Schlagwort: Werders

  • Werders Fußballerinnen starten mit Flutlicht-Heimspiel

    Werders Fußballerinnen starten mit Flutlicht-Heimspiel

    Werders Fußballerinnen starten mit Flutlicht-Heimspiel

    Die Fußballerinnen von Werder Bremen stehen vor einem aufregenden Saisonauftakt, der am kommenden Freitag unter Flutlicht im eigenen Stadion stattfinden wird. Das mit Spannung erwartete Heimspiel zieht nicht nur die Aufmerksamkeit der Fans auf sich, sondern auch die der Medien. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Ausgangslage, die Schlüsselspielerinnen und die Erwartungen für das erste Spiel der Saison.

    Ein Blick auf die Saisonvorbereitung

    Die Vorbereitung auf die neue Saison war intensiv und von hohen Erwartungen geprägt. Die Trainerin der Bremerinnen hat im Sommer gezielt (junge) Talente verpflichtet, um das Team sowohl auf als auch außerhalb des Platzes zu stärken. Bei den Testspielen zeigten die Spielerinnen vielversprechende Leistungen, die die Vorfreude auf das Flutlichtspiel am Freitag weiter steigern.

    Schlüsselspielerinnen im Fokus

    Besonders im Rampenlicht stehen die erfahrenen Spielerinnen, die das Team anführen sollen. Spielerinnen wie die Mannschaftskapitänin, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine eine entscheidende Rolle spielt, werden maßgeblich zum Erfolg beitragen. Zusätzlich gibt es spannende Neuzugänge, die die Offensive verstärken und für frischen Wind sorgen sollen.

    Die Erwartungen der Fans

    Die Fans von Werder Bremen haben hohe Erwartungen an das erste Heimspiel. Ein Sieg unter Flutlicht würde nicht nur einen positiven Saisonstart bedeuten, sondern auch das Selbstvertrauen des Teams erheblich steigern. Dazu trägt auch das besondere Ambiente des Flutlichts bei, das für eine einzigartige Atmosphäre im Stadion sorgt.

    Fazit: Auf ins Abenteuer Bundesliga

    Für die Werders Fußballerinnen wird das Flutlicht-Heimspiel nicht nur ein Auftakt, sondern ein Statement sein. Der Verein und die Fans blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen auf eine erfolgreiche Saison. Die Unterstützung der Fans wird dabei von entscheidender Bedeutung sein. Mit der richtigen Energie und einem starken Teamgeist könnte dies der Beginn einer vielversprechenden Reise in der Bundesliga sein.

    Nutzen Sie die Gelegenheit, dieses spannende Event live zu verfolgen und unterstützen Sie die Werder-Frauen, während sie mit Leidenschaft und Einsatz auf den Platz gehen!

  • Werders Torwarttrainer Vander über Fehler von Keeper

    Werders Torwarttrainer Vander über Fehler von Keeper


    Er kennt Michael Zetterer so gut wie kaum ein Zweiter. Schon bevor der gebürtige Münchener vor etwas mehr als zehn Jahren zum SV Werder Bremen wechselte, hatten sich ihre Wege gekreuzt. Damals, bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Christian Vander hatte einige Zeit vorher seine aktive Karriere beendet und arbeitete inzwischen als Torwarttrainer beim DFB-Nachwuchs, Zetterer galt zeitgleich als eines der größten Talente seiner Zunft. Es war der Beginn einer vertrauensvollen Arbeit, die bis heute tagtäglich fortgeführt wird – längst am Osterdeich. Und somit weiß Vander auch ganz genau, was in dem Bremer Schlussmann vorgeht, der zuletzt gegen Wolfsburg, aber auch schon in einigen Partien zuvor nicht immer den sattelfestesten Eindruck gemacht hatte.

    „Natürlich haben die letzten Wochen und die Gesamtsituation etwas mit ihm gemacht“, schildert Vander im Gespräch mit dem „kicker“. „Er nimmt sich das alles sehr zu Herzen – was menschlich ist. Trotzdem lautet die Aufgabe jetzt, als Einzelner damit umgehen zu müssen.“ Zetterer ergeht es somit nicht anders als dem Großteil seiner Kollegen, die sich ebenfalls auf der Suche nach ihrer Bestform befinden und gegen die Enttäuschung der vergangenen Wochen anarbeiten müssen, um wieder ein gemeinschaftliches Erfolgsmodell zu schaffen. Vander ist aber zuversichtlich, dass sich die Nummer eins des SVW aus dieser Phase herauskämpfen wird. „Er hat so viel erlebt, wenn ich nur mal an all seine Verletzungen denke. Deswegen bin ich überzeugt, dass er stabil genug ist.“

    Die Zahlen verdeutlichen, wie schwer es Zetterer aktuell hat. Wie der „kicker“ auflistet, lag der Gegentorschnitt pro Partie im Vorjahr noch bei 1,39 – in 2025 ist er auf beträchtliche 2,6 nach oben geschnellt. Allein in fünf Spielen gab es mehr als drei Gegentreffer, was zweifellos aber nicht nur dem Schlussmann anzukreiden ist. Und dennoch: Zetterers Quote an gezeigten Paraden liegt im laufenden Kalenderjahr auch nur noch bei 59,5 Prozent und wird von keinem anderen Torhüter der Liga unterboten. Vorher sind es noch 64,8 Prozent gewesen. „Wir werden weiter an seinen Potenzialen in allen Bereichen arbeiten“, kündigt Vander an, der bei aller Kritik aber auch auf die Momente verweist, in denen sein Schützling absolut überzeugt hat. Während der 0:3-Pleite beim FC Bayern München vor einigen Wochen zum Beispiel. „Was er da alles gehalten hat und wie er sich mit dem Ball hinten herausbewegt hat – da haben nachher alle gesagt: ,Wahnsinn, war das stark.‘“

    Die Schwankungen in seinen Leistungen gehen an Michael Zetterer nicht spurlos vorbei, man merke, „dass es im Moment in Zetti arbeitet“, berichtet Vander, der auch den Umstand nicht außer Acht lassen will, dass das „Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt“. Zur Erinnerung: Erst in der Vorsaison löste der Keeper die einstige Stammkraft Jiri Pavlenka ab und erlebt erst jetzt bei Werder seine erste richtige Serie als Dauerlösung zwischen den Pfosten. „In dieser Rolle über 24 Spieltage Woche für Woche zu performen – das hatte er so noch nicht“, meint Vander. „Und es gibt bei jedem Torwart Aufs und Abs. Da muss man dann zeigen, dass man die Situation annimmt und sich wieder da rausarbeitet.“

    Zur Startseite



    Source link

  • Bank und Startelf: Wie Werders Milos Veljkovic mit

    Bank und Startelf: Wie Werders Milos Veljkovic mit


    Beim SV Werder Bremen wechselte Milos Veljkovic zuletzt zwischen Startelf und Bank. Wie der Innenverteidiger damit umgeht und wie er die Lage beim SVW einschätzt.

    Bremen – Es bleibt eine merkwürdige Saison für Milos Veljkovic. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen pendelte in den vergangenen Wochen regelmäßig zwischen Startelf und Bank. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg durfte der serbische Nationalspieler über die komplette Spielzeit ran – konnte die siebte Pleite im zehnten Spiel des Jahres aber auch nicht verhindern. Nun bietet sich für Veljkovic jedoch die Chance auf einen Stammplatz: Kapitän Marco Friedl fällt noch mindestens ein weiteres Spiel aus, und auch Niklas Stark musste gegen Wolfsburg angeschlagen ausgewechselt werden. Nach der Partie äußerte sich der 29-Jährige zu seiner aktuellen Situation und der Hoffnung auf eine dauerhafte Rückkehr in die Startelf.

    Milos Veljkovic über seine Rolle bei Werder Bremen und die sportliche Situation

    „Ich befasse mich nicht mit solchen Sachen. Das ist die Entscheidung des Trainers“, wich Veljkovic der Frage nach seiner Rolle zunächst aus – um dann doch klarzustellen: „Jeder weiß, dass ich für Bremen und die Mannschaft immer da bin. Alles andere liegt nicht in meiner Hand.“ Dass Milos Veljkovic für Werder Bremen weiterhin eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich auch gegen Wolfsburg: In der Schlussphase trug er als dienstältester Feldspieler im Kader und Teil des Mannschaftsrates die Kapitänsbinde. Trotzdem ist der Serbe längst kein unangefochtener Stammspieler mehr. Im Jahr 2025 stand er noch in keinem einzigen Pflichtspiel zweimal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz – auch bedingt durch Rückenprobleme.

    Trotz seiner noch immer unklaren Zukunft – Veljkovics Vertrag läuft im Sommer bekanntlich aus – möchte er unbedingt seinen Teil dazu beitragen, dass Werder Bremen in dieser Saison noch den sportlichen Turnaround schafft. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen. Jeder Platz nach oben ist wichtig. Wenn wir so auftreten wie gegen Wolfsburg, können und müssen wir noch einige Punkte holen“, sagte der 29-Jährige. Mit Blick auf die kommenden schweren Aufgaben betonte er deshalb: „Wir sind hochmotiviert, in den nächsten Spielen Punkte zu holen.“ (bvo)



    Source link

  • Werders Stage zeigt vor dem Tor plötzlich Nerven

    Werders Stage zeigt vor dem Tor plötzlich Nerven


    Kurz vor dem Jahresende 2024, im tiefsten Dezember, da war Jens Stage der Schlusspunkt vorbehalten. Da sorgte der Däne im letzten Spiel vor der Winterpause für das letzte Highlight einer bis dato starken Saison des SV Werder Bremen – und eine passendere Besetzung hätte es für diese Rolle wahrlich nicht geben können. Beim Heimsieg gegen Union Berlin traf Stage in der 87. Minute zum 4:1, womit er seinen Ruf als Bremens „Mister Effizienz“ einmal mehr unterstrich. Es war damals bereits der siebte Saisontreffer des 28-Jährigen, der fraglos eines der Gesichter des Werder-Aufschwungs war. Vergangenheitsform. Seitdem ist auch Stage auf der Suche nach seinem Rhythmus, schlingert mit einer aus dem Tritt geratenen Mannschaft durch die Bundesliga. Von Effizienz ist bei ihm längst keine Spur mehr. Werders jüngstes 1:2 gegen Wolfsburg lieferte dafür mehrere Beispiele.

    Nach 29 Minuten hatte sich dem Mittelfeldspieler eine hochkarätige Chance geboten, frei tauchte er plötzlich vor Marius Müller auf – und scheiterte am Gäste-Torhüter. Genauso wie in Durchgang zwei, als Stage nach einem Freistoß von Leonardo Bittencourt in der 69. Minute zum Abschluss kam und wieder nur zweiter Sieger im Duell mit Müller war. Situationen, die Werder schmerzten und aus denen der Däne vor dem Jahreswechsel vermutlich mehr Kapital geschlagen hätte. Die sportliche Krise macht aber auch vor ihm nicht halt, zumal ihn nach wie vor Adduktorenbeschwerden plagen. Vorwürfe von den Verantwortlichen gab es nach dem Wolfsburg-Spiel wenig überraschend nicht für die vergebenen Großchancen. Vielmehr deutete Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer die Szenen als eine Art Sinnbild für das aktuelle Bremer Problem.

    Es gilt, hart zu arbeiten, zusammenzustehen, und dann fällt es auch wieder in die richtige Richtung.

    Peter Niemeyer

    „Da ist es offensichtlich, dass es im Moment einfach schwieriger ist und dass der Kopf dazukommt“, sagte der Ex-Profi – und hielt fest: „Wir müssen jetzt einfach gegensteuern. Da gilt es, hart zu arbeiten, zusammenzustehen, und dann fällt es auch wieder in die richtige Richtung.“ Für Werder im Allgemeinen. Und für Stage im Speziellen. „Auch Jens wird dann wieder die Lockerheit haben, die er in der Hinrunde auf besondere Art und Weise hatte“, betonte Niemeyer.

    Positiv: In Sachen Einsatzbereitschaft und Leidenschaft hat der Däne in den vergangenen Monaten nichts eingebüßt, auch gegen die Wölfe war ihm anzumerken, dass er sein Team führen wollte. Der Assist zum 1:2 durch Mitchell Weiser ging dann auch auf sein Konto (90.). Mit nunmehr elf Scorerpunkten ist Jens Stage nach Marvin Ducksch weiterhin der zweitbeste Bremer. Die Mannschaft braucht ihn definitiv dringend, um die sportliche Krise überwinden zu können.

    Zur Startseite



    Source link

  • So lief Keke Topps Comeback bei Werders Heimspiel gegen

    So lief Keke Topps Comeback bei Werders Heimspiel gegen


    Lässig lehnte Keke Topp an einer Säule, sein Trikot hatte der Stürmer des SV Werder Bremen da bereits ausgezogen. Aus gutem Grund, denn in der Interviewzone des Weserstadions hatte er noch einen kleinen Tausch vor. Doch dafür brauchte er ein wenig Geduld, schließlich war Marius Müller an diesem Nachmittag ein ziemlich gefragter Mann.

    Die eigentliche Nummer 2 des VfL Wolfsburg hatte eine richtig gute Partie gezeigt und Werder mit mehreren Paraden ordentlich den Tag verdorben. Topp attestierte dem Keeper, mit dem er einst beim FC Schalke 04 zusammenspielte, schlichtweg eine „überragende“ Leistung, wegen der alten Verbindung war es da nur logisch, dass die jeweiligen Hemden den Besitzer wechselten. Dabei war der eigene Dress auch für Topp durchaus besonders – schließlich durfte er erstmals seit seines Syndesmosebandrisses samt OP im November wieder für die Bremer auf Torejagd gehen.

    Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein, aber trotzdem ist man nicht so glücklich, weil man einfach unverdient 1:2 verloren hat.

    Keke Topp

    Die pure Freude empfand der 20-Jährige trotz seines Comebacks aber nicht. „Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein, aber trotzdem ist man nicht so glücklich, weil man einfach unverdient 1:2 verloren hat“, erklärte der Junioren-Nationalspieler vor der vereinseigenen Kamera. Von der Seitenlinie aus hatte Topp lange mitgelitten und gesehen, wie sich seine Kollegen trotz eines frühen Rückstands nicht unterkriegen ließen und gute Chancen herausspielten – aber eben auch vergaben. Nach 72 Minuten durfte dann auch der gebürtige Gnarrenburger ran, in der Schlussphase vermochte aber auch er nicht, der Partie aus Werder-Sicht noch die entscheidende Wende zu geben. Ohnehin wäre es aktuell definitiv zu viel verlangt, die Sehnsucht nach einer grün-weißen Besserung zu sehr auf seine Schultern zu laden. Die Genesung ist schließlich der eine Aspekt, die Rückkehr zum altbekannten Niveau und Rhythmus ein anderer. Die Ausfallzeit hat aus nachvollziehbaren Gründen Spuren hinterlassen.

    „Ich merke es noch, weil die Kondition noch nicht so da und alles nicht so ganz flüssig ist“, gestand Topp. „Aber ich bin erleichtert, dass ich die größten Schritte geschafft habe.“ Peter Niemeyer will ebenfalls nichts überstürzen. „Das war der erste Schritt jetzt. Darauf können wir Stück für Stück aufbauen“, sagte Werders Leiter Profifußball über Topp.

    Zur Startseite



    Source link

  • Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert

    Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert


    Auszeichnung für den Schach-Nachwuchs des SV Werder Bremen: Mit den beiden Junioren Collin Colbow und Max Weidenhöfer wurden gleich zwei Spieler für die anstehende U 20-Weltmeisterschaft im montenegrinischen Petrovac von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler nominiert.

    Für Werders Cheftrainer David Lobzhanidze ist die Berufung seiner beiden Spieler der Lohn jahrelanger Arbeit: „Es ist wirklich eine große Ausnahme, dass gleich zwei Spieler aus einem Verein nominiert wurden.“ Er habe sich besonders für die beiden Spieler gefreut, die in der jüngsten Vergangenheit große Erfolge gefeiert haben. Wurde Collin Colbow, Jahrgang 2005, 2023 Deutscher U18-Meister, belegte Max Weidenhöfer, Jahrgang 2006, bei der deutschen U 18-Meisterschaft 2024 den dritten Platz. „Das sind tolle Jungs, die gut gelaunt sind“, freut sich Trainer Lobzhanidze. „Wir legen bei uns großen Wert auf die Jugendarbeit, besonders wollen wir Eigengewächse aus der Region weiterbringen. Das ist eine große Anerkennung für uns“, betont der gebürtige Georgier.

    Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert.

    Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler möchte die Jugendarbeit des Vereins vom Osterdeich herausstellen. „Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert“, lobt Vökler gegenüber dem WESER-KURIER den SV Werder.

    Stark besetztes Turnier

    Die WM im malerischen Adria-Küstenort Petrovac, die an diesem Sonntag startet und mit insgesamt elf Runden im Schweizer System bis zum 8. März gespielt wird, gilt als das höchste Jugend-Turnier im Schachsport. Mehrere 100 Teilnehmer kommen in einem stark besetzten Feld mit 13 Schach-Großmeistern im Hotel Palas zusammen. „Der Druck ist natürlich groß“, sagt Lobzhanidze, „die Jungs haben aber genug Erfahrung, um konzentriert zu bleiben und auch über die Länge des Turniers erfolgreich zu sein.“ Das sei ein Vorteil, der sich oft schon ausgezahlt hätte, so der Werder-Coach.

    Dabei könnte Collin Colbow, der hinter dem derzeit besten deutschen Junioren Leonardo Costa als deutsche Nummer zwei an den Start gehen wird, sogar ein Platz unter den besten zehn winken. „Wir würden uns darüber sehr freuen. Er hat das Zeug dazu, das zu schaffen. Unter die Top 15 zu kommen, wäre aber auch schon stark“, schätzt Lobzhanidze die Chancen seines Schützlings ein, der auf der Setzliste auf Rang 32 eingestuft wird.

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler setzt große Hoffnungen auf den Werder-Spieler. „Collin hat sich in den vergangenen drei Jahren sehr stabilisiert“, so Vökler. Für Colbow ginge es auch darum, dass er die Großmeister-Norm ein zweites Mal erfüllt, um dann bei einem weiteren Mal den Titel als Großmeister zu erhalten. Erst im Juli vergangenen Jahres hatte der damals 19-Jährige das Großmeister-Turnier im tschechischen Budweis gewonnen und die erste Norm geschafft. „Es geht seit Jahren bergauf bei ihm, deswegen freue ich mich, ihn mitzunehmen“, sagt Vökler.

    Chancen, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln

    Einen anderen Input wünscht sich der Bundesnachwuchstrainer bei Max Weidenhöfer. Der Weyher gilt laut Vökler als „unkoventioneller Kopf“, der auch aufgrund seiner Tätigkeit als Streamer – er analysiert Höhepunkte seiner Partien in Videos im Internet – viele Kontakte in die internationale Schachszene knüpfen konnte. „Ich war sehr überrascht über die Einladung“, gibt der 18-Jährige zu. Der Weyher sorgte zuletzt bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Wintersportort Willingen für Aufsehen, als er hinter zwei Ukrainern in der Altersklasse U18 den dritten Platz belegte und somit bester Deutscher wurde. „Das oberste Ziel ist nun eine Norm zu spielen für den Internationalen Meister“, sagt Weidenhöfer.

    Werders Schachleiter Oliver Höpfner sieht die WM-Teilnahme auch als großen Vorbildcharakter für die weiteren Jugendspieler im Verein. „Das sind ganz besondere Entwicklungen bei den beiden Jungs und zeigt den Jüngeren, was möglich ist“, so Höpfner. Max Weidenhöfer freut sich zudem sehr, mit Collin Colbow anzutreten, der auch gleichzeitig sein Trainer ist: „Wir kennen uns schon so lange. Das hilft mir natürlich ungemein, wenn er dabei ist.“

    Zur Startseite



    Source link