Doch wer kann den BVB-Profi ersetzen? Eine Reihe von Spielern drängt sich auf – Talentierte Akteure aus der 2. Bundesliga und andere Bundesligaklubs werden sich um eine Chance bemühen, die Nationalmannschaft zu vertreten. Das DFB-Team sollte auf die jüngeren Talente setzen und sie auf einer international wettbewerbsfähigen Ebene einspielen.

    Fans und Experten sind gespannt auf die bevorstehenden Spiele und darauf, wie das Team ohne Beiers Einfluss abschneiden kann. Eine erfolgreiche Bilanz könnte auch ohne ihn gelingen, doch der Druck ist hoch.

    Fazit

    Die Entscheidung, Ansgar Beier nicht in den U21-Kader zu berufen, ist nicht nur ein Verlust für die Mannschaft, sondern wirft auch eine wichtige Frage über die Prioritäten im modernen Fußball auf. Die Klub-Weltmeisterschaft und ihre Auswirkungen auf die Nachwuchsspieler sind Themen, die in den kommenden Wochen und Monaten noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen werden. Die Fans blicken mit Hoffnung auf die Entwicklungen – sowohl für die U21 als auch für den BVB. Der moderne Fußball braucht eine Balance zwischen Club- und Nationalmannschaftsinteressen, um die besten Talente zu fördern und gleichzeitig den Erfolg auf internationalem Parkett zu sichern.

  • Rotterdam wirft AC Mailand aus Champions League: Das war der

    Rotterdam wirft AC Mailand aus Champions League: Das war der


    Das Überraschungsteam Feyenoord Rotterdam hat den großen AC Mailand aus der Champions League geworfen und steht dort nun erstmals in seiner Klubgeschichte im Achtelfinale. Der niederländische Pokalsieger holte im Rückspiel der Play-offs ein 1:1 (0:1) in Mailand, das Hinspiel hatte der Underdog mit 1:0 gewonnen. Für Milan ist das frühe Aus ein schwerer Schlag in einer ohnehin schwierigen Saison: In der Serie A müssen die „Rossoneri“ als derzeit Siebter um die abermalige Qualifikation für die Königsklasse bangen.

    Das Aus von Atalanta Bergamo gegen den FC Brügge machte das italienische Debakel in der Königsklasse perfekt. Nach dem 1:2 im Hinspiel in Belgien verlor der aktuelle Europa-League-Sieger das Rückspiel mit 1:3 (0:3).

    Benfica Lissabon reichte in einem wilden Spiel ein 3:3 (1:1) gegen AS Monaco zum Weiterkommen ins Achtelfinale. Das Hinspiel im Fürstentum hatten die Portugiesen mit 1:0 knapp für sich entschieden.

    Frühstart reicht Milan nicht

    Milan erwischte einen Auftakt nach Maß. Nach nur 37 Sekunden traf ausgerechnet der im Winter von Rotterdam nach Mailand gewechselte Santiago Giménez nach Vorlage von Malik Thiaw zum 1:0.

    Nach dem Seitenwechsel erwies Théo Hernández den Hausherren einen Bärendienst: Wegen einer Schwalbe sah der Defensivspieler die Gelb-Rote Karte (51.). Dadurch kippte das Spiel. In Überzahl übernahm Feyenoord die Kontrolle und glich durch einen Kopfball von Julián Carranza aus (73.). Das reichte den Niederländern zum Weiterkommen. Nach dem Schlusspfiff geriet Rotterdams Givairo Read mit Milan-Spielern noch aneinander und sah dafür die Rote Karte.

    Brügge überrascht gegen Bergamo

    Für eine Überraschung in Italien sorgte auch Brügge. Für die Belgier trafen Chemsdine Talbi (3./27.) und Ferran Jutglà (45.+3). Atalanta kam kurz nach der Pause nur noch zum Ehrentreffer durch Ademola Lookman (46.). Bergamos Rafael Tolói wurde nach einer Tätlichkeit vom deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer vom Platz gestellt (87.).

    In Lissabon erzielten Kerem Aktürkoglu (22.), Vangelis Pavlidis per Elfmeter (76.) und Orkun Kökçü (84.) die Tore für Benfica. Für Monaco waren Takumi Minamino (32.), Eliesse Ben Seghir (51.) und George Ilenikhena (81.) erfolgreich.

    Feyenoord besser denn je zuvor

    Feyenoord gehört mit 16 nationalen Meistertiteln zu den erfolgreichsten Klubs der Niederlande, in der Champions League hatte der Klub bislang jedoch nie die Gruppenphase überstanden. In dieser Saison macht das Team um den deutschen Torhüter Timon Wellenreuther allerdings nicht zum ersten Mal auf sich aufmerksam: Im Januar gelang im heimischen „De Kuip“ ein 3:0 gegen den FC Bayern, das den Weg in die Play-offs ebnete.



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  • Spielbericht | Verrückte Nachspielzeit: Bodö/Glimt wirft

    Spielbericht | Verrückte Nachspielzeit: Bodö/Glimt wirft



    Bodö/Glimt hat sich in den Playoffs der Europa League dank einer starken Aufholjagd mit 5:2 gegen Twente Enschede durchgesetzt. Dabei nahm die Partie erst nach Ablauf der regulären Spielzeit so richtig Fahrt auf.

    Ausgelassener Jubel bei den Schweden.


    Ausgelassener Jubel bei den Schweden.

    picture alliance / NTB


    Das Hinspiel am vergangenen Donnerstag in Enschede war mit 2:1 an Twente gegangen, das somit eine gute Ausgangsposition mit ins Rückspiel nach Norwegen nahm. Bereits nach rund 25 Minuten sah es noch besser aus für die Gäste, die ein Eigentor von Sjövold für die eigene Führung nutzten. Er köpfte unglücklich ins eigene Tor (26.)


    Bodö lief nun mit dem Hinspiel einbezogen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und hatte daher in der Folge deutlich mehr Ballbesitz. Damit wussten die Norweger jedoch lange Zeit nicht viel anzufangen. Twente stand weitestgehend kompakt und offenbarte nur wenige Lücken.


    So kam erst im zweiten Durchgang wieder Spannung rein – dann allerdings so richtig: In der 56. Minute trat Högh aus elf Metern an, Lagerbielke hatte zuvor Evjen zu Fall gebracht, und verwandelte souverän zum Ausgleich. Da Bodö anschließend nur wenig einfiel, plätscherte die Partie bis in die Schlussphase weiter vor sich hin.

    Dramatische Schlussphase in Bodö


    Dann wurde es aus dem Nichts plötzlich dramatisch: Erst brachte ein Eigentor von Hilgers die Hausherren in Führung (90.+2), kurz darauf netzte Wembangomo aus der zweiten Reihe wuchtig ein und versetzte das Aspmyra Stadion in Ekstase (90.+4). Freuen konnten sich die Schweden jedoch nur kurz, denn in einem unglaublichen Finish drückte Steijn den Ball in der letzten Minute der Nachspielzeit über die Linie und erzwang doch noch die Verlängerung (90.+6).


    Nach Porto gegen Atletico Madrid 2021 (1:3 in der CL) und Atletico Madrid gegen Porto 2022 (2:1 in der CL) ist es erst das dritte Spiel in einem europäischen Major-Wettbewerb in diesem Jahrhundert, in dem drei Tore in der 90. Minute oder später in der regulären Spielzeit fielen.


    Die Verlängerung hatte dann das bessere Ende für die Hausherren parat: In der 111. Minute kam Fet im Getümmel aus der Drehung zum Schuss und stellte auf 4:2. Das dritte Gäste-Eigentor des Abends, Verschueren war diesmal der Unglücksrabe, sorgte für die endgültige Entscheidung (114.). Im Achtelfinale trifft Bodö entweder auf die Glasgow Rangers oder Olympiacos Piräus.



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  • Feyenoord wirft Milan raus, Brügge düpiert Atalanta

    Feyenoord wirft Milan raus, Brügge düpiert Atalanta


    Stand: 19.02.2025 06:39 Uhr

    Der AC Mailand ist nach einem Remis gegen Feyenoord Rotterdam aus der Champions League ausgeschieden. Auch, weil Theo Hernandez den Italienern einen Bärendienst erwies. Das Hinspiel hatten die Niederländer 1:0 gewonnen. Auch Benfica Lissabon bejubelt den Achtelfinaleinzug. Für eine große Überraschung sorgte der FC Brügge.

    Atalanta Bergamo – FC Brügge 1:3 (0:3)

    Im Rückspiel in Bergamo hat der FC Brügge seinen zweiten Sieg gelandet und den Europa-League-Sieger aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Belgier gewannen nach dem 2:1 im Hinspiel auch in Italien, diesmal mit 3:1 (3:0). Chemsdine Talbi brachte Brügge schnell in Front (3.) und erhöhte nach einer knappen halben Stunde (27.). Ferran Jutgla machte bereits vor der Pause so gut wie alles klar.

    Kurz nach dem Wiederanpfiff schürte Adomola Lookmans Tor noch einmal Hoffnung bei den Oberitalienern, aber Lookman vergab bei einem Foulelfmeter die Chance auf den Anschlusstreffer.

    Benfica Lissabon gegen AS Monaco 3:3 (1:1)

    Benfica Lissabon reichte in einem wilden Spiel ein 3:3 (1:1) gegen die AS Monaco zum Weiterkommen ins Achtelfinale. Das Hinspiel im Fürstentum hatten die Portugiesen mit 1:0 knapp für sich entschieden.

    AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0)

    Für Milan ist das frühe Aus nach einem 1:1 im Rückspiel gegen Feyenoord ein schwerer Schlag in einer ohnehin schwierigen Saison: In der Serie A müssen die Rossoneri als derzeit Siebter um die erneute Qualifikation für die Königsklasse bangen. Rotterdam steht zum ersten Mal in seiner Geschichte im Achtelfinale der Champions League.

    Am Dienstagabend half Mailand im eigenen Giuseppe-Meazza-Stadion kräftig mit. Zwar stand es nach nur 37 Sekunden bereits 1:0 für die Gastgeber, auf Vorlage des deutschen Nationalspielers Malick Thiaw traf Santiago Gimenez und egalisierte damit das Hinspiel-Ergebnis – doch ein völlig unnötiger Platzverweis ließ die Begegnung kippen.

    Theo Hernandez sah kurz nach der Pause Gelb-Rot (51.) für eine Schwalbe im gegnerischen Strafraum; angesichts der vielen TV-Kameras im Stadion und des Videoschiedsrichters ein wenig aussichtsreicher Spielansatz. Wenig später traf der eingewechselte Julian Carranza (73.) zum wichtigen Ausgleich für Rotterdam.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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